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Books > Professional & Technical > Mechanical engineering & materials > Engineering skills & trades
Die ersten beiden Auflagen dieses Buches, von Dr.-Ing. W.
FAHRENBAoH be- arbeitet, sind 1939 und 1949 erschienen. Inzwischen
ist bei den Widerstands- schweissmaschinen in weitem Umfange die
elektronische Steuerung eingefuhrt worden, die sich hier besonders
bewahrt hat. Dadurch ist der Stoff in solchem Masse groesser
geworden, dass sich der Verlag entschlossen hat, dies Buch als
Doppelheft erscheinen zu lassen. Die neuen Stoffgebiete hat
Dipl.-Ing. W. BRUNST bearbeitet und zugleich die Aufgabe
ubernommen, diesen neuen Teil mit dem von Dr. FAHRENBAOH neu
bearbeiteten Inhalt der letzten Auflage zu einem ge- schlossenen
Ganzen zu verschmelzen. So erscheint dieses Werkstattbuch nun in
ganz neuer Form mit doppeltem Umfang und vollstandig neu
bearbeitetem Inhalt. Es will der Praxis des Wider-
standsschweissens dienen und dabei dem Betriebsmann, daruber hinaus
auch dem Konstrukteur und dem Studierenden eine Hilfe sein. Bei
dieser Gelegenheit soll auch nochmals all den Firmen gedankt
werden, die in grosszugiger Weise die verwendeten Unterlagen und
Bilder zur Verfugung gestellt haben, besonders der Firma Robert
Bosch GmbH., die es durch ihr Einverstand- nis ermoeglicht hat, das
Buch in dieser Form herauszugeben. Herrn lng. K. BAUER danken die
Verfasser fur das Lesen der Korrektur und insbesondere fur die
Durch- sicht und UEberarbeitung des steuertechnischen Teiles.
Herrn Prof. Dr.-Ing. RYozoToEI, UniversitatKyoto, binich zu
groesstem Dank verpflichtet, weil er mir Einblick in seine jungsten
Untersuchungen uber den Temperatur- und Feuchtigkeitsverlauf im Gut
beim Trocknen gegeben und mir sehr aufschlussreiche Bilder
uberlassen hat. Fur kritische Hinweise und gute Ratschlage danke
ich Herrn Prof. Dr. GR.ASSMANN, Zurich, Herrn Prof. Dr. HUBER,
Linz, sowie Herrn Reg.- Direktor Dr.-Ing. KoLLMAR, Berlin. In
besonderem Masse gilt mein Dank dem Verlag Springer, der allen
meinen Wunschen bereitwillig entgegengekommen ist und fur die Aus-
stattung des Buches in vorbildlicher Weise Sorge getragen hat.
Darmstadt, im Sommer 1962 0. Kriseher nena: u5evpivov ylie eiJTtV
enl TOIJOVTOV -r' U1e(!tsser; emCTJTeiV 1elf{}' [1erJ: IJTOV yivo;
eq;' OIJOV n TOV 1t(!rX')'ssri: TO; ffJVIJtl; B1tt BJ( ETrJ: t. Der
geschulte Mann erstrebt in jedem Fach- gebiet keine groessere
Genauigkeit, als das Wesen des Gegenstandes (vernunftigerweise)
zulasst. ARISTOTELES, Nikomachische Ethik 1094 b 24. Vorwort zur
ersten Auflage Das vorliegende Buch wendet sich an diejenigen
Ingenieure, Physiker und Chemiker, die mit der Handhabung,
UEberwachung, Entwicklung, Planung und dem Entwurf von
Trocknungsvorrichtungen zu tun haben. Zur Beurteilung moeglicher
Warmeausnutzung, sinnvoller Anwendung der verschiedenen
Trocknungsverfahren und Apparate, zur richtigen Dimensionierung von
Trocknern fur verschiedenartige Guter bedarf es eines Einblicks in
die physikalischen Vorgange beim Trocknen.
Die stetig steigenden Festigkeitseigenschaften der Werkzeugstahle
und der Sinter- hartmetalle stellen die Fertigung und den
Werkzeugbau immer wieder vor neue Probleme. Die unter dem
Oberbegriff Trennen [1] zusammengefassten Ferti- gungsverfahren
haben darum in neuerer Zeit durch die abtragenden Verfahren ihre
notwendige Erganzung und Erweiterung erfahren. Nach dem heutigen
Stand der Entwicklung hat die Elektroerosion vor den mechanischen,
chemischen, elektrochemischen und elektronischen
Abtragungsverfahren die groesste Be- deutung erlangt. 9 2. Die
elektroerosive Bearbeitung Unter dem Begriff Elektroerosion sollen
hier alle durch elektrische Entladungsvorgange zwischen zwei
Elektroden unter einem Arbeitsmedium hervorgerufenen Abtragungen
von elektrisch leitenden Werkstoffen zum Zwecke der Bearbeitung
verstanden werden [2]. Die elektrische Energie wird in Form einer
Entladung an der Arbeitsstelle unmittelbar in die zum Abtrag
erforderliche Arbeit umgesetzt. Der Werkstuckstoff wird mit der
zeitlichen Aufeinanderfolge der Entladungen punktweise abgetragen,
und durch die Wahl einer geeigneten Entladungsart ist es moeglich,
die durch das Werkzeug vorgegebene Form im Werkstuck abzubilden.
Diese letzte Bedingung lasst sich nur mit der Bearbeitung nach dem
Funken- verfahren erfullen. Zum Unterschied gegenuber dem
Lichtbogenverfahren ist die Funkenerosion definiert als das
Abtragen durch aufeinander folgende, zeitlich voneinander
getrennte, nichtstationare oder quasistationare Entladungen. Die
Entladungen erfolgen vorwiegend aus Energiespeichern mit Spannungen
von mehr als rund 20 V wahrend des Entladungsvorganges in einem
isolieren- den Arbeitsmedium. [2] Den prinzipiellen Aufbau eines
elektroerosiven Arbeitskreises zeigt Abb. 1. Energie- Ladekreis
Entladekreis versorgung L. u. u.
Mit den allgemein steigenden Anforderungen an die Werkstuckgute
haben die Feinbearbeitungsverfahren und damit auch das Schleifen
eine wachsende Bedeutung erlangt. Daher sind in den letzten Jahren
zahlreiche Untersu- chungen bekannt geworden, die sich mit den
Gesetzmassigkeiten beim Schlei- fen und seiner wirtschaftlichen
Anwendung befassen. Ausser einer UEbersicht des AWF [1J und einigen
Gebrauchstafeln des REFA, Stuttgart, [2J lagen fur das Schleifen
jedoch bisher keine geeigneten Arbeitsunterlagen fur die Praxis
vor, wie sie zum Beispiel in Form von Richtwerten fur das Drehen
schon seit langem bekannt sind. Aufbauend auf umfangreichen
fruheren Untersuchungen wurden daher im La- boratorium fur
Werkzeugmaschinen und Betriebslehre der Technischen Hoch- schule
Aachen Versuche beim Auss nrund-Langs- und Einstechschleifen durch-
gefuhrt mit dem Ziel, Richtwerte uber erzielbare Werkstuckguten und
wirt- schaftliche Schleifbedingungen fur verschiedene Werkstoffe zu
ermitteln. Diese Arbeiten fanden die Unterstutzung des Verbandes
Deutscher Schleif- mittelhersteller und des Wirtschafts- und
Verkehrsministeriums des Lan- des Nordrhein-Westfalen. Die ersten
Ergebnisse sind in dem Forschungs- bericht Nr. 324 [3J
veroeffentlicht worden. Im vorliegenden Bericht er- folgt eine
zusammenfassende Darstellung aller bisher durchgefuhrten Un-
tersuchungen sowie die Aufzeichnung der wichtigsten Abhangigkeiten.
Schliesslich sind die Versuchsergebnisse in Form von
Richtwerttafeln fur die Praxis zusammengestellt worden. 1.1
Bewertungsgroessen fur den Schleifvorgang Als Bewertungsgroessen
fur den Schleifvorgang wurden die Oberflachengute der Werkstucke,
der Schleifscheibenverschleiss und das Standzeitverhalten der
Schleifscheibe in Abhangigkeit von den Schleifbedingungen bestimmt.
Es gibt wohl kaum ein Gebiet in den verschiedenen Zweigen des
Werkzeugbaues, das so vielseitig ist, wie das der Werkzeuge fur die
Blechbearbeitung, Daher sind im vorliegenden Heft! an Stelle von
Beispielen fertiger Konstruktionsgebaude die einzelnen Bausteine
dazu geboten, die man leicht zu neuen Gebauden zusammen fugen kann.
Der Konstrukteur soll durch Vergleich der verschiedenen
Ausfuhrungsformen untereinander erkennen koennen, welches in jedem
Fall die fur ihn zweckmassige Gestalt ist. Es werden nicht nur die
unmittelbar zum Schneiden dienenden Werk zeuge behandelt, sondern
auch alle anderen zur richtigen Zusammenarbeit im Werkzeug
wichtigen Bauteile, wie z. B. Werkstoffuhrungen, Verbindungsteile
usw. I. Das Gestalten von Stempel und Schnittplatte A. Allgemeine
Richtlinien I. Form und Menge als W erkzeuggestalter. Die
Festlegung der fur jeden einzelnen :Fall richtigen
Konstruktionsform entscheiden die Anforderungen, die an das her
zustellende Werkstuck gestellt werden, und die in Frage kommenden
Stuckzahlen. Diese beiden Umstande legen fast immer eindeutig die
Konstruktion fest. Andere Grunde, wie z. B. nicht geeignete
Maschinen oder fur bestimmte Arbeitsverfahren nicht geeignete
Arbeiter, vielleicht auch nicht tragbare Kosten, zwingen allerdings
zur Beachtung. 2. Festlegung der Belastung und Beanspruchung. Wenn
die Konstruktion fest liegt, lasst sich der Wirkungsgrad eines
Werkzeuges, d. i. der Werkzeugkostenanteil je Pressstuck, nach den
verschiedenen Gesichtspunkten ermitteln. Dabei spielt in erster
Linie die Bauart, d. h. die Abmessungen der einzelnen
Werkzeugbestandteile und die Auswahl der verschiedenen
Stahllegierungen, eine grosse Rolle. Sie werden bestimmt von den im
Werkzeug auftretenden Kraften und Beanspruchungen.
Der Bericht schlieBt an den Forschungsbericht Nr. 426 des
Ministeriums fur Wirtschaft und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen an und ent halt die Ergebnisse systematischer
Untersuchungen der HaupteinfluBgro Ben fur den Raumvorgang. 1.
Einleitung 1.1 Einfuhrung und Aufgabenstellung Das Raumen hat in
den Betrieben der Massenfertigung eine weite Verbrei tung gefunden.
Es wurde erstmalig gegen Ende des vergangenen Jahrhun derts bekannt
und angewendet, gewann seine eigentliche Bedeutung in Deutschland
jedoch erst in den zwanziger Jahren und nahm von da einen steilen
Aufschwung. Beim Raumen handelt es sich um ein spangebendes
Arbeitsverfahren, bei dem die Zerspanaufgabe auf eine Vielzahl von
Schneiden verteilt ist. Die einzige Bewegung zwischen Werkzeug und
Werkstuck wahrend der Zer spanung ist die Schnittbewegung. Eine
gesonderte Vorschubbewegung wie z.B. beim Drehen, Frasen, Hobeln
und Sagen ist nicht notwendig, da durch die im Werkzeug vorhandene
Zahnsteigung die GroBe des Arbeitsfort schrittes und damit die
Spanabnahme festgelegt ist (Abb. 1). Form und MaB des Werkstuckes
werden also allein durch die Ausbildung des Raum werkzeuges
bestimmt. Da das Raumen meist eine Endbearbeitung im
Fertigungsablauf eines Werk stuckes darstellt, wird zugleich eine
hohe Genauigkeit des Werkzeuges verlangt. So werden z.B. Werkstucke
mit ISA-Qualitat 6 oder 7 durch Raumen hergestellt. Aus diesem
Grunde sind die Kosten fur die Herstel lung eines Raumwerkzeuges
oft sehr hoch, so daB sich das Verfahren praktisch nur fur den
Einsatz bei Serien- oder Massenfertigung eignet."
Die Metallbearbeitung durch Funkenerosion hat sich neben den
herkoemm- lichen zerspanenden Verfahren einen bemerkenswerten Platz
erobert. Nach der Art der den Materialabtrag verursachenden
elektrischen Entladung unterscheidet man zwischen dem eigentlichen
Funkenerosions- und dem Lichtbogenerosionsverfahren. So erfolgt der
Abtrag bei der Funkenerosion durch zeitlich getrennte,
nichtstationare oder quasistationare Entla- dungen zwischen
Werkzeugelektrode und Werkstuck. Diese bewirken ein Schmelzen oder
Verdampfen von jeweils sehr kleinen Oberflachenteilchen der
Elektroden. Die Bearbeitung nach dem Lichtbogenverfahren ist
dadurch gekennzeichnet, dass der Abtrag durch aufeinanderfolgende,
zeitlich ge- trennte, stationare Entladungen hervorgerufen wird.
Bei der Funkenero- sion uberwiegt normalerweise die Anodenerosion,
wahrend bei der Licht- bogenerosion zwar die Abtragleistung
allgemein groesser ist, jedoch sowohl die Kathode als auch die
Anode starker angegriffen werden. So zeigte sich z. B. bei einem
Vergleich, dass es nur mittels Funkenentladungen moeg- lich ist,
das Werkzeugelektrodenprofil mit genugender Genauigkeit als
negative Form im Werkstuck abzubilden. Aus diesem Grunde werden in
die- ser Arbeit lediglich Ergebnisse mit dem
Funkenerosionsverfahren behandelt. 1. 1 Grundlagen der
funkenerosiven Bearbeitung Das vereinfachte Schema des elektrischen
Kreises einer Funkenerosio- maschine ist in Abbildung 1
dargestellt. Eine Gleichspannungsquelle mit der Spannung E ladt den
Energiespeicher - in diesem Falle eine Kapazi- tat C - auf. Der
Ladevorgang ist dann beendet, wenn an der Kapazitat C 1, 7" - --
r------t---- I \ Ir I I C: II( I I L ___ _ NI LI U:1dIIIrreis
---!--[i.
Im Zuge der Automatisierung der spangebenden Fertigung muss den
Nachform- maschinen eine immer groessere Bedeutung beigemessen
werden. Zu den soge- nannten Kopiersystemen, die seit langerer Zeit
bekannt sind und sich be- wahrt haben, ist in den letzten Jahren
die numerisch gesteuerte Werkzeug- maschine hinzugekommen. Die
erhalt ihre Fuhrungsgroesse nicht von einer mechanischen Schablone,
sondern von einem Informationstrager, z. B. Loch- streifen oder
Magnetband, der abgetastet wird und die Fuhrungsgroesse in Form
elektrischer Signale bereitstellt. In beiden Fallen handelt es sich
um eine Regelung der relativen Lage von Werkzeug und Werkstuck,
durch die die vorbestimmte Form des Werkstuckes erzeugt werden
soll. Die Schnelligkeit und Genauigkeit, mit der dieses Ziel
erreicht wird, hangt 1. von den Eigenschaften der Maschine und des
Werkzeuges, 2. von den Eigenschaften des Lageregelungssystemes ab.
Die Entwicklung leistungsfahigerer Schneidstoffe fuhrte dabei zu
immer groesseren Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten und damit
auch zu hoehe- ren Anforderungen an das Folgesystem, in besonderem
Masse aber an dessen Stellglied. Hydraulische Antriebe werden
aufgrund ihrer Reaktionsgeschwindigkeit und grossen spezifischen
Leistung in zunehmendem Masse eingesetzt. Das stati- sche und
dynamische Verhalten von Hydraulikmotoren und Kolbentrieben soll
deshalb im folgenden naher untersucht werden. 2. Das Zeitverhalten
des hydraulischen Motors 2. 1 Aufbau des hydraulischen
Lageregelungssystems Abbildung 1 zeigt das Blockschaltbild eines
Lageregelungssystems. Die Regelabweichung x - die Differenz der
Fuhrungsgroesse w und der Reg- w groesse x - stellt das
Eingangssignal des Reglers dar.
Das Ziehen und das Einstossen von stangen sind zwei
Kaltformgebungsverfah ren, bei denen stabformige Werkstucke mit
verschiedenen Querschnittsfor men, meist jedoch runde Stangen,
durch eine im allgemeinen kegelformig verjungte Werkzeugoffnung,
das sogenannte Ziehhol, entweder hindurchge zogen oder
hindurchgedruckt werden. Das Einstossen von Stangen ist ein
verhaltnismassig junges Verfahren, das erst mit dem Aufkommen des
Mehr stangenzuges Eingang in die Stabziehereien gefunden hat. Es
wird stets vor dem Ziehen an ein und demselben Stab durchgefuhrt,
wobei ein Stab ende mit seinem vollen Querschnitt soweit durch das
Ziehhol gedruckt wird, dass es auf der anderen Seite des
Ziehwerkzeuges durch die Spann zange des Ziehwagens erfasst werden
kann. Auf diese Weise vermeidet man das Anspitzen der Ziehstabe und
verringert den Abfall der Stangenenden. Wegen der vielseitigen
Verwendungsmoglichkeiten von gezogenem Stabstahl, der durch die
Kaltformgebung sehr masshaltig ist und gute Festigkeitsei
genschaften besitzt, haben die beiden genannten Verfahren bisher
standig an Bedeutung gewonnen. Zur richtigen Konstruktion und
Ausnutzung der Ziehbanke und Ziehwerkzeuge sowie zur Herstellung
eines einwandfreien Fertigerzeugnisses ist es deshalb wichtig zu
wissen, welche Umformkrafte dabei benotigt werden und welche
Beanspruchung der Werkstoff beim Durch laufen der Umformzone
erfahrt. Da das Einstossen im Gegensatz zum Ziehen bisher nur
vereinzelt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen war, stellt
sich besonders die Frage, welche Unterschiede im Spannungszustand
und damit im Kraft- und Arbeitsbedarf beim Ziehen und Einstossen
bestehen."
Aufbauend auf wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen 1,
2J hat die Holzplattenindustrie als neugeschaffener Industriezweig
in den vergangenen 10 Jahren zum Nutzen der Forst- und
Holzwirtschaft eine grosse technisch-wirtschaftliche Bedeutung
erlangt (Produktion von Holz spanplatten in der Bundesrepublik
Deutschland 1953: 67 000 cbm, 1959: ca. 650 000 cbm) 3J. Um die
Voraussetzungen fur eine weitere gunstige Entwicklung dieses
Industriezweiges zu schaffen, ist es er forderlich, die einzelnen
Arbeitsgange der Holzspanplattenherstellung auf
technisch-wissenschaftlicher Grundlage noch naher zu erfassen, um
darauf aufbauend weitere technische Fortschritte gewahrleisten zu
konnen. In ihren Grundzugen stellt sich die
Holzspanplattenherstellung kurz wie folgt dar 2J: Auf getrocknete
Holzspane, die vorwiegend in dunnflachiger Form in einer Dicke von
0,2 bis 0,5 mm vorliegen, werden mittels geeigneter Vorrichtungen
wassrig-kolloide, etwa 50 bis 60 %ige Losungen von hart baren
Kunstharzen, insbesondere von Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharzen
fein zerteilt aufgebracht. Durch Abstreuen der beleimten Spane
werden anschliessend lockere Spanmatten gebildet, in denen die
Spane schicht weise in der Plattenebene gleichmassig streuend
gelagert sind. In den nachfolgenden Arbeitsgangen werden diese
Spanmatten in beheizten hy draulischen Etagenpressen verdichtet und
dabei unter gleichzeitiger Zufuhrung von Warme im Ablauf der
dadurch eintretenden Kondensation des auf den Oberflachen der Spane
befindlichen Kunstharz-Bindemittels eine uberlappende Verleimung
der Spane zu Holzspanplatten bewirkt."
Describes the weldability aspects of structural materials used in a
wide variety of engineering structures, including steels, stainless
steels, Ni-base alloys, and Al-base alloys Welding Metallurgy and
Weldability describes weld failure mechanisms associated with
either fabrication or service, and failure mechanisms related to
microstructure of the weldment. Weldability issues are divided into
fabrication and service related failures; early chapters address
hot cracking, warm (solid-state) cracking, and cold cracking that
occur during initial fabrication, or repair. Guidance on failure
analysis is also provided, along with examples of SEM fractography
that will aid in determining failure mechanisms. Welding Metallurgy
and Weldability examines a number of weldability testing techniques
that can be used to quantify susceptibility to various forms of
weld cracking. * Describes the mechanisms of weldability along with
methods to improve weldability * Includes an introduction to
weldability testing and techniques, including strain-to-fracture
and Varestraint tests * Chapters are illustrated with practical
examples based on 30 plus years of experience in the field
Illustrating the weldability aspects of structural materials used
in a wide variety of engineering structures, Welding Metallurgy and
Weldability provides engineers and students with the information
needed to understand the basic concepts of welding metallurgy and
to interpret the failures in welded components.
01 Das Wesen der Waagerecht-Stauchmaschine Eine Untersuchung, die
den Umformvorgang in einer bestimmten Art von Schmieiemaschinen
betrachten soll, kann nicht unabhangig von ihren Eigenschaften
vorgenommen werden. Daher seien einige Hinweise auf iie 1 Merkmale
und Wirkungsweise von waagerecht-StaUChmaSChinen ) vorausge-
schickt. Die Waagerecht--Stauchmaschine ist eine doppeltwirkende
Kurbelpresse mit waagerechter Hauptarbeitsbewegung. Die zweite
Wirkung ist die Klemmung, die i Gegonsatz zu doppeltwirkenden
Tiefziehpressen senkrecht zur Hauptarbeitsbewegung erfolgt;
dasselbe Prinzip wird aber neuerdings auch in senkrecht wirkenden
Gesenkschmiedepressen angewendet. Die Klemm- backen, deren eine vom
Klemmschlitten gegen die zweite, meist feste, bewegt wird, koennen
senkrecht oder waagerecht geteilt sein, so dass ihre Bewegung
entsprechend in waagerechter oder senkrechter Richtung erfolgt. Die
Art des Klemmschlittenantriebs lasst eine weitere Unterteilung zu;
er kann entweder vom Hauptantrieb abgeleitet oder unabhangig sein.
Der Klemmschlitten wird damit zum Merkmal, das die Maschine von den
ublichen Kurbelpressen unterscheidet und eine Einteilung der
Bauarten ermoeglicht (Abb. 1). Den Waagerecht-Stauchmaschinen
verwandt sind die Bolzen- und Muttern- pressen, seien sie fur die
Warm- oder die Kaltformung bestimmt [1]. Sie arbeiten selbst- oder
halbselbsttatig und sind dementsprechend mit Zufuhr- und
Transporteinrichtungen ausgerustet. Der Umformvorgang gleicht aber
grundsatzlich dem in der Waagerccht-Staucfimaschine.
. . . . . . . s. . . 5 1. Spanformen bei der Bearbeitung von Stahl
mit Hartmetall-Drehwerkzeugen . . . . . . . . . . . . . . s. . 5 .
. 2. M5glichkeiten ur Beeinflussung von Spanform und Spanablauf
beim Drehen von Stahl mit Hartmetallwerkzeugen 8 - . s. 2.1 Der
eingeschliffene Spanbrecher - - . s. 9 2.2 Der geklemmte
Spanbrecher s. 15 3. Die Spanraumzahl als Kennzahl. - - - S. 23 3.1
Spanraumzahl und Verschleiss am Werkzeug. S. 23 4.
Verschleissverhalten der Werkzeuge mit Spanstufen - . s. 29 4.1
Versuchsbedingungen - . . . . s. 29 Versuchswerkstoff - - . 4.2 30
- . s. Versuchsergebnisse 4.3 - - - S. 32 Werkstoff 16MnCr5 S. 4.31
32 - - s. 4.32 Werkstoff Ck 45 37 - - Werkstoff C 60 - S. 38 4.33 -
- 5. Schnittkraftmessungen . s. 39 - 6. Zusammenfassung s. 44 - -
7. Literaturverzeichnis - . . s. 45 Seite 3 Einleitung Die hohe
Verschleissfestigkeit und Warmharte des Hartmetalls haben gegen-
uber Schnellarbeitsstahl eine mehrfache Steigerung der
Schnittgeschwin- digkeiten ermoeglicht. In demselben Masse sind
auch die Probleme und Schwierigkeiten gewachsen, die mit
zunehmender Schnittgeschwindigkeit auftreten; das gilt insbesondere
fur die Beherrschung und, Kontrolle der mit sehr hoher
Geschwindigkeit ablaufenden Stahlspane, die bei ungunsti- ger Form
eine Gefahr fur den Arbeiter darstellen und neben Beschadigun- gen
von Werkzeug, Werkstuck und Maschine zu Verzoegerungen im
Produktions- ablauf fuhren koennen. Sehr oft werden die
hervorragenden Eigenschaften des Hartmetalls gerade wegen des
Spaneproblems kaum voll ausgenutzt.
Filze sind Gebilde, die durch Filzen und Walken tierischer Haare
unter Anwendung von Druck, Warme, Feuchtigkeit und mechanischer
Arbeit, z.B. auf ruttelartig bewegten Walzen oder Platten, erhalten
werden. Hierbei verflechten und verschlingen sich die Haare zu
einem Gebilde von mehr oder weniger hoher Festigkeit, das als
fadenloser Filz, im Gegensatz zu den gewebten, gewirkten und
gestrickten Filzen bezeichnet wird. Die Eigenschaft unter dem
Zusammenwirken von Reibung, Druck, Warme und Feuchtigkeit zu filzen
und zu walken ist praktisch allen tierischen Haaren eigen, wobei
die einzelnen Haarsorten jedoch deutliche Unter schiede aufweisen.
Ausser den tierischen Haaren mit eigenem Filz- und Walkvermoegen
verwendet die Filzindustrie auch nicht filzende Fasern auf
Zellulose-, Eiweiss- und Synthesebasis als Zusatze einerseits aus
modi schen oder preislichen Grunden und andererseits,um Filze mit
ganz spezi fischen Eigenschaften herzustellen. Kunstliche
Eiweissfasern (Kasein Erdnuss- und Maiseiweissfasern) sind vor
allem in der Hutindustrie in Zeiten gefragt, in welchen die Preise
fur die Rohstoffe stark ansteigen. Hinzu kommt noch, dass die
Beimengung derartiger Fasern zu Wolle, Kanin oder Hasenhaar deren
Walkvermoegen, im Gegensatz zu Zellulose- oder synthetischen
Fasern, verbessert. Ausserdem koennen die kunstlichen Eiweiss
fasern mit den gleichen Farbstoffen gefarbt werden, wie die
tierischen Haare.
Die Genauigkeit eines spanabhe end bearbeiteten Werksttickes ist
stets von der Genauigkeit abh?ngig, mit der die vorgeschriebene
Relativ- bewegung zwischen Werksttick und Werkzeug eingehalten
wird. Ftir Werkzeug- maschinen zum Herstellen von Zahnr?dern im
Abw?lzfr?sverfahren gilt diese Forderung im besonderen MaBe
beztiglich der W?lzbewegung zwischen erzeugender Zahnstange und
herzustellendem Zahnrad. Jedes Vor- oder Nacheilen vom Werkzeug
gegentiber dem Zahnrad - also jede Ungleichformigkeit in der
W?lzbewegung - beeinfluBt das Arbeits- ergebnis. Beim Abw?lzfr?sen
wird sich daher jede Ungleichf?rmigkeit in der Drehbewegung von
Fr?sspindel und Tisch nachteilig auf das herzu- stellende
Zahnprofil auswirken. Dabei werden die Gleichlaufschwankungen der
Fr?sspindel durch die Fr?sersteigung jedoch erheblich untersetzt,
so daB die Ungleichformigkeiten in der Tischbewegung von prim?rer
Bedeutung werden. In welcher Weise sich die Relativbewegung
zwischen erzeugender Zahn- stange und zu erzeugendem Zahnprofil
auswirkt, l?Bt sich durch Fr?s- versuche und Ausmessen der R?der
nur mit Aufwand bestimmen, da hierbei stets eine groBere Zahl von
Fehlermoglichkeiten gemeinsam einwirkt.
Seitdem das Gesenkschmieden, dessen Ursprung in der handwerklichen
Schmie dekunst liegt, in der zweiten Halfte des 19.Jahrhunderts
eine zunehmende industrielle Bedeutung gewann, fuhrte man schon
nach verhaltnismassig kurzer Zeit fur die Gesenkschmiedemaschinen
wissenschaftliche Betrach 1 tungsweisen ein ) und entwickelte
Messverfahren, um ihre Eigenschaften kennenzulernen und verbessern
zu konnen 2J. Den Gesenkschmiedeverfahren wurde dagegen wenig
Beachtung geschenkt und ihre Weiterentwicklung in der Hauptsache
dem Konnen und der Erfahrung der Meister uberlassen. Einige Ansatze
zu einer Behandlung nach wissen schaftlichen Grundsatzen wu den
erst vor etwa zwei Jahrzehnten gemacht, aber auch diese fuhrten -
von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht zu allgemein anwendbaren
Erkenntnissen, weil sie sich meist auf den einfa chen Stauchvorgang
beschrankten. In dieser Arbeit wird daher der Versuch unternommen,
ein Teilgebiet, namlich die Formbildung bei der Herstellung der
Gesenkschmiedestucke, in systematischer Sicht darzustellen und eini
ge sich daraus f r die Praxis ergebende Schlusse zu ziehen. 01
Verfahrensmerkmale des Gesenkschmiedens Ein Gesenkschmiedestuck
entsteht durch die Umformung eines erwarmten Rohlings zwischen
geteilten Formwerkzeugen. Die erforderliche Umform arbeit liefern
Hammer oder Pressen."
Die Bedeutung der Trocknung als Arbeitsabschnitt der
Papierveredlung zeigt sich bereits in ihrem
betriebswirtschaftlichen Einfluss. Der hier anfallende
Energiebedarf muss bei der Gesamtplanung des Betriebes mit
berucksichtigt werden. Die Raumforderungen der Trockenlage grenzen
viel fach an die gegebenen Moglichkeiten. Die Produktionsmenge
hangt davon ab, mit welcher Geschwindigkeit das veredelte
Papierprodukt getrocknet und damit lagerfahig gemacht werden kann.
Schon ausserlich ist in Ver edlungsbetrieben an der Grosse der
Entluftungsanlagen, Trockenkanalen und Transportvorrichtungen zu
erkennen, dass eine technische Verbesserung des Trocknungsvorganges
einen unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen ver spricht. Die
technischen Moglichkeiten hierzu ergeben sich sowohl aus der Anwen
dung neuer Trockenelemente als auch aus deren sinnvoller Steuerung.
SolcheR9gelaufgaben werden durch die Warmetragheit der machineIlen
Ein richtung erschwert. Jedoch erfordert die Entwicklung, das
Temperatur programm jeder Veredlungsanlage den theoretischen
Gesetzen anzunahern. Physikalisch stellt die Trocknung beim
Beschichten von Papieren und Pappen zwei Teilaufgaben. Zunachst
muss ein unterschiedlich beschichtetes Material mit
unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt moglichst rasch und ohne Ver
nderung der unbefeuchteten Schichten getrocknet werden. Wahrend man
bei der ublichen Papiertrocknung von der gleichmassig durchnassten
Bahn ausgeht, beginnt der Trocknungsvorgang einer Beschichtung
bereits ehe der Befeuchtungsvorgang zu einem Gleichgewichtszustand
kam. Das zweite physikalische Problem ergibt sich daraus, dass die
Trocknung einer Kunststoffdispersion nicht nur die Entfernung des
Wassers zum Ziel hat, sondern auch die fehlerfreie Filmbildung,
also kolloidale Vorgange beim Ubergang von der Dispersion zum Gel."
Mit dem W nsche, eine zunehmende Ausnutzung und damit eine grossere
Wirt schaftlichkeit eines Bauteiles zu erzielen, ohne die
erforderliche Sicher heit zu mindern, ist es notwendig, sich mit
der Frage der Eigenspannun gen zu befassen. Alle Maschinenbaustoffe
und besonders die Stahle sind in ihren meisten Lieferformen mit
durch ihre Metallurgie und bildsamem Formgebung bedingten inneren
Spannungen behaftet. Grossere Bedeutung je doch haben die mit der
Verarbeitung des Werkstuckes in den Endzustand verknupften
Eigenspannungen, wie sie z. B. als Folge eines jeden Schweiss
vorganges auftreten. Wahrend die zur ersten Gruppe zahlenden
Spannungen durch geeignete Gluhverfahren schon vor der
Weiterverarbeitung aufgeho ben werden, wurde schon seit langerem
nach Moglichkeiten gesucht, auf wirtschaftliche Weise die
letztgenannten Spannungen abzubauen. In neue rer Zeit findet zur
Aufhebung von Schweissspannungen das in Amerika ent wickelte
Verfahren des "Autogene. n Entspannens bei niedrigen Temperaturen"
auch in Deutschland verbreitet Anwendung. Stellt man es den
bekannten Gluhverfahren zum Spannungsabbau gegenuber, so bietet es
die Vorteile der einfachen Handhabung und der universellen
Anwendung. Das autogene Entspannen ist unabhangig von der Grosse
des Bauteiles. Es ist lediglich erforderlich, dass die Schweissnaht
zuganglich ist. Die Blechdicke darf eine bestimmte Starke von 40 mm
nicht ubersteigen, es sei denn, man kann von beiden Seiten
entspannen. Das Verfahren erweist sich als ausserst wirtschaftlich,
da die Anschaffungs- und Betriebkosten sehr gering sind. Sie stehen
in keinem Vergleich zu den ersparten Material- und Ferti
gungskosten. 2."
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