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Books > Medicine > Clinical & internal medicine > Hepatology
Die Einzelfallbeobachtung spielt in der Medizin schon immer eine grosse Rolle. Viele diagnostische und therapeutische Sequenzen haben sich aus kasuistischen Beobachtungen ableiten lassen. Der Kliniker macht seine Erfahrungen auf der Basis der theoretischen Informationen in der Beobachtung des Einzelfalls am Krankenbett. Die meisten Differentialdiagnosen sind an Allgemein- oder Leitsymptomen orientiert und beinhalten eine Ableitung vom haufigen zum seltenen Fall. Im vorliegenden Buch wird im Umkehrschluss vorgegangen: Im Mittelpunkt steht der besondere, haufig seltene Fall, der zu umfangreichen differentialdiagnostischen Uberlegungen Anlass gibt. Nach einer prazisen Fallbeschreibung mit Dokumentation der wichtigsten, zur Diagnose fuhrenden Verfahren und der Besprechung der Therapie erfolgt die differentialdiagnostische Diskussion, die durch eine tabellarische Zusammenfassung verdichtet wird. Die wichtigsten Krankheitsbilder aus dem gesamten Verdauungstrakt sind berucksichtigt.
Band 3 der Reihe "Okosystem Darm" befasst sich mit den Abwehrmechanismen im Magen-Darm-Trakt. Dieses Thema ist besonders wichtig, da Atiologie und Pathogenese verschiedener Erkrankungen des Dunn- und Dickdarmes immer noch weitgehend ungeklart sind und die immunologischen Abwehrmechanismen moglicherweise dabei eine Schlusselrolle einnehmen. Die interdisziplinare Darstellung tragt zum besseren Verstandnis dieser Vorgange bei und ermoglicht dem Arzt gezieltes therapeutisches Vorgehen."
Okosystem Darm II setzt den interdisziplinaren Dialog fort, der mit dem vor einem Jahr erschienenen Band "Okosystem Darm: Morphologie, Mikrobiologie, Immunologie - Klinik und Therapie akuter und chronischer entzundlicher Darmerkrankungen" begonnen wurde. Im Mittelpunkt des zweiten Bandes steht die krankheitsauslosende Interaktion zwischen Mikrobiologie und Immunologie vor dem Hintergrund der immer noch unbekannten Entstehungsmechanismen entzundlicher Darmerkrankungen - sowohl in der akuten wie in der chronischen Phase. Die Ergebnisse zeigen, dass ein biologisches Therapeutikum, die Hefe Saccharomyces cerevisiae, den Teufelskreis sich gegenseitig verstarkender immunologischer und bakterieller Reaktionsablaufe wirksam durchbrechen kann.
Das vorliegende Buch behandelt das Thema der Physiologie und Pathophysiologie der Motilitatsvorgange im oberen Gastrointestinaltrakt sowie deren pharmakologische Beeinflussung - insbesondere auf Rezeptorebene - als Grundlage fur eine gezielte Differentialtherapie von Motilitats"storungen." Ein besonderer Aspekt ergibt sich aus der Darstellung neuester Studienergebnisse, die fur die Behandlung der Refluxkrankheit der Speiserohre sowie fur das haufige Reizmagensyndrom klinisch relevant sind."
Die rasche Entwicklung der Erkenntnisse uber peptische Magen-Darm-Erkrankungen macht fur den gastroenterologisch interessierten Arzt eine stetige Weiterbildung erforderlich. Das Buch tragt dieser Anforderung auf den Gebieten der Pathophysiologie, der Diagnostik und der Therapie durch informative und ubersichtliche Darstellung Rechnung. Psychotherapeutische Aspekte sind in dieser UEbersicht ebenso berucksichtigt wie die erforderlichen Allgemeinmassnahmen. Der umfassende Charakter des Buches wird durch die Behandlung von Randfragen aus der Praxis abgerundet. UEber diese rein inhaltliche Informationsdarstellung hinaus bietet das Werk dem Leser die Moeglichkeit, durch kapitelbezogene Einzelfragen und Falldarstellungen sein Wissen zu uberprufen und sich so "wirklich" fortzubilden. Dieses Lernkolleg ist somit fur den sachkundigen Arzt von doppeltem Nutzen, da hier rasche Information mit dem selbstandigen Erarbeiten gastroenterologischer Fachgebiete verknupft wird.
Der Dyspepsiealmanach bietet zusammen mit dem dazugeh-rigen Video, aber auchallein eine einfache und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Einf}hrung in die Problematik der funktionellen Dyspepsien. Anhand der verschiedenen Dyspepsietypen werden die Fragen des klinischen Alltags praxisnah demonstriert. Das Wesentliche ist in schematischen ]bersichten und Graphiken zusammengefa t.
Es sterben mehr Menschen an boesartigen Tumoren des Verdau- ungstrakts als an Malignomen aller anderen Organe zusammen. Die Prognose bei dem individuellen Tumor ist um so besser, je wei- ter man sich von der Speiseroehre zum Dickdarm bewegt. Das groesste Hindernis einer erfolgreichen Behandlung der Tumoren des oberen Gastrointestinaltrakts liegt darin, dass sie erst in einem spaten Stadium der Erkrankung klinisch manifest werden. Zu die- sem Zeitpunkt ist der Krebs oft bereits uber die Organgrenzen hin- ausgewachsen oder hat auf dem Lymph- oder Blutweg Fernmeta- stasen gesetzt. Obgle}ch die chirurgische Resektion bis heute an erster Stelle der Behandlungsmethoden steht, ist es sei Mitte dieses Jahrhunderts nicht gelungen, die chirurgischen Behandlungsergebnisse nennens- wert zu verbessern. Die Endresultate sind enttauschend mit Funf- jahresuberlebensraten von 5% beim OEsophagus-, Pankreas-, Leber- und Gallenwegkarzinom und 12% beim Magenkrebs [1]. Selbst auf dem Gebiet der besten chirurgischen Erfolge, dem des Kolonkarzi- noms, sterben mehr als 50% aller an diesem Tumor Erkrankten. So ist es zu verstehen, dass in den letzten Jahren zusatzliche Thera- piewege mehr und mehr Teil eines Gesamtbehandlungsplans wur- den, so z. B. die praoperative Bestrahlung des Rektumkarzinoms oder die postoperative Chemotherapie des Magenkrebses. Es ist damit zu rechnen, dass die nachsten Jahre weitere Daten in dieser Richtung bringen werden.
Grundlagen und Mechanismus der Sklerosierungstherapie bei Varizen, Oesophagusvarizen, Varikozelen und Organzysten. Grundlagen, Theorie und Praxis.
Da die Diagnostik und Therapie allergischer Krankheiten des Magen-Darm-Traktes in den letzten 30 Jahren weitgehend in Vergessenheit geraten ist, besteht in Klinik und Praxis eine Informationslucke. Diese will das Buch schliessen. Zunachst werden die immunologischen Grundlagen der allergischen Magen-Darm-Krankheiten dargestellt und darauf aufbauend im klinischen Teil die diagnostische Systematik beschrieben (Allergenkarenz und Exposition; Nachweis der aktuellen Sensibilisierung mittels Hauttest und Provokation). Anhand einer umfangreichen Kasuistik (52 Fallbeschreibungen) wird anschliessend allgemein die Therapie (Karenz, spezifische Hyposensibilisierung), sowie erstmals auch die spezielle allergologische Diagnostik und Therapie chronisch-entzundlicher Darmerkrankungen beschrieben. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, alle diagnostischen und therapeutischen Schritte didaktisch klar gegliedert und fur den Arzt in der Praxis nachvollziehbar darzustellen.
Der vorliegende Band vermittelt einen interdisziplinaren und deshalb auf seine Art ungewohnlichen Uberblick uber neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Storfaktoren und die praktisch-therapeutische Beeinflussbarkeit des "Okosystems " "Darm." Der Themenkatalog reicht vom M. Crohn bis zur mehr und mehr verbreiteten und deshalb relevanten Reisediarrhoe. Die diskutierten therapeutischen Ansatze zielen nicht nur auf die Behebung akuter und chronischer Storungen hin, sondern bedenken auch prophylaktische Moglichkeiten, beispielsweise mit Hefezellen. Sorgfaltig redigierte Auszuge aus den Expertendiskussionen der zugrundeliegenden Tagung verbinden die interdisziplinaren Einzelbeitrage zu einem hochaktuellen "Informationssystem" uber das "Okosystem Darm." Diese Neu-Definition des menschlichen Verdauungstraktes macht dem Leser erstmals bewusst, auf welch vielfaltige und drastische Weise das ausserst komplex regulierte Intestinalorgan aus dem Gleichgewicht geraten kann. Die Therapie bemuht sich, mit diesem Umstand Schritt zu halten. Sie macht Fortschritte, weil das wachsende Verstandnis fur die Regulationsmechanismen gezieltere Eingriffsmoglichkeiten verspricht."
34 namhafte Autoren, darunter Pathologen, Radiologen, Endoskopiker und Chirurgen aus Grossbritannien, Osterreich, Polen, den USA, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland beschreiben die derzeitige Problemstellung der Chirurgie des Pankreas. Das Buch fasst den Inhalt eines im Oktober in Mannheim abgehaltenen Internationalen Symposiums uber aktuelle Pankreaschirurgie zusammen. Es ist in 2 Hauptabschnitte gegliedert: Pankreaskarzinom und chronische Pankreatitis. Neben der Indikationsstellung zur Operation, der chirurgischen Taktik und neuen technischen Entwicklungen wird der Stellenwert der Chirurgie im Zusammenspiel mit der internistischen Therapie sowie endoskopischen und radiologischen Interventionsmoglichkeiten dargestellt. Ein Kapitel befasst sich mit dem aktuellen Stand der Pankreastransplantation, und es werden schliesslich die Behandlungsfolgen, die Uberlebenschancen sowie die Qualitat der so gewonnenen Lebensspanne analysiert.
Die Refluxfibel fa t knapp und verst{ndlich die wichtigsten Aspekte der gastro-sophagealen Refluxkrankheit zusammen. Das Wesentliche ist aus schematischen ]bersichten zu entnehmen, die durch kurze Texte erl{utert werden. Der vielbesch{ftigte Arzt erh{lt damit rasch einen ]berblick }ber den Krankheits- verlauf und die notwendigen Schritte in der Diagnose und Therapie seiner Refluxpatienten.
In diesem Band werden die diagnostischen Probleme am Dunndarm aus der Sicht des Morphologen, des Klinikers und des Radiologen diskutiert, und zwar: Standort der radiologischen Technik, entzundliche und neoplastische Dunndarmerkrankungen sowie radiologische Diagnostik bei Motilitatsstorungen und Malabsorption. Ziel des Buches ist es, der aufstrebenden, jedoch noch nicht ausreichend bekannten Rontgenuntersuchung des Enteroklysma zu mehr Verbreitung zu verhelfen. Der Leser wird uber Indikation, Durchfuhrung und Interpretation der modernen radiologischen Dunndarmdiagnostik informiert.
Die Beschaftigung mit dem Magenkarzinom ist in den letzten Jah- ren von der intemistischen Gastroenterologie vemachlassigt worden. Dies laBt sich an den Schwerpunktthemen der nationalen und intemationalen gastroenterologischen Veranstaltungen ablesen, die die b6sartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes - abgese- hen yom Kolonkarzinom - weitgehend ausklammem. Dies mag zum Teil daran liegen, daB die endoskopisch-bioptische Diagnostik des Magenkarzinoms einschliel3lich der Suche nach dem Friihkar- zinom ausgefeilt ist und wenig neue wissenschaftliche Substanz herzugeben scheint. Zum anderen sind die konservativ-therapeuti- schen Bemiihungen beim inoperablen oder nicht kurativ operierten Patienten in vielen Fallen frustran gewesen und gaben AnlaB zu einer eher fatalistischen Haltung des intemistischen Gastroentero- logen gegeniiber dieser Erkrankung. 1m Gegensatz dazu bestimmt das Thema "Magenkarzinom" nach wie vor in hohem MaBe das Interesse der allgemeinchirurgi- schen Disziplin auf der Suche nach einem adaquaten operativen Vorgehen. In jiingster Zeit hat sich - oft unbemerkt von der Gastroenterologie - die intemistische Onkologie auf diesem Gebiet vorwartsbewegt und erste echte chemotherapeutische Erfolge errungen. So besteht heute kein Zweifel mehr daran, daB das Magenkarzinom eine relativ hohe Chemosensitivitat gegeniiber Zytostatika besitzt im Vergleich zu den anderen Tumoren des Gastrointestinaltraktes wie dem Kolon-, Pankreas-, Gallengangs- und Leberkarzinom. Wirksame Palliation in fortgeschrittenen Sta- dien sowie kombinierte operativ-chemotherapeutische Therapie- modalitaten sind hoffnungsvolle Zukunftsperspektiven.
Mit den diagnostischen und therapeutischen Fortschritten der letzten beiden Jahrzehnte haben Fruherkennung und Behandlung des Dickdarmkrebses einen beachtlichen Standard erreicht. Dennoch ist es - nicht zuletzt im Bereich der Vorsorgemassnahmen - in den letzten Jahren zu einer gewissen Stagnation gekommen. Das vorliegende Buch will deshalb nach einer Bestandsaufnahme des Erreichten Entwicklungsmoeglichkeiten aufzeigen und damit Denkanstoesse fur den weiteren Kampf gegen das kolorektale Karzinom geben. Schwerpunkte sind dabei die Suche nach besseren Screeningverfahren zur Fruherkennung bzw. zur Identifizierung von Risikogruppen sowie die Diskussion uber eine moeglichst wenig belastende, sichere und wirtschaftliche Nachsorge von Karzinom- und Adenompatienten.
Die Erkrankungen des Kolons und Anorektums haben in der Allgemeinchirurgie und der Gastroenterologie einen so grossen Stellenwert gewonnen, dass bereits die kolorektale Chirurgie inzwischen als Spezialgebiet anerkannt wird und viele Krankenhauser eine eigene Abteilung eingerichtet haben. Das Buch beschreibt die wesentlichen Aspekte von Diagnostik, Differentialdiagnose und Therapie im Rahmen der ambulanten Behandlung. Stationare Behandlungsverfahren werden nur dort angesprochen, wo sie fur das ambulante Procedere eine Bedeutung haben. Sofern es sich nicht um Eingriffe handelt, die innerhalb einer proktologischen Ambulanz durchzufuhren sind, bleiben operative Einzelheiten unberucksichtigt. Das Buch ist fur Chirurgen und Gastroenterologen in der Ausbildung sowie fur alle AErzte, die mit proktologischen Erkrankungen konfrontiert werden, ein zuverlassiges Nachschlagewerk fur ihre tagliche Praxis.
Dieses Aoebungsbuch richtet sich an Studenten, A"rzte und Radiologen, die sich mit der Auswertung von Computertomogrammen des Abdomens vertraut machen wollen. Die einzelnen FAlle zeigen zum einen Kontrollaufnahmen des Gesunden und zum anderen pathologische VerAnderungen, die organspezifisch klassifiziert sind. Der Leser wird im vorliegenden Band schrittweise an die systematische Interpretation der Computertomogramme herangefA1/4hrt.
Acht klinisch t{tige Hepatologen haben in diesem Buch den derzeitigen Stand der Therapie chronischer Lebererkrankungen zusammengefa~t. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungen ge- sicherter Richtlinien f}r eine spezifische kausale Behand- lung entsprechend der jeweiligen [tiologie sowie die Therapiem|glichkeiten verschiedener Komplikationen. Die den Therapiekonzepten zugrundeliegenden immunpathogenetischen, pathophysiologischen und molekularbiologischen Erkenntnisse werden dargestellt, neue therapeutische Wege aufgezeigt und auch schwierige spezielle Fragestellungen wie die Bahandlung des Morbus Wilson oder die D-Penicillaminunvertr{glichkeit diskutiert.
Vor nunmehr 5 Jahren gelang in PerthlWestaustralien der Nachweis von gekrummten oder spiraligen begeisselten Bakterien auf der Magenschleim- haut des Menschen. Die Form des Bakteriums und der Ort der Kolonisation veranlassten die Bezeichnung: Campylobacter pylori. Inzwischen liegen mehr als 200 Publikationen uber dieses Bakterium vor. Zielzellen des Campylobacter pylori sind offensichtlich Oberflachenepithe- lien der Antrumschleimhaut, die im Rahmen entzundlicher Metaplasie (bei peptischer Bulbitis) sehr haufig auch im Bulbus duodeni angetroffen werden (antrale Metaplasie). Elektronenmikroskopische Analysen liessen eine reversible Schadigung der Oberflachenepithelien durch Campylobacter pylori erkennen, bioptische histologische und kulturelle Untersuchungen deckten eine hohe Assoziation der Campylobacter-Besiedelung im Antrum mit der primar im Antrum lokalisierten Gastritis (Typ B-Gastritis) und dem Ulcus duodeni und, in geringerem Masse, auch mit dem Ulcus ventriculi auf. Diese Assoziationen lassen noch nicht auf kausale Zusammenhange schlie- ssen, sie werden eher durch Regression des Aktivitatsgrades der Antrumga- stritis parallel zu Eradikation des Campylobacter py 10 ri und durch Beschleu- nigung der Ulkusheilung durch Wismutsalze und/oder Antibiotika wahr- scheinlich gemacht; von besonderer Bedeutung ist die geringere Rezidivrate nach Ulkusheilung durch Wismutsalze im Vergleich zu anderen Ulkusthera- peutika. Viele Fragen blieben offen, vor allem die nach der pathogenetischen Bedeutung des Campylobacter fur das Ulcus duodeni und das Magen- ulkus. Wahrend des 1. Munchener Campylobacter pylori Symposiums am 5. Dezember 1987 sollten neue Resultate aufgezeigt und diskutiert werden. Wir hoffen, dass diese dazu beigetragen haben, die Rolle des Campylobacter in der Entstehung der Typ-B-Gastritis und anderer Gastritiden und des peptischen Ulkus zu klaren.
Die intraoperative Sonographie stellt die An- Dieses Buch ist das Ergebnis einer mehr als 2jahrigen Erfahrung mit intraoperativer wendung sonographischer Techniken wah- rend eines chirurgischen Eingriffs dar, wobei Sonographie [3]. Unser Team besteht aus die Schallsonde direkt auf ein Organ aufge- Chirurgen, die vorwiegend Leber- und Gallen- setzt wird. Sie existiert seit mehr als 20 Jah- wegsoperationen durchfUhren (H. Bismuth, reno Erste Erfahrungen mit dieser Technik D. Castaing und D. Houssin) und einem UI- wurden zu Beginn der 60er Jahre in der Uro- traschallspezialisten (F. Kunstlinger), der zu- logie [15] und in der Gallenwegschirurgie [7, mindest zu Beginn einen wesentlichen Bei- 8,9] gewonnen. Die Bedeutung der Methode trag zur Entwicklung des Verfahrens gelei- war allerdings durch technische Schwierig- stet hat. Das Buch wendet sieh an aIle, die an keiten und Interpretationsprobleme be- der intraoperativen Sonographie der Leber grenzt, da es sich noch urn das A-Verfahren und Gallenwege interessiert sind. Der handelte. Schwerpunkt des Werkes liegt daher auf der Das Ziel der intraoperativen Sonographie Beschreibung der praktischen Anwendung. ist es - wenigstens theoretisch -, bestimmte Das Buch hat 3 Abschnitte: intraopera- Fragen zu beantworten, die jeder Chirurg tive Sonographie in der Leberchirurgie, in sich steIlt, wenn er ein intaktes Organ vor der Gallenwegschirurgie und in der chirurgi- sich hat, das eine Lasion enthalt, die er selek- schen Therapie der portalen Hypertension.
Dieser Band der Reihe "Radiodiagnostische Ubungen" befasst sich mit der Ultraschalldiagnostik des Abdomens. Er richtet sich sowohl an Studenten als auch an Radiologen und Arzte, die bereits uber sonographische Kenntnisse verfugen. Die hier dokumentierten Falle geben dem Leser einen Uberblick uber die pathologischen Veranderungen des Abdomens. Zu jeder Ubung gehoren ein bis vier Sonogramme und, falls fur die Diagnose unentbehrlich, auch das entsprechende Computertomogramm. An die Diagnose wird der Leser in drei Schritten herangefuhrt: Organerkennung, Lokalisation der Schnittebenen und semiologische Analyse. Samtliche Abbildungen sind mit sonographischen und/oder klinischen Kommentaren erlautert, die den Leser auch auf diagnostisch besonders schwierige Einzelheiten aufmerksam machen. Die Ubungen sind entsprechend den Organen unterteilt: Leber und Galle, Nieren und Nebennieren, Pankreas, Milz usw. Alle gezeigten Falle entstammen der Alltagspraxis und sind nach steigendem Schwierigkeitsgrad geordnet.
Die Sonographie hat sich innerhalb weniger Jahre als Routineverfahren in der gastroenterologischen Diagnostik durchsetzen kAnnen. Das vorliegende Buch vermittelt einen konzentrierten Aoeberblick A1/4ber den gegenwArtigen Stand der Sonographie in der Gastroenterologie und gibt einen Ausblick auf neue oder noch zu entwickelnde Ultraschallverfahren. Wichtige und interessante sonographische Befunde an den Organen des Verdauungstraktes werden in Kurzform beispielhaft dargestellt. Das Buch ist inhaltlich nach den A1/4bergeordneten Gesichtspunkten "Konventionelle Sonographie" und "Neue Untersuchungstechniken - Neue Ultraschallverfahren" gegliedert.
Die Deutsche Gesellschaft fUr Endoskopie wurde 1967 in Erlangen mit der Absicht gegrtindet, endoskopierende Kliniker, Ingenieure, Physi- ker, Rontgengerate- und Endoskophersteller an einen Tisch zu brin- gen. Es sollten weniger die organspezifischen als vielmehr die gemein- samen fachtibergreifenden Probleme erortert werden. Die heute so oft beklagte zu fruhe und zu intensive Spezialisierung der Ante, die "Scheuklappenmedizin" wollten wir tiberwinden. Dieses Symposium (26. Januar 1985) tiber Hochfrequenzdiathermie in der Endoskopie ist eben so wie der 16. KongreB in Erlangen (20.121. Marz 1987) eine Ver- anstaltung der Deutschen Gesellschaft fUr Endoskopie. Diese hat sich vorgenommen, ktinftig aile mit abbildenden Verfahren des menschli- chen Korpers zusammenhangende Themen auszuleuchten, mit dem Ziel, sie fUr bestimmte Organe und Krankheitsbilder, dem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend, zu gewichten. Unser Symposium befaBt sich mit der Hochfrequenzdiathermie in der Endoskopie. Endoskopieren heiBt seit 15 Jahren in verstarktem MaGe nicht nur Schauen, sondern auch Handeln. Dieses Handeln hat die operative Therapie hervorgebracht. Hunderttausende von noch gutartigen Geschwi.ilsten als mogliche Krebsvorstufen wurden welt- weit seit den ersten derartigen Eingriffen 1972 in Erlangen entfernt.
Mit der vorliegenden Publikation wird eine Buchreihe mit dem Titel "Psychosomatische Medizin im interdisziplinaren Gesprach" ins Leben gerufen. Der Titel ist bewuBt provokativ und doppeldeutig gewahlt: kein interdisziplinares Gesprach iiber Krankheiten kann ohne Gedanken der Psychosomatik ablaufen. Seelisches flieBt in Korperliches ein, Korperliches in Seelisches, oft nicht meBbar, aber immer deutlich spiirbar: 1) in der arztlichen Praxis, in der mindestens jeder zweite Patient mit einem psychosomatischen Krankheitsangebot an den Arzt herantritt, 2) in der klassisch-naturwissenschaftlichen Forschung, in der die "Subjektivitat des Untersuchungsgegenstandes . . . als varianz- analytisch bestimmbare, lastige Streubreite objektiver Daten"l beriicksichtigt werden muB. Angesichts dieser Erkenntnisse ist es erstaunlich, daB es bisher kaum gelungen ist, psychosomatisches Gedankengut insbesondere in die universitare Medizin hineinzutragen. Der seit 1970 in die Approbationsordnung fiir Ante eingefiihrte Pflichtunterricht in Psychosomatik und Psychotherapie findet erst gegen Ende des Stu- diums -im 9. Fachsemester - statt. Zu dieser Zeit sind die entschei- denden Weichen hinsichtlich einseitig kartesianisch-naturwissen- schaftlichen Denkens langst gestellt. Das Interesse an psychosoma- tischen Zusammenhangen wachst erst wieder im Praxisalltag, in dem die anfallenden Probleme nur mit ganzheitlichem, patienten- und nicht krankheitszentriertem Zugang rum kranken Menschen zu bewaltigen sind. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, daB Medi- zinstudenten yom ersten Semester an zusatzlich zu Anatornie, Phy- siologie und Biochemie gleichrangig mit Psychobiologie, Tiefenpsy- chologie und Soziologie konfrontiert werden. Nur dadurch konnte die einseitige Erziehung zur Organ-und Apparatemedizin in Rich- tung eines ganzheitlichen Denkansatzes korrigiert werden. 1 Zepf S, Liedtke R (1976) Der Arzt in der Behandlung des psychosomatischen Patienten.
Wie erleben Menschen ihren Korper, und wie konnen sie dieses Erleben sich selbst und anderen sprachlich vermitteln? Unsere Sprache ist fast ausschlieBlich optisch-taktil. Tone, Geriiche oder Geschmackserlebnisse konnen wir nur mit Hilfe von Metaphern wiedergeben, die aus dem optischen oder taktilen Bereich stammen. Wer Beschreibungen musikalischer Erlebnisse, etwa eines Konzerts oder Beschreibungen von Geschmacksqualitiiten verschiedener Weins orten stu diert, kann dabei interessante Erfahrungen machen. Noch groBere Schwierigkeiten haben wir, wenn wir versuchen korpereigene Erlebnisse zu beschreiben. Hunger, Sattigung, Durst, Schmerzen oder Ubelkeit, lassen sich weder sehen noch tasten. Wir sagen, daB Schmerzen "scharf', "dumpf' oder "reiBend" sind, daB sie "an-oder abschwellen," daB ihre Intensitat ertraglich oder unertraglich ist, und versuchen damit Hinweise zu geben, die einem anderen ermoglichen soIlen, sich ein Bild zu machen was wir von oder in unserem Korper erleben. - Unser Korper sind wir selbst, und die Beziehung, die wir zu unserem Korper haben, ist von der Beziehung zu uns selbst nicht zu trennen. Es ist ein anthropologisch bedeutsames Faktum, daB unsere Sprache uns so wenig entge genkommt, wenn wir versuchen, uns iiber diese Beziehung Rechenschaft zu geben." |
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