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Books > Business & Economics > Finance & accounting > Accounting > General
Get your head around company finance. Whether you're a small
business owner or a corporate manager with budget responsibilities,
having an understanding of your company's finances is crucial. This
user-friendly guide takes you through all the key elements of UK
business accounting, covering everything from evaluating profit
margins and establishing budgets to controlling cash flow and
writing financial reports. The fourth edition will be fully updated
throughout and includes brand new content on the emergence of IFRS
and dealing with foreign exchange. Updates include: Revised chapter
on funding covering Banks, Private Equity, Venture Capital,
Business Angels, Crowdfunding in its various guises, IPO's.
Financial aspects of foreign exchange - increasingly business
accounting has to accommodate transaction and translation exposure
dealing with exchange rate variances over time. Merger and
acquisitions and the role of accounting. Business planning
Financial metrics for start-ups - monthly revenue growth, revenue
run rate, burn rate, Cost of Acquiring a Customer and Payback,
Average Sales Cycle etc. Strategic financial models: Linear Models
and Optimization, Probabilistic Models, Regression Models and
Decision-Making and Scenarios.
1. BegriH und Geschichte des Bankwesens. In der
volkswirtschaftlichen Literatur herrscht fiber den Begriff des
Bankwesens keine vollige Obereinstimmung. Eine Anzahl von Schrift
stellern betrachtet die Banken in erster Reihe als Kreditvermittler
und erblickt ihre Aufgabe darin, das ihnen zuflie13ende Geldkapital
zur Kredit gewahrung zu benutzen, also Kredit zu nehmen und Kredit
zu geben. Diese Auffassung trifft gewi13 auf die in Form von
Aktiengesellschaften, Kommandit gesellschaften auf Aktien oder
sonst in einer der handelsrechtlichen Formen der juristischen
Person betriebenen, mit gro13em Kapital ausgestatteten
Unternehmungen der Gegenwart zu 1). Aber es gibt eine gro13e Anzahl
anderer Unternehmungen, die nach dem Sprachgebrauch als Banken oder
Bank geschafte bezeichnet werden, bei denen aber dennoch eine
kreditvermittelnde Tatigkeit nicht oder nur in geringem Ma13e in
Betracht kommt. Dies gilt von den alten Girobanken, die wie noch
gezeigt werden wird, ausschlle13lich der Erleichterung des
Zahlungsverkehrs dienten. Es gilt in der Gegenwart insbesondere
auch von den vielen als Einzelfirma, offene Handelsgesellschaft
oder Kommanditgesellschaft betriebenen Bankgeschaften, deren
Inhaber (bei der Einzelfirma), Gesellschafter (bei der offenen
Handelsgesellschaft), oder personlich haftender Gesellschafter (bei
der Kommandit-Gesellschaft), Bankiers genannt werden. Zwar gibt es
unter diesen Bankgeschaften eine stattliche Anzahl, denen neben dem
eigenen Kapital fremde Mittel in reich lichem Ma13e zur Verffigung
stehen, die sie wieder zur Kredithergabe ver wenden. Ein
erheblicher Teil der Bankgeschafte, namentlich der Betriebe kleinen
Umfanges, fibt jedoch eine kreditvermittelnde Tatigkeit in dies em
Sinne nicht aus."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
In den letzten Jahren sind den Hoffnungen, die sich an den Aufstieg
der deutschen Wirtschaft nach der Krise des Jahres 1925 kniipften,
schwere Enttauschungen gefolgt. Es ist die fast allgemeine
Erkenntnis, daB wir ., . im Zusammenhang mit den
politisch-finanziellen Gegebenheiten - noch manchen Schwierigkeiten
begegnen werden, ahnlich denen, die das Friihjahr 1929 in den
kritischen Momenten der Pariser Konferenz brachte. So sieht sich
heute gerade der deutsche Kapitalist in einer besondets schwierigen
Lage. Es tritt an ihn die Frage heran, inwieweit er aus den
Erfahrungen der jiingsten Vergangenheit gelernt und der groBen
geschicht lichen Tatsache, daB heute Amerika fUhrt, Europa an den
Ereignissen seit 1914 krankt, in seiner Vermogensanlage Rechnung
getragen habe. Bei diesem Gedanken handelt es sich keineswegs um
eine primitive Flucht vor Europa, ein Anbeten des amerikanischen
Erfolges, aber doch um die Erkenntnis, daB in der systematischen
Lehre von Vermogensanlage die U. S. A. heute fiihrend sind. Gerade
Aufstieg und Niedergang einzelner Unternehmungen und ganzer
Branchen, wie wir sie heute im Gegensatz zu den stabilen
Verhaltnissen der Vergangenheit haben, waren es, die seinerzeit im
jungen Amerika das Bediirfnis nach einer Vertiefung der Kenntnisse
in Investmentfragen wachgerufen haben. Eine weitere Frage fiir den
deutschen Investor ist dann, ob die Systematik der Effektenanlage
mit der Rationalisierung, wie sie auf anderen Gebieten erfolgt ist,
Schritt gehalten hat. Diese Frage ist, urn etwas aus diesem Buch
vorwegzunehmen, glatt zu verneinen: Noch immer bilden fUr viele."
In meiner, im Seminar von Herrn Prof. Dr. Wagemann ange fertigten
Diplomarbeit "Die Preisbildung am Aktien-Kassa-Markt der Borse in
ihrer Entwicklung seit Kriegsbeginn," bei der ich durch dessen
Assistenten Herrn Dr. J. Feilen liebenswiirdigerweise unterstiitzt
worden bin, hatte ich mir die Aufgabe gesetzt, im AnschluB an das
Buch von Prion: "Die Preisbildung an der Wertpapierborse insbe
sondere auf dem Industrieaktienmarkt der Berliner Borse," Leipzig
1910, die Entwicklung der Borsenpreisbildung von Kriegsbeginn bis
zum Jahre 1927 zu zeigen. Auf Anregung von HerrnProf. Dr Prion habe
ich dann - unter Benutzung der durch die Diplomarbeit gew6nnenen
Kenntnisse - den Versuch unternommen, die Wandlungen in den
einzelnen Faktoren, die fiir die Preisbildung an der Borse
maBgebend sind, bis auf den heu tigen Tag darzustellen. Es kam mir
hierbei weniger darauf an, eine historische Entwicklung zu geben,
als vielmehr die Wandlungen zu kennzeichnen, wie sie sich heute
darbieten. Meine Arbeit ist daher als eine Erganzung zu dem Buche
von Prion anzusehen; soweit sich in den dort dargelegten
grundsatzlichen Ausfiihrungen nichts geandert hat, bin ich nicht
weiter darauf eingegangen 1. Wie dort beschranken sich meine
Darlegungen auf die Kursbildung am Aktienmarkt an der Berliner
Borse. Berlin-Miinche n, im August 1929. Ernst Horwitz. 1 Anmerkung
des Herausgebers: Gleichzeitig mit dieser Arbeit von Hor witz
erscheint im VerIage von Duncker & Humblot, Miinchen die zweite
Auf lage meines Buches: Die Preisbildung auf dem Aktienmarkt der
Berliner Borse, bei der ich die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit
beriicksichtigt habe. Inhaltsverzeichnis."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Notendeckungsvorschriften der
wichtigsten Zentralnotenbanken besonders in ihren Verande rungen
von 1914 bis 1925. Die einschneidenden Umgestaltungen der meisten
Bankgesetze durch den Krieg und die Griindungen einer Reihe neuer
Notenbanken in der Nachkriegszeit lassen diese Zeit fUr eine
derartige Untersuchung besonders geeignet erscheinen. Die Arbeit
geht in der Weise vor, daB sie neben den Anderungen des
Notenausgaberechts auch die tatsachliche Entwicklung der Noten
deckung behandelt, da diese in enger Wechselbeziehung dazu steht.
Wenn auch diese Darstellung naturgemaB nicht vollstandig ist, so
zeigt sie doch, wie die N otendeckungsvorschriften ihre Aufgabe
erfiillt haben. Aus dieser Kenntnis heraus laBt sich dann leicht zu
den gesetz lichen N otendeckungsvorschriften im allgemeinen
kritisch Stellung nehmen. Die Frage spitzt sich dahin zu: 1st das
Notenausgaberecht, so wie es in den meisten Staaten geregelt ist,
das geeignete Mittel zum Schutz der Goldwahrung? Ob die Goldwahrung
selbst die geeig netste Form der Wahrungsverfassung ist, steht
damit auBerhalb der Untersuchung. Es handelt sich hier darum,
festzustellen, in welcher Weise die N otendeckungsvorschriften
imstande sind, die ausgegebenen Banknoten in ihrer Bewertung mit
dem Wahrungsmetall zu verbinden, und die Wahrung eines Landes,
WOl'unter aIle umlaufenden Zahlungs mittel zu verstehen sind, auch
in kritischen Zeiten widerstandsfahig zu maehen. Die Frage der
Stabilisierung des Geldwertes, die I r v i n g F ish e r und Key n
e s aufgerollt haben, hat hiermit nichts zu tun."
Die vorliegende Arbeit ist eine volkswirtschaftliche Untersuchung.
Als solche hat sie zwar einerseits die Aufgabe, die VerhiUtnisse
bei den einzelnen Privatwirtschaften und unter Umstanden auch die
Er gebnisse privatwirtschaftlicher Forschung zu beriicksichtigen;
auf der anderen Seite darf sie sich hierbei aber nicht in
Einzelheiten ver lieren, sondem muB bestrebt sein, die allgemeine
Entwicklungs tendenz zu erfassen und das Typische aus der
Vielgestaltigkeit der Erscheinungen herauszugreifen. Zweck der
Untersuchung ist die Feststellung dessen, was ist, nicht dessen,
was sein solI. Wenn dabei Ergebnisse zutage treten, die das Kapital
als besonders schutzbediirftig erscheinen lassen, so ist das eine
zwar vorausgesehene, aber nicht gewollte Konsequenz der Unter
suchung. Diese Hervorhebung sollte selbstverstandlich sein. In
einer Zeit, in der fast jede Meinung verdachtigt wird, in
irgendwelchen Diensten zu stehen, ist sie es leider nicht. In einem
SchluBkapitel habe ich die Entwicklung zu skizzieren gesucht, die
die deutschen Aktiengesellschaften in den letzten beiden Jahren
genommen haben. Berlin, im Juli 1923. Der Verfasser.
Inhaltsverzeichnis."
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