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Books > Professional & Technical > Industrial chemistry & manufacturing technologies > General
Das Herstellen von Borden besteht darin, dass Randzonen von ebenen Blechteilen aufgerichtet werden. Je nach der Werkzeugform entstehen dabei gerade (Abb. 1. 1 ), nach innen zum Blechteil hin (Abb. 1. 2) oder nach aussen gekrummte Borde (Abb. 1. 3). Dieses Hochstellen von Borden erscheint zunachst als ein Biegen. So weit die Kanten gerade sind, ist es tatsachlich ein reiner Biegevorgang. Geht man indes zu gekrummten Kanten uber, so treten im hochgestellten Bord zusatzlich Zug-oder Druckspannungen auf. Verlauft die Krummung der Kante gleichmassig, so ergibt sich die geschlossene Kreiskante. Dabei besteht eine AEhnlichkeit zum Tiefziehen, weshalb man das Verfahren als "Tiefziehen ohne Blechhalter" bezeich net. Bei niederen Borden ist in der Praxis auch die Benennung "Anbiegen von Borden" gebrauchlich. 0. KIENZLE [1] ordnet das Verfahren unter bestimmten Voraussetzungen dem Biegen zu und unterscheidet: A) Biegen um gerade Achsen B) Biegen um gekrummte Achsen Das letzte V erfahren kann auf zweierlei Art verwirklicht werden, namlich a) mit Werkzeugen mit konkav gekrummter Biegekante (Ringkante), b) mit Werkzeugen mit konvex gekrummter Biegekante (Stempelkante). Die Biegeachse ist dabei der geometrische Ort der Krummungsmittelpunkte von nebeneinander liegenden Blechquerschnitten. Die Bezeichnungen konkav und konvex koennen jedoch nur fur koerperliche Gegenstande angewendet werden, also fur die der Biegeachse zugehoerige abgerundete Kante am Werkzeug. Mit den beiden Werkzeugformen (a und b) koennen Innen- bzw. Aussenborde sowohl durch Drucken, das hier nicht behandelt wird, als auch zwischen Stempel und Ring hergestellt werden.
Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Frage, welchen physikalischen und sonstigen Gesetzen schlagende Druckluftwerkzeuge folgen und welche Schlusse daraus zu ziehen sind. Die nachfolgend dargestellten Versuche sind u. a. mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen ermoglicht und im Institut fur Maschi nenwesen und Elektrotechnik der Bergakademie Clausthal erarbeitet worden. Die Versuchsergebnisse sind z. T. in anderer Form und anderem Zusammenhang ver offentlicht oder als Manuskript gedruckt (s. Literaturverzeichnis). 5 Inhalt 1. Einleitung .................................................... 9 2. Allgemeines ................................................... 11 3. Hauptgleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 4. Kolbenkraft und Ruckkraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 5. Arbeitsbereich des Hammers im Normalbetrieb .................... 23 6. Schlagarbeit ................................................... 29 7. Bewegungsverhaltnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . .. 32 8. Schlagvorgange . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 33 9. Versuchsdurchfuhrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 38 10. Krafte im normalen Betrieb .: ................................... 57 11. Krafte im abnormalen Betrieb ................................... 70 12. Zusammenfassung.............................................. 82 7 1. Einleitung Handgefuhrte schlagende Werkzeuge aller Art, Abbauhammer, Niet-, Meissel hammer u. a. m., sind in ihrer Wirkungsweise und mit Bezug auf ihre Einwirkung auf den Mann, der mit ihnen arbeitet, seit ihrem Aufkommen bis in die letzte Zeit hinein untersucht worden. Die Untersuchungen beschrankten sich vorwiegend auf die vom Hammer nach aussen ausgeubten Wirkungen, wenn auch Ansatze vorhanden waren, die erregen den Krafte der Hammer in ihrer Grosse und in ihrem zeitlichen Verlauf zu messen. Die erregenden Krafte werden von der Druckkraft der Arbeitsluft ausgelost. Bereits HOFFMANN 7] hat auf die Notwendigkeit hingewiesen, diese Krafte durch Indizierung der Hammer zu bestimmen und hat auch solche Diagramme vor gelegt."
Die ersten beiden Auflagen dieses Buches, von Dr.-Ing. W. FAHRENBAoH be- arbeitet, sind 1939 und 1949 erschienen. Inzwischen ist bei den Widerstands- schweissmaschinen in weitem Umfange die elektronische Steuerung eingefuhrt worden, die sich hier besonders bewahrt hat. Dadurch ist der Stoff in solchem Masse groesser geworden, dass sich der Verlag entschlossen hat, dies Buch als Doppelheft erscheinen zu lassen. Die neuen Stoffgebiete hat Dipl.-Ing. W. BRUNST bearbeitet und zugleich die Aufgabe ubernommen, diesen neuen Teil mit dem von Dr. FAHRENBAOH neu bearbeiteten Inhalt der letzten Auflage zu einem ge- schlossenen Ganzen zu verschmelzen. So erscheint dieses Werkstattbuch nun in ganz neuer Form mit doppeltem Umfang und vollstandig neu bearbeitetem Inhalt. Es will der Praxis des Wider- standsschweissens dienen und dabei dem Betriebsmann, daruber hinaus auch dem Konstrukteur und dem Studierenden eine Hilfe sein. Bei dieser Gelegenheit soll auch nochmals all den Firmen gedankt werden, die in grosszugiger Weise die verwendeten Unterlagen und Bilder zur Verfugung gestellt haben, besonders der Firma Robert Bosch GmbH., die es durch ihr Einverstand- nis ermoeglicht hat, das Buch in dieser Form herauszugeben. Herrn lng. K. BAUER danken die Verfasser fur das Lesen der Korrektur und insbesondere fur die Durch- sicht und UEberarbeitung des steuertechnischen Teiles.
Herrn Prof. Dr.-Ing. RYozoToEI, UniversitatKyoto, binich zu groesstem Dank verpflichtet, weil er mir Einblick in seine jungsten Untersuchungen uber den Temperatur- und Feuchtigkeitsverlauf im Gut beim Trocknen gegeben und mir sehr aufschlussreiche Bilder uberlassen hat. Fur kritische Hinweise und gute Ratschlage danke ich Herrn Prof. Dr. GR.ASSMANN, Zurich, Herrn Prof. Dr. HUBER, Linz, sowie Herrn Reg.- Direktor Dr.-Ing. KoLLMAR, Berlin. In besonderem Masse gilt mein Dank dem Verlag Springer, der allen meinen Wunschen bereitwillig entgegengekommen ist und fur die Aus- stattung des Buches in vorbildlicher Weise Sorge getragen hat. Darmstadt, im Sommer 1962 0. Kriseher nena: u5evpivov ylie eiJTtV enl TOIJOVTOV -r' U1e(!tsser; emCTJTeiV 1elf{}' [1erJ: IJTOV yivo; eq;' OIJOV n TOV 1t(!rX')'ssri: TO; ffJVIJtl; B1tt BJ( ETrJ: t. Der geschulte Mann erstrebt in jedem Fach- gebiet keine groessere Genauigkeit, als das Wesen des Gegenstandes (vernunftigerweise) zulasst. ARISTOTELES, Nikomachische Ethik 1094 b 24. Vorwort zur ersten Auflage Das vorliegende Buch wendet sich an diejenigen Ingenieure, Physiker und Chemiker, die mit der Handhabung, UEberwachung, Entwicklung, Planung und dem Entwurf von Trocknungsvorrichtungen zu tun haben. Zur Beurteilung moeglicher Warmeausnutzung, sinnvoller Anwendung der verschiedenen Trocknungsverfahren und Apparate, zur richtigen Dimensionierung von Trocknern fur verschiedenartige Guter bedarf es eines Einblicks in die physikalischen Vorgange beim Trocknen.
1.1 Schalenbauweisen Im Leichtbau werden haufig mit Vorteil Schalenbauweisen angewandt, d.h. die Krafte werden nicht in kompakten Bauelementen konzentriert, sondern weitgehend uber grossflachige Werkstoffpartieen verteilt, die nahe der Aussenkontur des Bauteiles gelegen sind oder diese selbst bilden. Die Steigerung der Werkstoff-Festigkeiten ermoeglicht sehr dunnwandige Scha- lenkonstruktionen, soweit es durch besonders konstruktive Massnahmen ge- lingt, die neben Zugspannungen fast in allen Bauteilen in der Ebene der Schalenhaut auftretenden Druck- und Schubspannungen zu beherrschen. Entscheidenden Einfluss auf die ubertragbare Druckspannung in einer Scha- le (Schub kann als eine zusammengesetzte Beanspruchung gleich grosser, senkrecht zueinander wirkender Druck- und Zugspannungen betrachtet wer- den) hat die Biegesteifigkeit der Schalenhaut. Diese wurde in manchen Konstruktionen durch Vernieten, Verschweissen, Verloeten oder Verkleben von Versteifungsprofilen mit der Schalenhaut erhoeht; jedoch lagen die bei Ersch8pfung der Tragfahigkeit solcher Konstruktionen erreichten mittleren Druckspannungen in den meisten Fallen weit unter der Druck- festigkeit oder der Fliessgrenze des Werkstoffes. Neuerdings verwendet man statt Versteifungsprofilen vorteilhaft kon- tinuierliche Stutzungen durch Wabenstoffe oder poroese Leichtstoffe und erreicht damit hoechste Ausnutzung des tragenden Werkstoffes. Bei gun- stiger Werkstoffkombination und sorgfaltiger Dimensionierung sowie ei- ner Gestaltung der Bauteile, die alle speziellen Eigenschaften der Werk- stoffe berucksichtigt, kann die Druckfestigkeit oder Fliessgrenze des tragenden Schalenwerkstoffes erreicht werden, ohne dass vorher Beulung eint itt. Diese Formhaltigkeit auch unter Belastung ist haufig ein we- sentlicher Gesichtspunkt bei car Wahl einer Bauweise, insbesondere im Flugzeugbau, wo die Forderungen nach aerodynamisch hochwertiger Uber- flache und Profiltreue standig weiter verscharft worden sind.
This publication explores the use of regulatory technology (regtech) in finance. It discusses how to design an optimal architecture, alongside policy considerations for an integrated regtech and supervisory technology ecosystem. It highlights the interaction of industry use of technology in compliance and risk management; regulator and supervisor use of technology for supervision, monitoring, and enforcement; and use of technology to embed regulatory requirements and systems into financial infrastructure. The publication introduces key policy frameworks that enable ecosystem relationships at national, regional, and international levels, and showcases vital agile data management and standardization frameworks.
Es gibt wohl kaum ein Gebiet in den verschiedenen Zweigen des Werkzeugbaues, das so vielseitig ist, wie das der Werkzeuge fur die Blechbearbeitung, Daher sind im vorliegenden Heft! an Stelle von Beispielen fertiger Konstruktionsgebaude die einzelnen Bausteine dazu geboten, die man leicht zu neuen Gebauden zusammen fugen kann. Der Konstrukteur soll durch Vergleich der verschiedenen Ausfuhrungsformen untereinander erkennen koennen, welches in jedem Fall die fur ihn zweckmassige Gestalt ist. Es werden nicht nur die unmittelbar zum Schneiden dienenden Werk zeuge behandelt, sondern auch alle anderen zur richtigen Zusammenarbeit im Werkzeug wichtigen Bauteile, wie z. B. Werkstoffuhrungen, Verbindungsteile usw. I. Das Gestalten von Stempel und Schnittplatte A. Allgemeine Richtlinien I. Form und Menge als W erkzeuggestalter. Die Festlegung der fur jeden einzelnen :Fall richtigen Konstruktionsform entscheiden die Anforderungen, die an das her zustellende Werkstuck gestellt werden, und die in Frage kommenden Stuckzahlen. Diese beiden Umstande legen fast immer eindeutig die Konstruktion fest. Andere Grunde, wie z. B. nicht geeignete Maschinen oder fur bestimmte Arbeitsverfahren nicht geeignete Arbeiter, vielleicht auch nicht tragbare Kosten, zwingen allerdings zur Beachtung. 2. Festlegung der Belastung und Beanspruchung. Wenn die Konstruktion fest liegt, lasst sich der Wirkungsgrad eines Werkzeuges, d. i. der Werkzeugkostenanteil je Pressstuck, nach den verschiedenen Gesichtspunkten ermitteln. Dabei spielt in erster Linie die Bauart, d. h. die Abmessungen der einzelnen Werkzeugbestandteile und die Auswahl der verschiedenen Stahllegierungen, eine grosse Rolle. Sie werden bestimmt von den im Werkzeug auftretenden Kraften und Beanspruchungen.
Der Bericht schlieBt an den Forschungsbericht Nr. 426 des Ministeriums fur Wirtschaft und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen an und ent halt die Ergebnisse systematischer Untersuchungen der HaupteinfluBgro Ben fur den Raumvorgang. 1. Einleitung 1.1 Einfuhrung und Aufgabenstellung Das Raumen hat in den Betrieben der Massenfertigung eine weite Verbrei tung gefunden. Es wurde erstmalig gegen Ende des vergangenen Jahrhun derts bekannt und angewendet, gewann seine eigentliche Bedeutung in Deutschland jedoch erst in den zwanziger Jahren und nahm von da einen steilen Aufschwung. Beim Raumen handelt es sich um ein spangebendes Arbeitsverfahren, bei dem die Zerspanaufgabe auf eine Vielzahl von Schneiden verteilt ist. Die einzige Bewegung zwischen Werkzeug und Werkstuck wahrend der Zer spanung ist die Schnittbewegung. Eine gesonderte Vorschubbewegung wie z.B. beim Drehen, Frasen, Hobeln und Sagen ist nicht notwendig, da durch die im Werkzeug vorhandene Zahnsteigung die GroBe des Arbeitsfort schrittes und damit die Spanabnahme festgelegt ist (Abb. 1). Form und MaB des Werkstuckes werden also allein durch die Ausbildung des Raum werkzeuges bestimmt. Da das Raumen meist eine Endbearbeitung im Fertigungsablauf eines Werk stuckes darstellt, wird zugleich eine hohe Genauigkeit des Werkzeuges verlangt. So werden z.B. Werkstucke mit ISA-Qualitat 6 oder 7 durch Raumen hergestellt. Aus diesem Grunde sind die Kosten fur die Herstel lung eines Raumwerkzeuges oft sehr hoch, so daB sich das Verfahren praktisch nur fur den Einsatz bei Serien- oder Massenfertigung eignet."
Wenn auch die Bedeutung der Feile als Handwerkzeug in hochindustriali- sierten Landern insbesondere bei der Massenfertigung durch wirtschaft- lichere Fertigungsverfahren, die geringe oder keine Nacharbeit erfordern, und durch den wachsenden Einsatz von Schleifscheiben und -bandern zu- ruckgegangen ist, so gibt es doch nicht nur Gebiete, auf denen die Feile sich weiter behaupten wird, zum Beispiel bei Reparaturen, Putz- und Scharfarbeiten, sondern es sind nicht zuletzt infolge der zunehmenden Lohnsteigerungen neue Anwendungsgebiete fur den Einsatz von Feilen ent- standen. Hinzu kommt, dass der Weltbedarf an Feilen in den letzten Jahren gestie- gen ist und fuhrende Weltfirmen, die sich alle Moeglichkeiten einer in- dustrienahen Forschung zunutze machen und daher einen hohen Stand der Gleichmassigkeit von Feilen und der Fertigungsmechanisierung erreichen koennen, ihre Feilenfabrikation vergroessert bzw. neue Werke fur die Fei- lenherstellung errichtet haben. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist die Feilenherstellung bei den meisten einschlagigen Firmen noch sehr stark lohnorientiert. Trotz aller Sorgfalt und Sachkunde in den einzelnen Fertigungsgangen beste- hen erhebliche - gefuhlsmassig beurteilte - Unterschiede in den Leistun- gen gleichartiger Feilen nicht nur verschiedener Hersteller, sondern daruber hinaus auch bei Feilen aus gleicher Charge.
Im Zuge der Automatisierung der spangebenden Fertigung muss den Nachform- maschinen eine immer groessere Bedeutung beigemessen werden. Zu den soge- nannten Kopiersystemen, die seit langerer Zeit bekannt sind und sich be- wahrt haben, ist in den letzten Jahren die numerisch gesteuerte Werkzeug- maschine hinzugekommen. Die erhalt ihre Fuhrungsgroesse nicht von einer mechanischen Schablone, sondern von einem Informationstrager, z. B. Loch- streifen oder Magnetband, der abgetastet wird und die Fuhrungsgroesse in Form elektrischer Signale bereitstellt. In beiden Fallen handelt es sich um eine Regelung der relativen Lage von Werkzeug und Werkstuck, durch die die vorbestimmte Form des Werkstuckes erzeugt werden soll. Die Schnelligkeit und Genauigkeit, mit der dieses Ziel erreicht wird, hangt 1. von den Eigenschaften der Maschine und des Werkzeuges, 2. von den Eigenschaften des Lageregelungssystemes ab. Die Entwicklung leistungsfahigerer Schneidstoffe fuhrte dabei zu immer groesseren Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten und damit auch zu hoehe- ren Anforderungen an das Folgesystem, in besonderem Masse aber an dessen Stellglied. Hydraulische Antriebe werden aufgrund ihrer Reaktionsgeschwindigkeit und grossen spezifischen Leistung in zunehmendem Masse eingesetzt. Das stati- sche und dynamische Verhalten von Hydraulikmotoren und Kolbentrieben soll deshalb im folgenden naher untersucht werden. 2. Das Zeitverhalten des hydraulischen Motors 2. 1 Aufbau des hydraulischen Lageregelungssystems Abbildung 1 zeigt das Blockschaltbild eines Lageregelungssystems. Die Regelabweichung x - die Differenz der Fuhrungsgroesse w und der Reg- w groesse x - stellt das Eingangssignal des Reglers dar.
Das Ziehen und das Einstossen von stangen sind zwei Kaltformgebungsverfah ren, bei denen stabformige Werkstucke mit verschiedenen Querschnittsfor men, meist jedoch runde Stangen, durch eine im allgemeinen kegelformig verjungte Werkzeugoffnung, das sogenannte Ziehhol, entweder hindurchge zogen oder hindurchgedruckt werden. Das Einstossen von Stangen ist ein verhaltnismassig junges Verfahren, das erst mit dem Aufkommen des Mehr stangenzuges Eingang in die Stabziehereien gefunden hat. Es wird stets vor dem Ziehen an ein und demselben Stab durchgefuhrt, wobei ein Stab ende mit seinem vollen Querschnitt soweit durch das Ziehhol gedruckt wird, dass es auf der anderen Seite des Ziehwerkzeuges durch die Spann zange des Ziehwagens erfasst werden kann. Auf diese Weise vermeidet man das Anspitzen der Ziehstabe und verringert den Abfall der Stangenenden. Wegen der vielseitigen Verwendungsmoglichkeiten von gezogenem Stabstahl, der durch die Kaltformgebung sehr masshaltig ist und gute Festigkeitsei genschaften besitzt, haben die beiden genannten Verfahren bisher standig an Bedeutung gewonnen. Zur richtigen Konstruktion und Ausnutzung der Ziehbanke und Ziehwerkzeuge sowie zur Herstellung eines einwandfreien Fertigerzeugnisses ist es deshalb wichtig zu wissen, welche Umformkrafte dabei benotigt werden und welche Beanspruchung der Werkstoff beim Durch laufen der Umformzone erfahrt. Da das Einstossen im Gegensatz zum Ziehen bisher nur vereinzelt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen war, stellt sich besonders die Frage, welche Unterschiede im Spannungszustand und damit im Kraft- und Arbeitsbedarf beim Ziehen und Einstossen bestehen."
Der vorliegenden Veroeffentlichung liegt ein Teil einer Forschungsarbeit uber die Einflusse unterschiedlicher Herstellung von rostbestandigen Messern auf deren Qualitat zu Grunde. Fur diese Untersuchungen waren zur Qualitatsbeurteilung der Messer in groBem Umfang auch Prufungen der Schneideigenschaften durch zufuhren. Da fur diese Prufungen zwar einige Verfahren bekannt sind, uber deren Brauch barkeit aber bis her nur sehr unzureichende Angaben vorliegen, waren zwangs laufig in dieser Hinsicht Untersuchungen vorzunehmen. Wegen der Bedeutung dies er Fragen ist die Bearbeitung dieses in sich abgeschlossenen Problemkreises uber den in der ob en genannten Arbeit aufgenommenen Umfang hinaus erfolgt, und es soll hier getrennt von den anderen Untersuchungsergebnissen daruber be richtet werden. Eine Reihe der in oben angefuhrter Arbeit angesprochenen und untersuchten Probleme liegt der Dr.-Ing.-Dissertation von F. ESSELBORN zu Grunde, die von der Fakultat fur Bergbau und Huttenwesen der Rheinisch-Westfalischen Techni schen Hochschule Aachen genehmigt worden ist. Die wissenschaftliche Be treuung dieser Dissertation hatte dankenswerterweise Herr Dr. phil. A. ROSE ubernommen. Weitere Ergebnisse des gesamten Forschungsvorhabens sollen in spateren Heften dieser Schriftenreihe veroeffentlicht werden.
Aufbauend auf wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen 1, 2J hat die Holzplattenindustrie als neugeschaffener Industriezweig in den vergangenen 10 Jahren zum Nutzen der Forst- und Holzwirtschaft eine grosse technisch-wirtschaftliche Bedeutung erlangt (Produktion von Holz spanplatten in der Bundesrepublik Deutschland 1953: 67 000 cbm, 1959: ca. 650 000 cbm) 3J. Um die Voraussetzungen fur eine weitere gunstige Entwicklung dieses Industriezweiges zu schaffen, ist es er forderlich, die einzelnen Arbeitsgange der Holzspanplattenherstellung auf technisch-wissenschaftlicher Grundlage noch naher zu erfassen, um darauf aufbauend weitere technische Fortschritte gewahrleisten zu konnen. In ihren Grundzugen stellt sich die Holzspanplattenherstellung kurz wie folgt dar 2J: Auf getrocknete Holzspane, die vorwiegend in dunnflachiger Form in einer Dicke von 0,2 bis 0,5 mm vorliegen, werden mittels geeigneter Vorrichtungen wassrig-kolloide, etwa 50 bis 60 %ige Losungen von hart baren Kunstharzen, insbesondere von Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharzen fein zerteilt aufgebracht. Durch Abstreuen der beleimten Spane werden anschliessend lockere Spanmatten gebildet, in denen die Spane schicht weise in der Plattenebene gleichmassig streuend gelagert sind. In den nachfolgenden Arbeitsgangen werden diese Spanmatten in beheizten hy draulischen Etagenpressen verdichtet und dabei unter gleichzeitiger Zufuhrung von Warme im Ablauf der dadurch eintretenden Kondensation des auf den Oberflachen der Spane befindlichen Kunstharz-Bindemittels eine uberlappende Verleimung der Spane zu Holzspanplatten bewirkt."
Managing Engineering, Procurement, Construction, and Commissioning Projects An invaluable real-world guide to managing large-scale and complex Engineering, Procurement, Construction and Commissioning (EPCC) projects Engineering, Procurement, Construction and Commissioning (EPCC) infrastructure projects require engineers from several disciplines to adhere to strict budgetary, scheduling, and performance parameters. Chemical engineers involved in EPCC projects are involved primarily in ensuring that the process plant is designed correctly and safely--interacting with the client, contributing to feasibility studies, selecting specific technologies, developing process flow diagrams, and other key tasks. Managing Engineering, Procurement, Construction, and Commissioning Projects: A Chemical Engineer's Guide clearly defines the role of a chemical engineer in the EPCC industry and provides detailed and systematic coverage of each phase of an EPCC project. Drawing from their extensive experience in process design, optimization, and analysis, the author identifies and discuss each key task and consideration from a chemical engineer's perspective. Topics include scope and process planning, construction support, operator training, safety and viability evaluation, and detail engineering. Provides a structured overview of the various challenges chemical engineers face in each project phase Introduces the essential aspects of the Engineering, Procurement, Construction and Commissioning industry Describes the roles of chemical process engineers in each phase of EPCC projects and in different EPCC industry positions Discusses the interaction of process engineers with other disciplines and clients Managing Engineering, Procurement, Construction, and Commissioning Projects: A Chemical Engineer's Guide is a must-have resource for chemists in industry, process engineers, chemical Engineers, engineering consultants, and project managers and planners working on EPCC projects across the chemical Industry.
01 Das Wesen der Waagerecht-Stauchmaschine Eine Untersuchung, die den Umformvorgang in einer bestimmten Art von Schmieiemaschinen betrachten soll, kann nicht unabhangig von ihren Eigenschaften vorgenommen werden. Daher seien einige Hinweise auf iie 1 Merkmale und Wirkungsweise von waagerecht-StaUChmaSChinen ) vorausge- schickt. Die Waagerecht--Stauchmaschine ist eine doppeltwirkende Kurbelpresse mit waagerechter Hauptarbeitsbewegung. Die zweite Wirkung ist die Klemmung, die i Gegonsatz zu doppeltwirkenden Tiefziehpressen senkrecht zur Hauptarbeitsbewegung erfolgt; dasselbe Prinzip wird aber neuerdings auch in senkrecht wirkenden Gesenkschmiedepressen angewendet. Die Klemm- backen, deren eine vom Klemmschlitten gegen die zweite, meist feste, bewegt wird, koennen senkrecht oder waagerecht geteilt sein, so dass ihre Bewegung entsprechend in waagerechter oder senkrechter Richtung erfolgt. Die Art des Klemmschlittenantriebs lasst eine weitere Unterteilung zu; er kann entweder vom Hauptantrieb abgeleitet oder unabhangig sein. Der Klemmschlitten wird damit zum Merkmal, das die Maschine von den ublichen Kurbelpressen unterscheidet und eine Einteilung der Bauarten ermoeglicht (Abb. 1). Den Waagerecht-Stauchmaschinen verwandt sind die Bolzen- und Muttern- pressen, seien sie fur die Warm- oder die Kaltformung bestimmt [1]. Sie arbeiten selbst- oder halbselbsttatig und sind dementsprechend mit Zufuhr- und Transporteinrichtungen ausgerustet. Der Umformvorgang gleicht aber grundsatzlich dem in der Waagerccht-Staucfimaschine.
. . . . . . . s. . . 5 1. Spanformen bei der Bearbeitung von Stahl mit Hartmetall-Drehwerkzeugen . . . . . . . . . . . . . . s. . 5 . . 2. M5glichkeiten ur Beeinflussung von Spanform und Spanablauf beim Drehen von Stahl mit Hartmetallwerkzeugen 8 - . s. 2.1 Der eingeschliffene Spanbrecher - - . s. 9 2.2 Der geklemmte Spanbrecher s. 15 3. Die Spanraumzahl als Kennzahl. - - - S. 23 3.1 Spanraumzahl und Verschleiss am Werkzeug. S. 23 4. Verschleissverhalten der Werkzeuge mit Spanstufen - . s. 29 4.1 Versuchsbedingungen - . . . . s. 29 Versuchswerkstoff - - . 4.2 30 - . s. Versuchsergebnisse 4.3 - - - S. 32 Werkstoff 16MnCr5 S. 4.31 32 - - s. 4.32 Werkstoff Ck 45 37 - - Werkstoff C 60 - S. 38 4.33 - - 5. Schnittkraftmessungen . s. 39 - 6. Zusammenfassung s. 44 - - 7. Literaturverzeichnis - . . s. 45 Seite 3 Einleitung Die hohe Verschleissfestigkeit und Warmharte des Hartmetalls haben gegen- uber Schnellarbeitsstahl eine mehrfache Steigerung der Schnittgeschwin- digkeiten ermoeglicht. In demselben Masse sind auch die Probleme und Schwierigkeiten gewachsen, die mit zunehmender Schnittgeschwindigkeit auftreten; das gilt insbesondere fur die Beherrschung und, Kontrolle der mit sehr hoher Geschwindigkeit ablaufenden Stahlspane, die bei ungunsti- ger Form eine Gefahr fur den Arbeiter darstellen und neben Beschadigun- gen von Werkzeug, Werkstuck und Maschine zu Verzoegerungen im Produktions- ablauf fuhren koennen. Sehr oft werden die hervorragenden Eigenschaften des Hartmetalls gerade wegen des Spaneproblems kaum voll ausgenutzt.
01 Die Beanspruchungen eines Blockaufnehmers Das Strangpressen ist eine Massivumformung vom Guss- oder Walzblock zur Profilstange. Unter den Umformverfahren gehoert es zu denjenigen, bei denen aussere Druckkrafte die Umformung bewirken. Zylindrische Bloecke, die bei NE-Metallen meist durch Giessen, bei Stahl durch Walzen herge- stellt sind, werden durch den formgebenden Durchbruch eines dusenarti- gen Hohlwerkzeuges - der Matrize - gedruckt. Die Moeglichkeiten der Her- stellung verschiedener Profilformen sind erheblich vielseitiger als z.B. beim Walzen und Ziehen, zumal auch Rohre und andere Hohlprofile belie- bigen Querschnitts aus hohlen Bloecken uber Dorne gepresst werden koennen. Der Rohling wird in einem von der Matrize abgeschlossenen Zylinder auf- genommen und durch einen Kolben, den Stempel, unter so hohen Druck ge- setzt, dass er zu fliessen beginnt und Stoff durch die Matrize austritt. Diese Drucke werden wir als Umformdrucke kennenlernen. Abbildung 1*) zeigt den Werkzeugsatz einer Metallrohrstrangpresse. Zum Strangpressen dienen hydraulische Pressen meist liegender Bauart, die zu den groessten Werkzeugmaschinen zahlen und Presskrafte bis zu 20 000 Mp auszuuben vermoegen. 011 Umformdrucke Nach der Geometrie des Umformraumes - der zylindrischen Bohrung des Blockaufnehmers - kann man die Umformdrucke in eine axiale und eine radiale Komponente zerlegen. Der radiale Innendruck muss vom Blockauf- nehmer aufgenommen werden; dieser erleidet dabei hohe tangentiale Zug- spannungen, die zum Reissen des Werkzeuges fuhren koennen. |
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