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Books > Medicine > Other branches of medicine > Accident & emergency medicine > Intensive care medicine
Anhand von In-vivo-Experimenten werden in diesem Buch die Herz-Kreislauf-Funktion sowie die sympathoadrenergen und -nervalen Auswirkungen des akuten an{sthesieinduzierten Hyperthermiegeschehens dargestellt. Simultan durchgef}hrte Analysen an Herz- und Skelettmuskulatur erm-glichen dabei einen direkten Vergleich der funktionellen, metabolischen, enzymatischen und morphologischen Ver{nderungen an beiden Geweben. Dazu kommen umfangreiche histologische und histochemische Untersuchungen . Mit diesen Befunden und erg{nzenden tierexperimentellen In-vitro-Studien leistet der Autor eine wichtigen Beitrag zur Kl{rung der Frage nach einer Prim{rbeteiligung des Myokards bei maligner Hyperthermie und zur Erhellung der pathophysiologischen Zusammenh{nge dieser lebensbedrohlichen Narkosekomplikationen.
Das Buch Hamodilution stellt die konservative Therapie bei Durchblutungsstorungen und den Volumenersatz mit Hydroxyathylstarke vor. Die Informationen basieren auf langjahrigen klinischen Erfahrungen. Insbesondere die Themen Kontraindikationen, mogliche Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen werden behandelt und diskutiert. Desweiteren werden die Pharmakokinetik und die biologischen Wirkungen vorgestellt. Die eingesetzten Messmethoden sowie Schwankungsbreite und Referenzbereiche der einzelnen Messmethoden sind im Anhang genannt. Das Ziel ist, dem Kliniker und Praktiker bei der Anwendung der Hamodilution, unter besonderer Berucksichtigung der Therapiesicherheit, kompakte Information bereitzustellen, die in kurzester Zeit nachgeschlagen werden kann.
Das gesamtoperative Risiko chirurgischer Patienten wird durch kardiale Erkrankungen in besonderem Ma e erh-ht. Eine Verminderung dieses Risikos gelingt nur bei konsequenter pr{operativer Diagnostik, ad{quatem perioperativem Monitoring, Einsatz geeigneter An{sthesieverfahren und entsprechenden therapeutischen Strategien. Die Verwirklichung diesesZieles erfordert eine enge interdisziplin{re Zusammenarbeit. Basis hierf}r ist das Verst{ndnis f}r die Besonderheiten, die sich aus der Behandlung dieses Patientenkollektives ergeben. Dieses Buch, welches aus einem im Herbst 1990 zum gleichen Thema in M}nchen veranstalteten Symposium hervorgeht, m-chte hierzu beitragen. Es richtet sich an die operativen medizinischen Fachgebiete, an An{sthesisten und Internisten. Es "begleitet" den kardialen Risikopatienten von der pr{operativen Diagnostik und Therapie durch die perioperative Phase bis auf die Intensivstation. Auf all diesen Etappen wird durch die Beitr{ge international renommierter Autoren eine Standortbestimmung vorgenommen.
Keine kontrollierte Beatmung in der Allgemeinan{sthesie ohne Muskelrelaxazien! In diesem Buch wird anl{~lich des 50. Jahrestags der Einf}hrung der Muskelrelaxanzien in die klinische An{sthesiologie durch die beiden kanadischen An{sthesisten Harold Griffith und Enid Johnson zun{chst ein historischer R}ckblick auf die Zeit der Entdeckung dieser Substanzen und ihrer ersten klinischen Anwendung gegeben. Daran schlie~en sich ausf}hrliche Darlegungen }ber den Wirkungsmechanismus undden Wirkungsort der Muskelrelaxanzien sowie zur Pharmakokinetik der Nichtdepolarisationsblocker an. Weiterhin werden das neuromuskul{re Monitoring und die klinische Anwendung von Muskelrelaxanzien im Erwachsenen- und Kindesalter beschrieben. Ein Beitrag ist der Wirkung dieser Pharmaka auf das Herz-Kreislauf-System gewidmet, und nicht zuletzt werden die besonderen Probleme der Muskelrelaxanzeinanwendung bei Leber- und Nierenerkrankungen besprochen.
In diesem Buch wird ein nichtlineares Zweikompartimentmodell der Lunge, welches wesentliche Merkmale der Atemmechanik eines ARDS-Patienten aufweist,in Form einer Computersimulation vorgestellt. Nach Anpassung des Modellsan Daten, die bei Patienten mit unterschiedlichem Schweregrad des ARDS und 4verschiedenen PEEP-Stufen gemessen wurden, erlauben die Modellparameter Aussagen }ber Funktionskompartimente der Lunge. Die Beurteilung der therapeutischen Effekte des PEEP wird so mit Hilfe einer nichtinvasieven Me~methode verfeinert. Es wird gezeigt, da~ die intrapulmonalen Druckverl{ufe in verschiedenen Kompartimenten unterschiedlich sein k|nnen und die Gefahr besteht, da~ unter der klassichenPEEP-Beatumung ]berdehnungsph{nomene gerade die bis dahin weniger gesch{digten Lungenareale betreffen. Gleichzeit wird der Weg zu neuen Beatmungsformen aufgzeigt, die sich anhand einer Modellsimulaiton an die gegebenen Verh{ltnisse des beatmetetn Patienten anpassen und Verbesserungen des Gausaustausches ohne die gef}rchtete ]berbl{hung einzelner pulmonaler Bezirke erwarten lassen.
Die Besonderheit die- ses Buches besteht darin, da~ Theorie und Praxis der Notf{l- le aufgezeigt werden, so da~ aus der Pathophysiologie wert- volle Informationen zur Prophylaxe und Therapie gezogen wer- den k|nnen. Eine weitere Besonderheit dieses Buches besteht darin, da~ akute Blutungen nicht nur aus internistisch-p{- diatrischer Sicht dargestellt werden, sondern auch vom Standpunkt dessen, der mit diesen Notf{llen am Unfallort oder in der t{glichen Praxis konfrontiert wird. So findet man Kapitel }ber heredit{re Blutungs- und Thromboseneigung, }ber Blutungen bei Infektionen und onkologischen Patienten und auch wertvolle Hinweise, wie Chirurgen, Ophthalmologen, HNO-[rzte, Neurologen, Neonatologen, Intensivmediziner und Gastroenterologen die akute Blutung mit Medikamenten und lo- kalen Eingriffen diagnostisch und therapeutisch angehen k|n- nen. Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten werden aus- f}hrlichdargestellt.
Die Diskussion um die m-glichen Gefahren einer Fremdbluttransfusion f}hrte in den letzten Jahren zur Entwicklung verschiedener Verfahren mit dem Ziel, Fremdblut einzusparen. Im vorliegenden Band werden Indikation, Technik, ]berwachung, Grenzen und Kosten der einzelnen Verfahren dargestellt. Neben der pr{operativen Eigenblutspende, der Plasmapherese und der H{modilution sind dies intraoperativ die maschinelle Autotransfusion und das blutsparende Operieren. In enger Kooperation zwischen Transfusionsmedizin, Chirurgie und An{sthesie wurde ein Konsensuspapier erarbeitet, um Empfehlungen f}r die Klinik, aber auch f}r den Patienten geben zu k-nnen.
Verletzungen durch Unfall und andere Gewalteinwirkungen stellen in den Industriestaaten die haufigste Todesursache innerhalb der Altersgruppe unter 40 Jahren dar. Trotz einer deutlichen Verbesserung der praklinischen Versorgung in den vergangenen Jahren ist die Gesamtletalitat von Traumapatienten immer noch unverandert hoch. Als haufigste Ursache dafur ist ein Multiorganversagen anzusehen, das sich Tage bis Wochen nach dem Unfallereignis entwickelt. In diesem Buch wird der aktuelle Wissensstand uber Diagnostik und Therapie des polytraumatisierten Patienten praxisbezogen dargestellt. Die Beitrage verdeutlichen eindrucksvoll die Notwendigkeit, die Letalitatsrate Schwerstverletzter durch Einbringen moderner Erkenntnisse der Forschung in die praklinische und klinische Versorgung zu senken.
In kurzer, }bersichtlicher Form wird der aktuelle Stellen- wert verschiedener Techniken der maschinellen Beatmung in der medizintechnischen Praxis dargestellt. Besondere Ber}ck- sichtigung findet die Behandlung der schweren respirato- rischen Insuffizienz beim Kind und beim Erwachsenen sowie die Me methoden f}r die Lungenfunktion bei diesem Krank- heitsbild. Das Buch ist eine wesentliche Bereicherung f}r die Ausbildung von Studenten sowie die Weiterbildung von Orzten in An{sthesie, Chirurgie, Innerer Medizin und P{- diatrie auf dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin. Aktuelle Bestandsaufnahme verschiedener Beatmungstechniken und ihrer Indikationen.
Angaben uber die Inzidenz neurologischer und psychischer Funktionsstorungen nach kardiopulmonalen Bypassoperationen reichen in verschiedenen klinischen Untersuchungen von 5 bis 64 %, wobei die Funktionsausfalle von leichten neurologischen Veranderungen bis zu zerebralen Infarkten reichen. Die Haufigkeit objektivierbarer Enzephalopathien wird 3 Monate nach kardiopulmonalem Bypass mit etwa 12 % angegeben. Vor diesem Hintergrund lassen sich aus der durch Hypothermie und kardiopulmonalem Bypass veranderten zerebralen Homoostase theoretische Uberlegungen zur moglichen Ursache neurologischer und neuropsychologischer Storungen ableiten. Mit diesem Buch wird erstmals eine systematische Studie uber das Verhalten von Hirndurchblutung, zerebralem Metabolismus, EEG-Verlaufen und postoperativer Inzidenz neurologischer/neuropsychologischer Symptomatik nach pulsatiler und nichtpulsatiler Perfusionstechnik in Verbindung mit Hypothermie vorgelegt. Das Kernergebnis aus dieser Untersuchung zeigt, dass ein nicht temperaturkorrigiertes Saure-Basen-Management wahrend der extrakorporalen Zirkulation und Hypothermie fur das Gehirn physiologischer ist und die Kopplung zwischen Hirnmetabolismus und Durchblutung unter diesen Bedingungen erhalten bleibt.
Die anasthesiologische Betreuung alterer und sehr alter Patienten im Rahmen von Elektiv- oder Notfalloperationen stellt den Anasthesisten vor eine Fulle von ungelosten Fragen und Problemen. Die Frage etwa, ob die naturlichen biologischen Veranderungen im hoheren Lebensalter grundsatzlich das Risiko von Anasthesie und Operation erhohen oder ob die Begleiterkrankungen bestimmend sind. Werden die funktionellen Storungen durch eine Anasthesie und die damit verbundenen notwendigen Massnahmen, wie etwa eine Beatmung, beeinflusst oder zusatzlich gestort? Haben alte Patienten eine andere Pharmakokinetik fur die von dem Anasthesisten verwendeten Medikamente als jungere? Ist die zerebrale Funktion im Alter durch Anasthesie mehr und nachhaltiger gestort? Benotigen altere Patienten nach einer Operation eine intensivere postoperative Nachsorge? Antwort auf diese Fragen geben erfahrene Autoren in den Beitragen des Buches. Die kompetente Darstellung der anasthesiologischen Besonderheiten in der Geriatrie macht das Buch zu einem wichtigen Beitrag fur eine weitere Verbesserung der perioperativen Betreuung alter Patienten.
Vollst{ndige Text- u. Bildwidergabe einer Forumsveranstal- tung }ber Ketaminim Rahmen des Zentral-Europ{ischen An{ste- sie-Kongresses (ZAK '89) in Innsbruck. Die urspr}ngliche Vortragsform wurde in die Druckform redigiert. Das Buch ver- steht sich als Erg{nzung zu k}rzlichen Ver-ffentlichungen aus Symposien und Kongressen }ber das Narkosemittel Ketamin. Neue Erkenntnisse und Methoden der Ketaminverwendung in der klinischen An{sthesie, Intensiv- u. Notfallmedizin werden bekannt gemacht.
Events in a neurological intensive care unit are not always predictable and patients can often be unstable. This practical manual is a clear and concise guide for recognising and managing neurological emergencies. Each chapter covers a crucial topic in neurocritical care, from understanding the pathophysiology of various neurological diseases, to neuroradiology used in diagnosis, and best practice for difficult decision making in the ICU. A variety of conditions are described such as haemorrhage (intracerebral, subdural, and subarachnoid), seizures, trauma and temperature dysregulation. An international team of experts have contributed chapters, providing a breadth of experience and knowledge for readers. This is an invaluable guide for clinicians on the front line of caring for patients with neurological emergencies who need life-saving answers quickly.
Die Ern{hrungstherapie nach Ma~ erfordert Kenntnisse }ber die eingesetzten Bausteine, die Konzepte und Dosierungen. Mit diesem Band wird eine Bestandsaufnahme vorgelegt, die neue Erkenntnisse }ber die Indikationsstellung zur Ern{h- rungstherapie, die Auswahl der Protein- und Energiebaustei- ne, die Zugangswege, Stufenkonzepte und Dosierungsvorschl{- ge, schlie~lich Empfehlungen f}r die Oberwachung einer pa- rentalen Ern{hrung enth{lt. Die Darstellung ist f}r die Wei- ter- und Fortbildung der Orzte konzipiert, die die parentale Ern{hrungstherapie in der Praxis anzuwenden haben.
Urn ehrlich zu sein - dieses Bueh habe ieh eigendieh ffir mieh selbst geschrieben. Wenn man sich als An thesist seit Jahren ganz besonders mit Problemen der Narkosefiihrung nod der akuten wie ehronischen Sehmerztherapie beschMtigt, bleibt es nieht aus, daB man die eine oder andere Arbeit zu publizieren beabsiehtigt, Vorlesungen zu halten hat oder daB man bin nod wieder als Gutaehter in Ansprueh genommen wird. In beiden Situationen beginnt der Arger mit der stets notwendigen Lite raturrecherche und der kritischen Kommentierung bereits vor handener Ver6ffendiehungen. 1m Laufe dec Zeit wachst dann die pers6nliehe Literaturdatenbank zu einem Umfang heran, bei dem der Uberbliek leieht verloren geht. Also muB man ordnen! Das vorliegende Bueh steHt den Versueh dar, die einem An asthesisten und Schmerztherapeuten iiblieherweise zUgWlgliehe Literatur zum Thema "Opioide nod Antagonisten" zusammen zustellen. Von den IDteren Publikationen babe ieh nur die wiehtigsten Basisarbeiten und Reviews iibemommen, wahrend ieh mieh bemiiht habe, die neuere Literatur zu den verschiede nen Praparaten m6gliehst vollstiindig zu zitieren. Wer sieh mit einem bestimmten Problem beschMtigen will, findet in den er wahnten Arbeiten gewill geniigend SekundarliteratursteHen, urn sieh umfassend zu informieren. "Kochrezepte" fUr die klinisehe Anwendung woHte ieh ganz absiehdieh nieht liefem: ieh bin fest davon iiberzeugt, daB es solche nieht gibt. Ich hoffe, daB dieses Bueh Praktikem, Klinikern nod Wis senschafdem gleiehermaBen hilft, sieh in dem faszinierenden Gebiet der Opiatpharmakologie zurechtzufmden nod Anregno gen ffir einen saehgemaBen Einsatz der potenten Analgetika zu entnehmen, die unsere Patienten dringend ben6tigen. Kl>ln, im Friihjahr 1990 Klaus A."
Das vorliegende Buch bietet dem aktiven Notarzt die M-glich- keit zur Orientierung }ber theoretische Grundlagen, prakti- sche Durchf}hrung und dielogistische Basis einer seiner zentralen Aufgaben, n{mlich der Durchf}hrung der Reanima- tion. Erg{nzt wird die Darstellung durch eine ausf}hrliche Schilderung der aktuellen Entwicklungen in der Laienreanima- tion anhand mehrerer Pilotprojekte.
Verz-gerte Resorption von Lokalanaesthesie-L-sungen bei In- filtrationsanaesthesie nach Zusatz kolloidaler Substanzen. Signifikante Verminderung der Plasmaspiegel von Lidocain und Adrenalin. Vermindertes Risiko bei Patienten mit relevanten Vorerkrankungen und bei Kombination mit volatilen Anaesthe- tika.
Die Beurteilung des zirkulierenden Blutvolumens im Rahmen der hamodynamischen Uberwachung beatmeter Patienten stellt auch heute noch ein grosses Problem dar. Der Einsatz der beiden Druckparameter CVP (zentralvenose Druckmessung) und PCWP (pulmonalkapillare Verschlussdruckmessung) hat sich als sehr kostenaufwendig und wenig effizient besonders im Hinblick auf ihre Aussagefahigkeit uber den Volumenstatus erwiesen. Das vorliegende Buch stellt als Alternative zu diesen beiden Druckparametern die Messung des intrathorakalen Blutvolumens (ITBV) mittels der integrierten Thermo-Dye-Technik vor. Ausfuhrlich wird die Methodik der Messung erlautert. Die Reproduzierbarkeit, Sensitivitat und Spezifizitat der Messung des intrathorakalen Blutvolumens unter den Bedingungen der Uberdruckbeatmung bei physiologischem Zustand und bei Kreislaufschock wird untersucht. Der Leser erhalt mit diesem Buch einen sachkundigen Uberblick uber Moglichkeiten und klinischen Nutzen dieses neuen Verfahrens.
Hier wird erstmals eine }bersichtliche Zusammenstellung }ber Tracheotomien, Tracheostomie und alle in diesem Zusammenhang auftauchenden Fragen erscheinen. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung der Tracheotomierten und auf der Pflege des Tracheostomas.
Die vorliegende Monographie behandelt die mehrschichtige Problematik "Hirntod" aus unterschiedlicher Warte. Den Schwerpunkt bildet die Beschreibung wie neue Entwicklungen der Medizintechnik und medizinischen Informatik f}r die Bestimmung des Hirntodes umgesetzt werden.
Intensivmedizinische Aspekte der Hepatologie und Gastroenterologie werden von Experten aus dem deutschen Sprachraum in Form von kurzen Aoebersichtsarbeiten bzw. in Form kurzer Originalarbeiten prAsentiert. Schwerpunkte sind die hepatische GerinnungsstArung, die Lebertransplantation, die nekrotisierende Pankreatitis sowie DurchfAlle und Reflux beim Intentsivpatienten. Als neue Therapieformen werden die Vasokonstriktorentherapie beim hepatorenalen Syndrom, die Mannittherapie beim Coma hepaticum und die Ascitesdialyse abgehandelt. Der Leser soll damit sein Wissen auf dem Gebiet der hepatologischen und gastroenterologischen Intensivmedizin A1/4berprA1/4fen und auf den letzten Stand der Wissenschaft bringen.
Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wunschen, dass dadurch dem klinisch tatigen Arzt Entscheidungshilfen fur sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu ubersehen, dass ein allgemein akzeptiertes Konzept fur die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert. In einigen Beitragen wird uber die postoperative Analgesie des nichtintensivtherapiepflichtigen Patienten berichtet, weil gerade auch bei diesen Patienten die Schmerztherapie verbessert werden kann. Daruber hinaus werden die Patho- physiologie des Schmerzes und Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behandelt. Das Buch ist bestens geeignet, schnell uber die heute gebrauchlichen Methoden zur Analgesie und Sedierung sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.
Entzugserscheinungen nach jahrelangem Drogen-und Alkoholabusus entwickeln sich nach sehr ahnlichen pathophysiologischen Mustern und sind in ihrer Entste- hung oft schwierig zu deuten. Sie auBern sich vorwiegend in vegetativen Reaktionen, die meist den initialen Wirkungen entgegengesetzt sind. Ihre Intensitat ist je nach Substanz, Dosis, Darreichungsart und Dauer der Anwendung unterschiedlich. Toleranzbildung und die Entwicklung einer Abhangigkeit nach chronischem AlkoholmiBbrauch erschweren die Betreuung von Patienten vor allem in der postoperativen Phase. Angesichts der steigenden Anzahl alkoholabhangiger Patienten in unserer Gesellschaft kommt daher der Prophylaxe und Therapie des Alkoholentzugssyndroms bei gegebener Operationsindikation wachsende Bedeu- tung zu. Das standig zunehmende Interesse an praventiven MaBnahmen fiihrte im Februar 1990 Experten in Hannover zu einem Symposium zusammen, das der Diskussion gegenwartiger und neuer Aspekte der Delirtherapie und -prophylaxe gewidmet war. Die in dem vorliegenden Kompendium zusammengefaBten Beitrage geben einen Einblick in die Klinik und Pathophysiologie des Alkoholentzugsdelirs. Dartiber hinaus werden wichtige Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behan- delt und praktisch-therapeutische Konsequenzen aufgezeigt. Eine orale Alkoholmedikation ist wohl bei kleineren Eingriffen in speziellen Fallen erfolgreich, dartiber hinaus gilt es jedoch, dem Therapeuten ein angemes- senes medikamentoses Konzept zur Delirprophylaxe und -therapie an die Hand zu geben. 1m Mittelpunkt des Interesses steht derzeit die Beeinflussung der Entzugssym- ptome bei Alkoholabhangigen durch Gabe zentral wirkender urStimulanzien.
Schmerz gehort zu den haufigsten Ursachen, die den Patienten zum Arzt fuhren. Eine adaquate Schmerztherapie sollte nicht nur den wenigen Schmerzzentren vorbehalten bleiben. Es ist zu fordern, dass die neuen Erkenntnisse und Therapiekonzepte, speziell fur die Behandlung chronischer Schmerzen, auch in der taglichen Praxis aller Fachgebiete umgesetzt werden. Die Symposiumsbeitrage geben eine aus dem theoretischen Wissen und der klinischen Erfahrung erwachsene Synopsis aktueller Aspekte einer adaquaten Schmerztherapie. Das Buch wendet sich an alle Fachgebiete der Medizin, die mit den Fragen der Behandlung chronischer Schmerzen konfrontiert werden. |
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