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Die vorliegende Arbeit ist aus dem 10jahrigen Miterleben einer an
Ergebnissen reichen Liquorforschung erwachsen. Da die Begegnung mit
diesem so vielschichtig interessanten Forschungsgebiet der
Neurologie im klinischen Laboratorium und am Krankenbett
stattgefunden hat, konnte und sollte ein "Erlebnisbericht" in der
Sprache der Klinik und fUr die Klinik abgefaBt werden. Die
Schnellebigkeit aller Forschung in unserer Zeit bringt es mit sich,
daB bereits morgen tiberholt sein kann, was heute noch als
gesicherte Erkenntnis vor uns zu stehen scheint. So ist auch das
hier entworfene, heute sich bietende Bild von den EiweiBkorpern im
Liquor cerebrospinalis ein wandelbares und wandlungs bedtirftiges.
Diese Arbeit moge somit nur als ein derzeitiger Orientierungspunkt
in einer rasch sich weiterentwickelnden Liquorforschung angesehen
werden. Ein besonderes Bedtirfnis ist es mir, an dieser Stelle
meinem hochverehrten Lehrer, Herrn Professor Dr. Dr. h. c. HANS
SCHMIDT zu danken, der die Anregung zu dieser Arbeit gegeben und
ihr Wachsen mit stets wachem und kritischem Interesse begleitet
hat. Fraulein M. TH. WREDE, meiner langjahrigen Mitarbeiterin im
klinischen Labor ge btihrt fUr ihre treue Hilfe ebenfalls
besonderer Dank, den ich mit dem Wunsche auf weitere Jahre
harmonischer Zusammenarbeit verbinden mochte. Last not least mein
Dank an dieser Stelle Herrn Dr. STEINKOPFF und seinem Verlage, der
mit stets einfUhlendem Verstandnis fUr meine Wtinsche die
Drucklegung dieser Arbeit ermoglichte. Bochum, Frtihjahr 1965
H.W.DELANK Inhaltsverzeichnis Zweck und Ziel der Sammlung . V
Vorwort ........ . IX Verzeichnis der Abkiirzungen . XII A.
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . 1 . .
. ."
In an effort to modernize criminal and civil investigations, early
Bolsheviks gave forensic doctors-most of whom had been trained
under the tsarist regime-new authority over issues of sexuality.
Revolutionaries believed that forensic medicine could provide
scientific and objective solutions to sexual disorder in the new
society. Bolshevik Sexual Forensics explores the institutional
history of Russian and Soviet forensic medicine and examines the
effects of its authority when confronting sexual disorder. Healey
compares sex crime investigations from Petrograd and Sverdlovsk in
the 1920s to the numerous publications by forensic doctors and
psychiatrists of the prerevolutionary and early Soviet periods to
illustrate the role that these specialists played. In addition,
Healey presents a fascinating look at how doctors diagnosed and
treated hermaphroditism, showing how Soviet physicians
revolutionized the standard scientific view in these cases by
taking into account individual desire. This study sheds light on
unexplored radical and reactionary forces that shaped the Bolshevik
"sexual revolution" as lawmakers defined new ways of seeing sexual
crime and disorder. Forensic doctors struggled to interpret the
replacement of the age of consent with a standard of "sexual
maturity," a designation that made female sexuality a collective
"resource," not part of an individual's personality. "Innocence,"
"experience," and virginity played a major role in the expertise
doctors furnished in rape and abuse trials. Psychiatrists recoiled
from the language of sexual psychology in their investigations of
sex criminals. Yet in the clinic, Soviet physicians probed the
desires of the two-sexed citizen, whose psychology served as the
basis for a distinctly modern approach to the "erasure" of the
hermaphrodite. Healey concludes that the vision of men and women as
equals after a "sexual revolution" was undermined from the outset
of the Soviet experiment. Law and medicine failed to protect women
and girls from violence, and Soviet medicine's physiological and
biological model of sexual citizenship erased the vision of sexual
self-expression, especially for women. This groundbreaking study
will appeal to Soviet historians and those interested in gender
studies, sexuality, medicine, and forensics.
Wie bei wissenschaftlichen Untersuchungen alIgemein, bedeutet die
Losung eines Problems bzw. die Beantwortung einer Frage das
Erscheinen ebenso vieler oder noch mem neuer Probleme und Fragen.
Wenn bei einer solchen Lage der Dinge die Arbeit liber ein
bestimmtes Gebiet zu einem gewissen AbschluI3 gelangt ist, so nur
deshalb, weil die Methodik den Untersuchungen Grenzen setzte, nicht
aber deshalb, weil nun alIes bekannt ist. So verhiiJt es sich mit
dem C-reaktiven Protein, wenn - wie dies im letzten Jahr geschah -
die Flut der Arbeiten liber dieses Thema abnahm, obgleich noch eine
Fiille von Fragen offen ist, und wir bei der Beantwortung vieler
auf bloI3e Vermutungen angewiesen sind. In der foIgenden
Darstellung ist der Versuch unternommen worden, das
zusammenzustellen, was bis heute liber das C-reaktive Protein
bekannt ist. Dem Zweck der Sammlung entsprechend, nehmen Theorie
und Grundlagenforschung ab sichtlich den groI3ten Raum ein,
obgleich die meisten Arbeiten zu diesem Thema liber die klinische
Bedeutung des C-reaktiven Proteinnachweises vorliegen. Dies ist
eine FoIge davon, daI3 viele Kliniken der Welt den Nachweis von
C-reaktivem Protein in die Routineuntersuchungen des Labors
aufgenommen haben. Bei unserer unvollkommenen Kenntnis von
Herkunft, Zusammensetzung, Ent stehungsweise und pathogenetischer
Bedeutung des C-reaktiven Proteins war es schwierig, einen
Leitgedanken zu finden, unter dem sich die meisten "facts" zu
sammenfassen lieI3en. Der bier verwendete Begriff
"Entziindungsprotein" unter streicht nur diese Schwierigkeit, indem
er es erlaubt, eine genauere Definition zu umgehen."
Die Immunohamatologie, deren Anfange bis zur Jahrhundertwende
zuruckreichen, hat sich erst im letzten Jahrzehnt, hauptsachlich
auf Grund neuerer methodischer Prinzipien und Erkenntnisse, die von
der Grundlagenforschung beigetragen werden konnten, zu einem
eigenen Forschungsbereich entwickelt. Das zunehmende Interesse,
welches der Immunohamatologie vor allem von klinischer Seite
beigemessen wird, hat dazu gefuhrt, dass inzwischen ein beinahe
kaum noch ubersehbares Schrifttum an Einzelbeitragen und
monographischen Studien entstanden ist, uber das einigermassen
erschopfend und zusammenhangend zu berichten kaum mehr moglich ist.
Naturgemass war es die wesentliche Aufgabe der vorliegenden
Monographie, als Teilbeitrag zu den "Fortschritten der
Immunitatsforschung," neben einem moglichst erschopfenden Uberblick
uber den gegenwartigen Stand der experimentellen und klinischen
Immunohamatologie zugleich auch deren Problematik aufzuzeigen. Denn
es bedarf, ungeachtet der Tatsache, dass dieser neue
Forschungsbereich fur die klinische Medizin bereits eine erhebliche
Bedeutung angenommen hat, keines Zweifels, dass hier noch manches
Problem ungelost ist, man denke insbesondere an die Auto
sensibilisierung. Nicht zuletzt aus diesem Grunde hat die
Fertigstellung der vor liegenden Monographie, deren Herausgabe mit
dem Verleger bereits seit geraumer Zeit vereinbart war, eine
gewisse Hinauszogerung erfahren. Es muss an dieser Stelle Herrn
Professor DR. H. ScHMIDT, dem Herausgeber der "Fortschritte der
Immunitatsforschung" besonders gedankt werden, dass er sich dazu
entschlossen hat, die Ergebnisse der experimentellen Forschung und
der klini schen Immunohamatologie in einer geschlossenen
Darstellung behandeln zu lassen."
The third edition of this award-winning textbook has been revised
and thoroughly updated. Building on the success of the previous
editions, it continues to address the history and practice of
forensic psychiatry, legal regulation of the practice of
psychiatry, forensic evaluation and treatment, psychiatry in
relation to civil law, criminal law and family law, as well as
correctional forensic psychiatry. New chapters address changes in
the assessment and treatment of aggression and violence as well as
psychological and neuroimaging assessments.
This book, as the first one did, will bring readers behind the
scenes of the show, talk about cases never before shown, talk about
the major forensic breakthroughs of Forensic Science, have a
glossary of important terms, talk about the cutting edge research
that we can only imagine right now have exclusive photos from the
archives of FORENSIC FILES as well. --This text refers to an out of
print or unavailable edition of this title.
Seitdem durch L. PILLEMER und seine Mitarbeiter das Properdin
entdeckt wurde, hat die weitere Forschung iiber die Darstellung und
Messung des Pro- perdins sowie iiber dessen physikalisch-chemische
Eigenschaften einen groBen Umfang bekommen. Man hat im Sinne von
PILLEMER im Properdin einen nor- malen Bestandteil der
Plasma-EiweiBstoffe zu erblicken, dessen normale Funk- tion in
engem Zusammenhang mit der Eliminierung von funktionell verb rauch-
tem Zellmaterial stehen diirfte. Zu dieser Funktion braucht das
Properdin ein Reaktionssystem, ahnlich dem Komplementsystem, dessen
Teilfaktoren, ebenso wie das Properdin selbst, die Gegenwart von
Magnesium-lonen brauchen. Mit- tels dieses Reaktionssystems vermag
Properdin auf gewisse Zellen lytisch zu wirken, vermag gewisse
Bakterien zu vernichten und deren Phagozytose zu begiinstigen.
Damit scheint dem Properdin im Rahmen des unspezifischen Ab-
wehrvermogens des Elutes gegeniiber gewissen potentiellen
lnfektionserregern eine bedeutende Rolle zuzukommen. Es bleibt ein
groBes Verdienst von PILLE MER, im Properdin die erste meB- bare
Substanz im Serum fiir des sen unspezifische Bakterizidie
nachgewiesen zu haben. Seitdem hat eine internationale Arbeit iiber
das Properdin und seine Bedeutung fiir den gesunden und kranken
Organismus eingesetzt, die jetzt schon schwer zu iibersehen ist,
aber noch weiterhin zunehmen wird, da sich herausgestellt hat, daB
das Ab und Auf des Serumproperdintiters bei gewissen lnfektionen
sowie bei Behandlung mit Vakzinen ein MaB fiir die Resistenz des
Organismus ermoglicht und fiir viele altere Beobachtungen wie die
der WRIGHT- schen "negativen Phase" oder der MORGENROTHschen
"Depressionsimmunitat" eine erklarende Grundlage gibt.
Die neuen Er'kenntnisse von den Vorgangen bei dem allergischen Ge
schehen und die Fortschritte in der Behandlung der allergischen
Erkran kungen, insbesondere auch des Asthmas, haben eine vollige
Neubearbeitung der ersten Auflage notwendig gemacht, so dass ein
neues Buch entstanden ist. Auf die Vorgange, die zu den
allergischen Reaktionen fuhren, ist in grosserem Umfange
eingegangen als in der fruheren Auflage, aber doch nur in dem
Masse, welches zum Verstandnis der therapeutischen Massnahmen
notwendig ist. Der Abschnitt: Die Behandlung des Asthmas, ist
erweitert worden. Zu den alteren, schon in der ersten Auflage
erwahnten Methoden sind neue Behandlungsmethoden aufgenommen: Die
Pyriferbehandlung, die Uberwarmungsbader, die
Insulinschockbehandlung und andere. Die Pollenallergie
(Heuschnupfen) wurde in der ersten Auflage als Anhang abgefertigt.
In dieser neuen Auflage wird sie in einem besonderen Abschnitt
besprochen. Auch dieser Abschnitt wurde erweitert, im wesent lichen
durch eine ausfuhrlichere Besprechung der Therapie, die ja gerade
in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat. Das
inlandische und nach Moglichkeit auch das auslandische Schrifttum
ist in ausgiebigem Masse berucksichtigt. Ich bitte um Nachsicht,
wenn diese oder jene Arbeit, deren Ergebnis verwertet wurde, nicht
zitiert sein sollte. Marburg, Sommer 1952 FELIX KLEWITZ Die erste
Auflage wurde ins Spanische ubersetzt. INHALTSVERZEICHNIS Seite V
Vorwort ........ ."
The International Association of Forensic Nurses has developed The
Core Curriculum for Forensic Nursing, First Edition, for nurses who
aim to work in, and gain certification in the field. The book is
well illustrated with full cover photographs and images vital to a
solid understanding of forensic nursing. Written by the world's
experts in forensic nursing, the Core Curriculum for Forensic
Nursing offers a practical organization and writing style to help
with subject mastery and retention.
Geschrieben steht: , Im Anfang war das Wort!' Hier stock' ich
schon! Wer hilft mir weiter fort? Ich kann das Wort so hoch
unmoeglich schatzen. Ich muss es anders ubersetzen, Wenn ich vom
Geiste recht erleuchtet bin, Geschrieben steht: , Im Anfang war der
Sinn!' Bedenke wohl die erste Zeile, Dass deine Feder sich nicht
ubereile! Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft? Es sollte
stehn: Im Anfang war die Kraft! Doch, auch indem ich dieses
niederschreibe, Schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! auf einmal seh' ich Rat Und schreibe getrost:
, Im Anfang war die Tat!' Als ich in hohem Alter und durch
Krankheit schwer behindert den Entschluss fasste, mich noch einmal
wie schon so oft zuvor an das Allergieproblem heranzuwagen, kamen
mir diese Verse vor Augen, die Goethe seinen Faust sprechen lasst,
und es eroeffnete sich mir die Ein- sicht, dass auch ich nichts
anderes, vielleicht auch nichts Besseres tun koennte, als vom Wort
zum Sinn, vom Sinn zur Kraft und von der Kraft zur Tat
fortzuschreiten. Basel, am 1. Dezember 1951. R. Doerr.
Inhaltsverzeichnis.
Die Rontgenologje, die ungemein befruchtend und revolutionierend
die Medizin beeinfluBt und weitergefiihrt hat, zeitigte immer dort
ihre hervorragend sten Ergebnisse, wo strengste Kritik, am
anatomischen Substrat geschult, Leitmotiv ihrer Untersuchungen und
Deutungen war. Da, wo sie frei von speku lativer Auswertung ihre
formalen Ergebnisse dem pathologisch-anatomischen Bild
gegeniiberstellte, erwuchsen die sicheren Grundlagen der
Diagnostik. Die moderne rontgenologische Diagnostik der Magen- und
Darmerkrankungen wurde entscheidend beeinfluBt durch Arbeiten von
FORSSELL, AKERLUND, BERG u. a., die eine spiegelbildliche
Darstellung der pathologisch-anatomischen Ver haltnisse erstrebten.
Aus der wechselseitig befruchtenden Bindung zwischen Rontgenologie,
Innerer Medizin, Chirurgie und Pathologie erwuchsen die Fragen und
die Er gebnisse, die hier ihren Niederschlag finden. KONJETZNY
hatte sein chirurgisch gewonnenes Material kleiner und kleinster
Krebse festgelegt. Die anatomischen Formen lagen vor uns. Nun galt
es, mit subtilster Schleimhautdarstellung Friihformen des
Magenkrebses bei der Rontgenuntersuchung aufzuspiiren, zu
differenzieren, mit den anatomischen Befunden zu vergleichen und
ihre charak teristischen Eigenarten als Spiegelbild auf den Film zu
bannen. Von den zahl reichen Ergebnissen einer systematischen Suche
nach dem kleinen Krebs, der bei zunehmender Kenntnis der Formen
seinen anfanglichen Raritatswert schon lange verloren hat, solI
eine Anzahl von Fallen, die den Weg zur Friihdiagnose weisen, hier
festgelegt werden. Sie werden beweisen, daB die an die Rontgeno
logen gestellte Forderung nach der Friihdiagnose des Magenkrebses
realisiert worden ist. Die Rontgenologie als eine
makroskopisch-formale Untersuchungs methode ist in der Lage, die
Morphologie des kleinen und auch des beginnenden Krebses zu
erfassen und auch zu deuten."
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