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Books > Medicine > Nursing & ancillary services > Rehabilitation
Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse uber die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischamien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls erganzt durch atiologische UEberlegungen, die Grundlage therapeutischer Massnahmen sein sollen. Dieses Konzept wird auch deshalb der mehr deskriptiven traditionellen Einteilung vorgezogen, weil es die individuelle Krankheitsgeschichte des einzelnen Patienten besser berucksichtigt. Wie ein roter Faden zieht sich diese UEberlegung durch das ganze Buch: bei der Darstellung der anatomischen Grundlagen, den pathophysiologischen Aspekten von Hirnischamie und Hirninfarkt, epidemiologischen und definitorischen Aspekten, besonders aber in den grossen Kapiteln zur klinischen Symptomatologie und der detaillierten Beschreibung des zur Verfugung stehenden diagnostischen Repertoires. Topisch anatomische und dynamische Aspekte stehen im Vordergrund. Ein ausfuhrliches Therapiekapitel, das den aktuellen Stand kritisch reflektiert, beschliesst das Buch. Es wendet sich insbesondere an den klinisch und in der Praxis tatigen Internisten, Neurologen und Allgemeinmediziner, aber auch an alle anderen Disziplinen, die mit zerebralen Ischamien konfrontiert werden.
Die Inhalte des vorliegenden Werkes sind auf den Lehrstoff des Unterrichts zur Manuellen Therapie an den Physiotherapieschulen gemass der neuen Ausbildungs- und Prufungsverordnung abgestimmt. In einem Sonderkursus wurden die Lehrmaterialien mit Lehrkraften aus 70 Physiotherapieschulen getestet und in die vorliegende Fassung gebracht. Herausgeber und Autoren sind arztliche und physiotherapeutische Lehrkrafte des DGMM-Arzteseminars mit langjahriger Erfahrung."
Die Balneologie und Kurortmedizin haben eine lange und erfolgreiche Tradition, ge- rade in unserem Vaterland. Zweifelsohne liegen ihre Wurzeln in der Erfahrungsheil- kunde. Zwei Faktoren haben in unserem Jahrhundert die Integration und den gro- Beren Stellenwert im Bereich der gesamten Medizin entscheidend gepragt: Einmal war es der Panoramawechsel der Krankheiten durch die groBartigen Erfolge der na- turwissenschaftlichen Medizin, wodurch sich fur die Medizin - und auch die Ge- sundheitspolitik - neue Aufgabenstellungen ergaben, insbesondere auf dem Gebiet der Pravention und der Rehabilitation; zum anderen war es die mehr und mehr er- folgte notwendige wissenschaftliche Untermauerung der Balneologie und Kurort- medizin. So stellen Balneologie und Kurortmedizin heute in einer modernen, gesundheits- orientierten Medizin - neben der ambulanten und der stationaren Behandlung - ei- nen unabdingbaren und unverzichtbaren Teilbereich in der medizinischen Gesamt- versorgung dar und haben dabei erfreulicherweise auch Eingang und Anerkennung bei den Sozialversicherungstragern gefunden. Durch die moderne, aktive Kurbe- handlung im Sinne einer komplexen, individuell gestalteten Behandlung wird insbe- sondere den durch gesundheitliches Fehlverhalten bedingten Zeit-und Zivilisations- krankheiten wie auch den chronischen und funktionellen Krankheiten Rechnung ge- tragen.
Die kardiovaskulare Mortalitat in der alten Bundesrepublik zeigte wahrend des letzten Jahrzehnts fur die Manner eine geringgradige Abnahme, fur die Frauen jedoch eine Zunahme. Vordergrundig koennte man meinen, dass somit der Gipfelpunkt kardiovas- kularer Erkrankungen erreicht sei. Diese Erkrankungen stellen nach wie vor 50 % aller Todesfalle in der Bundesrepublik dar. Aus der jungsten Erhebung des Augsburger Infarktregisters wissen wir, dass diese Abnahme nicht einhergeht mit einer Optimierung kardiovaskularer Risikofaktoren. Dies steht in UEbereinstimmung mit den Erhebungen im Rahmen des sog. nationalen Untersuchungssurveys der Deutschen Herz-Kreislauf- Praventionsstudie (DHP), welche an 200 Erhebungspunkten in der alten Bundesrepu- blik im Abstand von 3 Jahren erhoben wurden, um einen moeglichen sakularen Trend zu erfassen. Trotz der Intensivierung von praventiven Massnahmen ist es in UEberein- stimmung mit den Daten aus dem Augsburger Infarktregister zu einer Zunahme der Haufigkeit der Risikofaktoren gekommen, insbesondere zu einem Anstieg des Serum- cholesterins und des Koerpergewichts, zu praktisch keiner Veranderung beim Rauchver- halten und nicht zu einer Abnahme der Hypertonie, sondern lediglich zu einer verbes- serten Therapie der Hypertonie. Auf der anderen Seite ist ein starker Anstieg der speziellen therapeutischen Massnahmen wie Bypassoperation, Ballondilatation und Herztransplantation in der Bundesrepublik festzustellen. 1990 hatte die Zahl der Dila- tationen, wie schon 1989, mit 32. 459 wiederum die Zahl der Bypassoperationen (1990: 26. 159) in der Bundesrepublik ubertroffen. Man muss somit davon ausgehen, dass die geringfugige Abnahme der Mortalitat und der Morbiditat, wie sie im Augsburger Infarktregister festgestellt wurde, Folge einer Ver- besserung des kurativen Systems ist.
Dieses Buch entstand aus 8jahriger Zusammenarbeit von Neurophysiologen, Neurolo- gen und Sportphysiologen. Die menschliche Fortbewegung und Standregulierung wurde mit Stoss-und Wurfleistungen und dem Krafttraining durch moderne Methoden unter- sucht. Damit soll das noch wenig bearbeitete Gebiet des motorischen Lernens, das auch fur das Sporttraining von Bedeutung ist, einer Erforschung zuganglich werden. Die Bewegungsphysiologie wurde nach Marey uber 100 Jahre fast nur mit ihren Einzelmechanismen und Reflexen im Labormilieu studiert, und das Gesamtbild wurde vernachlassigt. Neuere telemetrische Methoden erlauben jetzt Registrierungen von vie- len Muskeln beim sich bewegenden Menschen. Damit werden auch komplexe erlernte Bewegungsablaufe und Sportleistungen exakt analysierbar. Der Zweibeingang des Menschen ist eine uber Jahre erlernte motorische Leistung mit komplexen Gleichgewichtsregulationen. Daher ist die Entwicklung des Ganges beim Kleinkind physiologisch interessant und wird in diesem Buch mit einigen neuro- logischen Gangstoerungen dargestellt. Die Autoren hoffen, dass diese Ergebnisse dazu anregen werden, die Bewegungs- leistungen des ganzen Organismus in Neurophysiologie, Neurologie und Sportmedizin weiter zu erforschen, und dass dies auch zu praktischen Anwendungen fur die Therapie der Bewegungsstoerungen ftihren kann. Freiburg i.Br., Herbst 1983 W. Berger, V. Dietz, A. Hufschmidt, R. Jung, K.-H. Mauritz, D. Schmidtbleicher Inhaltsverzeichnis Inhaltsubersicht ., ........................................ . General Summary. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Kapitell. Zur Bewegungsphysiologie beim Menschen: Fortbewegung, Zielsteuerung und Sportleistungen Von R. Jung. Mit 20 Abbildungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 I. Einleitung: Entwicklung der Bewegungsphysiologie . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Methoden der Bewegungsforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Sportphysiologie .................................. ' 10 II. Aufrechte Haltung, Stutzmotorik und Koerpergleichgewicht .......... ' 11 Stand-und Gleichgewichtskontrolle ..................... ' 11 Zielmotorik und Stutzmotorik . . . . . . . . . . . . . . . . . .' . . . 14 . . . . Funktion und Mechanismen der Stutzmotorik . . . . . . . . . . .' . . 16 .
Die Aufgabe, ein so vielfaltig verzweigtes und tradi- tionsreiches Gebiet wie die Balneologie unter modemen Gesichtspunkten darzustellen, kann heute kaum befrie- digend gelost werden. 1st doch die Forschung gerade auf diesem Felde in den letzten lahrzehnten nicht nur hierzulande vergleichsweise wenig gefOrdert worden und meist nur auf wenige Arbeitsgruppen beschdinkt gewesen. Es miissen daher auBer Befunden, die auch nach unseren heutigen Anforderungen hinreichend be- legt sind, vielfach altere Erfahrungen herangezogen werden, die wegen methodischer Mangel diesen An- spruchen nicht geniigen und darum nur als Hinweise ge- wertet werden konnen. Die Entwicklung der kurortlichen Heilverfahren ist vor allem im letzten lahrzehnt dadurch gekennzeichnet, daB die ortsgebundenen balneologischen Heilmittel, und hier insbesondere die Bader-und Trinkkuren, im Gegensatz zu anderen therapeutischen Anwendungen stark an Bedeutung verloren haben. Dazu haben gewiB viele Faktoren beigetragen. Hinsichtlich der Baderbe- handlung haben es schon die an vielen Orten eingefiihr- ten Mineral-Schwimm-und Bewegungsbader sowie die iiberall selbstverstandlich gewordene unkontrollierte Nutzung von SiiBwasserbadem mit ihren auslaugenden Effekten auf die Haut besonders schwierig gemacht, ei- ne dosierte Balneotherapie mit Wannenbadem zu ver- treten und ihre besondere therapeutische Bedeutung plausibel zu machen. Auch Heilwassertrinkkuren sind angesichts der allgemein steigenden Verwendung von Mineralwassem als tagliches Getrank schwerer ab- grenzbar geworden, eine Problematik, die auch die rechtliche Stellung der Heilwasser betrifft.
Die erhohte Lebenserwartung der letzten lahrzehnte hat dazu gefuhrt, daB der Anteil der tiber 60jahrigen Menschen schon jetzt bei 20% liegt. Obwohl hoheres Lebensalter keineswegs gleichbedeutend ist mit Krankheit, sondern der Gesundheitszustand, die korperliche und geistige Aktivitat und Vitalitat alterer Menschen oft bewundernswert sind, lassen sich doch bei einem nicht unerheblichen Anteil der alteren Generation kombinierte Behinderungen durch Krankheiten der Bewegungsorgane, durch Herz- Kreislaufleiden und durch neurologische Erkrankungen nachweisen. Wenn man ande- rerseits berticksichtigt, daB auch heute noch tiber 70% der Wohnungen alterer Men- schen oberhalb des Erdgeschosses liegen, nur 12% einen Aufzug besitzen und 36% ge- zwungen sind, Kohle und Heizol selbst in ihre Wohnung zu transportieren, wie eine Be- fragung zur gesundheitlichen und sozialen Situation alterer Menschen in der GroBstadt gezeigt hat, so werden nicht nur die medizinischen, sondern auch die sozialen und menschlichen Konsequenzen einer Einschrankung der korperlichen Leistungsfahigkeit im hoheren Lebensalter besonders deutlich. Gerade hier ist aber ein wichtiger Ansatzpunkt der Physikalischen Medizin zu sehen: die -dem Lebensalter in der Dosierung angepaBten -Anwendungen von Krankengym- nastik, Warme, von schmerzstillenden und durchblutungsfordernden Stromformen, von Massagen vermogen meist viel besser als Medikamente die Schmerzzustande alte- rer Menschen zu lindern, Muskeln zu kraftigen, die korperliche FitneB zu verbessern und funktionelle Unabhiingigkeit und Mobilitat zu gewahrleisten. Diese im weitesten Sinne nattirlichen und "physiologischen" TherapiemaBnahmen werden hier noch viel zu wenig genutzt.
Die Zahl der Verletzungen bei Kindern hat in den letzten Jahrzehnten erschreckend zugenommen. Auch die Statistik der toedlichen Kinderunfalle hat eine traurige Bilanz: 1960 starben 2700 Kinder bei Unfallen, 1971 waren es uber 3300 (GAEDEKE). Diese Tatsachen fordern die Kenntnis der Besonderheiten der Prophylaxe, der Diagnostik und Therapie sowie der Rehabilitation bei Kinderunfallen. Daher wurde dieses Buch aus der Praxis fur die Praxis geschrieben. Mein besonderer Dank gilt allen Autoren fur ihre hervorragende und verstandnisvolle Mitarbeit. Weiterhin danke ich dem Springer-Verlag fur die gute Zusammenarbeit und die gross- zugige und ausgezeichnete Drucklegung. Bochum, April 1974 JOERGREHN Inha! tsverzeichnis Ursachen, OEkologie, Prophylaxe, 2. Skelet 21 Statistik (R. Gadeke) . 3. Cerebralschaden 22 I. Gultigkeit und Grenzen von Un- 4. Innere Organe 22 fall statistiken 5. Allgemeinzustand 23 11. Unterschiede von Schwere, Art und IV. Genese 23 Entstehungsweise der Kinder- V. Massnahmen 23 unfalle 2 23 Literatur 1. Toedliche Kinderunfalle 2 2. Nicht-toedliche Kinderunfalle 4 Vitalgefahrdung, Wiederbelebung, III. Persoenlichkeitsmerkmale 6 Intensivtherapie, Narkose und Lokal- 1. Unterschiede der Altersvertei- anaesthesie (K. Eyrich) 24 I. Anamnese und Sofortdiagnostik 25 lung 6 11. Apparative und technische Aus- 2. Unterschiede der Geschlechts- 6 stattung 26 verteilung 7 1. Apparativ 26 3. Die Problematik der "Unfaller" 2. Medikamentoes 26 IV. Umfallbegunstigende Umwelt- 8 III. Primar dringliche symptoma- faktoren 8 sche Massnahmen 26 1. Unfallort 2. Unfallzeit 9 IV. Sekundar dringliche symptoma- 3. Sozialfaktoren 9 tische Massnahmen 28 V. Grundsatze der Unfallprophylaxe 10 1. Schockbekampfung, Volu- 1.
kleine, mittlere und groBe Hydrotherapie, be- riicksichtigt im wesentlichen die Flachen- und Aufbauend auf den theoretischen Grundla- z. T. die Zeitdosis. In Wirklichkeit bestehen gen, die das Lehrgebiet Reaktionslehre bietet, wechselseitige Beziehungen zwischen den verfolgt das Lehrgebiet Hydrotherapie das Reizfaktoren: 1st der Reizfaktor groB, sind Ziel, die Praxis ihrer Methoden zu beschrei- zwangslaufig andere Reizfaktoren in der Dosis ben. zu reduzieren. Aufbau und Reihenfolge bei der Ausfiihrung der verschiedenen Hydrotherapieapplikatio- Ais Hydrotherapie bezeichnen wir die nen entspringen nicht einem Schemadenken gezielte Anwendung des Wassers in seinen oder einer Pedanterie, sie sollen dem Behand- Aggregatzustanden (Eis, Wasser, Dampf) ler auch keine Schablone aufzwingen. Einmal im Sinne der Krankheitsvorbeugung, der entsprechen die Regeln zur Ausfiihrung der Behandlung, Wiederherstellung und H ydrotherapieapplikationen ph ysiologischen Nachsorge im Krankheitsfall. Erfordernissen, zum anderen bedeutet jeder Behandlungsablauf einen Algorithmus, der Die Wasseranwendung zu hygienischen Zwek- dem Behandler so gelaufig werden muB, daB er ken gilt nicht als Hydrotherapie. Die Hydro- die Behandlung ohne nachzudenken absolvie- therapie ist neben der Peloidtherapie, den Pa- ren kann. Dabei darf keine Korperstelle ver- raffinpackungen, der lnfrarot-Phototherapie, gessen werden. der Hochfrequenz-Elektrotherapie und der UI- BewuBt sind lediglich diejenigen Stellen bei traschallbehandlung eine Form der Thermo- Anwendungen mit dem Tuch und mit flieBen- therapie. dem Wasser langer oder intensiver zu behan- Dank ihrer Variabilitat und Individualisierbar- deln, die dies individuell verlangen.
In der breiten Offentlichkeit ist nicht selten noch das Bild des Sportmediziners gepragt durch den Arzt, der am Spielfeldrand eine akute Verletzung behandelt oder sich nur auf die Betreuung von Spitzensportlern konzentriert. Dieses Bild ist jedoch stark verzerrt und spiegelt nicht mehr die heutigen Aufgaben und Tatigkeitsfelder der Sportmedizin wieder. Schon seit Jahrzehnten hat sich die Sportmedizin, verdeutlicht durch die Arbeit der Pionie- re auf diesem Gebiet, als interdisziplinares Fach verstanden. Gerade in den letzten Jahren hat dieses beharrliche Bestreben eine breite Zustimmung und Anerkennung im Bereich der Me- dizin gefunden, wie die immer enger werdenden Berilluungspunkte zu anderen Sparten der Medizin zeigen. Dieses gilt besonders fUr die gemeinsame Arbeit auf den Gebieten der pra- ventiven und rehabilitiven Kardiologie sowie der Orthopadie und Traumatologie. Diese Zu- sammenarbeit hat sich nicht von ungefahr entwickelt. So konnte gezeigt werden, daB einem dosierten Ausdauertraining zur Pravention und Rehabilitation kardiovaskularer Erkrankun- gen ein heute nicht mehr wegzudenkender Stellenwert in der Medizin zukommt. Der Ortho- pade hat die wichtige Aufgabe, Verletzungen des Muskel- und Skelettsystems beim Sport moglichst friihzeitig zu erkennen, praventive sowie rehabilitive MaBnahmen einzuleiten. Das von uns gewahlte Leitthema des Kongresses "Training und Sport zur Pravention und Rehabilitation in der technisierten Umwelt" schien uns aus mehrfacher internistischer und orthopadischer Sicht aktuell und bedeutsam zu sein.
Die in dies em Buch dargestellte Untersuchung ist im Hinblick auf praktische Bedurfnisse entstanden. Die Studie wurde so angelegt, wie der Arzt es gewohnt ist, sich mit den Beschwerden seiner Pa- tienten zu befassen: Er 11iBt sich die Vorgeschichte schild ern, die Entwicklung der Symptome, deren mogliche Verbindung zu aus- losenden Faktoren, sodann die Folgen der Krankheitssymptome fUr das subjektive Befinden, fUr die sozialen Beziehungen und die Arbeitsfahigkeit. Er schlieBt die eigene klinische Untersuchung an und formuliert eine Diagnose. Bevor er, daraus abgeleitet, eine Strategie fUr die Therapie entwickelt, wird er sich nach vorange- henden diagnostischen und therapeutischen MaBnahmen erkun- digen. SchlieBlich wird er an dem weiteren Verlauf die Richtigkeit der Diagnose und Therapie zu uberprufen versuchen. So ist auch dieses Buch aufgebaut. Mehr oder weniger aIle Bereiche, in denen sich der Alkoholismus auswirkt, wurden in die Untersuchung ein- bezogen: das private Leben, organische Erkrankungen, die Ar- beit, aber auch die hilfreichen, frustranen oder irrefUhrenden vor- herigen Behandlungsversuche durch Hausarzt und Klinik. Der Leser wird jedoch zwei Dinge vielleicht vermissen. Die Therapie des Alkoholismus ist nicht beschrieben. Noch sind die typischen Probleme, die sich im Umgang mit Alkoholikern erge- ben, dargestellt: die Frustration, das GefUhl des Vergeblichen, die haufig unoffene Kommunikation und die Verschleierungsversu- che des Alkoholikers. Diese Besonderheiten jeder therapeutischen Beziehung zum Alkoholiker verlangen yom Arzt an erster Stelle eine unbestechliche Realitatskontrolle. Sie ist die Voraussetzung dafUr, daB uberhaupt eine therapeutische Beziehung zustande kommen kann.
In der Mehrzahl der Falle sind Ruckenschmerzen nicht vorwiegend durch morphologische Veranderungen der Wirbelsaule, sondern durch reversible Funktionsstoerungen der Wirbelgelenke und reflektorische Verspannung der Muskulatur bedingt. Die Anwendung leicht erlernbarer, neurophysiologisch begrundeter manueller Untersuchungs- und Behandlungstechniken ist in diesen Fallen das Mittel der Wahl. In diesem Buch, das als technischer Leitfaden konzipiert ist, wird die Methodik der klinischen, insbesondere der manuellen Untersuchung der Wirbelsaule, der Iliosakralgelenke und Kiefergelenke sowie die Mobilisationsbehandlung gestoerter Gelenke behandelt. Fur AErzte und Physiotherapeuten eine rasche Information und Anleitung fur die Praxis.
Das Lumbalsyndrom ist ein immer haufiger auftretendes Krankheitsbild, dessen Ursachen nicht nur auf orthopadischem Fachgebiet liegen. Mit einfachen Beschreibungen und vielen Bildern wird eine Reihe von leicht durchfuhrbaren Untersuchungstechniken vorgestellt, anhand deren es durch logisches Kombinieren der Befunde moglich ist, die Ursache fachubergreifend zu finden. Die Einteilung in drei Abschnitte (Beschreibung der Untersuchungstechnik, der Krankheitsbilder, Aufbau des Untersuchungsganges) tragt zur Verbesserung der eigenen Untersuchungsmethode und zur Uberprufung der Differentialdiagnose bei. Die gezielte Eingrenzung der Diagnose konnte einen wesentlichen Teil der apparativen Zusatzuntersuchungen einsparen."
Die programmierte Therapie hat sich als ebenso uberzeugendes Lehr- und Nachschlagewerk erwiesen, wie es die programmierte Untersuchung seit vielen Jahren ist. Die grosse Nachfrage macht bereits ein Jahr nach Erscheinen eine Neuauflage des Therapiebuches von FRISCH erforderlich. Praxisorientiert, aussagekraftig bebildert und didaktisch ausgezeichnet aufgebaut, stellt die korrigierte Neuauflage alle therapierelevanten Themen dar: - Biomechanik der Gelenke auf dem aktuellen Wissensstand - physiologische Steuerungsvorgange, die therapeutisch von Bedeutung sind - Entstehung und Behandlung von Funktionsstoerungen - Therapietechniken, Therapieplanung, Basistherapie Der FRISCH ist das unverzichtbare Arbeitsbuch fur alle, die zwischen der klassischen konservativen und operativen Behandlung eine verfeinerte Diagnostik, die funktionelle Strukturanalyse und die darauf basierenden neuen Therapieverfahren kennenlernen und beherrschen wollen.
Il libro, frutto delle riflessioni sulla paralisi cerebrale infantile (PCI) che gli autori ed i loro collaboratori, medici e terapisti, hanno condotto negli ultimi anni, affronta i principali temi connessi alla valutazione delle funzioni adattive nelle forme spastiche della PCI (la definizione e le sue modifiche negli ultimi decenni, i nuovi orientamenti classificativi, l'eziopatogenesi, le correlazioni anatomo-funzionali, la semeiotica, i cosiddetti "disturbi associati": visivi, cognitivi, del comportamento). Lo scopo principale del volume non e quello di riportare lo "stato dell'arte" su questi argomenti, ma di offrire "appunti di viaggio" sui temi trattati, per suscitare riflessioni e confronti con l'esperienza dei lettori. Gli argomenti vengono trattati dagli autori secondoun'ottica fisiopatologica che guida la loro interpretazione della natura del difetto (diagnosi funzionale), dei problemi legati alla prognosi (come ipotesi di storia naturale) e alla riabilitazione (come modifica dell'architettura della funzione in senso adattivo). Il testo e corredato di un ampio glossario sui termini utilizzati e di un DVD con casi clinici, suddivisi in base alla classificazione proposta degli autori. Anche questo materiale sottolinea la grande utilita didattica del volume, sia per chi gia lavora in questo campo (medici, neuropsichiatri infantili e fisiatri, terapisti della riabilitazione), sia per gli allievi delle lauree di I e II livello dell'area della riabilitazione e delle Scuole di Specializzazione.
Fur Sie auf den Punkt gebracht, was im Fach diskutiert wird. Schwerpunktthema der HNO-Praxis heute, Band 23 ist die Halswirbelsaule: Besonderheiten der Innervation des Kopf-Hals-Bereichs, Bildgebung der Halswirbelsaule, Orthopadische Probleme im Bereich der Halswirbelsaule, Die Distorsion der Halswirbelsaule, HNO-arztliche Akutdiagnostik bei HWS-Distorsionen, Physiotherapeutische Behandlungskonzepte bei HWS-Beschwerden, Die richtige Verordnung von Krankengymnastik bei HWS-Beschwerden. Informieren Sie sich uber die Moglichkeiten der Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich. Auch dieser Band mit Fragensammlung zur Selbstkontrolle und Themenverzeichnis der bisher erschienenen Bande. HNO-Praxis heute - die Reihe fur praxisbezogene Fort- und Weiterbildung."
Il volume ha lo scopo di produrre un valido ed efficace strumento di riabilitazione delle disabilita di coordinazione oculo-manuale per bambini dai 0 ai 18 mesi e/o per bambini affetti da patologie genetiche e neurologiche con gravi difficolta visuo-motorie. Il Training Computerizzato di Coordinazione Visuo-Motoria (TCCVM) e strutturato in modo semplice con stimoli visivi e uditivi gradevoli articolati in 5 livelli di difficolta che compaiono su uno schermo touch-screen. Tali caratteristiche lo rendono fruibile sia nel contesto riabilitativo che in quello familiare. Il volume comprende un CD con il training, un manuale di installazione e istruzioni. All interno del volume e stata descritta la riabilitazione effettuata con il TCCVM in due bambine affette da differente patologia (Sindrome di Rett e Sindrome Cri-du-Chat) con grave disturbo di coordinazione occhio-mano, che hanno ottenuto importanti miglioramenti dopo l utilizzo di questo strumento."
La ricerca neuropsicologica degli ultimi trenta anni ci ha fornito molte nuove informazioni sulla rappresentazione delle competenze semantiche nel cervello e sugli effetti di una loro compromissione conseguente a un danno cerebrale. Tali effetti si manifestano non solo nella capacita del soggetto di utilizzare il linguaggio ma anche in numerose attivita intelligenti extraverbali come l interazione con oggetti di uso quotidiano. Conoscere il funzionamento fisiologico e la compromissione patologica della memoria semantica ci ha messo in grado di costruire alcuni esercizi riabilitativi mirati e scientificamente fondati per far fronte alle esigenze del soggetto con disturbo semantico. Il presente strumento propone tre diversi esercizi riabilitativi, tutti basati sul modello componenziale delle rappresentazioni semantiche, che a nostro avviso e quello che ha goduto del maggior numero di conferme sperimentali dalla ricerca neuropsicologica. Nell esercizio Seleziona, al soggetto e richiesto di selezionare gli items target tra un certo numero di distrattori in base a un particolare tratto semantico (p.es. cerca quelli con le ali). Nell esercizio Vero/ Falso, al soggetto e richiesto di verificare l occorrenza di un singolo tratto nella rappresentazione semantica del concetto target (p. es. il coltello si usa per tagliare?). Nell esercizio Ordina, al soggetto e richiesto di ordinare gli esemplari di concetti diversi in base a una data dimensione, come la grandezza o la velocita. Oltre che rappresentare uno strumento mirato e scientificamente fondato il nostro programma riabilitativo ha il merito di aver affrontato il problema della ripetitivita degli esercizi preconfezionati che, come e noto, rischia di limitare la generalizzazione degli apprendimenti da parte del paziente. Per ovviare a questo problema si e puntato su l inserimento di un alto numero di concetti e di tratti nel database del programma e su una procedura casuale di abbinamento per la confezione dei singoli stimoli di ogni esercizio in modo da minimizzare l occorrenza di situazioni uguali."
Erweitern Sie Ihren professionellen Horizont - Hier lernen Sie die funf wichtigsten Praxismodelle der Ergotherapie im Uberblick kennen und erfahren, wie die Modelle Ihnen helfen, Ihre therapeutische Arbeit noch effizienter zu gestalten. Aus erster Hand - Von ihren HauptvertreterInnen werden die international bekannten und erprobten Modelle vorgestellt und erlautert. In allen Modellen geht es um den Gegenstandbereich der Ergotherapie, namlich die menschliche Betatigung, ihre Storungen und ihre Wiederherstellung im Zusammenhang der biopsychosozialen Umwelt. Fur die Praxis - An vielen konkreten Beispielen aus dem Behandlungsalltag konnen Sie anschaulich nachvollziehen, wie die methodenubergreifenden Uberlegungen in allen Tatigkeitsfeldern praktisch umzusetzen sind. Ihr Nutzen - Praktikern eroffnet das Buch ganz neue Planungs- und Gestaltungsstrategien fur die therapeutische Arbeit bereits wahrend der Ausbildung und im Berufsalltag; - Interessierte informieren sich uber die Grundprinzipien modernen ergotherapeutischen Handelns. Neu in der 3. Auflage - Alle Kapitel durchgesehen und aktualisiert; - Ein neues Kapitel uber die Zusammenhange von Praxismodellen mit der "Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit" (ICF)."
I questionari di valutazione sono gli strumenti piu utilizzati al giorno d'oggi nel campo della medicina e delle scienze umane per valutare variabili quali la disabilita, l'altruismo o il dolore. Pur tuttavia, spesso i clinici conoscono male questi strumenti. Che cosa misurano veramente? Come debbono essere interpretati i risultati? Questo libro cerca di rispondere a queste domande. Non si tratta di un semplice manuale di utilizzo dei questionari di valutazione. Il suo obiettivo principale e quello di fornire a tutti, ricercatori e clinici, le basi metodologiche necessarie per sviluppare lo strumento-questionario e per interpretarne i risultati. Dopo avere esposto i fondamenti di una misura oggettiva secondo il modello statistico di Georg Rasch, gli autori avanzano una serie di domande che si pongono frequentemente in fase di applicazione. Quali sono i criteri di una misura oggettiva? Si possono interpretare i risultati in modo quantitativo? Come si convalida uno strumento di misura? Le risposte osservate in gruppi diversi di soggetti sono confrontabili tra loro? I primi sei capitoli, arricchiti da numerosi esempi pratici e da esercizi con le relative soluzioni, espongono le basi metodologiche della valutazione quantitativa secondo il modello Rasch. Il settimo capitolo descrive passo dopo passo le tappe dello sviluppo e della validazione di una scala di misura di abilita manuale, gia applicata con successo in Medicina Riabilitativa. Questo libro e il risultato di un lavoro d'equipe dell'Unita di Riabilitazione dell'Universita Cattolica di Lovanio. Il libro e stato tradotto, commentato e adattato da Luigi Tesio, Professore di Medicina Fisica e Riabilitativa della Universita degli Studi di Milano.
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