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Reinhard Lahusen entwickelt drei eigene Modelle, die er mit
vorhandenen Modellen vergleicht, wobei grundsatzliche Kriterien des
Asset-Managements sowie Anforderungen des deutschen
Alterssicherungssystems und der Praktikabilitat berucksichtigt
werden."
Torsten Grzebiela identifiziert spezifische Risiken des Internets.
Auf der Basis eines komplementaren Ansatzes zur Handhabung der
Internet-Risiken untersucht er technische Sicherungsmassnahmen,
vertrauensbildende Massnahmen und oekonomische Instrumente zur
Risikobegrenzung.
Martin Johanntoberens analysiert das Zusammenspiel von Underwriting
(Risikozeichnung) und Risiko-Management
(naturwissenschaftlich-technische Risikoabschatzung) bei
Entscheidungsfindungen in Fragen der Versicherbarkeit. Seiner
empirischen Analyse zufolge orientieren sich
Industrie-Haftpflichtversicherer primar an wirtschaftlichen
Gesichtspunkten: Risikomanagement scheint uberwiegend der
Aussendarstellung und der Gewinnung von Legitimitat zu dienen.
"
Die Notwendigkeit eines Customer Value Managements in
Franchisesystemen resultiert aus der Tatsache, dass der Erfolg des
Franchisegebers uber die Franchisegebuhr bzw. Handelsspanne an den
Erfolg des Franchisenehmers gekoppelt ist. Geht man davon aus, dass
der Franchisegeber primar an einer angemessenen Verzinsung seines
in das Franchisesystem investierten Eigenkapitals interessiert ist,
sind alle Aktivitaten des Franchisegebers zur planmassigen
Gestaltung der Beziehung zum Franchisenehmer an diesem Ziel
auszurichten. Folglich sind die einzelnen
Franchisegeber-Franchisenehmer-Bezie-hungen jeweils als
(Teil-)Inves-titionen zu begreifen, deren Vorteilhaftigkeit sich
anhand des Partner Value (PV) bemisst. Eva-Maria Gust entwickelt
ein Konzept zur Franchisenehmer-Bewertung. Zur Ermittlung des
Partner Value wird auf das Modell des Vollstandigen Finanzplans
(VOFIs) und Markov-Prozesse als Verfahren zur Prognose der
originaren franchisenehmerbezogenen Zahlungen zuruckgegriffen.
Anhand des Partner Value lasst sich fruhzeitig erkennen, ob sich
die Franchisenehmer hinsichtlich der obersten Zielsetzung des
Franchisegebers optimal entwickeln werden und welche Ansatzpunkte
fur wertsteigernde Massnahmen existieren.
Risks can be identified, evaluated, and mitigated, but the
underlying uncertainty remains elusive. Risk is present across all
industries and sectors. As a result, organizations and governments
worldwide are currently experiencing higher levels of risk and have
had to make risky decisions during times of crisis and instability,
including the COVID-19 pandemic, economic and climate perils, and
global tensions surrounding terrorism. It is essential that new
studies are undertaken to understand strategies taken during these
times to better equip business leaders to navigate risk management
in the future. Global Risk and Contingency Management Research in
Times of Crisis examines the impact of crises including the
COVID-19 pandemic, which has tested organizational risk and
contingency management plans. It provides significant insights that
should benefit business leaders on risk and contingency management
in times of crisis. It emphasizes strategies that leaders can
undertake to identify potential future risks and examines decisions
made in past crises that can act as examples of what to do and what
not to do during future crisis events. Covering topics such as
auditing theories, risk assessment, and educational inequality,
this premier reference source is a crucial resource for business
leaders, executives, managers, decision makers, policymakers,
students, government officials, entrepreneurs, librarians,
researchers, and academicians.
Die demographische und gesamtwirtschaftliche Entwicklung erfordert
eine neue Konzeption der deutschen Alterssicherung. Anke Steenbock
entwickelt eine solche Konzeption, indem sie Anregungen aus dem
Ausland aufnimmt und Ruckschlusse aus theoretischen Analysen
zieht."
Dieses Buch befasst sich mit der herrschaftstheoretisch
orientierten Organisationsgeschichte des modernen
Krankenkassenwesens, die die Organisation "Krankenkasse" als
historisch-spezifisches Phanomen begreift, das auf das engste mit
der Entstehung der modernen, kapitalistischen Gesellschaftsform
verbunden ist."
Mit Blick auf Verbraucherschutz, Stabilitat, Risikoallokation und
Innovation analysiert der Autor ein zentrales Problem der
grundsatzlichen Ordnung des finanziellen Sektors."
Die Deregulierung des Versicherungsmarktes fuhrt zu einer
Verscharfung des Wettbewerbs. Die Unternehmen versuchen deshalb,
die Kosten fur Produktion und Vertrieb von Versicherungsschutz zu
senken. Durch die Fortschritte der Informations- und
Kommunikationstechnologie wird die Verlagerung der gesamten
Vertragsbearbeitung vom Unternehmen auf den betriebsgebundenen
Aussendienst moglich.
Eva Kendl untersucht, ob diese Strategie sinnvoll ist. Sie
analysiert die technische und personelle Ausstattung und beschreibt
detailliert die Arbeitsablaufe in deutschen Agenturen. Die Autorin
kommt zu dem Ergebnis, dass die dezentrale Vorgangsbearbeitung
Vorteile fur alle Beteiligten bietet. Allerdings ist die Ubernahme
weiterer betrieblicher Teilfunktionen vor allem fur den Vermittler
mit erheblichen Investitionen verbunden.
Verzeichnis: Eva Kendl untersucht, ob die Verlagerung der
Vertragsbearbeitung auf den betriebsgebundenen Aussendienst
sinnvoll ist. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die dezentrale
Vorgangsbearbeitung Vorteile fur alle Beteiligten bietet.
Allerdings ist die Ubernahme weiterer betrieblicher Teilfunktionen
vor allem fur den Vermittler mit erheblichen Investitionen
verbunden."
Das Buch analysiert die Problematik der Anlageentscheidung fur
steuerbegunstigte Kapitalanlagen und gibt dem Investor, seinem
Anlage- oder Steuerberater und auch Emissionsgesellschaften
Verfahren an die Hand, die investitionsspezifischen Unsicherheiten
zu minimieren."
Dieses Buch wendet sich an Studierende der
Wirtschaftswissenschaften, der Ma thematik, der Informatik und der
Ingenieurwissenschaften mit wirtschaftswissen schaftlicher
Orientierung an Fachhochschulen und Universitaten. Daneben ist es
auch fiir das Fernstudium und fiir die berufsbegleitende
Weiterbildung geeignet. Zur Finanzmathematik gibt es eine breite
Palette von Lehrbuchern mit unterschiedlichem Anspruchsniveau,
wahrend das Lehrbuchangebot zur Versicherungsmathematik bisher eher
nicht ausreicht. Das vorliegende Buch besteht aus zwei Teilen. Die
ersten beiden Kapitel sind der Finanzmathematik gewidmet. Sie
enthalten die Voraussetzungen und dienen als Brucke fiir den
zweiten Teil, der sich mit der Versicherungsmathematik beschaftigt.
Schwerpunkte sind vor allem die mathematischen Modelle und
Verfahren in der Personenversicherung (in der Hauptsache Lebens-
und Rentenversicherung) und in einigen Andeutungen in der
Sachversicherung. Im Anhang wird aktuelles Daten und Bildmaterial
bereitgestellt. Der Leser benotigt Grundkenntnisse der
Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathe in der mathematischen
Modeliierung prakti matischen Statistik sowie Erfahrungen scher
Aufgabenstellungen. Das Kapitel 3 enthalt zur
Wahrscheinlichkeitsrechnung auch einige Fakten, die uber das
elementare Wissen hinausgehen. Die wichtigsten Formeln und
Definitionen werden durch Einrahrnungen optisch her vorgehoben. Zum
besseren Verstandnis sind Beispiele angefiigt worden. Im Normal
fall reicht ein Taschenrechner zur Begleitung dieser Beispiele aus.
Fur umfangreiche numerische Berechnungen sowie fiir die Erstellung
von Abbildungen wurde das Software-Paket MA.1HCAD 5.0 PLUS benutzt.
Ein herzlicher Dank sei gerichtet an Herrn Professor Dr. Laux, der
mir den Weg zu Herrn Dr. Bertsch und Herrn Blaser von der Wustenrot
LebensversicherungsAkti engesellschaft geebnet hat. Diesen Herren
bin ich fiir die Uberlassung von Datenma terial zur
Versicherungsmathematik dankbar."
Die enorm gestiegene und weiter stark steigende Bedeutung von
Wertpapier Investmentfonds, gerade auch im Hinblick auf ihren
Einsatz durch die Versi cherungswirtschaft, wird durch die
rege1miiBigen Pub1ikationen in der Wirt schaftspresse zu diesem
Thema eindrucksvoll dokumentiert. In der versiche
rungswirtschaftlichen Literatur erfuhr diese Thematik jedoch bisher
keine ih rem praktischen Stellenwert entsprechende Bedeutung. Dies
ist urn so erstaun- 1icher, als gerade die Versicherungsuntemehmen
bereits seit zwanzig Jahren zu den bedeutendsten Investoren der
Investmentbranche gehoren und so in hohem Mafie zum heutigen Erfo1g
der Investmentan1age beitrugen. Weder eine syste matische
Diskussion der betriebswirtschaftlichen Aspekte des Einsatzes von
In vestmentfonds durch Versicherungsuntemehmen, noch die
detaillierte Aufar beitung der zugrunde1iegenden rechtlichen
Rahmenbedingungen ist zu ver zeichnen. Ebenso feh1te bisher ein
(statistisch) fundierter Einb1ick in die empi rische Struktur des
Einsatzes von Investmentfonds seitens der deutschen Versi
cherungswirtschaft. Die vorliegende Arbeit von Rainer Pflaum, a1s
Dissertationsschrift von der Universitat Mannheim angenommen,
sch1ieBt diese Lucke. Daruber hinaus wird der im Rahmen der
fortschreitenden Vollendung des Europaischen Binnenmarktes immer
wichtiger werdende europaische Kontext durch eine Bearbeitung der
beiden wichtigsten EG-aus1andischen Investmentmarkte, Frankreich
und GroBbritannien, in die Analyse der bestehenden und sich
abzeichnenden Entwicklungen einbezogen. In diesem Gesamtrahmen ist
dabei die Konzentration der Bearbeitung der Thematik auf die im
An1agekontext mit Abstand bedeutendste Branche, die
Lebensversicherung, angezeigt. Die Arbeit von Rainer Pflaum ist
sowoh1 aus theoretischer wie auch aus prakti scher Sicht a1s
bedeutsamer Fortschritt zu werten. Moge sie die ihr gebuhrende
Aufmerksamkeit und Resonanz finden. Mannheim, im Februar 1993 Prof.
Dr."
Das GABLER VERSICHERUNGSLEXIKON erscheint nach jahrelangen
Vorarbeiten kurz vor der Verwirklichung des Eur.opiiischen,
Binnenmarktes fiir die deutsche Versiche- rungswirtschaft und damit
zu der Zeit eines. wichtigen Einschnitts in der Entwicklung des
gesamten Wirtschaftszweiges. In einer gleichermaBen bedeutenden
Umbruchphase befindet sich auch die Sozialversicherung. Aufgabe'des
Lexikons ist es deshalb nicht nur, den Zugang zu den einzelnen
Tatbestiinden des Versicherungswesens und ihm nahestehenden
Gebieten durch eine moglichst groBe Zahl von Begriffen zu
erschlieBen, sondern auch den Wissens- stand zu dokumentieren. Die
zu erwartenden Anderungen sind zum Teil bereits andeu- tungsweise
beriicksichtigt. Ein unterschiedlicher Aktualitiitsstand fiir
einzelne Bereiche wurde vor diesem Hintergrund bewuBt in Kauf
genommen. Das GABLER VERSICHERUNGSLEXIKON bietet ein Kompendium des
gesamten Ver- sicherungswesens in Stichwortern. Beriicksichtigung
finden sowohl die Privat-als auch die Sozialversicherung. ErfaBt
sind aIle Teilbereiche, vor allem in wirtschaftlicher, rechtlicher,
versicherungstechnischer und mathematischer Hinsicht. Einer
angemessenen Gewichtung ist Rechnung getragen. Aufbau und Struktur
des GABLER VERSICHERUNGSLEXIKON orientieren sich an dem bewiihrten
GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON. Die Zusammenhiinge zwischen den
einzelnen Stichwortern werden durch entsprechende Verweisungen und
zusiitzliche ausfUhrliche Beitriige zu grundsiitzlichen Fragen
hergestellt. Auf Literaturhinweise wurde generell verzichtet. Das
gleiche gilt fiir die Anschriften von Institutionen und Zahlenanga-
ben, die jedoch ausnahmsweise in den ausfiihrlichen Beitriigen
enthalten sind. Insoweit wird auf die allgemeinen Nachschlagewerke
verwiesen.
Die Verkehrshaftungs-Versicherung hat in den letzten Jahren standig
an Bedeutung ge wonnen. Das Pramienvolumen des deutschen Marktes
betragt heute schon fast DM 400 Mio. Angesichts eines immer noch
wachsenden Transportmarktes und insbesondere im Hinblick auf die
Liberalisierung des Guterverkehrs in Europa ist von einer weiteren
uber durchschnittlichen Zunahme in dieser Sparte auszugehen. Die
vorhandene Literatur ist relativ sparlich und beschrankt sich
weitgehend auf Einzel darstellungen. Diese Lucke durch einen
Gesamtabriss zu schliessen, ist Aufgabe dieses Bu ches. Eine
Darstellung der Verkehrshaftungs-Versicherung ist ohne eine
Ubersicht der Haf tungsgrundlagen nicht moglich. Auf diese
komplizierte Rechtsmaterie wird allerdings nur insoweit
eingegangen, wie dies zum Verstandnis der Versicherungsfragen
erforderlich ist. Eine Auseinandersetzung mit schwierigen
Rechtsfragen wurde daher bewusst vermie den. Im Zweifel wird die
herrschende Meinung wiedergegeben, die in der Regel mit der
Regulierungspraxis der Verkehrshaftungs-Versicherer ubereinstimmt.
Das Buch wendet sich in erster Linie an die Praxis, d. h. an alle
Sachbearbeiter und Aus zubildenden, die in
Versicherungs-Gesellschaften, Transportunternehmen sowie in Han del
und Industrie im Bereich der Transport- und
Verkehrshaftungs-Versicherung tatig sind, aber auch an Juristen und
Anwalte, die beruflich an dieser komplexen Materie der Verkehrs
haftungs-Versicherung interessiert sind. Dusseldorf, Dezember 1991
Edgar Schneider Inhalt Abkurzungsverzeichnis
............................................... 21 A. Das Recht der
Spediteure und Lagerhalter .......................... 23 I.
Speditionsrecht - Haftung des Spediteurs ..........................
23 1. Speditionsgeschaft und Begriff des Spediteurs
................... 23 2. Speditionsvertrag, Frachtvertrag . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . 24 . . . . . . . ."
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