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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
In meiner, im Seminar von Herrn Prof. Dr. Wagemann ange fertigten
Diplomarbeit "Die Preisbildung am Aktien-Kassa-Markt der Borse in
ihrer Entwicklung seit Kriegsbeginn," bei der ich durch dessen
Assistenten Herrn Dr. J. Feilen liebenswiirdigerweise unterstiitzt
worden bin, hatte ich mir die Aufgabe gesetzt, im AnschluB an das
Buch von Prion: "Die Preisbildung an der Wertpapierborse insbe
sondere auf dem Industrieaktienmarkt der Berliner Borse," Leipzig
1910, die Entwicklung der Borsenpreisbildung von Kriegsbeginn bis
zum Jahre 1927 zu zeigen. Auf Anregung von HerrnProf. Dr Prion habe
ich dann - unter Benutzung der durch die Diplomarbeit gew6nnenen
Kenntnisse - den Versuch unternommen, die Wandlungen in den
einzelnen Faktoren, die fiir die Preisbildung an der Borse
maBgebend sind, bis auf den heu tigen Tag darzustellen. Es kam mir
hierbei weniger darauf an, eine historische Entwicklung zu geben,
als vielmehr die Wandlungen zu kennzeichnen, wie sie sich heute
darbieten. Meine Arbeit ist daher als eine Erganzung zu dem Buche
von Prion anzusehen; soweit sich in den dort dargelegten
grundsatzlichen Ausfiihrungen nichts geandert hat, bin ich nicht
weiter darauf eingegangen 1. Wie dort beschranken sich meine
Darlegungen auf die Kursbildung am Aktienmarkt an der Berliner
Borse. Berlin-Miinche n, im August 1929. Ernst Horwitz. 1 Anmerkung
des Herausgebers: Gleichzeitig mit dieser Arbeit von Hor witz
erscheint im VerIage von Duncker & Humblot, Miinchen die zweite
Auf lage meines Buches: Die Preisbildung auf dem Aktienmarkt der
Berliner Borse, bei der ich die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit
beriicksichtigt habe. Inhaltsverzeichnis."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Notendeckungsvorschriften der
wichtigsten Zentralnotenbanken besonders in ihren Verande rungen
von 1914 bis 1925. Die einschneidenden Umgestaltungen der meisten
Bankgesetze durch den Krieg und die Griindungen einer Reihe neuer
Notenbanken in der Nachkriegszeit lassen diese Zeit fUr eine
derartige Untersuchung besonders geeignet erscheinen. Die Arbeit
geht in der Weise vor, daB sie neben den Anderungen des
Notenausgaberechts auch die tatsachliche Entwicklung der Noten
deckung behandelt, da diese in enger Wechselbeziehung dazu steht.
Wenn auch diese Darstellung naturgemaB nicht vollstandig ist, so
zeigt sie doch, wie die N otendeckungsvorschriften ihre Aufgabe
erfiillt haben. Aus dieser Kenntnis heraus laBt sich dann leicht zu
den gesetz lichen N otendeckungsvorschriften im allgemeinen
kritisch Stellung nehmen. Die Frage spitzt sich dahin zu: 1st das
Notenausgaberecht, so wie es in den meisten Staaten geregelt ist,
das geeignete Mittel zum Schutz der Goldwahrung? Ob die Goldwahrung
selbst die geeig netste Form der Wahrungsverfassung ist, steht
damit auBerhalb der Untersuchung. Es handelt sich hier darum,
festzustellen, in welcher Weise die N otendeckungsvorschriften
imstande sind, die ausgegebenen Banknoten in ihrer Bewertung mit
dem Wahrungsmetall zu verbinden, und die Wahrung eines Landes,
WOl'unter aIle umlaufenden Zahlungs mittel zu verstehen sind, auch
in kritischen Zeiten widerstandsfahig zu maehen. Die Frage der
Stabilisierung des Geldwertes, die I r v i n g F ish e r und Key n
e s aufgerollt haben, hat hiermit nichts zu tun."
Die vorliegende Arbeit ist eine volkswirtschaftliche Untersuchung.
Als solche hat sie zwar einerseits die Aufgabe, die VerhiUtnisse
bei den einzelnen Privatwirtschaften und unter Umstanden auch die
Er gebnisse privatwirtschaftlicher Forschung zu beriicksichtigen;
auf der anderen Seite darf sie sich hierbei aber nicht in
Einzelheiten ver lieren, sondem muB bestrebt sein, die allgemeine
Entwicklungs tendenz zu erfassen und das Typische aus der
Vielgestaltigkeit der Erscheinungen herauszugreifen. Zweck der
Untersuchung ist die Feststellung dessen, was ist, nicht dessen,
was sein solI. Wenn dabei Ergebnisse zutage treten, die das Kapital
als besonders schutzbediirftig erscheinen lassen, so ist das eine
zwar vorausgesehene, aber nicht gewollte Konsequenz der Unter
suchung. Diese Hervorhebung sollte selbstverstandlich sein. In
einer Zeit, in der fast jede Meinung verdachtigt wird, in
irgendwelchen Diensten zu stehen, ist sie es leider nicht. In einem
SchluBkapitel habe ich die Entwicklung zu skizzieren gesucht, die
die deutschen Aktiengesellschaften in den letzten beiden Jahren
genommen haben. Berlin, im Juli 1923. Der Verfasser.
Inhaltsverzeichnis."
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
telle, die neueren kleinen V ersicherungszweige, die Entwickelung
der Versicherungswissenschaft usw. - ans Tageslicht gebracht
werden, wird hoffentlich den Lehrzweck des Buches nicht
beeintr?chtigen. N eben dem deutschen hat vorzugsweise das
amerikanische und eng lische V ersicherungswesen Beachtung
gefunden. Ma13gebend hierfiir war dio auf Grund l?ngeren
Aufenthalts im Ausland gewonnene Dber zeugung, daB gerade England
und Nordamerika die fiir uns lehrreich sten Erscheinungen
aufweisen. Dort die einheitliche alte Entwickelung, frei von nahezu
jeder staatlichen Einmischung; hier die erste junge, aher um so
intensivere Entwickelung bei einer iiberaus weitgehenden
Einschniirung durch mehr als fiinfzig verschiedene Gesetzgeber Das
Studium gerade der so entgegengesetzten Versicherungsverh?ltnisse
in den drei L?ndern: Deutschland, England und N ordamerika, in wel
chen iibrigens die V ersicherung am weitesten verbreitet ist,
diirfte das Verst?ndnis der zahlreichen Probleme, die dieses Werk
behandeln muB, erleichtern und den Satz Goethes rechtfertigen: "Die
Theorie an und fiir sich ist nichts niitze, als insofern sie uns an
den Zusammenhang der Erscheinungen glauben macht. "
Berlin-Wilmersdor: f, im Herbst 1904. A. M. VORWOHT ZUR ZWEITEN
AUFLAGE (1913). In dem J ahrzehnt, das seit Beginn der Abfassung
der ersten Auf lage verflossen ist, haben sich au13ergewohnlich
viele und wichtige Er eignisso in allen Teilen dor V ersicherung
eingestellt."
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