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01 Die Beanspruchungen eines Blockaufnehmers Das Strangpressen ist
eine Massivumformung vom Guss- oder Walzblock zur Profilstange.
Unter den Umformverfahren gehoert es zu denjenigen, bei denen
aussere Druckkrafte die Umformung bewirken. Zylindrische Bloecke,
die bei NE-Metallen meist durch Giessen, bei Stahl durch Walzen
herge- stellt sind, werden durch den formgebenden Durchbruch eines
dusenarti- gen Hohlwerkzeuges - der Matrize - gedruckt. Die
Moeglichkeiten der Her- stellung verschiedener Profilformen sind
erheblich vielseitiger als z.B. beim Walzen und Ziehen, zumal auch
Rohre und andere Hohlprofile belie- bigen Querschnitts aus hohlen
Bloecken uber Dorne gepresst werden koennen. Der Rohling wird in
einem von der Matrize abgeschlossenen Zylinder auf- genommen und
durch einen Kolben, den Stempel, unter so hohen Druck ge- setzt,
dass er zu fliessen beginnt und Stoff durch die Matrize austritt.
Diese Drucke werden wir als Umformdrucke kennenlernen. Abbildung
1*) zeigt den Werkzeugsatz einer Metallrohrstrangpresse. Zum
Strangpressen dienen hydraulische Pressen meist liegender Bauart,
die zu den groessten Werkzeugmaschinen zahlen und Presskrafte bis
zu 20 000 Mp auszuuben vermoegen. 011 Umformdrucke Nach der
Geometrie des Umformraumes - der zylindrischen Bohrung des
Blockaufnehmers - kann man die Umformdrucke in eine axiale und eine
radiale Komponente zerlegen. Der radiale Innendruck muss vom
Blockauf- nehmer aufgenommen werden; dieser erleidet dabei hohe
tangentiale Zug- spannungen, die zum Reissen des Werkzeuges fuhren
koennen.
This publication explores the use of regulatory technology
(regtech) in finance. It discusses how to design an optimal
architecture, alongside policy considerations for an integrated
regtech and supervisory technology ecosystem. It highlights the
interaction of industry use of technology in compliance and risk
management; regulator and supervisor use of technology for
supervision, monitoring, and enforcement; and use of technology to
embed regulatory requirements and systems into financial
infrastructure. The publication introduces key policy frameworks
that enable ecosystem relationships at national, regional, and
international levels, and showcases vital agile data management and
standardization frameworks.
Fur die Qualitat schneidender Zangen, sowohl fur die einfachen als
auch fur die hebelubersetzten, wie Seiten- und Vorschneider, sind
im wesent lichen Schneidfahigkeit und Schneidhaltigkeit massgebend.
Wenn diese auch bei kontrollierter Fertigung innerhalb einer
Losgroesse normaler weise keine nennenswerten Abweichungen
aufweisen, so wurde jedoch auf Grund von Vorversuchen festgestellt,
dass bei schneidenden Zangen gleichen Typs verschiedener
Losgroessen, insbesondere verschiedener Fabrikate, erhebliche
Unterschiede auftreten, die u.a. auch noch von der Zahl der
Trennungen abhangen. Der Grund fur derart grosse Unterschiede ist
in erster Linie in der Form der Schneiden, deren Harte und
Zahigkeit sowie Oberflachengestalt zu suchen. tiber zweckmassige
Schneidengestal tung bestehen allerdings gewisse, von Firma zu
Firma jedoch unterschied liche Vorstellungen. Eine
Grundvoraussetzung fur die Beurteilung der genannten Qualitats
kenngroessen (Schneidfahigkeit, Schneidhaltigkeit) ist die
reproduzier bare Messung bzw. Registrierung des zum Trennen von
Drahten bestimmten Durchmessers und bestimmter technologischer
Eigenschaften erforderli chen Kraftaufwandes sowie der
Verschleisserscheinungen an den Schneiden und in dem Gelenk, dem
sogenannten "Gewerbe". Die in der Praxis gebrauchliche Prufung
schneidender Zangen erfolgte bisher in der Weise, dass nach dem
Durchdrucken der betreffenden Zange von Hand etwaige vom
Drahteindruck hervorgerufene bleibende Eindrucke auf den Schneiden
sowie die bleibende Deformation der ganzen Zange fur die
Beurteilung herangezogen wurden. Diese subjektive Prufung hatte
entscheidende Nachteile: 1. Sie lieferte keine Zahlenangaben fur
den Trennkraftaufwand.
- S. 5 1.1 Die Feinbearbeitung in der Fertigung - . . s. 5 1.2
Anforderungen an feinbearbeitete Werkstucke. - . . s. 6 1.21
Bedeutung der Formfehler an feinbe- beiteten Werkstucken - . s. 6
1.22 Definition der Form- und Lagefehler - - S. 8 Ermittlung der
Formfehler 12 1 .23 . . . . . . . . S - - - - - - Formfehler und
Funktionstuchtigkeit 1.24 der Werkstucke S - . 11 -
AufgabensteIlung . . . . . . . S. 20 1.3 - - - - 2.
Innen-Feindrehen . . . . . . . . s. 21 - - 2.1 Begriffsbestimmung
des Verfahrens -- - - S. 21 2.2 Gestaltung des Drehwerkzeuges - -
S. 23 2.3 Form, Mass und Oberflachengute beim Innen- Feindrehen - .
. . . . . . S. . 27 2.31 Einfluss der Zerspanbedingungen auf die
Oberflachengute - . . . . . s. . 21 2.32 Einfluss der
Zerspanbedingungen auf die Massgenauigkeit -------- s. 31 - - 2.33
Ursachen der Formfehler beim Innen-Feindrehen S. 31 - s. 2.331 Der
Zylindrizitatsfehler 31 - - s. 2.332 Der Kreisformfehler 48 2.4
Fertigungskosten beim Innen-Feindrehen S. 50 - 3.
Aussenrund-Einstechschleifen --- s. 55 - - s.
Eine Pathologische Technologie des Werkstoffes Glas.
Seitdem das Gesenkschmieden, dessen Ursprung in der handwerklichen
Schmie dekunst liegt, in der zweiten Halfte des 19.Jahrhunderts
eine zunehmende industrielle Bedeutung gewann, fuhrte man schon
nach verhaltnismassig kurzer Zeit fur die Gesenkschmiedemaschinen
wissenschaftliche Betrach 1 tungsweisen ein ) und entwickelte
Messverfahren, um ihre Eigenschaften kennenzulernen und verbessern
zu konnen 2J. Den Gesenkschmiedeverfahren wurde dagegen wenig
Beachtung geschenkt und ihre Weiterentwicklung in der Hauptsache
dem Konnen und der Erfahrung der Meister uberlassen. Einige Ansatze
zu einer Behandlung nach wissen schaftlichen Grundsatzen wu den
erst vor etwa zwei Jahrzehnten gemacht, aber auch diese fuhrten -
von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht zu allgemein anwendbaren
Erkenntnissen, weil sie sich meist auf den einfa chen Stauchvorgang
beschrankten. In dieser Arbeit wird daher der Versuch unternommen,
ein Teilgebiet, namlich die Formbildung bei der Herstellung der
Gesenkschmiedestucke, in systematischer Sicht darzustellen und eini
ge sich daraus f r die Praxis ergebende Schlusse zu ziehen. 01
Verfahrensmerkmale des Gesenkschmiedens Ein Gesenkschmiedestuck
entsteht durch die Umformung eines erwarmten Rohlings zwischen
geteilten Formwerkzeugen. Die erforderliche Umform arbeit liefern
Hammer oder Pressen."
. . . . . s. 5 I. Rechnerische Ermittlung der KennIinienfelder und
Kennwerte der einzelnen Systeme s. 6 . . . . . . . . . . . .
Einkantensteuerung s. 1 . Die unsymmetrische 7 . 12 2. Die
unsymmetrische Zweikantensteuerung S. . . . . . . Die symmetrische
Zweikantensteuerung s. 15 3. . . . Die symmetrische
Vierkantensteuerung S. 20 4. . Zusammenfassung . . . . . s. . 23 5.
. . . . . . . . . . II. Untersuchungen im stationaren Zustand s. 25
. . . . . . . . . 1 . Die Geschwindigkeitsverstarkung C s. 25 . 0 .
. . . . . . . . . 2. Die Kraftverstarkung E . . s. 27 . . 0 . . . .
. KennIinienfeId s. Das Iinearisierte 29 3. . . III.
Bearbeitungsversuche . . s. 31 1. Versuche mit einer
Stufenschablone . . . . s. 31 a) LangsfehIer . . s. 39 b)
DurchmesserfehIer s. 35 2. Messung der Umkehrspanne unter
Schnittlast . s. 37 IV. Dynamisches Verhalten und
Stabilitatsuntersuchungen S. 43 1. Frequenzganguntersuchung des
geschlossenen RegeIkreises . . s. 43 2. Stabilitatsuntersuchungen .
. s. 47 a) Versuchsaufbau und Ergebnisse . . . . s. 48 b)
Aufteilung des RegeIkreises in Reg- strecke und RegIer . . . . . .
. . . . . . . s. 50 c) Kombination mit Proportionalregler nullter
Ordnung ....... .. . . s. 53 d) Kombination mit Proportionalregler
2. Ordnung . . . s. 55 e) Moglichkeiten zur Vermeidung von
RegeIkreisschwingungen . . s. 63 SchluBbetrachtung . ."
Die Bedeutung der Trocknung als Arbeitsabschnitt der
Papierveredlung zeigt sich bereits in ihrem
betriebswirtschaftlichen Einfluss. Der hier anfallende
Energiebedarf muss bei der Gesamtplanung des Betriebes mit
berucksichtigt werden. Die Raumforderungen der Trockenlage grenzen
viel fach an die gegebenen Moglichkeiten. Die Produktionsmenge
hangt davon ab, mit welcher Geschwindigkeit das veredelte
Papierprodukt getrocknet und damit lagerfahig gemacht werden kann.
Schon ausserlich ist in Ver edlungsbetrieben an der Grosse der
Entluftungsanlagen, Trockenkanalen und Transportvorrichtungen zu
erkennen, dass eine technische Verbesserung des Trocknungsvorganges
einen unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen ver spricht. Die
technischen Moglichkeiten hierzu ergeben sich sowohl aus der Anwen
dung neuer Trockenelemente als auch aus deren sinnvoller Steuerung.
SolcheR9gelaufgaben werden durch die Warmetragheit der machineIlen
Ein richtung erschwert. Jedoch erfordert die Entwicklung, das
Temperatur programm jeder Veredlungsanlage den theoretischen
Gesetzen anzunahern. Physikalisch stellt die Trocknung beim
Beschichten von Papieren und Pappen zwei Teilaufgaben. Zunachst
muss ein unterschiedlich beschichtetes Material mit
unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt moglichst rasch und ohne Ver
nderung der unbefeuchteten Schichten getrocknet werden. Wahrend man
bei der ublichen Papiertrocknung von der gleichmassig durchnassten
Bahn ausgeht, beginnt der Trocknungsvorgang einer Beschichtung
bereits ehe der Befeuchtungsvorgang zu einem Gleichgewichtszustand
kam. Das zweite physikalische Problem ergibt sich daraus, dass die
Trocknung einer Kunststoffdispersion nicht nur die Entfernung des
Wassers zum Ziel hat, sondern auch die fehlerfreie Filmbildung,
also kolloidale Vorgange beim Ubergang von der Dispersion zum Gel."
1m Forschungsbericht Nr. 405 des Wirtschafts- und
Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen [1] wurde untersucht, wie
sich die Fertigungskosten bei den Bearbeitungsverfahren Feindrehen,
AuBenrund-Langsschleifen mit MeBsteuerung, Feinhonen.und
Glattwalzen mit den Anforderungen an die Werkstuckglite andern. Fur
die angefuhrten Verfahren wurden die ermittel- ten Fertigungskosten
in Schaubildern dargestellt, verglichen und dis- kutiert. Der
vorliegende Bericht befaBt sieh in Erganzung dazu weiterhin mit dem
Feindrehen und dem Schleifen gegen Anschlag. Beim Feindrehen wurden
ins- besondere die Ursachen der auftretenden Form- und
MaBabweichungen unter- sucht und der Anteil der Einzelfehler am
Gesamtfehler ermittelt. 2. Bearbeitung der zylindrischen Normprobe
2 1 Feindrehen In dem erwahnten Forschungsbericht Nr. 405 wurde
eingehend untersucht, von welehem EinfluB die Zerspanbedingungen
auf die Oberflachenglite beim Feindrehen sind. Bei den
Untersuchungen uber den Zusammenhang zwischen den Schnittbedin-
gungen und der Form- und MaBgenauigkeit wurden zunachst bei
versehiede- nen Vorschuben und Schnittgeschwindigkeiten jeweils nur
funf Werkstucke bearbeitet, an denen der Kreisformfehler sowie die
Zylindrizitatsabwei- chung und Durchmesserstreuung ermittelt
wurden. Hierbei zeigte sich, daB die Formabweichungen und vor allem
die Durchmesserstreuung mit abnehmen- der Schnittgeschwindigkeit
und greBer werdendem Vorschub ansteigen [1, S.21, Abb.17]. Dieses
Verhalten konnte wegen der geringen Anzahl von Versuchen noch nicht
befriedigend erklart werden. Gleichfalls blieben hierbei die Ve
anderungen der F rmfehler mit zunehmendem VerschleiB des
Drehwerkzeuges unberueksichtigt. Um diese Fragen klaren zu kennen,
muBten die Versuche weiterausgedehnt werden, wobei in der
Hauptsache den auftretenden Form- und MaBabweichun- gen und ihrer
Erfassung als Einzelfehler besondere Aufmerksamkeit ge- widmet
wurden.
Mit Druckluft betriebene und von Hand gefuhrte schlagende Werkzeuge
(Ab bauhammer, Niethammer, Meisselhammer u.a.) werden in
zunehmendem Masse mit gummielastischen Stoffen am Hammergriff und
an anderen Stellen ausgerustet. Diese Stoffe zeichnen sich durch
eine besonders hohe Dampfung aus. Sie sollen den Ruckschlag dieser
Werkzeuge, der bei den langer damit arbei tenden Menschen schwere
korperliche Schadigungen hervorrufen kann, ver ringern. Die
Dampfung ist allgemein die zeitliche Abnahme der Amplitude einer
Schwingung infolge des Uberganges von Schwingungsenergie in Warme.
Sie ist bei den gummielastischen, also hochmolekularen naturlichen
oder kunstlichen Stoffen als hoch im Verhaltnis zu Stahl zu
erwarten. Das er gibt sich aus ihrer chemischen Struktur, der
Beweglichkeit der Molekule einerseits und der inneren
Ruckstellkraft andererseits. Nach Aussagen der Manner, die mit
schlagenden Druckluftwerkzeugen arbei ten, musste bei Verwendung
von gummielastischen Stoffen an geeigneten Stellen der Hammer eine
wesentliche Milderung des Ruckschlages auf die bedienende Person zu
erwarten sein. Zunachst sind jedoch diese Aussagen mit aller
Vorsicht zu werten, da exakte Messungen uber die Auswirkung dieser
Stoffe als Dampfungselemente noch nicht vorliegen. Sollte eine
Milderung des Ruckschlages exakt nachgewiesen werden, dann ist
weiter damit noch nicht gesagt, dass nun keine korperlichen Schadi
gungen mehr auftreten werden. Diese Frage kann nur vom Mediziner
und dann voraussichtlich erst in Jahren beantwortet werden, da die
Schadigungen, generell auch als Abbauhammerkrankheiten bezeichnet
4], bekanntlich erst nach vielen Jahren auftreten. Ausserdem
erleiden nicht alle mit Pressluft hammern Arbeitenden Schaden, es
spielt also auch ein physiologischer An lagefaktor eine Rolle."
Umlaufende Schleifkorper gehoren wegen der hohen
Betriebs-Umfangsgeschwin- digkeit zu den hochst beanspruchten
Werkzeugen. Jahrlich melden die Un- fallstatistiken durch
Schleifkorperbruche entstandene Unfalle. Wenngleich die Zahl der
Scheibenbruche im Verhaltnis zur Gesamtzahl der gefertigten
Schleifkorper gering ist, so bedeutet doch jeder UnfaII Schaden an
der Gesundheit der die Maschinen bedienenden Menschen und unnotige
Kosten. Die Schleifscheibenhersteller sind daher bestrebt, durch
eine sorgfalti- ge Herstellung Schleifkorper ausreichender
Festigkeit herzustellen. Von den die Benutzer vertretenden
Berufsgenossenschaften werden nur solche Schleifkorper fur den
Gebrauch zugelassen, die in einer Musterprufung eine ausreichend
hohe Bruchumfangsgeschwindigkeit bewiesen haben. Mittels der
Bruchumfangsgeschwindigkeit kann die bei der Betriebsgeschwin-
digkeit vorhandene Sicherheit gegen einen Bruch durch Fliehkrafte
erst dann richtig beurteilt werden, wenn das
Spannungs-Dehnungs-Verhalten des Werkstoffes bis zum Bruch bekannt
ist. 1m Schleifbetrieb werden oben- drein durch die Schleifkrafte
Werkstoffspannungen erzeugt, die bei der bisherigen Musterprufung
nicht berucksichtigt wurden. Die unsichere Kenntnis dieser beiden
Voraussetzungen zur Beurteilung der Sicherheit umlaufender
Schleifkorper wurde bislang als groBer Mangel empfunden. Daher sind
in der vorliegenden Arbeit die in umlaufenden Schleifkorpern durch
Fliehkrafte und Bearbeitungskrafte entstehenden Dehnungen bis zum
Brucheintritt gemessen worden. Dadurch wird eine Be- urteilung der
wahren Sicherheit der Schleifkorper gegen einen Bruch durch
Fliehkrafte und Bearbeitungskrafte ermoglicht. 2. Einrichtung der
Prufstelle fur schnellumlaufende Werkzeuge Schleifkorper werden
hinsichtlich ihrer Sicherheit gegen Bruch in beson- deren
Schleuderprufstanden untersucht. Diese bestanden bislang aus kraf-
tigen Prufspindeln mit einer geeichten Drehzahlanzeige und
gestatteten nur eine Prlifung der Sicherheit gegen einen Bruch
durch Fliehkrafte [1J.
Die Oberflache eines Textilgutes wird in der Praxis durch Haften,
Reiben und Stossen an Fremdkorpern aller Art, aber auch durch
Reiben gegen das gleiche oder ein anderes Textilgut, beansprucht.
Dementsprechend sind die Wirkungen an der Oberflache und im Gefuge
durchaus unterschiedlicher Art. Man ist in letzter Zeit haufig
geneigt, die Scheuerprufung schlechthin in unmittelbare Beziehung
zur Gebrauchstuchtigkeit des Textilgutes in bezug auf die'genannten
Beanspruchungen zu setzen und wertet ein besse res .Ergebnis in der
Scheuerprufung als Beweis fur eine hohere Gebrauchs tuchtigkeit.
Dann aber musste eine Scheuerprufung grundsatzlich imstande sein,
diese kombinierten Beanspruchungen vollstandig nachzuahmen. Es ist
ohne weiteres einzusehen, dass diese Bedingung fur kein Scheuer
prufgerat voll erfullt ist. Man ist vielmehr bemuht, die
Einzelprufung moglichst weitgehend entsprechend der speziellen
Beanspruchung in der Praxis zu gestalten. Da diese Beanspruchung
aber unterschiedlich ist, musste auch die Beanspruchungsart durch
die Prufung unterschiedlich sein, und der Geratebauer musste seine
Prufgerate nach entsprechenden Grund satzen bauen und fur ihr
Einsatzgebiet entsprechend kennzeichn n. Dabei kann durchaus als
erstrebenswert bezeichnet werden, ein solches Prinzip fur
Scheuerprufungen zu entwickeln, welches im Mittel den verschiedenen
Beanspruchungsarten entspricht. Weiter sollen die Ergebnisse dem
Abnutzungsgrad der Praxis zahlenmassig entsprechen, zum mindesten
aber soll bei der Prufung verschiedener Pro ben die Rangfolge
gleich derjenigen sein, welche sich im praktischen Ge brauch
ergibt. Das ist naturlich nur dann zu erwarten, wenn die Beanspru
chungsart nahezu gleichartig nachgeahmt wird. Insbesondere aber
wird man nur Zahlenwerte fur Gewebe usw. vergleichen konnen, die
der gleichen Be anspruchungsart ausgesetzt waren."
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