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Erwerbswirtschaftliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen
unterliegen in einer Reihe von betriebswirtschaftliehen Probleme
gleichen Grundsatzen. So gilt fur beide der Grundsatz der
Wirtschaftlichkeit, d.h. ihreSachziele (Erstel- lung bestimmter
Leistungen) mit dem sparsamsten Mitteleinsatz zu erreichen. Sie
unterscheiden sich aber in einem wesentlichen Punkt voneinander.
Erwerbswirtschaftliche Unternehmen unterliegen ohne Ausnahme dem
Renta- bilitatsprinzip. Sie mussen ihre gesamte Leistungserstellung
und Leistungsver- wertung auf den Markt ausrichten, von dem sie
Gegenleistungen erhalten, Gewinne erzielen, die wiederum das
UEberleben bzw. Wachsen des Unterneh- mens und die Deckung der
sozialen Bedurfnisse der Eigentumer und Mitarbei- ter ermoeglichen.
Die Unternehmen haben daher ihre gesamte Tatigkeit auf dieses Ziel
abzustellen. Sollte ein Unternehmen, aus welchen Grunden auch
immer, nicht mehr in der Lage sein, die von ihm erstellten Gesamt-
oder Teilleistungen gewinnbringend auf dem Markt unterzubringen,
musste, wenn dieser Verlust nicht nur vorubergehenden Charakter
hat, entweder die verlust- bringende Leistung durch andere
Leistungen ersetzt oder das Unternehmen liquidiert werden. Fur
erwerbswirtschaftliche Unternehmen gilt daher auch der Vorrang des
For- malzieles "Gewinn" vor dem Sachziel der Erstellung einer
bestimmten Leistung. Anders ist die Lage in gemeinwirtschaftliehen
Unternehmen, welche jene fur die Volkswirtschaft unabdingbar
notwendigen Leistungen zu erbringen haben, die ein
erwerbswirtschaftliches Unternehmen nicht mehr erstellen kann, weil
der Leistungsempfanger nicht in der Lage ist, die entsprechende
Gegenleistung hiefur aufzubringen. Dazu zahlen in erster Linie
Leistungen auf dem Gesund- heits-und Sozialsektor einer
Volkswirtschaft. Gemeinwirtschaftliche Unternehmen koennen durchaus
mit Gewinn arbeiten.
Diese Arbeit geht der Frage nach, ob der Informationsgehalt von
Bankabschlussen infolge der Bewertungsprivilegien gemass 26a KWG
vom Informationsgehalt vergleichbarer Jahresabschlusse von
Aktiengesellschaften anderer Branchen abweicht. Anlass dieser
Untersuchung ist die Vermutung, dass die durch 26a KWG eroeffneten
Moeglichkeiten der stillen Ergebnismanipulation den
Informationsgehalt von Bankabschlussen stark beeintrachtigen.
Kapitalmarktorientierte empirische Studien zu dieser Frage wurden
bislang nicht vorgelegt. Der Arbeit liegt der Gedanke zugrunde,
dass bei Veroeffentlichung eines Jahresabschlusses die Preisbildung
an der Boerse neue Informationen reflektiert. AEndert der Abschluss
die Erwartungen der Anleger, werden diese verstarkt Aktienkauf-
bzw. -verkaufsentscheidungen treffen. Da sich diese Handlungen in
den Aktienkursen des betreffenden Unternehmens niederschlagen,
koennen Ruckschlusse auf den Informationsgehalt des Abschlusses fur
die Gesamtheit der Anleger gezogen werden. Zum Nachweis der
abschlussinduzierten Kursreaktionen des Aktienmarktes wurde die
Methode der Abnormal Performance Indices verwendet. Die Ergebnisse
der Arbeit erharten den Verdacht, dass sowohl der Informationswert
von Bilanzgewinn und Jahresuberschuss als auch der Informationswert
des gesamten Jahresabschlusses von Aktienbanken im Durchschnitt
erheblich niedriger ist als die entsprechenden Informationswerte
von Abschlussen anderer Branchen. Ein Informationswertvergleich fur
Jahresabschlusse, die vor Inkrafttreten der Aktienrechtsreform von
1965 erstellt wurden, ergab, dass Bankabschlusse vor Einfuhrung von
26a KWG den Abschlussen anderer Branchen hinsichtlich des
Informationswertes nicht unterlegen waren.
Nach jahrelangen Vorarbeiten gelang es dem Ministerrat der EG im
Sommer 1978, eine vierte EG-Richtlinie zum Gesellschaftsrecht zu
verab- schieden. Sie wurde in GroBbritannien im Jahre 1981, in der
Bundesre- publik dagegen erst Ende 1 985 in nationales Recht
transformiert. Wesentliche Zielsetzungen der Richtlinie sind der
Schutz von Gesellschaftern und Dritten und die Schaffung
gleichwertiger We- bewerbsbedingungen fur Kapitalgesellschaften im
Gemeinsamen Markt. In einer Vielzahl von Fragen haben sich die
Mitgliedstaaten nicht auf eine einheitliche Regelung einigen
konnen. Daher enthalt die Richtlinie etliche nationale Wahlrechte,
die es den Mitgliedstaaten gestatten, eine bestimmte Materie in
unterschiedlicher Weise zu regeln. Bei dieser Rechtslage drangt
sich die Frage auf, ob und ggf. in welchem MaBe durch eine
unterschiedliche Ausubung dieser Wahlrechte die Zielsetzungen der
4. EG-Richtlinie . beeintrachtigt werden. Frau Gimpel-Kloos
untersucht dies fur die beiden Lander GroBbritannien und
Bundesrepublik Deutschland. Dazu werden aile Bilanzierungs- und
Bewertungsvorschriften, die auf nationalen Wahlrechten basieren,
erlautert, bezuglich bilanzpolitischer Gestaltungsmog- lichkeiten
analysiert und gegenubergestellt. Die wesentlichen Abweichungen
werden im Hinblick auf die genannten Richtlinienziele sowohl
einzeln beurteilt als auch einer Gesamtwurdigung unterzogen. Mit
ihrer Analyse betritt die Autorin wissenschaftliches Neuland. Trotz
der zweifellos groBen Relevanz des Themas fur die Praxis gibt es
kaum fun- dierte betriebswirtschaftlich ausgerichtete Analysen, die
sich mit der Ausubung der Wahlrechte in verschiedenen EG-Staaten
beschaftigen. Das von der Verfasserin gewahlte Thema ist deshalb
sowohl aus wissen- schaftlicher Sicht als auch aus Sicht der Praxis
von groBem Interesse. Ich wunsche der Arbeit eine freundliche
Aufnahme in Wissenschaft und Praxis und eine moglichst weite
Verbreitung.
Dieses Buch untersucht die Informationspolitik von Unternehmen in
Jahresabschlussen anhand eines spieltheoretischen Modells mit
asymmetrischer Information. Die Ausweisstrategien der Unternehmen
sind abhangig von den strategischen Schlussfolgerungen der
Bilanzadressaten aufgrund der jeweiligen Ausweisentscheidungen.
Diese Methode wie auch die Ergebnisse sind in der deutschsprachigen
Literatur zum Rechnungswesen neu. Das Buch bietet eine in sich
geschlossene und umfassende Darstellung von Einflussgroessen auf
die Informationspolitik. Es analysiert die Auswirkungen von
Informationskosten, Ausweiskosten, Konkurrenzgefahr, Kosten zur
Gewahrleistung der Richtigkeit der Information, Verpflichtungen zu
einem bestimmten Ausweisverhalten, von Vertragen und naiven
Verhaltensweisen. Ein zweiter Teil widmet sich der Anwendung der
Ergebnisse der modelltheoretischen Analyse. Fur die
Unternehmensseite wird eine empirische Untersuchung des
freiwilligen Ausweisverhaltens von 351 oesterreichischen
Aktiengesellschaften vorgenommen, in der die theoretisch
abgeleiteten Ergebnisse getestet werden. Aus der Sicht der
Bilanzadressaten wird eine "strategische Bilanzanalyse" anhand von
Beispielen gezeigt. Die Grundidee dabei ist, dass der externe
Bilanzanalytiker auch bei Nichtausweis einer bestimmten Information
Schlusse auf sie ziehen kann. Die Arbeit wurde mit dem
Walther-Kastner-Preis 1990 ausgezeichnet.
Eine oekonomische und rechtliche Analyse der derzeitigen
Besteuerung sowie der Entwurf von Reformvorschlagen erfordern ein
Leitbild fur die optimale Struktur des Steuersystems. In der
aktuellen Diskussion haben sich die Gewichte zugunsten einer
Besteuerung des Konsums verschoben. Der Konsum ist in einer
marktwirtschaftlichen Ordnung unter Effizienz- und
Gerechtigkeitsaspekten eine ideale Steuerbemessungsgrundlage.
Erstmals erscheint damit im Weltmassstab eine Harmonisierung von
Besteuerungsidealen moeglich. Im vorliegenden Band werden die Vor-
und Nachteile einer konsumorientierten Neuordnung des Steuersystems
von fuhrenden Wissenschaftlern des In- und Auslandes diskutiert.
Die steuerpolitische Diskussion der letzten Jahre betraf
vornehmlich zwei Pro blemfelder: zum ersten die Reform des
nationalen Steuersystems zur Verbesse rung der Wettbewerbsposition
deutscher Unternehmen auf den internationalen Markten und vor
Vollendung des europaischen Binnenmarktes und zum zweiten
Ausgestaltung und zeitliche Perspektiven der Steuerharmonisierung
in der Euro paischen Gemeinschaft. DieserThematik widmete sich die
Vortrags-und Diskus sionsreihe "Frankfurter
betriebswirtschaftliches Forum" im Fruhjahr 1990 unter dem
Generalthema "Steuerreform und Steuerharmonisierung." Zusatzlichen
Reiz und eine ganz unerwartete Aktualitat gewann die
Veranstaltungsfolge durch die steuer-und finanzpolitischen Probleme
des Zusammenwachsens der beiden deutschen Staaten. Die Referenten -
Gunther Felix, Hans Flick, Hans H. Gatter mann, Hans-Jurgen
Muller-Seils, Joachim Poss, Wolfgang Ritter, Christa Thoben -
bewiesen ihre Souveranitat in der diffizilen Materie nicht zuletzt
durch ihre Fahigkeit, ihre steuerpolitischen Positionen mit den
Erfordernissen der neuen Entwicklung abzustimmen. Die Fortfuhrung
der Veranstaltungsreihe wurde moglich durch finanzielle Zuwen
dungen der Wilhelm Merton-Stiftung. Hierfur danken wir ebenso wie
fur die gute Zusammenarbeit mit dem Betriebswirtschaftlichen Verlag
Dr. Th. Gabler GmbH. WINFRIED MELLWIG ADOLFMoXTER DIETER ORDELHEIDE
5 Inhaltsverzeichnis Steuerharmonisierung und europaischer
Binnenmarkt Von Prof Wolfgang Ritter Direktor der BASF AG und
Vorsitzender des Steuerausschusses des Bundesverbandes der
Deutschen Industrie I. Europa und die Steuern 11 11. Was bislang
erreicht wurde 13 111. Die steuerlichen Vorgaben der Einheitlichen
Europaischen Akte 15 IV. Abschaffung der Steuerkontrollen beim
Grenzubergang 17 1. Mehrwertsteuer . . . . . . . . 18 2.
Verbrauchsteuern . . . . . . . 20 3. Aussichten der Verwirklichung
21 V. Harmonisierung der direkten Steuern 24 VI."
Das Buch beschaftigt sich mit der Jahresabschlussberichterstattung
deutscher Banken uber ihr internationales Kreditgeschaft. Der
Internationalisierungsprozess zahlreicher deutscher Banken, die
heute auch mit Organisationseinheiten auf auslandischen Markten
tatig sind, hat zur Zeit einen solchen Umfang erreicht, dass den
mit diesem Geschaftszweig verbundenen Problemen eine neue Qualitat
zukommt. Ausgehend von der Informationsfunktion des
Jahresabschlusses, uber risikobehaftete und die
Unternehmenssituation beeinflussende Sachverhalte zu informieren,
wird am Beispiel der Sparte internationales Kreditgeschaft die
Problematik einer sachgerechten Abbildung des "going international"
dargestellt. Die Diskussion von Vorschlagen zur praktischen
Umsetzung einer weitergehenden Berichterstattung fuhrt zu einem
"Spartenanhang" als am besten geeignete Ausbildungsform. Die
Aufarbeitung dieser in den letzten Jahren nur vereinzelt in der
Literatur diskutierten Problematik ist fur Wissenschaft und Praxis
von Interesse."
Die Saarbrucker Arbeitstagung "Rechnungswesen und EDV" findet
dieses Jahr zum 11. Mal statt und ist zu einem etablierten
Treffpunkt von fortschrittlichen Praktikern, Systementwicklern und
Wissenschaftlern auf dem Gebiet des Rechnungswesens und Controlling
geworden. Von den Arbeitstagungen sind weitreichende Impulse zur
Entwicklung von neuen Anwendungssystemen auf dem Gebiet des
Rechnungswesens ausgegangen. Dies gilt insbesondere auch bezuglich
des Einsatzes neuer DV-Technologien. Es ist zu erwarten, dass
zunehmend Informationssysteme fur die Informationsverarbeitung
entstehen werden. Derartige Meta-Systeme, in denen Strukturen und
Ablaufe des Informationssystems dokumentiert und EDV-gestutzt
gesteuert werden, sind fur das Informationsmanagement unabdingbar.
Sogenannte Prozessketten und Unternehmensdatenbanken sind ein
Instrument, um diese Ablaufe zu dokumentieren und stellen damit
auch eine Herausforderung fur das Controlling dar. Ein weiterer
konkreter Vorschlag fur die Durchfuhrung einer Kosten- und
Leistungsrechnung in der Datenverarbeitung findet sich in diesem
Tagungsband. Das Analysefeld des Controllers wird durch die
zunehmende Tendenz kostenstellenubergreifender Prozesse standig
erweitert. Damit einhergehend ergeben sich neue Anforderungen an
die Methodik des Rechnungswesens und des Controlling. Dies ist
verbunden mit einem Wandel der Kalkulationsobjekte, deshalb das
Leitthema der diesjahrigen Veranstaltung. Es gilt, die
Kostentransparenz in den direkten und indirekten Leistungsbereichen
zu erhohen, die Produktkalkulation zu verbessern und damit
strategische Fehlentscheidungen zu vermeiden. Weitere Themen des
Bandes sind die Funktionskostenrechnung, Konzeption und
Realisierung von Controlling-Informationssystemen, Buroautomation,
Internationalisierung und Standardisierung. Aus aktuellem Anlass
soll abschliessend auf die Probleme der DDR unter
Controlling-Aspekten eingegangen werden."
Die SaarbrA1/4cker Arbeitstagungen sind zum etablierten Treffpunkt
von fortschrittlichen Praktikern, Systementwicklern und
Wissenschaftlern auf dem Gebiet des Rechnungswesens geworden. Auf
den bisher 10 Tagungen wurden richtungsweisende Themen erArtert.
Von den Arbeitstagungen sind weitreichende Impulse zur Entwicklung
von neuen Anwendungssystemen auf dem Gebiet des Rechnungswesens
ausgegangen. Dies gilt insbesondere auch fA1/4r den Einsatz neuer
DV-Technologien. Der vorliegende Band setzt folgende inhaltliche
Schwerpunkte: A. Strategische Planung und Rechnungswesen.- B.
Informationstechnologie und Rechnungswesen.- C.
Internationalisierung und Rechnungswesen.- D. CIM und
Rechnungswesen.
Grundlegende Veranderungen sind zur Gestaltung einer rationelleren
EDV-Buchfuhrung mit ihren vielfaltigen, kurzfristig zur Verfugung
stehenden Informationsmoeglichkeiten aufgrund der schnellen
Verarbeitung notwendig. Buchungsmethoden, die in Fachkreisen
inzwischen anerkannt sind, werden hier aufgegriffen und konsequent
fortgefuhrt. Die Buchungstechnik folgt grundsatzlich den
gesetzlichen Bestimmungen fur Kapitalgesellschaften. Der Aufbau
dieses Buches soll die Moeglichkeit eroeffnen, sich in diese neue
Thematik einzuarbeiten: - dem Praktiker als Nachschlagewerk bei der
Arbeit - den Auszubildenden an den Berufsfachschulen
(einschliesslich der Fachoberschulen und Wirtschaftsgymnasien) und
an den Fachhochschulen - den Fortzubildenden an den Fachschulen und
in spezifischen Kursen. Vertieft wird das Erlernte durch das Loesen
der Aufgaben an jedem Kapitelende. Zusatzlich sorgen die Buchungen
eines zwoelfmonatigen Geschaftsganges - in den letzten beiden
Monaten als Beleggeschaftsgang - fur die notwendige Sicherheit in
der Buchfuhrung.
Der Bundesfinanzhof hat seine Auffassunng zur steuerlichen
Behandlung des Grundstucksniessbrauchs wiederholt geandert. Das
Buch nimmt die daraus resultierende Rechtsunsicherheit bei allen
mit der Beurteilung von Niessbrauchrechten Befassten -
Steuerzahler, ihre Berater und die Finanzamter - zum Anlass fur
eine grundlegende Analyse der Niessbrauchproblematik. Es gelingt
dem Verfasser, Pauschalaussagen, nach denen der Niessbrauch
weitgehend seines vernunftigen Sinns beraubt ist, zu entkraftigen.
Im ersten Teil der Arbeit werden Leitlinien fur die
steuerrechtliche Behandlung des Niessbrauchs an privatem und
betrieblichem Grundbesitz aufgestellt. Mit Hilfe eines im Anhang
des Buches entwickelten EDV-Programms wird der Niessbrauch an
vermieteten Privatgrundstucken im zweiten Teil der Arbeit einer
detaillierten Analyse unterzogen. Die Folgewirkungen einer Vielzahl
unterschiedlicher Niessbrauchgestaltungen werden hierdurch
transparent gemacht. Unter Berucksichtigung alternativer
Sachverhaltsgestaltungen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet,
die im konkreten Einzelfall eine - im Hinblick auf das Ziel
Maximierung des Vermoegens der Niessbrauchbeteiligten - optimale
Ausgestaltung von Niessbrauchverhaltnissen ermoeglichen.
Moderne Bankbetriebe werden heute in zunehmendem MaBe unter der
Zielsetzung des Ertrages gesteuert. Die Informationen zur Lenkung
des betrieblichen Ablaufes liefert das Rechnungswesen eines
Kreditinstitutes. Dieses Lehrbuch baut deshalb auf diesem
Controlling-Ansatz auf und stellt das Rech nungswesen der
Kreditinstitute als ein Informationsinstrument dar, mit dem die
Einzel aktivitaten und Geschaftsbereiche unter der betrieblichen
Zielsetzung koordiniert werden. Aus diesem Grunde steht am Anfang
die Fragestellung, we1che Entscheidungshilfen das Rechnungswesen in
betrieblichen Situationen geben kann. Nach der ausftihrlichen Dar
stellung der Finanzbuchhaltung - einschlieBlich der Bilanzierung -
wird entsprechend dem Aufbau des Rahmenlehrplanes der Bundeslander
sowie des Ausbildungsrahmenpla nes der Ausbildungsordnung
Bankkaufmann das Instrumentarium der Kosten- und Lei stungsrechnung
(Betriebsbuchhaltung) praxisnah erlautert. Dabei wird eine Antwort
auf die Eingangsfrage gegeben, indem dargestellt wird, wie zum
Beispiel die ZaWen einer Kontokalkulation ermittelt werden.
Gleichzeitig werden diese Entscheidungshilfen kri tisch bewertet.
Das Buch kann damit als Gr.mdlage - fur die Erstausbildung des
Bankkaufmanns beziehungsweise der Bankkauffrau sowie - fUr die
Fort- und Weiterbildung von Bankmitarbeitem dienen. Dieses Fachbuch
ist deshalb als Lehr- und tlbungsbuch konzipiert, das wirksame
Hilfen zum Begreifen und Anwenden des Instrumentariums eines
modernen Bank-Rechnungswe sens liefert. Bei allen Themen steht die
praxisnahe Darstellung im Vordergrund. Deshalb wurde groBer Wert
darauf gelegt, die Arbeitsablaufe im Rechnungswesen, die ftir den
einzelnen Mitarbeiter oftmals kaum mehr nachvollziehbar sind, mit
Hilfe von Arbeitsablaufplanen zu verdeutlichen. Dabei wird
regelmaBig auch die jeweilige Funktion der DV hervorge hoben."
In der Vergangenheit gingen die Impulse fUr die Entwicklung des
computergestUtzten Rechnungswesens von der Kostenarten- und
Kostenstellenrechnung aus, da diese verhaltnismaBig einfach zu
standardisieren sind. Wesentlicher Schwerpunkt der 7. SaarbrUcker
Arbeitstagung RECHNUNGSWESEN UND EDV/1986 ist deshalb die
KOSTENTRAGERRECHNUNG und die Diskussion der zu diesem Teilgebiet
des Rechnungswesens existierenden Standardsoftwarelosungen. Bei der
KOSTENTRAGERRECHNUNG kommen Branchen- und Produktunter- schiede
starker zum Tragen, so daB sich die Entwickler bisher sowohl bei
Eigenentwicklungen als auch bei Standardsoftware- losungen
zurlickgehalten haben. FUr die Entscheidungsfindung wird eine
aktuelle Kalkulation jedoch immer wichtiger. Neu hinzugekommen sind
in diesem Jahr Aspekte, wie sie sich aus CIM (Computer Integrated
Manufacturing) und dem neuen Bilanz- richtlinien-Gesetz auf das
Rechnungswesen ergeben. Die SAARBRUCKER ARBEITSTAGUNGEN sind schon
seit geraumer Zeit zu einem Forum der Diskussion von Anwendung,
Entwicklung und Forschung geworden, von dem wesentliche Anregungen
fUr zukUnftige Entwicklungen ausgehen. Von den 26 Vortragen
entfallt mit mehr als 15 Vortragen auch dieses Jahr der
Uberwiegende Teil der Referate auf kompetente Anwender. Es kommen
aber auch die Hersteller zu Wort, urn ihre Konzeptionen und
Losungen vorzustellen. Parallel dazu referieren namhafte
Wissenschaftler zu den Themen der Tagung. Damit wird ein
ausgewogenes Verhaltnis zwischen Theorie und Praxis erreicht, durch
das sich die Tagung seit jeher aus- zeichnet. Der Dank der
Herausgeber gilt den Referenten fUr die Bereit- schaft, ihre
Vortrage zur Veroffentlichung vorzulegen. Weiter- hin danken die
Herausgeber ihren Mitarbeitern Lucie Bender, Ulrike Graff,
Dipl.-Kfm. Hubert Jager, Dipl.-Kfm. Dipl.-Inform.
Viele Lehrbticher begleiten den Auszubildenden im Ausbildungsberuf
"Bankkaufmann" von seinen ersten Lernschritten bis zur Absch1u
priifung. Das vorliegende Buch ist we der Lehrbuch noch reine
Aufgabensammlung; als Einheit innerhalb einer Reihe von Leitfaden
nimmt es die Absch1u priifung zum AnI fur eine Rtickschau auf die
in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fahlgkeiten in den
Bereichen o Rechnungswesen (Buchfiihrung und Rechnen) o
Datenverarbeitung o Organisation. Anhand einzelner Aufgaben und
Prtifungsfragen werden die Grundlagen dieser Prii fungsbereiche
erliiutert und in einen Zusammenhang gebracht, der dem Auszubilden
den die Priifungsanfordeningen verdeutlichen solI. Als ein nahezu
unlosbares Problem hat sich hierbei die Unterschiedlichkeit der
Gestal tung erwiesen, die die Absch1u priifung "Bankkaufmann" in
den Handelskammerbezir ken und Bundesliindern trotz einer
einheitlichen "Verordnung tiber die Berufsausbil dung zum
Bankkaufmann" vom 8. 2. 1979 erfahren hat. Dies betrifft die
fachlichen Schwerpunkte und die Art der Aufgabenstellung. Die
vorliegende Schrift beriicksich tigt diese Ausgangslage und bemiiht
sich urn eine bundesweit giiltige Darstellung der typischen
Anforderungen an den Bankkaufmann, unterstellend, d der Auszubilden
de die Besonderheiten "seiner" Absch1u prtifung in seinem
Ausbildungsbetrieb und seiner Berufsschule kennenlernt. Dies
begriindet die zuversichtliche Annahme, griindliches Durcharbeiten
der Aufgaben und Losungen den Lernenden wirksam bei seiner
Prtifungsvorbereitung untersttitzen wird. Anregungen werden dankbar
entgegengenommen. Bremen/Hamburg Harald Fischer Gert.Jiirgen Rehder
Gerhard Lippe 5 Inhaltsverzeichnis Teil A: Buchftihrung . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 . . . . . . . . .
. . Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . 11 . . . . . . . . . . . . I. Geschaftsvorfalle
des Groflhandels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 . .
. . . . Aufgaben 1-7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 13 . . . . . . . . . . . L6sungen 1-7 ., . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 . . . . . . . . .
."
Die vorliegende Arbeit wurde im Dezember 1985 unter dem TItel
"JahresabschluBziel Gewichtungen in der Rechtsprechung von
Reichsgericht und Bundesgerichtshof' vom Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universitat in
Frankfurt am Main (in leicht veranderter Form) als
betriebswirtschaftliche Dissertation angenommen. Herrn Professor
Dr. Adolf Moxter, meinem Doktorvater, bin ich sehr verpflichtet. Er
hat diese Arbeit angeregt, mit groBem Interesse, Kritik und
personlichem Engagement be gleitet und mir an seinem Seminar ideale
Arbeitsmoglichkeiten eingeraumt. DafOr mi: ichte ich mich herzlich
bedanken. Mein herzlicher Dank gilt auch Herrn Professor Dr.
Winfried Mellwig, der das Korreferat ubernahm. Frau Dr. Joswig-Kuhl
vom Gabler-Verlag danke ich fOr die Aufnahme der Ar beit in die
Reihe "neue betriebswirtschaftliche forschung." Rudolf Munzinger v
I nhaltsverzeichnis Vorwort
........................................................ v
AbkOrzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . XI . . . . . . . . . . Verzeichnis der
abgekOrzt zitierten Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . XXI . . . . . . A. EinfOhrung von Prof. Dr. AdoH Moxter
............................ . B. Die JahresabschluBziele in den
einzelnen Bilanztheorien, im Handelsbila- recht und in der
Rechtsprechung des ROHG, RG und BGH . . . . . . . . . . . . 5 I.
Die JahresabschluBziele in den einzelnen Bilanztheorien . . . . . .
. . . . . 5 1. Das Urteil des ROHG vom 3. 12. 1873 als
Ausgangsbasis der beiden klassischen statischen Bilanztheorien . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2. Die an der.
Untemehmenszerschlagung orientierte statische Bila- theorie .:
.............................................. 7 3. Die an der
UntemehmensfortfOhrung orientierten Bilanztheorien . . . 10 a)
Vermogens-und Gewinnermittlung nach der FortfOhrungsstatik . 10 aa)
Die historische FortfOhrungsstatik von Herman Veit Simon. 10 bb)
Die an der Ermittlung des verteilbaren Gewinns orientierte
FortfOhrungsstatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . 16 . . . . . . ."
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