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Mit den Bestrebungen. die Wettbewerbsfahigkeit des deutschen
-Steinkohlenbergbaus zu steigern. sind die.immer hoheren Anfor-
derungen an die Leistungsfahigkeit der im Abbau eingesetzten
Maschinen eng verbunden. Das Ziel. die Gewinnungseinheiten zu
verbessern und die mechanische Beanspruchung der Maschinentei- le
zu verringern. wurde bisher Uberwiegend in Zerspanungsun-
tersuchungen mit einer angestrebten groBtmoglichen Verringe- rung
der Schnitt- und AndrUckkrafte bei einem minimal en Ver- schleiB
der Werkzeuge verfolgt. 1m Gegensatz zu dem Arbeitsvorgang "Losen"
der bergmannischen Gewinnung mineralischer Rohstoffe liegen nur
wenige Berichte Uber die Problematik des Arbeitsvorganges "Laden"
vor. Der Ladevorgang beschrankt sich hierbei im Gegensatz zu Tage-
baugeraten. die im gewachsenen Boden arbeiten. auf das Weg- raumen
einer SchUttung. Sowohl die Anordnung der Ladeeinrich- tungen an
Maschinen der schneidenden Gewinnung als auch die Ausbildung der
Ladeeinrichtungen an Maschinen der schalenden und schneidenden
Gewinnung geschieht weitgehend nach Erfah- rungswerten aus dem
Einsatz im untertagigen Gewinnungsbetrieb. Dabei wird z.B. einzig
das Ausraumen der Ladegasse als MaB- stab fUr die Beurteilung von
Ladeeinrichtungen benutzt. ohne BerUcksichtigung des Ladevorganges
und der Ladekrafte. Soweit Messungen unter Tage durchgefUhrt
wurden. erfolgten sie als Leistungsmessungen der Antriebe und
erfaBten nur die Summe aller Einzelbetrage. Ober den Betrag der
Einzelkrafte. z.B. der Ladekraft. konnte keine eindeutige Aussage
getroffen wer- den. Die Ermittlung der GroBe eines Ladegerates und
der er- forderlichen Antriebsleistung fUr eine bestimmte
Ladekapazi- tat hangt von der Arbeitsgeschwindigkeit und der
Antriebs- kraft abo Die moglichst genaue Kenntnis der Art und GroBe
der Widerstande und deren Streuung ist daher unbedingt notwendig.
Der Faktor "Produktqualitat" gewinnt in zunehmendem Ma8e an
Bedeutung fur die Wettbewerbsfahigkeit der Unternehmen. Dies fuhrt
zwangslaufig zu der Forderung nach engeren Fertigungstoleranzen und
damit auch zu hoheren Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit
der produkterzeugenden Fer- tigungsmittel. Die
Fertigungsunsicherheit - definiert als MaB fur die
Fertigungsgenauigkeit des Herstellprozesses - wird einer- seits
durch maschinenbedingte Einflu3groBen, wie beispiels- weise G.
eometrie und Kinematik der werkzeugmaschine und an- dererseits
durch nichtmaschinenbedingte EinfluBgroBen, wie beispielsweise
Maschinenbedienung und Werkzeug, bestimmt (Bild 1) /1/. Stat. Pro-
Ver- FOh- dukt- pr O- halten rungen funq 10--- -- Maschinenbedingte
finfluBgrOnen ichtmasch inenspezifische [influBgrOBen J Bild 1:
EinfluBgroBen auf die Fertigungsunsicherheit - 2 - Die Auswirkungen
maschinenbedingter EinfluBfaktoren auf die Fertigungsunsicherheit
werden unter dem Begriff "Arbeits- unsicherheit" zusammengefaBt.
Insbesondere bei den heute eingesetzten NC-Werkzeugmaschinen, bei
denen der EinfluB der nichtmaschinenspezifischen EinfluBgroBe
"Maschinen- bedienung" weitgehend eliminiert ist, muB der
Arbeitsun- sicherheit eine zentrale Bedeutung beigemessen werden.
Sie kennzeichnet unmittelbar die Relativbewegung zwischen Werk-
zeug und Werksttick und somit die auf einer Werkzeugmaschine
realisierbaren MaB-, Lage- und Formtoleranzen. Die Bestim- mung der
Arbeitsunsicherheit im Rahmen von Abnahmeverfahren und periodischen
Uberprtifungen des vorhandenen Maschinenparks ist daher
gleichermaBen ftir Konstruktion, Fertigungsplanung und -steuerung
von Interesse.
Bewegungen von Maschinenteilen werden durch die technischen
Funktionen einer Maschine vorgeschrieben. Zur Erzeugung
ungleichf5rmiger Bewe- gungen k5nnen Kurbelgetriebe,
Kurvengetriebe, aber auch hydraulische, pneumatische oder
elektrische Antriebe verwendet werden. Jede Getriebeart hat ihre
spezifischen Vorteile; wesentliche Vorteile der Kurbelgetriebe sind
geringe Fertigungskosten, FormschluE durch Dreh- oder Schubgelenke
und dadurch die M5glichkeit, hohe Betriebsdrehzahlen zu erzielen.
Die Synthese der Getriebe, namlich die Realisierung vorgegebener
Bewegungsablaufe mit Kurbelgetrieben, ist jedoch im allgemeinen
sehr schwierig. Viele L5sungen konnten nur aufgrund zeitintensiver
Experimente gefunden werden, wobei die verwendeten Getriebe oft
mehr Getriebeglieder aufwiesen - damit auch komplizierter und
teurer wurden - als eigentlich erforderlich. Verstandlich sind
deshalb alle Bestrebungen, die dar auf abzielen, die Ge-
triebesynthese zu erleichtern. Rationalisierungsm5glichkeiten
ergeben sich einerseits durch die Wahl geeigneter
Syntheseverfahren, andererseits durch den Einsatz moderner
Hilfsmittel, z. B. elektronischer Datenverarbeitungs- anlagen. Die
Wahl des geeigneten Syntheseverfahrens ist entscheidend von der Art
der Aufgabenstellung abhangig. Bei der Verwirklichung von
Uebertragungsfunk- tionen sind drei grundsatzlich verschiedene
Aufgabenstellungen und damit drei Syntheseverfahren zu
unterscheiden. Unter der Uebertragungsfunktion O. Ordnung ist die
mathematische Abhangigkeit der Abtriebsgr5Ee y von der
Antriebsgr5Ee x zu verstehen. y Bild 1: Verwirklichung endlich
benach- barter Punkte der Ubertragungs-
Zur Steigerung der Produktivitat und Flexibilitat setzt die In-
dustrie in zunehmendem Masse numerisch gesteuerte Frasmaschinen
ein. In einzelnen Fallen sind dies Maschinen, die nicht nur
entsprechend den kartesischen Koordinaten drei translatorische
Bewegungen, sondern zusatzlich zwei rotatorisehe Bewegungen - d. h.
funf Achsen - simultan gesteuert besitzen. Damit koen- nen solche
Maschinen sowohl die Lage der Fraserspitze als auch die Richtung
der Fraserachse numerisch gesteuert verandern. Diese zwei
zusatzlichen kinematischen Freiheitsgrade ermoegli- chen es,
einerseits komplizierte Werkstuckflachen technologisch und
geometrisch gunstiger "funfachsig'' zu frasen, andererseits
erfordern sie einen erheblich hoeheren Investitionsaufwand fur
Anlagen und Entwicklung. Deshalb wurde diese Frasmethode bisher nur
wenig eingesetzt. Durch die zwei zusatzlichen Freiheitsgrade
entstehen der Ar- beitsvorbereitung Probleme in der Technologie,
der Teilepro- grammierung und Postprozessorverarbeitung. Fur jeden
neuen An- wendungsfall mussen die Anwender zugeschnittene
Einzelloesungen finden, wobei die Wirtschaftlichkeit aufgrund des
hohen Anlage- wertes im Vordergrund steht. Diese Einzelloesungen,
von denen sehr wenig veroeffentlicht wurde, sind i. a.
Erweiterungen von bereits erprobten dreiachsigen Versionen. Deshalb
ist die Zielsetzung dieser Arbeit, die Einzelprobleme der
Arbeitsvorbereitung unter allgemeingultigen Gesichtspunkten zu
analysieren und Anwendern Anhaltspunkte fur den wirtschaft- lichen
Einsatz des funfachsigen Frasens in weiteren Anwendungs- bereichen
zu liefern. Fur den praktischen Teil der Untersu- chungen stand
eine numerisch gesteuerte Funfachsen-Frasmaschine, Rechenzeit am
Grossrechner CD 6600 sowie die Programmiersprachen FORTRAN IV und
APT III zur Verfugung.
1m Rahmen eines Forschungsvorhabens (IV A 3-5081) des Land- amtes
fUr Forschung wurden in den Jahren 1971 und 1972 am Werk-
zeugmaschinenlabor der TH Aachen grundlegende Untersuchungen
durchgefUhrt, die zu dem Ergebnis fUhrten, daB Kleinrechner grtind-
satzlich in der Lage sind, die BeViegungsablaufe von numerischen
Werkzeugmaschinen zu steuern, sowie StellgroBen an die I'laschine
auszugeben und auBerdem zeitunkritisch die
Haschinensignalanderungen zu bearbeiten. Als Erganzung zu diesem
Forschungsvorhaben erteilte das Landesamt fUr Forschung fUr die
Jahre 1973 und 1974 dem '({erk- zeugmaschinenlabor einen weiteren
Forschungsauftrag (IV B 1-5431), in dem die IvloGlichkeiten
untersucht werden sollten, das in dem Vor- haben IV A 3-5081
realisierte CNC-System, be tehend aus einer CNC- Steuerung und
einer Revolverdrehmaschine, durch anwenderorientierte und
prozeBbedingte Systemerganzungen zu verfeinern und auBerdem den
Auslastungsgrad dieser Steuereinheiten durch Ubernahme zusatzlicher
Funktionen zu erhohen. Die im folgenden beschriebenen Ergebnisse
der dicsbezUglich durchge- fUhrten Forschuncsarbeiten unteilen sich
in - prozeBbedingte Systemerganzungen, die sich r.: tit Problemen
des Gewindeschneidens auf zylindrischen oder kegeligen Korpern
sowie der digitalen Glattung bei Schnittmotorantrieben be-
schaftigen, - anwenderorientierte Systemerganzungen, unter denen
Erstellungs- und Korrekturmoglichkeiten von NC-Lochstreifen zu
verstehen sind - Systemerweiteru. 'lgen durch die Ubernahme von
logischen steuerungs- funktionen der AnpaBsteuerung numerischer ',
'!erkzeugmaschinen und durch die ealisierung von Hilfsmitteln, mit
denen die ?erti- gungseinrichtung automatisch Uberwacht werden w.
nn. 2 2. Erarbeitung der Struktur und ArbeitsVieise erganzender
Systemteile zu einer Basis-CNC 2. 1 Die digitale Glattung Bei
Verwendung von Schrittmotorantrieben soll dieser Baustein uni-
versell, d. h.
A must-read for STEM graduates who aspire to be the technical
leaders and executives of our next generation.This book is also for
mid-level technical managers who seek to move up the corporate
ladder but are not sure how to differentiate themselves from their
peers. Pete Devenyi highlights ten capabilities that technology
leaders must develop and nurture in order to achieve their full
potential. He shares learnings and techniques through a collection
of compelling, real-world stories from his own 37-year technology
journey. He discusses the importance of a never-ending commitment
to technical education but recognizes that it can only propel a
leader so far. It is critical to develop many additional skills as
well, such as the ability to maintain composure in high-pressure
situations. Technologists who commit to acquiring all the
capabilities outlined in the book are far more likely to rise to
senior executive levels in major corporations.
In der spanenden Fertigung haben sich bei groP., en Serien
WerkstiickmeBsteuerungen als Mittel zur Automation bewiihrt. Sie
ermoglichen die Erfassung und Ausregelung des bei del.' Bearbeitung
unvermeidbar auftretenden Summenfehlers durch direkte Erfassung dos
tatsachlichen WerkstiickmaBes. Hierdurch kann iiber lange Zeit eine
gleichJ!\aP., ig hohe Fertigungsgenauig- keit eingehalten werden.
Zusatzlich ergibt sich eine starke Verkiirzung del' Ncbenzeiten,
die der durch eine numerische Steuerung des Arbeilsprozesses
erziclbaren Verkiirzung ver- gleichbar ist. Fiir die Kleinserion-
und Einzelfertigung konnen hlcBsteuerungen iihnliche Vorteile
bringen, da in diesem Fertigungsbereich die MeP., zeiten einen
bedeutenden Teil der Nebenzeiten ausmachen. Ihr Einsat7. scheiterte
jedoch bisher an zwei Problemen, die sich aus del- kleinen
LosgroP., e ei-geben. Da das Werkstiick im Grenz- fall der
Einzelfertigung nul' einmal auf einer Maschine bear- beitet wird,
rouP., zum einen die Messung am Werkstiick wahrend der Bearbeitung
erfolgen. Zum anderen ergibt sich aus dem groP., en
Werkstuckspektrum die Forderung nach einem MeBverlahren, das dem
jeweiligen SollmaP., flexibel angepaBt werden kann, also nach
absolu tel' IIlessllng in einem groP., en Bereich. Dabei muP.,
jedoch eine MeP., genauigkeit erzielt werden, die der mit relativ
arboitenden Verfahren bei der GroBserienfertigung erreichbaren
Genauigkeit entspricht. Wiihrend fUl' MeP., steucrungen, die das
IstmaB durch cine einmalige Messung ch der Bcarbeitung erfassen,
auch beriihrende Antast- verfahren eingesetzt werden konnen, liiP.,
t sich eine konstante Genauigkeit bei einer Messung wah rend der
Bearbeitung nul' mit beriihrungslosen Gebern erzielen, da diese
sich standig im Eingriff befinden mussen.
Mit dem Auftreten von Schwingungen an spanenden Werkzeugmaschinen
wird insbesondere die erreichbare Zerspanleistung und die
WerksttlckqualiUit erheblich beeintrlichtigt. Das wirft vor aHem
fUr den Einsatz von Maschinen in der Produktion erhebliche
betriebsorganisatorische Probleme auf. 1m Rahmen der stlindig
steigenden Anforderungen an die Leistungsflihigkeit und Genauigkeit
der Werkzeugmaschinen ist es daher erforderlico, das dynami- sche
Verhalten der Maschinen zu verbessern. Die Anregung der
Schwingungen hat entweder ihren Ursprung in der Fremd- erregung
oder in der Selbsterregung, dem sog. regenerativen Rattern, wo- bei
aIle Elemente der Maschine mehr oder weniger zu Schwingungen ange-
regt werden. Bei der Fremderregung handelt es sich um erzwungene
Schwin- gungen, wlihrend bei der Selbsterregung im allgemeinen ein
Bauteil der Maschine zu Schwingungen mit seiner Eigenfrequenz
angeregt wird. Die Beseitigung der Schwingungsanregung bereitet
stets gro13e Schwierig- keiten. Die Anregung durch fremderregte
Schwingungen von au13en lli13t sich teilweise durch die sog. Aktiv-
und Passiv-lsolierung beheben. Handelt es sich dagegen um
Schwingungen, die ihren Ursprung z. B. in Unwuchten, Lagerfehlern,
Zahneingriffen oder wechselnden Schnittkrliften haben, ist eine
Ausschaltung der ErregerqueHe nur z. T. durch Auswechseln der Ele-
mente durchfUhrbar. Auch auf eine nachtrligliche Versteifung des
Systems, die bei entsprechender Auslegung eine Verbesserung des
dynamischen Ver- haltens bewirkt, mu13 in den meisten Flillen wegen
des hohen konstruktiven und finanziellen Aufwandes verzichtet
werden.
It provides information about design and implementation that meets
industry standards to support better and faster reforms in
technical and vocational education and training. It is the second
volume in the Training Facility Norms and Standard Equipment Lists
series covering the strategic manufacturing trades (i) precision
engineering or machining, (ii) mechatronics technology, (iii)
mechanical technology, and (iv) electrical technology. The four
volumes are designed for technical and vocational education and
training practitioners as well as policymakers in related sectors.
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