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Books > Medicine > Pre-clinical medicine: basic sciences > Anatomy
Die Sprunggelenke des Menschen sind auffallend gestaltete
Bewegungseinrichtungen an der Abknickungszone des FuEes gegen den
Unterschenkel. Sie unterstiitzen einerseits die aufrechte
Korperhaltung und dienen andererseits der ungehinderten
Fortbewegung unter norrnalen Korpergewichtsbelastungen. Neben der
Obertragung der Korperschwe- re auf das FuEskelett dient das obere
Sprunggelenk vor allem dem ungestorten Gehen und Laufen. 1m
Zusammenwirken mit den sich nach distal fortsetzenden, straff
geftihr- ten Gelenkforrnationen der subtalaren FuEplatte erweitert
das untere Sprunggelenk den Bewegungsspielraum des menschlichen
FuEes, ohne die Festigkeit der Skelettver- bindungen zu
beeintrachtigen. Dadurch wird eine leichte Anpassung des FuEes an
die Unebenheiten der Bodenflache errnoglicht, urn vor allem die
Sicherung einer au frech- ten Korperhaltung zu gewahrleisten.
Morphologische Veranderungen des FuEskeletts erwarb der Mensch
durch Um- wandlungen eines Greif-oder KletterfuEes in einen
Stand-und LauffuE wahrend der Evolution (Weidenreich 1921). Als F
olgen der Orthoskelie und Bipedie treten nun an den
Artikulationsflachen beider Sprunggelenke Forrn-und
Funktionswandlungen be- sonders deutlich in Erscheinung. Das
SkelettgefUge beider Sprunggelenke sowie ihre Funktionen wurden aus
dieser Erkenntnis heraus bereits seit langerer Zeit ausftihrlich
untersucht und diskutiert. Um- fassende Abhandlungen
anthropologischer Probleme standen zahlreichen Arbeiten der
vergleichenden und beschreibenden Anatomie gegeniiber. Quantitative
Ergebnisse wurden in friiheren Jahren jedoch unter Anwendung
methodisch unterschiedlicher MeEverfahren erarbeitet. Die somit zum
Tell voneinander abweichenden Befunde ftihr- ten schIieElich zu
widerspriichlichen Deutungen von Aufbau und Funktion menschIi- cher
Sprunggelenksysteme und erschwerten unnotigerweise das Verstandnis
der natiir- lichen FuEbewegungen.
Das Wissen auf dem Gebiete der Biologie hat sich innerhalb weniger
Jahre explosionsartig vermehrt. Ziel des vorliegenden Buches ist
es, dem Anfan- ger trotzdem ein moglichst einpriigsames Bild
vorzustellen. In ihm soll mit wenigen Strichen in bewuBt
vereinfachender Darstellung jeweils Wesentli- ches, Typisches
gezeichnet werden. Sonst geschieht es nur zu oft, daB die
Stoff-Fiille dem Studierenden den Blick fUr Zusammenhange
verstellt. Das Taschenbuch orientiert sich an dem
Gegenstandskatalog 1 und ist fUr den Studierenden der Pharmazie
eine Hilfe bei der Vorbereitung auf den ersten Abschnitt des
Staatsexamens im Fach "Pharmazeutische Biologie". Der Betrachtung
der Zelle (Cytologie) folgt ein gestraffter Oberblick liber
Prototypen sekundiirer Pflanzenstoffe, aus deren Reihen sich die
wichtig- sten Arzneistoffe rekrutieren. Auch im Kapitel Genetik
sind pharmazeuti- sche Aspekte betont, so z. B. die Bedeutung
parameiotischer Vorgange fUr die Resistenzentwicklung bei
Bakterien. In der Physiologie werden Grund- prinzipien des
Lebensgeschehens dargelegt und so die Basis geschaffen flir das
Verstandnis allgemein giiltiger biologischer Reaktionen und Zusam-
menhange. Das ist notig zur Bewiiltigung der Studieninhalte des 2.
Ausbil- dungsabschnittes, nicht nur im Fach Pharmazeutische
Biologie sondem gleichermaBen im Rahmen der Pharmakologie und
Biochemie. Die Mor- phologie gibt AufschluB liber Bau und Gestalt
der Pflanze, ihre Gewebe- Typen (Histologie) und liber die Anatomie
des Cormus und seiner Drogen.
This chart shows anterior view of normal knee anatomy (patella
removed), as well as oblique and posterior views. It illustrates
traumatic knee injuries, meniscus, types of meniscus tears, and
symptoms of damaged menisci. Various sports-related ligament
injuries are also shown. "Three dimensions let you feel texture and
form. Three-dimensional images, bold titles, and clear,
easy-to-read labels make it easy and fun to learn about the body.
The durable, lightweight, non-toxic, recyclable plastic will last
indefinitely. The chart has a hole at the top for easy wall
hanging, and will also stand up on an easel.
The Skull chart displays a visual overview of the skull. Frontal,
lateral and inferior views point out major features. Sagittal and
coronal views show the sinuses, while other images illustrate the
bones of the ear, the teeth and bone suture lines. Heavy cover
stock with protective varnish for durability.
The Vascular System chart illustrates the network that connects all
parts of the human body. The main image shows the overall system
with named major vessels. Heart anatomy, blood vessels of the brain
and regional blood supplies are pictured, as is a view of a
capillary bed. Heavy cover stock with protective varnish for
durability.
1. 1. Prinzipielle Wirkungsweise und Betriebsarten eines
Raster-Elektron- mikroskopes (SEM) . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . 1 . . 1. 2. Vergleich des Raster-Elektronenmikroskopes mit
dem Lichtmikroskop und Transmissions-Elektronenmikroskop . . . . .
. . . . . . . . 3 1. 3. Vergleich des Raster-Elektronenmikroskopes
mit anderen Elektron- strahlgeraten . . . . . . . . . . . . . . 9
Literatur zu 1 . . . . . . . . . . . . . . . 14 Monographien,
Tagungsbande und Bibliographien 14 2. Wechselwirkung
Elektron-Materie 2. 1. Einleitung 16 2. 2. Elektronenstreuung am
Einzelatom 17 2. 2. 1. Elastische Streuung . . . . 17 2. 2. 2.
Unelastische Streuung 18 2. 3. Streuung in einer durchstrahlbaren
Schicht 21 2. 3. 1. Winkelverteilung gestreuter Elektronen 21 2. 3.
2. Transmission als Funktion der Beobachtungsapertur 23 2. 3. 3.
Ortsverteilung gestreuter Elektronen . 24 2. 3. 4.
Energieverteilung gestreuter Elektronen 25 2. 4.
Elektronendiffusion in kompaktem Material 28 2. 4. 1. Transmission
und Reichweite 28 2. 4. 2. Ausdehnung der Diffusionswolke . . 31 2.
4. 3. Ionisationsdichte und Tiefendosiskurve 33 2. 5. Ruckstreuung
und Sekundarelektronen-Emission 34 2. 5. 1. Definition und Messung
dieser GraBen . . 34 2. 5. 2. Ruckstreukoeffizient einer dunnen
Schicht, Austrittstiefe 36 2. 5. 3. Ruckstreukoeffizient von
kompaktem Material . . . . 37 2. 5. 4. Richtungs-und
Energieverteilung ruckgestreuter Elektronen 40 2. 5. 5. Ausbeute,
Energie und Austrittstiefe der Sekundarelektronen 41 2. 5. 6.
Beitrag der ruckgestreuten Elektronen zur Sekundarelektron-
ausbeute . . . . . . . . . . . . . . . 45 2. 5. 7. Rauschen der
Sekundarelektronenemission . . . . . . . . . 45 VIII Inhalt 2. 6.
Ausbreitung der Elektronen in Kristallen . . . . 47 2. 6. 1. Das
Elektronenwellenfeld in einem Kristall 47 2. 6. 2. Beugung in
Transmission . . . . . . . . 51 2. 6. 3. EinfluB der Beugung auf
die Riickstreuung . 54 Literatur zu 2 . . . . . . . . . . . . . . .
. . 56 3."
Das fUr die Deutsche Otologcn-Tagung 1963 erstattcte Referat uber
die Pathologie der Halslymphknoten ist so freulldlieh aufgenommen
worden, daB ieh mieh clem 'Yunseh naeh einer - leieht redigierten -
Veroffentliehung fiir einen breitercn Lescrkreis nieht entzichen
machtI'. Ieh werde darin bestiirkt durch zwei Tatsaehen. Erstens:
Bs gibt derzeit keine monographische Darstellung der gesamten
Lymphlmotenpathologie und auch nicht der Pathologie del'
Halslymphknoten. So kann der ge- botene skizzenhafte AbriB diese
Liie!; e wenigstens provisoriseh sehlieBen. Zweitens: Ieh bin noeh
den Teil B meines Beitrages im Handbuch der speziellen
pathologisehen Anatomie schuhlig. Durch die Bewegtheit del' lctz,
ten Jahre fand ieh nieht die: \luBe, das begonnene 'Verk abzu-
schlie Ben. So soll das vorliegende Biichlein die fiir die Praxis
wiehtigsten Tatsachen vorweg bringen. Freilich gibt es auch cin
ge"'iehtiges Argument gegen die Veraffent- lichung dieses Abrisses:
In del' pathologisehen Histologie der malign en
Lymphknotenerkrankungen sincl noeh viele Lucken, die eine systema-
tisehe Darstellung verfriiht erseheinen lassen. Dies gilt z. B. fUr
das groB- follikuliire Lymphoblastom (BRILL-SnmERs) oder die
Reticulosen. Ich habe trotz diesel' Bedenken der Veraffentlichung
zugestimmt, weil das Ende auf dem 'Wege der morphologisehen
Erforsehung del' malignen lymphoretikuliiren Neubilclungen noeh
nieht abzusehen ist und weil cler Alltag des Pathologen und
vielleieht auch des Klinikers einen Zwischcn- bericht geradezu
fordert. Vielleicht kann dieser Versuch abel' noeh mehr sein als
eine Bestands- aufnahme: Mochte er dazu dienen, daB sich Kliniker
und Morphologen enger zusammensehlieBen und Seite an Seite den noeh
offenen Fragen zu Leibe rucken.
Ich glaube, dass das interessanteste Forschungsobjekt dieser Welt,
abgesehen von der Welt selbst, das menschliche Gehirn ist. So wie
eines Tages die Einsicht in das Wesen der Materie gewaltige
Verande- rungen in unserem Denken zur Folge haben wird, ahnlich
erschutternd wird, glaube ich, das volle Verstandnis der Weise
sein, wie das Ge- hirn als ein Teil der Natur uns auch die Kenntnis
der Natur vermittelt. Ich kann mir auch denken, dass die Erklarung
der Materie erst auf die Erklarung des Gehirns zu warten hat, um
mit ihr zusammen das ge- schlossene Bild der Welt zu ergeben, das
die Philosophen suchen. Der Zweck dieses Buches ist, gemessen an
den weitschweifenden Gedanken, bescheiden. Es besteht aus lose
zusammenhangenden Kapiteln, alle offen, keines endgultig, insgesamt
weit entfernt von dem Anspruch, ein Lehrbuch der
Gehirnwissenschaften abzugeben. Es sollte verstanden werden als
eine kurze Einladung in die Welt unserer Laboratorien, mit einer
Schau unserer hubschesten For- schungsobjekte und mit Diskussionen,
die nicht unbedingt uber- zeugen, sondern eher eine Atmosphare
vermitteln wollen.
Die chemische Schadlingsbekampfung ist eine verhaltnismassig junge
Wissenschaft. Sie hat sich rasch entwickelt, und ihre Bedeutung
wachst noch immer. Zunachst war ihr Ziel allein die Bekampfung von
Schadinsekten im Pflanzenbau. Heute gehoeren die Niederhaltung oder
die Verhutung von durch Pilze verursachten Pflanzenkrankheiten
ebenso zum chemischen Pflanzenschutz wie die Vernichtung
unerwunschter Pflanzen. Insektizide, speziell Akarizide, finden
zunehmend Anwen- dung in der Hygiene, im Vorratsschutz und in der
Veterinarmedizin, hier z. B. zur Bekampfung von Zecken. Es sei an
die Anwendung von DDT zur Bekampfung von Malaria-Stechmucken
erinnert, wofur der Nobelpreis verliehen wurde. Nach vielen Seiten
weitet sich der Pflanzenschutz aus. Einige neuere Anwendun- gen
chemischer Verbindungen fallen nicht mehr unter die ursprungliche
Defini- tion des Begriffes Pflanzenschutz. Genannt seien etwa die
pflanzlichen Wuchs- hemmstoffe, oft den Herbiziden nahe verwandt;
hier verschiebt sich die Grenze zu den Hormonen des Pflanzen
wuchses. Einige naturlich vorkommende Wuchs- stoffe werden in
diesem Werk eingehender behandelt. Im Brennpunkt der neueren
Entwicklung stehen Stoffe, welche das Bluhen beeinflussen, den
Fruchtabfall ver- hindern, die Frostresistenz erhoehen oder auf
andere Weise zum Nutzen von Kultur- pflanzen verwendet werden
sollen. Auf dem Gebiet der Insektizide ist die Situation ahnlich.
Hier kamen zu den klassischen Insektiziden die Lockstoffe, die
Juvenil- Hormone und andere Substanzen, wie z. B.
Chemosterilantien, die allerdings bis heute erst geringe Verwendung
gefunden haben. Nur die in ihrer chemischen Kon-
stitutionsaufklarung am weitesten fortgeschrittenen
Sexual-Lockstoffe der Insekten werden im vorliegenden Buch im Band
1 behandelt.
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Spezielle Pathologische Anatomie II
- Mundhoehle, Kopfspeicheldrusen, Gebiss, Magen-Darm-Trakt, Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldruse, Inselapparat
(German, Paperback, 1970 ed.)
Wilhelm Doerr
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R1,512
Discovery Miles 15 120
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Ships in 18 - 22 working days
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Der Neuroanatomie-Unterricht stellt an Lernende und Lehrende
besonders hohe An- spruche. Auch eine Vorlesung und die am Objekt
durchgefuhrte Kursausbildung in kleinen Gruppen vermogen nur einen
Teil der didaktischen Probleme zu losen. Ohne er- ganzendes
Lehrbuchstudium lassen sich die fur die klinische Diagnostik
erforderlichen Neuroanatomie-Kenntnisse nicht erwerben. Die
Erfahrung zeigt, daB Studenten auf keinem anderen Gebiet der
Morphologie den roten so leicht verlieren wie in der Neuroanatomie.
Die Faden funktioneller Zusammenhange Fulle und die Komplexitat des
Stoffes, der in den umfassenden Lehrwerken geboten wird, verwirren
oft den Anfanger. Die kurzeren Lehrbucher und Schemata neigen
wiederum zu einer allzu starken Simplifizierung, die den spateren
fachlichen Anforderungen nicht ge- recht wird. Mit ihrem
programmierten, der Selbstkontrolle dienenden Text haben Richard
und Murray SIDMAN versucht, hier eine didaktische Lucke zu
schlieBen. Die Autoren betonen, daB sie damit weder ein Praktikum
noch ein detailliertes Lehrbuch ersetzen mochten. Nach
mehrjahrigen, in wiederholten Lehrtests uberpruften Studien haben
sie vielmehr ein Pro- gramm erarbeitet, das eine Vervollstandigung
des klassischen Neuroanatomie-Unterrichts darstellt. Wir haben den
Eindruck, daB im deutschen Sprachraum die vorklinische Ausbildung
in Der flieBende Ober- der Neuroanatomie noch zu wenig den
klinischen Bezug hervorhebt.
Das Subcommissuralorgan (SCO) ist ein besonders differenzierter,
sekretorisch aktiver Ependymbezirk im Dach des 3. Ventrikels, an
der Grenze vom Zwischen- hirn zum Mittelhirn. Seine Erforschung
wird schon seit rund einhundert Jahren betrieben. Die Kenntnis
einer die Hohlraume des Zentralnervensystems auskleidenden
Zt>ll: schicht geht auf Purkinje zuruck, der 1836 "ein
Flimmerepithel im Inneren de; Gehirns" entdeckte (s. Studnicka,
1900). Eine groessere Bedeutung wird dieser Ependy11w: hicht jedoch
erst spater beigemessen, als systematische Untersuchungen
(Stilling, 1859: u. a. ) an ihr auffallende lokale Unterschiede
zeigen. Den ersten Hinweis auf das SCO finden wir bei Stieda
(1870): er beschreibt bei Mausen einen an der caudalen Flache der
Commissura posterior und am Dach des Aquaeductus Syh-ii gelegenen
Ependymbereich, der sich durch besonden; hohe Zellen aus- zeichnet.
Rabl-Ruckart (1887) stellt bei verschiedenen Amphibien, Reptilien
und Voegeln ebenfalls eine "Ependymwucherung" nahe der hinteren
Commissur fest. Bedeutungsvoll fur spatere Arbeiten uber das SCO
sind die Untersuchungen uber den Bau des Ependyms von Studnicka
(1900); der Autor findet eine "knospen- foermig verdickte
Ependymauskleidung" im Bereich der Commissura posterior und
berichtet ausserdem erstmals uber Sekretionserscheinungen an
verschiedenen Stellen des Ependyms. - Einen wesentlichen Impuls
erhalt die weitere Erfor- schung des SCO durch die Entdeckung des
Reissnerschen Fadens (Reissner, 1860, Petromyzon fluviatilis).
Sargent (1900) beobachtet die enge Beziehung des rostralen
Abschnitts dieser Struktur zum SCO. - Gezielte Untersuchungen des
SCO beginnen mit Dendy (1902), der die langgestreckten,
cilientragenden Ependymzellen genauer beschreibt.
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