![]() |
Welcome to Loot.co.za!
Sign in / Register |Wishlists & Gift Vouchers |Help | Advanced search
|
Your cart is empty |
||
|
Books > Professional & Technical > Industrial chemistry & manufacturing technologies > Other manufacturing technologies > General
Wa.b: rend meiner langjahrigen industriellen Laboratoriums- und Betriebs- praxis habe ich oftmals den Mangel eines Werkes empfunden, das die vielfaltigen und uber die Weltliteratur weit verstreuten textilchemischen Prufmethoden, ihre Bewertung und Auswertung ubersichtlich geordnet zusammenfasst. In den letzten Jahren ist das Bedurfnis nach einem solchen Werk sicherlich noch groesser geworden. Hat doch die textilchemische Untersuchungsmethodik gerade in neuerer Zeit gewaltige Fortschritte gemacht und, nicht zuletzt wegen der immer groesseren Vielfalt der Textilfaserstoffe selbst, stark an Umfang zuge- nommen. Dieser Gedanke hat mich bewogen, an die keineswegs leichte Aufgabe der Sammlung, Sichtung, Ordnung, Bewertung und Auswertung des ungeheuren Materials heranzugehen und den Versuch einer ubersichtlichen, in erster Linie fur die Praxis zugeschnittenen Zusammenfassung desselben zu unter- nehmen. Das vorliegende Handbuch soll die chemische und chemisch-physikalische Untersuchungsmethodik der Natur-und Chemiefasern (und auch deren Produkte), so'\\-ie deren Auf- und Einlagerungen verschiedenster Art, wie auch chemische Faserabwandlungen, des weiteren die Faserschadigungen und Faserfehler umfassen.
Schon drei Jahre nach dem Erscheinen des Hauptwerkes hat sich der erste Ergan- zungsband als notwendig erwiesen, ein Zeichen fur die sturmische Entwicklung auf dem Sektor der Herstellung und Veredlung von naturlichen, kunstlichen und synthe- tischen Fasern. Die Einteilung des Hauptwerkes wurde auch im Erganzungsband beibehalten, so dass jedes Kapitel eine direkte Fortsetzung des Hauptwerkes bildet und damit die organische Bindung an dasselbe hergestellt ist, was durch entspre- chende Ruckverweise im Text noch unterstrichen wird. Das Gewicht und der Umfang der verschiedenen Kapitel und ihrer Unterteilungen richten sich nach dem in der Berichtszeit angefallenen Stoff. So haben wir Wert darauf gelegt, den Abschnitt uber die Kunstfasern auszubauen und damit verschie- dentlich geausserten Wunschen der Fachkollegenschaft Rechnung getragen. Wir glauben uns hierzu um so mehr berechtigt, als man bereits vielfach bestrebt ist, Veredlungsmethoden, wie etwa die Verringerung der Quellfahigkeit von Reyon, in den Herstellungsprozess zu verlegen. Dass dadurch die anderen Abschnitte nicht zuruckstehen durften, ist selbstverstandlich. Wir haben deshalb bei den Literatur- hinweisen auch den Titel der Arbeit mitaufgenommen, um interessierten Lesern einen besseren UEberblick zu geben. Ebenso wurden die Patentzitate durch verstarkte bzw. Neuaufnahme von belgischen, hollandischen, kanadischen, australischen usw. Patentschriften erheblich vermehrt. Weiters wurden Patente aus der DDR zitiert.
Additive manufacturing (AM) of metals and composites using laser energy, direct energy deposition, electron beam methods, and wire arc melting have recently gained importance due to their advantages in fabricating the complex structure. Today, it has become possible to reliably manufacture dense parts with certain AM processes for many materials, including steels, aluminum and titanium alloys, superalloys, metal-based composites, and ceramic matrix composites. In the near future, the AM material variety will most likely grow further, with high-performance materials such as intermetallic compounds and high entropy alloys already under investigation. Additive Manufacturing Applications for Metals and Composites is a pivotal reference source that provides vital research on advancing methods and technological developments within additive manufacturing practices. Special attention is paid to the material design of additive manufacturing of parts, the choice of feedstock materials, the metallurgical behavior and synthesis principle during the manufacturing process, and the resulted microstructures and properties, as well as the relationship between these factors. While highlighting topics such as numerical modeling, intermetallic compounds, and statistical techniques, this publication is ideally designed for students, engineers, researchers, manufacturers, technologists, academicians, practitioners, scholars, and educators.
Auf dem Gebiete des Zeugdruckes und der Farberei wurden seit ungefahr hundert Jahren durch wissenschaftliche chemische Bearbei- tung - besonders im Zusammenhange mit der Entwicklung der Farbstoffindustrie - ausserordentlich grosse Fortschritte erzielt. Dem- gegenuber zeigte die Vor- und Nachappretur der Textilien bis zu der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wenige Neuerungen und man begnugte sich mit den alten empirischen Methoden der Appretur. Im allgemeinen diente dieser Zweig der Textilveredlung nur dazu, den Geweben ein gefalligeres AEusseres zu verleihen und dadurch eine bessere Verkaufsfahigkeit zu erzielen, wobei auf eine Echtheit der Appretur uberhaupt kein Wert gelegt wurde. Eine Verbesserung der Gebrauchseigenschaften der Waren wurde nicht nur nicht angestrebt, sondern es wurden oft durch unsachgemasses Arbeiten die die Haltbarkeit des Gewebes bedingenden physikalischen Eigenschaften beeintrachtigt. Die durch die grossen Kriege des 20. Jahrhunderts, durch die Ver- mehrung der Weltbevoelkerung und durch die gesteigerten Anspruche der Bevoelkerung der fruher ruckstandigen Gebiete verursachte all- gemeine Verknappung an Rohstoffen machte es in immer hoeherem Masse notwendig, die Lebensdauer und den Gebrauchswert der Kon- sumguter zu steigern und gleichzeitig neue Werkstoffe zuganglich zu machen. Diese alle Industrien beruhrende Entwicklung machte auch vor der Textilindustrie nicht halt. Immer mehr dringt auch in der Textilindustrie die Erkenntnis durch, dass man durch Anwendung der Fortschritte der modernen Chemie die Gebrauchseigenschaften und die Lebensdauer der Textilien erhoehen musse. Die chemische Industrie, welche bis dahin ihr Hauptinteresse der Entwicklung der Farbstoffe und ihrer Anwendung zugewendet hatte, begann sich mit diesem Zweig der Textilveredlung zu beschaftigen.
Blockchain technology has the potential to utterly transform supply chains, streamline processes, and improve the whole of security. Manufacturers across the globe face challenges with forecasting demand, controlling inventory, and accelerating digital transformation to cater to the challenges of changing market dynamics and evolving customer expectations. Hence, blockchain should be seen as an investment in future-readiness and customer-centricity, not as an experimental technology. Utilizing Blockchain Technologies in Manufacturing and Logistics Management explores the strengths of blockchain adaptation in manufacturing industries and logistics management, which include product traceability, supply chain transparency, compliance monitoring, and auditability, and also examines the current open issues and future research trends of blockchain. Leveraging blockchain technology into a manufacturing enterprise can enhance its security and reduce the rates of systematic failures. Covering topics such as fraud detection, Industry 4.0, and security threats, this book is a ready premier reference for graduate and post-graduate students, academicians, researchers, industrialists, consultants, and entrepreneurs, as well as micro, small, and medium enterprises.
In den letzten Jahren ist auf dem Gebiete der Herstellung kiinst licher Fasern eine lebhafte Entwicklung zu verzeichnen: Die gewaltige Steigerung der Produktionshohe von Kunstseide und besonders von Zell wolle hatte eine "Oberpriifung der technischen Herstellungsweisen zur Folge, was zu zahllosen Neuerungen, wenn nicht gar zu grundlegenden Wandlungen im Herstellungsgang der Kunstfasern fiihrte. Gleichzeitig setzte in wissenschaftlicher Hinsicht ein Ausbau unserer Erkenntnisse auf dem Gebiete der makr6moleltularen Stoffe ein, der gleichfalls befruch tend auf die Herstellungsmethoden, aber auch auf die Eigenschaften der Kunstfasern wirkte. Wahrend friiher nur sparlich ein Eindringen wissen schaftlicher Erkenntnisse in die Produktionsbetriebe zu verzeichnen war, laBt sich heute die wissenschaftliche Forschung und die Auswertung ihrer Ergebnisse aus der Kunstseiden- und Zellwollfabrik nicht mehr fortdenken. Weit mehr als bisher konnten so die Fabrikationsmethoden mit den neuen Vorstellungen iiber die Konstitution der Zellulose sowie den Aufbau der Faser in Einklang gebracht werden, so daB die friiher vorherrschende Empirie aus den Produktionsstatten mehr und mehr ver drangt werden konnte. Es ist nun annahernd ein Jahrzehnt verflossen, seit das Gebiet der Kunstseide zum letztenmal eine umfangreichere, zusammenfassende Darstellung erfahren hat. Lediglich ZART gab eine neuere Zusammen fassung in einem Sammelwerk. Das Gebiet der Zellwolle hat durch BODENBENDER eine Beschreibung erfahren, der sowohl die wirtschaft lichen Zusammenhange als auch die Herstellung, Verarbeitung und Ver edlung zugrunde liegen."
Die Erzielung eines Hochstmasses an Tragfahigkeit ist fur die Uniformtuch beschaf fenden Behorden von jeher ein Gebot der wirtschaftlichsten Verwendung offentlicher Mittel gewesen und gewinnt besonders in Zeiten an Bedeutung, in denen mit den vorhandenen Rohstoffen auf das sparsamste umgegangen werden muss. Wenn auch die jahrzehntelangen Erfahrungen der Tuchindustrie zu einer beachtlichen Gute der Tuche gefuhrt haben, so treten doch immer wieder alte ungeklarte Fragen und neue Probleme auf, die sich aus der Entwicklung neuer Textilhilfsmittel ergeben. Im Laufe der letzten IO Jahre sind in der Abteilung Textilien der Hauptabteilung Faserstoffe des Staatlichen Materialprufungsamts Berlin-Dahlem eine Reihe von eingehenden Untersuchungen solcher Fragen durchgefuhrt worden. Im Bestreben, die Ergebnisse dieser Untersuchungen der gesamten deutschen Tuchindustrie nutzbar zu machen, ist ein Teil dieser Arbeiten in diesem Heft zusammen gestellt worden. Bei der Durchfuhrung der Arbeiten ist dem Amt eine wirksame Unterstutzung vor allem seitens des 0 b e r k o m m a n d o s d e r W e h r m a c h t und der V e r t r a u e n - stelle fur Lieferungstuch-, Offizierstuch- und Feintuchmacher, Vertriebsgesellschaft m. b. H., ferner durch die Farbenfabriken I. G. Farben in du s tri e AG. und I. R. Gei g y sowie andere Textilhilfsmittelhersteller wie die Bohme-Fettchemie G. m. b. H., die Hansa-Werke Lurmann, Schutte & Co. und die Chemische Fabrik Grunau zuteil geworden, denen auch an dieser Stelle-besonderer Dank gesagt sei. H."
l Bisherig, er Zustand und Zweck der Arbeit einanderfolgende Prufung des impragnierten und des un impragnierten Stoffes, wie sie fur die Hersteller imprag Fur die PrU'fung von Geweben oder daraus herge nierter Textilien von Interesse ist, stellt z. B. andere An stellten Erzeugnissen auf ihre Fahigkeit, Menschen und forderungen an das Prufverfahren als die Abnahmepru Tiere oder feuchtigkeitsempfindliche Waren vor der Ein fungen von Behorden oder die Schiedsgutachten der Pruf wirkung von Regen zu schutzen, ist eine grosse Zahl von amter. Wahrend es fur den ersten Fall nicht so wichtig ist, Prufverfahren bekannt 2. ob sich die Versuchsergebnisse stets und unter allen Um Noch in den letzten Jahren sind insbesondere durch standen wiederholen lassen, wenn nur das Verhaltnis der die vermehrte Anwendung der Impragnierung fur die Be Prufergebnisse gleich bleibt und den Erfahrungen der kleidungsstoffe einige neue Vorschlage gemacht worden, Praxis etwa entspricht, ist die Reproduzierbarkeit im die sich indessen mehr mit apparativen Ausgestaltungen anderen Fall die Vorbedingung fur die Brauchbarkeit des an sich bekannter Verfahren befassen, als grundsatzlich Prufverfahrens. neue vVege gehen."
37 G. Kombinationen mit 4 Bestandteilen. Die Untertellung bnn aUf folgende Weise geschehen: 1. Seifen + Tiirkischrotole + fettltromatische Sulfosauren + Losungsmittel. 2. Netzmittel + Fettalkoholderivate + Perborat + Soda. 3. Netzmittel + Fettalkoholderivate + Losungsmittel + Weichmachmittel. Zum Schlusse folgen nun die wenigen, unter diese drei Rubriken gehorigen Praparate: 1. Seifen + Tiirkischrotole + fettaromatische Sulfosauren + Losungsmittel: Tetrol BF Stockhausen, Krefeld. 2. Netzmittel + Fettalkoholderivate + Perborat + Soda: Purton, Wasch- und Bleichpulver Zschimmer & Schwarz, Chemnitz. 3. Netzmittel + Fettalkoholderivate + Losungsmittel + Weichmachmittel: Peptapon Zschimmer & Schwarz, Chemnitz. Am Schlusse dieses ersten Telles der Arbeit sei mir eine Bemerkung bzw. Bitte an die Textllhilfsmittel herstellenden Firmen gestattet. So, wie in dieser zweitenAuflage die vorstehende Gesamtiibersicht auf Grund des in der ersten Auflage enthaltenen Materiales gebracht wurde, solI auch kiinftig bei einer spateren Auflage wieder das Material der vorausgegangenen als Grundlage fiir eine ahnIiche, neue "Obersicht dienen. Hierzu ist jedoch un. bedingt erforderlich, daB neue Textilhilfsmittel oder solche, die nach abge. andertem Verfahren hergestellt sind, auch einen neuen N amen oder - bei Bei behaltung des altenPhantasienamens - eineneueZusatzbezeichnungerhalten. Bei der Bearbeitung der Unterlagen fiir den nachstehenden Teil II der vorliegenden Auflage hat sich herausgestellt, daB dies nicht immer so gehand habt worden ist. Beispielsweise wurde ein "Seifenpraparat" der ersten Auflage heute als "Kondensationsprodukt" bzw. ein friiheres "Tiirkischroool mittleren Sulfonierungsgrades" als "Spezialsulfonat" deklariert - unter Beibehaltung des friiheren Namens und ohne irgendwelche Zusatzbezeich nung wie "neu," .,1937" oder "extra" usw."
The key theme of this book is an exploration of how recent advances across three related scientific fields are intertwined - the developments in metamaterials, the automated optimal design of innovative electronic, electromagnetic and mechatronic devices, and 3D printing. Developments in the field of automated optimal design have enabled the design of innovative electronic, electromagnetic and mechatronic devices, but there is a risk that design uncertainties and fabrication tolerances dictated by conventional manufacturing techniques will limit the practical synthesis and industrial realisation of these novel designs. The solution might be found in new manufacturing possibilities offered by 3D printing technologies and techniques for the fabrication of conductive layers in low and high frequency applications. The book approaches the topic from several perspectives, including the design of 3D fields, advances in shape synthesis, the role of additive manufacturing in synthesising metamaterials and manipulating ferromagnetic materials, and the steps from numerical models to printed mechatronic devices. A final chapter discusses design challenges and opportunities in industrial settings. Led by two expert editors, with contributions from authors with a range of backgrounds across academia and industrial research, this book provides key information for researchers, advanced students and industry professionals in advanced manufacturing, mechatronics, and electrical and electronic engineering.
Prof. Dr. P a u 1 He e r man n unterzog sich schon vor Jahren zu sammen mit Fabrikdirektor lng. G. D u r s der t Aufgabe, in dem Buche "Betriebseinrichtungen der Textilveredlung" (Julius Springer, 1922) die Betriebstechnik der textilen Ausriistung zu beschreiben. Es war die erste geschlossene Darstellung des Stoffes in moderner Fassung. Der Verlag beauftragte mich mit der Bearbeitung des Stoffes nach dem heutigen Stande der Technik. Es ist wohl selbstverstandlich, daB sich das nunmehr vorliegende Buch nicht an die Heermannsche Arbeit anlehnen konnte. Es solI eine Weiterentwicklung derselben darstellen. Unter "Betriebseinrichtungen" sollen diejenigen Vorrichtungen ver standen sein, welche zur reibungslosen Abwicklung der Fabrikation not wendig sind. Veredlungsmaschinen, Warenpruf-und MeBgerate gehoren im Sinne der Ausfiihrungen im vorliegenden Buche nicht zu den Betriebs einrichtungen. Das Thema ist natiirlich unerschopflich und fast jedes einzelne Kapitel so wichtig, daB es wert ware, allein in einem Buche be handelt zu werden. lch sah jedoch mein Ziel darin, in einer kurzen Dar stellung del' Probleme einen moglichst umfassenden Uberblick uber das ganze Gebiet zu geben. Das Buch ist fur Praktiker geschrieben. Seine Darlegungen sind so gehalten, daB sie auch in lngenieur- und Archi tekturfragen dem Textilveredler und Koloristen verstandlich sind. Erfahrungen in der Betriebsleitung und -organisation sollen nicht zur Nachahmung sondern zur Anregung berichtet werden. Es wurde versucht, mit moglichst wenigen Worten und moglichst vielen Bildern anschaulich und lebendig zu berichten, d. h. ein richtiges Bild des Veredlungsbetriebes zu zeigen. Jede Weitschweifigkeit und Aufzahlung habe ich geflissentlich vermieden."
Die vorliegende Arbeit soIl dem Wunsche einer zusammenfassenden, vorwiegend fiir den Betriebsmann bestimmten Darstellung der Betriebs und Selbstkostenprobleme der W ollindustrie nachkommen. Sie ist aus den praktischen Betriebsverhaltnissen heraus entwickelt und stiitzt sich auf zahlreiche altere und neuere, Untersuchungen des Verfassers. Die Ausfiihrungen sollen einmal zur exakten Berechnung der Selbstkosten satze der Fertigfabrikate und deren Zwischenstufen beitragen und dariiber hinaus durch zahlreiche Betriebsuntersuchungen der verschiedensten fabrikatorischen Einfliisse die oft noch gefiihlsmaBigen Meinungen auf eine feste Grundlage stellen und abgrenzen. Weiter sollen sie den Weg betriebswirtschaftlicher Untersuchungen zeigen und das Interesse der Leser wecken, den vielen interessanten Fragen des eigenen Betriebes nachzugehen. W ohl kaum ein Industriezweig hat im Laufe des Herstel lungsganges so viele fabrikatorische Gesichtspunkte zu beriicksichtigen wie gerade die Textilindustrie. Daraus ergab sich die Notwendigkeit die fiir die Kalkulation wesentlichen technologischen V organge skizzen haft einzuschalten . . Durch die Darstellung konkreter Beispiele ist der Verfasser bemiiht, die Briicke zwischen Lehre und Praxis zu schlagen. Wenn daher im Rahmen dieser Arbeit die Selbstkostenrechnung mit zahlenmaBigen Unterlagen und Rechnungen durchgefiihrt wird, so bin ich mir durchaus der Schwierigkeit bewuBt, die eine solche Darstellung mit sich bringt. Jede Selbstkostenrechnung in Zahlen kann immer nur"eine beispielhafte Darlegung sein, wenngleich die ermittelten Werte weitgehendst mit den tatsachlichen Betriebszahlen iibereinstimmen. Herrn Geheimen Regierungsrat Prof. Dr.-Ing. E. h. Wallichs bin ich fiir die Durchsicht dieser Arbeit und die Anregungen, die ich durch seine Arbeiten erhalten habe, zu auBerordentlichem Dank verpflichtet. Nicht minder gebiihrt mein Dank Herrn Oberstudiendirektor Prof."
Den Gegenstand der vorliegenden Darstellung bilden diejenigen physikalisch-chemischen Erscheinungen, die den mannigfachen Ver edlungsvorgangen der tierischen, pflanzlichen und kiinstlichen Faser stoffe in der Textilindustrie zugrunde liegen. Da diese Erscheinungen sich hauptsachlich in den submikroskopischen Kanalen der Faserstoffe und an den Grenzflachen der Fasern abspielen, ist bei ihrer Behandlung die vorwiegend kolloidchemische Betrachtungsweise zwangslaufig. Selbst verstandlich werden daneben die konstitutiven Zusammenhange, die letzten Endes auch fiir das kolloidchemische Verhalten bestimmend sind, nicht vernachlassigt. Um eine systematische, iibersichtliche Ordnung des Stoffes zu er zielen, werden zuerst die Eigenschaften und das Verhalten der Fasern sowie der Systeme, mit denen sie behandelt werden (Farbstofflosungen, Seifen16sungen, Starkezerteilungen usw.) und dann die einzelnen Ver edlungsvorgange erortert. Besonderes Gewicht wird darauf gelegt, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Gebieten dem Leser nahezu bringen. Bei der erforderlichen kritischen Sichtung des auBerordentlich weit verstreuten, vielfaltigen und reichen Materials des wissenschaftlichen und technischen Schrifttums war angestrebt, die yom anwendungstechnischen Standpunkt aus wichtigen und yom gegenwartigen wissenschaftlichen Standpunkt aus wertvollen Untersuchungen moglichst vollstandig zu beriicksichtigen. Eine gewisse Knappheit der Darstellungsweise war bei dem Umfang des behandelten Gegenstandes haufig geboten, doch wurden Sonderfragen, fiir die eine entsprechende Zusammenfassung bereits seit langerer Zeit fehlt, wie z. B. die physikalische Chemie der Farbstoffe und der Farbevorgange, ausfiihrlicher behandelt. Dem an den Einzelfragen naher Interessierten sollen die abschnittsweise zusammengestellten Schrifttumsnachweise das tiefere Eindringen in die Materie erleichtern. Die rein mechanischen Veredlungsvorgange, sowie die Fragen der Kunst faserherstellung selbst, konnten hier nicht beriicksichtigt werden. Sie wiirden eine Sonderdarstellung erfordern."
Erfolgreiches Waschen in Maschinen fUr Gr013leistungen erfordert Sondererfahrungen und technische Kenntnisse. Bescheid in der Hand wascherei zu wissen, kann nicht genugen, Waschfrauenweisheit fruherer . Jahrzehnte reicht nicht mehr aus. Es muB sich die Einsicht durchsetzen, daB die Maschinenwascherei mehr und mehr eine eigene Technik zu entwickeln hat und daB der Maschinenwascher neben seiner Praxis ein gewisses Verstandnis fur die in Betracht kommenden chemischen V or gange besitzen solite. Selbst die kleine Trommelwascherei muB sich die Ergebnisse chemischer und technischer Untersuchungen zunutze machen, wenn sie erfolgreich im Wettbewerb mit der Handarbeit sein will. Die gewerbliche GroBwascherei hat um so mehr bemuht zu sein mit den technischenN euerungen Schritt zu halten, um denAnforderungen eines groBen Kundenkreises zu entsprechen. Krankenha us-, Hotel u. dgl. Was chereien sind nicht zuletzt verpflichtet darauf zu sehen, daB ihre Waschereien gut arbeiten, wenn sie die in den Waschevorraten an gelegten groBen Werte nicht vorzeitig vermindert wissen wollen. Es bedeutet Verwendung zwar billiger und entsprechend minderwertiger Seifenpulver keine Ersparnis, weit wichtiger wird sein, ob ein Wasche stuck 60 bis 80 oder etwa 150 und 200 mal bis zum Verschleill zu was chen ist. Eine genugende Schulung im Arbeiten mit Maschinen und Ver standnis fur waschereichemische Vorgange entscheiden hierbei uber den Erfolg in erster Linie. Die deutsche Literatur uber Maschinenwascherei ist gering. Dem Verlangen weiter Kreise, sich uber die Technik und die Chemie des Waschens zu unterrichten, will dieses Buch nachkommen."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. |
You may like...
Modern Practical Healthcare Issues in…
Dilber Uzun Ozsahin, Ilker Ozsahin
Paperback
R2,622
Discovery Miles 26 220
Quality Analysis of Additively…
Javad Kadkhodapour, Siegfried Schmauder, …
Paperback
R4,703
Discovery Miles 47 030
Digital Twin for Smart Manufacturing
Rajesh Kumar Dhanaraj, Ali Kashif Bashir, …
Paperback
R3,930
Discovery Miles 39 300
Fiber-Optic Measurement Techniques
Rongqing Hui, Maurice O'Sullivan
Hardcover
R2,980
Discovery Miles 29 800
Computational Intelligence in…
Kaushik Kumar, Ganesh M. Kakandikar, …
Paperback
R3,965
Discovery Miles 39 650
Innovative Processes and Materials in…
Sunpreet Singh, Chander Prakash, …
Paperback
R6,302
Discovery Miles 63 020
Fiber and Textile Engineering in Drug…
Navneet Sharma, Bhupendra Singh Butola
Paperback
R5,441
Discovery Miles 54 410
|