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Books > Business & Economics > Finance & accounting > Accounting > Management accounting
Viele Lehrbticher begleiten den Auszubildenden im Ausbildungsberuf
"Bankkaufmann" von seinen ersten Lernschritten bis zur Absch1u
priifung. Das vorliegende Buch ist we der Lehrbuch noch reine
Aufgabensammlung; als Einheit innerhalb einer Reihe von Leitfaden
nimmt es die Absch1u priifung zum AnI fur eine Rtickschau auf die
in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fahlgkeiten in den
Bereichen o Rechnungswesen (Buchfiihrung und Rechnen) o
Datenverarbeitung o Organisation. Anhand einzelner Aufgaben und
Prtifungsfragen werden die Grundlagen dieser Prii fungsbereiche
erliiutert und in einen Zusammenhang gebracht, der dem Auszubilden
den die Priifungsanfordeningen verdeutlichen solI. Als ein nahezu
unlosbares Problem hat sich hierbei die Unterschiedlichkeit der
Gestal tung erwiesen, die die Absch1u priifung "Bankkaufmann" in
den Handelskammerbezir ken und Bundesliindern trotz einer
einheitlichen "Verordnung tiber die Berufsausbil dung zum
Bankkaufmann" vom 8. 2. 1979 erfahren hat. Dies betrifft die
fachlichen Schwerpunkte und die Art der Aufgabenstellung. Die
vorliegende Schrift beriicksich tigt diese Ausgangslage und bemiiht
sich urn eine bundesweit giiltige Darstellung der typischen
Anforderungen an den Bankkaufmann, unterstellend, d der Auszubilden
de die Besonderheiten "seiner" Absch1u prtifung in seinem
Ausbildungsbetrieb und seiner Berufsschule kennenlernt. Dies
begriindet die zuversichtliche Annahme, griindliches Durcharbeiten
der Aufgaben und Losungen den Lernenden wirksam bei seiner
Prtifungsvorbereitung untersttitzen wird. Anregungen werden dankbar
entgegengenommen. Bremen/Hamburg Harald Fischer Gert.Jiirgen Rehder
Gerhard Lippe 5 Inhaltsverzeichnis Teil A: Buchftihrung . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 . . . . . . . . .
. . Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . 11 . . . . . . . . . . . . I. Geschaftsvorfalle
des Groflhandels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 . .
. . . . Aufgaben 1-7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 13 . . . . . . . . . . . L6sungen 1-7 ., . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 . . . . . . . . .
."
Die vorliegende Arbeit wurde im Dezember 1985 unter dem TItel
"JahresabschluBziel Gewichtungen in der Rechtsprechung von
Reichsgericht und Bundesgerichtshof' vom Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universitat in
Frankfurt am Main (in leicht veranderter Form) als
betriebswirtschaftliche Dissertation angenommen. Herrn Professor
Dr. Adolf Moxter, meinem Doktorvater, bin ich sehr verpflichtet. Er
hat diese Arbeit angeregt, mit groBem Interesse, Kritik und
personlichem Engagement be gleitet und mir an seinem Seminar ideale
Arbeitsmoglichkeiten eingeraumt. DafOr mi: ichte ich mich herzlich
bedanken. Mein herzlicher Dank gilt auch Herrn Professor Dr.
Winfried Mellwig, der das Korreferat ubernahm. Frau Dr. Joswig-Kuhl
vom Gabler-Verlag danke ich fOr die Aufnahme der Ar beit in die
Reihe "neue betriebswirtschaftliche forschung." Rudolf Munzinger v
I nhaltsverzeichnis Vorwort
........................................................ v
AbkOrzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . XI . . . . . . . . . . Verzeichnis der
abgekOrzt zitierten Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . XXI . . . . . . A. EinfOhrung von Prof. Dr. AdoH Moxter
............................ . B. Die JahresabschluBziele in den
einzelnen Bilanztheorien, im Handelsbila- recht und in der
Rechtsprechung des ROHG, RG und BGH . . . . . . . . . . . . 5 I.
Die JahresabschluBziele in den einzelnen Bilanztheorien . . . . . .
. . . . . 5 1. Das Urteil des ROHG vom 3. 12. 1873 als
Ausgangsbasis der beiden klassischen statischen Bilanztheorien . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2. Die an der.
Untemehmenszerschlagung orientierte statische Bila- theorie .:
.............................................. 7 3. Die an der
UntemehmensfortfOhrung orientierten Bilanztheorien . . . 10 a)
Vermogens-und Gewinnermittlung nach der FortfOhrungsstatik . 10 aa)
Die historische FortfOhrungsstatik von Herman Veit Simon. 10 bb)
Die an der Ermittlung des verteilbaren Gewinns orientierte
FortfOhrungsstatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . 16 . . . . . . ."
1. Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung Im Rahmen des
vom Bundesministerium fur Forschung und Technologie gefoerderten
Projektes SEDIS (=strategische Entwicklung der Dienst- leistungen
von Service-Rechenzentren), dessen primares Ziel es l war, den von
einem Konzentrations- und Ausleseprozess ) betroffenen kleinen und
mittleren Service-Rechenzentren (SRZ) Hilfestellung zur Erhaltung
bzw. Erhoehung ihrer Wettbewerbsfahigkeit geben zu koennen, wurden
umfangreiche empirische Erhebungen uber die SRZ- 2 Branche
durchgefuhrt. ) 3 Auf Anregung von Experten der SRZ-Branche ) sowie
durch bereits 1970 und 1974 durchgefuhrte Erhebungen von
Czeranowsky und Diede- 4 richs ) wurde dem Problembereich
"Kostenrechnung" besondere Auf- merksamkeit geschenkt. Sowohl die
Aussagen der Experten als auch die Ergebnisse der angefuhrten
Untersuchungen deuteten darauf hin, dass nach wie vor die
Vorgehensweisen zur Kostenrechnung in SRZ er- hebliche methodische
Mangel, besonders bei kleinen und mittleren SRZ, aufweisen. Diese
Vermutung wurde durch die empirischen Erhebungen in SEDIS voll
bestatigt. Es zeigte sich, dass sowohl hinsichtlich der prak-
tizierten Kostenrechnung, insbesondere aber bei der Kalkulation, 1)
Zum Strukturwandlungsprozess in der SRZ-Branche vgl. Punkt 2 dieses
Kapitels. 2) Die Fragebogenerhebung hatte zum Ziel, eine fundierte
Basis fur die nachfolgenden Erhebungen zu schaffen (vgl. SEIBT u.
a. IEr- hebungen AI). In der Interviewrunde wurden 40 ausgewahlte
SRZ befragt, die sich als uberdurchschnittlich fortschrittlich
bzgl. des aktuellen und zukunftigen Dienstleistungsangebots er-
wiesen hatten (vgl. OEHLER IErhebungen BI).
JOT berichtet praxisnah und anwenderorientiert uber samtliche
Themen der Oberflachentechnik: Nasslackieren, Pulverbeschichten,
Reinigen/Vorbehandeln, Entlacken, Coil Coating, Galvanisieren,
Dunne Schichten, Emaillieren, Strahlen, Schleifen, Umwelttechnik,
Lacke/Chemikalien, Messen/Prufen und Fordertechnik.
Abonnement: 12 Ausgaben"
Die Harmonisierung der Rechnungslegungsvorschriften in den Staaten
der Europaischen Gemeinschaft zahlt zu den wichtigsten
okonomisch-juristi schen Aufgaben der Gemeinschaft am Beginn der
achtziger Jahre. Mit der Verabschiedung der 4. Richtlinie und dem
Entwurf der 7. Richtlinie ist die EG der Realisierung des
gesteckten Vorhabens - bei allen strittigen und offe nen Fragen -
ein wesentliches Stuck naher gerudn. Die Umsetzung der nach
intensiven Vorarbeiten, Vorschlagen und Erorterungen entstandenen
Richt linien in nationales Recht wirft eine Fulle von alten und
neuen Grundsatz und Detailfragen auf; diese werden Gesetzgeber und
Unternehmen, oko nomen und Juristen in Wissenschaft und Praxis bis
zur Verabschiedung eines Gesetzes zur Umsetzung in nationales Recht
lebhaft beschaftigen. Forum fur die Erorterung und Klarung dieser
Probleme sollten zwei Veranstaltungen im Jahre 1979 sein, deren
Beitrage in dem vorliegenden Band wiedergegeben werden. Am 2. und
3. Mai 1979 fand in Schloss Gracht ein Symposion unter dem Thema
"Rechnungslegung aufgrund der 4. EG-Richt linie" statt,
ausgerichtet vom Institut fur Unternehmungsfuhrung und Un
ternehmensforschung der Ruhr-Universitat Bochum. Die Jahrestagung
1979 der Schmalenbach-Gesellschaft - Deutsche Gesellschaft fur
Betriebswirt schaft e. V. am 31. 5. 1979 in Dusseldorf galt
ebenfalls neuen Entwicklun gen in der Rechnungslegung, speziell den
Auswirkungen der 4. und 7. EG Richtlinie. In beiden Veranstalrungen
wurden kontroverse Auffassungen zu den fur eine Neuregelung
anstehenden Kernfragen der Rechnungslegung herausgestellt und
zahlreiche Anregungen fur Losungsansatze gegeben."
Diese Schrift stellt Probleme und Problemlosungen, nicht rechtliche
Regelungen dar. Rechtsnormen sind nur die Konsequenz aus der
Existenz von Problemen, die im offentlichen Interesse gelost werden
mussen. Als Losungsalternativen von besonderer Bedeutung haben sie
ihren Platz neben anderen okonomisch moglichen Losungen. Die
Wirtschaftsprufung ist in Deutschland lange und bis in die
Gegenwart uberwiegend unter rechtlichem und prufungstechnischem
Aspekt behandelt worden. Mit den Arbeiten von 1 2 Zimmermann und
Loitlsberger hat sich eine okonomische Betrachtung des Sachgebietes
durchgesetzt, der der Verfasser sich verbunden fuhlt. Der Verfasser
antizipiert den Vorwurf, dass er keine Theorie der Prufung vorlegt.
Er sieht aber einstweilen keine Moglichkeit, eine geschlossene
Theorie im Sinne eines Systems von, Wenn-Dann-Satzen' vorzulegen,
die zugleich hinreichend praxisnah ware. Ausgehend von den Zielen,
die mit Prufungen und Gutachten verfolgt werden, lasst sich
deduktiv eine Anzahl von Aussagen vom Typus "Wer dieses Ziel
verfolgt, muss jenes tun" gewinnen. Nicht wenige solcher,
Wenn-Dann-Thesen' werden vorgelegt- wenn auch meist nicht in dieser
strengen Form -, sie sind aber nur Bauelemente einer Theorie der
Prufung. Der Versuch, die Probleme des Faches in einer
Institutionslehre zu erfassen, ist, noch ehe er ernstlich
unternommen wurde, gescheitert. Wie auf allen Gebieten der Betriebs
wirtschaftslehre verdrangen die Sachfragen, sobald sie hinreichend
erfasst sind, die In stitutionenlehrel. Balance aus Savary, Le
parfait negociant, Ausgabe von 1752, unter veranderter Beschriftung
der Waagschalen. 1 Vgl. Zimmermann, Erhard, Theorie und Praxis der
Prufungen im Betriebe, Essen 1954."
Zahlreiche Anregungen, insbesondere aus der Praxis, haben mich
veranlasst, die in einer Zeitspanne von 15 Jahren verstreut
erschienenen und fur den Praktiker schwer zugang- lichen,
grundlegenden Aufsatze zur Einzelkosten- und
Deckungsbeitragsrechnung ge- sammelt herauszugeben. Das Rechnen mit
relativen Einzelkosten, Einzelerloesen und Deckungsbeitragen ist
als markt- und entscheidungsorientierte Erfolgsdifferenz- und
-anderungsrechnung ein wich- tiges Instrument der
Unternehmungsleitung fur die Vorbereitung von Entscheidungen, fur
die Erfolgsplanung und fur die Kontrolle der interessierenden
Massnahmen und Einfluss- faktoren. Die Einzelkosten- und
Deckungsbeitragsrechnung ist marktorientiert, weil einerseits die
retrograden Erfolgsdifferenzrechnungen vom Verkaufserloes ausgehen
und andererseits auf die relevanten und aktuellen Preise im Absatz-
und Beschaffungsmarkt abgestellt wird. Sie ist
entscheidungsorientiert, weil die Entscheidungsalternativen und die
zu ihrer Durchfuhrung getroffenen Massnahmen als die eigentlichen
Untersuchungsobjekte ange- sehen werden und weil im Rahmen
problemadaquater Zurechnungs- und Abdeckungs- hierarchien nur.
jeweils solche Erloes- und Kosten-(Ausgaben-)teile einander
gegenuber- gestellt werden, die auf dieselbe Entscheidung
zuruckgefuhrt werden koennen. Die ver- bleibende Erfolgsdifferenz
gibt somit an, welche Knderung des Erfolgs auf die jeweilige
Entscheidung, Ausfuhrungsmassnahme oder Einflussgroesse
zuruckzufuhren ist. Sie wird als Deckungsbeitrag bezeichnet, weil
sie zur Deckung der gemeinsamen Kosten (Ausgaben) und zum Gewinn
beitragt. Das Gefuge der mannigfaltig differenzierbaren objekt- und
perioden bezogenen sowie uberperiodisch-fortlaufenden
Deckungsbeitragsrechnungen sollte daher der Kern eines jeden
sinnvollen Management-Informations-Systems sein.
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