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Books > Medicine > Clinical & internal medicine > Geriatric medicine
Die Begriffe Koerper und Gesundheit sind (nicht erst) seit dem
sogenannten body-, corporeal- oder somatic-turn Gegenstand sehr
unterschiedlicher Disziplinen und Perspektiven: Die Komplexitat der
Zusammenhange, Verschrankungen, Bedingungen des Gegenstandspaares
Koerper-Gesundheit bis hin zur Identifikation macht es
erforderlich, multidisziplinar und multiperspektivisch vorzugehen.
In diesem Band sind unterschiedliche Disziplinen und Perspektiven
versammelt, die sich aus ihrer Fachgenese und wissenschaftlichen
Position heraus mit Koerper, Leib und Gesundheit beschaftigen, um
v.a. Forschungsfelder zu erschliessen und praxeologische
Konsequenzen zu benennen.
Der UEbergang in den Ruhestand ist fur viele Betroffene ein
biographischer Einschnitt. Eine Vielzahl von Aspekten bestimmt
dabei die Entscheidung uber das "Wann" und "Wie" des
Renteneintritts. Ein Aspekt bleibt in der wissenschaftlichen
Diskussion eher unberucksichtigt: der Einfluss des persoenlichen
Umfelds bzw. des Haushaltskontexts. Die vorliegende Studie widmet
sich diesem und fokussiert dabei im Besonderen den Einfluss
partnerschaftlicher Machtverhaltnisse. Anhand einer Sekundaranalyse
qualitativer Daten, die im Zuge einer Untersuchung zur Koordination
der Ruhestandsentscheidungen von heterosexuellen
Doppelverdiener-Paaren entstanden sind, werden die Machtstrukturen
genauer untersucht. Dabei werden funf Typen entwickelt, die zeigen,
wie die paarinternen Einflussverhaltnisse auf unterschiedliche
Weise in die (individuellen) Ruhestandsentscheidungen eingreifen
koennen. Die Studie zeigt daruber hinaus, dass diese dabei nicht
alleine verantwortlich sind, sondern dass es auf Haushaltsebene
immer zu einem Zusammenspiel mit anderen Aspekten der
Ruhestandsentscheidung kommt. Zugleich weist die Studie darauf hin,
dass die Partnerschaft von heterosexuellen Doppelverdiener-Paaren
nicht ausschliesslich als Unterstutzungsfaktor beim UEbergang in
den Ruhestand zu verstehen ist, sondern dass sich zahlreiche
Abhangigkeitsstrukturen zwischen Partnerin und Partner verstarken
und verschieben koennen. Da bis jetzt ahnliche Untersuchungen im
Feld der Retirement Studies nicht bekannt sind, wird die Studie
ihrem explorativen Charakter gerecht.
In diesem Buch finden Sie Antworten zu folgenden Fragen. Welche
Prinzipien leiten therapeutische Entscheidungen am Lebensende? Was
sind die medizinethischen Grundlagen solcher Entscheidungen und wie
sind sie entstanden? Welche Besonderheiten gibt es bei
geriatrischen Patienten mit chronischen Erkrankungen, insbesondere
der COPD? Fur welche Therapieschiene (intensivmedizinisch,
konservativ oder palliativ) entscheiden sich AErztInnen bei einem
geriatrischen Endstage-COPD Patienten mit akutem respiratorischem
Versagen? Eine Querschnittsuntersuchung unter verschiedenen
Fachrichtungen zeigt dabei deutliche Unterschiede in der initialen
Therapieentscheidung.
Die demographische Entwicklung prophezeit uns: Wir werden alle
alter. Die hinzugewonnene Lebenszeit kann aber oft ein Leben mit
Krankheit, Behinderung und der Pflegeabhangigkeit von anderen
Menschen sein. Das Buch zeigt das Leben mit einer dementiellen
Erkrankung und dient als praxisorientierter Leitfaden fur das
Zusammenleben mit von Demenz betroffenen Personen. Klar und
verstandlich werden die Ursachen der Erkrankung sowie
Moeglichkeiten fur Diagnostik und Therapie besprochen. Fachleute
aus den Bereichen Medizin, Pflege, Psychologie und
Angehoerigenbetreuung geben praxisrelevante Loesungen, fur die im
Verlauf der Erkrankung auftretenden Probleme, vom Erkennen der
ersten Symptome bis hin zum Abschiednehmen. Die zweite Auflage
wurde komplett aktualisiert und uberarbeitet, erganzt wurden
Kapitel zur Demenz aus der Sicht der Betroffenen sowie zur
Sexualitat im Alter. Professionelle Helfer der Altenpflege sowie
Betroffene und deren Angehoerige erhalten einen detaillierten
UEberblick zur Betreuung und Versorgung von dementiell erkrankten
Menschen.
Every day ten thousand baby boomers turn 65, and by 2030 more than
20% of US residents will be 65 or older. Mental health
professionals must become familiar with the unique needs of this
growing population. Using the APA Guidelines for Psychological
Practice With Older Adults and the Pikes Peak Model for Training in
Professional Geropsychology, this book shows mental health
providers how to expand their practice in order to treat older
adults. Chapters describe tools and techniques for assessing and
treating common conditions that practitioners encounter when
working with older adults, including depression, anxiety, cognitive
impairment, and prescription drug misuse. Clinical case examples
demonstrate how to deliver interventions while avoiding common
interactional pitfalls. Includes expert recommendations for
assessment tools, additional readings, and online resources.
Die Autoren stellen eine Untersuchung der Bedarfslagen von Menschen
mit Demenz (MmD) vor, die eine umfangreiche Analyse von
Behandlungsdokumenten gerontopsychiatrischer Patienten,
Experteninterviews sowie eine Befragung von einweisenden Hausarzten
umfasst. Haufig liegt der Schwerpunkt der sozialen, pflegerischen
und/oder medizinischen Bedarfslagen an der ambulant-stationaren
Schnittstelle. Die genannten Aspekte bilden in ihrer Komplexitat
und ihrem Zusammenspiel das dynamische Konzept der Dementia Care
Sensitive Demands (DCSD). Dieses Konzept kann Akteuren
verschiedener Berufe, die an der Versorgung von MmD beteiligt sind,
eine strukturierte Analyse der Bedarfe und ihres komplexen
Zusammenwirkens ermoeglichen und eine multiprofessionelle
Zusammenarbeit darstellbar machen.
Population aging is challenging countries around the globe to adapt
their public policy responses to the new world. Long-term care is a
relevant topic today both because of the rapid growth in long-term
care needs in every country and the lack of responses from
governments. The Future of Long-term Care explores some issues
related to the implementation of long-term care responses in
different countries. Looking at six different cases, the book
highlights the need to foster an urgent debate in the area, as well
as emphasizing the need for action in the coming years. The
examples analysed show common problems faced by countries trying to
respond to their people's needs, as well as the dissimilar stages,
contexts, and paths followed by each one in the endeavour for
providing long-term care services to the population. Whether the
analysis is carried out in countries with well-established
long-term care systems or in places where the debate is just
starting, the book proves that this is an area in which many
challenges remain. Learning lessons from others is important but
providing a space for countries to frame their problems and propose
their solutions is crucial. This book contributes to fill this gap
and contribute to a debate that is just starting in many places
around the world.
Reingard Lange beleuchtet vier Bereiche der sozialen Vernetzung bei
Menschen mit beginnender Demenz: im engsten sozialen Umfeld,
zusammen mit Profis bzw. Hilfeorganisationen, im Gemeinwesen und
mit anderen gleichermassen Betroffenen. In Gruppengesprachen
beschreiben Menschen mit beginnender Demenz und Angehoerige die
Veranderungen, die die Erkrankung mit sich bringt und die Bedeutung
der Vernetzung als Ressource. In der Auswertung der Gesprache
werden Spannungsfelder und hilfreiche Differenzierungen erkennbar.
Die Studie gibt praxistaugliche Handlungsempfehlungen, wie
Vernetzung als Zusammenleben und Zusammenwirken von und fur
Menschen mit Demenz und ihre Angehoerigen gestaltet werden kann.
Die Studie beschaftigt sich mit der subjektiven Perspektive und den
sozialen Bedingungen von Menschen mit demenziellen
Beeintrachtigungen (MmD). Die Erhebung und Auswertung der Daten
erfolgt nach den Grundsatzen der qualitativen Sozialforschung mit
der Grounded-Theory-Methodologie (GTM) in einer partizipativen
Forschungsstrategie. Aus den Ergebnissen generiert der Autor
evidenzbasierte, bedarfsgerechte psychosoziale Interventionsformen.
Fur die praktische Anwendung empfiehlt sich die "Fahigkeit zur
Selbsterhaltung" als Ressource zu foerdern, indem
Defizitkonfrontationen vermieden und die Selbstorganisation der
Betroffenen unterstutzt werden.
Geriatric medicine is generally defined as medical care for adults
aged 65 years and older. In Africa and in many developing
countries, where the average life expectancy is less than 65 years,
medical care of the older adult is still being defined and is in
its infancy stages. There are also disparities in health and health
care of older adults of African origin in most countries across the
world. The aim of this book is to provide a clinical practice
resource for physicians and allied health professionals, as they
deliver clinical care for older adults of African descent all over
the world. It is not intended to be a comprehensive textbook for
geriatric medicine. Instead, we focus on common health care issues
and unique cultural characteristics that often impact health care
utilization in this vulnerable subset of older adults. Chapter
authors are medical experts from across several continents, with
extensive training and experience in providing medical care for
older adults of African descent.
Die Gedachtnistrainerin Annemarie Frick-Salzmann beschreibt, wie
unser Gedachtnis funktioniert und welche Gehirnregionen fur
einzelne Gedachtnissysteme relevant sind. Sie beantwortet oft
gestellte Fragen wie z.B. "Wie sehr koennen wir uns auf unsere
Erinnerungen verlassen? Was koennen Ursachen fur falsche
Erinnerungen sein? Warum haben Vergessen und Gedachtnispannen auch
positive Seiten?" Gut nachvollziehbar widerlegt sie das Vorurteil
uber die Vergesslichkeit alternder Menschen. Sie gibt dem Leser
Hinweise zum Lernen und Informationen anhand ausgewahlter Texte zu
Gehirnregionen und Funktionssystemen. Die Autorin stellt komplexe
Sachverhalte einfach und verstandlich dar und zeigt, dass wir uns
dank der Plastizitat unseres Gehirns neuen Situationen anpassen und
bis ins hohe Alter lernen koennen.
Nursing homes provide care to about 1.4 million nursing home
residentsaa vulnerable population of elderly and disabled
individuals. CMS, an agency within the Department of Health and
Human Services (HHS), defines standards nursing homes must meet to
participate in the Medicare and Medicaid programs. This book
reviews the abuse of residents in nursing homes.
Martina Bogensberger rekonstruiert die Erfahrungsraume der
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der mobilen Pflege mit Personen
mit Demenz anhand der dokumentarischen Methode nach Ralf Bohnsack.
In funf Gruppendiskussionen werden die Handlungspraktiken im
Arbeitsalltag des Pflegepersonals dargestellt. Die Haupttypologie
"Vom Phantom zur Mutter" zeigt die Interaktionsmuster der
Pflegenden. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Arbeit mit
Angehoerigen von Personen mit Demenz fur die betreuenden Personen
eine UEberforderung darstellt und eine personelle Trennung von
Pflegetatigkeiten und Angehoerigenarbeit erforderlich ist. Sowohl
fur den Wissenstransfer von Fortbildungsinhalten in die alltagliche
Arbeit als auch fur die Fursorge der betreuenden Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen sollte eigenes Personal bereitgestellt werden.
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