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Books > Social sciences > Psychology > Sexual behaviour
In Deutschland hat die Abnahme der Geburtenziffer verhaltnis maBig
spat eingesetzt, hat abel' dafiir schon in den letzten Jahren VOl'
dem Kriege eine um so schneller fallende Tendenz gezeigt. Es ist
schwer zu prophezeihen, wie sich nach dem Kriege dic Ver haltnisse
gestalten werden. "Venn WIT aus friiheren Beobachtun gen Schliisse
ziehen diirfen, so wird die Geburtenziffer, von einer
voriibergehenden Steigerung nach dem Kriege abgesehen, weiter
sinken. Da sich auch die Sterblichkeitsziffer erfreulicherweise in
Deutsch land in den letzten Jahren so stark verringerte, so war
immer noch ein nicht unerheblicher UberschuB der Geburten iiber die
Todesfalle zu verzeichnen. J edoch zeigte sich schon in den letzten
Jahren VOl' dem Kriege aIs beunruhigendes Symptom, daB beson ders
in den groBen Zentren der stadtischen BevoIkerung die Ab nahme der
Geburtenziffer zum Teil eine so hohe war, daB die Zahl der
Sterbefalle die Zahl der Geburten iibertraf. Hygieniker,
Nationalokonomen, GeburtsheIfer und andere haben sich ausgiebig mit
dieser Frage beschaftigt, ohne eine einheitliche Antwort zu finden,
wie man hier heIfen kann. Uns schien es eine nicht unwesentliche
Vorarbeit der Geburts heIfer zu sein, einige Klarheit darin zu
schaffen, ob die Abnahme der Geburtenziffer nur durch eine
gewollte, oder teilweise auch, wie Gruber schon mehrfach hervorhob,
eine ungewollte Frucht barkeitsverminderung bedingt sei."
In Love and Freedom, Jorge Ferrer proposes a paradigm shift in how
romantic relationships are conceptualized, a step forward in the
evolution of modern relationships. In the same way that the
transgender movement surmounted the gender binary, Ferrer defines
how a parallel step can-and should-be taken with the relational
style binary. This book offers the first systematic discussion of
relationship modes beyond monogamy and polyamory, as well as
introduces the notion of "relational freedom" as the capability to
choose one's relational style free from biological, psychological,
and sociocultural conditionings. To achieve these goals, Ferrer
first discusses a number of critical categories-specifically,
monopride/polyphobia, and polypride/monophobia-that mediate the
contemporary "mono-poly wars," that is, the predicament of mutual
competition among monogamists and polyamorists. The ideological
nature of these "mono-poly wars" is demonstrated through a review
of available empirical literature on the psychological health and
relationship quality of monogamous and polyamorous individuals and
couples. Then, after showing how monogamy and polyamory ultimately
reinforce each other, Ferrer articulates three relational pathways
to living in-between, through, and beyond the mono/poly binary:
fluidity, hybridity, and transcendence. Moving beyond that binary
opens a fuzzy, liminal, and multivocal relational space that Ferrer
calls novogamy. In this groundbreaking book, readers will learn
practical tools to not only transform jealousy, but also enhance
their relational freedom while being aware of key issues of
diversity and social justice. They will also learn novel criteria
to evaluate the success of their intimate relationships, and be
introduced to a transformed vision of romantic love beyond both
monocentrism and emerging polynormativities.
The aftermath of Algeria's revolutionary war for independence
coincided with the sexual revolution in France, and in this book
Todd Shepard argues that these two movements are inextricably
linked. Sex, France, and Arab Men is a history of how and why-from
the upheavals of French Algeria in 1962 through the 1970s-highly
sexualized claims about Arabs were omnipresent in important public
French discussions, both those that dealt with sex and those that
spoke of Arabs. Shepard explores how the so-called sexual
revolution took shape in a France profoundly influenced by the
ongoing effects of the Algerian revolution. Shepard's analysis of
both events alongside one another provides a frame that renders
visible the ways that the fight for sexual liberation, usually
explained as an American and European invention, developed out of
the worldwide anticolonial movement of the mid-twentieth century.
Hatte ich mich auf Veranlassung des Prasidenten der psychiatrisch
juristischen Vereinigung in Zurich entschlossen, uber meine Erfah
rungen und Beobachtungen als Nervenarzt und Experte auf dem Gebiete
der sexuellen Anomalien in einer Vereinssitzung zu sprechen, so lag
es nahe, dem Wunsch einer Reihe von Zuhorern nachzukommen, meine
Ausfuhrungen zu publizieren. Fur eine weitere offentlichkeit musste
ich den Vortrag erganzen und abzurunden suchen. Meine Erfahrungen
auf dem Gebiete der Psychoneurosen und sexuellen Ano malien, sowie
die Resultate meiner Beobachtungen uber deren Ent stehung und
Entwicklung mittels der von mir seit einer Reihe von Jahren geubten
Methode der Analyse im Halbschlafzustande, legten mir schliesslich
auch die Pflicht auf, im Interesse einer grosseren Zahl von
leidenden und moralisch unrichtig bewerteten Mitmenschen die
gewonnenen Anschauungen auch vor einer grosseren Offentlichkeit zu
vertreten. Diese Pflicht schien mir eine Notwendigkeit zu sein,
weil gerade jetzt die Auffassung dieser Zustande durch die
Einseitigkeiten einzelner wissenschaftlicher Richtungen Gefahr
lauft, in falsche Bahnen zu kommen. Die von mir angewandte Methode
ist fur jeden Arzt, der sie richtig anzuwenden versteht, eine -
soweit dies bei psychischen Vorgangen uberhaupt moglich ist -
objektive, geradezu experimentelle Methode zur Erforschung dieser
in der unterbewussten Tatigkeit be dingten psychoneurotischen
Zustande. Die seitherige Unklarheit in der Auffassung der
psychoneurotischen Zustande lautert sich durch die Erforschung der
unterbewussten Tatigkeit. Die ausserordentliche Mannigfaltigkeit
der Ausserungsweise der Symptome bei diesen Er krankungen und deren
Zusammenhange werden uns erst klar und verstandlich durch den
Einblick in das Unterbewusste."
Challenging widespread assumptions that persons who are
preferentially attracted to minors-often referred to as
"pedophiles"-are necessarily also predators and sex offenders, this
book takes readers into the lives of non-offending minor-attracted
persons (MAPs). There is little research into non-offending MAPs, a
group whose experiences offer valuable insights into the prevention
of child abuse. Navigating guilt, shame, and fear, this universally
maligned group demonstrates remarkable resilience and commitment to
living without offending and to supporting and educating others.
Using data from interview-based research, A Long, Dark Shadow
offers a crucial account of the lived experiences of this hidden
population.
Der aussere Anlass zur Abfassung der vorliegenden Studie war durch
eine Preisausschreibung der k. k. Gesellschaft der Arzte in Wien
(Dr. Moriz Goldberger-Preis) gegeben. Das Thema lautete: "Die
biologischen Grundlagen der sekundaren Geschlech ts charaktere."
Zur Bewerbung um diesen Preis haben wir unsere seit Jahren
fortgefuhrten Untersuchungen uber diese Frage zusammengefasst und
das Manuskript im Mai 1912 eingereicht. Ein ad hoc zusammenge
setztes Komitee (bestehend aus den Herren Exner, v. Frisch,
Paltauf, Schauta) hat unsere Arbeit als preiswurdig befunden. Bei
unseren Untersuchungen haben wir vielfache Forderung von Seiten der
Herren v. EiseIs berg, Franz, Hochenegg, Holz. knecht, Kolisko,
Paltauf erfahren, fur welche wir a: uch an dieser Stelle warmstens
danken. Herr Dr. H u g 0 K a nt 0 r, welcher unsere Versuchstiere
jahre lang unter inoglichst naturlichen Bedingungen beherbergte und
uns in ihrer Beobachtung unterstutzte, nehme gleichfalls unseren
herz lichsten Dank entgegen. Wien im Februar 1913. Die Verfasser.
Inhaltsverzeichnis. Seite Die Differenzierung der Geschlech
tsmerkmale . . . . 1 Stammesgeschichtliche Erwerbung der
Geschlechtsmerkmale 1 Entwicklungsgeschichtliche Erwerbung der
Geschlechtsmerkmale. 4 Begriff der Geschlechtsmerkmale 7 Die
Kastration 12 Parasitare Kastration . 13 Experimentelle Kastration
13 Kastration bei Wirbeltieren 18 Kastration und Transplantation
bei Vogeln 20 Kastration der Saugetiere 25 Kastration beim Menschen
. 41 Eunuchoidismus. . . . . . 61 Pramature Geschlechtsentwicklung
69 Pu bertat . 70 Graviditat 72 Klimakterium 75 Hermaphroditismus
78 Die Zwischenzellen . 85 Vorkommen der Zwischenzellen 87 Theorien
uber die Zugehorigkeit der Zwischenzellen resp. deren Funktion 89
Corpus luteum 1:11 Rontgenqestrahlung der Keimdrusett . 97
Vasektomie. . 103 Kryptorchismus 107 Zusammenfassung 130 Die
Differenzierung der Geschlechtsmerkmale."
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