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Books > Language & Literature > Literature: texts > Essays, journals, letters & other prose works > From 1900 > Reportage & collected journalism
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2, Donau-Universitat Krems - Universitat fur Weiterbildung (Department fur Wissens- und Kommunikationsmanagement, Zentrum fur Journalismus und Kommunikationsmanagement), Veranstaltung: PR und Integrierte Kommunikation, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Autorin hat ein spannendes Thema gewahlt, das in dieser Form bislang noch nicht erforscht wurde, aber immer mehr an Bedeutung gewinnt. Integrierte Kommunikation ist nicht nur fur profit, sondern eben auch fur Non-Profit-Organisationen wertvoll. Dieses Werk legt eine sehr gute Grundlage fur eine kunftige detaillierte Beschaftigung mit der Materie. Der intensiven Auseinandersetzung mit der Literatur zur Integrierten Kommunikation und NPOS folgt eine umfassende quantitative Studie., Abstract: Non-Profit-Organisationen (NPOs) leisten einen immensen Beitrag fur die Gesellschaft und geniessen dafur nicht ohne Grund hohe Anerkennung und Sympathie in der Offentlichkeit. Der so genannte Dritte Sektor setzt da an, wo der Handlungsspielraum staatlicher Unternehmen endet und hat sich personell sowie strukturell anderen Herausforderungen zu stellen als gewinnorientierte Unternehmen. Die vorliegende Master Thesis geht auf theoretische Grundlagen der Integrierten Kommunikation ein. zusatzlich wird eine Auswahl der derzeit in der Wissenschaft diskutierten Modelle mit Blick auf das Potenzial Mitarbeitender zusammengetragen, um so Moglichkeiten und Grenzen der Integrierten Kommunikation in dezentral agierenden Non- Profit-Organisationen herauszuarbeiten. Der empirische Teil basiert auf einer Online-Befragung von 500 Non-Profit-Organisationen im Bereich Umwelt und Natur in Deutschland. Sie vermittelt einen Einblick in derzeitige Personal- und Organisationsstrukturen bis hin zur Frage nach dem Stellenwert der Kommunikation in den befragten Organisationen. Die Ergebnisse der Untersuchung fuhren vor Augen, dass auch bei knappen finanz
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Umbruch der Medienwelt," Wozu noch Journalismus?," DuMont fordert Staatshilfen," die Uberschriften dieser Artikel zeigen einen eindeutigen Trend: Die Medien befinden sich in einer Krise. Im ersten Quartal des Jahres 2010 wurden fast 640.000 Tageszeitungsexemplare weniger verkauft als im gleichen Quartal des vorigen Jahres. Das entspricht einem Ruckgang von circa 2,7 Prozent. Zum Beispiel verzeichnet die Bild-Zeitung in den letzten beiden Jahren einen Absatzruckgang von fast 300.000 Exemplaren, was einem relativen Wert von zehn Prozent entspricht. Die ausgewiesene Qualitatszeitung Suddeutsche Zeitung verkauft heute 10.000 Exemplare weniger als vor zwei Jahren, was ungefahr einem Ruckgang von zwei Prozent entspricht. Die Werbeumsatze der Tageszeitungen sind im Vergleich zum letzten Jahr um 13 Prozent gesunken und im Online-Bereich um circa funf Prozent gefallen. Ausserdem setzt sich der Trend fort, dass Tageszeitungen zunehmend Leser an Online-Medien verlieren, weil sie aktueller und kostenfrei sind. GOTZ HAMANN fasst die Lage treffend zusammen: Die alte Welt ist aus den Fugen. Suddeutsche Zeitung und Financial Times Deutschland, Zeitschriften wie Stern und Capital - uberall wird gespart, gekurzt, gekundigt." Die Medienkrise ist nicht bloss eine Folge der Finanzkrise, sondern eben diese hat die Notlage nur vorgezogen. Seit langem ist den Verlagen bewusst, dass sich die Medienlandschaft im Umbruch befindet, aber da die Krise nicht allgegenwartig war, haben sie sich nicht mit ihr befasst. Der Grund fur die Medienkrise ist das wachsende Desinteresse der Gesellschaft fur offentliche Angelegenheiten. Ausserdem wachsen junge Rezipienten mit dem Internet als kostenfreiem Informationsmedium auf, was zu einem fehlenden Interesse an der Tageszeitung fuhrt. Im Online-Sektor nutzen User zunehm
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Magisterarbeit untersucht Plagiathandlungen von Studierenden in der Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Westfalischen Wilhelms-Universitat Munster. Im Zentrum der Analyse steht insbesondere das Plagiieren von Internetliteratur. Es wird erforscht, inwiefern das Medium Internet Plagiatbetrug zu begunstigen vermag. Nach einer profunden Bestimmung des komplexen Plagiatbegriffs werden zunachst allgemeine Auswirkungen des Plagiierens auf akademischer Ebene ergrundet. Sodann widmet sich die Arbeit der Exploration des wissenschaftlichen Plagiatbetrugs unter besonderer Berucksichtigung der Internettechnologie. Vor allem wird untersucht, inwiefern das Internet als Einflussfaktor fur Plagiathandlungen in der wissenschaftlichen Lehre fungieren kann. Anschliessend erfolgt die Vorstellung der Ergebnisse der im Rahmen dieser Arbeit durchgefuhrten Befragung von Studierenden und Dozenten an den Instituten fur Kommunikationswissenschaft (IfK), Politikwissenschaft (IfPol), Soziologie (IfS) und im Historischen Seminar der Universitat Munster. Die Studie zeigt, dass das Plagiieren eine unter den Studenten verbreitete Betrugshandlung darstellt. Uberdies werden mogliche Ursachen und Motive fur Plagiatbetrug ergrundet. Ausserdem werden das Problembewusstsein der Dozenten in Bezug auf studentischen Plagiatbetrug sowie ihr Umgang mit plagiierten Hausarbeiten analysier
Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,4, Universitat Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus der Einleitung: (...) Anfang der 80er Jahre ruckte in der feministischen und historischen Frauenforschung die Thematik der Frau im Nationalsozialismus in den Vordergrund. Ausgehend von den Quellenstudien Annette Kuhns und Valentine Rothes wurden Frauen zuerst einseitig als Opfer eines patriarchalen, extrem frauen- und menschenfeindlichen Mannerregimes betrachtet. Oder die Rolle der Frau in der Widerstandsbewegung untersucht. Ende der 80er Jahre zerbricht Angelika Ebbinghaus mit ihren Ergebnissen uber der aktiven Rolle der Frauen NS-Biopolitik dieses Korsett. Wenn Frauen reaktionare Ziele verfolgten, sind wir es gewohnt, stets das mannliche Geschlecht und dessen Motive dafur verantwortlich zu machen. Eine engagierte Frauenforschung sollte der Frage nachgehen, warum Frauen, die sich den Idealen der ersten Frauenbewegung verpflichtet fuhlten, sich so bruchlos in die sexistische und rassistische Fursorgepolitik des Nationalsozialismus einfugten, ohne nennenswerten Widerstand zu leisten." Bis Ende der 80er Jahre entschuldigte die bundesdeutsche Frauenforschung zumindest partiell" die Beteiligung von Frauen am Nationalsozialismus. (...) Wahrend meiner ersten Recherchen stellte sich heraus, das sich die Zahl der Absolventinnen am damaligen Institut fur Zeitungswissenschaft kontinuierlich erhohte. Eine erste Uberraschung fur mich. Ich hatte nach der ersten Literatursichtung angenommen, eine rucklaufige Tendenz zu finden. Dann stiess ich auf die Anfang der 60er Jahre von Ralf Dahrendorf entwickelte These von der Modernisierung wider Willen." (...) Ich werde zeigen, dass die Absolventinnen des Instituts fur Zeitungskunde keine Opfer waren. Sie waren vielmehr Mitlauferinnen und Taterinnen, in Form geistiger Brandstifterinnen." Sie haben sich zu Schriftleiterinnen ausbilden lassen, in diesem Beruf gearbeitet un
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Publizistik), 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Standig wird der Mensch in den Industriestaaten mit Medienbotschaften konfrontiert, ob durch Printmedien, Fernsehen, Horfunk oder Internet. Nicht immer gelingt es allen Rezi-pienten Realitat und Fiktion auseinanderzuhalten. Dieses Problem betrifft nicht etwa nur Kinder sondern auch Jugendliche und Erwachsene. Als ein Beispiel der letzten Jahre kann der Film Blair Witch Project" angesehen werden (vgl. Pietrass 2005: 101). Auch heute, acht Jahre nach Erscheinen des Films, besteht weiterhin bei einem Teil der Zuschauer Unklar-heit daruber, in wie weit und ob der Film auf Realitat beruht (vgl. Cineclub o.J.). Ende des letzten Jahres sorgte ebenfalls ein missverstandener Fernsehbericht des Senders Radio-Television belge de la Communaute francaise" fur Aufregung (vgl. ZEIT online 2006). In diesem wurde die Abspaltung Flanderns von der Wallonie und damit ein Ende Belgiens verkundet, was laut einer Umfrage des Senders von 89 Prozent der Zuschauer zuerst ge-glaubt wurde (vgl. ZEIT online 2006). War of the Worlds," ein Horspiel von Orson Welles und dem Mercury Theatre on the Air," das eine Attacke Ausserirdischer auf die Vereinigten Staaten von Amerika in Form eines Vor-Ort-Berichts beschreibt, wurde am 31. Oktober 1938 gesendet und rief unter den rund sechs Millionen Zuhorern teilweise ahnliche Zweifel hervor (vgl. Cantril 2005: 3-44, 47). Mindestens eine Millionen Zuhorer waren verangstigt (vgl. Cantril 2005: 47). Pa-nikattacken fuhrten zu unuberlegten Reaktionen, die noch Wochen die Zeitungsmeldungen beherrschten (vgl. Cantril 2005: 62). Besonders hoch war der Anteil derjenigen, die das Horspiel als Nachricht auffassten bei denjenigen, die zu spat einschalteten und die Ankun-digung des Horspiels zu Beginn verpassten (vgl. Cantril 2
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (IFKW Institut fur Kommunikationswissenschaft und Medienforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Immer mehr Menschen konsumieren Nachrichten online. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 informieren sich 61% der Befragten im Internet uber das aktuelle Geschehen. Noch vor einigen Jahren wurde vermutet, dass das Netz einen 'neuen Journalismus' hervorbringt, mit positiven (Partizipation, Gegenoffentlichkeit) und negativen (Fragmentierung der Offentlichkeit, Qualitatsverlust) Folgen. Zwar hat sich gezeigt, dass das neue Medium den klassischen Journalismus nicht grundsatzlich verandert, dennoch muss davon ausgegangen werden, dass im Online-Journalismus andere Dynamiken wirken als in klassischen Medien. Wenn sich gleichzeitig immer mehr Menschen Online-Nachrichtenangeboten zuwenden, ist es unstreitbar wichtig, die Auswirkungen von Veranderungen des Online-Journalismus im Vergleich zu traditionellen Medien aufzuzeigen. Leser haben einen viel starkeren Einfluss auf das Angebot, denn sie zeigen direkt uber Klickzahlen, Kommentare oder 'Likes', welche Artikel gut ankommen und gerne gelesen werden. Entscheiden sie in einem zunehmend okonomisierten (Online-) Journalismus mit, welche Themen in Zukunft in Online-Beitragen aufgegriffen werden? Verandert sich dadurch das Verhalten der Journalisten im Hinblick auf Nachrichtenauswahl? In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, welche Nachrichtenfaktoren im Internet relevant sind. Hat sich das Selektionsverhalten im Online-Journalismus im Vergleich zu den klassischen Medien gewandelt? Welche Nachrichtenfaktoren bevorzugen Rezipienten online im Vergleich zu den klassischen Medien? Obwohl Nachrichtenwerte und -faktoren im Online-Journalismus bereits in Studien uberpruft wurden, und auch in einigen Fallen Vergleiche zwischen den neuen und den klassischen Medien angestellt wurden, sc
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1.0, Universitat Wien (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Forschungsarbeit befasst sich mit dem Metathema Gesundheitskommunikation. Dabei widmet sie sich dem immer wichtiger werdenden Thema der Gesundheitskommunikation im Netz. Die Gewichtung neuer Medien in der allgemeinen Kommunikation und somit ebenfalls in der Gesundheitskommunikation ist in dem letzten Jahrzehnt rapide gestiegen. Dies soll im Theorieteil aufgearbeitet werden. Im Rahmen des praktischen Teils werden Ergebnisse aus qualitativen Leitfadeninterviews prasentiert, die mit Studierenden durchgefuhrt wurden. Studierende sind fur das Forschungsvorhaben die geeignete Zielgruppe, denn sie sind bestens vertraut mit dem Medium Internet, besitzen einen hohen Bildungsstand und sind Hauptnachfrager von digitalen Gesundheitsinformationen. Ausserdem existiert der Kaiser Family Foundation Studie (2001) zufolge, unter jungen Erwachsenen bis 24 Jahren ein gesteigertes Interesse, Gesundheitsinformationen aus dem Internet zu recherchieren. Das Forschungsinteresse besteht darin herauszufinden, ob verschiedene Typen an studentischen Healthcare Seekers unterschieden werden konnen, ob es einen Zusammenhang mit der Internetnutzung fur gesundheitsbezogene Themen gibt. Die Bildung solcher Typen dient zur Kategorisierung des Forschungsfeldes und kann spater als Grundlage fur quantitative Befragungen herangezogen werden. Im nachfolgenden ersten Kapitel soll zunachst einmal auf theoretischer Ebene auf die Massenmedien im Allgemein und das Internet im Speziellen eingegangen werden
Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Lehrstuhl fur Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: ACHTUNG SURRENDER. For you Fritz, ze Euro 96 Championship is over." So titelt die englische Boulevardzeitung DAILY MIRROR am 24. Juni 1996, zwei Tage vor dem EM-Halbfinalspiel Deutschland gegen England. Auf dem Titelbild sind die englischen Nationalspieler Stuart Pierce und Paul Gascoigne zu sehen, schreiend und mit Stahlhelmen. Daneben steht ein Kommentar von Piers Morgan, dem damaligen Chefredakteur der Zeitung. Uberschrift: Mirror declares football war on Germany." Wortwortlich werden in dem Artikel Auszuge aus der Kriegserklarung Englands an Deutschland aus dem Jahr 1939 abgedruckt. Zehn Jahre spater bei der WM 2006 in Deutschland scheint alles anders. Im Ausland und der auslandischen Presse entwickelt sich ein neues positives und von alten Stereotypen befreites Bild der Deutschen. Vor allem die englische Presse macht eine Kehrtwende in ihrer Berichterstattung. Sowohl Qualitats- als auch Boulevardzeitungen sind vom Gastgeberland Deutschland und seinen Einwohnern begeistert. LOVE IS IN THE HERR: England-fans best, say Germans," titelt die SUN am 17. Juni 2006 und berichtet uber die positiven Erfahrungen von tausenden englischen Fans in Deutschland. Doch im Vorfeld der WM 2010 macht wieder eine englische Boulevardzeitung mit Deutschlandfeindlichkeit auf sich aufmerksam. Der DAILY STAR zeigt im Januar 2010 Michael Ballack im schwarzen Ausweichtrikot mit der Uberschrift RETURN OF ZE BLACK SHIRTS," eine Anspielung auf die schwarzen Uniformen der SS. Weiter schreibt die Zeitung: Germany is set to kick up a Reich stink at the World Cup by playing in Nazistyle black shirts." Links neben Ballack findet sich ein Bild von Adolf Hitler. Also alles wieder wie gehabt? Diese Frage will die vorliegende Arbeit klaren. Doch die Blickrichtung soll auch i
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Katholische Universitat Eichstatt-Ingolstadt, Veranstaltung: Journalismus als Beruf, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Journalist kann sich jeder Dahergelaufene schimpfen." ...] kein anderer Beruf attestiert sich so vehement und so unter den Augen der Offentlichkeit eine unzureichende Qualifikation wie der Journalismus." Der Journalismus ist das Auffangbecken fur 'kaputte Typen'." Die Vorstellungen uber die Journalisten und ihre Arbeit sind landlaufig. Dass eine wirklich gute journalistische Leistung mindestens so viel Geist" beansprucht wie irgendeine Gelehrtenleistung, ist nicht jedermann gegenwartig. Dass die Verantwortung eine weit grossere ist, wird fast nie gewurdigt, weil naturgemass gerade die verantwortungslosen journalistischen Leistungen, ihrer oft furchtbaren Wirkung wegen, im Gedachtnis haften bleiben. Die Folge ist ein seit Jahren bestehendes schlechtes Ansehen der Journalisten in der Bevolkerung. Oft werden sie als aufdringliche und sensationslustige Reporter beschimpft. Vor allem Politiker reden immer wieder schlecht uber Journalisten. Enthullungsjournalismus wurde von ihnen wahlweise als Schweinejournalismus" (Oskar Lafontaine), Kloakenjournalismus" (Helmuth Kohl) oder Hinrichtungsjournalismus" (Otto Graf Lambsdorff) diffamiert. Solche Beschimpfungen schuchtern zwar keine Journalisten ein, aber sie schuren Medienverdrossenheit. Das Publikum weiss nicht mehr zu unterscheiden, was Journalisten durfen und was sie tunlichst besser sein liessen. Den Rest an Verwirrung und Verdruss besorgen Journalisten selber. Die Gier nach Schlagzeilen und Exklusivitat verfuhrt zur Sensationslust, der Nervenkitzel geht uber Pietat. Reporter werden zu Voyeuren, brechen hemmungslos Tabus oder beschonigen ungezugelten Exhibitionismus als aufklarerische notwendige Dokumentation. Dabei sollen Journalisten durch die Wahrnehmung ihre
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2, Universitat Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, wie das Fernsehen das politische Interesse von Jugendlichen beeinflusst. Man mochte wissen, in welchem Zusammenhang die Rezeption von Unterhaltungssendungen oder Nachrichtensendungen, die Mediennutzungsdauer, die Partizipation und Partizipationsbereitschaft sowie die Unterschiede von Madchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren, in Hinblick auf das politische Interesse steht.
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, - (Humanistic Communication Research Institute), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese wissenschaftliche Untersuchung und praxisorientierte Konzeptentwicklung soll den noch wenig fortgeschrittenen Prozess hin zu einer substantiellen und wiedererkennbaren Formatbildung der Gottesdienstubertragungen im deutschen Fernsehen voranbringen helfen. Angesichts der beschleunigten medialen Weiterentwicklung und der zunehmenden Konvergenz der Medien wird dazu ein tragfahiger Losungsschritt benotigt. Fur dessen Entwicklung berucksichtigt diese Untersuchung die massgeblichen Positionen aus Kommunikationswissenschaft und Theologie sowie bereits vorhandene empirische Ergebnisse., Abstract: Im TV-Programm der offentlich-rechtlichen TV-Anbieter haben Gottesdienstubertragungen seit Jahrzehnten ihren Platz - entweder als im festen Rhythmus platzierte Serie oder als anlassgebundene Programmangebote. Im Unterschied zu anderen Leisten sind Gottesdienstubertragungen aber bisher noch immer kein originares Fernsehformat geworden. Die Gestaltung solcher Ubertragungen folgt einerseits den Gepflogenheiten und Wunschen der jeweils zustandigen Redakteure und Regisseure, andererseits den Handreichungen der Kirchen und ihrer Beauftragten bei den Programmanbietern. Der zu erarbeitende Entwurf einer Konzeption fur ein konsistentes und erkennbares Format dieser Sendungen soll die jeweiligen Positionen offen legen und in die als Zielsetzung zu betrachtende Formatgestaltung einbringen. Die zugehorige Forschungsfrage lautet: Welche Kommunikationsziele und welche Regiestile konnen dazu beitragen, die Gottesdienstubertragungen im Fernsehen als Formate im Sinne sowohl der Ereignisanbieter als auch der Medienanbieter handhaben und festschreiben zu konnen? Insofern ist dieser Entwurf als eine Aufgabenstellung zur Formatbildung zu verstehen, die hiermit nicht als erreicht betrachtet wird.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Sprache: Deutsch, Abstract: Negative Schlagzeilen uber Lobbying sind in nahezu jeder Zeitung zu lesen.Sie zeigen vor allem, dass Lobbying ein grosses Thema und nicht gerade mit positiven Gefuhlen verbunden ist.Die Bevolkerung assoziiert viel Schlechtes mit dem Begriff. Unterstutzt wird dies nicht zuletzt von den Medien. Dabei ist das Grundkonzept des Lobbyings kein Negatives: Wir leben in einer Gesellschaft, in der moglichst alle politischen Meinungen und die Interessen aller Bevolkerungsgruppen akzeptiert und vertreten werden sollen. Diese Aufgabe liegt bei den einzelnen Parteien, aber auch bei den verschiedenen Interessengruppen, da die heutigen komplexen Gesellschaftsstrukturen eine Hilfe fur die Entscheidungsfindung der Politiker notwendig machen. Die Arbeit der Interessengruppen wird wichtig, wenn politische Entscheidungen getroffen werden sollen, die sich auf die Interessen ihrer Mitglieder auswirken.Lobbyisten verfolgen mit ihrer Arbeit ein klares Ziel: Sie vertreten bestimmte Interessen, um im Endeffekt politische Entscheidungen zu Gunsten ihrer Auftraggeber zu beeinflussen. Das macht ihre Arbeit zu einem wichtigen Gestaltungsmittel in einer Demokratie." Die grundsatzliche Funktionsweise von Lobbying beruht auf gegenseitigem Austausch. Lobbyisten sind meist Experten fur ihr Gebiet bzw. die Interessen ihrer Gruppe. Politiker dagegen konnen gar nicht so umfassend informiert sein, dass sie uber jedes Thema, uber das sie entscheiden mussen, genau Bescheid wissen. Darum benotigen sie Unterstutzung bei der Information und Meinungsbildung. Die Lobbyisten helfen ihnen, indem sie ihr Wissen anbieten. Die Politiker versorgen sie dafur oft fruhzeitig mit Informationen, die den politischen Prozess der Entscheidungsfindung betreffen. Somit kann man nicht pauschalisiert sagen, dass Lobby-Arbeit immer schlecht ist.Eine gute Definition von Lobbying ist die einer
Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,6, Universitat Hamburg (Institut fur Journalistik und Kommunikationswissenschafft), Sprache: Deutsch, Abstract: Euphoriker preisen sie als Kulturrevolution' in den Redaktionen, sehen in ihnen die Zauberformel fur eine erfolgreiche Zukunft der Zeitung. Ulrich Reitz spricht von der Erfindung der edlen Grosskuche," Uwe Vorkotter von einer Kathedrale des Journalismus." Die Rede ist von Newsrooms" modernen, zentralisierten Redaktionen, die mithilfe eines Newsdesk" als Herzstuck' ressort- und medienubergreifend arbeiten. Bislang voneinander unabhangig operierende Arbeitsbereiche werden hier zusammengefuhrt, Themen gemeinsam geplant und in Teams bearbeitet, Inhalte fur Print und Online aufbereitet und zunehmend auch als Audio- und Videoformate produziert. Ziel dieser innovativen Redaktionsstrukturen ist, Barrieren zwischen den Ressorts abzubauen, Kommunikation und Arbeitsablaufe zu optimieren, Themen multiperspektivisch zu erfassen und uber mehrere Kanale auszuspielen, und somit sowohl Effizienz als auch Qualitat zu steigern. Was an der Schwelle zum 21. Jahrhundert begann, hat sich mittlerweile grossflachig zu einem tiefgreifenden Reformprozess entwickelt, der uber Jahrzehnte tradierte Arbeitsweisen umkrempelt. In den Redaktionen werden Wande niedergerissen, um die architektonischen Bedingungen fur die Umstrukturierung zu schaffen. Nicht selten entstehen hierbei Newsrooms gewaltigen Ausmasses. Das Spektrum ist vielfaltig wie die Redaktionslandschaft selbst: Die Modelle reichen von einfachen Produktionstischen bis hin zu Arbeitsbereichen, in denen Dutzende Mitarbeiter verschiedene Ressorts und Plattformen bedienen. Immer mehr Zeitungen verstehen sich nicht langer nur' als gedrucktes Medium, sondern als multimediale Akteure, die ihre Zielgruppen uber mehrere Kanale erreichen wollen. Die Branche reagiert damit auf sinkende Auflagen und Anzeigenerlose sowie den d
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Steinbeis-Hochschule Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Verlage mussen sich im Kontext der digitalen Veranderungen ihrer eigenen Rolle bewusst werden oder diese moglicherweise uberdenken um der Herausforderung des Self-publishings zu begegnen. Die Verlagsgruppe Droemer Knaur hat dies mit der Grundung von neobooks als eigener Self-Publishing-Plattform getan. Exemplarisch kann dieses Geschaftsmodell fur die Umwalzungen im Buchmarkt betrachtet werden.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Technische Universitat Dortmund (Institut fur Journalistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Den Versuch, Qualitat im Journalismus zu definieren, vergleichen Kritiker mit dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Trotzdem konzentriert sich die Qualitats-Diskussion in der medienwissenschaftlichen Literatur grossteils auf die Suche nach sinnvollen Definitionen. Erst allmahlich wird auch die Frage formuliert, wie denn journalistische Qualitat - ungeachtet ihrer Definition - in der Praxis gewahrleistet werden kann. Verglichen mit der Produktions- und Dienstleistungswirtschaft haben die Medien daher einen enormen Nachholbedarf, geht es um Konzepte fur ein systematisches Qualitatsmanagement. Moglicherweise lasst sich der Vorsprung, den die Betriebswirtschaftslehre in diesem Punkt hat, ausnutzen. Diese Arbeit untersucht daher, ob und wie die Qualitatsmanagement-Systeme aus der Produktions- und Dienstleistungswirtschaft auf den Alltag in einem Medien-Betrieb ubertragen werden konnen. Sie diskutiert, welche Massnahmen fur eine solche Ubertragung getroffen werden mussen, welche Konsequenzen sich daraus ableiten und welchen Nutzen diese Ubertragung bringen mag. Dazu gibt sie zunachst den Stand der medien- und den der wirtschaftswissenschaftlichen Qualitatsdiskussion wieder. Danach werden beide Stromungen zusammengefuhrt: Die oftmals abstrakten Forderungen aus Ansatzen wie etwa dem Total Quality Management werden auf die konkrete Ebene des Redaktionsalltags heruntergebrochen. Dies geschieht schwerpunktmassig anhand der DIN EN ISO 9001, einer Industrie-Norm fur die Einfuhrung von Qualitats-Management-Systemen. Dabei zeigt sich, dass die Ansatze aus der "freien Wirtschaft" durchaus im Redaktionsalltag anwendbar sind und bzgl. ihrer Wirksamkeit sehr viel versprechend erscheinen. Es werden beispielsweise die Rahmenbedingungen fur ein optimales Arbeiten und somit einer ho
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,3, Universitat Bremen, Veranstaltung: Medienproduktion: Formen des Journalismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Krieg ist eines der wohl grausamsten Mittel zur Konfliktlosung. Er ist brutal, zerstore-risch und unberechenbar. Fur die Mehrzahl der Menschen ist der Krieg eine schreckliche An-gelegenheit, eine Art der Konfliktbewaltigung, die sinnlos zu sein scheint. Dennoch gibt es ihn, ebenso wie es Menschen gibt, die ihn als einzigen und letzten Ausweg sehen, um einen Konflikt auszutragen und die machtpolitische Uberlegenheit des eigenen Landes unter Beweis zu stellen. Doch wie grausam der Krieg auch sein mag, entscheidend ist, die Augen davor nicht zu verschliessen. Die Graueltaten, die ein Krieg mit sich bringt, sind Teil der Realitat und daher nicht zu verleugnen. Es gilt, der Wahrheit des Krieges ins Gesicht zu blicken, schon allein um unschuldigen Zivilisten den Weg in die Offentlichkeit zu gewahren, die alles verloren haben oder ihr Leben fur die Durchsetzung staatlicher Interessen opfern mussten. Auch ihr Schicksal und ihre Meinungen mussen eine offentliche Beachtung finden. Die Wahrheit ans Licht zu bringen, das ist die primare und verantwortungsvolle Aufgabe der Kriegs- und Krisenberichterstattung. Bei der Verbreitung politischer Interessen spielen die Medien als Vierte Gewalt" eines demokratischen Staates eine besonders entscheidende Rol-le. Sie nehmen Informationen auf und tragen sie in die Offentlichkeit. Ihre Aufgabe ist es, die Burger umfassend uber politische Ereignisse zu informieren und dabei stets verdeckte Wahr-heiten zu enthullen. Damit nehmen die Medien, vor allem im Bereich der Kriegsberichterstat-tung einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft ein. Indem sie uber politische Gescheh-nisse informieren, geben sie dem Burger die Moglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden und angemessene politische Entscheidungen treffen zu konnen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1, Universitat Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Welt um uns hat sich in einer Weise verandert, die uns zwingt, egoistisch zu sein, aber wir konnen uns entscheiden, diesen Egoismus massvoll zu gestalten." (Charles Handy) Ausgehend von der bekannten Feststellung, dass die Werbung als Spiegel der Gesellschaft zu sehen ist, soll im Hinblick auf die zunehmende Individualisierungsdynamik in der Gesellschaft jenen Problemen nachgegangen werden, welche sich moglicherweise durch die Nutzung dieser Dynamik als Mittel der Einflussnahme im Wertebild der Werbung ergeben konnen. Namlich dann, wenn die Werbung nicht mehr lediglich als Spiegel der Gesellschaft, sondern ebenso als Verstarker oder zumindest als Verteidiger gesellschaftlicher Tendenzen und Einstellungen auftritt. Denn dann wurde die Werbung jene Probleme noch zusatzlich verstarken, die auf vielfaltigen Individualisierungstendenzen der letzten Jahrzehnte und egoistischen Einstellun-gen in der Gesellschaft beruhen. In diesem Sinne ist es die Zielsetzung dieser Arbeit, einerseits die Hintergrunde und Auswirkungen dieser Individualisierungsdynamik aufzuzeigen, diese Vorgange transparent und nachvollziehbar zu machen und sie als Mittel der Einflussnahme im Wertebild der Werbung zu erkennen. Ausserdem soll eine empirische Untersuchung Aufschluss uber die konkreten Inhal-te ausgewahlter Werbespots geben und eine Bewertung derselben durch die Rezipienten beinhalten. Auf Basis von Hypothesen sollen die ahnlichen Tendenzen in der Gesellschaft und der Werbung, sowie das Erkennen und die Akzeptanz derselben durch das Publikum gepruft werden. Folgende Forschungsfragen dienen dieser Arbeit demzufolge als Grundlage: 1. In welche Richtung haben sich soziale Werte in der Gesellschaft und in der Werbung entwickelt? 2. Sind in der Werbung dieselben Tendenzen zu erkennen wie in der Gesellschaft? 3. Gibt es relevante Zusammen
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Sprache: Deutsch, Abstract: Stets fordern Krisen strategische Anpassungsleistungen an neu ge- forderte, oft zuvor vernachlassigte Kompetenzen. Der klassische Allround-Journalismus durchschreitet gegenwartig solch eine Krise und steht am Scheideweg sich zu entscheiden zwischen hoherer Qualitat aus Zielgruppensicht oder inflationarer Beliebigkeit. Frei- setzungen zahlreicher Allrounder in den vergangenen Jahren indi- zieren nicht nur gekurzte Redaktionsbudgets, sondern auch, dass Allrounder ihren internen Kunden (d.h. ihren Arbeitgebern) bzw. ihren externen Kunden (d.h. ihren Lesern) nicht genug Wert vermitteln konnten, nicht genug marktfahiges journalistisches In- formations-, Wissens- und Orientierungsprofil. Profillos, beliebig und austauschbar geworden, bussten sie im Zuge der Freisetzung oft nachhaltig an Marktwert ein. Anschliessend beschaftigt mit dem (Wieder-)Aufbau eines existenzsichernden loya- len Kundenkreises mit hohem Kundenwert, verwenden freiberuf- liche Allrounder nun erhebliche Zeitabschnitte auf zuvor nicht sel- ten belachelte Aktivitaten wie Akquise und Organisation, Strate- gieentwicklung und Selbstmarketing, Networking und Profilgebung. Demgegenuber steigt die Nachfrage nach Expertenwissen in der heutigen Wissensgesellschaft, nach Substanz, Profil, Orientierungs- wert, Durchblick nach leserfreundlichem Fachjournalismus. Ge- fragt sind Experten, die die Leidensdruckthemen ihrer Zielgruppen kennen und ihr Fachwissen leserorientiert kommunizieren konnen. Doch nicht jede beliebige Form von Ressortwissen reicht bereits aus, um dauerhaft eine stabile fachjournalistische Positionierung als Ex- perte aufbauen zu konn
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1.0, Katholische Universitat Eichstatt-Ingolstadt, Veranstaltung: Ethik der offentlichen Kommunikation, 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Brennende Papageien, diebische Gorillas, kopulierende Puppen, dumme Arbeitslose, verwesende Zombies oder Jesus mit einer Fernbedienung: Immer wieder reizen Unternehmen in ihren Werbekampagnen die Geschmacksgrenzen der Rezipienten gezielt aus. Denn fur die Werbetreibenden wird es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Spot zu lenken. Am 3. November 1956 wurde das Fernsehen als Werbetrager in Deutschland entdeckt. Der erste Spot wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt und warb fur Persil." Von diesem Tag an, wurde das Programm immer haufiger fur Werbung unterbrochen. Mittlerweile buhlen im deutschen Fernsehen taglich knapp 9000 Werbespots um die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Hinzu kommen die kaum zahlbaren Zeitungs-, Plakat-, Zeitschriften-, Horfunk- und Internetwerbungen. Beachtung finden dabei nur sehr wenige Werbekampagnen. Die Rezipienten sind ubersattigt von zuviel Werbung, die Fernbedienung ist fur sie das ideale Mittel, um unliebsame Werbeunterbrechungen einfach weg zu zappen, Werbeanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften werden grosstenteils uberblattert. Diesem Schwund an Aufmerksamkeit versuchen die Werbetreibenden mit fast allen Mitteln entgegenzuwirken und so die Verkaufszahlen des beworbenen Produktes in die Hohe zu treiben. Sie nutzen sexuelle Anspielungen, brechen Tabus oder schaffen humorvolle Werbeslogans. Immer wieder stosst derart provozierende und ethisch oft fragwurdige Werbung aber auch auf Kritik und Protest in der Offentlichkeit. Allein im Jahr 2005 beschwerten sich 788 Burger und Institutionen beim deutschen Werberat, einem Selbstkontrollorgan der werbetreibenden Wirtschaft, und beanstandeten insgesamt 258
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie sehr ein Interessenkonflikt zwischen privaten Geschaften, wie Nebenjobs oder auch eigenen Unternehmen und politischen Amtern fur Furore sorgen kann, ist uns erst wieder in diesen Tagen vor Augen gefuhrt worden. So haben in einem konkreten Fall mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete Bezuge von der Firma VW erhalten, ohne bei dem Unternehmen beschaftigt zu sein. Es scheint einleuchtend, dass diese Abgeordneten ein besonderes Interesse daran haben, das Unternehmen politisch zu unterstutzen. Auch wenn diese Art der Bestechung bei derzeitiger Gesetzeslage nicht geahndet werden kann, entsteht doch der Eindruck unsauberer, ja, bestecherischer Absichten der Firma VW. Wahrend der Fall hier, an dem Beispiel eines beliebigen wirtschaftlichen Unternehmens, durch die Zahlungen von Geldbetragen eindeutig erkennbar ist, muss man bei der offentlichen Meinungsbildung mancher Massenmedien und den Konsequenzen derselben schon genauer hinsehen, um festzustellen, in wiefern sie in eine bestimmte politische Richtung gelenkt werden. Dass ein Medienunternehmer alles daran setzt, seine Zeitung, bzw. sein Sendeprogramm moglichst weit und moglichst gewinnbringend zu vermarkten, ist nur naturlich und Teil der freien Marktwirtschaft. Wenn jedoch politische Meinungsbildung in Medien und Wettbewerbsvorteile durch Unterstutzung von Politikern eine Rolle spielen, kann das schwerwiegende Folgen fur die Gesellschaft bedeuten. Diese Arbeit wird sich deshalb im Folgenden mit den politischen Strategien von Unternehmern in der Medienokonomie beschaftigen. Dabei wird zunachst ein allgemeiner Umriss des Themas gegeben, in dem die relevanten politischen Strategien naher erlautert werden. Hierbei gilt es herauszustellen, mit welchen Strategietypen sich die Arbeit befasst und inwiefern diese mit
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Universitat Trier, Veranstaltung: Politischer Journalismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Ex Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein Superheld a la Batman (vgl. Tuma 2009), "Retter vom Dienst" (Hamalainen 2009), "Darling des Volkes" (Fischer 2009) oder schlicht der "Burgerkonig" (Demmer et al. 2010a), wenn man den Medien Glauben schenken mag. Das klingt nach Boulevardisierung und BILD-Zeitung, doch alle vier Beinamen sind aus der Zeitschrift Spiegel. Heute wurde kein serioses Printmedium noch so uber Guttenberg schreiben. Im Verlauf der Plagiatsaffare musste Guttenberg seinen Doktortitel ablegen und als Verteidigungsminister zurucktreten (vgl. Beck 2011, S15ff). Er hat seine Glaubwurdigkeit verloren und musste alle seine Amter ablegen. Obwohl Guttenberg nicht mal zwei Jahre Minister war (vgl. Welty 2011), hatte er mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen, als andere Politiker in ihrem ganzen Leben. Im Gegensatz zu den meisten Politikern ist Guttenberg nicht langweilig und grau, sondern ein Medienprofi, der sich in Szene zu setzen weiss. Das macht den Umgang mit ihm fur die Printmedien schwierig. Sogar Berichte des selbsternannten "Sturmgeschutz es] der Demokratie"3 lesen sich wie CSU-Werbetexte (vgl. Engelbrecht 2011b). Daher setzt sich diese Arbeit mit der Berichterstattung des Spiegels und der BILD-Zeitung, den zwei einflussreichsten Printmedien Deutschlands, auseinander (vgl. Schroder 2011). Zunachst werden einige wichtige Begriffe definiert und in den Forschungsstand eingeordnet. Danach wird die politische Berichterstattung beider Medien uber Guttenberg auf Darstellungs-, Entscheidungspolitik und Kampagnenjournalismus hin untersucht und hinsichtlich ihrer Relevanz fur die Medienwissenschaft gepruft
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Technische Universitat Dortmund (Institut fur Journalistik), Veranstaltung: Sportjournalismus, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Studienarbeit wurde von dem bekannten Fernseh- und Sportmoderator Michael Steinbrecher, seit 2009 Professor am Institut fur Journalistik der TU Dortmund, betreut und mit der Note 2,0 bewertet., Abstract: Die Beziehungen, Verflechtungen und Abhangigkeiten zwischen Journalismus und Offentlichkeitsarbeit/Public Relations (PR) werden in der Wissenschaft seit rund 30 Jahren intensiv - und hochst kontrovers - diskutiert und immer wieder in Frage gestellt. Journalisten rumpfen haufig die Nase, wenn sich die PR-Kollegen mit ihrem" Titel schmucken: Journalismus wird als der edle" Beruf der Publizistik empfunden, wahrend PR-Arbeit der Schandfleck der Manipulation" anhaftet. Der gute Journalist sammelt Informationen, pruft die Glaubwurdigkeit der Quellen und ermittelt ihre Motive, um zu einem eigenen Urteil zu gelangen." Der PR-Mann" stellt den naturlichen Feind dar, der die Image-Profilierung seiner Organisation anstrebt. Die vorliegende Studienarbeit beleuchtet PR und Journalismus sowie die Verflechtungen und Konflikte zunachst aus allgemeiner, wissenschaftlich-theoretischer Sichtweise. Anschliessend werden eine teilnehmende Beobachtung und zwei Leitfaden-Interviews mit Pressereferenten eines Fussball- und eines Basketball-Bundesligisten hinsichtlich ihrer sportjournalistischen Besonderheiten ausgewerte |
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