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Books > Arts & Architecture > Photography & photographs > Special kinds of photography
Jean-Luc Godard bemuht sich in seinen Filmen um eine kritische
Reflektion der modernen Gesellschaft. Dies gelingt ihm, indem er
die modernen Diskurse aufgreift, transformiert und aus ihnen einen
neuen subjektiven, filmischen Diskurs entwickelt. Das grundlegende
Thema der folgenden Abhandlung ist, inwiefern sich in Godards
fruhen Filmen, insbesondere in "Alphaville, une etrange aventure de
Lemmy Caution" von 1965, spezifische Aspekte moderner und
postmoderner Ideen erkennen lassen. Ein besonderes Augenmerk
richtet sich dabei auf die Frage, inwiefern sich in Godards
Arbeiten die Krise des modernen Subjektverstandnisses zeigt, welche
mit dem Schlagwort ' Dezentralisierung des Subjekts' versehen
wurde. Godards Umgang mit der Sprache wird als weiterer zentraler
Aspekt behandelt, welcher in Alphaville, une etrange aventure de
Lemmy eine besondere Bedeutung zukommt. Ferner wird dargestellt,
inwieweit Godard den Film fernab von den klassischen
Reprasentationsformen begreift.
Dokument aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie und
Film, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Die ber hmteste
Filmrolle der 1930-er Jahre, die der Scarlett O'Hara in Vom Winde
verweht," wurde von Vivien Leigh (1913-1967), geborene Vivian Mary
Hartley, gespielt. In dem Streifen geht es um die Schicksale
reicher Plantagenbesitzer vor dem dramatischen Hintergrund von
rauschenden B llen, erbitterten Schlachten und dem Zusammenbruch
des amerikanischen S dens. Im Mittelpunkt steht die Romanze
zwischen der leidenschaftlichen Sch nheit Scarlett O'Hara und dem
schneidigen Rhett Butler, den Clark Gable (1901-1960) mimte. Die
Kurzbiografie Vivien Leigh" des Wiesbadener Autors Ernst Probst
schildert das Leben der britischen Schauspielerin.
Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen die Arbeiten der New
Yorker Fotografin und Filmemacherin Helen Levitt (Jahrgang 1913),
die in der US-amerikanischen Stra enfotografie eine ganz eigenst
ndige Position einnimmt. Vor dem Hintergrund der
Dokumentarfotografie, angeregt von Walker Evans (1903-1975) und
beeinflusst von dem Franzosen Henri Cartier-Bresson (1908-2004),
hat sie das urbane Leben in New York seit dem Ende der 1930er Jahre
zu ihrem Thema gemacht. Dabei gilt ihr Interesse nicht der Stadt an
sich, sondern der Stra e - genauer dem Gehsteig als Ort, wo sich
das allt gliche Leben abspielt. Levitt beobachtet die vitale und
expressive Alltagskultur, die in den Ritualen und Gesten der
Bewohner deutlich zum Ausdruck kommt. Dar ber hinaus spielen
Kinder, ihr Verhalten und ihre K rpersprache, eine wichtige Rolle.
Die Stra en und Hinterh fe werden zur B hne ihrer Spiele und somit
zu Selbstdarstellungen in einem theatralischen Raum. Auf ihren
Streifz gen durch die Gro stadt ist Levitt auf der Suche nach dem
Anderen im Allt glichen.Andrea Henkens, geboren 1971; Studium der
Kunstgeschichte, Neueren deutschen Literaturwissenschaft und P
dagogik in Kiel, Magisterarbeit ber "Naturformkonzeptionen der sp
ten zwanziger und fr hen drei iger Jahre: Die Pflanzenfotografien
von Aenne Biermann." 1999 bis 2002: Promotionsstipendiatin des S
chsischen Staatsministeriums f r Wissenschaft und Kunst sowie
DAAD-Stipendium mit Forschungsaufenthalten in New York und San
Francisco, seit 2002 Mitarbeiterin bei dem Kunstmagazin art, Ver
ffentlichungen, u.a. zur Fotografie, 2004 Promotion in Leipzig.
Das vorliegende Buch stellt eine filmphilosophische Vorlesungsreihe
da, die unter dem Titel Psyche im Film" im Metropolis Kino Hamburg
in den Jahren 2005-2009 stattfand und von Frau Rita Baukrowitz
organisiert wurde. Sie wurde von Frau Gabriele Meierding moderiert
und von Prof. Hinderk Emrich vom philosophisch-psychologischen
Standpunkt aus kommentiert und diskutiert. Bei der Filmauswahl
wurde versucht, auch Gegenwartsfilme zu zeigen, z.T. unter
Anwesenheit von Filmemachern wie Edgar Reitz, Lutz Dammbeck und
Hans Weingartner. Die Filmvorlesungen dokumentieren die von
lebhaften Diskussionen begleiteten Filmabende und die Breite des
Spektrums und die Tiefe und Lebendigkeit der Kinoerlebnisse im
Bereich der philosophischen Psychologie hochrangiger
Filmkunstwerke.
Die Filmgattung 'Dokumentarfilm' hatte lange Zeit nur wenige Fans
und erhielt dementsprechend nur einen stiefmutterlichen Sendeplatz
im Fernsehprogramm. In den letzten Jahren erlebt der Dokumentarfilm
einen richtigen Boom. Mit dem technischen Fortschritt bis hin zu
den veranderten Sehgewohnheiten der Gesellschaft hat sich der
Dokumentarfilm immer mehr etabliert und seine Darstellungsformen
multipliziert. Unaufhaltsam wird mit diesem Filmformat
experimentiert und es stellt sich die Frage, wie viel Wirklichkeit
zeigt ein Dokumentarfilm beziehungsweise das Subgenre
ethnographischer Film noch? Schliesslich gehen RezipientInnen davon
aus, dass ein Dokumentarfilm ihnen die Wirklichkeit einer
beispielsweise fremden Kultur prasentiert. Im Buch wird das
konstruierte Feld - wie konstruieren FilmemacherInnen einen
Dokumentarfilm - dekonstruiert. Als Ausgangsposition wird der Film
'Surname Viet, Given Name Nam' (1989) von der Filmemacherin und
Kulturtheoretikerin Trinh Thi Minh-Ha herangezogen. Anhand einer
Film- und Sequenzanalyse werden dekonstruierte Aspekte
herausgearbeitet, die unter anderem veranschaulichen sollen, wie
Wirklichkeit in einem ethnographischen Film dekonstruiert und
sichtbar gemacht werden kann
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: 1, Universitat Wien, Sprache: Deutsch, Abstract:
Mein Thema ist die Darstellung von Frauen in der indischen
Fotografie der Kolonialzeit. Leider hat sich im Laufe der Recherche
herausgestellt, dass Literatur speziell zu diesem Thema so gut wie
gar nicht vorhanden ist. Da Indien aber auch zum Orient gezahlt
werden kann und sich die Herrschaftsverhaltnisse in den Kolonien
verschiedener Lander sehr ahnelten, versuche ich die Umstande
annahernd durch den Orientalismus und den eurozentrischen Blick auf
das Exotische" zu beschreiben. Wie man im Laufe meiner Arbeit
erkennen wird, ist diese Beziehung vor allem durch Ambivalenz
gepragt: Faszination und Ablehnung sind die Schlagworte.
Anschliessend komme ich im Hauptteil auf die Fotografie in Indien
zu sprechen, wobei ich den Fokus vor allem auf Bilder von
Tanzerinnen, sogenannten Nautch girls, lege. Zunachst erortere ich
die Herangehensweise britischer Fotografen und die Haltung der
Europaer gegenuber solchen Frauen, schneide dann aber auch die
Arbeit indischer Fotografen an. Zum Schluss mochte ich ausserdem
ein paar Worte zu Fotografinnen in Indien sagen, aber da die
Quellenlage leider sehr schlecht ist, gestaltet sich das Kapitel
auch dementsprechend kurz. Daher stelle ich noch knapp die
bedeutende englische Fotografin Julia Margaret Cameron vor, die
zwischen den mannlichen kommerziellen Fotografen ihrer Zeit
besonders hervorstich
Die Grundsatze und Vorgange in der Filmwirtschaft sind bestenfalls
vielseitig und komplex, oft allerdings nahezu enigmatisch. Daher
widmet sich die folgende Untersuchung den Charakteristika dieser
facettenreichen und interessanten Branche. Dem Leser werden mittels
einer Gegenuberstellung der deutschen und der amerikanischen
Filmindustrie die Schlusselaspekte dieses Wirtschaftszweiges
anschaulich gemacht und vermittelt. Im ersten Abschnitt wird auf
die Makrostruktur, insbesondere die Marktbeschaffenheiten in den
beiden Landern eingegangen. Anschliessend liegt der Fokus auf einer
Charakterisierung des Gutes Film an sich. Hierbei wird der Leser
mit einer Verstandnisgrundlage fur die Finanzierung von Filmen
ausgestattet, dem Kernthema dieser Studie. Dieser Abschnitt widmet
sich detailliert den Hauptinstrumenten und Finanzkonstruktionen,
derer sich Filmproduzenten heutzutage bedienen. Ob Film- und
Medienfonds, das sogenannte Slate Financing, die offentliche
Filmforderung oder Kollaborationen im Sinne von Koproduktionen, all
diese Aspekte und Modi werden ausfuhrlich und kritisch dargestellt.
Da das Gesamtkapital fur die Herstellung eines Filmprojekts nahezu
immer aus diversen Geldmittelquellen stammt und ein Film nur selten
im Rahmen einer Innenfinanzierung vom Hersteller selbst finanziert
wird, ist ein differenzierter Uberblick uber die unterschiedlichen
Gesichtspunkte ausserst hilfreich. Hier zeichnen sich auch die
gravierendsten Unterschiede zwischen der deutschen und der
amerikanischen Filmindustrie ab. Um das Bild zu vervollstandigen,
erfahrt der Leser im letzten Teil Grundlegendes zu
Monetarisierungsaspekten und der Wertschopfung in der Filmbranche.
Dies wird anhand von Industriebeispielen illustrier
Magisterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Skandinavistik,
Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Veranstaltung:
Nordische Philologie, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kenntnisse
einer skandinavischen Sprache sind erforderlich, da viel auf
norwegisch zitiert wurde , Abstract: Basierend auf den Erfahrungen
des Filminstituts in Danemark wurde im Jahre 2007 vom norwegischen
Filminstitut ein Talentprogramm unter dem Namen "Nye veier til
dokumentarfilm" (Neue Wege innerhalb des Dokumentarfilmgenres) ins
Leben gerufen. Insgesamt 12 norwegische Filmemacher erhielten fur
die Produktion eines max. 30 Minuten langen Dokumentarfilms
finanzielle Unterstutzung vom norwegischen Staat. Das Ziel sollte
sein, Richtlinien des Fernsehens zu ignorieren, neue Wege zu gehen,
Kreativitat zu entfalten und neue Herausforderungen zu wagen. Als
eine Reihe wurden alle Projekte im Jahre 2010 vom norwegischen
Filminstitut als DVD-Box herausgebracht. Zwei dieser besonderen
Dokumentarfilme, namlich "Fjord" von Skule Eriksen und "Nok en dag"
von Anita Rehoff Larsen sind Untersuchungsgegenstand dieser film-
und kulturwissenschaftlichen Magisterarbeit. Beide Filme
thematisieren wichtige nationale Aspekte und beeinflussen indirekt
auch das Norwegen-Image. Das Erkenntnisinteresse der Filmanalyse
soll sein: Welches Norwegenbild wird dem Rezipienten durch diese
Filme vermittelt, und mit welchen filmische Strategien wird es
erzeugt?"
Kaum ein kulturwissenschaftliches Fach ist in den Medien in solcher
Weise positiv besetzt wie die Arch ologie. Mit diesem Privileg wird
jedoch leichtsinnig umgegangen. Die vorliegende Untersuchung
versteht sich als Aufruf zu einer kritischen Auseinandersetzung mit
dem Fach Arch ologie und einer sozial verantwortlicheren, ffentlich
engagierteren und damit relevanteren Arch ologie. Das Buch widmet
sich der Repr sentation des Faches und der Inszenierung arch
ologischer Inhalte in einem Medium, ber das ein Gro teil der Bev
lkerung mit Arch ologie in Kontakt kommt. Im Rahmen einer
vergleichenden Analyse und Bewertung einer Auswahl an arch
ologischen TV-Dokumentationen wird der Frage nachgegangen, welche
arch ologiebezogenen Inhalte sie transportieren, welche ffentlichen
Bilder und Assoziationen sie pr gen und in welcher Relation diese
zur arch ologischen Realit t stehen. Neben methodischen Anleihen in
der Filmanalyse und unter Zuhilfenahme geschichtswissenschaftlicher
Ans tze wird eine arch ologische Perspektive auf den
Untersuchungsgegenstand geboten. Bei aller scharfen Kritik an arch
ologisch fragw rdigen Formaten verf llt die Forschungsarbeit jedoch
nicht einer einseitigen Medienschelte. Entgegen typisch
wissenschaftlichen Abwehrreflexen l sst sich dem Fernsehen keine
alleinige Verantwortung f r problematische Dokumentationen
zuweisen. Arch ologen tragen eine Mitverantwortung f r die
ffentliche Repr sentation ihres Faches, v.a. wenn sie unreflektiert
ihre Rolle bei der Mitgestaltung und Perpetuierung stereotyper
Bilder einnehmen und sich medial regelrecht durch den Kakao ziehen
lassen Ziel dieser Untersuchung ist die Sensibilisierung der arch
ologischen Wissenschaft f r ihre ffentlichkeit, damit arch
ologische Inhalte in Zukunft ad quater vermittelt werden k nnen.
Ein Teil der Fachwelt erachtet es zunehmend als notwendig, die
Fremd- und Eigeninszenierung kritisch zu hinterfragen und aktiver
mit der Gesellschaft in einen Dialog zu treten. Eine grundlegende
Ause
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien /
Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Donau-Universitat
Krems - Universitat fur Weiterbildung (Osterreichisches
Studienzentrum fur Film), Veranstaltung: TV & Film -
Produktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es
zu erortern, inwiefern bei einem Kinofilm wirtschaftlicher Erfolg
im Vorfeld strategisch planbar ist. Zu diesem Zweck werden im
Besonderen die Bereiche Storytelling, Finanzierung und Marketing
analysiert. Dieser Arbeit liegt eine umfangreiche Literatur- und
Internetrecherche zugrunde. Des Weiteren wurden zahlreiche
Gesprache und Interviews mit Brancheninternen gefuhrt. Eine
primarstatistische Teilerhebung gibt Aufschluss uber verschiedene
Aspekte des Zuschauerverhaltens zu dem exemplarisch angefuhrten
Film Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch." Als Ergebnis
lasst sich festhalten, dass es keine Garantie dafur gibt mit einem
Kinofilm kommerziell erfolgreich zu werden. Unter Berucksichtigung
bestimmter Faktoren lasst sich das Risiko, einen wirtschaftlichen
Verlust zu erleiden, jedoch weitestgehend auf ein kalkulierbares
Mass reduzieren. Zu diesen Erfolgsfaktoren" zahlen vorrangig eine
sehr gute Geschichte, ein Held mit dem sich der Zuschauer leicht
identifizieren kann, eine solide Kosten/Nutzen-Kalkulation, ein
perfektes und individuell abgestimmtes Marketing, sowie nach
Moglichkeit renommierte Schauspieler und ein erfahrener Regisseur
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Allgemeines,
Note: 1,3, Universitat Passau, Sprache: Deutsch, Anmerkungen:
Auszug aus dem Gutachten des Dozenten: Der Arbeit begegnen sowohl
in fachlich-inhaltlicher als auch in formaler Hinsicht keinerlei
Bedenken. Mit beeindruckender sprachlicher Klarheit und Prazision
in der Gedankenfuhrung seziert und analysiert der Verfasser in
dialektischer Art und Weise die zahlreichen Facetten dieses
komplexen Themas. Tiefgang und Breite der Analyse des Filmmarktes
in Deutschland und den USA sind dabei als weitgehend eigenstandige
Transferleistungen besonders hervorzuheben, Abstract: Das Anliegen
dieser Arbeit ist es, die gegenwartige Lage der
filmwirtschaftlichen Industrie in Deutschland zu analysieren, und
sie mit der in den USA zu vergleichen. Weit auseinanderliegende
strukturelle Charakteristika, aber auch erhebliche Unterschiede in
der Kapitalintensitat deutscher und amerikanischer Filmprojekte,
rechtfertigen einen genaueren Blick auf die filmokonomischen
Differenzen. Hierbei gilt es u.a. festzustellen, welche Akteure
beteiligt sind und welche Markte bedient werden. Ausserdem sollen
die ublichen Methoden der Filmfinanzierung und die entstandenen
Besonderheiten einer fokussierten Betrachtung unterzogen werden.
Vergleicht man eine bestimmte Industrie oder industrieahnliche
Struktur zweier Lander miteinander, so mussen verschiedene
Einflussfaktoren und Gegebenheiten miteinbezogen werden, anstatt
lediglich auf Merkmale und Kennzahlen der Industrie selbst zu
verweisen. Beispielsweise sollte auch der okonomische und
politische Kontext, in dem die Industrie gewachsen ist, beleuchtet
werden, um Zusammenhange und Gegebenheiten bestmoglich
darzustellen. Insbesondere in der Filmbranche ist dies von
erheblicher Bedeutung. Es gilt, diesen Faktoren im folgenden
Rechnung zu tragen, um ein moglichst genaues Profil der Industrie
erstellen zu konnen. Einen Einstieg in die Thematik soll zunachst
ein Branchenvergleich auf Makroeben
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg
(Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Von der lebenden
Photographie zum Gesamtkunstwerk. Meilensteine der Filmkunst, 18
Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In
meiner Hausarbeit beschaftige ich mich mit der Frage, unter welchen
biographischen und geschichtlichen Umstanden, unter welchen
filmhistorischen, asthetischen und poetologischen Einflussen Andrej
Tarkowskijs Arbeit sich entwickelt hat. Dabei gehe ich im
besonderen auf seinen Film Stalker aus dem Jahre 1979 ein, der auf
dem Hohepunkt seiner stilistischen Arbeit entstand. Meine
Filmanalyse geht hauptsachlich auf die inhaltliche Ebene des Films
ein, wobei sie ein Versuch darstellen soll, Tarkowskijs personliche
Weltvorstellung zu eroffnen. Es scheint so, dass in Tarkowskij Werk
fortwahrend dasselbe Problem in je verschiedenen Variationen
bearbeitet wird: Der Zwiespalt des Menschen in Geist und Materie.
Dies werde ich auch unter Berucksichtigung anderer Interpretationen
zu verdeutlichen suchen. Zum Schluss werde ich auf die
Rezeptionsergebnisse von Tarkowskijs Werk eingehen und versuchen,
den Aktualitatsbezug aufzeigen.
Die Konjunktur des 3D-Kinos ist nicht pl tzlich oder zuf llig,
sondern das Resultat einer technischen und wirtschaftlichen
Entwicklung seit Anfang der Filmgeschichte. Denn bereits fu nf
Jahre, bevor die Gebru der Lumi re 1895 ihren beru hmten ersten
Film 'Ankunft eines Zuges in La Ciotat' pr sentierten, patentierte
der Brite William Friese-Greene eine Maschine zur stereoskopischen
Pr sentation von Filmen. Fu r die Darstellung der historischen
Entwicklung des Films in 3D erkl rt diese Arbeit zun chst die
Phasenmodelle zur Filmgeschichte von Werner Faulstich und James
Monaco, um anschlie end deren Parameter Technik, Wirtschaft und
eine Auswahl relevanter Filme fu r ein Phasenmodell der
Stereoskopie, des 3D-Films, zu verwenden. Zur weiteren
Verdeutlichung der aktuellen Relevanz und der historischen
Einordnung des Themas dienen die Gedanken von Tom Gunning zum
'Cinema of Attractions'. Zur Darstellung des wirtschaftlichen
Kontextes dienen die Zuschauerzahlen der Kinos in Deutschland als
relevanter Indikator. Fu r das Verst ndnis dieser Arbeit sei erkl
rt, dass 3D in diesem Text immer stereoskopischen Film und nicht
Holographie oder andere Versuche der Kreation von visuellem Raum
meint.
Vieles wurde ber die Anfangszeit des Kinos geschrieben. ber seine
Schwierigkeiten als neues Medium und seine Probleme mit der
Etablierung einer Erz hlweise. Der Zeichentrickfilm wurde hingegen
bisher nur stiefm tterlich behandelt. Nur einige wenige Forscher
schrieben ber den Trickfilm, zudem meist erst ab der Zeit nach
Mickey Maus. Dieses Werk geht dem Ursprung des Trickfilms auf den
Grund. Seine Geschichte von den ersten Ger ten, die eine Illusion
von Bewegung erzeugten, ber die ersten Auff hrungen mit dem
Praxinoskop' bis hin zu Stuart Blacktons Film Humorous Phases of
Funny Faces' wird kurz beleuchtet, jedoch immer mit dem Fokus auf
die Frage: Wie erz hlt der stumme Trickfilm? Denn klar ist, der
Trickfilm musste, wie der Realfilm, seine Sprache erst finden. Doch
bedienen sich diese Medien derselben Sprache oder weisen sie
Unterschiede auf? Und welche Rolle spielte der Comic bei der
Entwicklung einer Erz hlstrategie des Zeichentrickfilms? Denn diese
Medien sahen sich in der Anfangszeit mit hnlichen Problemen
konfrontiert. Der fr he Film sowie Trickfilm und der Comicstrip
mussten mit visuellen Mitteln dem Rezipienten eine verst ndliche
Geschichte bermitteln. Der Comic hatte mit den Sprechblasen schon
eine L sung etabliert, um Dialoge zu visualisieren. Doch war dieses
Instrument wirklich der richtige Weg, um dem Film zum Sprechen zu
bringen? Eine Analyse der stummen Zeichentrickserie The Alice
Comedies', die 1923 bis 1927 von Walt Disney produziert wurde, soll
Aufschluss ber die gestellten Fragen geben.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: 1,1, Universitat Siegen, Veranstaltung: Kunst- und
Medienwissenschaften, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit
untersucht die rezeptorischen und asthetischen Veranderungen, die
ein Gemalde durchlebt, wird es im Film verwendet. Die erfolgt am
Beispiel des Portrat der mexikanischen Kunstlerin Frida Kahlo im
Spielfilm "Frida" von Julie Taymor (2002)., Abstract: Die
vorliegende Arbeit setzt sich mit der intermedialen
Wechselbeziehung zwischen pikturalen Werken und filmisch bewegten
Bildern am Beispiel Julie Taymors biografischem Kunstlerfilm Frida
auseinander. Der Spielfilm bindet Werke der mexikanischen
Kunstlerin Frida Kahlo in unterschiedlicher Weise in den
Handlungsverlauf der Filmgeschichte mit ein und verlebendigt sie im
Zuge der Hybridisierung von Gemalde und dem bewegten Bildern des
Films. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Konflikt zwischen
dem kunstlerischen Objekt, dessen Gestaltung und Wirkung und dem
Filmmedium. Es ergeben sich daraus zwei Fragestellungen. Erstens
welche intermedialen Systemreferenzen inszenieren das Leben und die
Malerei Kahlos im Film und zweitens inwieweit geht die Darstellung
der Malerei Kahlos uber die reine Dokumentation hinausgeht. Durch
die Transformation der Malerei in den Film verandert sich das
Ausgangsmedium Gemalde durch die filmspezifischen Eigenschaften.
Die Gefahr besteht, dass die Malerei durch das fremde Medium Film
seine Autonomie verliert und zudem mittels der filmischen
Bildaneignung eine veranderte Auslegung des Motivs erfahrt. Zu
Beginn wird der Begriffsrahmen der Intermedialitat geklart,
Vorlaufer und Methoden benannt, die anschliessend fur die
Beschreibung und die Analyse der Transformation von Gemalden in das
filmische Bild angewendet werden. Eine kurze Einfuhrung in das
Leben und Wirken Kahlos und in die Thematik, Geschichte und
Problematik des Kunstfilms bereitet auf den Hauptfokus der Arbeit -
den Film Frida - vor.
Die Forschungsarbeit legt die wesentlichen medienethischen und
filmanalytischen Grundlagen dar und untersucht mittels dieser, die
dramaturgische Aufarbeitung der Tagebuchaufzeichnungen der Anne
Frank, anhand der Historienfilme "The Diary of Anne Frank" (1959)
und "Anne Frank: The Whole Story" (2001). In diesem Zusammenhang
werden die Spielfilme einer Produkt- sowie Rezeptionsanalyse
unterzogen. Dabei stellt sich der Anspruch beider Filme auf die
Darstellung vergangener Realit t heraus, jedoch kann einzig "Anne
Frank: The Whole Story" einen Vergleich mit der historischen
Vorlage bestehen. Im Rahmen einer komparatistischen Analyse zeigt
sich, dass "The Diary of Anne Frank" von filmischer Konstruktion
gezeichnet ist. Demnach kann lediglich der Film von 2001, aufgrund
seiner historischen Faktizit t und seinem erinnerungsbildenden
Wirkungspotential in der heutigen Zeit, als Erinnerungsfilm
charakterisiert werden. Zudem wird deutlich, dass beide Spielfilme
die Werte und Normen ihrer Entstehungszeit widerspiegeln und somit
die Figur der Anne Frank unterschiedlich darstellen. Aufgrund der
festgestellten Diskrepanz zwischen Konstruktion und Faktizit t in
Historienfilmen, werden schlie lich Leitlinien f r die
medienethischen Verantwortungstr ger der Produktion und Rezeption
im Umgang mit geschichts- und kulturbilderpr genden Filmen
entworfen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: 2, Fachhochschule Salzburg (MultiMediaArt),
Sprache: Deutsch, Abstract: Real Farmers" is a documentary about
today's farmers, focusing on their needs and the inevitable
collision of their expectations with economical and political
realities. The accompanying thesis primarily provides an overview
of relevant aspects in the fields of social research and theory of
documentary film. Additionally an introduction to the history of
agriculture is given, which also includes the main thesae of Prof.
Girtler. Due we made the film in cooperation with Roland Girtler,
an Austrian sociologist, the main approach was the exploration of
the possible interactions between social research and production of
documentary films. In the latter part of this thesis I will discuss
my practical experiences by listing the consecutive elements of
this film production with the related socio-documentary aspects.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: 1,4, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt
am Main, Veranstaltung: Russische Avantgarde, Sprache: Deutsch,
Abstract: Die folgende Seminararbeit ist eine schriftliche
Ausarbeitung des Referats Aleksander Rodtschenko: Fotografien,"
welches ich im Rahmen des Blockseminars Russische Avantgarde" vom
19. - 21. Dezember 2008 gehalten habe. In ihrer inhaltlichen
Ausrichtung wird sich die Arbeit ausschliesslich auf die
Darstellung von Rodtschenkos Tatigkeit als Fotograf beziehen.
Andere Genres, die er als Kunstler ebenfalls zu bedienen wusste,
bleiben hierbei ganzlich unberucksichtigt. Zunachst sollen in Punkt
1.1. anhand einiger biografischer Daten, die Rodtschenkos Weg als
Fotograf beeinflussten und bestimmten, seine Arbeit und sein
Engagement als eben solches beleuchtet werden. Des weiteren lasst
sich nun der Hauptteil der Arbeit in drei Abschnitte unterteilen.
Dabei liegt im ersten Teil der Akzent auf der Entwicklung seines
fotografischen Schaffens mit dem Kauf seiner ersten Kamera
beginnend, und der Beendigung der Tatigkeit abschliessend. Dem
Sujet der Stadt soll hierbei besondere Aufmerksamkeit zuteil
werden. Danach werden ideologische Standpunkte des Konstruktivismus
zur Fotografie dargestellt. Diese sollen der Veranschaulichung von
Rodtschenkos Intentionen fur seine Arbeit dienen und seine
Vorstellungen von der Erneuerung der Gesellschaft erlautern. In
einem letzten Abschnitt werden zwei pragnante Merkmale seiner
Fotografien benannt und gedeutet, die in seinem Schaffen eine
wichtige Rolle spielten und die innovative Kraft seiner Arbeit zu
dieser Zeit ein letztes Mal veranschaulichen. In einem
abschliessenden Fazit mochte ich zusammenfassend Rodtschenkos
Dasein als Fotograf bewerten. Ziel der Arbeit soll sein, einen
umfassenden, reflektierten Uberblick uber die fotografische
Tatigkeit des Kunstlers Rodtschenko zu geben und die Inhalte und
Zielsetzungen seiner kunstlerischen
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: 2.0, Fachhochschule Bielefeld, Veranstaltung:
Fotogeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergleiche Zwischen
Anders Petersen und Andreas Gursky, auch im Bezug auf deren
Bildformate (Kleinbild und Grossbild). Im Weiteren werden Gedanken
zur Fotografie von Roland Barthes herangezogen
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Fotografie
und Film, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vorliegende
Text behandelt eine neue kunstlerische Ausdrucksform, welche von
Laszlo Moholy-Nagy entwickelt wurde. Er verband Typographie mit
Fotografie und aus dieser Synthese entstand eine neue
zweidimensionale Kunstform, die etwas Drittes erzeugt - namlich
Bewegung und Dynamik. Es handelte sich um eine neue Medienart, die
der Kultur und der modernen Gesellschaft der 1920er Jahre
entsprechen sollte. Text alleine reichte nicht mehr, nach der
Meinung von Moholy-Nagy bedurfte es der Bilder, und zwar speziell
Fotos, um den Inhalt besser transportieren zu konnen, damit er im
Gedachtnis haften bleibt und die Botschaft eindringlicher wird. Um
das Phanomen Typofoto" besser zu verstehen und einordnen zu konnen,
wird im ersten Teil eine kurze Charakterisierung des Kunstlers
Moholy-Nagy sowie seiner Ziele und Visionen im kunstlerischen
Schaffen vorgenommen. Im Anschluss erfolgt eine Definition des
Begriffes Typofoto" sowie dessen Erlauterung am Beispiel des
Filmmanuskriptes Dynamik der Grossstadt." Dabei wird die
Interaktion von Foto und Text, deren individuelle Funktionsweise
sowie deren Funktion im Zusammenspiel analysiert und es wird
dadurch aufgezeigt, wie die Gestaltung zur Dynamisierung des
zweidimensionalen Mediums beitragt und quasi Kino im Kopf entsteht.
Zum Schluss wird noch kurz ein Hinweis auf die heutige Rezeption
des typografischen Konzepts Moholy-Nagys gegeben, in welchen
Bereichen sich seine Theorien niedergeschlagen haben
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