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Books > Language & Literature > Literature: texts > Essays, journals, letters & other prose works > From 1900 > Reportage & collected journalism
Florian Kruger befasst sich in seiner Studie mit dem Erzahlen von Geschichten durch das Public Relations-Management von Unternehmen. Dabei analysiert und diskutiert er "Storytelling" als narrativen Kommunikationsmodus, der Mitteilungen in narrativer Form hervorbringt und so das Identitats-, Aufmerksamkeits- und Deutungsmanagement von Unternehmen unterstutzt. Seine These lautet dabei: Unternehmen benoetigen neben dem Erfolg auf Finanzierungs- und Absatzmarkten auch ein erfolgreiches Kommunikationsmanagement auf oeffentlichen Meinungsmarkten, wo sie in einem zunehmenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Deutungshoheit stehen. Chancen eroeffnen sich fur Unternehmen, die eine gute Geschichte erzahlen und so oeffentliche Aufmerksamkeit und Zustimmung gewinnen koennen.
Central Asia has long stood at the crossroads of history. It was the staging ground for the armies of the Mongol Empire, for the nineteenth-century struggle between the Russian and British empires, and for the NATO campaign in Afghanistan. Today, multinationals and nations compete for the oil and gas reserves of the Caspian Sea and for control of the pipelines. Yet "Stanland" is still, to many, a terra incognita, a geographical blank. Beginning in the mid-1990s, academic and journalist David Mould's career took him to the region on Fulbright Fellowships and contracts as a media trainer and consultant for UNESCO and USAID, among others. In Postcards from Stanland, he takes readers along with him on his encounters with the people, landscapes, and customs of the diverse countries-Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, and Uzbekistan-he came to love. He talks with teachers, students, politicians, environmental activists, bloggers, cab drivers, merchants, Peace Corps volunteers, and more. Until now, few books for a nonspecialist readership have been written on the region, and while Mould brings his own considerable expertise to bear on his account-for example, he is one of the few scholars to have conducted research on post-Soviet media in the region-the book is above all a tapestry of place and a valuable contribution to our understanding of the post-Soviet world.
Kathryn Boi ermittelt ein komplett neues Verfahren zur Dokumentation und Codierung der visuellen Elemente von Fernsehbildern. Dabei betrachtet die Autorin 23 Liveubertragungen der Formel 1 und liefert ein umfangreiches Audio- und Videotranskript im Bereich der Sportberichterstattung. Hier sind neben den verbalen Aussagen der Kommentatoren sekundengenau samtliche Kamerawechsel, Zeitlupen, Einblendungen und Sonderbildformen festgehalten. Aber auch alle wahrend eines Rennens auftretenden unvorhersehbaren Ereignisse, wie z. B. Unfalle und UEberholmanoever, werden so aufgezeichnet. Ausserdem betrachtet die Autorin den Inszenierungscharakter der Formel 1 und belegt, dass bei der mediengerechten Aufbereitung im deutschen Fernsehen der Fokus auf den heimischen Fahrern liegt und Sattigungseffekte zu einer kontinuierlichen Verbesserung der UEbertragungstechniken fuhren.
Publizistik und gesellschaftliche Verantwortung - der Titel der Festschrift fur Wolfgang Donsbach ist das Credo seiner akademischen Tatigkeit. Ob als Hochschullehrer oder als Prasident der International Communication Association (ICA) oder der World Association for Public Opinion Research (WAPOR) standen und stehen die Analyse der Leistungen der Massenmedien fur das politische System, der Stellenwert eines unabhangigen und neutralen Journalismus und einer daraus resultierenden qualitativ anspruchsvollen Berichterstattung im Zentrum seines Schaffens. Das Buch beinhaltet Aufsatze von Weggefahrten und Schulern, die ein gemeinsamer roter Faden eint: Die UEberzeugung, dass Forschung nicht um ihrer selbst willen betrieben werden darf, sondern dann zu rechtfertigen ist, wenn sie sich in den Dienst eines pluralen, demokratischen Gemeinwesens stellt.
Politiker koennen sich in Personality-Talkshows als umgangliche Menschen prasentieren und ein breites, auch politik- und bildungsfernes Publikum ansprechen. Allerdings bergen solche Medienauftritte auch Risiken. In den Interaktionen zwischen Moderation, Redaktion, Gasten und Studiopublikum koennen sich unvorhersehbare Situationen entwickeln und die mediale Inszenierung durch Kameraarbeit, Bildregie und Einspielfilme schreibt dem Geschehen ganz eigene Bedeutungen zu. Die Studie rekonstruiert diese komplexe Logik uber Sendungsanalysen und empirische Feldforschung, inklusive sozialwissenschaftlicher Interviews mit Politikern, Medienakteuren und Beratern.
"Stuttgart 21" wurde zu einer Chiffre fur Burgerproteste und ein Symbol fur "schwindende Akzeptanz" von Grossvorhaben. Eine Reihe von Infrastrukturprojekten wird auch kunftig vor Akzeptanzproblemen stehen. Dieser Band analysiert grundlegende Aspekte des Diskurses uber Akzeptanz und Burgerbeteiligung in der modernen Gesellschaft. Er bietet wissenschaftliche Zugange zu Akzeptanz, Vertrauen, Transparenz und Legitimation sowie Fallbeispiele fur Konflikte in Wirtschaft, Kultur und Politik. Eine Beschreibung von Methoden und Verfahren zur Erlangung besserer Akzeptanz erganzt den Band.
Im Mittelpunkt dieser Analyse stehen die Redakteure bundesdeutscher Tageszeitungsredaktionen, ihre berufsbezogenen Haltungen und Denkweisen vor dem Hintergrund des digitalen Medienwandels. Die Redaktionsbefragung, eine Vollerhebung aller redaktionellen Einheiten, gibt vor allem Aufschluss uber Arbeitszufriedenheit, soziale Verantwortung und die Wertvorstellungen in den betreffenden Zeitungshausern. Sichtbar wird letztlich das Innovationspotenzial der untersuchten Redaktionen.
Der Kulturjournalismus befindet sich im Umbruch. Das klassische Feuilleton steht unter Begrundungsdruck, gleichzeitig wachsen Formate und Zustandigkeiten des Kulturjournalismus. Das vorliegende Buch gibt einen aktuellen Uberblick uber ein zentrales Feld der medialen Arbeit. Die Darstellung reflektiert Kultur- und Rollenverstandnis von Kulturjournalisten, verortet Kulturjournalismus im Beziehungsgefuge zwischen Kulturinstitutionen und Rezipienten. Im Blickpunkt stehen Beispiele gelungener Praxis und die Frage: Wie plant und schreibt man eigentlich guten Kulturjournalismus?"
Noch wahrend der Bundestagswahlkampf 2013 im Gange war, wurde er verschiedentlich als flau beurteilt. Die Kampagne liess Highlights und Innovationen vermissen. Die Forschung zur Wahlkampfkommunikation gewinnt daher ihren Wert vor allem in der Langzeitperspektive, die es moeglich macht zu prufen, ob die oftmals diagnostizierten Trends moderner Kampagnen wie Professionalisierung und Personalisierung zutreffen und ob Verschiebungen in der Rolle und der Bedeutung der klassischen Medien auf der einen und Internet sowie sozialen Netzwerken auf der anderen Seite eintreten. Die Beitrage dieses Bandes analysieren die verschiedenen Mittel der Kampagnenkommunikation, die Berichterstattung der Medien und untersuchen Wirkungsfragen.
Wie gestalte ich Nachrichten strukturell, inhaltlich, sprachlich? Was macht einen guten Leadsatz aus? Die Reihe klassischer Fehler in vielen Meldungen ist schier endlos: Die wichtigste Botschaft wird irgendwo im Text versteckt. Gedankensprunge und uberfrachtete Meldungen verwirren Horer und Leser. Dazu kommen burokratische Substantivierungen, doppelte Verneinung und unnotige Passivkonstruktionen, haarscharf daneben liegende Metaphern, unubersichtliche Zahlensalate, falsche Prapositionen und erklarungsbedurftige Fachbegriffe. Besonders beliebt: der falsche Gebrauch von Indikativ und Konjunktiv in der indirekten Rede. Anhand vieler Beispiele werden die wichtigsten Regeln systematisch erlautert und oft vorkommende Fehler analysiert ein kompaktes Buch fur Nachrichtenredakteure und Pressesprecher, aber auch fur alle, die sich klar ausdrucken wollen."
Mit der Berichterstattung uber Studien produzieren PR-Praktiker und Journalisten routiniert oeffentliche Aufmerksamkeit, die ihnen und ihren Geld- und Arbeitgebern die Durchsetztung von Interessen ermoeglichen sollen. In seiner Dissertation zeigt Jens R. Derksen die Relevanz, die systematisch-empirische Erhebungen - wie wissenschaftliche Untersuchungen, Umfragen, Rankings - fur die Berichterstattung von Medien und die PR von Organisationen haben. Der Autor stellt dar, welche Studien es in die Schlagzeilen schaffen und wie Medien sie thematisieren. Er analysiert Interessen von Journalisten, Medienorganisationen, PR-Praktikern und Auftraggebern und rekonstruiert Mechanismen, die dem Zustandekommen von Studien und der Berichterstattung daruber zugrunde liegen.
Der Stellenwert von Experten, die Ereignisse in den Medien kommentieren und analysieren, wurde in den letzten Jahren immer wieder diskutiert: Greifen Journalisten heute starker auf Expertenquellen zuruck? Wie entstehen mediale Expertenfiguren und welche Interessen verfolgen sie bei Medienauftritten? Brigitte Huber hat zwei Tageszeitungen im Zeitraum 1995 bis 2010 analysiert. Die Ergebnisse weisen auf eine zunehmende Bedeutung von Expertenquellen hin. Auf Basis von Interviews mit Journalisten und Experten zeichnet die Autorin Etablierungsprozesse von medialen Expertenfiguren nach und identifiziert neben kommunikativen Fahigkeiten auch Netzwerke und Vertrauen als zentrale Komponente. Die Motive der Experten, in die Medienoeffentlichkeit zu treten, sind heterogen und reichen von der Bereicherung des oeffentlichen Diskurses bis hin zur Werbung fur eigene Bucher, das eigene Unternehmen oder den Auftraggeber. Journalisten sind gefordert, diese Motive zu hinterfragen und dem Rezipienten transparent zu machen.
Martin Gehr untersuchte Chancen und Risiken von Sprachbildern in journalistischen Texten. Denn wenn ein Politiker Schiffbruch erleidet und ihm daraufhin das Wasser bis zum Hals steht, befinden wir uns auf dem Ozean der Metaphern und Redewendungen. Sie sind im journalistischen Sprachgebrauch alltaglich, werden allerdings zusehends gedankenlos und sinnentleert gebraucht oder wirken stereotyp und aussageschwach. Besonders sensibel zu handhaben sind sie in meinungsbasierten Darstellungsformen wie dem Kommentar, da die Sprache hier zwecks Argumentation personliche Pragungen aufweisen sollte. Belanglose Bilder verhindern jedoch klare Standpunkte. Der Autor analysierte hierfur politische Zeitungskommentare wahrend der Landtagswahl in NRW 2010."
Noch nie war das Ansehen kunstlerischer Persoenlichkeiten so abhangig von medialer Aufmerksamkeit wie heute. Images entstehen und festigen sich in gnadenlosem Tempo - durch PR-Kampagnen, Medien berichte oder Kommentare in Sozialen Netzwerken. Wie viel "Authen tizitat" opfern Kunstler in diesem Ver mark tungsprozess? Koennen Sie ihre oeffentliche Wahrnehmung uberhaupt noch selbst steuern und wie? Welches Verhaltnis entwickeln sie zu ihrem Publikum oder zu Journa listen? Diesen und ahnlichen Fragen gehen 18 Stu dierende der Hoch schule fur Musik, Theater und Medien Hannover in Inter views mit namhaften Musi kerinnen und Musikern der Klassik- und der Pop-Szene nach. Deren angenehme wie unangenehme Erfah rungen mit "OEffent lichkeit" machen begreiflich, was es heisst, Karriere zu machen und ein "Star" zu sein.
Advertorials vermitteln den Eindruck redaktioneller Berichterstattung, sie sind jedoch bezahlte Werbeinhalte und folgen wirtschaftlichen Interessen. Nina Koeberer beschaftigt sich aus normativer Perspektive mit dem Trennungsgrundsatz von Werbung und redaktionellen Inhalten. Aus medienethischer Sicht ist der Anspruch auf Transparenz (und die UEberprufbarkeit von Transparenz) plausibilisierbar und im Rahmen medialer Kommunikation weiterhin zu fordern. In diesem Zusammenhang eroertert die Autorin - unter Ruckbezug auf empirische Ergebnisse -, welche Massnahmen zu ergreifen sind, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Sonderwerbeformen wie Advertorials auf Produzentenseite sowie auf Ebene der Rezipienten zu gewahrleisten.
Fur das Schweizer Fernsehen (SRG SSR idee suisse) stellt sich die Frage nach der Qualitat im Zusammenhang mit seinem Programmauftrag (Art. 24 RTVG) und seiner Rolle als Service public-Unternehmen. Die Konzession der SRG, die den Programmauftrag konkretisiert, stellt demgemass besondere Anforderungen an die Qualitat der SRG-Programme. Vor diesem Hintergrund pruft Suzanne Lischer, welche Merkmale das SRG-Programm aufweisen muss, damit es den Qualitatsvorgaben entspricht und somit seinem Service-public-Anspruch gerecht wird. Die Autorin stellt die Entwicklung und Anwendung eines intersubjektiv nachvollziehbaren Modells, welches die vertiefende inhaltsanalytische Prufung der konzessionsrechtlichen Qualitatsvorgaben fur die SRG-Programme erlaubt, in den Mittelpunkt der empirischen Untersuchung. Sie verdeutlicht, dass sich die vorhandenen Qualitatskriterien und die neu entwickelten Indikatoren in der Empirie bewahrt haben. Die entwickelte Methode erweist sich in unterschiedlichen Forschungskontexten als anwendbar und leistet somit einen weiterfuhrenden Beitrag fur die Fernsehprogrammforschung."
Wenn man Redaktionen als Grenzstellen des Journalismus und PR-Abteilungen als Grenzstellen von Institutionen der Politik, Verwaltung und Wirtschaft versteht, liegt es nahe, nach 'Entgrenzungen' im Sinne einer Beeinflussung oder sogar Steuerung zu fra gen. Aus dieser Perspektive sind die meisten der Studien entstanden, die nach den sicht baren Spuren fragen, die Offentlichkeitsarbeit im Mediensystem hinterlasst. Die Antwort scheint eindeutig. In der bekanntesten deutschen Untersuchung, die von Barbara Baerns durchgefuhrt wurde, wird der Offentlichkeitsarbeit attestiert, sie habe die Themen und sogar das Timing der Berichterstattung unter Kontrolle. Auch in einer Schweizer Studie wurde ermittelt, das Informationsgeschehen werde in erster Linie durch die Pressestellen der Behorden, Verbande und Institutionen deutlich dominiert. Im Lichte neuerer, theoretisch und/oder methodisch anspruchsvollerer Studien lasst sich die These eines dominierenden Einflusses von PR auf die Medienberichterstattung in pauschaler Form jedoch nicht mehr uneingeschrankt aufrechterhalten. Vielmehr ist deut lich geworden, dass das System Journalismus auch hier Resistenz gegen eine Umwelt steuerung aufbringt. Offentlichkeitsarbeit muss schon zu den internen Relevanzhierar chien und Operationsprozeduren passen, wenn sie in der intendierten Weise wirksam werden will. Die Studie "Journalismus in Deutschland" der Forschungsgruppe Journalistik hat in vielfaltigen Zusammenhangen belegt, dass die Journalisten sich selbst am nachsten sind. Ihnen ist zwar durchaus bewusst, dass sie eine Schnittstelle fur vie\faltigste Gruppen und Institutionen bilden, die an der Kommunikation in der Gesellschaft beteiligt sind oder sein wollen. Doch sie sehen diese 'Umwelteinflusse' durchweg als nicht so gravierend an."
Der Band vermitteltein eindruckliches Bild vom Stand der Auslandsberichterstattung im deutschen Fernsehen. Auf der Basis inhaltsanalytischer Untersuchungen, einer Reprasentativbefragung unter deutschen Fernsehzuschauern sowie Leitfadeninterviews mit Journalisten aus den produzierenden Redaktionen werden die Erkenntnisse eines umfassenden Projekts zur Erforschung der Auslandsnachrichten im deutschen Fernsehen diskutiert."
Das Phanomen Fussball produziert mit seinen schnell wechselnden Ereignissen und Idolen fortwahrenden Diskussionsstoff und verfugt uber das Potenzial, Menschen uber alle soziale Schichten hinweg zu faszinieren. Fussball erzahlt heute globale Geschichten und inszeniert sich auf allen Kanalen als mediales Spektakel, dem (fast) keiner entkommen kann. Marcus Bolz untersucht vor dem Hintergrund der zunehmenden Professionalisierung und Kommerzialisierung des Fussballbetriebs, wie sich die Arbeit und die Selbstwahrnehmung von Sportjournalisten verandert haben. Anhand einer redaktionellen Arbeitsprozessanalyse untersucht er die zahlreichen Maxime und Praktiken deutscher Fussballjournalisten und konfrontiert Spieler, Trainer und Fans mit den Ergebnissen. Er zeigt, dass diese von der Kultur der Fussballberichterstattung teilweise eine ganz andere Vorstellung haben als die untersuchten und befragten Journalisten."
Die Integration von Theorie und Praxis" gilt als das Grundprogramm von Journalistenausbildung. Um aber mithilfe dieser Formel Curricula prazise analysieren oder planen zu konnen, bleibt der bisherige Praxis-Begriff zu vieldeutig. Die Studie zerlegt ihn: in aristotelische Praxis als Handeln in Eigenverantwortung und die ebenfalls altgriechische Techne als berufliche Techniken. Aus Praxis, Techne und Theorie in Journalismus, Journalismusforschung, externen Disziplinen und Alltag entsteht ein trennscharfer Begriffsplan des Lerngeschehens" mit zwolf Feldern. Deren ausgewogenes Vorkommen definiert einen neuen Begriff von Integration. Vier Experimente mit Journalistik-Curricula in Deutschland und den USA belegen die analytische Leistungsfahigkeit des Entwurfs. Versucht wird eine terminologische Grundlegung von Curriculumsforschung in der Journalistik auf die Industrienorm DIN 2342 Begriffe der Terminologielehre.""
For avid readers and the uninitiated alike, this is a chance to reengage with classic literature and to stay inspired and entertained. The concept of the magazine is simple: the first half is a long-form interview with a notable book fanatic and the second half explores one classic work of literature from an array of surprising and invigorating angles.
Der Partizipative Journalismus ist auch rund 15 Jahre nach Entstehung der ersten Weblogs weiterhin auf dem Vormarsch. Angesichts der zunehmenden Prominenz seiner Plattformen (z.B. "Bildblog," "GuttenPlag Wiki," "Twitter" und "Wikileaks") stellt sich die Frage nach der Qualitat des Partizipativen Journalismus im Web mit besonderer Brisanz. Bevor sich Sven Engesser dieser zentralen Frage widmet, definiert er die dazugehorigen Begriffe, klassifiziert den Gegenstand und entwickelt ein integratives Qualitatskonzept, das sich auf 30 theoretisch abgeleitete Kriterien stutzt. Anschliessend analysiert er empirisch die Qualitat von uber 100 Plattformen des Partizipativen Journalismus aus aller Welt und erklart sie mithilfe inhaltlicher und organisationaler Einflussfaktoren. Die untersuchten Webangebote lassen sich zu drei Gruppen ( Exklusive Themenseiten," Lokale Medienspiegel" und Kommerzielle Spielwiesen") zusammenfassen, die spezifische Starken und Schwachen aufweisen. Ausserdem offenbaren sich zwischen den Qualitatskriterien interessante Wechselbeziehungen. Insgesamt bietet die Arbeit einen aktuellen Uberblick uber den Stand der internationalen Forschung und liefert aufschlussreiche Erkenntnisse zum Verstandnis von Partizipation, Journalismus und Qualitat." |
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