|
|
Books > Professional & Technical > Industrial chemistry & manufacturing technologies > General
Beim Kaltfliesspressen hangt je nach Verfahren und
Umformbedingungen die Werkzeuglebensdauer vom Verschleiss oder dem
Bruch von Werkzeug-Aktivelementen ab. Von besonderer Bedeutung fur
das wenig erforschte Bruchverhalten eines Werkzeugs ist neben der
beanspruchungsgerechten konstruktiven Auslegung eine
anforderungsorientierte Warmebehandlung. In diesem Band wird
deshalb der Einfluss ausgewahlter Warmebehandlungen auf den
Werkzeugbruch untersucht. In einem ersten Schritt wurden die im
Bereich der Sekundarharte gefugebedingt eingestellten mechanischen
Eigenschaften in Laborversuchen (quasistatische Biege- und
Stauchversuche, Umlaufbiegeversuche und Bruchmechanikversuche)
ermittelt und Bruchmerkmale rasterelektronenmikroskopisch
beurteilt. Diese Ergebnisse wurden mit betriebsnahen
Standmengenversuchen beim Voll-Vorwarts-Fliesspressen unter
Fertigungsbedingungen verknupft, in denen Werkzeuge bis zum
vollstandigen Versagen durch Ermudungsquerbruch beansprucht wurden.
Die Rissausbreitung konnte mit zerstorungsfreien Prufverfahren
verfolgt werden. Eine bruchmechanische Analyse ermoglicht die
Beschreibung der Werkzeuggeschichte und mittels richtiger
Ubertragung der Ergebnisse aus dem Labor eine qualitative
Lebensdauerabschatzung der Werkzeuge."
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaft- licher Mitarbeiter am Institut fUr Umformtechnik der
Universitat Stuttgart. Herrn Professor Dr. lng. K. Lange danke ich
herzlich fUr sein Vertrauen, seine groBUgige UnterstUtzung und
Anregung zu dieser Arbeit. Herrn Professor Dr. -Ing. M. Geiger
danke ich fUr sein Interesse an der Arbeit und fUr die eingehende
Durchsicht. Mein Dank gilt ferner allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des lnstituts fUr Umformtechnik der Universitat
Stuttgart, die zum Gelingen der Arbeit beigetragen haben. Die
DurchfUhrung der Untersuchungen wurde vom Verein Deutscher
Werkzeug- maschinenfabriken e. V. und von der Arbeitsgemeinschaft
Industrieller For- schungsvereinigungen e. V. gefordert, wofUr ich
ebenfalls zu Dank verpflich- tet bin. Garching, Oktober 1986 Vu The
Cuong Inhaltsverzeichnis 12 Verzeichnis der wichtigsten AbkUrzungen
17 Einleitung 17 l. l Aufgabenstellung 18 1. 2 Stand der
Erkenntnisse 22 1. 3 Zielsetzung 26 2 Verwendete
Berechnungsmethoden 26 Fin ite-E 1 emente-Methode ( FE l) 2. 1 26
2. 1. 1 EinfUhrung 26 2. l. 2 Theoretische Grundlagen der
Verschiebungsmethode 28 2 . l. 3 Das Programmsystem ASKA 29 2. 2
Boundary-Elemente-Methode (BEM) 29 2. 2. 1 EinfUhrung 31 2. 2. 2
Theoretische Grundlagen der direkten Boundary-Elemente- -Methode 38
2. 2. 3 Das Programmsystem BETSY Axial vorgespannte Matrizen 39 3
Untersuchungsplan, Belastungsannahmen und Rechenmo- delle fUr axial
vorgespannte Matrizen 3. l Untersuchungsplan 39 3. 2
Vorspannungsschaubild 39 3. 2. 1 Bestehende Vorspannkraft nach
Wegnahme der Druckkraft 42 3. 2. 2 Verminderung der Vorspannkraft
be{ Belastung 44 3.
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fur Steuerungstech- nik
der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen der Uni- versitat
Stuttgart. Dem Institutsleiter. Herrn Professor Dr. -Ing. G.
Pritschow. gilt mein besonderer Dank fur das Interesse an der
Arbeit und seine Unterstutzung. die zu ihrem Gelingen wesentlich
beigetra- gen haben. Herrn Professor Dr. -Ing. A. Storr. unter
dessen kom- missarischer Institutsleitung ich die Arbeit beginnen
konnte. gilt ebenso mein Dank fur seine Ratschlage und die
intensive Durchsicht der Arbeit. Herrn Professor Dr. -Ing. M. -Weck
danke ich fur seine Bereit- sChaft zur ubernahme und das schnelle
Anfertigen des Mitberich- tes. Daruber hinaus moechte ich mich bei
allen Mitarbeitern des Instituts bedanken. die durch kritische
Hinweise und Diskussi- onen wertvolle Anregungen zu meiner Arbeit
geliefert haben. Holger Moeller -7- Inhaltsverzeichnis Seite
Abkurzungsverzei chni s, Forme 1 zei chen 9 Einleitung 11 2
Aufgaben eines Uberwachungs- und Diagnosesystems 13 in der
numerischen Steuerung 2. 1 Begriffe 13 2. 2 Diagnosebereiche 18 2.
3 Steuerungsinterne Fehlerarten 20 2. 4 Anforderungen an ein
integriertes Uberwachungs- 24 und Diagnosesystem 3 Untersuchung
ausgefuhrter Massnahmen zur Fehlerdia- 30 gnose in numerischen
Steuerungen 3. 1 Hardware der numerischen Steuerung 30 3. 2
Steuerungsexterne Funktionseinheiten 31 3. 3 Datenaustausch 32 3. 4
Bewertung der Massnahmen 33 4 Verfahren zur Uberwachung und
Fehlerdiagnose in 35 numerischen Steuerungen 4. 1 Allgemeiner
Loesungsansatz 35 4. 2 Diagnosemodelle fur numerische Steuerungen
38 4. 2. 1 Betrachtung auf Systemebene 38 4. 2. 1.
Die vorliegende Dissertation entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fur Werkzeugmaschinen
und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universitat Mun-
chen. Mein besonderer Dank gi lt Herrn Prof. Dr. -Ing. j. Mi lberg,
dem Leiter dieses Instituts, fur die wohlwollende Foerderung und
gross- zugige Unterstutzung sowie fur die wertvollen Hinweise zu
dieser Arbeit. Des weiteren danke ich Herrn Prof. Dr. -Ing. j.
Heinzl fur die auf- merksame Durchsicht der Arbeit und die
wertvollen Anregungen zur Gestal tung des Inhal ts. Allen Kollegen
und Mitarbeitern des Instituts und allen Studenten, die mich bei
der Erstellung meiner Arbeit unterstutzt haben, bin ich zu
aufrichtigem Dank verpflichtet. Munchen, 1986 Ulrich Pilland - I I
- Inhaltsverzeichnis Sei te 0. 1 Formelzeichen 0. 2 Nfuthematische
Operatoren 2 3 1 Einleitung 2 Anforderungsprofil 3 2. 1 Analyse von
Kollisionen 4 6 2. 2 Diskussion verschiedener
Kollisionsschutzsysteme 2. 2. 1 chanisch wirkende Vorrichtungen
oder Systeme mi t Sensoren 2. 2. 2 Steuerungstechnische Loesungen 7
2. 2. 3 Erzeugung kollisionsfreier Teileprogrrunne 8 2. 3 Ansatz
fur ein umfassendes Kollisionsschutzsystem 9 2. 3. 1 UEberwachung
der geometrischen Eingaben und Funk- tionen der Steuerungen durch
die Geometrieub- wachung 14 2. 3. 2 UEberwachung der maschinennahen
Steuerungsfunkt- nen durch die Bahnuberwachung 14 2. 4 Beschreibung
des Versuchsaufbaus 15 3 Geometrieuberwachung 18 3. 1
Aufgabensteilung fur die Geometrieuberwachung 18 3. 1. 1
Problematik der Kollisionserkennung mittels - chenmodell 18 3. 1. 2
Loesungsansatz fur die Geometrieuberwachung 19 3. 1.
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaft- licher Assistent am lnstitut fUr Steuerungstechnik
der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der
Universitat Stuttgart. Dem verstorbenen lnstitutsleiter, Herrn
Professor Dr. -Ing. G. Stute danke ich fUr seine UnterstUtzung und
seine Anregungen, die eine wesentliche Voraussetzung zur
DurchfUhrung dieser Arbeit waren. Vor allem gilt ihm jedoch meine
Achtung fUr das Beispiel, das er in seiner Tatigkeit als
lnstitutsleiter und Hochschullehrer gegeben hat. Herrn Prof. Dr.
-Ing. A. Storr, unter dessen kommissarischer lnstituts- leitung ich
die Promotion abschlieBen konnte, bin ich fUr die eingehende
Durchsicht der Arbeit sehr verbunden. Herrn Prof. DTech. h. c. K.
Tuffentsammer danke ich fUr seine Bereitschaft, den Mitbericht zu
Ubernehmen. DarUber hinaus mochte ich allen M itarbeitern des
Institutes, die mich bei meiner Arbeit unterstUtzt haben, herzlich
danken. Dies gilt insbe- sondere fUr die Herren Dipl. -Ing. W.
Renn, Dr. -Ing. J. Schwager, Dipl. - lng. G. Keuper, Herrn cando
ing. D. K. Nguyen und Frau U. BUrkert. 5 - Inhaltsverzeichnis Seite
o Verwendete GraBen und AbkUrzungen 8 0. 1 Geometrische und
physikalische GraBen 8 0. 2 Mathematische GraBen in Kap. 2. 3, 2.
4. 5 9 0. 3 Mathematische und physikalische GraBen in Kap. 4. 2 11
0. 4 AbkUrzungen und Begriffe 12 Einleitung 13 1 2
SimulationsdurchfUhrung - Stand der Technik 17 und Definitionen 2.
1 Kennzeichnende Eigenschaften elektrohydrauli- 18 scher
Schaltungen 2. 2 Funktionales Modell 20 2. 3 Gleichungsorientiertes
und losungsspezifisches 24 mathematisches Modell 2.
Beim Kaltfliesspressen wird das Fliesspresswerkzeug durch die
vorgangsbeding- ten Umformkrafte belastet. Diese Belastung bewirkt
eine elastische Federung des Werkzeuges. Durch den Umformvorgang
wird dem Werkstuck Arbeit zugefuhrt. Diese Umform- arbeit und die
Reibarbeit an der Kontaktflache Werkstuck/Matrize fuhren im
Werkzeug zu einer Temperaturerhoehung und damit zu einer
Warmeausdehnung der Matrizenbohrung. Die radiale Aufweitung
armierter Fliesspressmatrizen mit zylindrischer und abgesetzter
Bohrung wurde unter mechanischer Belastung und Temperatureinwir-
kung mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode berechnet. Die
Belastungssimu- lation erfolgte einerseits durch das Aufbringen
eines hydrostatischen Innen- druckes entlang der Bohrungswand der
Matrize und andererseits durch das Er- zwingen einer gewunschten
Bohrungswandtemperatur. Variiert wurde der Innen- 2 druck zwischen
0
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am lnstitut fUr Steuerungs- technik
der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der
Universitat Stuttgart. Die Voraussetzungen und Grundlagen fUr meine
Promotion wurden durch den verstorbenen lnstitutsleiter. Herrn
Prof. Dr.-lng. G. Stute. geschaffen. dem ich zu besonderem Dank
verpflichtet bin. Herrn Prof. Dr.-lng. A. Storr danke ich fUr seine
Unter- stUtzung und seine kritischen Anregungen bei der Erstellung
dieser Arbeit. Herrn Prof. DTech. h. c. Dipl.-lng. K. Tuffentsammer
gilt mein Dank fUr die Obernahme des Mitberichts. Allen Kollegen
der Gruppe 5. insbesondere den Herren Dipl.-lng. R. Donn und
Dipl.-lng. S. Chmielnicki. sowie allen Mitarbeitern und Studenten
des lnstituts. die zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.
danke ich fUr ihre Hinweise. Geleitwort des Herausgebers Das
Institut fOr Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und
Fertigungseinrich- tungen der Universitat Stuttgart befaBt sich mit
den neuen Entwicklungen der Werkzeugmaschinen und anderen
Fertigungseinrichtungen, die insbesondere durch den erhOhten Anteil
der Steuerungstechnik an den Gesamtanlagen gekennzeichnet sind.
Dabei stehen die numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen in
Programmie- rung, Steuerung, Konstruktion und Arbeitseinsatz sowie
die vermehrte Verw- dung des Digitalrechners in Konstruktion und
Fertigung im Vordergrund des In- teresses. 1m Rahmen dieser
Buchreihe sollen in zwangloser Foige drei bis fOnf Berichte pro
Jahr erscheinen, in welchen Ober einzelne Forschungsarbeiten
berichtet wird. Vor- zugsweise kommen hierbei Forschungsergebnisse,
Dissertationen, Vorlesungsmanu- skripte und Seminarausarbeitungen
zur VerOffentlichung. Diese Berichte sollen dem in der Praxis
stehenden Ingenieur zur Weiterbildung dienen und helfen, Aufgaben
auf diesem Gebiet der Steuerungstechnik zu 10sen.
Authored by two longtime researchers in tobacco science, The
Chemical Components of Tobacco and Tobacco Smoke, Second Edition
chronicles the progress made from late 2008 through 2011 by
scientists in the field of tobacco science. The book examines the
isolation and characterization of each component. It explores
developments in pertinent analytical technology and results of
experimental studies on biological activity, toxicity, and
tumorigenicity, including the inhibition of adverse biological
activity of one specific tobacco smoke component by another tobacco
smoke component. Adding to the progress reported in the First
Edition, the comprehensive Second Edition provides nearly 7,000
references on almost 9,600 components. The authors discuss the
controversies over the extrapolation of the biological effect of a
specific component administered individually by one route versus
its biological effect when the component is in a highly complex
mixture and is administered by a different route. They also cite
studies in which cigarette design technologies were developed to
control the per-cigarette mainstream smoke yield of Federal Trade
Commission-defined tar and one or more specific tobacco smoke
components of concern. New in the Second Edition: Approximately
1,000 newly reported components have been inserted and several
dozen duplicates have been deleted from various tables and from the
Alphabetical Index Improved and sharper chemical structures
Insertion of new pertinent references for the components in each of
the major chapter tables devoted to a particular functional
component Updated Index organized by the CAS Registry Number
listing of the components Updated discussions in the Introduction
and at the beginning of each chapter A searchable companion CD-ROM
containing the 350-page alphabetical Component Index Authors Alan
Rodgman and Thomas A. Perfetti were jointly awarded the 2010
CORESTA (Cooperative Centre for Scientific Research Relative to
Tobacco) Prize for their extensive work on documenting the vast
literature on the chemical composition of tobacco and tobacco smoke
in their original edition.
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fur Steuerungstech- nik
der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der
Universitat Stuttgart. Herrn Prof. Dr.-Ing. G. Stute, dem viel zu
fruh verstorbenen Leiter des Instituts, bin ich fur seine
grosszugige Unterstut- zung und die wertvollen Anregungen, die zum
Entstehen dieser Arbeit beitrugen, zu besonderem Dank verpflichtet.
Herrn Prof. Dr.-Ing. A. Storr danke ich fur seine kritischen
Anmerkungen zu Form und Inhalt der Arbeit und die sich daraus
ergebenen Hinweise. Mein Dank gilt auch Herrn Prof. Dr.-Ing. H.-J.
Warnecke fur die eingehende Durchsicht der Arbeit. Daruber hinaus
moechte ich all denen danken, die durch wert- volle Diskussionen
und anregende Kritik zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben,
insbesondere den Herren Dr.-Ing. H. Erne, Dipl.-Ing. G. Gruhler,
Dipl.-Ing. W. Ruoff und Dipl.-Ing. K.-H. Wurst. Manfred Keppeler 5
- INHALT Seite Formelzeichen und Abkurzungen 8 1 Einfuhrung und
Aufgabenstellung 12 2 Beschreibung von Bewegungsablaufen in raum
festen 15 oder werkstuckbezogenen kartesischen Koordina-
tensystemen 2.1 Definition der Werkzeugorientierung 17 2.2
Interpolation 22 2.2.1 Linearinterpolation 22 2.2.2 Fahren von
Kreisbahnen als Sonderfall der Line- 25 arinterpolation 2.2.3
Zirkularinterpolation 27 2.3 Erzeugung komplexer Bewegungsbahnen
durch automa- 33 tische Wahl der Interpolationsart Linear- bzw.
Stroemungstechnische Probleme finden sich in nahezu allen Bereichen
der Naturwissen- schaft als auch in der unmittelbaren Umwelt
unseres taglichen Lebens. Stroemungsma- schinen sind, sei es als
autonome Anlage oder auch als Hilfsmaschinen, in allen Gebie- ten
der Technik anzutreffen. Das vorliegende Buch stellt sich die
Aufgabe, in gestraffter Form gemeinsam - die stroemungstechnischen
Grundlagen - eine allgemeine Maschinenkunde zu samtlichen Bauarten
der Stroemungsmaschinen - einzelne spezifische Anlagen, welche als
typische Stroemungsmaschinen anzusp- chen sind oder deren
Wirkungsweise nur aus der Sicht der Stroemungstechnik ver-
standlich wird darzustellen. So werden Verdichter, Kreiselpumpe,
Dampf-, Gas- und Wasserturbine be- handelt, daruber hinaus wichtige
Spielarten dieser Gerate wie Stroemungswandler, Strahlantrieb,
Abgasturbolader. Am Propeller und vor allem am Hubschrauber werden
die Stroemungs- und Krafteverhaltnisse am Schaufelblatt deutlich
gemacht, gleichzeitig aber auch ein modernes und weitverbreitetes
fluggerat vorgestellt. Der Energieerzeugung, als solche eng mit dem
Betrieb von Dampf-, Gas- und Wasser- turbinen verknupft, wird ein
eigener Abschnitt gewidmet. Den Abhandlungen zu den
stroernungstechnischen Grundlagen des 1. und 2. Abschnitts sind
eine Reihe von durchgerechneten UEbungsaufgaben beigefugt, die
Behandlung der Maschinen wird in einigen grundlegenden Fallen durch
einfache Auslegungsbeispiele er- ganzt. Das Buch ist vom Techniker
fur den Techniker geschrieben. Es soll dem Studierenden helfen, in
die stoffreiche Fulle des technischen Studiums einzudringen, es mag
dem im Betrieb Schaffenden zur Loesung mancher fragen verhelfen. VI
Mathematische Anforderungen sind bewusst reduziert worden und
finden sich nur an je- nen Ste!len, wo eine mathematische
Herleitung fur die Aussagekraft einer Beziehung oder zur Erklarung
eines Sachverhalts unbedingt erforderlich ist.
Mit Hilfe der FEM wurde der EinfluB von DurchbrUchen in Werkzeug-
maschinen fUr zwei verschiedene Gestellbauteile untersucht. Zum
einen ist dies ein kastenformiger Stander, bei dem der
Steifigkeits- abfall infolge eines Durchbruches von Interesse ist.
Hierzu wurde eine Vielfalt von Durchbruchsformen und -groBen
untersucht. Zum anderen ist das ein O-Gestell einer Umformmaschine.
Hierbei interes- siert die Spannungsausbildung im Gestell infolge
eines Durchbruches. Die Ergebnisse der Rechnung fUr den Stander mit
Kastenquerschnitt zeigen den erheblichen EinfluB, den ein
Durchbruch auf die Steifig- keit haben kann. Die Ergebnisse wurden
so aufbereitet, so daB der EinfluB von verschiedenen
Durchbruchsformen und -groBen aus graphi- schen Darstellungen dem
Konstrukteur direkt zuganglich ist. Weiter- hin kann er mit Hilfe
von Kurven gleicher Steifigkeit die fUr seinen Fall optimale
Durchbruchsform auswahlen. Zur Verminderung des Einflusses des
Durchbruches auf die Steifig- keit wurden zwei konstruktive
MaBnahmen rechentechnisch untersucht. Die erste MaBnahme ist die
Einbringung einer Querschotte direkt ober- und unterhalb des
Durchbruches. Diese MaBnahme erwies sich insbesondere bei der
Torsion als besonders geeignet, wo eine bis zu 265 % Steigerung der
Steifigkeit gegenUber dem Fall ohne Quer- schotte erzielt werden
konnte. Die zweite MaBnahme war die Anbrin- gung eines Wulstes urn
den Durchbruchsrand. Hierbei ergab sich mit 152 %
Steifigkeitssteigerung ebenfalls beim Lastfall Torsion das beste
Ergebnis.
Die digitale Pruf technik muss mit der zunehmenden Komplexitat
digitaler Schaltungen Schritt halten. Die hochintegrierte
Schaltungstechnik bewirkte, dass heute eine einzige Leiterplatte
Funktionen erfullt, fur die man noch vor einigen Jahren Baugruppen
im Schrankformat benoetigte. Die digitale Pruf technik wird daher
automatisiert. Algorithmisch erstellte Testsatze werden durch einen
Prozessrechner an die zu prufende Leiterplatte angelegt und die
Ergebnisse werden mit Sollwerten verglichen.Es wird eine
Echtzeitprufung angestrebt, denn nur sie gestattet eine Aussage
uber die Funktion der Leiter- platte unter Betriebsbedingungen. Der
hier vorgestellte Prufplatz erfullt die Forderungen nach
Automatisierung und Echtzeitprufung. An Hand von Beispielen wer-
den seine Leistungen nachgewiesen. - 3 - Inhalt Einleitung 1. 5 Der
Prufplatz fur quasistatische Prufung 7 2. Elektrischer und
mechanischer Aufbau 7 2. 1 2.2 Der Datentransfer 10 Arbeitsweise
2.3 1 1 Erweiterung des Prufplatzes 2.4 16 Der Prufplatz fur
Real-Time prufung 24 3. 3.1 Ubersicht uber den Hardware-Aufbau 24
3.2 Testmusterspeicher 27 3.3 Sequenzerbaustein 28 3.4 Interne
Clock 29 3.5 Pinzuordnung 30 3.6 Vergleicher 31 3.7 Befehlsdecoder
32 3.8 Ubersicht uber die Ansteuersoftware 34 Untersuchungen mit
dem Prufplatz fur 4.
Die Stahlerzeugung tiber den Weg des Hochofens bleibt trotz der
raschen technologischen Entwicklung der verschiedenen Direktre-
duktionsverfahren in der jtingsten Zeit eindeutig dominierend. Der
scharfe Wettbewerb auf dem Weltmarkt hat dazu geftihrt, daB die s
ahlproduzierenden Lander ihre Hochofenbetriebe weiter op- timieren.
Durch die Einftihrung von modernen Technologien wie z.B.
GroBraumhochofen, besseren Begichtungsmethoden, Einblasen von Wind
hoherer Temperatur, Anreicherung des Windes mit Sauerstoff,
Einblasen von Zusatzstoffen, selektiver Molleraufbereitung und
hoheren Regelungs- und Automatisierungsgraden wird die Wirt-
schaftlichkeit und Leistung der Hochofen merklich gesteigert.
Verscharfte Umweltbedingungen, hohe Erzkosten und Recyclingpro-
zesse fordern den Einsatz von eisenhaltigen Abfallstoffen in den
Hochofenwerken. Dies sind z.B. Gichtstaube, Walzenschlamme oder
Konverterauswtirfe, die meist hohere Gehalte an Alkalien, Blei und
Zink aufweisen. Diese Stoffe werden zum Teil aufbereitet und als
Hochofeneinsatzmaterial wiederverwendet. Ihr Wiedereinsatz sowie
die Verwendung von Koks mit hoheren Aschegehalten fuhren zu einer
erhohten Belastung der Hochofen mit Kreislaufstoffen.
Kreislaufstoffe sind diejenigen Stoffe im Hochofen, die wahrend des
Absinkens in den unteren Teil des Hochofens reduziert und verdampft
werden. Die Reaktionsprodukte steigen teilweise mit dem Schachtgas
auf und kondensieren in den oberen kalteren Zonen des Of ens. Sie
wandern mit dem sinkenden Moller wieder in den un- teren Teil des
Of ens, werden reduziert und erneut von der Gaspha- se nach oben
getragen. Dadurch bilden sich innere Kreislaufe in bestimmten
Bereichen eines Hochofens. Kreislaufstoffe sind z.B. Zink, Blei,
Natrium und Kalium, die mit dem Moller in den Hoch- of en gelangen.
Die Kurvengetriebe, die in diesem Bericht behandelt werden, k5nnen
fol- gendermaJ3en beschrieben werden: Es liegt ihnen die in Bi Id
1/1 dargesteUte dreigliedrige kinematische Kette zugrunde. BUd 1/1:
Einfachste kinematische Kette raumlicher Kurvengetriebe Die Glieder
1 und 3 bzw. 2 und 3 sind durch je ein Dreh- bzw. Schubge- lenk
miteinander verbunden, wahrend sich zwischen den Gliedern 1 und 2
ein Kurvengelenk befindet. Die Relativbewegung der Glieder 1 und 2
ge- geneinander ist dann im wesentlichen von der Gestalt der
Oberflachenteile abhangig, die sich im Kurvengelenk berlihren. Es
gibt verschiedene M5glichkeiten, bewegungsgeometrische Gr5J3en vor-
zugeben, um die Gestalt der Elemente im Kurvengelenk festzulegen.
So kann man z. B. die Werte zweier Rollgleitzahlen im Kurvengelenk
fUr jede Bewegungsphase [1] oder die Gestalt des Gliedes 2 und die
einzl}haltende Relativbewegung gegenliber Glied 1
(Uebertragungsfunktion) vorschreiben. Es soll hier 'nur der
letztere Fall in Betracht gezogen werden. Die Bewegung des Gliedes
2 gegenliber Glied 1 sei auf eine bestimmte Wei- se vorgegeben.
Ebenso m5ge die Gestalt des Gliedes 2 nach Gesichtspunk- ten, die
im wesentlichen unabhangig von der Uebertragungsfunktion sind,
festgelegt sein. Insbesondere fUr den Teil des Gliedes 2, dessen
Oberfla- che zum Kurvengelenk zahlt, soll noch gefordert werden,
daJ3 die starre Verbindung zum Rest des Gliedes 2 durch ein
Drehgelenk ersetzt werden kann, ohne daJ3 die Uebertragungsfunktion
verandert wird, urn die M5glich- keit zu haben, EinfluLl auf die
Reibung im Kurvengelenk zu nehmen.
|
|