|
Books > Medicine > Other branches of medicine > Nuclear medicine
Die wachsende Sorge urn eine: mnehmende genetische Schadigung der
Menschheit durch energiereiche Strahlen fu6t auf Forschungs
ergebnissen der Strahlenbiologie, einer Wissenschaft, die zu den
Grund lagenfachern der Medizinischen Radiologie gehort. Grenzen und
Mog lichkeiten einer modern en radiologischen Krebsbehandlung
lassen sich ohne strahlenbiologisches Wissen nicht interpretieren.
Forderungen der Strahlenhygiene und des Strahlenschutzes als
bestimmende und be grenzende Faktoren fiir den Einsat7
rontgendiagnostischer Verfahren ergeben sich aus der Kenntnis
biologischer Effekte der ionisierenden Strahlen. Das Bediirfnis
nach sachlicher, pcagnant kurzer Information iiber die
Strahlenbiologie und die klinische Nutzung ihrer Erkenntnisse
besteht somit nicht nur fiir den Arzt, der sich zum Facharzt fiir
Radio logie weiterbildet. 1m Zeitalter der technischen Nutzung der
Kern energie und der immer noch nicht gebannten Bedrohung der
Mensch heit durch atom are Massenvernichtungsmittel sollten die
Kenntnisse strahlenbiologischer Grundlagen und Zusammenhange zum
Wissen eines jeden Arztes und Biologen gehoren. In diesem Sinne
wiinsche ich der Schrift meines Mitarbeiters Dr. Herrmann eine
weite Verbreitung. Das Werk soll dazu beitragen, Grundfragen
unseres Zeitalters wissenschaftlich begriindet beurteilen zu konnen
und spezifische Probleme der Strahlentherapie und -diagno stik
besser Zu verstehen. Dresden, im Dezember 1977 R. Barke Vorwort Die
Strahlenbiologie mu ) als ein Grenzgebiet der Medizin bezeichnet
werden. Diesc Feststellung schmalert jedoch die Bedeutung dieses
Grundlagenfaches fur die Radiologie und fur viele weitere
Teilgebiete der klinischen Medizin in keiner Weise. Sie
verdeutlicht im Gegenteil die Tatsache, da ) strahlenbiologisches
Wissen gemeinsam von Bio logen, Chemikern, Physikern und Medizinern
zusammengetragen wurde."
Als Pionierleistung fiir die Nuldearmedizin gilt die Entwicldung
der Indikatortechnik mit radioaktiven Isotopen durch den unga-
rischen Physikochemiker und Nobelpreistrager Georg von Hevesy. Die
Methode beruht auf der Annahme, daB lebende Organismen nicht
zwischen den verschiedenen Isotopen eines Elements unter- scheiden
konnen. Wird einem Organismus ein radioaktives Isotop zugefiihrt,
so erleidet es das gleiche Schicksal wie die inaktiven Isotope des
betreffenaen Elements, das heiBt es nimmt in gleicher Weise an
denselben Transport-, Stoffwechsel- und Ausscheidungs- vorgangen
teil. Das radioaktive Isotop kann aber auf Grund sei- ner Strahlung
qualitativ und quantitativ verfolgt werden, es dient als Indikator
oder Tracer. Die Untersuchungen mit Radio-Indikatoren waren
zunachst auf natiirliche radioaktive Isotope beschrankt, zu denen
spater kiinst- lich erzeugte hinzukamen. Doch erst nach dem Bau von
Kern- reaktoren - der erste wurde 1942 in Betrieb genom men -
konnten im erforderlichen Umfang radioaktive Isotope praktisch
aller Elemente erzeugt werden. In Verbindung mit der Entwicklung
empfindlicher Strahlungsdetektoren und den groBen Fortschritten der
Elektronik waren die technischen Voraussetzungen fiir den
ungeheuren Aufschwung der Nuklearmedizin in den vergangenen 20
lahren gegeben. Als Ursache fur diese rasante Entwicklung sind die
groBen Vor- zuge der nuklearmedizinischen Verfahren anzusehen: -
Mit radioaktiven Isotopen lassen sich krankhafte Abweichungen
erkennen, die mit anderen Methoden nicht zu erfassen sind. Die
nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren sind in der Regel fur
den Patienten sehr viel weniger eingreifend als ver- gleichbare
andere Untersuchungen. V - In der Nuklearmedizin konnen so minimale
Substanzmengen verwendet werden, daB toxische, pharmakologische
oder- aller- gische Wirkungen mit groBer Sicherheit vermieden
werden.
In der Ordnung fur die Weiterbildung zum Facharzt fur Haut-und
Geschlechts- krankheiten ist festgelegt, dass der in Ausbildung
befindliche Dermatologe sich ein halbes Jahr praktisch mit dem
Gebiet der Dermataroentgentherapie zu be- schaftigen hat. In dieser
Zeit muss er die notwendigen Kenntnisse und Erfah- rungen erwerben,
die ihn befahigen sollen, selbstandig und erfolgreich Dermata-
roentgentherapie zu betreiben. Zu seiner Information wahrend der
Ausbildung, aber auch spater in der Praxis stehen ihm zur Zeit
lediglich Quellen von band- buchartigem Charakter zur Verfugung,
wahrend ein kurzgefasster Leitfaden zur raschen und zuverlassigen
Orientierung fehlt. Auch der Radiologe wird als
Dermataroentgentherapeut vielfach in Anspruch genommen und sollte
sich ad hoc in einem Schreibtisch-oder Taschenbuch uber modernes
Vorgehen in der Roentgentherapie von Dermatosen und Hauttumoren
informieren koennen. Dem vielseitigen Wunsch nach einer
kurzgefassten und auf die praktischen Bedurfnisse orientierten
Darstellung der Dermataroentgentherapie verdankt der vorliegende
Leitfaden fur die Praxis seine Entstehung. Er ist ganz auf die
roentgentherapeutische Tatigkeit des Dermatologen zugeschnitten.
Spezialverfahren, die fur den Radiologen oder den Kliniker von
Bedeutung sein moegen, nicht aber fur den Dermatologen in der
Praxis, wie die Behandlung mit offenen Isotopen, Kobaltbombe usw.,
finden sich bewusst ebenso wenig aus- fuhrlicher besprochen wie
etwa die Roentgentiefentherapie.
A complete guide to improving stroke treatment and patient outcomes
from international experts! Of the more than 795,000 estimated
strokes that occur annually in the U.S., 87% are ischemic due to
blockages, while the remaining 13% are hemorrhagic associated with
spontaneous bleeding in the brain. Ischemic Stroke Management:
Medical, Interventional and Surgical Management by esteemed
neurosurgeons Alejandro Spiotta, Roberto Crosa, and an impressive
group of international contributors details evidence-based medical,
interventional, and neurosurgical treatment of ischemic stroke.
Twelve chapters cover complete management of ischemic stroke, from
symptom manifestation to interventions in the ER, OR, and NICU. The
first chapters cover stroke epidemiology, intravenous thrombolysis
in stroke, and the crucial role stroke centers play in ensuring
timely treatment of this devastating disease. Subsequent chapters
discuss diagnostic imaging techniques in acute ischemic stroke,
neurosurgical interventions for hemorrhagic and ischemic stroke,
and neuroanesthesia considerations. Key Features With contributions
from South America to Europe, North America to Asia, authors share
diverse experiences treating stroke patients, delivering a unique
international perspective Endovascular neurosurgery ischemic stroke
approaches and discussion of scientific evidence Mechanical
thrombectomy utilizing Catch, Trevo, and Solitaire stent retrievers
and the evolution of direct clot aspiration approaches Special
topics include neurocritical care of acute ischemic stroke,
pediatric stroke, and emerging state-of-the-art techniques Truly
global viewpoints encompassed in this unique book make it a
must-read for trainee and veteran neurosurgeons and interventional
neuroradiologists across the world. This resource is also an
essential bookshelf addition for medical centers worldwide that
treat stroke patients. This book includes complimentary access to a
digital copy on https://medone.thieme.com.
This publication is aimed at students and teachers involved in
programmes that train professionals for work in radiation oncology.
It provides a comprehensive overview of the basic medical physics
knowledge required in the form of a syllabus for modern radiation
oncology. It will be particularly useful to graduate students and
residents in medical physics programmes, to residents in radiation
oncology, as well as to students in dosimetry and radiotherapy
technology programmes. It will assist those preparing for their
professional certification examinations in radiation oncology,
medical physics, dosimetry or radiotherapy technology. It has been
endorsed by several international and national organizations, and
the material presented has already been used to define the level of
knowledge expected of medical physicists worldwide.
This new atlas, the fourth of a successful series, is a completely
revised and updated edition of a previously published FDG PET-CT
atlas. In the past few years, considerable progress has been made
in the field of PET-CT imaging, and this new edition takes full
account of these recent developments. Furthermore, its educational
mission has been broadened: beyond serving as a straightforward
guide to FDG PET-CT imaging it now encompasses the integrative use
of contrast-enhanced CT and MRI. The new edition also includes
non-oncological indications for FDG PET-CT. The atlas aims to help
imaging practitioners to recognize physiological and benign
pathological FDG uptake and illustrates in a case-based, practical
manner the PET-CT appearances of all the major tumors and
infectious, inflammatory, and neurodegenerative disorders. The main
clinical applications are covered, and learning points and pitfalls
are clearly articulated. The consistent, user-friendly format
facilitates image interpretation and allows rapid review of key
information needed for FDG PET-CT imaging.
Ein UEberblick uber die uns bekannten Fakten der Klarreaktion
zeigt, dass die encymatischen Vorgange im Vordergrund stehen.
Unterstutzend wirken die Fein- heit der Emulgierung und die
Eliminierung von Fettpartikeln durch Abwande- rung aus der
Gefasswand (Wandporen der Gefasse) und Abfangen durch das RES.
Tierexperimentell konnte gezeigt werden, dass auch unter Ausschluss
des ency- matischen Fettpartikelabbaus ein Unterschied in der
Klargeschwindigkeit besteht, wenn man junge und alte
atherosklerotische Huhner vergleicht. Priv.-Doz. Dr. med. HANS
SCHLUESSEL 36 Literaturverzeichnis [1] HosALEK, H., Med. u.
Ernahrung. Sonderheft: Nahrungsfett und Atherosklerose, 1961. [2]
LEuPoLD, F., Med. u. Ernahrung. Sonderheft: Nahrungsfett und
Atherosklerose, 1961. [3] VOIGT, K. D., und E. J. KLEMPIEN, Med. u.
Ernahrung. Sonderheft: Nahrungs- fett und Atherosklerose, 1961. [4]
PEZOLD, F. A., Med. u. Ernahrung. Sonderheft: Nahrungsfett und
Atherosklerose, 1961. [5] BERG, G., Med. u. Ernahrung. Sonderheft:
Nahrungsfett und Atherosklerose, 1961. [6] ECKSTEIN, M., Med. u.
Ernahrung. Sonderheft: Nahrungsfett und Atherosklerose, 1961. [7]
SCHRADE, W., Med. u. Ernahrung. Sonderheft: Nahrungsfett und
Athero- sklerose, 1961. [8] SCHOEN, H., Med. u. Ernahrung.
Sonderheft: Nahrungsfett und Atherosklerose, 1961. [9] BOEHLE, E.,
Med. u. Ernahrung. Sonderheft: Nahrungsfett und Atherosklerose,
1961. [10] ZOELLNER, N., Med. u. Ernahrung. Sonderheft:
Nahrungsfett und Atherosklerose, 1961. [11] WOLFF, R., Therapie 17,
1133 (1962). [12] WOLFF, P., und PRIGNON, Arch. Intern. Pharmakodyn
131, 255 (1959). [13] SCHOEN, H., und W. ZELLER, MUE. Med. Wschr.
104,24,33 (1962). [14] SCHETTLER; G., Arteriosklerose.
Thieme-Verlag, Stuttgart (1961).
Essential gastroenterology cases and board-type Q&A review to
help you pass your exam! RadCases Gastrointestinal Imaging Second
Edition by Stephen Thomas and Jonathan Lorenz expands on the rich
study experience that has been tried, tested, and popularized by
radiology residents around the world. The new edition includes
important variations on prior cases, updated diagnostic and
management strategies, and new pathological entities. One hundred
new, carefully selected GI cases are focused on helping radiology
residents navigate and assimilate a daunting volume of
digestive-related information. For maximum ease of self-assessment,
each case begins with the clinical presentation on the right-hand
page; study that and then turn the page for imaging findings,
differential diagnoses with the definitive diagnosis, essential
facts, pearls and pitfalls, and more. Key Highlights More than 550
high-resolution multimodality images, including computed
tomography, MRI, fluoroscopic studies, positron emission
tomography, and ultrasound, visually guide readers through the
cases. New to this edition, a question-and-answer section for each
case reinforces key concepts. Easy-to-read bulleted formatting and
concise presentation of common and uncommon gastrointestinal tract
diagnoses impacting the esophagus, stomach, liver, spleen,
gallbladder, pancreas, intestines, appendix, and colon. Thieme's
RadCases means cases selected to simulate what you will see on your
exams, rounds, and rotations. RadCases helps you to identify the
correct differential diagnosis for each case, including the most
critical. The series comprehensively covers the following
specialties: Breast Imaging * Cardiac Imaging * Emergency Imaging *
Gastrointestinal Imaging * Genitourinary Imaging * Head and Neck
Imaging * Interventional Radiology * Musculoskeletal Radiology *
Neuro Imaging * Nuclear Medicine * Pediatric Imaging * Thoracic
Imaging * Ultrasound Imaging Each RadCases second edition has a
code allowing you one year of access to Thieme's online database of
350 cases: the 100 cases in this book plus 250 cases more. Master
your cases, pass your exams, and diagnose with confidence:
RadCases!
Auf allen Gebieten der Medizin hat sich in den bei den letzten
Jahrzehnten die Tendenz gezeigt, physiologische und pathologische
Geschehnisse im Organismus quantitativ zu erfassen und ihre
gegenseitigen Beziehungen sowie ihre Beeinflus- sung untereinander
zu ermitteln. Neben die klinisch-morphologische Krank-
heitsdiagnose ist heute, nicht konkurrierend sondern erganzend, die
funktionelle Leistungsdiagnose getreten. Die Entwicklung dieser
Arbeitsweise wurde durch die Erkenntnis erzwungen, dass die
einfache Beobachtung des Kranken im Zu- sammenhang mit der Anamnese
vielfach nicht mehr ausreicht, um einen Krank- heitszustand in
jeder Richtung hin - vor allem klinisch - zu beurteilen und zu
fixieren und alle Moeglichkeiten der Therapie auszuschoepfen. Durch
die Fort- schritte der Thoraxchirurgie ist die Entwicklung fur Herz
und Lungen besonders dringlich, imponierend und von sichtbarer
therapeutischer Tragweite geworden. Viele massgebliche
Forschungsaufgaben im Bereich der pathologischen Physio- logie der
Atmung liegen noch vor uns, die der weiteren Entwicklung in der
Therapie dienen sollen, insbesondere auch der Thoraxchirurgie. Eine
erfolgver- sprechende Operation der Lungen und des Herzens setzt,
namentlich bei den vie- len Grenzfallen, eine quantitative
Leistungsdiagnose voraus. Es ist das Verdienst BRAUERS und seiner
Schule in Hamburg, spater in Koeln, die ersten Normwerte in der
Lungenfunktionsdiagnostik zur Abgrenzung des Gesunden vom
Pathologi- schen ermittelt und die Lungenfunktionsprufung in die
Routinepraxis eingefuhrt zu haben durch Pragung von Begriffen sowie
Schalfen von Standardtests, welche heute allgemein Verwendung
finden. Angloamerikanische, skandinavische, schwei- zerische,
franzoesische und namentlich deutsche Physiologen und Kliniker sind
an der Weiterentwicklung besonders beteiligt gewesen.
Alles S p e z i lis a ten tum bringt durch tiefes Eindringen in die
Einzelheiten unzweifelhaften Nutzen fUr die Kranken und dieser ist
nur durch die Arbeitsteilung zu erreichen. Daher muB seine
Ausbreitung sHindig zunehmen. Nattirlich sind mit ihm, auch
Nachteile verbunden: Ganz abgesehen von den Pseudo spezialisten
ohne grtindliche Fachkenntnisse kann der Kran'ke auch schlecht
fahren, wenn seine Behandlung ausschlieBlich in Handen von
Spezialisten liegt. Wahrend der gut ausgebildete praktische Arzt im
engen Kontakt mit der Familie wichtige, dem Kranken selbst
unbekannte Einzelheiten und Untersuchungs ergebnisse weiB, wahrend
er in diagnostisch zweifelhaften Fallen unvoreingenommen das eigene
und die spezialistischen U rteile abwagt, wahrend der Hausarzt in
therapeutischer Hinsicht die Konstitution, den Allgemeinzustand,
die Lebensgewohnheiten, die psychische Einstellung des Kranken,
Dinge, die in vielen Fallen wichtiger sind als das lokale Leiden,
berticksichtigen k'ann, arbeitet der direkt vom Kranken aufgesuchte
Spezialist ohne verifizierte Vorgeschichte, neigt in zweifelhaften
Fallen zur Annahme einer Affektion aus seinem Bereiche, will und
kann der Allgemeinbehandlung nicht Nachdruck verschaffeft und muB
die Behamdlung beenden lassen, wenn der Patient aus irgendeinem
Grunde fernbleibt, oft in bedenklichem Zu stand, bloB weil er
gerade keine Beschwerden hat, oder weil sie langsamer weichen, als
er erwartet."
Der Arzt, der bei Anwendung eines Medikamelltes dessen
experimentelI erwiesene oder auch nur hypothetische pharma
kodynamische Wirkung kennt, wird zielbewuEt die Indikation zur
Anwendung dieses Medikamentes stelIen und ist aueh in del' Lage,
die Wirkung des betreffenden Pharmakons im Einzelfall kritiseh zu
beurteHen. Das gleiche gilt llaturgemiill ftir die physikaIisehen
Heil ll1ethoden. Die physikalischen Heilmethoden wurden
grofienteils zuerst von Laien angewendet und erst spiiter in die
Schulmedizin aufgenommen. Anfangs hatten sie gegen eine gewisse
Gering schiHzung seitens der Arzteschaft anzukampfen. Diese Gering
schatzung wieh aber dann einer vielfaeh gedankenlosen polyprag
matisehen Anwendung dieser Methoden. Es ist das Verdienst von Win t
ern i t z, zunachst fUr die Hydrotherapie die wissenschaft lichen
Grundlagen geschaffen zu haben; fUr eine ganze Reihe anderer
physikalischer Heilmethoden, wie Elektrotherapie, Licht therapie
und insbesondere Diathermie haben vielfach physiolo gisch
experimentelle ArbeiteJ\ die Grundlage fUr die Benrteilung ihrer
Wirksamkeit gegeben. Wenn in dieselll Btichlein tiber
Warmetherapie, Hnd zwar tiber Diathermie und Heifiluftanwendung
sowie liber die Anwell dung der ktinstliehen Hohensonne in der
Lichttherapie gesprochen werden soll, so ist es nicht zu ulIlgehen,
daE die physikalisehen und physiologischen Grundlagen dieser
Heilmethoden in Klirze besprochen werden, da sieh aus diesen
Erkenntnissen heraus die wiehtigsten Indikationen der Anwendung
dieser Methoden oft von selbst ergeben. DaE sich wie bei allen
anderen Heilmethoden auch bei den physikalischen zahlreiche nur
rein empirisch gefun dene Heilwirkungen zeigen, darf uns nicht
wundern."
Die "Klinische Rontgendiagnostik der Erkrankungen der Brustorgane"
er schien in ihrer jetzigen Form als ein Teil der dritten Auflage
des ersten Bandes der "Chirurgie der Brustorgane" von F.
SAUERBRUCH. Sie ist die Frucht 12jahriger (1916-1928) engster
Zusammenarbeit zwischen Klinik und Strahlenkunde. Das iiberaus
reichhaltige Beobachtungsmaterial der SAUERBRucHschen Kliniken in
Ziirich, Miinchen und Berlin verhalf gerade des wegen zu besonderer
Vertiefung und Verbreiterung der rontgenologisch -diagnosti schen
Kenntnisse und Erfahrungen, weil eine weitgehende Kontrolle der
Rontgen befunde beim intrathorakalen Eingriff moglich war. Die
allgemein -pathologische, klinische und rontgenologische Auffassung
der verschiedenen Krankheitszustande hat damit die Pragung
SAUERBRUCHs und seiner Schule erhalten. Die Moglichkeit zu
rontgenologischer Darstellung krankhafter Herzbefunde verdanke ich
im wesentlichen der freundlichen Unterstiitzung des Herrn Geheim.
rat VON ROMBERG. Berlin, im Juni 1929. H. CHAOUL. In h al t s v e r
z e i ch ni s. Seite Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . 1 A. Technik der Rontgenuntersuchung des Brustkorbes 4 I.
Technik der Durchleuchtung . . . . . . . . . . 4 II. Technik der
Thoraxaufnahmen . . . . . . . . . 7 III. Der Brustkorb bei
verschiedenen Korperstellungen 10 Untersuchung in schragem
Durchmesser 11 A. Erster schrager Durchmesser . . 11 B. Zweiter
schrager Durchmesser. . 12 Exzentrische Projektion (GROEDEL) . 12
A. Linksexzentrische Projektion . 12 B. Rechtsexzentrische
Projektion . 12 IV. Brustuntersuchung. . . . . . . . . 15 B. Die
gesunde Lunge. . . . . . . . . 17 I. Anatomische Unterlage der
Lungenzeichnung . 17 II. Topographische Anatomie der Bronchen und
der LungengefaBe im V- gleiche mit dem Rontgenbilde 23 C. Die
Erkrankungen der Brustorgane 25 I. Bronchialerkrankungen 25 1.
Bronchektasen 25 2. Bronchusstenose. . 41 3. Asthma bronchiale. 42
4."
Die Herausgeber, anerkannte Spezialisten und aktiv in der
Interdisziplinaren Arbeitsgruppe Weichteilsarkome (IAWS) der
Deutschen Krebsgesellschaft, stehen fur fundiertes Fachwissen. Das
Werk zeichnet sich durch eine praxisorientierte und ubersichtliche
Darstellung aller bei Weichteilsarkomen klinisch relevanten Themen
aus. Ausfuhrlich wird auf Diagnostik, Klassifikation,
Stadieneinteilung wie auch molekulare und genetische Aspekte als
Grundlage therapeutischer Entscheidungen eingegangen. Ein weiteres
zentrales Thema ist die interdisziplinare Behandlung (Chirurgie,
Strahlentherapie, medikamentoese Therapie) und deren Sequenz fur
die zahlreichen, unterschiedlichen Entitaten von Weichteilsarkomen.
Auch spezielle Therapieverfahren, wie Extremitatenperfusion und
Hyperthermie werden besprochen. AErzte in Klinik und Praxis
erhalten mit diesem Buch kompetente Unterstutzung fur die optimale
Betreuung von Patienten mit Weichteilsarkomen.
|
|