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Accounting education ought to prepare future professionals to enter
a principles-based, rules-oriented field of activity wherein
technical knowledge of accounting standards (principles, rules and
decision procedures) and ethical awareness (the capacity to discern
moral issues and resolve ethical dilemmas) are crucial. Accounting
education is best performed by the accountant's adherence to the
principles of the accounting profession and by individuals and
firms following the appropriate rules, act according to the codes
of conduct adopted by their profession, exercise clear judgment
whenever they address financial transactions and consider/assess
the state of a given business. Accounting Ethics Education: Making
Ethics Real gathers a diversity of contributions from invited
well-known experts and other specialists. It promotes comprehensive
reflection around key trends, discussing and highlighting the most
updated research on accounting ethics education, being an essential
and useful reference in the field. In the performance of accounting
tasks, the accountant should be educated and supported in the
skills development and habit formation to solve accounting
problems, recognize moral issues and resolve ethical dilemmas that
will be encountered in their special tasks. Also, this book
provides a moral map for identifying and acting on values when
difficult situations arise. Examining multiple perspectives, the
book improves the scholarly debate by providing cutting-edge and
insightful research vital for all those interested and immersed in
these matters. It will be of great value to academics, students,
researchers and professionals in the fields of accounting,
accounting education and ethics.
53 Grundfunktionen neben drei administrativen Funktionen
zusammengefasstl). Dabei war zu betonen, dass sich jede einzelne
Funktion nur dann in ihrem Wesen voll wurdigen lasst, wenn man
ihren organischen Zusammenhang mit den anderen Tatigkeiten im
Betrieb, dem Betriebsganzen und der Ge samtwirtschaft
berucksichtigt. Dies bedeutet zugleich die nachdruckliche Erklarung
der organisch-funktionalen Methode zum Prinzip der kunftigen
Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre. Anstatt sie in eine Reihe
von iso liert nebeneinander stehenden Lehren einzelner
Funktionsbereiche aufzu spalten, konnen die von Heinrich Nicklisch
formulierten Organisationsge setze der "Gliederung und Einung"
insofern als wissenschaftliche Funda mente der
Betriebswirtschaftslehre gelten, als sie ihre Aufgaben in ihrer
interdependenten Verbindung zu sehen hat, wie in der
Wirtschaftspraxis ein Unternehmen dann als gut organisiert
(gegliedert und geeint) bezeichnet wird, wenn seine Funktionen
harmonisch aufeinander abgestimmt sind. So wurde es ein
massgebliches Anliegen dieser Arbeit, das Wesen und Wirken der
betrieblichen Finanzwirtschaft unter organisch-funktionalen
Gesichts punkten zu betrachten. Hierbei war davon auszugehen, dass
die Aufgaben der Betriebe als der sichtbaren Trager der Wirtschaft
originar in der inner betrieblichen Produktion und marktbezogenen
Absatzwirtschaft als primaren Grundfunktionen liegen, derivativ und
sekundar in den durch diese Funk tionen bedingten beschaffungs- und
finanzwirtschaftlichen sowie administra tiven Bereichen der
Unternehmensfuhrung."
Die Bedeutung der Investitionen fur die moderne, meist
kapitalintensive Wirtschaft nimmt bestandig zu. Sowohl zwecks
Schaffung zusatzlicher Kapazitaten wie auch zwecks Erzielung einer
hoeheren Produktivitat ist ein standiger Anstieg zu verzeichnen. So
berichtet die Dortmund-Hoerder- HuttenunionAG, dasssieineinerEnde
1957 in Betrieb genommenen Mittel- eisenstrasse 1 Million DM je
Beschaftigten investiert hat (1). Fur die ame- rikanische Sumide
Refining Company ergibt die Division der ausgewiesenen Aktiva durch
die Gesamtzahl der Beschaftigten den Betrag von 139. 000, -- Dollar
(583. 800, --DM) (2). Die vorliegende Arbeit hat sich deshalb das
Ziel gesetzt, einen betriebs- wirtschaftlichen Investitionsbegriff
zu entwickeln und sodann, von diesem ausgehend, eine Gliederung der
Investitionen in Investitionsarten vorzuneh- men. Ursprunglich war
geplant, nur eine Gliederung zu geben. Es stellte sich jedoch sehr
schnell heraus, dass die bis heute in der Literatur anzu-
treffenden Ausfuhrungen zum betriebswirtschaftliehen
Investitionsbegriff nicht umfassend und nicht detailliert genug
sind, um als Grundlage dieser Arbeit verwandt werden zu koennen.
Die Gliederung eines so komplexen Sachverhalts, wie ihndie
Investition darstellt, kann nur dann vorgenommen werden, wenn
dieser Sachverhalt zunachst genau bestimmt und abgegrenzt wurde. Im
Anschluss an eine Darstellung der wichtigsten bis heute in der
Literatur entwickelten Investitionsbegriffe wird deshalb im 1. Teil
der Arbeit versucht, einen Investitionsbegriff zu entwickeln und zu
formulieren, der die Grundlage dieser Arbeit darstellen soll.
Derselbe wird verhaltnis- massig weit gefasst, damit nicht bei der
anschliessend durchzufuhrenden Gliederung wichtige
Investitionsarten von vorneherein durch eine zu enge
Begriffsfassung ausgeschlossen werden.
Die Wirtschaft ist durch die noch immer nicht voll befriedigenden
Kapital marktverhaltnisse in ihrer Entwicklung gehemmt. Die
Unternehmungen koennen sich - auch aus steuerlichen Grunden - nicht
mehr wie fruher vorwiegend auf eigenes Kapital stutzen, sondern
sind in hohem Masse auf fremde Mittel angewiesen oder gezwungen,
durch Zuruckstellung von moeglichen Preisreduzierungen bzw. unter
Schmalerung des Anspruchs der Eigentumer auf Zins und Gewinn, vor
allem soweit sie Gesellschafter oder Aktionare sind, neues Kapital
zu bilden. Diese Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung bringen
es mit sich, dass die Kapitalarten nicht immer den
Unternehmungszwecken angepasst sind. Dadurch treten naturgemass
Stoerungen auf. Alle Fragen, die in diesem Zusammenhang stehen,
werden nach dem allgemeinen Sprachgebrauch dem Bereich der
Finanzierung zugeordnet. In der vorliegenden Arbeit stelle ich
zunachst die Kapitaljormen, wie sie aus der Bilanz zu ersehen sind,
dar und zeige den Zusammenhang sowohl in vertikaler Hinsicht
(innerhalb der Passivseite) wie auch in hori zontaler Hinsicht
(zwischen den Positionen der Aktiv- und Passivseite) auf. Ich bin
von der Bilanz ausgehend zu den Wurzeln vorgedrungen, weil diese
Betrachtungsweise vor allem fur den Praktiker besonders in struktiv
ist. Zwar zeigt die Bilanz nur die Kapitalausstattung der Unter
nehmung, wahrend die Finanzierung ein Handeln betrifft, namlich die
Auswahl von Mitteln und Wegen und die Entscheidung uber ihre Anwen
dung zur Erreichung einer angemessenen Kapitalausstattung. Aber
alle notwendigen Finanzierungsentscheidungen koennen m. E. doch nur
auf der Grundlage der Bilanz oder zum mindesten mit dem geplanten
zukunftigen Bilanzbild vor Augen getroffen werden.
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