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Books > Medicine > Surgery > General surgery
Fur das vorliegende Buch standen u. a. die von mir ab 1978 an der Universitat Erlangen-Niirnberg fiir Studenten haherer Semester der ingenieurwissenschaftiich-technischen Fakultat angebotenen Wahl vorlesungen "Hochfrequenztechnik und Lasertechnik in der Medi zin" und "Elektromagnetische Energie fiir medizinische Anwendun gen" sowie die seit 1980 an der Fachhochschule Kaln durchgefuhrte 2-semestrige Lehrveranstaltung "Bioingenieurmedizinische Tech nik" Pate, insbesondere soweit es die Grundlagen betrifft. Daruber hinaus sah sich der Autor bei der Abfassung des Manuskripts zu diesem Buch wegen der langjahrig vorwiegend interdisziplinaren Tatigkeit als Mittler zwischen IngenieureniNaturwissenschaftiern und Medizinern. NaturgemaB geht die Darstellung trotz der Eigen standigkeit bei einer so1chen Aufgabenstel1ung uber diejenige eines reinen Lehrbuches hinaus und orientiert sich bei der Darlegung neuer Verfahren und Methoden am forschungs- und entwicklungs bezogenen Stand der Technik. Elektromagnetische Schwingungen und Wellen stehen bereits seit lahren fiir therapeutische MaBnah men in vieWiltiger Form zur Verfiigung und haben sich in zahl reichen klinischen Anwendungen bewahrt. In diesem Buch werden die Grundlagen hochfrequenter elektro magnetischer Vorgange und Wechselwirkungen aus der Sicht des In genieurwissenschaftiers dargelegt. Bei der Darstel1ung der verschie densten Anwendungen werden neben den historisch bekannten und teilweise aus heutiger Sicht neu iiberdachten Methoden der Einsatz von Hochfrequenz- und Lasertechnik in der Medizin im wesent lichen anhand von in der interdisziplinaren Praxis gewonnenen Er fahrungen des Autors grundlegend aufgearbeitet und nicht zuletzt zur Diskussion gestellt, insbesondere in den Fal1en, wo eine klini sche Anwendung noch nicht erfolgt ist. Nach der Einleitung in Kapitel 1 befaBt sich Abschnitt 2."
Diese detaillierte Darstellung der sonographischen Dia- gnostik des Skrotalinhalts bezieht die Erl{uterung der Ultraschalltechnik, anatomische Grundlagen, klinische und sonographische Untersuchungstechniken sowie die Er-rterung verschiedener Krankheitsbilder mit klinischem Befund und so- nographischem Bild mit ein. F}r erfahrene Praktiker ist be- sonders die neue Untersuchungsmethode der farbkodierten Du- plexsonographie interessant. Diese Kombination von Atlas und Lehrbuch in einen Textteil und 99 Fallschen Diagnostik des Skrotalinhalts.
Bei Neugeborenen, Sauglingen und alteren Kindern konnen angeborene oder erworbene Organmissbildungen und -dysfunktionen zu spezifischen intra- oder postoperativen Problemen fuhren. Fur die anasthesiologisch-intensivmedizinische Betreuung dieser Patienten hilfreiche Daten und Erfahrungen finden sich in der Fachliteratur der verschiedensten medizinischen Teildisziplinen. Das vorliegende Buch ist eine erste Zusammenfassung der anasthesiologisch relevanten Fakten von uber 100 Missbildungssyndromen und aussergewohnlichen Krankheitszustanden im Kindesalter. Die verschiedenen Krankheitsbilder werden in Einzeldarstellungen prasentiert. Sie gliedern sich jeweils in die Abschnitte Erlauterung des Krankheitsbildes, Klinik und anasthesiologische Besonderheiten der Erkrankung. Im Anhang finden sich zusatzlich kinderanasthesiologisch bedeutsame Definitionen, Daten und Dosierungen. Das Buch ist eine ideale Erganzung zur kinderanasthesiologischen Fachliteratur.
Nach operativen Eingriffen am Gastrointestinaltrakt treten oft postoperative Syndrome in den Mittelpunkt. Der operativ veranderte Gastrointestinaltrakt fordert vom Endoskopiker ein besonderes Verstandnis und besondere Fahigkeiten, auch ohne Kenntnis des detaillierten Operationsberichtes, den operativen Situs zu beurteilen. In diesem Buch wird erstmalig eine Zusammenstellung von Storungen und Syndromen nach operativen Eingriffen am Gastrointestinaltrakt vorgestellt, wobei der endoskopierende Chirurg selbst die Deutung, Interpretation und gegebenenfalls die Behandlung der Befunde vornimmt. Dabei werden die endoskopischen Besonderheiten der Pathologie und Therapie des Gastrointestinaltraktes post operationem komprimiert und illustriert erlautert. Das Buch soll kompendiumartig die Aufmerksamkeit des Lesers auf potentielle postoperative Storungen und Syndrome richten und durch gezielten endoskopischen Einsatz zur Deutung und Behandlung der Befunde weisen.
Die Chirurgie des Magenkarzinoms zielte in der Pionierzeit allein auf eine Beseiti- gung des Passagehindernisses, und die Operation galt schon als gelungen, wenn der Patient den Eingriff und die fruhe postoperative Phase uberlebte. Eine radikale chirurgische Therapie des Magenkarzinoms wurde erst im Verlauf dieses Jahrhunderts durch Einfuhrung subtiler praoperativer diagnostischer Verfah- ren, Verfeinerungen und Standardisierung chirurgischer Techniken und nicht zu- letzt auch durch die Fortschritte von Anasthesie und Intensivmedizin moeglich. In Anbetracht der noch enttauschenden UEberlebensraten muss es heute unser Anliegen sein, in interdisziplinarer Zusammenarbeit auf eine Verbesserung der Langzeitprognose . hinzuarbeiten. Ein erster Schritt in diese Richtung gelang nach Einfuhrung der Fiberendoskopie. Hierdurch wurde es zum einen moeglich, die prognostisch gunstigen Magenfruhkarzi- nome zu erkennen, aber auch beim fortgeschrittenen Karzinom eine Strategie chirurgischer Behandlung zu entwickeln. Bei manifesten Magenkarzinomen konkurrieren augenblicklich zwei Behandlungs- prinzipien, namlich die stadiengerechte Chirurgie und die Gastrektomie als Regel- operation, eventuell erganzt durch eine systematische Lymphadenektomie. Damit sind zunachst die chirurgischen Behandlungsmoeglichkeiten erschoepft. Eine UEberlegenheit des einen oder anderen Konzeptes ist gegenwartig noch nicht durch gesicherte Resultate belegt. Moeglicherweise kann eine Verbesserung der Prognose durch die adjuvante und palliative Chemotherapie erreicht werden. Therapieergebnisse groesserer Kollektive fehlen jedoch auch hier noch. Dennoch darf eine Resignation nicht aufkommen. Das Anliegen der Herausgeber ist es, mit diesem Buch durch eine Standortbestim- mung der Diagnostik und chirurgischen Therapie, sowie Chemotherapie und Pro- phylaxe des Magenkarzinoms Impulse zu weiterer intensiver Forschung zu geben.
Die Chirurgie der Nebennieren hat in den letzten Jahren be- deutende Fortschritte erzielt. Obwohl verschiedene kasuisti- sche Publikationen und Beitrage in Lehr- und Handbuchern diesem umstrittenen Kapitel der Chirurgie gewidmet worden sind, fehlt in der deutschen Literatur eine umfassende Darstel- lung der verschiedenen Aspekte und der Problematik dieser Chirurgie. Deshalb haben wir uns entschlossen, anhand unse- rer Erfahrungen eine Monographie auszuarbeiten, wobei vor allem praktische Hinweise uber Diagnosestellung, Indikation zur Operation, Operationstechnik und Nachbehandlung zur Darstellung gebracht werden. Dank den Anstrengungen von A. Labhart ist es uns in Zurich seit mehr als 20 Jahren ge- lungen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich dieser relativ seltenen Krankheiten gewidmet hat. Die diversen Kliniken und Institute des Universitatsspitals Zurich (Pathologie, Pathophysiologie, Endokrinologische Abteilung der Medizi- nischen Klinik und des Kinderspitals, Medizinische Poliklinik, Zentrallaboratorien, Steroidlaboratorium der Medizinischen Klinik, Radiologie, Anasthesiologie, U rologie, Chirurgische Klinik A und Neurochirurgie) sind alle an diesem Werk betei- ligt. Die klinischen Aspekte der Nebennierenerkrankungen, die pathologisch-anatomischen Ergebnisse, die Beurteilung der biochemischen Laboruntersuchung, die radiologischen Unter- suchungsmethoden und die anasthesiologischen Probleme sind in dieser Monographie von unseren hochqualifizierten Mitarbeitern bearbeitet worden, we1che sich freundlicherweise zur VerfUgung gestellt haben, urn die notwendigen wissen- schaftlichen Grundlagen dieses Unternehmens zu liefern. Fur ihr Verstandnis und ihre Unterstutzung wahrend vieler Jahre sowie fUr ihre Bemuhungen urn die Redaktion dieser Mono- graphie sei in diesem Rahmen ganz herzlich gedankt. G. MAYOR Zurich, 2. April 1984 Inhaltsverzeichnis A. Nebennierenmark . . . . 1 1. Das Phaochromozytom 1 1. Pathologie, CHR.
Wer die Entwicklung des chirurgischen Problems Hiatushernie in den letzten 25 Jahren miterlebt hat, muss erstaunt und etwas verwirrt sich Rechenschaft von der Wandlung fast aller unserer Anschauungen geben. Statt einer anatomischen Fehlbildung behandeln wir heute eine funktionelle Erkrankung, statt der Hernie die Refluxkrankheit, und selbst die heute noch ge brauchten Eingriffe wie die Fundoplicatio verdanken ihre Wirksamkeit nicht - wie wir alle fruher glaubten - einer mechanischen Ventilwirkung, sondern ihrer muscularen Ver starkerfunktion. Die Autoren hoffen, durch eine sorgfaltige Analyse des eigenen Krankengutes zur Klarung der heutigen chirurgischen Position beitragen zu konnen. Dies wurde vor allem dadurch moglich, dass ein Grossteil der Falle von einem am Problem besonders interessierten Radiologen und einem ausgezeichne ten Endoskopiker mituntersucht wurden. Wir sind zu Dank verpflichtet Herrn PD Dr. med. S. Schnei der, Chef der Chirurgischen Abteilung des Hopital de' La Chaux-de-Fonds, fur die Erlaubnis, sein Krankengut mitzu bearbeiten, Herrn Dr. med. C. Jacot, La Chaux-de-Fonds, fur die Ubernahme des radiologischen Kapitels, Herrn Dr. med. G. Terrier und Dr. med. B. Roethlisberger fur ihren endo skopischen Beitrag und dem Springer-Verlag Heidelberg fur die gewohnt vorzugliche Herstellung der Monographie. Zurich und Nyon, Juni 1978 W. Hess R. Liechti v Inhaltsverzeichnis 1. Anatomische und physiologische Grundlagen. . . . . 1.1 Anatomie des gastro-oesophagealen Ubergangs . 1.1.1 Der Hiatus. . . . . . . . ., . . . . . . ."
Vor der teehnisehen Entwieklung stehen Bedarfserkennung und Losungsidee, vor der methodisehen Umsetzung die Vernunft und vor der Anwendung die Ethik. Die Teehnik siehert der Naturwissensehaft die Normierung, der Medizin die dynami sehe Entwieklung und dem Kranken eine kalkulierbare Heilaussieht. 1m komplemen taren Bezug von Teehnik und methodiseher Forsehung werden Diagnostik und Thera pie heute annahernd bereehenbar. Unbesehadigt bleibt davon die Gewiehtung von Naturwissensehaft, Teehnik und Humanitas. Ihr Spannungsfeld bewahrt den Arzt in gleiehem MaBe vor Teehnikeuphorie wie vor Teehnikfeindliehkeit. Erst wenn die neue Technik mit ihrer methodischen Ausbeute tibereinstimmt, ist ihre Anwendung berech tigt. Ftir den Kranken haben die neuen Verfahren ihre Unersetzlickeit unter Beweis gestellt. Die in dem vorliegenden Band auf den ersten Blick zufallig erscheinende Zusammen stellung von Beitragen aus den versehiedensten Gebieten der Medizin offenbart sich dem Leser sehr bald als die Prasentation einer fundierten, dem Buehtitel gerecht werden den Gesamtkonzeption. Ihr Anliegen ist die Darstellung der neuen Techniken in ihrer Sehrittmacherfunktion ftir die medizinisehe Methodik. Mit der Auswahl der die Medizin in den letzten J ahren verandernden Verfahrensteehniken und der Gewinnung von Autoren, die diese praktizieren, ist es dem Herausgeber gelungen, einen ebenso aktuellen wie kritisehen Uberbliek tiber die uns alle zunehmend besehaftigenden Neu erungen zu geben. Man muB beeindruckt sein von der Ftille und Vielfalt der Innova tionen, zumal wenn sie vor dem Hintergrund der herkommliehen Methoden dargestellt und diskutiert werden. Dabei wird aueh augenseheinlieh, daB kaum ein Gebiet der Medizin von der teehnisehen Entwieklung ausgespart wurde."
Seit der 1. Auflage gab es so wesentliche Neuerungen, vor allem in der Therapie, dass es notwendig war, das Werk fast voellig neu zu konzipieren und zu schreiben. Wie ausserordentlich das Wissen in der Gastroenterologie in den letzten Jahren angewachsen ist, zeigt quantitativ der Umfang des Buches. Eigentlich gibt es jetzt keine 2. Auflage, sondern eine annahernd komplette Neukonzeption. Der Begriff "Chirurgische Gastroenterologie" beinhaltet sowohl die gastroenterologische Chirurgie als auch das notwendige Wissen, um eine adaquate Diagnostik und Entscheidungsfindung bei gastroenterologischen Erkrankungen herbeizufuhren. Das Buch vermittelt nicht nur das moderne Wissen zur Pathophysiologie und Pathogenese gastroenterologischer Erkrankungen, sondern auch die zielstrebige Diagnostik und Indikationsstellung zur gastroenterologischen Chirurgie. Der interessierte Leser kann alle notwendigen Informationen finden, die zum Verstandnis gastroenterologischer Erkrankungen und chirurgischer Entscheidungen notwendig sind - beschrieben von den jeweiligen Kapazitaten. Damit ist das Buch nicht nur fur Chirurgen wertvoll, sondern auch fur Gastroenterologen und Internisten, die sich uber die chirurgischen Moeglichkeiten bei Erkrankungen des Verdauungstrakts informieren moechten. Auch Vertreter anderer an der Behandlung gastroenterologischer Erkrankungen beteiligten Disziplinen wie Roentgenologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Onkologie etc. finden wesentliche Informationen.
Es ist eine der schlimmsten Seiten un serer gegenwartigen Entwickelungsperlode in der Medi- dn, dass die historische Kenntniss der Dinge mit jeder Generation VOD Studirenden abnimmt. Sogal' von den selbstthatigen jiingeren Arbeitern Imnn man in der Regel annehmen. dass ihr Wissen im hochsten Falle nur bis auf 3-5 Jahre riickwiirts leicht. Was vor [) Jahren publicirt ist, existirt nicht mehr. Virchow 1&7U. Je weiter von Jahr zu Jahr die Grenzsteine der medicinischen Naturwissenschaften aus einander geriickt werden, urn so berechtigter wird die Frage: ist es dem praktischen Arzte moglich den Fort- schritten der Wissenschaft zu folgen? Hat der junge Doctor von der Universitat Abschied genommen und ist mit dem felsenfesten Vorsatze der Wissenschaft ewig treu zu bleiben in die beginnenden Hungerjahre der Praxis eingetreten, so wahrt es nicht lange und er steht fast unbemerkt vor einem Scheidewege, wo unwiderruflich ein Entschluss gefasst werden muss. Hier giebt der Charakter, nicht das Talent den Ausschlag, welcher Weg eingeschlagen wirdj die Wahl ist furchtbar ernst, denn sie entscheidet meistens fiir das ganze Leben. Entweder sagt er der Wissenschaft Lebewohl und steuert direct ins Lager der medicinischen Handwerker, wobei unterwegs nicht selten in dunkler Stunde ein krummer Schleicbweg benutzt und eine siisse Frucht vom Baume der Reclame gepfiuckt wird, oder er arbeitet fort, urn sich den Namen eines wissenschaftlichen Praktikers zu verdienen. Allein vor der Hand konnte man nach dem anstrengenden Examens- jahre sich doch wenigstens eine Zeit lang Ruhe gonnenj die Uni- versitatskenntnisse .werden ja fiir die ersten Jahre wohl ausreichen.
In der Diagnostik der Herz-und Gefasserkrankungen haben die Methoden der roentgenologischen Untersuchung, besonders mit Applikation von Kontrastmitteln, noch immer eine zentrale Bedeutung. Die Kombination jodhaltiger Mittel mit gasfoermi- gen (C0 ) im "Doppelkontrast" kann die Aussagefahigkeit des 2 Roentgenbildes des Herzens wesentlich bereichern. Das Relief der endokardialen Flache des Herzens, das Klappenspiel und die Funktion der Papillarmuskeln und der Chordae tendineae koennen im Kineangiogramm mit dieser Technik studiert wer- den. Diese Untersuchungsmethode hat besondere Bedeutung fur die Erforschung der Klappeninsuffizienz und ihrer Ursa- chen. Die Interpretation solcher Bilder und Ablaufe und ihre Zuordnung zu den verschiedenen Phasen des Herzzyklus im EKG, zum Kammerdruck und dem Druck in den Gefassen sowie zu anderen physiologischen und klinischen Parametern vermittelt ein tieferes Verstandnis der Herzfunktion. In seiner Vielfaltigkeit erscheint das Roentgenbild trotzdem ziemlich kompliziert infolge funktionsbedingter Veranderungen und technischer Faktoren. Insofern bedarf es spezieller Kenntnisse, um die Technik sinnvoll einzusetzen. Wenn das Pathologische als Abweichung von der Norm defi- niert wird, sind zur Erkennung morphologischer und funktio- neller Besonderheiten genaue Kenntnisse der normalen Roent- genanatomie und -physiologie erforderlich; dies zu vermitteln, soll das vorliegende Buch helfen. Abweichend von den Darstel- lungen in den vorhandenen anatomischen Atlanten sind in die- sem Buch die Abbildungen des Herzens in den Grundprojektio- nen der Roentgenuntersuchungen wiedergegeben. Die Funktion des Herzens wird mit Hilfe der Roentgenkymographie, der An- giokardiographie, der Koronarangiographie und unter Anwen- dung der Videotechnik und Kinematographie analysiert.
Am 1. und 2. November 1985 trafen sich Vertreter von Arbeitsgruppen, die einen Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Tatigkeit dem Mammakarzinom widmen, zu einem Expertengesprach iiber aktuelle und offene Fragen der Entstehung, biologi- schen Eigenart und Behandlung metastasierender Mammakarzinome. Grundsatzreferate und Teile der Diskussion enthaIt das hier vorgelegte Buch. Warum ein Expertengesprach iiber einen Tumor, von dem man hart, er sei in konventionellen klinischen Studien gar nicht mehr besser zu erforschen, trotz zahlreicher therapeutischer Versuche gegenwartig nicht besser zu behandeln, bei seiner Heterogenitat auch kein guter Kandidat klinisch-orientierter Grundlagenfor- schung? Gerade solcher Einwande wegen war ein Expertengesprach fallig. Wei! die konventionelle Studie verbessert werden muB. Wei! die gegenwartige Therapie an Grenzen gestoBen ist. Um Heterogenitat selbst zu einem zentralen Gegenstand der Forschung zu machen. Um den Kliniker naher an die onkologische Grundlagenforschung heranzu- fUhren, in der nach Jahren scheinbarer eigener Stagnation Aufbruclrstim- mung herrscht und auf den Gebieten der Biologie und Biochemie der Zelle, Virologie, Molekularbiologie und Genetik rasch verheiBungsvolles Neu- land betreten wird. Um dem onkologischen Grundlagenforscher wieder und wieder den Alltag der Klinik vorzutragen, damit er Forschung vorantreibt, die dem leidenden Krebskranken niitzt. Um in einer Zeit, in der die Frage nach den Grenzen und dem Sinn menschlichen Machens auch in der Medizin kritisch gestellt wird, notwen- dige Selbstkritik zu iiben.
" Wer seinen Magen beherrscht, hat alle Organe ins rechte Lot gebracht." (PYTHAGORAS von Samos, etwa 580-496 v. ehr.) Die Chirurgie des Magens - uber Jahrzehnte scheinbar festgeschrieben - hat in unserer Zeit eine fruchtbare Belebung erfahren. Nach einer kurzen Phase unvermeidlicher Instabilitat wurde diese Bewegung Schrittmacher zu einem nun mehr erreichten Niveau neuer verbindlicher Orientierung und Stetigkeit. Wie so oft ist auch hier "das Neue in weiten Bereichen das bewahrte und wissenschaftlich gelauterte Alte." Die Magenchirurgie ist eine Operationslehre. Sie mochte die derzeit bewahrten chirurgischen Eingriffe an Magen und oberem Zwolffingerdarm "abgreifbar" darstellen. Orientierende Mitte sind Standard- und Ausweichverfahren des praktischen chirurgischen Alltags. Kernstuck ist das technische Detail. Die operative Technik wird in knapper Textfuhrung und in anatomisch kor rekter Illustration geschildert. Diagnostische und allgemeintherapeutische Vor- und Nachsorge, intra- und postoperative Storungen sowie die Moglichkeiten ihrer Vermeidung werden den Methoden adaquat dargestellt. Wort und Bild wurden wesentlich am Opera tionstisch entwickelt und an personlicher Erfahrung orientiert. Erfahrene in- und auslandische Chirurgen konnten zur Mitarbeit gewonnen werden. Alle Autoren haben sich fur das Hauptanliegen des Werkes - der Optimierung und Sicherung chirurgischer Techniken - engagiert."
Einheitliche Behandlungsrichtlinien fur die chronische Pankreatitis liegen nicht vor. Internist und Chirurg sehen die therapeutischen Moglichkeiten bei dieser Erkrankung von ihrem jeweiligen Stand punkt aus haufig unterschiedlich - nicht zuletzt ist der Grund hierfur die noch nicht eindeutig klare Atiopathogenese und Pathophysiolo gie. Es lag auf der Hand, die verschiedenen Therapiekonzeptionen mit ihren entsprechenden chirurgischen Perspektiven zu analysieren und damit auch das operative, taktisch-technische Vorgehen zu wer ten. Mit diesem Buch ist diese klinische und wissenschaftliche Bilanz gelungen. Der Autor greift dabei den pathophysiologischen bzw. in ternistischen Standpunkt zur chronischen Pankreatitis ebenso wie die technischen Moglichkeiten des Chirurgen auf und gibt eine Synopse der diagnostischen Einschatzung sowie des therapeutischen Vorge hens. Es besteht sicher Einigkeit daruber, daB zwischen Internisten und Chirurgen die Behandlung einer chronis chen Pankreatitis abgespro chen werden sollte. Hierbei geht es nicht allein urn die Frage der Schmerzbehandlung, sondern auch urn das Problem der funktions gerechten und funktionserhaltenden chirurgischen Therapie, da die verbleibenden endokrinen und exokrinen Reserven der Bauchspei cheldruse berucksichtigt und in das therapeutische Kalkul mit einbe zogen werden mUssen. So ist der operative Eingriff nicht als ein Ab schluB nach Scheitern der konservativen Behandlung anzusehen, sondern nur als ein Therapieschritt von allerdings entscheidender Be deutung im Veri auf dieser Erkrankung. Der maximale Eingriff der totalen Exstirpation des Pankreas steHt eine Notlosung dar. Er be deutet den endgultigen Verlust der endokrinen und exokrinen Funk tion mit allen sich daraus ergebenden Problemen."
Dieses Buch befasst sich ausschliesslich mit dem Plattenepithelkarzinom der Speiserohre, die Einzelartikel zahlreicher Autoren werden in 5 Abschnitten zusammengefasst: Anatomie und Pathologie, Klinik und perioperative Massnahmen, chirurgische Strategie und Therapiekonzept, spezielle Techniken - Komplikationen und palliative Therapieformen. Besonderer Wert wird in diesem Buch darauf gelegt, die heute noch sehr unterschiedlichen Therapiestrategien und Konzepte besonders erfahrener Chirurgen auf diesem Gebiet aufzuzeigen und eine Standardtherapieempfehlung zu erarbeiten. Weiterhin werden aber auch Folgeerkrankungen aufgrund von operativen Oesopaguskarzinomen aufgezeigt und diskutiert. Gerade aber wegen der schlechten Prognose dieses Tumorleidens werden operativ - chemotherapeutische und radiologische Massnahmen besprochen und als wirksame Palliation empfohlen."
Dieser chirurgische Atlas soIl allen klinisch und Diagnose bzw. die Indikationsstellung korrekt schwerpunktmaBig in der Abdomina1chirurgie ta- war. Trifft dies zu, dann ist der Grund der Kom- tigen Chirurgen - sowohl den in der Ausbildung plikation im allgemeinen entweder eine inad- befindlichen, wie den bereits chirurgisch ausge- aquate Operationstechnik, oder dem gewahlten bildeten - von Nutzen sein. Dr. Chassin ist hierfiir Operationsverfahren unterliegt eine falsche Kon- als Autor in hervorragender Weise qualifiziert. zeption. Erscheint die chirurgische Technik feh- Wahrend mehr als 3 Jahrzehnten hat er als Mit- lerlos, spricht die postoperative Komplikation im glied der Medizinischen Fakultat der New York allgemeinen und strenggenommen dafiir, daB die University School of Medicine zahIlose Assisten- Indikation methodisch falsch war und von einem ten in vielfaltiger Weise, vorwiegend in der Kunst Irrtum belastet ist, selbst wenn eine seit langerem der chirurgischen Technik, ausgebildet. Ein be- gebrauchliche Behandlungsmethode bevorzugt sonderes Merkmal fiir Dr. Chassins Befahigung wurde. ist, daB er Professor fiir klinische Chirurgie an der Wie kein anderer operationstechnischer Atlas dis- New York University School of Medicine und kutiert das vorliegende Werk vorrangig das spe- gleichzeitig Direktor der Chirurgie am Booth Me- zielle zugrundeliegende Konzept sowohl der Ope- morial Hospital ist, in dem unsere 4-Jahres-Assi- ration als auch der Operationstaktik. Es soIl den stenten ihre chirurgische Ausbildung im Rotati- Chirurgen vor vermeidbaren Fehlern bewahren. onsprinzip in den letzten 12 Jahren absolviert ha- Die operative Technik wird Schritt fiir Schritt be- ben. Booth Memorial ist das einzige Hospital au- schrieben.
Alle reden vom ambulanten Operieren, doch kaum einer weiss, welche Probleme es tatsachlich aufwirft. Das Gesundheits- strukturgesetz (GSG) fordert diese Operationsform sowohl im ambulanten Bereich als auch im Krankenhaus. So entstanden schnell zahlreiche ambulante Operationszentren;viele mussten wegen geanderter Rahmenbedingungen durch das GSG wieder schliessen. Die Deutsche Gesellschaft fur Medizinrecht hat im Rahmen eines Symposiums Fragen erortert und Empfehlungen mit Experten und Betroffenen erarbeitet. Dabei stehen die Rechtsbeziehungen der Beteiligten und die Auswirkungen unter haftungsrechtlichen, standesrechtlichen und kassenarztrecht- lichen Gesichtspunkten im Mittelpunkt. Von wesentlicher Be- deutung sind die spezifische Aufklarung, die nichtstationare Nachsorge sowie Anforderungen an die arztlichen Standards.
The clinical application of anorectal manometry was pioneered by pediatric sur- geons. Swenson in 1949 reported that the aganglionic bowel of patients with Hirsch- sprung's disease did not show any propulsive movements. In 1967 Lawson and Nixon and Schnaufer et al. found that the rectosphincteric reflex, which is ob- served in both normal individuals and patients with chronic idiopathic constipa- tion, is absent in patients with Hirschsprung's disease, and suggested anorectal manometry to be useful for the differentiation of Hirschsprung's disease from chronic idiopathic constipation. Studies on the pathophysiology of constipation and incontinence problems have flourished in Japan; the Japanese Research Society for Anorectal Manometry in Childhood was founded in 1975 by Ikeda, Okamoto, Katsumata, and Kasai. The Society has contributed greatly to advances in the clinical application of anorectal manometry. Basic investigations on the function of the anorectum in both normal individuals and patients with constipation or incontinence problems have also been promoted by members of the Society. The technique of anorectal manometry has been refined and standardized. The criteria for manometric diag- nosis of Hirschsprung's disease have been established. And the correlation be- tween postoperative continence in patients with Hirschsprung's disease or ano- rectal malformation and manometric findings has been understood. In this section, works by members of the Society are presented.
In kaum einem Bereich der Medizin sind experimentelle und klinische Forschung so eng miteinander verknupft wie in der Chirurgie. Ange- fangen von Untersuchungen zu verschiedenen Naht- und Anastomo- senmethoden bis zu weitreichenden Verfahren der Herz-Lungen- Maschinenanwendung, der Organkonservierung und schliesslich der Organtransplantation sind die engen Verflechtungen von Experi- ment und klinischer Anwendung offensichtlich. Immer wenn experi- mentelle Grundlagen in die Klinik ubertragen werden, mussen exakte UEberprufungen der erwarteten Ergebnisse mit ihren Auswir- kungen auf den Kranken in ihr Recht treten. Wie weit hier retro- spektive Untersuchungen ausreichen oder prospektiven Studien grundsatzlich der Vorrang gebuhrt, ist immer wieder Gegenstand der Diskussion. In einem ersten Teil werden diese und ahnliche Grundsatzfragen chirurgischer Forschung von verschiedenen Standpunkten aus einge- hend beleuchtet, gefolgt von speziellen Darstellungen exemplari- schen Charakters aus fast allen Bereichen der Chirurgie. Dabei konnte Vollstandigkeit nicht angestrebt werden. Die Vielfalt der Aussagen lasst dennoch klare Konturen erkennen und gibt Richtun- gen fur kunftige Forschungen an. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Verflechtungen mit vielen Nachbardisziplinen deutlich werden. Georg Heberers besonderes Interesse galt stets der Grundlagen- forschung in der Chirurgie sowie der Pathophysiologie des opera- tiven Eingriffs und seiner Folgen. Es lag deshalb nahe, ihm zu sei- nem 65. Geburtstag ein Symposium zum Thema "Stand und Gegen- stand chirurgischer Forschung" zu widmen. Die dabei gehaltenen Vortrage bilden den Kern des nun vorliegenden Buches gleichen Titels. Mitaufgenommen wurden zahlreiche Einzelbeitrage seiner Schuler und Freunde aus speziellen Gebieten, damit die Breite chir- urgischer Forschung an einzelnen Beispielen sichtbar wird.
Endokrine Chirurgie ist - wie Chirurgie schlechthi- ohne Orientierung an den physiologischen und patho physiologischen Gegebenheiten der verschiedenen Or gansysteme nicht denkbar. Grundkenntnisse fiber Pro duktion und Abbau sowie fiber die Wirkungsmechanis men der Hormone bestimmen die Indikationsste11ung und die Methodik flir die chirurgische Intervention. Gleiches gilt hinsichtlich des Wissens urn strukture11e Gegebenheiten und urn Eigenheiten des physiologi schen und pathophysiologischen Wachstums bzw. der Regeneration und Degeneration der endokrinen Or gane. Unter dies em Aspekt hat sich die Dimension der vorge legten Abhandlung ergeben; inhaltlich wurden die kli nischen und operativen Erfahrungen des Autors sowie die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit der Patholo gie und - aus der inneren Medizin - den Bereichen Endokrinologie und Nephrologie eingebracht. Grund satzlich wurde angestrebt, theoretisches Grundlagen wissen und praktische klinische Erfahrung ausgewogen zu beriicksichtigen. NaturgemaB wendet sich die Darste11ung an den Chir urgen, sie sol1 ihm flir die Auseinandersetzung mit den Methoden der Parathyreoidea-Operation ein Leitfaden sein. Angesprochen sind aber auch N ephrologen und Endokrinologen sowie die Pathologen, denn nur durch intensive interdisziplinare Kooperation kann den Pa tienten mit Funktionsstorungen der Parathyreoidea nachhaltig geholfen werden. Die postoperative Situa tion muB daher auch bei der Darste11ung der Parathy reoidea-Chirurgie angemessen beriiGksichtigt werden. Die aufgezeigten Aspekte reich en fiber die Grenzen hinaus, die einer fiblichen Handbuchdarste11ung im Be reich der Chirurgie gesetzt sind. Sie haben uns veran laBt, eine eigenstandige Darstellung eines speziellen chirurgischen Verfahrens zu erarbeiten."
Dieses Standard-Praxisbuch fur das ganze Transplantations-team
bietet einen umfassenden Uberblick uber den aktuellen
Leistungsstand im Bereich der Nierentransplantation: Neben den
wesentlichen Grundlagen werden alle Aspekte der Nierenverpflanzung
dargestellt, die wahrend der pra-, peri- und postoperativen Phasen
relevant sind.
Die Therapie gastrointestinaler Tumoren erfordert zunehmend interdisziplinare Konzepte. Das Buch stellt erprobte Diagnose- und Therapieformen umfassend dar und informiert uber die Behandlung der haufiger auftretenden gastrointestinalen Tumoren. Der Schwerpunkt liegt hier auf der interdisziplinaren Zusammenarbeit der Fachgebiete Gastroenterologie, Strahlentherapie und chirurgischer Onkologie."
Vor einiger Zeit fand in Heidelberg die Grundungstagung der Deutschen Ge- sellschaft fur Senologie statt. Tagungsthema war "Diagnose und Therapie der Vor- und Fruhstadien des Mammakarzinoms". Das Interesse war gross und re- flektierte sich in der hohen Zahl von uber 500 Kongressteilnehmern. In zweifacher Hinsicht stellte dieser Anlass einen Markstein in der senologi- sehen Landschaft dar. Einerseits unterstreicht die Grundung einer organzen- trierten, fachubergreifenden und interdisziplinaren wissenschaftlichen Gesell- schaft - und das dadurch geweckte breite Interesse - die Komplexitat der an- stehenden Probleme und die Notwendigkeit echter interdisziplinarer Zusam- menarbeit. Andererseits wurden zum ersten Mal im deutschen Sprachbereich die Perspektiven und Hoffnungen, aber auch die Unsicherheiten und Verwir- rungen, die sich mit der Vorverlegung der Malignomdiagnose in zeitlich fru- here Stadien und der Moeglichkeit organkonservierender Therapieformen erge- ben, in breitem Rahmen diskutiert. Es zeigte sich, dass neue therapeutische Perspektiven fur das Mammakarzi- nom im Spannungsfeld zwischen der lebensbedrohlichen Natur der Erkran- kung und dem psycho-sozial mutilierenden Charakter bewahrter herkoemmli- cher Therapie den Therapeuten ebenso faszinieren wie verunsichern. Mit dem vorliegenden Buch wird von namhaften Vertretern der Chirurgie, Gynakologie, Radiologie, Pathologie und Inneren Medizin ein Gesamtuber- blick zum aktuellen Stand der Diagnostik und der Behandlung der prainvasi- ven und fruhinvasiven Mammakarzinoms gegeben. Dabei geht es Autoren und Herausgebern vor allem darum, neben Empfehlungen auf gesicherter Grund- lage auch die Brennpunkte der Kontroversen darzustellen Dazu zahlen z. B. der Wert der subkutanen Mastektomie, Verzicht auf Radikaloperation und Nutzen und Risiken der adjuvanten Chemotherapie.
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