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Books > Professional & Technical > Industrial chemistry & manufacturing technologies > General
Das Vorhaben der Untersuchung lederbezogener Druckrollen mit vorzugsweise synthetischen Unterbezugen geht auf einen Vorschlag des Verbandes der Treib- riemen-, technischen Lederartikel-und ASA-Industrie e.V. zuruck. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Hulsenausschuss und mit besonderer Unterstutzung verschiedener Mitgliedsfirmen des Verbandes sowie einer Baumwollfeinspinnerei durchgefuhrt. Es hatte zu einer Sprengung des gesetzten Rahmens fuhren mussen, wenn die Aufgabe der Testung der neuen Rollen in letzter Konsequenz bis zur Entwicklung einer spinnereireifen Konstruktion durchgefuhrt worden ware. Die hiermit vor- gelegte Arbeit beschrankt sich deshalb darauf, zu zeigen, mit welchen Geraten und Hilfsmitteln eine solche Aufgabe angegangen werden kann und welche Ge- sichtspunkte bei ihrer Bearbeitung zu beachten sind. Dem Fachverband, den mitwirkenden Firmen und allen Bearbeitern der einzelnen Teilabschnitte, insbesondere den Herren Text.-Ing. CLAVIEZ, Text.-Ing. B. FISCHER, Text.-Ing. HANNINGS und Text.-Ing. HUNDERTMARK sei an dieser Stelle der Dank des Instituts fur textile Messtechnik fur die Unterstutzung des Verfassers gesagt. 7 2. Einleitung Den Streckwerken der Spinnerei maschinen ist die Aufgabe gestellt, ein zu- laufendes Faserband zu verfeinern. Dieses Ziel soll durch eine Vorrichtung er- reicht werden, die im einfachsten Edle aus zwei Walzenpaaren besteht, welche mit unterschiedlicher Umfangs geschwindigkeit rotieren. Das zu verziehende Faserband durchlauft das Streckwerk in Richtung steigender Umfangsgeschwin- digkeit der Walzen. Es ergibt sich so ein Verzug, dessen Groesse durch das Ver- haltnis: groessere Umfangsgeschwindigkeit zu kleinerer Umfangsgeschwindigkeit bestimmt ist.
In der Blechverarbeitung gehort das Schneiden zu den wichtigsten Verfahren, da jedes Blechwerkstuck aus einer Tafel oder einem Band gewonnen wird. An eine Vielzahl solcher Werkstucke werden nicht nur immer hohere Anforderungen an die Mass- und Formgenauigkeit gestellt, sondern auch an die Gute ihrer Schnittflachen, damit auch diese Funktionsflachen werden konnen, z. B. fur Typenhebel an Schreibmaschinen, Zahnrader fur Uhren und elektrische Gerate, Steuerscheiben und dergleichen mehr. Da jedoch die beim herkommlichen Schneiden von Blech entstehenden Schnitt flachen diese Forderung ohne Nachbearbeitung nicht erfullen konnen, war man bestrebt, durch geeignete Massnahmen derartige Funktionsflachen unmittelbar durch den Scherschnitt zu erzielen. In der Industrie wurden bereits verschiedene erfolgreiche Verfahren entwickelt, glatte Schnittflachen unmittelbar zu erzielen, wenn auch nur entweder am Butzen odt;r am gelochten Blech. Neben der Aufgabe, die bislang noch nicht eingehend untersuchten Zusammen hange zwischen Schneidbedingungen und Schnittergebnis zu klaren, galt es, in dieser Arbeit nach einem verbesserten Verfahren zu suchen, mit dem es gelingt, den Glattschnitt zugleich an beiden entstehenden Schnittflachen zu erzielen. Damit wird die fur den Flachenschluss seit langem bestehende Forderung nach gleichwertigen Trennflachen an benachbarten Stucken erfullt. Diese Arbeit wurde am Institut fur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Hochschule Hannover unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. OTTO KIENZLE durchgefuhrt und baut auf die dort gepflegte Tradition der Forschung des Schneidens und der Durcharbeitung des Flachen schlussproblems auf."
Beim Herstellen verschiedener Maschinenteile aus Verbindungen mehrerer ein- facher Elemente koennen Schmelzschweissen und mechanische Verbindungsver- fahren oft nur sehr schwer bzw. nicht angewandt werden. In manchen Fallen be- ruhen diese Schwierigkeiten auf Formen und Stuckgroessen der zu verbindenden Teile, etwa bei Verbindungen von dunnen Blechen, wahrend in anderen Fallen technologische Schwierigkeiten verursacht werden. Dann wendet man in erhoeh- tem Masse Hartloetverbindungen an, so dass es fur den Konstrukteur notwendig wird, die Eigenschaften dieser Verbindungsarten zu kennen. Bisher sind ver- gleichbare Versuchsergebnisse uber die Festigkeit von einigen Loetverbindungen nur bei Raumtemperatur bekannt geworden. Wie sich bei der Aufstellung der Werkstoffnormen fur den Flugzeugbau gezeigt hat, liegen uber den Einfluss der Temperatur auf die Festigkeitseigenschaften der Verbindungen nur ungenugende oder zum Teil keine Resultate vor. Durch die immer haufigere Anwendung von Hartloetverbindungen, insbesondere im Turbinenbau und im Flugzeugbau (z. B. Zelle bei UEberschallgeschwindigkeit, Triebwerk und Warmeaustauscher), mussen Festigkeitswerte auch bei erhoehten Temperaturen ermittelt werden. In der vorliegenden Untersuchung wurde die Warmfestigkeit bei Zug-und bei Scherbeanspruchung von Hartloetverbindungen einiger Werkstoffe des Flugzeug- baues ermittelt. Dazu wurden zunachst Loetverbindungen von Stahlen und Kupferlegierungen unter induktiver Erwarmung bzw. Erhitzung im Ofen herge- stellt und bei s. tatischer Zug-und Scherbeanspruchung in Abhangigkeit von der Temperatur untersucht. 1. 1 Begriffsbestimmungen In der Literatur findet man zahlreiche Definitionsvorschlage fur die Vorgange beim Loeten. COLBUS hat diese Vorschlage, die aus verschiedenen Landern stam- men, in einigen Arbeiten zusammengefasst [1, 2, 3]. Ein Entwurf aus der Nor- mungsarbeit 1959 [4] uber diese Begriffe ist veroeffentlicht worden.
Die Entwicklung auf dem Gebiet der Schneidstoffe wird durch das Streben nach geringeren Fertigungskosten und kurzeren Fertigungszeiten bestimmt. Das heisst, man versucht Schneidstoffe zu schaffen, die fur eine Anwendung bei hohen Schnittgeschwindigkeiten und mittleren Spanquerschnitten geeignet sind. Die Forderung nach einer hohen Verschleissfestigkeit und Warmharte wird durch die keramischen Schneidstoffe weitgehend erfullt. Ihre Entwicklung ist in den letzten Jahren soweit fortgeschritten, dass sie uber das erste Versuchsstadium hinaus Da durch den Einsatz der Schneid schon Eingang in die Praxis gefunden haben. keramik auch an die Konstruktion moderner Werkzeugmaschinen erhoehte Anforderungen hinsichtlich Drehzahlbereich, installierter Leistung und Starrheit gestellt werden, ist die genaue Kenntnis der Leistungsfahigkeit dieser Schneid stoffe von grosser Bedeutung. 6 2. Zusammensetzung und Eigenschaften der Schneidkeramik Gegenuber den herkoemmlichen Schneidstoffen besitzt die Keramik eine voll kommen andere Zusammensetzung. In Tab. 1 sind die wichtigsten Bestandteile der verschiedenen Werkzeugbaustoffe aufgefuhrt. An die Stelle der Schwer metallkarbide tritt bei der Schneidkeramik ein oxydischer Hartstoff, meist Alu miniumoxyd Ab03, wahrend der metallische Binder fast ganz verschwindet. Die rein oxydischen Keramiksorten bestehen nahezu vollstandig aus gesintertem Aluminiumoxyd. Der besondere Vorteil der Sinteroxyde ist ihre Reaktions tragheit gegenuber Eisen [11; 22] und ihre hohe Warmfestigkeit, nachteilig wirkt sich dagegen ihre gegenuber den anderen Schneidstoffen relativ geringe Zahigkeit aus. In den letzten Jahren sind in starkerem Umfang Keramiksorten entwickelt worden, die neben den oxydischen Bestandteilen auchgrossere Anteile von Schwer metallkarbiden enthalten. Auf diese Weise konnte die Zahigkeit der Keramik verbessert werden, ohne die Verschleissfestigkeit wesentlich zu beeintrachtigen.
Im vorliegenden Bericht wurden fur das Innen-Feindrehen, Feinbohren und Innen-Feinschleifen die erzielbaren Form- und Massgenauigkeiten sowie die Oberflachengute in Abhangigkeit von den Zerspanbedingungen und der ver- wendeten Werkzeugmaschine ermittelt und die Ergebnisse an Hand von Schau- bildern dargestellt. Fur die angewendeten Bearbeitungsbedingungen wurden die Fertigungskosten errechnet und als Funktion der Werkstuckqualitat in Kosten- diagrammen zusammengestellt. Die Ermittlung der kostengunstigsten Zerspan- bedingungen ist nicht allein wertvoll im Hinblick auf den Wirtschaftlichkeits- vergleich, sie weisen ausserdem auf die optimalen Bearbeitungsgroessen hin, die bei den besprochenen Verfahren zu einer bestimmten Werkstuckgute fuhren. Mit der Erfassung der einzelnen Qualitatskriterien in Abhangigkeit von den Zerspanbedingungen ist es moeglich, die Kosten fur eine geforderte Form- oder Massgenauigkeit oder Oberflachengute zu fixieren. Es zeigt sich, dass eine Wirt- schaftlichkeitsbetrachtung zwischen mehreren zur Auswahl stehenden Fertigungs- verfahren erst dann sinnvoll wird, wenn die maschinenbedingten Einfluss- faktoren in ihrer Wirkrichtung und -groesse erfasst werden und optimal gewahlt werden. So ist bei samtlichen Bearbeitungsverfahren der Kreisformfehler ohne wesentliche Kostenerhoehung zu halbieren, sofern geeignete Spannzeuge ein- gesetzt werden. In diesem Zusammenhang durfte die Verlagerung der Maschine durch die verschiedenen Warmequellen sowie der Einsatz von Hartmetallbohr- und -schleifstangen zur Verringerung der Durchmesserstreuung infolge der Schnittkraftschwankungen erwahnt werden. Alle diese Einflusse wurden daher untersucht und die Wirkungen auf Form, Mass und Oberflachengute aufgezeigt.
In der Einleitung dieser Untersuchung wurden der Umformvorgang des Dornens gegen den Trennvorgang des Lochens abgegrenzt und ersterer weiter in die V or- gange des steigenden, breitenden und freien Dornens gegliedert. Fur das steigende Dornen (RuckwartsflieBpressen) von Proben aus C 15 wurden anschlieBend die mittleren Stempeldrucke auf Grund von Messungen in einer Waagerecht-Stauchmaschine in Ahhangigkeit von Temperatur (900-1200 DegreesC) und Querschnittsverhaltnis ermittelt. Urn zu allgemeinen Aussagen zu kommen, die auch fur andere Werkstoffe und Maschinentypen gelten, wurden die mittleren Temperaturen, Formanderungen und Formanderungsgeschwindigkeiten beim Dornen bestimmt und die Stempeldrucke der Formanderungsfestigkeit zuge- ordnet. Als Ergebnis werden die Verhaltnisse der mittleren Stempeldrucke zur Formanderungsfestigkeit in Abhangigkeit vom Querschnittsverhaltnis angegeben. Dieses wird im Bereich 0,2
Die vorliegende Arbeit schliesst an Versuche an, die im Rahmen einer Forschungs arbeit uber die Einflusse unterschiedlicher Herstellung von rostbestandigen Mes sern auf deren Qualitat fur die Beurteilung der Schneideigenschaften durchgefuhrt werden mussten. Diese Versuche fuhrten zu einigen grundlegenden Erkenntnissen uber die Einflusse der Formgestaltung der Klinge sowie uber den Zustand der Karbidverteilung und -grosse auf die Schneideigenschaften. Sie sind in weiteren Untersuchungen erganzt und erweitert worden. Der derzeitige Stand der Unter suchungen wird hier dargelegt. Wenn auch noch etliche Probleme bisher unge klart sind, konnten doch mit den bereits gewonnenen Erkenntnissen fur weiter fuhrende Untersuchungen wichtige Hinweise gegeben werden. In Heft 1140 dieser Schriftenreihe wurde bereits in ahnlicher Weise uber die Einflusse der Pruf bedingungen - gegeben durch die Prufverfahren - auf die Schneideigenschaften berichtet. Mit einer Reihe von Problemen, die mit der oben erwahnten Forschungsarbeit in Zusammenhang stehen, steht auch die Dr. -Ing. -Dissertation von F. ESSEL BORN, die von der Fakultat fur Bergbau und Huttenwesen der Rheinisch-West falischen Technischen Hochschule Aachen genehmigt worden ist, in Verbindung. Wir mochten auch an dieser Stelle vor allem Herrn Dr. phil. A. ROSE danken, der die wissenschaftliche Betreuung dieser Dissertation ubernommen hatte. In spateren Heften dieser Schriftenreihe sollen die weiteren Ergebnisse des gesamten For schungsvorhabens bekanntgemacht werden. 7 II. Einleitung Eine Beurteilung der Qualitat von Messerklingen kann sich nicht allein auf die Kennzeichnung von Harte- und Gefugezustand des Materials beschranken."
Das Herstellen von Borden besteht darin, dass Randzonen von ebenen Blechteilen aufgerichtet werden. Je nach der Werkzeugform entstehen dabei gerade (Abb. 1. 1 ), nach innen zum Blechteil hin (Abb. 1. 2) oder nach aussen gekrummte Borde (Abb. 1. 3). Dieses Hochstellen von Borden erscheint zunachst als ein Biegen. So weit die Kanten gerade sind, ist es tatsachlich ein reiner Biegevorgang. Geht man indes zu gekrummten Kanten uber, so treten im hochgestellten Bord zusatzlich Zug-oder Druckspannungen auf. Verlauft die Krummung der Kante gleichmassig, so ergibt sich die geschlossene Kreiskante. Dabei besteht eine AEhnlichkeit zum Tiefziehen, weshalb man das Verfahren als "Tiefziehen ohne Blechhalter" bezeich net. Bei niederen Borden ist in der Praxis auch die Benennung "Anbiegen von Borden" gebrauchlich. 0. KIENZLE [1] ordnet das Verfahren unter bestimmten Voraussetzungen dem Biegen zu und unterscheidet: A) Biegen um gerade Achsen B) Biegen um gekrummte Achsen Das letzte V erfahren kann auf zweierlei Art verwirklicht werden, namlich a) mit Werkzeugen mit konkav gekrummter Biegekante (Ringkante), b) mit Werkzeugen mit konvex gekrummter Biegekante (Stempelkante). Die Biegeachse ist dabei der geometrische Ort der Krummungsmittelpunkte von nebeneinander liegenden Blechquerschnitten. Die Bezeichnungen konkav und konvex koennen jedoch nur fur koerperliche Gegenstande angewendet werden, also fur die der Biegeachse zugehoerige abgerundete Kante am Werkzeug. Mit den beiden Werkzeugformen (a und b) koennen Innen- bzw. Aussenborde sowohl durch Drucken, das hier nicht behandelt wird, als auch zwischen Stempel und Ring hergestellt werden.
Aufbauend auf wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen 1, 2J hat die Holzplattenindustrie als neugeschaffener Industriezweig in den vergangenen 10 Jahren zum Nutzen der Forst- und Holzwirtschaft eine grosse technisch-wirtschaftliche Bedeutung erlangt (Produktion von Holz spanplatten in der Bundesrepublik Deutschland 1953: 67 000 cbm, 1959: ca. 650 000 cbm) 3J. Um die Voraussetzungen fur eine weitere gunstige Entwicklung dieses Industriezweiges zu schaffen, ist es er forderlich, die einzelnen Arbeitsgange der Holzspanplattenherstellung auf technisch-wissenschaftlicher Grundlage noch naher zu erfassen, um darauf aufbauend weitere technische Fortschritte gewahrleisten zu konnen. In ihren Grundzugen stellt sich die Holzspanplattenherstellung kurz wie folgt dar 2J: Auf getrocknete Holzspane, die vorwiegend in dunnflachiger Form in einer Dicke von 0,2 bis 0,5 mm vorliegen, werden mittels geeigneter Vorrichtungen wassrig-kolloide, etwa 50 bis 60 %ige Losungen von hart baren Kunstharzen, insbesondere von Harnstoff-Formaldehyd-Kunstharzen fein zerteilt aufgebracht. Durch Abstreuen der beleimten Spane werden anschliessend lockere Spanmatten gebildet, in denen die Spane schicht weise in der Plattenebene gleichmassig streuend gelagert sind. In den nachfolgenden Arbeitsgangen werden diese Spanmatten in beheizten hy draulischen Etagenpressen verdichtet und dabei unter gleichzeitiger Zufuhrung von Warme im Ablauf der dadurch eintretenden Kondensation des auf den Oberflachen der Spane befindlichen Kunstharz-Bindemittels eine uberlappende Verleimung der Spane zu Holzspanplatten bewirkt."
Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Frage, welchen physikalischen und sonstigen Gesetzen schlagende Druckluftwerkzeuge folgen und welche Schlusse daraus zu ziehen sind. Die nachfolgend dargestellten Versuche sind u. a. mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen ermoglicht und im Institut fur Maschi nenwesen und Elektrotechnik der Bergakademie Clausthal erarbeitet worden. Die Versuchsergebnisse sind z. T. in anderer Form und anderem Zusammenhang ver offentlicht oder als Manuskript gedruckt (s. Literaturverzeichnis). 5 Inhalt 1. Einleitung .................................................... 9 2. Allgemeines ................................................... 11 3. Hauptgleichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 4. Kolbenkraft und Ruckkraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 5. Arbeitsbereich des Hammers im Normalbetrieb .................... 23 6. Schlagarbeit ................................................... 29 7. Bewegungsverhaltnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . .. 32 8. Schlagvorgange . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 33 9. Versuchsdurchfuhrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 38 10. Krafte im normalen Betrieb .: ................................... 57 11. Krafte im abnormalen Betrieb ................................... 70 12. Zusammenfassung.............................................. 82 7 1. Einleitung Handgefuhrte schlagende Werkzeuge aller Art, Abbauhammer, Niet-, Meissel hammer u. a. m., sind in ihrer Wirkungsweise und mit Bezug auf ihre Einwirkung auf den Mann, der mit ihnen arbeitet, seit ihrem Aufkommen bis in die letzte Zeit hinein untersucht worden. Die Untersuchungen beschrankten sich vorwiegend auf die vom Hammer nach aussen ausgeubten Wirkungen, wenn auch Ansatze vorhanden waren, die erregen den Krafte der Hammer in ihrer Grosse und in ihrem zeitlichen Verlauf zu messen. Die erregenden Krafte werden von der Druckkraft der Arbeitsluft ausgelost. Bereits HOFFMANN 7] hat auf die Notwendigkeit hingewiesen, diese Krafte durch Indizierung der Hammer zu bestimmen und hat auch solche Diagramme vor gelegt."
Das Ziehen und das Einstossen von stangen sind zwei Kaltformgebungsverfah ren, bei denen stabformige Werkstucke mit verschiedenen Querschnittsfor men, meist jedoch runde Stangen, durch eine im allgemeinen kegelformig verjungte Werkzeugoffnung, das sogenannte Ziehhol, entweder hindurchge zogen oder hindurchgedruckt werden. Das Einstossen von Stangen ist ein verhaltnismassig junges Verfahren, das erst mit dem Aufkommen des Mehr stangenzuges Eingang in die Stabziehereien gefunden hat. Es wird stets vor dem Ziehen an ein und demselben Stab durchgefuhrt, wobei ein Stab ende mit seinem vollen Querschnitt soweit durch das Ziehhol gedruckt wird, dass es auf der anderen Seite des Ziehwerkzeuges durch die Spann zange des Ziehwagens erfasst werden kann. Auf diese Weise vermeidet man das Anspitzen der Ziehstabe und verringert den Abfall der Stangenenden. Wegen der vielseitigen Verwendungsmoglichkeiten von gezogenem Stabstahl, der durch die Kaltformgebung sehr masshaltig ist und gute Festigkeitsei genschaften besitzt, haben die beiden genannten Verfahren bisher standig an Bedeutung gewonnen. Zur richtigen Konstruktion und Ausnutzung der Ziehbanke und Ziehwerkzeuge sowie zur Herstellung eines einwandfreien Fertigerzeugnisses ist es deshalb wichtig zu wissen, welche Umformkrafte dabei benotigt werden und welche Beanspruchung der Werkstoff beim Durch laufen der Umformzone erfahrt. Da das Einstossen im Gegensatz zum Ziehen bisher nur vereinzelt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen war, stellt sich besonders die Frage, welche Unterschiede im Spannungszustand und damit im Kraft- und Arbeitsbedarf beim Ziehen und Einstossen bestehen."
Herrn Prof. Dr.-Ing. RYozoToEI, UniversitatKyoto, binich zu groesstem Dank verpflichtet, weil er mir Einblick in seine jungsten Untersuchungen uber den Temperatur- und Feuchtigkeitsverlauf im Gut beim Trocknen gegeben und mir sehr aufschlussreiche Bilder uberlassen hat. Fur kritische Hinweise und gute Ratschlage danke ich Herrn Prof. Dr. GR.ASSMANN, Zurich, Herrn Prof. Dr. HUBER, Linz, sowie Herrn Reg.- Direktor Dr.-Ing. KoLLMAR, Berlin. In besonderem Masse gilt mein Dank dem Verlag Springer, der allen meinen Wunschen bereitwillig entgegengekommen ist und fur die Aus- stattung des Buches in vorbildlicher Weise Sorge getragen hat. Darmstadt, im Sommer 1962 0. Kriseher nena: u5evpivov ylie eiJTtV enl TOIJOVTOV -r' U1e(!tsser; emCTJTeiV 1elf{}' [1erJ: IJTOV yivo; eq;' OIJOV n TOV 1t(!rX')'ssri: TO; ffJVIJtl; B1tt BJ( ETrJ: t. Der geschulte Mann erstrebt in jedem Fach- gebiet keine groessere Genauigkeit, als das Wesen des Gegenstandes (vernunftigerweise) zulasst. ARISTOTELES, Nikomachische Ethik 1094 b 24. Vorwort zur ersten Auflage Das vorliegende Buch wendet sich an diejenigen Ingenieure, Physiker und Chemiker, die mit der Handhabung, UEberwachung, Entwicklung, Planung und dem Entwurf von Trocknungsvorrichtungen zu tun haben. Zur Beurteilung moeglicher Warmeausnutzung, sinnvoller Anwendung der verschiedenen Trocknungsverfahren und Apparate, zur richtigen Dimensionierung von Trocknern fur verschiedenartige Guter bedarf es eines Einblicks in die physikalischen Vorgange beim Trocknen.
1.1 Schalenbauweisen Im Leichtbau werden haufig mit Vorteil Schalenbauweisen angewandt, d.h. die Krafte werden nicht in kompakten Bauelementen konzentriert, sondern weitgehend uber grossflachige Werkstoffpartieen verteilt, die nahe der Aussenkontur des Bauteiles gelegen sind oder diese selbst bilden. Die Steigerung der Werkstoff-Festigkeiten ermoeglicht sehr dunnwandige Scha- lenkonstruktionen, soweit es durch besonders konstruktive Massnahmen ge- lingt, die neben Zugspannungen fast in allen Bauteilen in der Ebene der Schalenhaut auftretenden Druck- und Schubspannungen zu beherrschen. Entscheidenden Einfluss auf die ubertragbare Druckspannung in einer Scha- le (Schub kann als eine zusammengesetzte Beanspruchung gleich grosser, senkrecht zueinander wirkender Druck- und Zugspannungen betrachtet wer- den) hat die Biegesteifigkeit der Schalenhaut. Diese wurde in manchen Konstruktionen durch Vernieten, Verschweissen, Verloeten oder Verkleben von Versteifungsprofilen mit der Schalenhaut erhoeht; jedoch lagen die bei Ersch8pfung der Tragfahigkeit solcher Konstruktionen erreichten mittleren Druckspannungen in den meisten Fallen weit unter der Druck- festigkeit oder der Fliessgrenze des Werkstoffes. Neuerdings verwendet man statt Versteifungsprofilen vorteilhaft kon- tinuierliche Stutzungen durch Wabenstoffe oder poroese Leichtstoffe und erreicht damit hoechste Ausnutzung des tragenden Werkstoffes. Bei gun- stiger Werkstoffkombination und sorgfaltiger Dimensionierung sowie ei- ner Gestaltung der Bauteile, die alle speziellen Eigenschaften der Werk- stoffe berucksichtigt, kann die Druckfestigkeit oder Fliessgrenze des tragenden Schalenwerkstoffes erreicht werden, ohne dass vorher Beulung eint itt. Diese Formhaltigkeit auch unter Belastung ist haufig ein we- sentlicher Gesichtspunkt bei car Wahl einer Bauweise, insbesondere im Flugzeugbau, wo die Forderungen nach aerodynamisch hochwertiger Uber- flache und Profiltreue standig weiter verscharft worden sind.
Der vorliegenden Veroeffentlichung liegt ein Teil einer Forschungsarbeit uber die Einflusse unterschiedlicher Herstellung von rostbestandigen Messern auf deren Qualitat zu Grunde. Fur diese Untersuchungen waren zur Qualitatsbeurteilung der Messer in groBem Umfang auch Prufungen der Schneideigenschaften durch zufuhren. Da fur diese Prufungen zwar einige Verfahren bekannt sind, uber deren Brauch barkeit aber bis her nur sehr unzureichende Angaben vorliegen, waren zwangs laufig in dieser Hinsicht Untersuchungen vorzunehmen. Wegen der Bedeutung dies er Fragen ist die Bearbeitung dieses in sich abgeschlossenen Problemkreises uber den in der ob en genannten Arbeit aufgenommenen Umfang hinaus erfolgt, und es soll hier getrennt von den anderen Untersuchungsergebnissen daruber be richtet werden. Eine Reihe der in oben angefuhrter Arbeit angesprochenen und untersuchten Probleme liegt der Dr.-Ing.-Dissertation von F. ESSELBORN zu Grunde, die von der Fakultat fur Bergbau und Huttenwesen der Rheinisch-Westfalischen Techni schen Hochschule Aachen genehmigt worden ist. Die wissenschaftliche Be treuung dieser Dissertation hatte dankenswerterweise Herr Dr. phil. A. ROSE ubernommen. Weitere Ergebnisse des gesamten Forschungsvorhabens sollen in spateren Heften dieser Schriftenreihe veroeffentlicht werden.
This publication explores the use of regulatory technology (regtech) in finance. It discusses how to design an optimal architecture, alongside policy considerations for an integrated regtech and supervisory technology ecosystem. It highlights the interaction of industry use of technology in compliance and risk management; regulator and supervisor use of technology for supervision, monitoring, and enforcement; and use of technology to embed regulatory requirements and systems into financial infrastructure. The publication introduces key policy frameworks that enable ecosystem relationships at national, regional, and international levels, and showcases vital agile data management and standardization frameworks.
Der Bericht schlieBt an den Forschungsbericht Nr. 426 des Ministeriums fur Wirtschaft und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen an und ent halt die Ergebnisse systematischer Untersuchungen der HaupteinfluBgro Ben fur den Raumvorgang. 1. Einleitung 1.1 Einfuhrung und Aufgabenstellung Das Raumen hat in den Betrieben der Massenfertigung eine weite Verbrei tung gefunden. Es wurde erstmalig gegen Ende des vergangenen Jahrhun derts bekannt und angewendet, gewann seine eigentliche Bedeutung in Deutschland jedoch erst in den zwanziger Jahren und nahm von da einen steilen Aufschwung. Beim Raumen handelt es sich um ein spangebendes Arbeitsverfahren, bei dem die Zerspanaufgabe auf eine Vielzahl von Schneiden verteilt ist. Die einzige Bewegung zwischen Werkzeug und Werkstuck wahrend der Zer spanung ist die Schnittbewegung. Eine gesonderte Vorschubbewegung wie z.B. beim Drehen, Frasen, Hobeln und Sagen ist nicht notwendig, da durch die im Werkzeug vorhandene Zahnsteigung die GroBe des Arbeitsfort schrittes und damit die Spanabnahme festgelegt ist (Abb. 1). Form und MaB des Werkstuckes werden also allein durch die Ausbildung des Raum werkzeuges bestimmt. Da das Raumen meist eine Endbearbeitung im Fertigungsablauf eines Werk stuckes darstellt, wird zugleich eine hohe Genauigkeit des Werkzeuges verlangt. So werden z.B. Werkstucke mit ISA-Qualitat 6 oder 7 durch Raumen hergestellt. Aus diesem Grunde sind die Kosten fur die Herstel lung eines Raumwerkzeuges oft sehr hoch, so daB sich das Verfahren praktisch nur fur den Einsatz bei Serien- oder Massenfertigung eignet."
Es gibt wohl kaum ein Gebiet in den verschiedenen Zweigen des Werkzeugbaues, das so vielseitig ist, wie das der Werkzeuge fur die Blechbearbeitung, Daher sind im vorliegenden Heft! an Stelle von Beispielen fertiger Konstruktionsgebaude die einzelnen Bausteine dazu geboten, die man leicht zu neuen Gebauden zusammen fugen kann. Der Konstrukteur soll durch Vergleich der verschiedenen Ausfuhrungsformen untereinander erkennen koennen, welches in jedem Fall die fur ihn zweckmassige Gestalt ist. Es werden nicht nur die unmittelbar zum Schneiden dienenden Werk zeuge behandelt, sondern auch alle anderen zur richtigen Zusammenarbeit im Werkzeug wichtigen Bauteile, wie z. B. Werkstoffuhrungen, Verbindungsteile usw. I. Das Gestalten von Stempel und Schnittplatte A. Allgemeine Richtlinien I. Form und Menge als W erkzeuggestalter. Die Festlegung der fur jeden einzelnen :Fall richtigen Konstruktionsform entscheiden die Anforderungen, die an das her zustellende Werkstuck gestellt werden, und die in Frage kommenden Stuckzahlen. Diese beiden Umstande legen fast immer eindeutig die Konstruktion fest. Andere Grunde, wie z. B. nicht geeignete Maschinen oder fur bestimmte Arbeitsverfahren nicht geeignete Arbeiter, vielleicht auch nicht tragbare Kosten, zwingen allerdings zur Beachtung. 2. Festlegung der Belastung und Beanspruchung. Wenn die Konstruktion fest liegt, lasst sich der Wirkungsgrad eines Werkzeuges, d. i. der Werkzeugkostenanteil je Pressstuck, nach den verschiedenen Gesichtspunkten ermitteln. Dabei spielt in erster Linie die Bauart, d. h. die Abmessungen der einzelnen Werkzeugbestandteile und die Auswahl der verschiedenen Stahllegierungen, eine grosse Rolle. Sie werden bestimmt von den im Werkzeug auftretenden Kraften und Beanspruchungen.
Wenn auch die Bedeutung der Feile als Handwerkzeug in hochindustriali- sierten Landern insbesondere bei der Massenfertigung durch wirtschaft- lichere Fertigungsverfahren, die geringe oder keine Nacharbeit erfordern, und durch den wachsenden Einsatz von Schleifscheiben und -bandern zu- ruckgegangen ist, so gibt es doch nicht nur Gebiete, auf denen die Feile sich weiter behaupten wird, zum Beispiel bei Reparaturen, Putz- und Scharfarbeiten, sondern es sind nicht zuletzt infolge der zunehmenden Lohnsteigerungen neue Anwendungsgebiete fur den Einsatz von Feilen ent- standen. Hinzu kommt, dass der Weltbedarf an Feilen in den letzten Jahren gestie- gen ist und fuhrende Weltfirmen, die sich alle Moeglichkeiten einer in- dustrienahen Forschung zunutze machen und daher einen hohen Stand der Gleichmassigkeit von Feilen und der Fertigungsmechanisierung erreichen koennen, ihre Feilenfabrikation vergroessert bzw. neue Werke fur die Fei- lenherstellung errichtet haben. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist die Feilenherstellung bei den meisten einschlagigen Firmen noch sehr stark lohnorientiert. Trotz aller Sorgfalt und Sachkunde in den einzelnen Fertigungsgangen beste- hen erhebliche - gefuhlsmassig beurteilte - Unterschiede in den Leistun- gen gleichartiger Feilen nicht nur verschiedener Hersteller, sondern daruber hinaus auch bei Feilen aus gleicher Charge. |
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