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Books > Medicine > General issues > Health systems & services > General practice
Inhalts}bersicht: Theoretische und empirische Beitr{ge zum Suizidproblem: Selbstmordverh}tung: Wissenschaft oder Karitas? Erkennung und Beurteilung der Suizidalit{t. Suizid und Homizid: Ihre Gemeinsamkeit als Zugang zu einer Antriebsanalyse des Selbstmordgeschehens. Der protrahierte Suizid.Sucht und Suizid. Depression und Suizid. Der Suizid in der Dichtung. Der Suizid in der Abgrenzung gegen Unfall und T|tung - Entwicklungstendenzen. Die Beurteilung von Suizid, Suizidversuch und Suizidbeteiligung durch die strafrechtliche Rechtsprechung. - Beitr{ge zur Beziehungsproblematikund Therapie von Suizidenten: Betreuungsmodelle f}r Suizidgef{hrdete. Katamnestische Untersuchungen an Suizidpatienten. Das Problem der Inanspruchnahme von Betreuungseinrichtungen f}r Suizidgef{hrdete - unter besonderer Ber}cksichtigung der Bedeutung niedergelassener [rzte bei der Versorgung von Patienten in suizidalen Krisen. - Ehepartnerverlust als Risikofaktor f}r den Selbstmord. Zur Problematik von Suizidversuchenbei Kindern und Jugendlichen. Zur Alterssuizidalit{t - Literaturergebnisse und
Die Padiatrie differenziert sich zunehmend einerseits in eine In tensivpadiatrie mit Gebieten wie Neonatologie, Kardiologie, On kologie und Nephrologie, die meist hochst aufwendigen stationa ren Aufenthalt erfordern, und andererseits in eine Ambulanzpa diatrie, die es ermoglicht, dank der Fortschritte der Medizin, der Technik und der Zivilisation (Auto, Telefon) praktisch alle Krank heiten und Probleme und auch die immer wichtiger werdende Ge sundheitsvorsorge ambulant in der Praxis zu betreiben. Von der Ambulanzpadiatrie soll hier die Rede sein. Aber auch hier haben sich Probleme und Krankheiten gewandelt. UmweItver anderungen und "Kleinfamilien" haben eine "neue Morbiditat" geschaffen, die sich zeigt in der Zunahme der Verhaltensstorungen und Erziehungsschwierigkeiten, in den Unfallen und den chroni schen Behinderungen bzw. chronischen Krankheiten. Etwa 10% aller erkrankten Kinder sind heute chronisch krank. Behindert sind - Y3 davon lernbehindert - etwa 2,5% eines Jahrgangs. Zuneh mend wird der Kinder- und Jugendarzt auch durch die Adoles zenz gefordert mit ihren endokrinologischen, gynakologischen, dermatologischen Veranderungen und emotionalen Problemen. Die Hauptmorbiditat in der Praxis stellen jedoch nach wie vor die Infektionen der oberen Atemwege dar, also Schnupfen, Otitis, Pharyngitis, Bronchitis, und die Magen-Darm-Probleme beim Saugling. Die Hauptmortalitat betraf fruher die Infektionen; heu te sind es im Kindesalter v. a. die Unfalle und die Krebskrankhei ten. Die Sterblichkeit bei Kindern ist jedoch in Deutschland weiter zuruckgegangen, von 258 je 100000 (1- bis 14jahrige) im Jahre 1935 bis auf 43 je 100000 im Jahre 1976."
Seit dem Erscheinen dieses Buches hat das Interesse an dem Thema nicht nachgelassen. Es scheint aber in der Zwischen zeit zu gewissen Akzentverschiebungen gekommen zu sein, besonders im Bereich der Medizin: Die Beschaftigung mit psychosomatischen Fragestellungen, und d. h. hier mit psy chologischen Problemen bei unheilbar Kranken und Sterben den, hat sich erweitert. Sie ist nicht mehr ausschlieBlich eine Sache von Psychiatern und Psychotherapeuten, sondern fm det zunehmend auch die Aufmerksamkeit anderer medizini scher Disziplinen, vor allem der Onkologie, der Strahlen therapie und der Allgemeinmedizin. Damit zusammenhangend hat sich in wenigen Jahren in der Bundesrepublik ein sehr deutlicher Wandel in der Frage der Aufklarung schwerkranker Patienten durchgesetzt. Fur die 2. Auflage war es daher notwendig, dies en Bereich, die sogen. Wahrheit am Krankenbett, abzuhandeln - auch unter dem Gesichtspunkt, inwieweit dieser Wandel mit der von mir ver tretenen These ubereinstimmt, wonach die Einstellung der Gesellschaft zur Sterblichkeit des Menschen sich heute fast ganz auf den Vorgang des Sterbens konzentriert und den Tod weitgehend ausklammert. Auch Sterbehilfe als Aufgabe der Pastoralmedizin und der Seelsorge ist seit Kubler-Ross wei terentwickelt und in die Praxis umgesetzt worden. Die Fragen nach Recht und Unrecht, Humanitat oder Inhumanitat der Euthanasie sind unverandert kontrovers geblieben. Die For derung nach Legalisierung einer "Totung ohne Einwilligung" markiert aber einen Wendepunkt, an dem die Gefahr des MiBbrauchs nicht mehr zu ubersehen ist."
Die essentielle Hypertonie stellt einen gesundheitsschadigen- den Risikofaktor von zentraler Bedeutung dar. Diese Tatsa- che gehoert mittlerweile zum festen Wissensbestand von AErz- teschaft und verantwortlichen Gesundheitsbehoerden. Auch kann durch konsequente antihypertensive Therapie das hochdruck bedingte Morbiditats-und Mortalitatsrisiko inner- halb einer Population gesenkt werden, wie verschiedene Mul- tizenter-Studien in jungster Vergangenheit gezeigt haben. Trotz dieser relativ gunstigen Behandlungschancen sind im- mer noch wichtige Fragen der Entstehung, Entwicklung und Chronifizierung dieses Krankheitsgeschehens ungeloest. In der medizinischen Hypertonie-Forschung gibt es seit geraumer Zeit Bestrebungen, auch andere Disziplinen einzubeziehen, um dadurch zu einem besseren Verstandnis der krankheitsbe- dingenden Faktoren zu gelangen und auf dieser Basis die Be- handlungsmethoden zu optimieren. Seit Erfindung der Blutdruckmessung war es erfahrenen Klinikern ein unmittelbar evidentes Phanomen, dass Blut- druckveranderungen auch von psychischen Vorgangen beein- flusst werden koennen. Welche Rolle sie allerdings in der AEtio- logie und Pathogenese der essentiellen Hypertonie spielen, ist bis heute bedauerlicherweise noch nicht befriedigend geklart. Dabei ist, trotz der Fulle empirischer und experimenteller Be- funde, vor allem das Wie des Zusammenwirkens von psychi- schen und physiologischen Faktoren unklar: Dieses Buch ist der Versuch, diese Frage genauer zu untersuchen. Die Idee dazu entstand wahrend eines interdisziplinaren Gesprachs von N ephrologen, N euroendokrinologen, AErzten, Sozialepi- demiologen und Psychologen zu Problemen in der Hyperto- nie-Forsch ung. Die vorliegenden Einzelbetrage greifen die zentrale The- matik jeweils von ihrem speziellen Forschungsansatz her auf.
Jede arztliche Untersuchung setzt entsprechende Kenntnisse der "normalen" Anatomie voraus; denn der Bau des gesunden menschlichen Korpers (mit seinen die Funktion nicht beeintrachtigenden Varianten) bildet die einzige Bezugs grundlage, von der aus krankhafte morphologische Veranderungen beurteilt und zur Diagnosestellung herangezogen werden konnen. Die augenblickliche Ausbildungs- und Prufungssituation macht es dem Me dizinstudenten nicht gerade leicht, im Fach Anatomie das Wissen zu erwerben, das fur die Ausbildung zum Arzt und die Tatigkeit als Arzt erforderlich ist. Die zeitliche Beschrankung des Anatomieunterrichts erlaubt es dem akademischen Lehrer heute leider nur begrenzt, die in den Anfangssemestern vermittelten Grundkenntnisse der systematischen und der funktionellen Anatomie in einer auf die Praxis bezogenen Zusammenfassung anatomisch wichtiger Sachverhalte zu integrieren und im klinischen Studienabschnitt zu vertiefen. Diesem offensichtlichen Mangel in der derzeitigen arztlichen Ausbildung mochte die "Diagnostische Anatomie" entgegenwirken. In ihr werden fur arzt liches Denken und Handeln wichtige Gegebenheiten aus dem Bereich der ma kroskopischen Anatomie aus der Vielzahl der in Kursen und Vorlesungen ange botenen Informationen herausgegriffen, in gestraffier Form und dennoch gut verstandlich erlautert und durch einpragsame Abbildungen verdeutlicht. In Ab kehr von der ublichen Stoffeinteilung topographisch-anatomischer Lehrbucher ermoglicht die Gliederung des Buches nach den Stationen der arztlichen Unter suchung dem Studenten eine neue, auf die praktische Anwendung bezogene Ordnung seines anatomischen Wissens. Dem jungen Arzt bringt die "Diagnosti sche Anatomie" bei Routineuntersuchungen die gewunschte Ruckerinnerung und die notwendige Sicherheit bei der Abgrenzung pathologischer Verande rungen."
In der vorliegenden Schrift wird die Indikation zu den dia- gnostischen und therapeutischen Massnahmen als eine per- soenliche Entscheidung des behandelnden Arztes dargestellt: auf grund seiner Erfahrung und auf grund des Eindrucks, den er von der Persoenlichkeit des vor ihm liegenden Patien- ten gewinnt, entscheidet er nach bestem Wissen und Gewis- sen uber sein Handeln. Das Dargelegte gibt die persoenliche Meinung des Autors wieder, die dieser in jahrelanger Erfah- rung am Krankenbett gewonnen hat. Gesprache mit Ethikern haben gezeigt, dass diese keine klaren Anweisungen fur das Handeln des Arztes am Kran- kenbett geben koennen, sondern erst, nachdem sie eine Mei- nung gehoert haben, eine Beurteilung der Handlung und eine Einschatzung des Vorgehens zu geben vermoegen. Juristen beziehen einerseits im Einzelfall eine eindeutige, wenn auch oft nicht einheitliche Stellung, vertreten aber andererseits nur die moralische Mindestanforderung. Als uberzeugter Kliniker halt sich der Autor fur berechtigt, seine persoenliche Stellungnahme zu veroeffentlichen und zur Diskussion zu stellen. Die Abhandlung ist fur praktisch tatige AErzte in Klinik und Praxis bestimmt. Sie soll eine Lucke ausfullen, welche zwischen der schulmassig gelehrten, scheinbar so klaren arztlichen Handlungsanweisung einerseits und zwischen den tatsachlich angewandten Praktiken arztlicher Kunst am Kranken andererseits vermittelt, indem sie zu einer vernunf- tigen Vorgehensweise anregt, in der sich sowohl verstandes- massiges als auch ethisches Denken realisieren.
Die Grundlage fUr die Diagnostik der meisten dermatologischen Affektionen bleibt die Analyse der Krankheitsmorphen. Die scheinbar unerschopfliche Flihigkeit der Haut, Varianten der krankhaften Veriinderungen hervorzubringen, tiberfordert dabei den Nicht-Facharzt. Die Gefahr der Resignation ist groB und die Versuchung, auf die Diagnose zu verzichten und empirisch nur die Symptome zu behandeln, ist verlockend. Dadurch bleiben nicht nur viele "Signale" der Haut, z. B. tiber Erkrankungen an- derer Organe oder tiber Arzneinebenwirkungen, unverstanden, sondem auch das unbefriedigende Geftihl der Oberfliichlich- keit. 1m vorliegenden Beitrag wird versucht, dem Nicht-Dermatologen mit Hilfe eines Suchkatalogs - ohne Anspruch auf Vollstiindigkeit und mit der gebotenen Schematisierung - die Diagnose von hiiufi- gen oder zwar seltenen, aber in ihrer Aussage wichtigen Derma- tosen zu erleichtem. In einer eigenwilligen, der funktionellen und praktischen Betrachtungsweise entstammenden Gruppierung werden diese Dermatosen auch einzeln dargestellt. Ein besonde- res Anliegen war es, die diagnostischen und therapeutischen Grenzen des Nicht-Facharztes zu beriicksichtigen und durch Hin- weise auf eine sehr wtinschenswerte interdiszipliniire Kooperation die Moglichkeiten der Vertiefung aufzuzeigen. l Danken mochte ich in erster Linie meiner Frau und meinen Kin- dem, den "Hauptleidtragenden" dieses Beitrags, ftir das unter- sttitzende Verstiindnis. Den Klinikfotografen, Herm Fuge und Herm Rtidiger, sei ftir die Anfertigung der farbigen Abbildungen gedankt. Fur die sorgfiiltige Schreibarbeit danke ich Frau Behr- mann.
mit einer zunehmenden Zahl von Verletzten und Toten.
Art und Ausmass des Versicherungsschutzes in der gesetzlichen Unfallversicherung und der privaten Unfallversicherung sind zum Teil sehr unterschiedlich. Wird bei der Begutachtung von Unfall folgen nur das beachtet, was in der gesetzlichen Unfallversiche rung zutreffend ist, obwohl es sich um einen Anspruch an die priva te Unfallversicherung handelt, sind Schwierigkeiten irrfolge man gelnder Kenntnis oder falscher Anwendung vertraglich festgeleg ter Beurteilungsnormen in der privaten Unfallversicherung unver meidlich. Um den Arzt, vor allem den Gutachter, zu unterrichten, wurde 1964, mit einem Neudruck 1973, erstmals ein handliches Nachschlagewerk zusammengestellt. Es wurden auch erstmals Ta bellen zur teilweisen Gebrauchsunfahigkeit, was im allgemeinen als "Gliedertaxe" bekannt ist, erstellt. Durch langere Erfahrung haben sich diese Werte gefestigt, auch wenn sie nur als Richtlinien dienen, aber doch einheitliche Kriterien erleichtern. Nicht alle vertraglich festgelegten Bestimmungen der privaten Unfallversicherung wer den kommentiert, nur das behandelt, was speziell den Gutachter interessiert, um so den Charakter des handlichen Nachschlage werkes zu erhalten. Es soll weiterhin dem Gutachter helfen, auch einsichtige wie uneirrsichtige Versicherte uber die Lage des Falles aufzuklaren. Munchen, im September 1979 Wolfgang Perret VII 1. Unterschiede zwischen privater und gesetzlicher Unfallversicherung Die gesetzliche Unfallversicherung ist fur einen bestimmten Perso nenkreis eine Pflichtversicherung, die private Unfallversicherung ist freiwillig. Der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfall versicherung erstreckt sich nur auf Verletzungen bei einem Ar beitsunfall, d. h. einem Unfall bei der versicherten Tatigkeit, auf dem Wege von und zur Arbeit und bei bestimmten Berufskrank heiten."
1st die Medizin tatsaehlich so mamos, wie es der brillante und unerbitt liehe Kulturkritiker Ivan Illieh immer wieder verkiindet? Die Medizin befindet sieh zweifellos in einer Krise, aber sie ist offensiehtlieh langst nieht so moribund, daB sie von den wiitenden Attaeken Illiehs hinweg gefegt werden konnte. Dennoeh ist es Illich gelungen, das von vielen dumpf empfundene Unbehagen an der Medizin, ja der Zivilisation sehleehthin, in einen von der breiten Offentliehkeit willig aufgenomme nen Mythos von der Entmiindigung des Mensehen und der Enteignung der Gesundheit umzumiinzen. Der Nemesis, der gereehten Strafe fUr die industrielle Hybris, die in der Umwandlung der Welt in eine inhumane Krankenstation bestehen werde, konne die Mensehheit nur dureh die Riiekkehr zur Selbstbestimmung und zur Autonomie des Individuums entrinnen. Die These Illichs, die Medizin habe sich zu einer ernsten Gefahr fur die Gesundheit entwickelt, hat nicht nur bedingungslose Zustimmung gefunden. Sie ist aueh auf erhebliehen Widerspruch gestoBen. Eine konsequente Auseinandersetzung mit Illichs Werk "Die Nemesis der Medizin" hat im deutschen Spraehraum bislang aber nieht stattgefun den. Dies mag daran liegen, daB die Diskussion nicht nur auf medizini scher Ebene gefiihrt werden kann. Illichs Kritik an der Medizin setzt an der Industriegesellschaft und ihrer Biirokratie an, die den Mensehen ihren Bediirfnissen entspreehend beliebig manipulierten."
A. Entzundlicher Rheumatismus Akutes rheumatisches Fieber: (familiar gehliuft, erste Manifestation meistens im 10. bis 12. Lebensjahr, heute a erst selten). Sofortige Beseitigung der Streptokokken und anschlieBende Dauerbehandlung mit 1,2 Mill. E Benzathin-Benzylpenicillin (Tardocillin(R)) eimnal monatlich oder mit 0,5 g Sulfo- namiden (Durenat(R)) taglich. 1m akuten Stadium Prednisolon (40 bis 60 mg taglich) fur 4 bis 6 Wochen und zusatzlich bis zu 4,0 g Acetylsalicylsaure. Progressiv-chronische Polyarthritis: (bei Erwachsenen nicht selten, hliufigstes Manifestationsalter 40 bis 60 Jahre, bei Frauen hliufiger als bei Mannern). Voraussetzung fUr eine erfolgreiche medikamentose Therapie ist eine wirkungsvolle Kran- kengymnastik und Bewegungstherapie. Keine Chemotherapie, keine sog. Herdsanierung. Medikamentose Dauerbehandlung mit: Analgetica: z. B. Acetylsalicylsaure, Phenylbutazon, Indometacin. Prednisolon (nur wenn Analgetica nicht mehr ausreichen, und nur zusatzlich, niemals an- stelle von Analgetica) a) bei akuter Verschlimmerung, kurzfristig ca. 1 Woche hochdosiert, ausschleichende Dosierung nicht erforderlich; b) selten Dauerbehandlung erforderlich, dann Tagesdosen um 10 mg, meistens weniger, einmal taglich morgens (Achtung, Patienten verschweigen eventuell eigenmlichtige DosiserhOhung). Basistherapeutica D-Penicillamin, Gold: sorgfaltge Oberwachung, damit gefahrliche Nebenwirkungen ver- mieden werden. 30% Versager, 40% partielle Remission, 30% Vollremission. Chloroquin: wird nur noch selten verwendet; Wirksamkeit ist weniger sicher als bei Penicillamin und Gold. Cytostatica und Immunsuppressiva: nur nach Konsultation eines Spezialisten. Spondylarthritis ankylopoetica (M. Bechterew): (kann dominant erblich sein, Manner sind hliufiger befallen als Frauen). Wichtige Voraussetzungen fUr den Erfolg der medikamentosen Therapie sind taglich aktive und passive Bewegungsiibungen. Dauerbehandlung nur mit Analgetica: Indometacin (Amuno(R)): gilt bei dieser Indikation als besonders wirksam.
ImKindesalter sindDiagnostik und Differentialdiagnostik durch mehrere Besonderheiten erschwert. Einmal kann una das kranke Kind nur in den seltensten FiiJIen seine Beschwerden selbst mit- teilen. Fast immer sind wir auf anamnestische Angaben Drit- ter, d. h. der Eltern oder der Pfiegepersonen, angewiesen, und es ist eine Erfahrungstatsache, daB diese Angaben haufig mehr oder weniger stark von Angst und Sorge beeinfluBt sind. Zum anderen handelt es sich beim kranken Kind um einen Patienten, dessen Besonderheiten durch standige Entwickiungs- und Wachstumsprozesse gepragt sind. Es treten deshalb oft Krank- heitserscheinungen und Organstorungen auf, die in der Patho- logie des Erwachsenen vollig unbekannt sind oder die im Ver- gleich zum Erwachsenen groBeren Variationsbreiten oder ande- ren Abweichungen unterliegen. AuBerdem erschwert die man- gelnde Mitarbeit oder sogar die Abwehr des Kindes bei der Untersuchung den diagnostischen ProzeB. Aus diesem Grunde sind Fehldiagnosen leider keine Seltenheit. Um hier eine kon- krete Hilfestellung zu geben, hat sich der Autor der schwierigen Aufgabe unterzogen, einen kurzgefaBten Leitfaden der Diffe- rentialdiagnostik fiir Studenten und fiir Arzte, die selbst nicht Facharzte fiir Kinderheilkunde sind, zu erarbeiten. Hinzu kommt, daB jiingere Arzte oft Schwierigkeiten haben, Lehr- buchwissen, das nach Krankheitsgruppen geordnet ist, praxis- wirksam anzuwenden. Der Arzt in der Praxis ist standig mit Symptomen konfrontiert, von denen ausgehend er das dia- gnostische Vorgehen entwickeln muB. Das Buch entspricht da- her dem dringenden Bediirfnis nach schneller Orientierung und schlieBt eine Lticke im medizinischen Schrifttum.
The student workbook is design to help you retain key chapter content. Included within this resource are chapter objective questions; key-term definition queries; and multiple choice, fill-in-the-blank, and true-or-false problems.
Dieses Taschenbuch entstand aus der Praxis fur die Praxis. 1m Laufe der Jahre wurden wir von unseren Schwestern und Pflegern sowie Dialyse-Technikern, insbesondere von allen neu hinzukom- menden Mitarbeitern, immer wieder nach einer kurzen, leicht ver- stiindlichen Einfiihrung und Anleitung zum praktischen Gebrauch bei der Dialyse gefragt. Daruber hinaus ergaben sich bei der Dauer- und Heimdialyse immer wiederkehrende Fragen nach Sinn und Zweck, nicht nur einzelner MaBnahmen am Geriit, sondern der ge- samten Behandlung mit allen Erfolgen aber auch Schwierigkeiten. Denn gerade der besonders enge und oft langwiihrende Kontakt mit den Patient en stellte un sere Mitarbeiter vor die Notwendigkeit, auf vielfiiltige Fragen antworten zu konnen. Aber auch die' Patienten selbst und ihre Betreuungsperson beim Heimdialyse-Training und wiihrend der Heimdialyse gaben uns wie- derholt die Anregung, ihnen eine Obersicht des apparativ-techni- schen Verfahrens und aller Probleme der Heimdialyse zum Lemen, Nachschlagen und Wiederholen an die Hand zu geben. Nun sind tatsiichlich bei kaum einer anderen Behandlungsmethode die Arzte und ihre Mitarbeiter in so starkem MaBe auf die Mitarbeit des Patienten und seiner Betreuungsperson angewiesen wie bei der Heimdialyse. Fast nirgendwo hiingt die Aufrechterhaltung eines le- benswerten Lebens so entscheidend von der Mitverantwortung des Patienten und seiner engsten Umgebung abo Mitarbeit und Mitver- antwortung konnen aber nur erwartet werden, wenn Kenntnisse des Verfahrens und der gesamten Behandlung soweit vorhanden sind, daB sie den Patienten uberhaupt in die Lage versetzen, verantwort- lich mitzuarbeiten. So richtet sich diese Schrift vornehmlich auch an die Patienten und ihre Angehorigen selbst.
Fur jeden Arzt hiingt, unabhiingig von der Art seines Spezialgebietes, die Fiihigkeit, eine zufriedenstellende Arzt-Patientenbeziehung herzustellen, ganz entschieden von seiner Geschicklichkeit bei der Erhebung der Anamnese und im iirztlichen Gespriich abo In dieser Anleitung soli der Student die grundlegenden Fiihigkeiten der iirztlichen Anamnesenerhebung durch aktive Beteiligung an simulierten Gespriichen mit Patienten erlernen. Ais Foige der zunehmenden Zahl von Studenten und der begrenzten Zahl klinischer Lehrer, die die Technik der Anamnesenerhebung unterrichten konnen, ergibt sich die Notwendigkeit fUr eine Methode des Selbstunter richtes und fur die Simulation der alltiiglichen Wirklichkeit. Obwohl aile Menschen miteinander in Kommunikation stehen konnen, muB es als eine seltene Gabe angesehen werden, ein iirztliches Gespriich erfolg reich zu fuhren. Es ist ein allgemeiner TrugschluB, daB die Erteilung der Appro bation als Arzt gleichzeitig die Befiihigung verleiht, in besonderer Weise mit anderen Menschen zu verkehren und dabei Informationen zu erhalten und positive Reaktionen auszulosen. Kein akademischer Titel garantiert dieses Konnen. Dagegen sind Wissen, Obung und Erfahrung notig, urn genaue, voraussehbare, wirksame und gleichzeitig befriedigende Techniken der Kommunikation zu entwickeln und die vielen Methoden der Befragung zu beherrschen."
Many primary care clinicians are busy to the point of being overwhelmed and there is not time to do thorough evaluations on every patient. The outpatient clinician must be able to quickly identify and manage the overtly ill but also those with potential or even hidden issues that require a referral to the emergency department. This book provides a concise yet comprehensive summary of the various conditions the primary care practitioner could encounter in his/her office that require emergency department referral. Organized system by system, this manual provides short, readable yet detailed descriptions of situations where the clinician must make the quick decision to escalate the level of care. The book is comprised of thirteen main sections, each detailing a medical specialty and is further broken down into specific conditions within these specialties. The specialties that are featured are cardiology, dermatology, endocrinology, gastroenterology, HEENT, hematology and oncology, infectious disease, nephrology, neurology, gynecology, ophthalmology, psychiatry, pulmonology and urology. The chapters are broken down into five key aspects. First, a brief synopsis of the problem is identified covering the incidence, the risk factors and general information to give the clinician the insight to manage the situation. Next, there is a review of key elements of the history that can elucidate whether the patient has or does not have the emergent condition. Physical exam findings that the clinician can look for during the evaluation are then discussed followed by diagnostics that the clinician can get quickly the same day to help evaluate the situation. Lastly, treatments that can be provided while waiting for the urgent or emergent condition to be evaluated are identified. Written by experts in the field, Managing Emergencies in the Outpatient Setting is a valuable resource for primary care physicians, physician assistants and nurse practitioners alike.
"Sie (die Diagnose) ist das Kreuz des Arztes und zugleich der feinste geistige GenuB, welchen die rnedizinische Wissenschaft Z1.1 bieten hat. In jeder Diagnose, welche richtig gestellt wird, versarnrneltsich wie in einern Brennspiegel das Licht vieler Jahrhunderte der Forschung, urn, hie et nunc, das Schicksal eines Menschen... zu durchleuchten und sein Leiden .den Wohltaten zu iiberliefern, welche .die Wissen schaft zu vollbringen verrnag." (PETER BAMM [6]) Seit meiner ersten Kolner Vorlesung iiber Methoden und Probleme der internistischen Diagnostik hat mieh dieses Thema immer wieder angezogen. Weitere Anregungen gaben Gesprache mit Freunden, Mit arbeitern, Fachkollegen, Ferner die Jahrestagungen der Dtsch. Ges. fUr Med. Dokumentation und Statistik sowie vor allem die Klausur Tagung iiber "Probleme der modernen Diagnostik" in Titisee (1966). Diese Monographie soIl keine spezielle Symptomatologie oder Differentialdiagnose innerer Erkrankungen darstellen; wo Krankheiten oder Symptome aufgefiihrt werden, sind sie als Beispiele gedacht. Noch weniger hatte ich einen Exkurs iiber die medizinische Dokumentation oder Statistik im Auge, fiir die ich mich als nicht zustandig erachte. Meine Absieht war vielmehr eine kritisehe Auseinandersetzung mit der Methodenlehre der medizinischen Diagnostik zu einem Zeitpunkt, wo sich 'ein Wandel abzeichnet - wo neue Verfahren entwickelt und mit reichlichen VorschuBlorbeeren bedacht, wo alte Traditionen nieht ohne Sentimentalitat verteidigt werden."
Shoulder pain is one of the most common reasons for patient visits to orthopedic, physiatrist, primary care and sports medicine offices. Most books that cover this topic review it as a chapter within a larger book on orthopedics as a whole, or they focus on one specific aspect of shoulder pathology, such as osteoarthritis. This practical text is an evidence-based, user-friendly review of the literature for the breadth of shoulder pathologies that present to the busy practitioner. Opening with a review of the relevant anatomy, subsequent chapters discuss injuries to the rotator cuff, biceps tendonitis, labral tears, adhesive capsulitis, and osteoarthritis. Additional chapters cover shoulder pain in the pediatric patient, sports trauma and fractures, and medical causes of shoulder pain. And while reviewing pathology and its diagnosis and treatment is important, proceeding through real case studies is extremely valuable in bringing the diagnosis and treatment of shoulder pathologies to life, hence an engaging section of clinical case material rounds out the presentation. Taken together, A Case-Based Approach to Shoulder Pain will be an ideal resource for musculoskeletal medicine practitioners of all types.
Internet of things (IoT) applications employed for healthcare generate a huge amount of data that needs to be analyzed to produce the expected reports. To accomplish this task, a cloud-based analytical solution is ideal in order to generate faster reports in comparison to the traditional way. Given the current state of the world in which every day IoT devices are developed to provide healthcare solutions, it is essential to consider the mechanisms used to collect and analyze the data to provide thorough reports. Integrating AI in IoT Analytics on the Cloud for Healthcare Applications applies artificial intelligence (AI) in edge analytics for healthcare applications, analyzes the impact of tools and techniques in edge analytics for healthcare, and discusses security solutions for edge analytics in healthcare IoT. Covering topics such as data analytics and next generation healthcare systems, it is ideal for researchers, academicians, technologists, IT specialists, data scientists, healthcare industries, IoT developers, data security analysts, educators, and students.
Neck pain is one of the most common reasons for patient visits to orthopedic, physiatrist, primary care and sports medicine offices. Most books that cover this topic review it as a chapter within a larger book on orthopedics as a whole, or they focus on one specific aspect of spinal pathology. This practical text is an evidence-based, user-friendly review of the literature for the breadth of cervical injuries and conditions that present to the busy practitioner. Opening with a review of the relevant anatomy, subsequent chapters discuss strains and sprains, facet joint and discogenic pain, radiculopathy and myelopathy. Additional chapters cover sports trauma and fractures as well as rheumatologic causes and considerations. And while reviewing pathology and its diagnosis and treatment is important, proceeding through real case studies is extremely valuable in bringing the diagnosis and treatment of neck pathologies to life, hence an engaging section of clinical case material rounds out the presentation. Taken together, A Case-Based Approach to Neck Pain will be an ideal resource for musculoskeletal medicine practitioners of all types. |
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