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MCQs for FRCOphth Part 2 is a key resource for candidates preparing
to sit the Royal College of Ophthalmologists examination. Written
by experts in the field, it is carefully mapped to the RCOphth
curriculum, providing comprehensive preparation for all aspects of
this challenging exam. Written for the new FRCOphth format, it
contains 360 questions organised into five sections to reflect the
subdivisions of the exam. A mock examination of 90 questions
enables trainees to assess their level of knowledge, and practise
the technique and approach needed for the examination. In addition
to a small ratio of illustration based questions to reflect the
real FRCOphth exam it also places an emphasis on areas that are not
well covered in other materials, such as GMC and RCOphth
guidelines. All answers are accompanied by detailed explanations
and relevant further reading sources, providing candidates with
high-quality self-assessment. Offering a true test of the reader's
ophthalmology knowledge, this is a must-buy for anyone preparing
for the FRCOphth part 2 written exam.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte erschienen in der Literatur
zahlreiche Arbeiten uber das nachtliche Sehen und seine moegliche
medikamentoese Verbesserung. Das gestellte Thema beschaftigt die
Menschheit litera- risch nachweisbar bereits seit vielen
Jahrhunderten, wurde aber in unserem Zeitalter durch die erhoehten
Anforderungen im Berufs- und Zivil- leben besonders aktuell. Man
denke beispielsweise an die erford- liche Verkehrs tuchtigkeit des
Kraftfahrers auch bei Nacht, sowie an die auf Hochtouren laufende
Tag- und Nachtproduktion unserer Industrie und Wirtschaft. Kenntnis
von den ersten Versuchen, nachtliches Sehen "medikamentoes" zu
beeinflussen, erhalten wir aus den Papyrusschriften der AEgypter.
Dort wird eine Augenkrankheit "sharu" beschrieben, bei welcher man
nachts blind sei, und die auf beiden Augen vorkomme. Man solle den
Saft von schnell gebratener Leber auspressen und in die Augen trau-
feln. So enthalt der Papyrus Ebers (ca. 1550 v. ehr. ) das Rezept:
"Ochsenleber gebraten und ausgepresst darauf tun" und der Londoner
Papyrus Rhind: "Rinds leber auf Feuer von Spelt und Gerstenhalmen
le- gen, den Saft auf die Augen ausdrucken". Das gleiche Heilmittel
wird spater bei den Griechen beschrieben und von HIPPOKRATES zur
Beha- lung der Nyktalopia empfohlen (Hippokratische Schriften,
Praedicta 11, 33). Heute wissen wir, dass es sich bei dem wirksamen
Prinzip um das Vitamin A mit seinen Vorstufen und bei dem mit
Erfolg behandelten Augenleiden um ein Symptom einer A-
Hypovitaminose gehandelt hat. Man sah sie hauptsachlich unter der
armen Bevoelkerung epidemisch und mit einem auffallenden
Fruhjahrsgipfel auftreten.
Die vorliegende Monographie entstand aus zwei Vortragen und einer
Publikation, die andernorts erscheinen. Der erste Vortrag wurde in
der Festsitzung des Vereins fur Neurologie und Psychiatrie in Wien
anlaBlich des 90. Geburtstages von JOSEF BERZE am 10. Dezember 1956
gehalten. Er befaBte sich mit dem Amnesieproblem in der
forensischen Psychiatrie. Der zweite Vortrag, gemeinsam mit F.
DOUDA in der osterreichischen Gesellschaft fur Strafrecht und
Kriminalogie am 28. Februar 1957 abge fuhrt, stellte das Problem
des Fakultatsgutachtens vom medizinischen und juristischen
Standpunkt dar. Die gemeinsame Arbeit mit H. HOFF, welche fUr das
Gedenkheft der Wiener klinischen W ochenschrift anlaBlich des 100.
Geburtstages WAGNER-JAUREGGS bestimmt war, zog Parallelen zwischen
der psychiatrischen Beurteilung Krimineller in der Jetztzeit und
der Zeit WAGNER-JAUREGGS. Sowohl den beiden Vortragen als auch der
erwahnten Arbeit lagen die FakuItatsgutachten zugrunde, welche in
den Jahren 1950 bis 1956 von der medizinischen Fakultat der
Universitat Wien erstattet wurden. Von den 25 im genannten Zeitraum
geforderten Gutachten waren 23mal H. HOFF und H. REISNER zu
Referenten bestellt. Diese 23 Gutachten sind auch die klinische
Grundlage der folgenden Ausfuhrungen, welche zusammenfassend die in
den eingangs erwahnten Vortragen bzw. der zitierten Publikation
gebrachten Ergebnisse zur Darstellung bringen."
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