|
|
Books > Business & Economics > Finance & accounting > Finance > Insurance > General
Dieses Buch fu hrt mathematisch pra zise in die stochastischen
Modelle ein, die bei der Bewertung von Schadensbetra gen fu r
Versicherungen von besonderer Bedeutung sind. Abgedeckt werden
Modelle fu r kleine und grosse Schadensbetra ge, Modelle fur
extreme Ereignisse, Risikomasse, sowie die stochastischen Prozesse
der aktuariellen Risikotheorie: Za hlprozesse, zusammengesetzte
Prozesse, Erneuerungsprozesse und Poisson-Prozesse. Zentrales Thema
ist die Bestimmung der Ruinwahrscheinlichkeit des Versicherers. In
diesem Zusammenhang werden analytische Loesungen, asymptotische
Approximationen sowie numerische Algorithmen wie die
Monte-Carlo-Simulation vorgestellt. Gute Grundkenntnisse in der
Wahrscheinlichkeitstheorie werden vorausgesetzt, doch ein Anhang
mit den wichtigsten Resultaten erleichtert die Lekture dieses
Buches. Das Buch ist geeignet fur fortgeschrittene Bachelor- oder
Masterstudierende der Mathematik oder Statistik mit entsprechender
Vertiefungsrichtung. Daruber hinaus richtet es sich an Kandidaten,
die das Diplom der Schweizerischen Aktuarvereinigung (SAV) erwerben
oder sich auf das Diplom der Society of Actuaries (SOA) vorbereiten
moechten. Auch praktizierende Versicherungsmathematiker, die ihre
technischen Kenntnisse vertiefen wollen, werden angesprochen. Die
vorliegende zweite Auflage enthalt theoretische Erganzungen,
insbesondere Resultate uber die Fluktuationen der Summe und der
zusammengesetzten Summe, d.h. des Gesamtschadensbetrages einer
Periode. Daruber hinaus erleichtern nun neue Aufgaben verschiedener
Schwierigkeitsgrade und mit ausfuhrlichen Loesungen das
Selbststudium.
Die Entwicklung und Implementierung interner Verfahren zur
Beurteilung und Sicherstellung der angemessenen oekonomischen
Kapitalausstattung (Internal Capital Adequacy Assessment Process,
ICAAP), die neben der Kapitalplanung und Stresstests das
Risikotragfahigkeitskonzept umfassen, bilden unter der Saule 2 der
Basler Eigenkapitalvereinbarung ein Kernstuck des aufsichtlichen
UEberprufungsverfahrens (Supervisory Review Process, SRP).
Ausgehend von den theoretischen Grundlagen der Basler
Eigenkapitalvereinbarung stellt Sonja Fiedler die regulatorischen
Rahmenbedingungen der Risikotragfahigkeitsbetrachtung vor. Nach der
Abgrenzung und Analyse der grundlegenden Ansatze zur Abbildung der
Risikotragfahigkeit folgt eine empirische Untersuchung der in der
Praxis vorzufindenden Risikotragfahigkeitsansatze.
Susen Claire Berg stellt die gegenwartige bankenaufsichtsrechtliche
Berucksichtigung des Kreditrisikos in allen drei Saulen des Baseler
Rahmenwerks umfassend dar und liefert daruber hinaus eine
rechtsvergleichende Analyse der derzeitigen Regulierung mit der
zukunftigen potenziellen Behandlung des Kreditrisikos. Hierbei
hinterfragt sie die jungsten Vorschlage zur Neugestaltung ebenjener
Regulierung vor dem Hintergrund der damit verbundenen Auswirkungen
auf die Kreditwirtschaft kritisch und liefert gewichtige Argumente,
die bei der Regulierung des Kreditrisikos zukunftig Beachtung
finden sollten.
Dieses Buch zeigt auf, wie der Wertbeitrag von Compliance mit Hilfe
des Compliance-Index-Modells messbar, quantifizierbar und damit
vergleichbar gemacht werden kann. Es behandelt die Art und den
Zweck des Modells und erklart die zugrundeliegende Theorie, die
Umfragemethode, die zur Erhebung der Daten angewandt wurde, und den
zur Schatzung der Modellparameter angewandten quantitativen Ansatz.
Ausserdem stellt es den Compliance-Index vor, der eine allgemeine
und kosteneffiziente Einschatzung uber die Wirksamkeit formaler
Compliance-Programme im Zeitablauf erlaubt. Zudem behandelt es den
Aufbau konkreter, umsetzbarer Handlungsportfolios zur Verbesserung
der Wirksamkeit formaler Compliance-Programme durch die Anwendung
fortgeschrittener Methoden.
Desiree Schubert und Elsa Pieper zeigen in diesem essential auf,
welchen eigenen Regeln Nachhaltigkeitskommunikation folgen sollte,
um Wirksamkeit zu erzielen. Daraus haben die Autorinnen
praxisrelevante Aspekte fur die Versicherer ubersetzt.
Erfolgskriterien sind: Integrierte Kommunikation, Verstandlichkeit,
Wesentlichkeit und Glaubwurdigkeit sowie Dialogorientierung.
Ausgewahlte Beispiele zeigen, dass es sich lohnt, Nachhaltigkeit
von Anfang an strategisch aufzusetzen und diese wirksam, d.h. in
der richtigen Art und Weise uber die richtigen Kanale zu
kommunizieren und mit relevanten Stakeholdern in den Dialog zu
treten.
Jan Natolski behandelt die Problematik der Quantifizierung des
Risikokapitals aus einer theoretischen Perspektive, die in
wertvolle Impulse fur die praktische Handhabung mundet. Dies ist
ein wichtiger Schritt, da Versicherungsunternehmen durch die
Richtlinie Solvency II verpflichtet sind, genugend Risikokapital zu
hinterlegen, um die Gefahr der Insolvenz moeglichst gering zu
halten. Als zentrales Resultat zeigt der Autor, dass die in der
Praxis verwendete Methode der Replikation mathematisch fundiert
ist. Dabei setzt er Methoden aus verschiedenen mathematischen
Gebieten, so z.B. der Optimierung und der Stochastik, ein.
Tobias Albrecht Kumpmann wertet aktuelle Studien zum
Risikomanagement in mittelstandischen Unternehmen hinsichtlich
Vorsorge und Einsatz betriebswirtschaftlicher Methoden zur
Verhutung von Risiken aus und generiert daraus Hypothesen fur
weiteren Forschungs- und Handlungsbedarf im Mittelstand. Es stellt
sich heraus, dass Controlling-Methoden im Mittelstand nicht
genugend eingesetzt werden. Dies beeintrachtigt das
Risikomanagement negativ.
|
|