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Books > Medicine > Nursing & ancillary services > Rehabilitation
Der dritte und abschlieBende Band des Lehrbuches der Balneologie und Medizinischen Klimatologie ist im ersten Teil dem Gebiet der Medizinischen Klimatologie gewidmet. Ebenso wie dessen Ent- wicklung nur in enger Zusammenarbeit von Arzten und Meteorolo- gen moglich war, ist auch die vorliegende Darstellung das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit von Wissenschaftlem beider Fachgebie- teo Gerade die Klimatherapie ist mit ihren differenzierten Behand- lungsmoglichkeiten ein gewichtiger Beleg dafiir, daB die genaue Kenntnis der natiirlichen Kurmittel entscheidende Grundlage fiir die Kurortbehandlung bleiben muB. Auf die Notwendigkeit, die medizinische Aus- und Fortbildung auf diesem Gebiet zu fOrdem, muB auch hier wieder hingewiesen werden. Die weiteren Teile des Bandes schildem die praktische Behand- lung der verschiedenen Krankheiten in den Heilbadem und Kuror- ten, wobei auch die organisatorischen Voraussetzungen und die heute besonders aktuellen sozialmedizinischen Aspekte der Kurort- behandlung zu beriicksichtigen waren. SchlieBlich wurde auch ein kurzer AbriB der Geschichte der Bader- und Klimaheilkunde mit aufgenommen, schon urn die jahrtausendealte Tradition unseres therapeutischen Fachgebietes zur Geltung zu bringen, deren enge Verflechtung mit der Gesamtentwicklung der Heilkunde von bedeu- tenden Medizinhistorikem nachgezeichnet worden ist. Nach mo- demen Gesichtspunkten kann allerdings die groBe Tradition der Kurortmedizin nicht als Beleg fiir die Wirksamkeit ihrer Behand- lungsverfahren gewertet werden, sie spiegelt eher das permanent an- haltende Vertrauen ihrer Patienten.
Die gesamte Elektrotherapie, hier vor allem die Niederfrequenz- und Mittelfrequenzthera- pie erleben zur Zeit eine Renaissance in mehrfacher Beziehung. Dies bedeutet einerseits eine Erweiterung ihres technischen Spektrums in verschiedener Hinsicht und andererseits eine Erweiterung oder Erschlie ung neuer Indikationsgebiete. Hierzu gehoren in erster Linie die Schmerztherapie, besonders mit Hilfe der soge- nannten transkutanen elektrischen Nervenstimulation und die Behandlung verschiedener Skoliosen und Kyphosen durch die Stimulation der Rumpfmuskulatur. Ein weiteres gro es Anwendungsgebiet der modemen Elektrotherapie liegt auf dem Gebiete der Mittelfrequenztherapie in Gestalt von konventionellen und stereodynamischen Interferenzstromen. Diese Form der Therapie hat sich bei der Behandlung zahlreicher Er- krankungen auf orthopadischem Fachgebiet, insbesondere bei der Detonisierung hyper- toner und kontrakter Muskulatur einschlie lich von Myogelosen sowie bei der Therapie entztindlicher und degenerativer Gelenkerkrankl, mgen bewahrt. In der vorliegenden Monographie von Benton und Mitarbeitem wird ein weiterer wichtiger Tell der Elektrotherapie ausftihrlich abgehandelt. Dabei geht es in erster Linie urn die gezielte Elektrostimulation von Muskelatrophien unterschiedlicher Genese, vor- nehmlich im Gefolge von Operation en, nach Traumen, peripheren und zentralen Nerven- verletzungen einschlie lich von inkompletten Querschnittslahmungen sowie nach langeren Immobilisationen aus den verschiedensten Griinden. Das Hauptindikationsgebiet dieser s)l>eziellen Form der Elektrostimulation besteht in der Erhaltung oder Verbesserung der Muskel- und Gelenkfunktionen sowie der Prophylaxe und Therapie von Kontrakturen. Weiterhin wird die Facilitierung willkiirlicher Muskelbewegungen, die Behandlung von Spastizitat jeglicher Art und die Moglichkeit des Ersatzes einiger typischer Orthesen, vor allem im Bereich des Unterschenkels bzw. bei Fu heberschwache besprochen.
Die von Sebastian Kneipp inaugurierte und nach ihm be nannte Therapie hat in den letzten lahren einen groBen Aufschwung genommen. Das diirfte in erster Linie daran liegen, daB ihre Prinzipien, die eine aktive Mitarbeit des Patienten verlangen, den gesundheitlichen Problemen unse rer Zeit besonders gerecht werden. In weiten Kreisen der Arzteschaft sind die Kenntnisse iiber diese Therapieform ungeniigend. Daneben bestehen zum Teil emotional bedingte V orurteile gegen die Kneippthera pie, da sie von einem medizinischen Laien, noch dazu einem Priester stammt. Kneipp selbst hatte jedoch schon gesehen, daB seine Methode von Arzten weiterentwickelt und vervoll kommnet werden miisse. Das ist inzwischen geschehen, und gerade in den letzten lahren sind zahlreiche wissenschaft liche Arbeiten publiziert worden, die zur Fundierung und Weiterentwicklung dieser Therapie beigetragen haben. In dem vorliegenden Buch werden die Grundlagen der Kneipptherapie in einem allgemeinen Teil nach dem heuti gen Stand der Erkenntnisse dargestellt. In einem zweiten, speziellen Teil wird die praktische DurchfUhrung der Thera pie ausfiihrlich besprochen, wobei auf die Moglichkeiten des Einsatzes in der Klinik, im Kurort und in der Praxis ein gegangen wird. Ebenso werden die Moglichkeiten ihrer Kom bination mit anderen Behandlungsmethoden aufgezeigt. Das Anliegen des Buches ist eine umfassende Darstellung der Kneipptherapie, der Indikation, ihrer Moglichkeiten, ihrer Grenzen sowie ihr sinnvoller Einbau in den Gesamt therapieplan. Mein besonderer Dank gilt Herrn Apotheker L. Leusser fUr seine Unterstiitzung, allen Autoren, die trotz ihrer vielen Arbeit sich der Miihe unterzogen haben, durch sorgfiiltig erstellte Beitriige das Erscheinen des Buches zu ermoglichen, sowie Frau A. Bockholt."
Eine der wertvollsten epidemiologischen Studien, das Oxfordshire Community Stroke Project, berichtete 1983, daB 1,95 von 1000 Personen pro Jahr an einem ersten Schlaganfall (Apoplexie) erkranken. In dem gleichen Bericht werden 13 wei- tere zuverHissige epidemiologische Bevolkerungsstudien zitiert. Die geschatzte totale Inzidenz einschlieBlich der Ruckfalle betrug 2,2 pro 1000 im Jahr. Aufgrund von zahlreichen anderen Studien in GroBbritannien, Danemark, Finnland, der Schweiz und den USA darf angenommen werden, daB die Haufigkeit des Schlag- anfalls in den Industriestaaten der westlichen Zivilisationen von Land zu Land nur geringen Schwankungen unterworfen ist. Extrapoliert auf die Schweiz wurde dies bedeuten, daB wir in unserem Land pro Jahr etwa mit 12000 Patienten, die den ersten Schlaganfall oder einen Ruckfall erleiden, zu rechnen haben. Ange- sichts der hohen Mortalitatsrate wahrend der ersten 3 Monate nach dem Schlag- anfall einerseits und der Tatsache, daB viele Patienten nur leicht erkranken und eine sehr gute spontane Regenerationstendenz zeigen andererseits, ist es nicht ver- wunderlich, daB nur ein Teil der Erkrankten besonderer rehabilitativer MaBnah- men bedarf. Trotzdem kann man mit Harris (1971) annehmen, daB den Schlagan- fall iiberlebende Hemiplegiker etwa 25% aller schwer behinderten Menschen in einer beliebigen Bevolkerungsgruppe in Westeuropa ausmachen. Eine detaillierte australische Studie ergab, daB man auf eine Bevolkerung von 100000 Personen mit jahrlich etwa 110 den Schiaganfalliangere Zeit uberlebenden neuen Schwer- behinderten rechnen muB, die dringend einer Krankenhausbehandlung oder einer Rehabilitation in einem spezialisierten Rehabilitationszentrum bedurfen. Bei einer Untersuchung in Azmoos/Kanton St.
W. Briiggemann Die fiinf wichtigsten Prinzipien der Kneippthe und der Reaktionsni.higkeit des Organismus an rapie sind: zupassen und ein dosiertes, langsam 'ansteigen des Training durchzufUhren. Hydrotherapie Bewegungstherapie Phytotherapie Emahrung Bewegungstberapie Ordnungstherapie Erst das Zusammenwirken dieser Behandlungs Mit der Hydrotherapie gekoppelt sind Bewe prinzipien gewahrleistet bei entsprechender In gungsiibungen, die im allgemeinen bei leichten dikation einen Erfolg der Kneipptherapie, wo Reizen, insbesondere nach Kaltreizen, sofort bei es eine Rangordnung beziiglich der Wirk und bei groBeren 1 Std danach durchgefiihrt wer samkeit der einzelnen Prinzipien nicht gibt. den. Die Art dieser Bewegungsiibungen muB vom Arzt moglichst genau angegeben werden und richtet sich nach der jeweiligen Leistungs Hihigkeit. Dynamische Ubungen wie Gehen, Hydrotherapie Laufen, Gymnastik, leichter Sport aller Art ste hen dabei im Vordergrund, Massagen konnen zwar durchaus im Rahmen der Kneipptherapie Die Kneipphydrotherapie zeichnet sich durch bei entsprechender Indikation eingesetzt wer ihre auBerordentliche Variabilitat aus. Sie ver den, ersetzen aber die Bewegungstherapie fiigt iiber weit mehr als hundert verschiedene keinesfalls."
Die ver{nderten Lebensbedingungen im modernen Industriezei- talter verlangeneine neue Einstellung zur Gesundheit. Ein- gespannt in einen weltweiten Anpassungsvorgang ergibt sich f}r fast jeden Menschen die Alternative, entweder diesen An- passungsproze~ erfolgreich zu bestehen, oder einer Zivilisa- tionskrankheit bzw. der m|glichen Progredienz eines chroni- schen Leidens zu erliegen. Die orthop{disch rheumatologische Kurmedizin leistet in dieser Hinsicht einen wichtigen Bei- trag und gewinnt durch die Zunahme in immer j}ngeren Lebens- abschnitten relevant werdender degenerativer Ver{nderungen unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Das vorliegen- de Buch behandelt sozialmedizinische Gesichtspunkte ebenso wie g{ngige Verfahren der Balneologie, der Physikalischen Medizinsowie der Sporttherapie und Psychologie. Dabei wer- den die Chancen einer aktiven Kur, welche vor allem auf das Gesundheitsverhalten und die Motivation der Patienten ab- zielt, besonders herausgestellt. Eine breite Darstellung findet die Sport- und Bewegungstherapie. Schwerpunktm{~ig wendet sich der Band an die mit der Kur befa~te [rzteschaft, an physikalische Therapeuten. Krankengymnasten und Sportthe- rapeuten, aber auch an die Sozialversicherungstr{ger und an die f}r die Durchf}hrung von Kuren verantwortlichen Verwal- tungen und Institutionen.
1m Auftrag der Schweizerischen Arztegesellschaft fUr Manuelle Medizin und unter der Schirmherrschaft der FIMM (Federation Internationales des Medicine Manuelle) haben wir im AnschluB an den 7. Internationalen Kon- greB der FIMM in Zurich (September 1983) eine internationale Seminar- arbeitswoche durchgefUhrt. 30 manualmedizinische Experten aus 12 Uindern haben wahrend einer Wo- che in der Abgeschiedenheit des Bildungszentrums Kloster Fischingen in der Ostschweiz den Stand der manuellen Medizin diskutiert. In Form von Gruppenarbeit wurden folgende Schwerpunkte gesetzt: - Terminologie, - Bewertung der Befunde (sind die manual-medizinischen Befunde rep- duzierbar?), - Therapieprogramm (Grad der Ubereinstimmung bei Festlegung der T- rapie). Dank dem groBen Engagement der Teilnehmer war es m6g1ich, bereits wah- rend der Arbeitswoche die diskutierten Erfahrungen in Worte zu fassen und dem gesamten Gremium am Ende des jeweiligen thematischen Abschnitts zur allgemeinen Diskussion vorzustellen. Als Organisatoren dieser Arbeitswoche und als Herausgeber der vorliegen- den Publikation hoffen wir, zur Erarbeitung einer standardisierten interna- tionalen manualmedizinischen Terminologie gemeinsam einen Beitrag zu leisten. Denkt man an die geplante klinische Studie zur Evaluation der diagnosti- schen Zuverlassigkeit und therapeutischen Effizienz der Manuellen Medi- zin, dann ist die Ubereinstimmung in Terminologie, Befundbeschreibung so- wie im therapeutischen Vorgehen eine Voraussetzung zur DurchfUhrung auch multizentrischer klinischer Studien. Die manuelle Medizin kann umfassende Anerkennung bei den medizini- schen Fakultaten nur dann erreichen, wenn sie sich erstens einer allgemein verstandlichen Sprache bedient und zweitens, wenn sie die Methodik zu- nachst in den eigenen Reihen uberpriift und anschlieBend den Schulmedizi- nern vorlegt.
Osteoporose, Rheuma, Fibromyalgie und andere Erkrankungen des Bewegungssystems sind haufig mit Schmerzen und Funktionsstoerungen verbunden. In dem Werk prasentieren die Autoren einen Therapieansatz, der sich nicht an der Diagnose, sondern an Funktionsstoerungen orientiert. Wird diese funktionelle Therapie gezielt angewendet, kann sie die Schmerzen rasch lindern. Fur alle AErzte, die Patienten mit Schmerzen des Bewegungssystems behandeln: Schmerztherapeuten, Orthopaden, Neurologen, Allgemeinmediziner, AErzte fur Physikalische und fur Manuelle Medizin.
Rehabilitation bedeutet Lernen bzw. Wiedererlernen. Wenn nach einer Ruckenmarkschadigung der eigene Korper plotzlich vollig anders funktioniert und reagiert, beginnt fur den Betroffenen ein langwieriger Lernprozess: Dinge, die ihm vorher selbstverstandlich waren, erfordern nun viel mehr Aufmerksamkeit, Energie und Zeit. Besonders wichtig ist jetzt eine umfassende, informative Begleitung, so dass er - gemeinsam mit dem Partner oder den Angehorigen - die Veranderungen und bisher nicht gekannten Probleme im korperlichen, seelischen und sozialen Bereich selbstandig bewaltigen lernen kann. Die Autoren sind seit langem in der Rehabilitation von Querschnittgelahmten tatig und bieten Betroffenen in diesem Buch Hilfestellungen zur Selbsthilfe in einer einschneidend veranderten Lebenssituation."
Ich empfinde es als groBe Ehre, das Geleitwort zu dies em ausge- zeichneten Buch Amputationschirurgie und Rehabilitation - Erfah- rungen der Toronto-Gruppe schreiben zu durfen. Das Buch wurde durch einen meiner Kollegen, John Kostuik, mit Beitragen von 7 weiteren Kollegen der Orthopadischen Universitatsklinik Toron- to, wie auch von weiteren Chirurgen und Mitarbeitem in Toronto herausgegeben. Die orthopadische Chirurgie an der Universitat Toronto kann auf ein reiches Erbe auf dem Gebiet der Amputationschirurgie und Rehabilitation von Amputierten zuruckblicken. Die Universitat kann stolz sein, schon zur Zeit des 1. Weltkriegs wesentliche Beitra- ge zu diesem wichtigen Gebiet von Orthopaden wie Robert J. Har- ris, Arthur B. LeMesurier und Gordon Dale erhalten zu haben. Sir Isaak Newton schrieb einmal: "Wir konnen so weit sehen, wei I wir auf den Schultem von Giganten stehen". Ohne Zweifel waren diese 3 Manner orthopadische Giganten. Auf den Schultem dieser 3 Riesen stehend, haben Dr. Kostuik und seine Kollegen in einer auBerst informativen und lesbaren Form die heute sehr weit gehende Erfahrung in Toronto bei der ge- samtheitlichen Betreuung von Amputierten zusammengestellt. Wie Dr. Kostuik in seiner Einleitung erwahnt, richtet sich dieses moder- ne Nachschlagewerk anjungere Studenten aller Disziplinen, welche fUr die Betreuung von Amputierten von Bedeutung sind: Orthopa- den, GefaBchirurgen, plastische und Allgemeinchirurgen, Speziali- sten fUr die Rehabilitation, Physiotherapie und Ergotherapie, Pfle- gepersonal, Sozialarbeiter, Bioingenieure und Orthopadietechniker.
Die Sozialpiidiatrie - als GesundheitsfUr- und -vorsorge des Kindesalters immer bevorzugtes Anliegen der Kinderheilkunde - erhielt in den letzten 15 lahren ein neues Aufgabengebiet, mit dem sie unmittelbar auch zu einem klinischen Be- reich der Kinderheilkunde wurde. Die "Entwicklungs-Rehabilitation" stellt vor allem fUr das Siiuglings- und Kleinkindalter einen neuen Weg der Behinderten- hilfe dar, deren Aufgaben iiber die traditionellen Aufgaben der Kinderklinik hinausgehen. Entwicklungs-Rehabilitation als neues Konzept der Behindertenhilfe Ausgehend von Ergebnissen iiber die extreme Beeintriichtigung der friihkindli- chen Sozialentwicklung bei gesunden Siiuglingen und Kleinkindern, die auBer- halb der Familie in Gruppenpflege gleichaltriger Kinder aufgezogen werden, entstand an der friiheren Forschungsstelle, spiiter Institut fUr Soziale Piidiatrie und lugendmedizin der Universitiit Miinchen, ein neues Konzept der Behinder- tenhilfe mit Friihdiagnostik, Friihtherapie und friiher sozialer Eingliederung fiir mehrfach und verschiedenartig behinderte Kinder. Dieses Konzept geht nicht aus von einer spezieUen Storung und dadurch mog- lichen Behinderung, sondern benutzt die Grundgesetzlichkeiten biologischer und ethologischer Entwicklungsvorgiinge des jungen Kindes zur Habilitation bzw. Entwicklungs-Rehabilitation von Funktionsbereichen bei angeborenen oder friih erworbenen Schiidigungen oder St6rungen mit dem Ziel der weit- gehenden schulischen Integration. Ethologische Friihdiagnostik und Friihtherapie Mit der "Miinchener Funktionellen Entwicklungsdiagnostik" wurde eine etho- logische Friihdiagnostik in die Kinderheilkunde und Kinderpsychologie einge- fUhrt, mit deren Hilfe sich auch bis dahin nicht diagnostizierbare Entwicklungs- riickstiinde in der Perzeption, in der priiverbalen Sprachentwicklung, im Sprachverstiindnis und in der Sozialentwicklung schon bei Siiuglingen erkennen lassen. Diese ethologische Diagnostik wurde auch die Basis fUr eine neue Ent- wicklungstherapie angeborener oder friih erworbener psychomotorischer Sto- rungen oder Schiiden.
"Bewegungstherapie", zum Beispiel nach einem Herzinfarktereignis, wurde vor noch nicht allzu langer Zeit von vielen Uninformierten praktisch mit "Rehabilitation" nach dieser Erkrankung gleichgesetzt bzw. verwechselt und damit vie! Verwirrung angestiftet. Aus unserer Sicht ist "Be- wegungstherapie" ein integrierter wesentlicher Bestandteil im Gesamtkomplex einer umfassenden kardiologischen Rehabilitation und als solcher seit vie!en Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und praktischer Arbeit. Da dies in unserem eigenen Arbeitskreis in besonderem Ma13 der Fall ist, hatten wir uns entschlossen, das Thema "Theorie und Praxis der Bewegungstherapie in der Kardiologie - eine Bestandsaufnahme" zum Gegenstand des ErOffnungskongresses der Theresienklinik Bad Krozingen im September 1981 zu machen. Die tiber 300 Teilnehmer des Kon- gresses setzten sich entsprechend der Kongrel3thematik aus Arzten und Therapeuten zusammen, welche die Bewegungstherapie in der Klinik und in der arztlichen Praxis durchzufUhren haben. Mit der Publikation dieses Buches wollen wir insbesondere der starken Zunahme bewegungsthe- rapeutischer Aktivitaten in den Kurkliniken bei Anschlul3heilbehandlungen und in den ambulan- ten Coronarsportgruppen Rechnung tragen. Bewegungstherapie in der Kardiologie erfordert kri- tische, gut ausgebildete Arzte und Therapeuten, die in der Lage sind, eine dem individuellen Krankheitsbild des Patienten angepal3te Indikation oder Kontraindikation fUr dies en Therapie- zweig zu erarbeiten und danach einen medizinisch begrtindeten Therapieplan durchzufUhren. Wir hoffen, mit unserer Publikation allen Interessierten eine wertvolle Aus-und Fortbildungshilfe auf dem augenblicklichen Wissensstand anhand geben zu konnen. Ftir die geleistete Arbeit bei der Fertigstellung des Buches mochten wir Frau Schmidt-Kiecksee, Frau Strick, Herrn Heinz und Herrn Jager un sere Anerkennung aussprechen.
Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse uber die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischamien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls erganzt durch atiologische UEberlegungen, die Grundlage therapeutischer Massnahmen sein sollen. Dieses Konzept wird auch deshalb der mehr deskriptiven traditionellen Einteilung vorgezogen, weil es die individuelle Krankheitsgeschichte des einzelnen Patienten besser berucksichtigt. Wie ein roter Faden zieht sich diese UEberlegung durch das ganze Buch: bei der Darstellung der anatomischen Grundlagen, den pathophysiologischen Aspekten von Hirnischamie und Hirninfarkt, epidemiologischen und definitorischen Aspekten, besonders aber in den grossen Kapiteln zur klinischen Symptomatologie und der detaillierten Beschreibung des zur Verfugung stehenden diagnostischen Repertoires. Topisch anatomische und dynamische Aspekte stehen im Vordergrund. Ein ausfuhrliches Therapiekapitel, das den aktuellen Stand kritisch reflektiert, beschliesst das Buch. Es wendet sich insbesondere an den klinisch und in der Praxis tatigen Internisten, Neurologen und Allgemeinmediziner, aber auch an alle anderen Disziplinen, die mit zerebralen Ischamien konfrontiert werden.
Die Inhalte des vorliegenden Werkes sind auf den Lehrstoff des Unterrichts zur Manuellen Therapie an den Physiotherapieschulen gemass der neuen Ausbildungs- und Prufungsverordnung abgestimmt. In einem Sonderkursus wurden die Lehrmaterialien mit Lehrkraften aus 70 Physiotherapieschulen getestet und in die vorliegende Fassung gebracht. Herausgeber und Autoren sind arztliche und physiotherapeutische Lehrkrafte des DGMM-Arzteseminars mit langjahriger Erfahrung."
Die Balneologie und Kurortmedizin haben eine lange und erfolgreiche Tradition, ge- rade in unserem Vaterland. Zweifelsohne liegen ihre Wurzeln in der Erfahrungsheil- kunde. Zwei Faktoren haben in unserem Jahrhundert die Integration und den gro- Beren Stellenwert im Bereich der gesamten Medizin entscheidend gepragt: Einmal war es der Panoramawechsel der Krankheiten durch die groBartigen Erfolge der na- turwissenschaftlichen Medizin, wodurch sich fur die Medizin - und auch die Ge- sundheitspolitik - neue Aufgabenstellungen ergaben, insbesondere auf dem Gebiet der Pravention und der Rehabilitation; zum anderen war es die mehr und mehr er- folgte notwendige wissenschaftliche Untermauerung der Balneologie und Kurort- medizin. So stellen Balneologie und Kurortmedizin heute in einer modernen, gesundheits- orientierten Medizin - neben der ambulanten und der stationaren Behandlung - ei- nen unabdingbaren und unverzichtbaren Teilbereich in der medizinischen Gesamt- versorgung dar und haben dabei erfreulicherweise auch Eingang und Anerkennung bei den Sozialversicherungstragern gefunden. Durch die moderne, aktive Kurbe- handlung im Sinne einer komplexen, individuell gestalteten Behandlung wird insbe- sondere den durch gesundheitliches Fehlverhalten bedingten Zeit-und Zivilisations- krankheiten wie auch den chronischen und funktionellen Krankheiten Rechnung ge- tragen.
Die kardiovaskulare Mortalitat in der alten Bundesrepublik zeigte wahrend des letzten Jahrzehnts fur die Manner eine geringgradige Abnahme, fur die Frauen jedoch eine Zunahme. Vordergrundig koennte man meinen, dass somit der Gipfelpunkt kardiovas- kularer Erkrankungen erreicht sei. Diese Erkrankungen stellen nach wie vor 50 % aller Todesfalle in der Bundesrepublik dar. Aus der jungsten Erhebung des Augsburger Infarktregisters wissen wir, dass diese Abnahme nicht einhergeht mit einer Optimierung kardiovaskularer Risikofaktoren. Dies steht in UEbereinstimmung mit den Erhebungen im Rahmen des sog. nationalen Untersuchungssurveys der Deutschen Herz-Kreislauf- Praventionsstudie (DHP), welche an 200 Erhebungspunkten in der alten Bundesrepu- blik im Abstand von 3 Jahren erhoben wurden, um einen moeglichen sakularen Trend zu erfassen. Trotz der Intensivierung von praventiven Massnahmen ist es in UEberein- stimmung mit den Daten aus dem Augsburger Infarktregister zu einer Zunahme der Haufigkeit der Risikofaktoren gekommen, insbesondere zu einem Anstieg des Serum- cholesterins und des Koerpergewichts, zu praktisch keiner Veranderung beim Rauchver- halten und nicht zu einer Abnahme der Hypertonie, sondern lediglich zu einer verbes- serten Therapie der Hypertonie. Auf der anderen Seite ist ein starker Anstieg der speziellen therapeutischen Massnahmen wie Bypassoperation, Ballondilatation und Herztransplantation in der Bundesrepublik festzustellen. 1990 hatte die Zahl der Dila- tationen, wie schon 1989, mit 32. 459 wiederum die Zahl der Bypassoperationen (1990: 26. 159) in der Bundesrepublik ubertroffen. Man muss somit davon ausgehen, dass die geringfugige Abnahme der Mortalitat und der Morbiditat, wie sie im Augsburger Infarktregister festgestellt wurde, Folge einer Ver- besserung des kurativen Systems ist.
Dieses Buch entstand aus 8jahriger Zusammenarbeit von Neurophysiologen, Neurolo- gen und Sportphysiologen. Die menschliche Fortbewegung und Standregulierung wurde mit Stoss-und Wurfleistungen und dem Krafttraining durch moderne Methoden unter- sucht. Damit soll das noch wenig bearbeitete Gebiet des motorischen Lernens, das auch fur das Sporttraining von Bedeutung ist, einer Erforschung zuganglich werden. Die Bewegungsphysiologie wurde nach Marey uber 100 Jahre fast nur mit ihren Einzelmechanismen und Reflexen im Labormilieu studiert, und das Gesamtbild wurde vernachlassigt. Neuere telemetrische Methoden erlauben jetzt Registrierungen von vie- len Muskeln beim sich bewegenden Menschen. Damit werden auch komplexe erlernte Bewegungsablaufe und Sportleistungen exakt analysierbar. Der Zweibeingang des Menschen ist eine uber Jahre erlernte motorische Leistung mit komplexen Gleichgewichtsregulationen. Daher ist die Entwicklung des Ganges beim Kleinkind physiologisch interessant und wird in diesem Buch mit einigen neuro- logischen Gangstoerungen dargestellt. Die Autoren hoffen, dass diese Ergebnisse dazu anregen werden, die Bewegungs- leistungen des ganzen Organismus in Neurophysiologie, Neurologie und Sportmedizin weiter zu erforschen, und dass dies auch zu praktischen Anwendungen fur die Therapie der Bewegungsstoerungen ftihren kann. Freiburg i.Br., Herbst 1983 W. Berger, V. Dietz, A. Hufschmidt, R. Jung, K.-H. Mauritz, D. Schmidtbleicher Inhaltsverzeichnis Inhaltsubersicht ., ........................................ . General Summary. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Kapitell. Zur Bewegungsphysiologie beim Menschen: Fortbewegung, Zielsteuerung und Sportleistungen Von R. Jung. Mit 20 Abbildungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 I. Einleitung: Entwicklung der Bewegungsphysiologie . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Methoden der Bewegungsforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Sportphysiologie .................................. ' 10 II. Aufrechte Haltung, Stutzmotorik und Koerpergleichgewicht .......... ' 11 Stand-und Gleichgewichtskontrolle ..................... ' 11 Zielmotorik und Stutzmotorik . . . . . . . . . . . . . . . . . .' . . . 14 . . . . Funktion und Mechanismen der Stutzmotorik . . . . . . . . . . .' . . 16 .
Die Aufgabe, ein so vielfaltig verzweigtes und tradi- tionsreiches Gebiet wie die Balneologie unter modemen Gesichtspunkten darzustellen, kann heute kaum befrie- digend gelost werden. 1st doch die Forschung gerade auf diesem Felde in den letzten lahrzehnten nicht nur hierzulande vergleichsweise wenig gefOrdert worden und meist nur auf wenige Arbeitsgruppen beschdinkt gewesen. Es miissen daher auBer Befunden, die auch nach unseren heutigen Anforderungen hinreichend be- legt sind, vielfach altere Erfahrungen herangezogen werden, die wegen methodischer Mangel diesen An- spruchen nicht geniigen und darum nur als Hinweise ge- wertet werden konnen. Die Entwicklung der kurortlichen Heilverfahren ist vor allem im letzten lahrzehnt dadurch gekennzeichnet, daB die ortsgebundenen balneologischen Heilmittel, und hier insbesondere die Bader-und Trinkkuren, im Gegensatz zu anderen therapeutischen Anwendungen stark an Bedeutung verloren haben. Dazu haben gewiB viele Faktoren beigetragen. Hinsichtlich der Baderbe- handlung haben es schon die an vielen Orten eingefiihr- ten Mineral-Schwimm-und Bewegungsbader sowie die iiberall selbstverstandlich gewordene unkontrollierte Nutzung von SiiBwasserbadem mit ihren auslaugenden Effekten auf die Haut besonders schwierig gemacht, ei- ne dosierte Balneotherapie mit Wannenbadem zu ver- treten und ihre besondere therapeutische Bedeutung plausibel zu machen. Auch Heilwassertrinkkuren sind angesichts der allgemein steigenden Verwendung von Mineralwassem als tagliches Getrank schwerer ab- grenzbar geworden, eine Problematik, die auch die rechtliche Stellung der Heilwasser betrifft.
Die erhohte Lebenserwartung der letzten lahrzehnte hat dazu gefuhrt, daB der Anteil der tiber 60jahrigen Menschen schon jetzt bei 20% liegt. Obwohl hoheres Lebensalter keineswegs gleichbedeutend ist mit Krankheit, sondern der Gesundheitszustand, die korperliche und geistige Aktivitat und Vitalitat alterer Menschen oft bewundernswert sind, lassen sich doch bei einem nicht unerheblichen Anteil der alteren Generation kombinierte Behinderungen durch Krankheiten der Bewegungsorgane, durch Herz- Kreislaufleiden und durch neurologische Erkrankungen nachweisen. Wenn man ande- rerseits berticksichtigt, daB auch heute noch tiber 70% der Wohnungen alterer Men- schen oberhalb des Erdgeschosses liegen, nur 12% einen Aufzug besitzen und 36% ge- zwungen sind, Kohle und Heizol selbst in ihre Wohnung zu transportieren, wie eine Be- fragung zur gesundheitlichen und sozialen Situation alterer Menschen in der GroBstadt gezeigt hat, so werden nicht nur die medizinischen, sondern auch die sozialen und menschlichen Konsequenzen einer Einschrankung der korperlichen Leistungsfahigkeit im hoheren Lebensalter besonders deutlich. Gerade hier ist aber ein wichtiger Ansatzpunkt der Physikalischen Medizin zu sehen: die -dem Lebensalter in der Dosierung angepaBten -Anwendungen von Krankengym- nastik, Warme, von schmerzstillenden und durchblutungsfordernden Stromformen, von Massagen vermogen meist viel besser als Medikamente die Schmerzzustande alte- rer Menschen zu lindern, Muskeln zu kraftigen, die korperliche FitneB zu verbessern und funktionelle Unabhiingigkeit und Mobilitat zu gewahrleisten. Diese im weitesten Sinne nattirlichen und "physiologischen" TherapiemaBnahmen werden hier noch viel zu wenig genutzt.
Die Zahl der Verletzungen bei Kindern hat in den letzten Jahrzehnten erschreckend zugenommen. Auch die Statistik der toedlichen Kinderunfalle hat eine traurige Bilanz: 1960 starben 2700 Kinder bei Unfallen, 1971 waren es uber 3300 (GAEDEKE). Diese Tatsachen fordern die Kenntnis der Besonderheiten der Prophylaxe, der Diagnostik und Therapie sowie der Rehabilitation bei Kinderunfallen. Daher wurde dieses Buch aus der Praxis fur die Praxis geschrieben. Mein besonderer Dank gilt allen Autoren fur ihre hervorragende und verstandnisvolle Mitarbeit. Weiterhin danke ich dem Springer-Verlag fur die gute Zusammenarbeit und die gross- zugige und ausgezeichnete Drucklegung. Bochum, April 1974 JOERGREHN Inha! tsverzeichnis Ursachen, OEkologie, Prophylaxe, 2. Skelet 21 Statistik (R. Gadeke) . 3. Cerebralschaden 22 I. Gultigkeit und Grenzen von Un- 4. Innere Organe 22 fall statistiken 5. Allgemeinzustand 23 11. Unterschiede von Schwere, Art und IV. Genese 23 Entstehungsweise der Kinder- V. Massnahmen 23 unfalle 2 23 Literatur 1. Toedliche Kinderunfalle 2 2. Nicht-toedliche Kinderunfalle 4 Vitalgefahrdung, Wiederbelebung, III. Persoenlichkeitsmerkmale 6 Intensivtherapie, Narkose und Lokal- 1. Unterschiede der Altersvertei- anaesthesie (K. Eyrich) 24 I. Anamnese und Sofortdiagnostik 25 lung 6 11. Apparative und technische Aus- 2. Unterschiede der Geschlechts- 6 stattung 26 verteilung 7 1. Apparativ 26 3. Die Problematik der "Unfaller" 2. Medikamentoes 26 IV. Umfallbegunstigende Umwelt- 8 III. Primar dringliche symptoma- faktoren 8 sche Massnahmen 26 1. Unfallort 2. Unfallzeit 9 IV. Sekundar dringliche symptoma- 3. Sozialfaktoren 9 tische Massnahmen 28 V. Grundsatze der Unfallprophylaxe 10 1. Schockbekampfung, Volu- 1.
kleine, mittlere und groBe Hydrotherapie, be- riicksichtigt im wesentlichen die Flachen- und Aufbauend auf den theoretischen Grundla- z. T. die Zeitdosis. In Wirklichkeit bestehen gen, die das Lehrgebiet Reaktionslehre bietet, wechselseitige Beziehungen zwischen den verfolgt das Lehrgebiet Hydrotherapie das Reizfaktoren: 1st der Reizfaktor groB, sind Ziel, die Praxis ihrer Methoden zu beschrei- zwangslaufig andere Reizfaktoren in der Dosis ben. zu reduzieren. Aufbau und Reihenfolge bei der Ausfiihrung der verschiedenen Hydrotherapieapplikatio- Ais Hydrotherapie bezeichnen wir die nen entspringen nicht einem Schemadenken gezielte Anwendung des Wassers in seinen oder einer Pedanterie, sie sollen dem Behand- Aggregatzustanden (Eis, Wasser, Dampf) ler auch keine Schablone aufzwingen. Einmal im Sinne der Krankheitsvorbeugung, der entsprechen die Regeln zur Ausfiihrung der Behandlung, Wiederherstellung und H ydrotherapieapplikationen ph ysiologischen Nachsorge im Krankheitsfall. Erfordernissen, zum anderen bedeutet jeder Behandlungsablauf einen Algorithmus, der Die Wasseranwendung zu hygienischen Zwek- dem Behandler so gelaufig werden muB, daB er ken gilt nicht als Hydrotherapie. Die Hydro- die Behandlung ohne nachzudenken absolvie- therapie ist neben der Peloidtherapie, den Pa- ren kann. Dabei darf keine Korperstelle ver- raffinpackungen, der lnfrarot-Phototherapie, gessen werden. der Hochfrequenz-Elektrotherapie und der UI- BewuBt sind lediglich diejenigen Stellen bei traschallbehandlung eine Form der Thermo- Anwendungen mit dem Tuch und mit flieBen- therapie. dem Wasser langer oder intensiver zu behan- Dank ihrer Variabilitat und Individualisierbar- deln, die dies individuell verlangen.
In der breiten Offentlichkeit ist nicht selten noch das Bild des Sportmediziners gepragt durch den Arzt, der am Spielfeldrand eine akute Verletzung behandelt oder sich nur auf die Betreuung von Spitzensportlern konzentriert. Dieses Bild ist jedoch stark verzerrt und spiegelt nicht mehr die heutigen Aufgaben und Tatigkeitsfelder der Sportmedizin wieder. Schon seit Jahrzehnten hat sich die Sportmedizin, verdeutlicht durch die Arbeit der Pionie- re auf diesem Gebiet, als interdisziplinares Fach verstanden. Gerade in den letzten Jahren hat dieses beharrliche Bestreben eine breite Zustimmung und Anerkennung im Bereich der Me- dizin gefunden, wie die immer enger werdenden Berilluungspunkte zu anderen Sparten der Medizin zeigen. Dieses gilt besonders fUr die gemeinsame Arbeit auf den Gebieten der pra- ventiven und rehabilitiven Kardiologie sowie der Orthopadie und Traumatologie. Diese Zu- sammenarbeit hat sich nicht von ungefahr entwickelt. So konnte gezeigt werden, daB einem dosierten Ausdauertraining zur Pravention und Rehabilitation kardiovaskularer Erkrankun- gen ein heute nicht mehr wegzudenkender Stellenwert in der Medizin zukommt. Der Ortho- pade hat die wichtige Aufgabe, Verletzungen des Muskel- und Skelettsystems beim Sport moglichst friihzeitig zu erkennen, praventive sowie rehabilitive MaBnahmen einzuleiten. Das von uns gewahlte Leitthema des Kongresses "Training und Sport zur Pravention und Rehabilitation in der technisierten Umwelt" schien uns aus mehrfacher internistischer und orthopadischer Sicht aktuell und bedeutsam zu sein. |
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