|
|
Books > Business & Economics > Finance & accounting > Accounting > Management accounting
Das vorliegende Buch ist in erster Linie dazu bestimmt, dem bereits
in der Buchfuhrung Bewanderten die Auffrischung seiner Kenntnisse
zu ermog lichen und in Zweifelsfallen als Nachschlagebuch zu
dienen. Es soll aber auch den Lernenden, insbesondere den
Autodidakten, in die Systematik der Buchhaltung einfuhren und ihn
in leichtverstandlicher Darstellung mit den Grundlagen und der
Technik der doppelten Buchfuhrung vertraut machen. Die Kapitel sind
nach dem Grad der Schwierigkeit methodisch aufgebaut. Nach einer
grundlegenden Einfuhrung in die doppelte Buchfuhrung wird zunachst
das Rechnungswesen des Handels eingehend erlautert. Alle wichtigen
Buchungsfalle werden in getrennten Abschnitten dargestellt. Weitere
Kapitel behandeln die Jahresabschlusse der einzelnen
Unternehmensformen, beson dere Geschaftsarten, die
Industriebuchfuhrung sowie die aus Sonderanlassen im Leben eines
Unternehmens (Umwandlung, Fusion usw. ) erforderlichen Buchungen.
Der Buchhalter muss auch in der Lage sein, die Buchfuhrung
auszuwerten, die Wirtschaftlichkeit der Betriebsgebarung zu prufen
und zu uberwachen und seine Erkenntnisse auszuwerten. Ein
besonderer Abschnitt ist daher der Bilanzanalyse und Bilanzkritik
gewidmet, der in diese Gebiete einfuhrt. Stets werden auch
wirtschaftliche, betriebswirtschaftliche, steuer liche und
handelsrechtliche Gesichtspunkte erortert, soweit sie fur den Buch
halter von Interesse sind. Eine erschopfende Einfuhrung in diese
Gebiete kann und soll das Buch jedoch nicht geben. Theoretische
Fragen werden nur dann besprochen, wenn sie fur die
Buchfuhrungspraxis von Bedeutung sind. Zu allen behandelten
Gebieten enthalt das Buch zahlreiche Aufgaben mit vollstandigen und
ausfuhrlichen Losungen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des
Buches; denn wer sie aufmerksam durcharbeitet, wird alle ahnlichen
Buchungsfalle losen konnen."
Dieses Lehrbuch fur Studienanfanger der Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften fuhrt in Fachsprache und Methoden ein, mit
denen die heutige Wirtschaftswissenschaft Zustand und Ablauf des
Wirtschaftsprozesses beschreibt. Als Ergebnis werden unter anderem
wichtige Konzepte wie Inlands- und Sozialprodukt, Geldmenge,
Einkommens- und Vermogensverteilung, Preisniveau und Produktivitat
erarbeitet. Alle Verfahren sind anhand der statistischen Ergebnisse
fur die Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand Anfang der
neunziger Jahre erlautert. Der Leser erhalt so gleichzeitig
Einblicke in Grossenordnungen und Struktur der deutschen
Volkswirtschaft von heute
Der von den Industrie- und Handelskammern herausgegebene Prii-
fungsplan ftir die Fachpriifung im Buchfiihrungs- und Bilanzmesen
(BilanzbuchhaiterpriifungJ enthalt neben anderen
Ergiinzungsfiichern auch Steuerrecht und Steuerbetriebsiehre ais
Priifungsgebiet. Die Erfahrung bei den VorbereitungsIehrgiingen und
bei den Priifungen selbst hat gezeigt, daf3 trotz
verhiiItnismiif3ig guter Durchschnittsieistun- gen die Kenntnisse
im Steuerrecht und in der Steuerbetriebsiehre liik- kenhaft sind.
Dieser Umstand ist vielfach darauf zuriickzufiihren, daf3 der
Priifling sein Augenmerk in erster Linie auf die Hauptgebiete
Buchhaltung und Bilanz rich ten muf3, mobei die Ergiinzungsfiicher
ins Hintertreffen gelangen. Zum Teil bereitet es dem Priifling
erhebliche Schmierigkeit, Miihe und Zeitaufroand, aus der Fiille
der steuerlichen Gesetze und steuerIichen Literatur die spezieJI
fiir die Bilanzbuchhalter- priifung notmendigen steuerlichen
Kenntnisse herauszufinden. Mit dem vorliegenden Grundrif3 soIl
allen denjenigen, die sich in der Vorbereitung auf die
Bilanzbuchhalterpriifung befinden, eine kurze zusammenfassende und
verstiindliche Darstellung der steuerlichen Grundbegriffe gegeben
merden, die nach dem Priifungsplan Gegen- stand der
Bilanzbuchhalterpriifung sind. Die Art der Darstellung, unter
Einbeziehung von BeispieIen, solI den Stoff priifungsnah gestalten,
dem Priif1ing die Vorbereitung er1eichtern und ihn gleichzeitig
fiir die Berufsarbeit fordern. Michael Blum I n he Itsve rzeich n
is A. Abgabenordnung 9. I. Grunclbegriffe, Steuerarten. .
Wie in den fruheren Auflagen habe ich mich auch in dieser bemuht,
meinen Lesern die doppelte Buchfuhrung, diese hervor ragende
Erkenntnisquelle der Unternehmen, so nahezubringen, dass sie ihnen,
einmal wahrhaft begriffen, zum unverlierbaren Besitz wird und ihr
betriebswirtschaftliches Denken wesentlich fordert. Von der dritten
Auflage unterscheidet sich diese vierte dadurch, dass entbehrlich
Erscheinendes gestrichen, Wichtiges eingehender dar gestellt wurde.
Auf diese Weise ist der Umfang des Buches nur geringfugig
gestiegen. N ach meiner Gewohnheit liess ich mir das Buch vorlesen.
Dabei beobachtete ich, was nicht oder nicht richtig oder nicht in
ange messener Zeit verstanden wurde und nahm entsprechende Ande
rungen und Erganzungen vor. Ich hoffe, dass das Buch nunmehr auch
zum Selbststudium geeignet ist und vielbeschaftigten Prak tikern
nutzt. Fur hochst wertvolle Ratschlage und Auskunfte bin ich
folgenden P, ersonlichkeiten, Kammern und Firmen zu grosstem Dank
ver pflichtet: Wirtschaftsprufer Dr. Bilke, Ohlmeyer, Professor
Volkmann, Han nover, Beratender Betriebswirt Plaut, Campione
d'Italia, Regierungsdirektor Dr. Kremer, Oberregierungsrat Tolle,
Ober finanzprasidium Hannnover, Dipl. -Volkswirt Dr. Hedwig, Celle,
Dipl. -Kaufmann Dr. Weidner, Hannover, Haupt, Alfred,
Nordwestdeutsche Buchfuhrungs- und Steuerbera tungsgesellschaft m.
b. H., Hannover, Fachberater fur Buchungsmaschinen Meise,
Hemmingen-Westerfeld, Industrie-und Handelskammer zu Hannover,
Handwerkskammer Hannover, Landwirtschaftskammer Hannover, Definitiv
Buro-Organisation, General-Vertretung Hannover, Vorwort 6 Taylorix
Organisation Stiegler Hausser & Co., Zweigniederlassung
Hannnover, Kienzle Apparate GmbH, Zweigniederlassung Hannover, IBM
Deutschland Internationale Buro-Maschinen GmbH, Geschafts stelle
und DP-Schule, Hannover, Bull Deutschland GmbH, Hannover,
Remington-Rand GmbH, Abt."
Diese "Theorie der Einkommensverteilung" ist ursprunglich als
Beitrag zu dem Sammelwerk "Betriebswirtschafts-Akademie"
erschienen. Der Auf- satz sollte den Zweck erfullen,
Studienanfanger und auch Hoerer von Verwaltungs- und
Wirtschaftsakademien und Hoeheren Wirtschaftsfach- schulen in das
schwierige Gebiet der Verteilungstheorie einzufuhren und ihnen
einen allerersten Einblick in die Materie zu verschaffen. Selbst-
verstandlich konnte in diesem Rahmen nicht auf kompliziertere
Detail- fragen eingegangen werden; vor allem war es nicht moeglich,
die makro- oekonomische Verteilungstheorie eingehender zu behandeln
und etwa die Modelle von Kalecki, Preiser, Schneider, Mitra sowie
die verteilungstheo- retischen Aspekte der Cobb-Douglas-Funktion zu
analysieren. Der Verlag hat sich entschlossen, den Beitrag als
selbstandige Broschure herauszugeben. Ich habe darauf verzichtet,
gegenuber der ursprunglichen Fassung AEnderungen und Erweiterungen
vorzunehmen, um den Charak- ter des Beitrages als erste Einfuhrung
zu wahren. Zur Vertiefung sei der Leser vor allem auf die
weiterfuhrenden Werke von Krelle und Stobbe verwiesen. Klaus Rose
InbaltsverzeidlDis A. Die Fragestellung der Verteilungstheorie 9 1.
Personelle Verteilung. . . . . 9 2. Funktionelle Verteilung . . . .
10 3. Verteilung auf soziale Klassen. 11 4. Sektorale Verteilung .
. . . . 12 B. Das Grenzproduktivitatsprinzip in der
Verteilungstheorie. 13 I. Terminologische Erlauterungen . . . . . .
. . . . . 14 II. Die Bestimmung der Nachfrage nach Faktorleistungen
. 17 1. Die allgemeine Formulierung der Gewinnmaximierungsregel . .
. . . . . . . . . 17 2. Die Ableitung der individuellen
Nachfragekurve bei vo- standiger Konkurrenz auf Absatz- und
Bezugsmarkten 18 3. Die Ableitung der Gesamtnachfragekurve aus den
individuellen Grenzwertkurven . . . . . 23 a) Addition der
Grenzwertproduktkurven 23 b) Kritik am Aggregationsverfahren. . .
24 c) Die Elastizitat der Nachfrage . . . . . 25 4.
Im wende mim mit diesem Buch nicht an die sogenannten Fachleute,
die samtliche Vorschriften des Steuerrechts aus dem Kopfe hersagen
konnen. Ihnen, den Positivisten des Bilanzwesens, etwas zu sagen,
was grundsatz licher Natur ist, durfte vergeblich sein. Es geht mir
auch gar nicht um eine verspatete Ehrenrettung meines verehrten
Lehrers Professor Dr. Or. h. c. Fritz Schmidt, der mir die ersten
Erklarungen uber Bilanzen im allgemeinen gab, ehe ich mich dann
notgedrungen mit den Vorschriften der Gesetzgeber befassen musste.
Fritz Schmidt hat die Ehrenrettung nicht notig. Es ist nidit seine
Schuld, dass die juristische Wirklichkeit uber seine Theorien
hinweggeschritten ist. Man kann auch keinem Toten, wie das
Friedrich Nietzsche gegenuber Jesus Christus getan hat, vor werfen:
Warum hat er nicht lauter gesprochen? Es kommt mir in dieser
Schrift nur darauf an, in all denjenigen Wirtschaftspraktikern
wieder eine Neigung zur Bilanztheorie zu erwecken, die nom ein
Gefuhl fur wahr und unwahr haben, und zwar wahr im Sinne von
moralisch, ethisch wahr - nicht im Sinne von gesetzlich wahr und
richtig. Denn unsere Bilanzvorschriften haben sich auf
erschreckende Weise von der Bilanzwahrheit entfernt, und es ist
nimt gut, verstummelte, verfalschte und verbogene Unterlagen zur
Grundlage von betriebswirtschaftliehen Entscheidungen zu machen.
Ich hoffe, vor allem meinen Bankfreunden und dem Nachwuchs an Be
triebswirten mit dieser Schrift eine Freude zu machen, sie zur
Diskussion anzuregen und damit vielleicht eine Bewegung auszulosen,
die zu einer Ruckbesinnung fuhrt. Fur die kritisme Durchsimt des
Manuskripts danke ich Herrn Pro fessor Dr. Schonle."
Von der zweiten Auflage unterscheidet sich diese dritte zunachst da
durch, dass nicht nur Handels-und Industrieunternehmen, sondern
auch Verkehrsunternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen
behandelt sind. Ferner sind viele Fragen ausfuhrlicher und dadurch,
wie ich hoffe, grundlicher erortert, ohne dass jedoch die klare
Kurze, die ich in allen meinen Werken anstrebe, gelitten haben
durfte. Wie in den fruheren Auflagen habe ich mich auch in dieser
bemuht, meinen Lesern die doppelte Buchfuhrung, diese hervorragende
Erkennt nisquelle der Unternehmen, so nahezubringen, dass sie
ihnen, einmal wahrhaft begriffen, zum unverlierbaren Besitz wird
und ihr betriebs wirtschaftliches Denken wesentlich fordert. Viele
Anregungen empfing ich durch Mitwirkung bei Prufung von Bewerbern
um Bestellung als Wirtschaftsprufer oder vereidigter Buch prufer;
seit dem Jahre 1949 fuhre ich in den Prufungsausschussen der
Landeskammer Niedersachsen fur das wirtschaftliche Prufungs und
Treuhandwesen den Vorsitz. Fur hochst wertvolle Ratschlage und
Auskunfte bin ich folgenden Per sonlichkeiten und Firmen zu
grosstem Dank verpflichtet: Professor Dr. Draheim, Privatdozent Dr.
Furst, Lehrbeauftragter Wirt schaftsprufer Volkmann, Hannover.
Wirtschaftsprufer Dr. Bilke, Dargei, Dr. Hampe, Dr. Kotterba,
Hannover. Wirtschaftsberatung Aktiengesellschaft, Zweigstelle
Hannover. Industrieberater Dr.-Ing. Gans, Hildesheim, Plaut,
Hannover. Fachberater fur Buchungsmaschinen Meise,
Hemmingen-Westerfeld. IBM Deutschland Internationale Buro-Maschinen
GmbH, Geschaftsstelle Hannover. 1. C. Konig & Ebhardt,
Hannover. H. Hunig, Buchhaltungsorganisation, Hannover. Rudolph
Karstadt AG, Essen und Zweigniederlassung Hannover. Kaufhof AG,
Zweigniederlassung Wuppertal-Elberfeld. Continental Gummi-Werke AG,
Hannover. Rheinstahl Hanomag AG, Hannover. Stadtwerke, Hannover. 6
Vorwort Hamburger Hochbahn AG, Hamburg. Hannoversche
Verkehrsbetriebe (Ostra) AG, Hannover. Bank fur Gemeinwirtschaft
AG, Niederlassung Hannover. Deutsche Bank AG, Filiale Hannover.
Landesgenossenschaftsbank eGmbH, Hannover."
|
|