![]() |
![]() |
Your cart is empty |
||
Books > Arts & Architecture > Photography & photographs > Special kinds of photography
Dokument aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein gro er Star auf der Kinoleinwand war die amerikanische Schauspielerin Joan Crawford (1908-1977) alias Billie Cassin, geborene Lucille Fayle LeSueur. Insgesamt stand sie f r mehr als 80 Filme vor der Kamera. Auf der Leinwand vermittelte sie das Gef hl, Frauen k nnten in einer M nnerwelt durchaus Triumphe feiern. Als ihre Waffen" im Beruf und im Privatleben galten ihre Augen, ihr Mund und ihr Schulterpolster. Die Kurzbiografie Joan Crawford" des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.
Dokument aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Hollywoods Liebesg ttin" der 1940-er Jahre war die amerikanische Filmschauspielerin und T nzerin Rita Hayworth (1918-1987), geborene Margarita Carmen Cansino. Ihren Ruf als Inbegriff der Sinnlichkeit verdankte sie ihrem offenen L cheln, ihren blitzenden Augen und ihrer Figur. In Wirklichkeit litt sie unter extremer Scheu und mangelndem Selbstbewusstsein, was sie durch enorme Disziplin, harte Arbeit und gro en Ehrgeiz zu berwinden versuchte. Die Kurzbiografie des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.
Dokument aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Grossbritanniens bekannteste Komodiantin der 1960er Jahre war die Schauspielerin Margaret Rutherford (1892-1972). Ihren grossten internationalen Erfolg auf der Kinoleinwand feierte sie als Amateurdetektivin namens Miss Marple" in vier Filmen nach Kriminalromanen der britischen Schriftstellerin Agatha Christie (1890-1976). Uber Hohen und Tiefen im Leben der "Miss-Marple"-Darstellerin informiert die Kurzbiografie "Margaret Rutherford" des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Er hat von 1986 bis heute mehr als 200 Bucher, Taschenbucher, Broschuren und E-Books veroffentlicht. Darunter befinden sich viele Biografien uber beruhmte Fraue
Dokument aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der ber hmtesten griechischen Schauspielerinnen und Chansons ngerinnen war Melina Mercouri (1920-1994), eigentlich Maria Amalia Mercouri. Wenn ihr Name f llt, denkt man vor allem an ihren Film Sonntags ... nie " und an ihr Lied Ich bin ein M dchen von Pir us" von 1959. Von 1967 bis 1974 bek mpfte Melina Mercouri (nach anderer Schreibweise auch Merkouris") sieben Jahre lang die Milit rdiktatur in Griechenland. In den 1980-er und 1990-er Jahren bekleidete die Jeanne d'Arc Griechenlands" das Amt der Kulturministerin. Die Kurzbiografie Melina Mercouri. Der Star aus Sonntags ... nie " des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.
Lars von Trier gilt als agent provocateur. Mit seinem schaurigen Kammerspiel Antichrist bricht er mit allen Konventionen. Gezeigt wird ein bildgewaltiger Geschlechterkampf, dessen Exodus in der Aufl sung aller Binarit ten m ndet. Mann und Frau, Gott und Diabolus, Natur und Zivilisation gehen auf in einer dichotomen Weltanlage, die ihre Schuldhaftigkeit einzig in der v lligen Erl sung abzulegen vermag. Psychoanalytische wie religi se Terminologien konstituieren den Rahmen f r das konfliktion re Geschehen, das der Regisseur in alptraumhafter Bildkulisse zu entfalten wei . Dass es sich beim Antichrist nicht um eine blo e Horrorszenerie handelt, sondern der Film als ein experimentelles Palimpsest aus unterschiedlichen Traditionslinien der Geistesgeschichte arrangiert ist, bildet den Kerngedanken der vorliegenden Szenenanaylse. Neben symbolischen Bez gen - darunter f llt auch die hochartifizielle filmimmanente Symbolsprache - werden insbesondere die filmtechnischen mittel ber cksichtig. Es wird vorgef hrt, dass in Lars von Triers dialektischem Verfahren aus Grenzziehung und Grenz berschreitung eine Bewegung der zunehmenden Irrealisierung festgestellt werden kann und dies zugleich die Grundlage zur Schaffung eines eigenen, neuen Mythos bietet. Entgegen der mehrheitlichen Untersch tzung des Werks innerhalb der Forschung unternimmt der vorliegende Band einen Rettungsversuch, indem er die Bedeutung des Antichrist im Rahmen einer bislang ersten Einzelanalyse des Films f r das Gesamt uvre Lars von Triers hervorhebt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name David Lynch evoziert seit den 1990er Jahren beim Arthouse-Film-Publikum stets ein bekanntes Gefuhl des Unwohlseins, der Begeisterung oder des schieren Unverstandnisses. Ursache dafur mag sein, dass die Filme des amerikanischen Regisseurs, der in den 50er Jahren in der kleinburgerlichen Idylle aufwuchs und an der Pennsylvania Academy of Arts in Philadelphia Kunst mit Schwerpunkt Malerei studierte, dem Betrachter etwas zeigen, das mit objektiver Realitatswiedergabe nichts gemein hat. Selbst die weniger als experimentell geltenden Spielfilme (im Gegensatz zu seinen fruhen, experimentellen Trick- und Kurzfilmen) bedurfen immer die Bereitschaft des Betrachters, sich auf das filmische Kunstwerk einzulassen und an einer subjektiven Seh-Erfahrung teilzuhaben. Alle Filme des Kultregisseurs" sind bis auf wenige Ausnahmen Sinnbilder des Unheimlichen, sind schwer zuganglich und doch hochgradig eindrucksvoll - manche scheinen, wie Lost Highway (1997), Blue Velvet (1986) oder Mulholland Drive (2001) wie Studien der menschlichen Psyche, andere bieten mehr das Gesamtbild einer grotesken Verstrickung aus Hollywood-Genres wie dem Roadmovie und klassischen Stereotypen der Filmgeschichte, man denke an Wild at Heart (1990) oder The Straight Story (1999). Die filmischen Experimente, die in jedem Werk des Regisseurs zu finden sind, haben die unterschiedlichsten Ausgangspunkte. In den folgenden Kapiteln soll ein konkretes Beispiel aus Lost Highway dazu dienen, die Verarbeitung von Lynchs Vorbildern, von kulturhistorisch bekannten Zeichen und Formen, sowie ein zentrales Motiv seines uvres, der Deformation des menschlichen Korpers, aufzuzeigen und zu erortern. Das zu diskutierende Element aus Lost Highway, einem Film, der nicht nur aus narrativer Sicht ein schwer durchschaubares Konvolut aus surre
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Computerkunst, Medienkunst, Note: 1,3, Universitat Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn ein neues Medium entsteht, gibt es immer eine Phase, in der viel experimentiert und ausprobiert wird. Es ist sehr spannend herauszufinden, welches Medium fur welche Inhalte besonders geeignet scheint." (Pino Almeida) In dieser Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2008 werden sowohl Nutzen und Moglichkeiten, als auch Schattenseiten der virtuellen Realitat diskutiert und analysiert. Das neue Medium der virtuellen Welt, dessen Inhalte und Auffalligkeiten werden erforscht. Als Beispiel dient die Internetplattform "Second Life." Ausserdem werden Experimente, die in Second Life stattfanden bzw. -finden thematisiert und wissenschaftlich bewertet
Als im Jahre 2003 mit Karan Johars Kabhi Khushi Kabhi Gham erstmals ein Bollywood-Film in deutschen Kinos gezeigt wurde, brach ein regelrechter Bollywood-Boom aus. Und mittlerweile haben sich die Produktionen des indischen Massenkinos sogar im deutschen Fernsehprogramm etabliert. Angesichts farbenpr chtig inszenierter Choreografien werden die wenigsten Zuschauer an die politische Vergangenheit Indiens denken, das immerhin fast 200 Jahre britischer Kolonialherrschaft unterstand. Dabei kann das indische Kino als "Kind des Kolonialismus" bezeichnet werden. Schon Dadasaheb Phalke, der "Vater des indischen Kinos2, erkannte die Bedeutung des indischen Filmschaffens f r das Ziel der politischen Selbstbestimmung. Und 1921 wurde erstmals ein indischer Film als antibritisch eingestuft und verboten. Vor dem historischen Hintergrund stellt sich die Frage, wie die (ehemalige) Kolonialmacht Britannien in zeitgen ssischen Bollywood-Filmen dargestellt wird. Die vorliegende Pilotstudie besch ftigt sich mit Fragen wie: Erscheinen britische Charaktere im Bollywood-Film sympathisch oder unsympathisch? Wie sieht der Umgang mit britischen Nationalsymbolen aus? Was erleben und wie verhalten sich indische Protagonisten in der filmischen Interaktion mit britischen Charakteren? Insgesamt wurden 40 Bollywood-Filme aus den Jahren 1995 bis 2007 einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Die Ergebnisse zeichnen ein facettenreiches/mehrdimensionales Bild postkolonialen Selbstverst ndnisses und stellen Anhaltspunkte zur Einstellung der indischen Bev lkerung wie auch der weltweit verteilten Diaspora in Bezug auf die ehemaligen Kolonialherren dar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Leuphana Universitat Luneburg, Veranstaltung: Sommerschule Kunst und Politik, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Fotografie in der DDR als kunstlerisches und subkulturelles Medium zwischen 1979 und 1989 mit dem Schwerpunkt auf Ostberlin und Leipzig. Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der DDR-Kunstpolitik. Darstellung der Fotografie als Gegenkultur. Kunstlergruppengeneration. Die andere Leipziger Schule., Abstract: 1.Einleitung Der Kunst war im Staatssozialismus der DDR die Aufgabe zugedacht, den Herrschaftsanspruch durch asthetische Prasentation der beabsichtigten gesellschaftlichen und zu erwartenden Wirklichkeit zu vergegenwartigen. Die Mittel dazu waren der Austausch von Handlungsformen zwischen Kunstler- und Arbeiterschaft, soziale Kollektivbildungen und die vehemente diskursive Vermittlung der vorgestellten Gesellschaftsordnung. Zwischen 1979 und 1989 - es ist das letzte Jahrzehnt der DDR - ist zunehmend eine Kunstlergeneration am Werke, die abseits der offiziellen Kulturpolitik tatig ist und sich subkulturelle Raume schafft. Als Kunstform ist dabei die Fotografie von grosser Bedeutung. Diese Hausarbeit will aufzeigen, wie sich die Fotografie als kunstlerisches Medium in der DDR entwickelt hat und welche fotografiebezogenen Subkulturen es gab, die moglicherweise zum Niedergang und Zusammenbruch der DDR beigetragen haben. Anhand der geschichtlichen Entwicklung des Verbandes Bildender Kunstler der DDR und der zentralen Kunstausstellungen soll die zunehmende Bedeutung der Fotografie als eigenstandige Kunstform im Staatssozialismus beschrieben werden
Wenn heutzutage eine Romantische Kom die in die Kinos kommt, verwenden Redakteure in ihrer Film-Besprechung gerne den Begriff "Screwball Comedy" und beziehen sich damit auf ein recht altes und ebenso beliebtes Film-Genre. Woher der Begriff kommt und ob er den betreffenden Film tats chlich richtig klassifiziert, ist dabei allerdings offenbar den wenigsten klar. Urspr nglich als Fachbegriff in der Sprache des Baseball beheimatet, wurde der Ausdruck "screwball" n mlich im us-amerikanischen Slang sp ter auch f r eine verr ckte, v llig irrational agierende Person verwendet. Dieser Umstand grenzt eine Genre-Definition zumindest schon einmal soweit ein, dass sich wenigstens ein paar der Protagonisten eines Filmes exzentrisch verhalten m ssen, damit dieser Film als Screwball Comedy bezeichnet werden darf. Trotz einer gewissen Inhomogenit t des Genres gibt es dar ber hinaus noch einige weitere Merkmale, die die Screwball Comedy charakterisieren. Ein oftmals phantasievoll ausgefochtener Geschlechterkampf, ein aberwitziges Tempo von Dialog und Handlung und eine kreativ verschleierte sexuelle Symbolik sind nur ein paar dieser typischen Charakteristika. Diese Untersuchung analysiert all diese Merkmale anhand diverser Filmbeispiele und kristallisiert so den typischen Screwball-Stil heraus. Davon ausgehend wird untersucht, welche gesellschaftlichen und politischen Einfl sse diesen Screwball-Stil gepr gt haben und in wieweit eine Romantische Kom die heutzutage tats chlich noch eine "echte" Screwball Comedy sein kann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1, Universitat Bremen, Veranstaltung: Unheimliche Begegnungen im Inneren der Sicht" Surrealistische Photografien als Niederschriften eines Optisch Unbewussten," Sprache: Deutsch, Abstract: Bilder sind nicht nur, wie Ornamente, mehr oder weniger komplexe visuelle Muster. Sie beziehen sich auf etwas, das sie sind oder nicht sind. Bilder sind eine besondere Art von Zeichen. Sie bieten etwas dar, sie beziehen sich auf etwas, das auf ihrer Flache sichtbar oder unsichtbar ist. Ein fotografisches Bild wird nicht allein dadurch zum Bild, weil es durch Gegenstanden oder Korpern ausgehende Lichtreflexe verursacht wurde, sondern in dem es die Verwendung erhalt, aus einer Situation auf eine andere Situation zu verweisen. Die Surrealisten verwiesen in ihren Fotografien auf ein menschliches Erscheinungsbild, welches der gewohnten Sichtweise befremdend gegenuber steht. Durch perspektivische Verkurzung, Drehung der Horizontalachse in die Vertikale und Ausleuchtung besonderer Korperausschnitte (u.a.) entstanden Bilder von menschlichen Korpern, die nicht mehr nur als solche erkennbar waren. Sie fuhrten den Betrachter in eine Welt der Erscheinung zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Darbietungen der menschlichen Gestalt blieben zwar an dessen Korper gebunden, verwandelten sich aber in der Wahrnehmung des Betrachters zu einer piktoralen Explikation von Eigenschaften, die dem Bild metaphorisch zukommt. Die Differenz zwischen der gewohnten Sichtweise auf den menschlichen Korper und seiner Bilddarbietung als Traumwesen offnete einen Raum, der uber das Geschehen auf der Flache des Bildobjektes zu einer metaphorischen Erfahrung von Sichtweisen und Wahrnehmungen fuhrte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 2,0, Universitat Siegen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: mit Unterrichtsentwurf, Abstract: Mit den ersten entstandenen Fotografien war eine verbluffende Technik entstanden, die es moglich machte, Gesehenes abzubilden. Ob dieses Abbild der Wahrheit entspricht stand fruher nicht zur Debatte. Heute hingegen wird die Wahrheit der Fotografie immer mehr in Frage gestellt. Damals rechnete auch niemand damit, dass aus der Fotografie einst eine Kunstform werden wurde. Heute ist es fur uns selbstverstandlich, dass wenn wir ein Kunstmuseum besuchen, auch Fotografien an der Museumswand hangen. Kunstlerische Fotografien gehoren fur die Meisten von uns genauso an die Museumswand, wie Bilder der Malerei. Die Fotografie musste sich jedoch erst einmal als Kunstform durchsetzten. Die Malerei hatte lange Zeit der Fotografie gegenuber einen Vorteil und dies nicht zuletzt durch ihre Geschichte und Tradition. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Fotografie es geschafft hat sich in der Kunst zu etablieren. Um die Stellung der Fotografie in der fruhen Gesellschaft zu durchleuchten, beschreibt diese Arbeit zunachst die Geschichte der Fotografie. Weiterhin werden die vielen verschiedenen Moglichkeiten der Fotografie aufgezeigt und die Breite des Nutzens erlautert. Spater geht es um die Wahrheit und die Macht der Fotografie. Anschliessend wird auf den heutigen Kunststatus der Fotografie eingegangen. Hierbei werden die Aspekte der Macht und der Wahrheit berucksichtigt. Diese Arbeit soll den Weg, den die Fotografie durchlaufen hat, in den Grundzugen darstellen und beschreiben, wie es zu dem heute geklarten Kunststatus gekommen ist. Im letzten Teil der Arbeit zeigt ein Unterrichtsentwurf, wie sich das Thema Wahrheit der Fotografie" in eine Unterrichtsreihe zum Kunststatus der Fotografie, einbetten liesse. Dieser soll zeigen, wie man eine eher komplizierte Thematik kindgerecht vermittelt und Schulerinnen und S
Ralf Kirsten geh rt zu jenen Regisseuren der DDR, die zwar regelm ig produzierten, aber immer etwas am Rande der Aufmerksamkeit standen. Nahezu 30 Jahre wirkte er innerhalb der DEFA in einem Spannungsfeld von staatlichem Druck und individuellem Anspruch. Angesichts dieser Tatsache stellt es eine Bereicherung der Filmgeschichte dar, den Stellenwert seiner Arbeit innerhalb der Gesamtproduktion der DEFA zu bestimmen. Die Studie untersucht biografisch-individuelle Anl sse, die mittelbar die Herstellung seiner Filme, insbesondere des Filmes "Der verlorene Enge" beeinflusst haben. Ebenso werden die von ihm produzierten Filme linear, als Bestandteil seiner Filmografie ermittelt und einzelne seiner Filme in Beziehung zu gesellschaftlichen Gegebenheiten und sthetischen Anschauungen gesetzt. Am Beispiel der au ergew hnlichen Entstehungs- und Auff hrungsgeschichte seines Filmes "Der verlorene Enge" (Produktionszeit 1965/66) wird ein Konflikt Ralf Kirstens deutlich: Einerseits sollte er dem Idealbild - n mlich der von den Kulturpolitikern der DDR erwarteten Widerspiegelung der sozialistischen Realit t - entsprechen, andererseits wollte er, in den ihm eigenen stilistischen Ambitionen, die Wirklichkeit darstellen. Bei der Interpretation des Filmes wird die komplexe Problematik des Themas Barlach f r den Spielfilm und die damit zusammenh ngenden Werte- und Normenbildung in der kulturpolitischen Auseinandersetzung ber cksichtigt. Der Film "Der verlorene Engel" stellt auf Grund seiner stilistischen Einmaligkeit ein besonderes Filmkunstwerk dar. Dar ber hinaus hat er einen hohen filmgeschichtlichen Stellenwert, da er sich von der Gruppe verbotener DEFA-Spielfilme der Jahrg nge 1965/66 mit der Darstellung einer historischen K nstlerpers nlichkeit abhebt und als einziger jener Filme dennoch in den sozialistischen L ndern zur Auff hrung kam.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Geschichte des afrikanischen Kinos," Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film Les Saignantes von Regisseur Jean-Pierre Bekolo Obama entstand im Jahre 2005 und hat eine Lange von 92 Minuten. Im Film gibt es keinen eindeutigen Plot, der einer schlussigen Logik folgt und es ist haufig schwierig, dem Geschehen zu folgen. So ist es bereits schwer, den Film einem eindeutigen Genre zuzuordnen. Die Liste der Zuordnungen innerhalb der Rezensionen ist lang. So wird der Film etwa dem Genre des Action," der Avant-Garde," dem Futurismus," dem Fantastischen," dem Zauberhaften," dem Sciene-Fiction-Horror," der Science-Fiction-Comedy," der Erotik" und der Satire" zugeordnet. Auch wird er einem Genre zugeordnet, das undefinierbar" oder neu" ist, in einem Fall mit dem Hinweis darauf, dass das afrikanische Kino schliesslich selbst, was naturlich fragwurdig ist, als ein eigenes Genre angesehen wird. Auch taucht ofter die Vermutung auf, Bekolo sei stark von Godard beeinflusst. Die Protagonisten sind zwei junge Frauen, die sich inmitten der moralisch verkommenen Gesellschaft Kameruns, genauer der Hauptstadt Yaounde, befinden. Anhand ihres Schicksals wird ein Bild des allgemeinen Zustands des Landes gezeichnet. Die Analyse beginnt mit einer ausfuhrlichen Zusammenfassung des Filmgeschehens. Da es keinen eindeutigen Plot gibt, ist Ausfuhrlichkeit unerlasslich, da durch die verwirrende Struktur zunachst jede Sequenz als relevant angesehen werden muss. Ein Augenmerk wird anschliessend auf dem Mevungu"-Ritual liegen, das eine entscheidende Rolle spielt. Danach folgt die Betrachtung der sechs im Laufe des Films eingeblendeten Schrifttafeln, die Fragen an den Betrachter richten. Auf dieser Basis folgt eine allgemeinere Betrachtung des Films, auch unter Berucksichtigung der Rezensionen zum Film. Bei diesen handelt es sich ausschl
Der Spielfilm dient laut Meyers als "Produkt und Faktor von Geschichtsbewusstsein" und besitzt somit "als Dokument seiner Entstehungszeit im geschichtswissenschaftlichen Sinne Quellencharakter." Filme k nnen also dem Historiker oder Sozialwissenschaftler eine n tzliche Plattform bieten, von der aus ein Blick auf die kulturellen und politischen Gegebenheiten einer Gesellschaft oder einer Zeitperiode geworfen werden kann. Die Bond-Filme erm glichen diesen Blick auf ber vierzig Jahre Zeitgeschichte und sind es daher Wert, ernst genommen zu werden. Das vorliegende Buch macht es sich nun zur Aufgabe, die James Bond-Filme im Zeitraum von 1962 bis 2006 auf die Aspekte Frauen, Politik und Action hin zu untersuchen, wobei letzterer Punkt nur marginal betrachtet wird. Das Erkenntnisinteresse liegt hierbei auf zwei Hauptthemen. Zum Einen stellt sich die Frage nach der Einordnung der Filme in ihren zeithistorischen Kontext. Wie viel Politisches steckt in ihnen und wie wurden sie von der Kritik aufgenommen? Zum Anderen thematisiert die Untersuchung die Rolle der Frauen in den James Bond-Filmen. Der Agent ist ebenso bekannt f r seine Liebe zum weiblichen Geschlecht, wie f r seinen Verschlei desselben. Wie werden also die Bond-Girls in den Filmen repr sentiert? Sind sie tats chlich nur die zu Dekorationszwecken dienenden Opfer m nnlicher Begierde oder steckt hinter ihrem Auftreten mehr als nur "die Frau als Lustobjekt"? Neben diesen zwei Hauptthemen der Studie bietet ein allgemeiner Teil zun chst einen kurzen berblick ber das Ph nomen James Bond in seiner Gesamtheit. Kurz besprochen werden unter anderem die Entstehungsgeschichte der Figur James Bond, das Set-Design der Filme, die "Bond-Formel" sowie Product Placement und Merchandise-Produkte. Im Anhang finden sich erstmals den Inhalt der Filme betreffende Sequenzprotokolle zu allen offiziellen Bond-Produktionen, die bis 2006 erschienen sind.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Universitat Mannheim (Philosophische Fakultat, Romanisches Seminar, Lehrstuhl Romanistik III fur Literatur und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Alain Resnais - der Schonberg des neuen Films," Sprache: Deutsch, Abstract: Mit MELO 1986], einer Adaption des gleichnamigen Theaterstuckes von Henry Bernstein aus dem Jahr 1929 und den Zwillingsfilmen SMOKING/NO SMOKING 1993], die auf dem Stuck INTIMATE EXCHANGES von Alan Ayckbourn beruhen, kreiert Alain Resnais mit filmischen Stilmitteln eine Inszenierung, die auf das Theater rekurriert, indem nicht uber, sondern durch das Theater erzahlt wird, wobei visuelle und auditive asthetische Konventionen in dem Medium Film verwirklicht werden.1 Alle drei Filme konnen demnach per definitionem unter dem Genre "Theaterfilm"2, der nicht mit abgefilmtem Theater (theatre en conserve) oder traditionellen Formen der Theateradaption gleichzusetzen ist denn in dieser Form wurde Intermedialitat einen schlichten Medienwechsel oder eine Medientransformation implizieren subsumiert werden. Von Intermedialitat zwischen Theater und Film kann jedoch erst dann die Rede sein, wenn Theater aufgrund seiner "spezifischen Technologie der Darstellung"3 den Status eines Mediums zugesprochen bekommt. Dies jedoch wurde eine Abkehr von der strikten Definition Erika Fischer-Lichtes implizieren, die die leibliche Prasenz der agierenden und zuschauenden Personengruppen als eines der charakteristischen Merkmale, durch die sich die Kategorie der "Live-Performance" in ihrer Einzigartigkeit und Unwiederholbarkeit auszeichnet, begreift.4 In Anbetracht dessen werde ich mich in vorliegender Arbeit auf die theaterwissenschaftliche Intermedialitatswissenschaft berufen, die den Fokus ihrer Forschungsperspektive auf mediale Transformationen der Seh-, Hor- und Verhaltenskonventionen auf den Ebenen der Reprasentation, Thematisierung und der Realisierung anderer Medien im Theater le
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar "Inszenierte Fotografie," Sprache: Deutsch, Abstract: Die Serie Transformer ist im Jahre 1973 entstanden und besteht aus drei Bildern, auf denen der Kunstler selbst zu sehen ist. Die Fotografien zeigen ihn frontal in enger, roter, glanzender Lederkleidung auf einem Sessel sitzend vor einem schlichten weissen Hintergrund. Durch seine Kleidung, die den Charakter von Fetischkleidung aufweist, begibt er sich in die Tradition der popkulturellen Entwicklungen der siebziger Jahre, vor allem des Glam Rock, in der androgyne Mannlichkeit zu einem weit verbreiteten und massenwirksamen Phanomen wurde. Hinweise auf Weiblichkeit finden sich vor allem durch Kleidung und Schminke. Allerdings ist Klauke nicht bestrebt, das Mannliche zu verstecken, vielmehr erzeugt er ein zwischen den Geschlechtern changierendes korperliches Konstrukt. Indem der Kunstler weibliche und mannliche Elemente auf der Oberflache seines Korpers vermischt, also ein binar codiertes Subjekt darstellt, verwirrt er den Betrachter und thematisiert herrschende Diskurse uber Identitat, Geschlecht, gangige geschlechtliche Rollenschemata und Korperlichkeit. Zu Beginn der siebziger Jahre befand sich das Medium Fotografie noch in der Phase der Etablierung. Die Fotografie als kunstlerisches Medium in Abgrenzung zum Medium der Dokumentation hatte sich noch nicht vollstandig durchgesetzt und bot daher Raum zum Experimentieren. Die Analyse beginnt mit einer Bildbeschreibung der dreiteiligen Serie Tranformer. Danach folgt eine kurze Darstellung der charakteristischen Eigenschaften des Mediums Fotografie an sich, dem Stellenwert fur Klaukes Arbeit allgemein und seine Relevanz fur die Serie Transformer. Anschliessend wird der Aspekt von Subjekt und Korperlichkeit diskutiert, um schliesslich zu der Frage zu gelangen, in welcher Beziehung Geschlecht und Ident
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Kunsthistorisches Institut ), Veranstaltung: Seminar "Die Situationistische Internationale," Sprache: Deutsch, Abstract: Der Lettrismus ist eine literarische sowie kunstlerische avantgardistische Stromung, die dadaistische und surrealistische Einflusse enthalt und 1945 von Isidore Isou in Paris gegrundet wurde. Er stellt den Versuch dar, das bisherige kunstlerische Schaffen zu uberschreiten und weiterzufuhren. Die Asthetik war nach Ansicht der Lettristen an einem Punkt angelangt, der keine Erweiterung oder Steigerung mehr zuliess und grundsatzlich erneuert werden musste. Im Vordergrund stand dabei die Sprache und in der Konsequenz der Buchstabe als deren kleinstes Element. Man sah den Buchstaben als in seinem Status nicht angemessen gewurdigt und strebte danach, ihn im Hinblick auf seinen semantischen, also Sinn bildenden Zusammenhang in Wort und Text, neu zu manifestieren und ihm zu einer neuen Konstitution zu verhelfen. Die Lettristen, allen voran Isou, legten eine Theorie zugrunde, die das Ende einer phase amplique und den Beginn einer phase ciselante markiert. Laut Isou folgt auf die phase amplique die phase ciselante, die bereits mit der Poesie Baudelaires ihren Anfang genommen hatte. Worter wurden in der Folge immer weiter zerstuckelt und in kleinere und weitgehend sinnfreie Laut-Gebilde verwandelt. Im Zuge dessen entstand auch der Begriff der Hypergraphologie," der zunachst Metagraphologie" lautete: Statt Bildern sollten in der Kunst nun Zeichen benutzt werden, das heisst Figurlichkeit und Abstraktion wurden durch diese ersetzt. Der Lettrismus griff in vielfaltige Bereiche der Kunst ein, die auch in Bezug auf den Film Neuerungen hinsichtlich der eingesetzten filmischen Mittel bewirkte. Zu den ersten Werken des lettristischen Films zahlen Traite de bave et d'eternite aus dem Jahr 1951 von Isou, Le film est deja commence? ebenfalls aus dem Jahr 19
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Inszenierte Fotografie, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem kurzlichen Interview in der Zeitschrift art wurde Rineke Dijkstra gefragt wonach sie suche, wenn sie zur Kamera greift. Ihre Antwort darauf lautete: Bei den meisten Arbeiten suche ich nach spezifischen Eigenschaften von Individuen in Gruppenzusammenhangen. Mich hat immer das Paradox zwischen Identitat und Uniformitat interessiert. Indem ich mich auf Posen, Haltungen, Gesten und Blicke konzentriere, versuche ich Bilder zu finden. Ich bin immer auf der Suche nach Menschen, die authentisch sind, ich mochte erkennen, wie sie sich von den anderen unterscheiden. Ausserdem ist es mir wichtig, dass ich eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Am Ende geht es dabei immer um Erkenntnis." Ihre Herangehensweise und Umsetzung zeigen dabei deutlich eine strukturierte Konsequenz und Art und Weise der Klassifikation, die in einigen Punkten an August Sander erinnern lassen, einen Fotografen, den sie selbst als eine ihrer Inspirationsquelle im Bereich Fotografie, neben Diane Arbus, nennt. August Sander, der in hunderten Portraits Menschen unterschiedlicher Schichten und Berufsgruppen zeigte, versuchte ein umfassendes Gesellschaftsportrait seiner Zeit darzustellen. Vergleichbar mit einem Katalog, realisierte er eine Art soziologische Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Klassen und Stande. Seine Arbeitsweise war dabei formal, direkt und technisch prazise, da er uberzeugt war, so die universale Erkenntnis uber die Menschen aufzeigen zu konnen. Fernerhin beschaftigte ihn die Frage der gegenseitigen Beeinflussung von Mensch, Gemeinschaft und Umfeld. Mittels einer konventionellen Form der Portraitfotografie, bei der so gut wie nichts dem Zufall uberlassen wurde, registrierte er die deutsche Bevolkerung in ihren gesellschaftlichen Rollen, Positionen und Identitaten zwische
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Fotografie / Film, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Technische Universit t Dresden, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer sich schon immer gefragt hat was Filme wie "Alien," "Pulp Fiction,""L.A. Confidential" oder "Lost Highway" gemeinsam haben findet hier die Antwort: Sie alle haben gro e Anleihen aus den klassischen Film Noir der 40er und 50er Jahre und das macht einen Gro teil ihres Charme aus.Der erste Teil der Arbeit besch ftigt sich mit dem Film noir, geht auf Entstehungsbedingungen, Erz hlstrukturen, Themen usw. ein. Der zweite Teil behandelt dann den Neo noir als die moderne Variante.Mit dem Wissen aus dieser Arbeit wird der Leser beim eigenen Filmgenuss mitbekommen wie viele Filme noir Elemente in sich tragen.
Das Leben der Menschen wird durch den Tod begrenzt. Es wird oft dar ber gesprochen und geschrieben, welche Konsequenzen dies f r das Handeln des Einzelnen hat oder haben sollte. Dieses Wissen um den Tod bleibt f r die Menschen meist abstrakt. Wie steht es jedoch um die Konfrontation mit dem konkreten Toten? Auf der Leinwand flie t h ufig Blut, das explizit gezeigt wird und nicht selten sterben Protagonisten. In dieser Richtung kann den ge bten Zuschauer nur noch wenig schockieren. Doch wie sieht es mit den Bildern von realen Toten aus; von toten Menschen, die dem Betrachter im Leben nahe standen? Viele Menschen finden den Gedanken, eine Fotografie von ihren toten Angeh rigen zu machen befremdlich, wenn nicht sogar schockierend. Konfrontiert mit der Tatsache, dass es im 19. und fr hen 20. Jahrhundert g ngige Praxis war, eine letzte Fotografie von einem Toten zu machen und diese zum Beispiel an prominenter Stelle im Haus aufzustellen, l sst viele zuerst danach fragen, wann dieser Brauch ein Ende gefunden habe. Doch das Fotografieren der Toten dauert an. Es ist jedoch von einem sozial akzeptierten, offen praktizierten Brauch der Vielen zu einem pers nlichen, fast schon geheim gehaltenen Ritual der Wenigen geworden. Warum ist das so? Die Arbeit "Die 'objektiven' Toten" beleuchtet Vergangenheit und Vorgeschichte der Leichenfotografie und geht im zweiten Teil n her auf die Umst nde ein, die zu einem ver nderten Umgang mit dem Tod und den Toten - und damit auch mit der Totenfotografie - gef hrt haben. Zuletzt wird jedoch ein neues Interesse am Thema Tod in den Medien konstatiert. In diesem Rahmen fallen auch Bilder bekannter Fotografen auf, die von Perspektive und Machart her an die Bilder aus dem 19. Jahrhundert erinnern. Schlie t sich hier ein Kreis? Taucht ein lange in den Untergrund verdr ngtes Genre wieder an die Oberfl che der Gesellschaft? Die Arbeit versucht im letzten Teil eine Antwort auf diese Frage zu geben. "Die 'objektiven' Toten" zeichnet sich durch die Be
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,7 - 2,0, Ruhr-Universitat Bochum (Kunstgeschichtliches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Medium der Fotografie beschaftigt die Kunsthistoriker und Kunstler seit seiner Erfindung im Jahr 1839. In den Anfangen fokussiert auf Portrataufnahmen, eroberte es alle Motive unseres Seins und ruckte in alle Bereiche des modernen Lebens vor. Diese Unersattlichkeit des fotografischen Auges" fuhrt Susan Sontag in ihrem Essay Uber die Fotografie aus. Ein jeder bemachtigte sich des Mediums der Fotografie. Wurde ein Objekt oder auch Subjekt fotografiert, so wurde es angeeignet und eine Anthologie von Bildern" angelegt. Die Fotografie wurde seit jeher zum Symbol des industriellen Fortschritts und der modernen Zivilisation, aber auch zum Symbol der Reproduktion erklart. Der deutsche Philosoph und Gesellschaftstheoretiker Walter Benjamin kritisiert in seinem Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit diesen technischen und maschinellen Eingriff in die Gesellschaft. Die Kontemplation, oder wie Walter Benjamin es nennt, die Aura, die mit jedem Kunstwerk einhergeht, wurde durch die Entschalung des Gegenstandes aus seiner Hulle" zerstort. Jegliche Form der Reproduktion, sei es durch die Fotografie oder den Film, verletzt, seiner Ansicht nach, die Echtheit und Einzigartigkeit eines Kunstwerkes und macht es zu einem Massenprodukt. Im Folgenden soll, unter Einbeziehung dieser Aspekte, das kunstlerische Schaffen Gerhard Richters betrachtet werden, dessen Werke ebenfalls der Frage nach der Medialitat, Wahrnehmung und Tauschung nachgehen.
Wer kennt sie nicht, die Filme, bei denen man sich die Haare rauft und denkt: "Das stimmt doch vorn und hinten nicht ," oder aber man klatscht in die H nde und jubelt: "Klasse, genauso ist es wirklich ." Warum gelingt es einigen Filmen, eine Geschichte so t uschend echt zu erz hlen, dass sich der Zuschauer v llig in ihr verliert und am Ende wom glich vergisst, dass er gerade einen Film sieht? Warum m ssen andererseits Filme ertragen werden, denen man anschlie end vorwirft, sie h tten einem nicht nur kostbare Lebenszeit geraubt, sondern auch den Abend mit albernen Klischees verdorben? Liegt es jeweils nur an der brillanten oder desastr sen Geschichte, Inszenierung, Schauspielerleistung usw.? Oder aber geh rt auch die entsprechende Authentizit t dazu? Warum glauben immer noch einige Filmemacher, dass ein mittelm iger Stunt die Oberfl chlichkeiten bert nchen kann und sich die Fehler "versenden"? W hrend meines Praxissemesters bei Studio Hamburg h rte ich dieses schreckliche Wort zum ersten Mal. Jenes Erlebnis gab den Anreiz, eine Diplomarbeit dar ber zu schreiben. Sebastian Pioch untersucht die Fragestellung, warum Authentizit t beim Spielfilm so wichtig ist, auch wenn es sich nicht um einen Dokumentarfilm handelt. Er deckt auf, warum Filmemacher die Wahrheit kennen sollten, selbst wenn sie im Film anders erz hlt wird. Pioch hat zahlreiche, z.T. prominente, deutsche Filmemacher hinsichtlich ihrer Rechechetechniken befragt und dabei erstaunliches herausgefunden. Lesen Sie, warum in deutschen Filmen zumeist das Klischee regiert und warum der Authentizit t zu oft der Weg ins Kino bzw. ins Fernsehen versagt bleibt.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 14, Philipps-Universitat Marburg (Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Quellen der Abbildungen sind im Abbildungsverzeichnis des Anhangs benannt, die Abbildungen selbst sind jedoch aus Grunden des Urheberrechts nicht Bestandteil dieses Dokumentes. (Note 13 von Zweitgutachter), Abstract: Seit ihrer Entdeckung bzw. Erfindung unterliegt die Fotografie dem Diskurs, ob sie ein Medium der Dokumentation oder der Kunst sei. Auch wenn dieser Diskurs zugunsten beider Aspekte entschieden scheint, so wird die Fotografie als Medium, besonders seit Beginn des so genannten digitalen Zeitalters in ihrem dokumentarischen, authentischen Wesen in Frage gestellt. Wahrend die Glaubwurdigkeit und der Authentizitatscharakter von Fotografien allgemein zu schwinden droht, scheinen sich jedoch die kunstlerischen Perspektiven mit fortschreitender Technikentwicklung zu potenzieren. Dass dennoch das ursprunglich Fotografische, ein authentischer Charakter mit Verweis auf den Referenten, trotz digitaler Bildmanipulation existent bleibt, zeigen die bearbeiteten Fotografien des ehemaligen Becher-Meisterschulers Andreas Gursky. Ziel dieser Arbeit ist es, die digital manipulierte Fotografie bei Andreas Gursky als kunstlerisches Ausdrucksmittel im Hinblick auf ihre gestalterische Bildwirkung zu betrachten. Da Gursky die digitalen Bearbeitungsmoglichkeiten seit 1991 nutzt, beschrankt sich die Betrachtung auf wenige ausgewahlte, seit diesem Zeitpunkt realisierte Werke. Anhand von Eigenaussagen des Fotografen soll dabei auch der kunstlerische und gestalterische Arbeitsprozess der Bildfindung berucksichtigt werden, uber den sich die manipulativen Veranderungen und Neuinterpretationen von Realitat zeigen. Welche exakten technischen Prozesse der digitalen Verfremdung dabei zur Anwendung kommen, lasst sich jedoch ohne konkrete Kunstlerangaben nicht ergrunden und musste sich einer weiterfuhrenden Betrachtung |
![]() ![]() You may like...
Advanced Spatial Modeling with…
Elias Krainski, Virgilio Gomez-Rubio, …
Paperback
R1,524
Discovery Miles 15 240
|