![]() |
Welcome to Loot.co.za!
Sign in / Register |Wishlists & Gift Vouchers |Help | Advanced search
|
Your cart is empty |
||
|
Books > Medicine > General issues > Health systems & services > General practice
Anlasslich des 100. Jahrestages des gewaltsamen Todes von Mary Vetsera und des Kronprinzen Rudolf von Habsburg war das hier dokumentierte Symposium offenbar die einzige Ver anstaltung, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Sitzung die ses Anlasses gedachte. Daher scheint uns die Bezeichnung "Das Mayerling-Symposium" gerechtfertigt. Unsere Absicht beschrankte sich jedoch nicht darauf, der historischen Tragodie zu gedenken, sondern wir wollten das weltweite Publikumsinter esse auch dazu nutzen, die Phanomene der Aggression und der Suizidalitat nach neuestern wissenschaftlichem Erkenntnisstand zu beleuchten und auf diese Weise aufzeigen, dass derartig schrecklichen Ereignissen prophylaktisch und therapeutisch be gegnet werden kann. Neben den medizinischen Grundlagen kommt dabei der Familiendynamik und den sozialen Gegeben heiten eine entscheidende Bedeutung zu. Den Ereignissen von Mayerling selbst wurde nur im Rahmen eines einleitenden Vortrags gedacht, welcher der wohl bekann testen Historikerin auf diesem Gebiete, Dr. Brigitte Hamann, anvertraut war. In den Diskussionen kam es jedoch immer wieder zu einer interessanten Begegnung zwischen den histori schen Wissenschaften und den Wissenschaften, die sich mit destruktivem und suizidalem Verhalten beschaftigen. Die gene tischen, biochemischen und pharmakologischen Aspekte der Phanomene wurden ebenso besprochen wie die tiefenpsycholo gischen, soziologischen, familientherapeutischen und ethischen Gesichtspunkte. So war es moglich, einen Querschnitt durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Probleme der Aggression und Selbstaggression darzustellen. Dass in den leb haften Diskussionen auch der politische und rezeptionsge schichtliche Aspekt der Tragodie von Mayerling zur Sprache kam, war vorauszusehen. Moge dieses Buch dazu beitragen, dass anlasslich des 100."
Die Refluxfibel fa t knapp und verst{ndlich die wichtigsten Aspekte der gastro-sophagealen Refluxkrankheit zusammen. Das Wesentliche ist aus schematischen ]bersichten zu entnehmen, die durch kurze Texte erl{utert werden. Der vielbesch{ftigte Arzt erh{lt damit rasch einen ]berblick }ber den Krankheits- verlauf und die notwendigen Schritte in der Diagnose und Therapie seiner Refluxpatienten.
Schmerz gehort zu den haufigsten Ursachen, die den Patienten zum Arzt fuhren. Eine adaquate Schmerztherapie sollte nicht nur den wenigen Schmerzzentren vorbehalten bleiben. Es ist zu fordern, dass die neuen Erkenntnisse und Therapiekonzepte, speziell fur die Behandlung chronischer Schmerzen, auch in der taglichen Praxis aller Fachgebiete umgesetzt werden. Die Symposiumsbeitrage geben eine aus dem theoretischen Wissen und der klinischen Erfahrung erwachsene Synopsis aktueller Aspekte einer adaquaten Schmerztherapie. Das Buch wendet sich an alle Fachgebiete der Medizin, die mit den Fragen der Behandlung chronischer Schmerzen konfrontiert werden.
Im deutschen Sprachraum fehlt bisher eine zusammenfassende, praxisnahe Darstellung der raschen und oft nur noch schwer uberschaubaren Entwicklung der Verhaltenstherapie in verschiedenen Bereichen der Medizin. Die 1987 erfolgte Einfuhrung der Verhaltenstherapie in die Krankenversorgung, mit der dadurch erforderlich gewordenen Intensivierung der Aus- und Weiterbildung von Therapeuten, macht diese Lucke ebenso deutlich, wie der breite Indikationskatalog fur Verhaltenstherapie in den seit 1987 gultigen neuen Psychotherapierichtlinien der Krankenkassenverbande und der kassenarztlichen Vereinigungen. Die heute sehr vielschichtigen Anwendungsbereiche der Verhaltenstherapie bei psychiatrischen, somatischen und Abhangigkeits-Erkrankungen werden in diesem Buch praxisnah auf dem aktuellen Forschungsstand dargestellt. Durch die breite Auswahl der behandelten Erkrankungen stellt dieser Band eine reprasentative, exemplarische Zusammenfassung standardisierter wie innovativer Behandlungs- und Forschungsmodelle dar. Durchgangig werden die Handlungs- und Behandlungsstrategie und die Erstellung eines ubergeordneten Storungsmodells als unerlassliche Grundlagen der Indikationsstellung und der Anwendung spezifischer, z.T. symptomgerichteter Techniken herausgearbeitet.
Basierend auf psychophysiologischen und psychoanalytischen Vorstellungen wird in diesem Buch das Konzept vom sog. "Strain" (= Summe aller somatischen Vorgange, die korrelativ wahrend des Erlebens von neurotischen Ambivalenzkonflikten ablaufen) vorgestellt und sowohl mit klinisch-empirischen wie experimentellen Untersuchungen erlautert. Es wird belegt, dass, bzw. auf welche Weise, neurotische Konflikthaftigkeit krankheitsauslosend ist. Die sich aus dem Strain-Konzept ergebenden therapeutischen Konsequenzen widerlegen die weit verbreitete Ansicht von einer schweren Behandelbarkeit "psychosomatisch Kranker". Das Buch bietet grundlegende Informationen fur alle Ausbildungsteilnehmer an psychotherapeutischen Instituten, fur interessierte Studenten sowie Arzte, besonders fur diejenigen, die sich in psychotherapeutischer Zusatzausbildung befinden und auch fur praktisch tatige Psychotherapeuten bzw. Psychoanalytiker.
In diesem Buch werden sowohl Grundlagen der Psychoanalyse als auch Aspekte einer erweiterten Behandlungspraxis beleuchtet. Die Aufgabe einer psychoanalytischen Technik besteht darin, gunstige psychologische Bedingungen fur die Ich-Funktion des Patienten zu schaffen. So wird in diesen Beitragen das Standardverfahren der Psychoanalyse ebenso erortert wie die als therapeutisch sinnvoll erkannten Verfahren psychoanalytisch begrundeter Therapieformen. Die erweiterte Behandlungspraxis erstreckt sich uber Neurosen bis hin zu Krankheitsbildern wie psychosomatische Erkrankungen, Borderlinestorungen und Psychosen. Sie umfasst u.a. psychoanalytische Kurztherapie, niederfrequente psychoanalytische Langzeittherapie, stationare psychoanalytische Therapie und psychoanalytisch begrundete averbale Therapieverfahren. Die behandlungstechnischen Probleme, die sich erstmals durch die Erweiterung der psychoanalytischen Behandlungspraxis uber das Standardverfahren hinaus ergeben (z. B. veranderte Settingformen), werden aufgezeigt. Mit dem Buch erhalten Psychotherapeuten, Arzte in der Weiterbildung zum Psychotherapeuten und interessierte Laien einen umfassenden Uberblick uber die derzeitige Reichweite der psychoanalytischen Therapie.
Das Buch stellt eine gelungene Interpretation fachspezi- fischer Kenntnisse und Forschungsergebnisse mit deren therapeutischer Umsetzung in der Praxis dar. Es vermittelt auch dem nichtspezialisierten Leser psychosomatische Grund- kenntnisse und erl{utert deren therapeutische Umsetzung. Als Basistext eignet es sich zu Anleitung und Unterst}tzung bei der psychosomatischen Grundversorgung der Patienten in Praxis und Klinik.
In diesem Buch werden seltener auftretende Notfallsituationen beschrieben, die den Notarzt und Rettungssanitater vor besondere Probleme stellen konnen. Die Erkennung und Behebung dieser Notfalle wird in leicht verstandlicher Form dargestellt und bietet vor allem den im praklinischen Notfalldienst Tatigen eine wertvolle Lern- und Nachschlagemoglichkeit und Erganzung der vorhandenen Literatur. Behandelt werden: Wasserunfalle, wie z. B. Ertrinkungsunfalle und Tauchunglucke, die verletzte Wirbelsaule unter Berucksichtigung praklinischer und klinischer Aspekte, augenarztliche Notfalle, der Neugeborenentransport und Verletzungen und Verlegungen der Atemwege, wie z. B. durch Verlegung eines Tracheostomas oder Inhalation atzender Gase.
Gesundheitsberatung in der arztlichen Praxis mit dem Ziel der Verhaltensanderung der Patienten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Eine effektivere Gestaltung ist moeglich, wenn die Einzelberatung durch Gruppenarbeit erganzt wird, die nach wissenschaftlich erprobten, standardisierten Beratungsprogrammen erfolgt. Solche Beratungsprogramme, die von einer interdisziplinaren Arbeitsgruppe entwickelt wurden, werden einschliesslich der hierzu durchgefuhrten Begleitforschung und praktischen Hinweisen zur Gruppenarbeit in diesem Buch vorgestellt. Dabei handelt es sich um Programme fur koronargefahrdete Patienten, die hinzielen auf eine Veranderung der Ernahrung einschliesslich des Essverhaltens, auf eine verbesserte Stressbewaltigung und auf eine Raucherentwoehnung. Ein weiteres Programm richtet sich an Patienten mit chronischen Schmerzen. Allgemeinmedizinisch tatige AErzte, die mit Hilfe dieser Gruppenarbeit ihre Beratungstatigkeit verbessern wollen, erhalten mit diesem Buch eine wertvolle Hilfe fur ihre Tatigkeit.
Seit einiger Zeit hat die Psychoonkologie an AttraktiviUit gewonnen. Ihre Dienste werden vielfach angefordert, zunehmend auch als Beratung der Lebensprobleme von Menschen, deren medizinische Behandlung abgeschlossen oder ausgeschopft ist. Die Medizin hat verstanden, wie notig es ist, den Kranken nicht nur "am," sondem auch "im" Leben zu halten. So fUhlen sich nach langerem Katakombendasein die Psychoonkologen mehr beachtet und haben Aufwind. Politiker, Arzte und Selbsthil fegruppen haben sich nach langerem Zogem entschlossen, die Psychoonkologen zur Kenntnis zu nehmen. Wenngleich vordergrundig auf diese Weise viel erreicht ist, flillt bei einer Bestandsaufnahme dennoch auf, daB von Zufriedenheit nicht die Rede sein kann. Denn nach wie vor sind Arzte fassungslos, wenn ein Patient die Chemotherapie abbricht; nach wie vor werden Psychoonkologen - erstaunlicherweise vorerst immer noch nur Psychologen - als Storenfriede erlebt, und sie selbst suchen nach groBerer medizinischer Kompetenz. Da eine einfache Heilung des Krebses nicht in Aussicht ist, stellen die verlangerten Oberlebenszeiten aIle Beteiligten vor ganz neue Probleme, z. B. objektive Informa tion tiber Krankheit mit einer dadurch dauerhaft veranderten seelischen oder sozialen Realitat zu verbinden."
Jeder Psychotherapeut, der sich immer auch mit der Behandlung von seelisch bedingt Kranken in Gruppen beschaftigt, wird sich iiber das hier entstandene Buch freuen. 1st eine so1che Publikation doch ein Beleg dafiir, daB die Grup penpsychotherapie weiterhin in der psychotherapeutischen Versorgung von Bedeutung ist. In den letzten Jahren waren gelegentlich Stimmen zu horen, wonach diese Bedeutung abnehme; es wurde sogar gesagt, die Gruppenpsychotherapie sei "ausgebrannt" Ein so1cher Eindruck kam im riickblickenden Vergleich mit dem ungemein lebhaften Interesse, daB die Gruppe als therapeutisches Me dium Ende der 60er Jahre undAnfang der 70er Jahre gefunden hatte, zustande; damals gewann im Zusammenhang mit Bemiihungen urn die Forderung von de mokratischem BewuBtsein in der Gesellschaft die Zusammenarbeit, das Zu sammenwirken in Kleingruppen, so auch den therapeutischen, unter den ver schiedensten Zielsetzungen, groBe Aufmerksamkeit. Diese bestimmte Form von Begeisterung, die Gruppentherapie und Gruppendynamik in jenen J ahren hervorbrachten, hat inzwischen nachgelassen; doch konnte dem aufmerksa men Beobachter der weiteren Entwicklung nicht entgehen, daB die Psychothe rapie in Gruppen inzwischen fester Bestandteil des Versorgungsrepertoires ge worden ist. Freilich ist auch hier, wie es durchaus wiinschenswert erscheint, ein Wandel zu verzeichnen; er bezieht sich auf die Zielgruppen, auf die Indikationen und auf die Methoden."
Die Ausbreitung des Betaubungsmittelmissbrauchs (BTM) gibt seit Jahren Anlass zur Besorgnis. Zahlreiche Lander sind, unabhangig von ihren gesellschaftlichen Systemen, dem Einfluss des Drogenmissbrauchs ausgesetzt. Erst die genaue Kenntnis der Tatsachen sowie das Sammeln neuer Erfahrungen und deren kritische Beurteilung erlauben eine Abschatzung von Diagnose, Prognose und Praventionsmoglichkeiten im Hinblick auf die aktuelle Situation des BTM-Missbrauchs. In diesem Buch wird die aktuelle Situation des Betaubungsmittelmissbrauchs anhand epidemiologischer Befunde dargestellt. Die neuesten chemisch-analytischen Verfahren fur eine differenzierte Diagnostik werden prasentiert, Moglichkeiten und Grenzen der medikamentgestutzten Entzugsbehandlung von Drogenabhangigen, insbesondere von Methadonprogrammen, vor dem Hintergrund der AIDS-Problematik diskutiert. Die Vielschichtigkeit der mit dem Betaubungsmittelmissbrauch zusammenhangenden Probleme verlangt eine gezielte Zusammenarbeit zwischen den Vertretern unterschiedlicher Disziplinen. Arzte, Sozialarbeiter, Juristen, Kriminalbeamte, Psychologen und Drogenberater sind hier gefordert.
Das Buch enthAlt die Referate und Diskussionen der "1. Bad Boller Konsultation" zum Thema: Perspektiven und Probleme einer Reform der Medizinerausbildung. Es dokumentiert die gegenwArtige Diskussion um eine notwendige Reform der Medizinerausbildung in der Bundesrepublik Deutschland. Bereits vorhandene NeuansAtze und Modelle des Auslandes wurden mit berA1/4cksichtigt. Dabei kam auch die Position der BundesArztekammer zur Darstellung und wurde kontrovers diskutiert. Das Buch dient der Orientierung der Medizinstudenten und ist auAerdem eine Grundlage fA1/4r die weitere Diskussion aller an einer Reform Interessierten.
Bei der Beratung von Schwangeren treten hAufig Fragen auf, die der beratende Arzt nur schwer oder unvollstAndig beantworten kann, da sie teils Gegenstand spezieller Untersuchungen sind oder fachA1/4bergreifende Gebiete berA1/4hren. So war es einmal wichtig, zu verschiedenen Gebieten Fachkollegen zu hAren, die sich mit den Randproblemen einer Schwangerschaft nach dem Motto "was darf ich - was ist schAdlich - was kann man dagegen tun" auseinandergesetzt haben. Leitthemen des Buches sind die normale Lebensweise wAhrend der Schwangerschaft, allgemeine BeschAftigungen und TAtigkeiten wAhrend der Schwangerschaft, die Bedeutung von GenuAmitteln und Medikamenten sowie StArungen des kArperlichen Befindens und deren Behandlung. Dem in der Praxis und Klinik tAtigen GynAkologen wird mit den vorliegenden BeitrAgen ein Beratungsinstrument in die Hand gegeben, das das allgemeine BeratungsgesprAch auf einen wissenschaftlich fundierten Sockel stellt.
"Ethik und Affentliches Gesundheitswesen" wendet sich an alle mA1/4ndigen und an der Struktur und Ethik des Affentlichen Gesundheitswesens interessierten BA1/4rger, vor allem aber an Mediziner und Medizinpolitiker, GesundheitsAkonomen, Philosophen, Ethiker und Politiker und an die Vertreter der VerbAnde im Gesundheitswesen. Die BeitrAge dieses Buches leisten einen Beitrag zur aktuellen Diskussion A1/4ber die Kostenexplosion im Gesundheitswesen und seine notwendige Reform. Die ethischen Aspekte der PatientenmA1/4ndigkeit und der VorzA1/4ge einer marktwirtschaftlichen Reform werden besonders herausgestellt. Durch einen Vergleich mit den Gesundheitssystemen der USA, der UdSSR, Frankreichs und Englands gewinnt die gegenwArtige Diskussion in der Bundesrepublik an Konturen.
In diesem Buch wird eine neue konservative Behandlungsmethode des lumbalen Bandscheibenvorfalles auf der Basis einer seit Jahrzehnten in Wildbad durchgefA1/4hrten Physiotherapie dargestellt. Untersuchungen an rund 700 Patienten mit BandscheibenvorfAllen und Rezidiven nach Bandscheibenoperationen zeigten, daA bei kombinierter Behandlung von Chiro- und Physiotherapie eine deutliche Besserung der Beschwerden zu erreichen war. Der Autor belegt ferner, daA durch die Optimierung der Behandlung die Kosten erheblich gesenkt werden konnten. Erkenntnisse A1/4ber ZusammenhAnge von Bandscheibengeschehen und Umwelt, Beruf, Familie und Psyche sowie MAglichkeiten der Prophylaxe werden aufgezeigt. Die Fragen der Patienten zu diesem Thema werden immer hAufiger - fA1/4r ihren OrthopAden, Chirotherapeuten, Hausarzt oder Krankengymnasten ist dieses Buch eine hervorragende Informationsquelle.
Die Forderung nach "Management" in Arztpraxis und Klinik wird immer drangender. "Wirtschaftliches Fiihren" wird verlangt. Was aber ist Management? Fiir viele Mediziner ein geheimnisumwobener Begriff, und selbst bei Fiihrungskriiften aus dem Verwaltungsbereich von Kliniken und Universitaten gehen die Ansichten dariiber, was unter Mana gement zu verstehen sei, weit auseinander. Was oft als der gemein schaftliche geringste Nenner bleibt: Management wird mit Spar samkeit gleichgesetzt. Und schon taucht ein Slogan auf: , sparen, koste es was es wolle " Damit kein MiBverstandnis entsteht: Die Frage "Was konnen wir kostengiinstiger gestalten?" ist nicht nur legitim, sondern wirkt im Zusammenhang mit der Frage "Was konnen wir besser machen?" motivierend. Wenn man aber nur mit dem Rotstift unterwegs ist, kann dies wertvolle Krafte lahmen. 1m Gesundheitsbereich grassiert geradezu das Sparfieber. "Kostendampfung" beherrscht nicht nur das Denken und Handeln von Politikern. Nur scheint man aus der Spardiskussion eines vollig ausgeklammert zu haben: die Fiihrung und damit den Menschen. Der Mensch steht im Mittelpunkt ? Die Menschen - Patienten und Mitarbeiter. Sie werden immer mehr zum reinen Handlungsobjekt degradiert. Der Gesundheitsbe reich - die Medizin? - scheint "unmenschlich" zu werden."
Ein von wenigen Proteinen umhtilltes Ribonuklid schickt sich an, unsere Welt zu ver- iindem - dies in einem AusmaBe, daB mancher Historiker dereinst geneigt sein konnte, unsere Zeit im Rtickblick einzuteilen in eine Ara vor AIDS und eine Ara nach AIDS. Stumpf und stupide seinem biologischen Imperativ folgend, vermehrt sich das Virus - Leben borgend, weil allein zur Vermehrung nicht fiihig und dabei rticksichtslos Leben nehmend (Schriefers, 1987). Die Natur, die wir eben noch zu kontrollieren glaubten, schliigt zuruck. Sie antwortet mit existentieller Bedrohung der Spezies Mensch. Sie tut dies zu einem Zeitpunkt, da wir glaubten, der Kultivierung gerade jenes Triebes nahe- gekommen zu sein, der fUr die Erhaltung der Spezies Homo sapiens sorgt und der den Angriffspunkt des HI-Virus darstellt. Aber nicht nur auf dem Gebiet der Sexualitiit wurden unsere Verhaltensweisen durch das HI-Virus veriindert, Wandlungen vollzogen sich auf allen Ebenen unseres Lebens und werden sich weiter vollziehen. Der Bogen spannt sich von der Moraltheologie zur Epidemiologie, von der Immunbiologie zur Sexualpsychologie, von der Soziologie zur Politik. AIDS ist ein zentrales Problem unserer Zeit geworden. Vielleicht wird man dereinst den geistig-moralischen Hochstand unserer Gesellschaft daran messen, wie sie mit AIDS fertiggeworden ist. Dies gilt auch - pars pro toto - fUr die Pneumologie und ihr Organ, die Lunge. Sie - die Lunge - muB zwangsliiufig, will sie ihre Aufgabe erftillen, den Organismus konti- nuierlich mit dem Brennstoff Sauerstoff zu versorgen und von dem Abfallprodukt Kohlendioxid zu entsorgen, in engem Kontakt mit der Umwelt stehen.
Die vorliegende Broschtire enthalt die z. T. erganzten Vortrage der 16. Fortbildungstagung fUr psychosomatische Geburtshilfe und Gynakologie yom 12. bis 14. Februar 1987 in Wtirzburg. Den Titel der yom Springer-Verlag nun schon in 5. Folge so hervorra- gend herausgebrachten Schriftenreihe haben wir in "Psychosoma- tische Gynakologie und Geburtshilfe" geandert, wei I wir der Meinung waren, daB im Laufe der Jahre doch eine umfassende Darstellung der psychosomatischen Gynakologie und Geburts- hilfe erfolgt ist. In erster Linie soil en durch diese Buchreihe Erfahrungen sowie Ergebnisse und nicht Probleme beschrieben werden. Auf der Wtirzburger Tagung wurde versucht, den Frauenarzten die anthropologische Medizin im Sinne V. E. v. Gebsattels und V. v. Weizsackers und die bionome Psychotherapie von 1. H. Schultz naher zu bringen. Beide Sichtweisen sind wenig geeignet, auf Tagungen vorgetragen oder diskutiert zu werden, denn sie erfordern doch vorgangig ein eingehendes Literaturstudium. So wurde den Teilnehmern als Anregung der Aufsatz V. E. v. Geb- sattels "Vom Sinn des arztlichen Handelns" aus dem Buche Imago hominis mitgegeben, der die Entstehung der anthropologi- schen Medizin zu einem Seinsverstandnis des Menschen zu seinen kulturellen, religiosen, familiaren einfach zu seinem gesamten individuell moglichen Beztigen vermittelt. Der an diesem Thema Interessierte sei besonders auf die Arbeiten v. Weizsackers, die jetzt als Gesamtwerk erscheinen werden, und an die Prolegomena einer medizinischen Anthropologie V. E. v. Gebsat- tels hingewiesen, in der er seine wesentlichen Arbeiten tiber den Geschlechtsleib, die psychasthenische Phobie, den personalen Faktor des Heilungsprozesses und seine Studien zur speziellen Psychopathologie zusammengefaBt hat.
Wenn man eine neue Auflage eines Lehrbuchs ver primaren Antigenerkennung beteiligten Vorgange faBt, neigt man dazu, neue Aspekte in die Grund mit einer ausffihrlichen Diskussion fiber das, was die struktur der Erstausgabe zu integrieren, ohne diese T-Zelle "sieht." 1m anschlieBenden Kapitei werden der Nachweis dieses Erkennungsvorgangs und die allzusehr zu verandern. ledoch hat sich meine Ge darauf basierenden labortechnischen Anwendungen samtauffassung in diesen 17 lahren seit Erscheinen der 1. Auflage so stark gewandelt, daB nun eine behandelt. grundlegende Neugestaltung der Struktur dieses Bu Die nachsten vier Kapitel befassen sich mit der er ches unausweichlich war. Die vorliegende Ausgabe worbenen Immunantwort, die im Zusammenhang kann also in vielerlei Hinsicht als neues Buch ange mit der Antigenerkennung zu sehen ist. Kapitel 6 zeigt die fruhen Vorgange bei der Lymphozytenakti sehen werden. vierung und die Anatomie des lymphatischen Sy Vom physiologischen Standpunkt aus gesehen stems, in dem diese Reaktionen ablaufen. In Kapitel entwickeln sich immunologische Systeme, um 7 wird dann die daraus resultierende Bildung von Schutz vor Infektionen zu bieten, und es ist daher Effektorzellen und -molekulen, von antikorperbil logisch, mit der Betrachtung der grundlegenden Ab wehrmechanismen wie der Phagozytose, dem Kom den den Zellen, monoklonalen Antikorpern, T-Zell plementsystem und anderen loslichen mikrobiziden Lymphokinen mit Wirkung auf B-Zell- und Makro Faktoren sowie den unspezifischen Killerzellen zu phagenantworten und von zytotoxischen T-Zellen beginnen, aus denen sich der phylogenetisch altere unter Einbeziehung neuerer Erkenntnisse bespro Teil des Immunsystems zusammensetzt. Das zweite chen."
Der Begriff "psychosomatische Grundversorgung" spiegelt die Reflexion der {rztlichen Ausgangssituation und die Ziel- setzung einer verst{rkt patientenorientierten Medizin wie- der. Der {rztlich-anthropologische Kontext, die Eingangssi- tuation und die Arzt- Patienten-Beziehung bei speziellen Krankheitsbildern, sowie therapeutische Konzepte und Alter- nativen werden besprochen. Im Anhang Richtlinien, Kommentare und ein Curriculum-Entwurf.
Wie in kaum einem anderen Bereich steht im Gesundheitswesen das Fuhrungsproblem im Mittelpunkt: Menschen mussen beeinflusst, "gefuhrt" werden. Fuhrung ist nicht nur bedeutsam im Verhaltnis Vorgesetzte/Mitarbeiter; auch Patienten mussen gefuhrt werden. Jeder Arzt, jede Fuhrungskraft im Gesundheitsbereich muss Anleitungen geben, ohne dies jemals systematisch gelernt zu haben, und zwar in einer Zeit, die vom "Wertewandel" gekennzeichnet und von Menschen gepragt ist, die selbstbewusster und kritischer sind, als die der Generation vor ihnen. An die Fuhrung von Menschen werden heute viel hohere Anforderungen gestellt als fruher. Das Buch vermittelt Denkanstosse, wie man Mitarbeiter motiviert, sich besser mit ihrer Arbeitsaufgabe zu identifizieren, um eine noch bessere Leistung zum Wohle der Patienten zu erbringen. Da Fuhrung nicht teilbar ist, sind die Erkenntnisse uber die Fuhrung im Mitarbeiterbereich auch auf das Arzt-Patienten-Verhaltnis ubertragbar. Das Buch ist ein unentbehrlicher Ratgeber fur alle Arzte in Praxis und Klinik, aber auch fur Fuhrungskrafte im Pflege-, Verwaltungs-, Forschungs-, Ausbildungs- und Fortbildungsbereich.
Aus dem Geleitwort von Prof. Dr. Manfred Zimmermann, Universitat Heidelberg: ..". Uber die vielfaltigen Moglichkeiten der Aktivierung neuronal gesteuerter Systeme lassen sich kranke Organe beeinflussen und gestorte Regelsysteme wieder restaurieren, wobei vor allem die Einflusse von der Haut besonders bekannt und in der Medizin immer eingesetzt wurden. Die Entwicklung der Neuraltherapie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten weit von diesem neurophysiologischen Konzept entfernt: Liest man die Lehr- und Handbucher aus dieser Zeit, dann findet man nur wenig angemessen dargestellte Neurophysiologie, statt desssen uberwiegen Erklarungsversuche und theoretische Exkurse, die wenig Bezug zum Nervensystem haben, und zum Teil sogar falsch und unsinnig sind ... Eine grosse Ausnahme ist das Buch von Josef Schmid von 1960, das als Nachdruck nun vorliegt... In diesem Buch wird, wie in keinem anderen Lehrbuch der Neuraltherapie, die diagnostische und therapeutische Arbeit des Arztes konsequent und durchgangig auf ein hervorragend dargestelltes neurophysiologisches Konzept bezogen. Besonders die Einfuhrung in die Neurophysiologie ist bestens gelungen, sie verbindet die Ende der 50er Jahre bekannten neurophysiologischen Grundlagenkonzepte mit einer Vielzahl klinischer neurophysiologischer Beobachtungen, vor allem mit dem heute unterbewerteten Werk von Sir Henry Head ... Es ist jedem Neuraltherapeuten zu wunschen, dass er sich mit den hier dargestellten Konzepten vertraut macht und sein Tun damit vor einem wissenschaftlichen Hintergrund ausfuhrt...""
Die Verhaltensmedizin ist interdisziplinar konzipiert und unterscheidet sich dadurch von der klassischen Psychomatik. Sie erforscht das Zusammenspiel psychischer, sozialer, behavioristischer und physiologischer Faktoren bei Krankheiten und macht psychologische, bioverhaltenswissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse fur die Pravention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten nutzbar. In ihrer Behandlungsmethodik orientiert sie sich an den Ergebnissen der naturwissenschaftlichen Forschung. Die systematische Uberprufung der Wirksamkeit therapeutischen Vorgehens und die kontinuierliche Verbesserung der Behandlungsmethoden sind ihr ein wichtiges Anliegen. Dieses Buch behandelt wesentliche Themenbereiche der Verhaltensmedizin, wie chronische Schmerzen, Diabetes, dermatologische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Moglichkeiten der Vorbereitung chirurgischer Eingriffe. Sie werden erganzt durch Informationen uber neue Erkenntnisse in verhaltensmedizinisch bedeutenden Grundlagenfachern wie der Psychoendokrinologie und der Psychoimmunologie. Die Beitrage wurden entsprechend dem interdisziplinaren Konzept der Verhaltensmedizin von Wissenschaftlern mehrerer Fachrichtungen gemeinsam verfasst. |
You may like...
|