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Books > Language & Literature > Literature: texts > Essays, journals, letters & other prose works > From 1900 > Reportage & collected journalism
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Humboldt-Universitat zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor einiger Zeit machte in den USA eine Schlagzeile die Runde. Weniger in den nationalen Tageszeitungen wohlgemerkt, da diese selbst zum behandelten Thema wurden, im Internet jedoch kursierte die Meldung auf allen mehr oder weniger wichtigen Plattformen: Der US-Wahlkampf hatte sich gerade seinem Ende geneigt, da veroffentlichte das amerikanische Pew Research Center eine Studie, welche untersuchen sollte, mittels welcher Kanale die US-Burger an ihre tagesaktuellen Informationen gelangen. Das Resultat war uberwaltigend und erschutternd zugleich: von einstmals 24% der US-Amerikaner, die im Vorjahr das Internet als Hauptnachrichtenquelle angesehen hatten, schnellte die Zahl derer, die sich vornehmlich im Web uber das aktuelle Geschehen informieren auf 40% hinauf. Der Obama-Effekt hat so gesehen mit voller Wucht in die amerikanische Informationsgesellschaft eingeschlagen. Die Tageszeitung als Informationsmedium ersten Grades scheint vom Internet endgultig uberholt worden zu sein - konkret um immerhin funf Prozentpunkte. Und seitdem: der US-Zeitungsmarkt kollabiert. Gelder und Personalbestande werden geschropft, hochrangige Journalisten, wie der Money-Chefredakteur Eric Schurenberg sehen sich zum Arbeitsplatzwechsel gezwungen und Blogger wie Michael Hirschorn beschworen bereits sehr glaubwurdig das Print-Ende von so bedeutenden Tageszeitungen wie der New York Times. Bereits jetzt ist hierzulande ein deutlich positiver Trend bei der Rezeption von Internetangeboten im Vergleich zur Tageszeitung zu verzeichnen. Ob Internet dabei mit Onlinejournalismus gleichgesetzt werden kann, ist eine Frage die es zu untersuchen gilt. Die Vermutung jedenfalls ist, dass auch in Deutschland das Internet massiv an Reichweitenzuwachs gegenuber den Tageszeitungen gewinnt - und der in ihm enthaltene Journalismus folglich eben
Studienarbeit aus dem Jahr 1988 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,5, Technische Universitat Dortmund (Institut fur Journalistik), Veranstaltung: Kommunikationswissenschaften: "Kommunikationstheorien," Sprache: Deutsch, Abstract: George Herbert Meads Theorie des Sozialbehaviorismus, so wie er sie in seinem Werk Geist, Identitat und Gesellschaft" darstellt, wurde in seiner Vielfalt vom Symbolischen Interaktionismus bisher nicht erschopfend behandelt. Mead war ein aussergewohnlich genauer empirischer Beobachter und Geist, Identitat und Gesellschaft" stellt die Sammlung all dieser Beobachtungen dar. Grosse Defizite zeigt sein aus Vorlesungsmitschriften nach seinem Tod von begeisterten Studenten erstelltes Buch leider im logischen Aufbau und der Systematik. Ich habe vor Beginn der Arbeit, um diesen logischen Aufbau rekonstruieren zu konnen, seine Einzelaussagen aus dem Gesamtbuch exzerpiert und versucht die logische Reihenfolge seiner Gedanken anschliessend in einer neuen Systematik zusammenzusetzen. Meines Erachtens wurde die Theorie des Sozialbehaviorismus deshalb nicht fertig, weil Mead zu keinem klaren Ergebnis der Definition der Phasen der Identitat kam. Ich habe daher, nach langer Suche nach dem Hauptwiderspruch, die Begriffe physiologische und rationalistische Identitat eingefuhrt. Beide Identitaten existieren in der Gesellschaft existieren und die rationalistische Identitat steht in einer Beziehung zur Entstehung des Patriarchats. Das Bewusstsein uber die zwei Geschlechter und das Bewusstsein uber die mannliche Zeugungsfunktion muss in der sozialen Evolution eine zentrale Rollte gespielt haben. Meines Erachtens sollte das Rohmaterial Meads nach weitestmoglicher Systematisierung (diese Arbeit stellt einen Versuch in diese Richtung dar) mit anthropologischen Theorien verglichen und mit den Theorieansatzen zur Entstehung des Patriarchates verbunden werden. Ich bin uberzeugt, dass eine solche Untersuchung der sozialen E
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Entstehen des dualen Rundfunksystems und dem Sendestart von RTL plus am 2. Januar 1984 bekam das o ffentlich-rechtliche Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland Konkurrenz. Diese zeigt sich vor allem in der Programmgeschichte der Sender. Wa hrend die o ffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF hauptsa chlich informieren wollen, haben sich die privaten Sender versta rkt fu r Entertainment der Zuschauer entschieden. Sichtbar erkennen lassen sich diese Unterschiede in der Programmplanung einerseits, aber auch in den verschiedenen Formaten der Nachrichtensendungen der einzelnen Sender andererseits. Aus der Nachrichtenkompetenz der Sender werden Faktoren wie Vertrauenswu rdigkeit, Ernsthaftigkeit oder Verla sslichkeit abgeleitet, welche die Zuschauer auf das gesamte Programm des Senders projizieren. Da die Inhalte der Nachrichten ta glich wechseln bleiben nur wenige Dinge konstant und sind daher umso entscheidender, vor allem Sendeplatz, Aufbau und Pra sentation der Sendung und Moderation. (Eick 2007, S. 79) Inhalt der vorliegenden Arbeit wird es daher sein, eine Analyse der drei Grundformate der Nachrichtensendung - Sprechersendung, Nachrichtenjournal und News Show - der Sender ARD, ZDF und RTL in den Bereichen der Sprachanalyse und Wortwahl sowie der Verwendung von Textsorten und dem inhaltlichen und gestalterischen Aufbau der Sendungen durchzufu hren. Die Arbeit beginnt mit dem Darlegen der in Fernsehnachrichten eingebundenen Textsorten, wird dann einen U berblick u ber die drei Grundformate der Nachrichtensendung geben. Im Folgenden gibt es einen kurzen Abriss u ber die Programmgeschichte der drei grossen deutschen Fernsehsender ARD, ZDF und RTL, um auf die vergleichende Analyse der Nachrichtensendungen Tagesschau, heute Journal und RTL aktuell u ber zu leiten. Die Analyse richtet sich dabei
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Universitat Wien (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Bakk 2 - Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Amoklaufe von Jugendlichen wie der Fall Winnenden im Marz des Jahres 2009 lassen immer wieder Stimmen innerhalb der Gesellschaft nach strengeren Gesetzen und einer starkeren Kontrolle von Gewaltdarstellungen in den Medien laut werden. In ihren Anfangen ging die Medienwirkungsforschung von einer meist negativen Auswirkung der Medien Radio und Kino auf RezipientInnen aus. Dieser Eindruck wurde durch politische Propaganda und den Erfolg professioneller Werbung wahrend des ersten Weltkriegs noch verstarkt. Gemass dem Reiz-Reaktions-Modell schienen Medien in der Lage zu sein, Gesellschaften gleichschalten' zu konnen. Zur Bestatigung dieser Thesen wurden wahrend der 20er Jahre schliesslich die Payne Fund Studies durchgefuhrt. Carl I. Hovland fuhrte mit seinem Forschungsteam in den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts Untersuchungen bezuglich der Wirkungen von Massenmedien auf die personlichen Einstellungen von RezipientInnen durch. Die Wirkung von Medieninhalten wird den Studien zufolge durch die Wahl der einseitigen vs. der zweiseitigen Argumentation, die Anordnung der Argumente, furchterregender Appelle, der Glaubwurdigkeit der Quelle sowie dem Sleeper-Effect bestimmt und beeinflusst. In seinen Studien knupfte Jurgen Grimm an die differenziertere Betrachtungsweise der Wirkung von Gewaltdarstellungen in Medien an. Als Ergebnis lasst sich festhalten, dass Unterschiede zwischen der Wirkung Sauberer' und Schmutziger' Gewalt bestehen, dass die Dramaturgie eines Films immer auf ein befriedigendes Filmende hin gerichtet sein sollte, sowie, dass die RezipientInnen primar die Perspektive des Opfers, nicht die des Taters einnehmen. Von dieser Annahme ausgehend sind die RezipientInnen fahig zu einer Logik negativen Lernens', indem sie F
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Spielfilme erzahlen Geschichten, Dokumentarfilme zeigen die Wirklichkeit. Wie viel Wahres steckt (noch) in dieser Unterscheidung und wie sinnvoll und zulassig ist eine solche Grenzziehung uberhaupt (noch)? Filme die, wie Der Baader-Meinhof-Komplex1, vorgeben auf wahren Begebenheiten" zu beruhen, (vgl. Kap.3.2 Der Baader-Meinhof-Komplex") mussten sich schon immer der Frage nach ihrer Wirklichkeitsnahe stellen, stehen grundsatzlich unter dem Druck der Authentizitatserwartung des Publikums. Wahrend eben dieses fruher hauptsachlich ins Kino ging, um der realen Welt zu entfliehen, scheint seit einigen Jahren der Hunger nach Wirklichkeit auf der Leinwand oder dem Fernsehbildschirm immer grosser geworden zu sein (vgl. Kap.2.3: Die Droge Wirklichkeit - Das Erfolgskonzept der Chimaren). Doch wird dieser angebliche Boom" von Filmen getragen, die das ursprungliche Ideal des Dokumentarischen, namlich nichts als die Wirklichkeit abzubilden, verfehlen: Auf etlichen Fernsehsendern geistern Vertreter dieser Gattung - wenn es denn (noch) eine ist - unter verschiedenen Labeln umher: Doku-Drama," Fake-Doku," Doku-Soap," Essayistischer (historischer) Film, dokumentarische Filmerzahlung. Die Liste der Begriffe mit denen das Vordringen des Fiktionalen in die dokumentarischen Genres beschrieben wird, ist lang. Und offenbar haben sie einen Zugang zum Massenpublikum gefunden, der dem Dokumentarfilm immer verwehrt war. Ein Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, was diese Mischformen so erfolgreich macht. (Kap.2.3: Die Droge Wirklichkeit - Das Erfolgskonzept der Chimaren
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Universitat Leipzig (Journalistik und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Neue Medien, Web 2.0, Bewegtbild Internet, Streams, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: reichhaltige Informationen, Schaubilder, Grafiken, uber 3000 Videos ausgewertet 200 Seiten Anhang gibt es bei Kauf der Arbeit per Mail noch dazu. [email protected], Abstract: Im Rahmen der Diplomarbeit Bewegtbild auf Nachrichtensites: Neuer Journalismus oder alter Hut" wurden mittels eines dreidimensionalen Forschungsdesigns die inhaltlichen und formalen Spezifika von weboriginarem Bewegtbild einer Nachrichtensite am Beispiel von SPIEGEL Online untersucht. Zudem galt es, ein Qualitatsprofil des Ressorts SPIEGEL Online Video zu skizzieren und in nutzungsspezifischer Hinsicht einen Zusammenhang zwischen dessen Angebot und Nachfrage zu diskutieren. In einem ersten Schritt wurde in einer quantitativen Inhaltsanalyse das Angebot von SPIEGEL Online Video mit den Hauptnachrichtensendungen der ARD Tagesschau (20 Uhr) und RTL aktuell (19.30 Uhr) verglichen. In einem Untersuchungszeitraum von vier Wochen wertete der Autor so mehr als 1300 Nachrichten-Videos aus. Anschliessend wurden der Chefredakteur von SPIEGEL Online sowie die CvDs des Video-Ressorts in einem ausfuhrlichen qualitativen Leitfadeninterview befragt. Zudem galt es, die Nutzungsdaten der inhaltsanalytisch ausgewerteten Videos von SPIEGEL Online zu analysieren. - Nackte Stewardessen, Raser auf der Reeperbahn und ein mysterioser Mordvorwurf aus dem Jenseits - das waren im Fruhjahr 2009 die Top-Videos auf Deutschlands reichweitenstarkster Nachrichtensite SPIEGEL Online. Jedes der drei kurzen Filmchen generierte innerhalb eines Monats mehr als 400 000 Page Impressions. Klassische Nachrichten-Videos aus Politik und Wirtschaft hingegen kamen nicht einmal auf die Halfte dieser Klickzahlen. Kurz, boulevardesk und belanglos - sieht so etw
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,1, Universitat Leipzig (Institut fur Kommunikations- und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Diplomarbeit liefert Erkenntnisse uber die Darstellung von Sexualitat in den Medien und uber den aktuellen Forschungsstand. Zwei Ausgangsfragen sind zentral: Gibt es in unserer sexualisierten Medienlandschaft eine seriose journalistische Berichterstattung, die auch vormals tabuisierte Themen zur Sexualitat umfassend und ausgewogen artikuliert? Und: Wie ist die mediale Darstellung von Sexualitat bereits wissenschaftlich erfasst respektive welche Forschungslucken bestehen noch? Das Ziel ist ein Ubersichtsatlas," der die vorhandene wissenschaftliche Literatur analysiert und kategorisiert., Abstract: Die Diplomarbeit Berichterstattung uber Sexualitat: Zwischen Tabu und Pornografisierung" liefert Erkenntnisse uber die Darstellung von Sexualitat in den Medien sowie uber den aktuellen Forschungsstand zur Thematik. Dabei sind zwei Ausgangsfragen zentral fur die Untersuchung: Gibt es in unserer sexualisierten Medienlandschaft eine seriose journalistische Berichterstattung, die auch vormals tabuisierte Themen zur Sexualitat umfassend und ausgewogen artikuliert? Und: Wie ist die mediale Darstellung von Sexualitat bereits wissenschaftlich erfasst respektive welche Forschungslucken bestehen noch? Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Ubersichtsatlas" zu schaffen, der die vorhandene wissenschaftliche Literatur zum Thema Sexualitat und Journalismus / Medien" analysiert und kategorisiert. Dazu wurden 87 wissenschaftliche Studien, Aufsatze und Monographien aus den Jahren 1985 bis 2010 gesichtet, inhaltlich erschlossen und bewertet. Eine Ausnahme zum vorgegebenen Zeitraum bildet die Analyse von zwei Werken aus den Jahren 1977 und 1980. Insgesamt erwiesen sich 31 Publikationen als relevant sowie thematisch passend. Sie wurden anhand einer Literaturanalyse erortert
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Immer mehr Zeitungsverleger bieten auf ihrem lokalen Internetauftritt Web-TV an. Waren es in Deutschland im Jahr 2008 noch 400 Bewegtbild-Plattformen, stieg die Anzahl der Video-Angebote im Jahr 2009 auf 498. Damit ergibt sich fur lokale Fernsehsender eine neue Wettbewerbssituation. Doch kann die journalistische Qualitat solcher Low-Budget-Web-TVs bei den teuer produzierten offentlich-rechtlichen Lokalbeitragen mithalten? Diese Studie hat die Einhaltung journalistischer Qualitatsdimensionen beim Web-TV des Kolner Stadtanzeigers mit der WDR-Lokalzeit aus Koln verglichen. Wahrend des vierwochigen Beobachtungszeitraums kristallisierte sich heraus: Lokales Web-TV bietet viele Moglichkeiten. Nur die Umsetzung lasst derzeit haufig zu wunschen ubrig.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,5, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Kommunikationswissenschaft (ZW)), Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Daneben beschaftigt sich die Literaturwissenschaft mit der Textualitat von Kinofilmen, die Theaterwissenschaft widmet sich der Dramaturgie und Schauspielfuhrung, die Amerikanistik untersucht vorrangig den US-amerikanischen Film im Hinblick auf kulturgeschichtliche Aspekte und in der Musikwissenschaft wird die Funktion und Wirkung der Filmmusik diskutiert. Gerade ein Fach, das sich als interdisziplinare Sozialwissenschaft versteht und sich haufig soziologischer, psychologischer oder politologischer Aspekte zur Klarung komplexer Fragestellungen bedient6, sollte die Bedeutung des Films nicht unterschatzen. Journalisten tauchen in den unterschiedlichsten Filmgenres auf. Aus Sicht der Kommunikationswissenschaft wird es dann interessant, wenn ein Journalist oder eine Journalistin eine zentrale Rolle in einem Film einnimmt und durch sein/ ihr journalistisches Handeln die Geschichte des Films direkt oder indirekt beeinflusst. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem Bild der Journalisten im Spielfilm der 90er Jahre. Im theoretischen Teil wird die Grundlage fur die Untersuchung gelegt indem zuerst das Berufsbild Journalist," sowie haufig verwendete Begriffe wie Image" und Stereotyp" kurz umrissen werden. Danach wird der Untersuchungsgegenstand Film" eingegrenzt. Daran schliesst sich ein kurzer Uberblick uber die Geschichte des Journalisten im Spielfilm, sowie die nicht zu vernachlassigende Genrediskussion an. Danach werden mehrere mogliche theoretische Herangehensweisen an das Medium Film dargestellt. Im empirischen Teil werden zuerst die Forschungsfragen formuliert, danach das Forschungsdesign erlautert. Nach den Filmanalysen folgt eine Darstellung der Ergebnisse, sowie deren kritische Diskussion. Die Arbeit hat ihren kommunikationswis
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Universitat der Kunste Berlin, 76 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Der Blick auf verschiedene Unternehmen zeigt, dass vielerorts Rationalisierungsmassnahmen durchgefuhrt werden (mussen), um wirtschaftlich konkurrenzfahig zu bleiben. Auch die Budgets fur die Pressearbeit werden dabei immer wieder in Frage gestellt und reduziert. Um dem entgegen zu wirken wird bisweilen versucht, den Erfolg der Pressearbeit zu messen und ihn als Rechtfertigung des Budgets zu nutzen, mit mehr oder minder grossem Erfolg. Ziel der vorliegenden Arbeit kann es weder sein, eine allgemeingultige Bestatigung fur Pressearbeit geben, noch in jedem Fall ihr Budget zu rechtfertigen; dieser Anspruch soll auch nicht erhoben werden. Vielmehr soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, welche Wirkung Pressearbeit hat, ob ihr Erfolgtatsachlich messbar ist und wie es sich auf die Berichterstattung der tagesaktuellen Medien auswirkt, wenn keine aktive Pressearbeit betrieben wird. ..
In der Bundesrepublik Deutschland spielen uber sechs Millionen Fussballer aktiv im Verein, die modernen Bundesligastadien sind an Spieltagen nicht selten bis auf den letzten Platz gefullt und die Begeisterung fur des Deutschen liebsten Sport scheint, betrachtet man die Stimmung wahrend der Weltmeisterschaft 2006 und der Europameisterschaft 2008, kontinuierlich zuzunehmen. Die Integrationskraft des Fussballs hat den zeitweiligen Proletariersport offensichtlich zu einem Event fur alle werden lassen. Der Fussball weckt die Aufmerksamkeit vieler und dient zunehmend als Projektionsflache fur die unterschiedlichsten politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Erscheinungen. So wie der Fussballsport selbst, wandelt sich auch die mediale Berichterstattung, die sich mit ihm beschaftigt - ob im Rundfunk, im Internet oder den Printmedien. Jahrzehntelang war die Landschaft der Fussballzeitschriften gepragt durch das bereits 1920 gegrundete und 1951 nach siebenjahriger Unterbrechung neu aufgelegte kicker-Sportmagazin." Der Inhalt ist aktuell und sachlich. Dem gegenuber sind im deutschen Sprachraum, gerade in den vergangenen neun Jahren, neue journalistische Zeitschriftenformate entstanden, die den Fussball uber den tagesaktuellen Tellerrand hinweg intellektuell, emotional und mit einem Augenzwinkern beleuchten und aufbereiten. Die zwei bekanntesten und von der Druckauflage starksten Vertreter dieses Genres sind 11 Freunde - Magazin fur Fussball-Kultur" aus Berlin und ballesterer fm - Das Magazin zur offensiven Erweiterung des Fussballhorizonts" aus Wien. Beide Publikationen verfolgen das Konzept, leidenschaftlich und kritisch uber den Fussball zu berichten. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, was diese beiden Zeitschriften inhaltlich, gestalterisch sowie strukturell besonders macht und in welcher Form sie sich von einander und von Publikationen wie dem kicker" unter
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,5, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Obamania hat Amerika ergriffen - und das nicht erst seitdem Barack Obama zum ersten schwarzen Prasidenten der USA gewahlt worden ist. Schon zu Wahlkampfzeiten zog der Senator aus Illinois die Massen in seinen Bann. So mobilisierte 1,5 Millionen freiwillige Helfer und sammelte 780 Millionen Dollar an Spendengeldern - so viel wie kein Prasident zuvor. Die Medien bezeichnen ihn als Messias" (The Economist), BarackStar" (TIME Magazine) oder Menschenfanger" (DER SPIEGEL) - die Obama-Euphorie scheint keine Grenzen zu kennen. Eine Erklarung fur das Phanomen der Obamania konnte die genauere Betrachtung seines von den Medien oft erwahnten Charismas liefern. Was genau macht Obamas Charisma aus und war er vielleicht sogar auf die Medien angewiesen, um sein Charisma gewinnbringend einzusetzen? Diese Fragen stehen im Zentrum der vorliegenden Bachelorarbeit und sollen dabei helfen, zu untersuchen, wie Barack Obama zu so grosser Popularitat gelangen konnte. Max Weber war der erste Wissenschaftler, der sich aus soziologischer Sicht dem Begriff Charisma" genahert hat. Deshalb wird Webers Konzepts der charismatischen Herrschaft" naher betrachtet und auf Barack Obama angewandt. Anschliessend wird der Begriff Charisma" dem Medienzeitalter angepasst. Dabei wird ein kurzer Abriss zum Verhaltnis von Politik und Medien in der heutigen Zeit helfen, Kriterien zu definieren, die ein charismatischer Politiker heutzutage erfullen muss. Die Forschung geht aktuell davon aus, dass Politik und Medien in einem starken Abhangigkeitsverhaltnis stehen und Mediencharisma" deshalb zu einer wichtigen Machtressource in der Politik geworden ist. Eine genaue Definition des Begriffs Mediencharisma" existiert bislang jedoch nicht und soll deswegen erarbeitet werden. Darauffolgend soll gezeigt werden, inwiefern Barack Obama mediales Ch
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Universitat Bremen (Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Nachrichten im Fernsehen werden immer wichtiger. Sie informieren die Menschen, geben ihnen Orientierung und eine Art eigenen Blickwinkel Ereignisse auf der ganzen Welt zu betrachten. Aber wer oder was entscheidet eigentlich, wann eine Nachricht zur Nachricht wird bzw. ob sie letztendlich ausgestrahlt wird oder nicht? Seit den 20er Jahren befassen sich Forscher wie Walter Lippmann (1922) nun schon mit dieser Frage und entwickeln immer wieder neue Theorien, die immer komplexer werden. Immer mehr Faktoren kommen hinzu, immer detaillierter werden diese aufgeschlusselt und beschrieben. Ein Faktor allerdings, welcher meiner Meinung nach eine sehr entscheidende Rolle im heutigen Medienzeitalter spielt, wurde bis vor einigen Jahren vollig vergessen - das Bild. Erst 2003 taucht das Bild erstmals konstant als Nachrichtenfaktor in Der Wert von Nachrichten im deutschen Fernsehen" von Georg Ruhrmann, Jens Woelke, Michael Maier und Nicole Diehlmann auf. Diese Studie, welche sich mit dem Wandel von Fernsehnachrichten, deren Selektion und Publikation befasst, wird somit das zentrale Werk fur meine Hausarbeit sein. Grundannahme hier ist dass in den letzten 15 Jahren aufgrund okonomischer und technischer Entwicklung - Stichworte sind hier Kommerzialisierung und Digitalisierung - eine Reihe von Veranderungen bei Fernsehnachrichten zu beobachten sind" (Maier et al. 2003, 13). Die Annahme, dass in immer kurzerer Zeit, von immer weniger Journalisten, immer mehr Nachrichtenplatze gefullt werden mussen, wird auch in anderen Studien, wie z.B. Die Souffleure der Mediengesellschaft" (Weischenberg 2006) belegt. Auch der aktuelle Trend hin zum Infotainment, wie er in Werken wie Infotainment: Fernsehnachrichten zwischen Information und Unterhaltung" (Wittwen 1995) oder Infotainment: zwischen Bildungsanspruch und Pu
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1, Hochschule Mittweida (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der fortschreitenden technischen und inhaltlichen Ausbreitung des Internets gehen immer mehr Menschen online und nutzen das Netz fur soziale Kontakte und als Informationsquelle. Seit dem Web-2.0-Zeitalter sind die Nutzer mit wenigen Klicks sogar selber in der Lage, Inhalte wie Texte, Videos und Bilder zu generieren, bearbeiten, verteilen und damit einer breiten Masse zur Verfugung zu stellen. Social-Media-Anwendungen wie Onlinetagebucher, Wikis und Social Networks dienen dabei als technische Plattform und zeigen die Bandbreite an Handlungsmoglichkeiten, die mit den neuen Kommunikations-formen einhergehen. So erlauben sie jedem Nutzer zu Burgerjournalisten" zu werden, die neben oftmals privaten Belanglosigkeiten durchaus auch journalistisch wertvolle Nachrichten veroffentlichen. Diese neue Art der Informationsvermittlung sorgt nicht nur fur eine Konkurrenz zu den klassischen Medien (Print, Fernsehen, Radio), sondern auch fur ein verandertes Aufgabenprofil und Rollenbild der dafur arbeitenden Journalisten. Sie werden nicht mehr vorzugsweise auf die Meldungen der abonnierten Nachrichtenagenturen schauen, sondern sich kunftig verstarkt Anregungen und Hinweise von der vernetzten Leserschaft im Internet holen, die daruber hinaus die Kontrollfunktion wahrnimmt. Besonders, wenn Journalisten in ihrer Arbeit eingeschrankt sind, konnen Informationen, welche Nutzer uber die sozialen Plattformen verbreiten, wichtige Quellen sein. Der Mikroblogging-Dienst Twitter erlangte hier in jungster Zeit die grosste Aufmerksamkeit und ist deshalb Gegenstand der folgenden Untersuchung. Ziel der Bachelorarbeit ist heraus zu finden, inwieweit Social-Media-Plattformen als Recherchequelle eine Rolle fur die journalistische Tatigkeit spielen. Anhand des Vergleiches von Twitter als Mikroblogging-Dienst mit dpa als klassische
Moderne Gesellschaften zeichnen sich unter anderem durch Wertepluralismus und eine stark differenzierte Arbeitsteilung aus. Daher sind sie unweigerlich durch zahlreiche Konflikte gepragt, in denen verschiedene Interessengruppen danach streben, ihre Ziele zu verwirklichen. Bestes Beispiel fur derartige Auseinandersetzungen ist das bundesdeutsche Parteiensystem, in dem die unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie unsere Gesellschaft zu regieren sei, institutionalisiert sind. Weil Konflikte im schlimmsten Fall dazu fuhren, dass eine Gesellschaft auseinander bricht, besteht ein gesamtgesellschaftliches Interesse an integrativen Mechanismen. Laut Gerhard Maletzke mussen Gemeinschaften daher fortwahrend bemuht sein, Integration herzustellen oder zu bewahren" (Maletzke 1980: 200). Konflikt und Integration stehen also insofern in einem engen Zusammenhang, als dass es ohne Konflikt keiner integrierenden Massnahme bedarf. Ein mogliches Mittel, einen Konflikt zu losen und auf diese Weise Integration zu schaffen, bildet persuasive Kommunikation. Die streitenden Interessengruppen konnen sich entweder gegenseitig von ihren Standpunkten uberzeugen oder diese Aufgabe einem Dritten uberlassen. Im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit wird nun in einem ersten Schritt nachgezeichnet, unter welchen Aspekten sich die Soziologie mit dem Phanomen des Konflikts befasst hat. Insbesondere soll gezeigt werden, wie ausgehend von Georg Simmel uber Lewis A. Coser und Ralf Dahrendorf eine neue Perspektive auf die Konfliktthematik entstanden ist, die sich auch in den aktuellen Gesellschaftstheorien von Jurgen Habermas und Niklas Luhmann wiederfindet. Gemeint ist hier der Gedanke, dass Konflikte, die haufig mit Desintegration gleichgesetzt werden, unter bestimmten Bedingungen hochgradig integrativ wirken konnen. In einem zweiten Analyseschritt wird anschliessend untersucht, in wie weit Public Relations (PR), als eine Spielart persuasiver Kommunikation, eine integrierende Funktion fur die Gesamtge
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: keine, Technische Universitat Dresden (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Aktuelle Entwicklungen der Medienpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Medienpolitik soll als ein elementares Stuck Verfassungspolitik" die Entwicklung von Gesamtperspektiven fur die Gewahrleistung und Erhaltung von Meinungs- Informations- und Medienvielfalt leisten. Auf Ebene der Arbeit des Deutschen Bundestages konnen medienpolitisch ausgerichtete Kommissionen ein konstruktives Mittel zur Verfolgung eines solchen Ziels sein. Mehrfach wurde in der Geschichte der bundesdeutschen Medienpolitik auf das Mittel der Kommission zuruckgegriffen. Nicht nur aus Sicht von Kommunikationswissenschaftlern sind bestimmte Kommissionen dabei untrennbar mit Einschnitten in der Geschichte des deutschen Mediensystems verbunden. Die aufzufindende Bewertung der Arbeit einzelner Kommissionen reicht dabei von anerkennender Bezeichnung als Zasur" bis zur Attestierung von Scheitern auf ganzer Linie." Als Institution, die ihre Mitglieder zumindest teilweise ausserhalb der Reihen politischer Amtstrager rekrutiert, gehort die Kommission zu den Instanzen von Politikberatung. Es gilt zu untersuchen, was die konkreten Funktionen solcher Kommissionen im Gefuge von Verfahren der Medienpolitik sein konnen und anhand welcher Indikatoren Erfolg oder Misserfolg von Kommissionen bewertet werden kann. Anzunehmen ist, dass dabei fur verschiedene Kommissionen unterschiedlich geartete, zuweilen auch abweichend bewertbare Anhaltspunkte gefunden werden konnen. Es sollen medienpolitische Kommissionen untersucht werden, die, was den gesellschaftlichen Widerhall und die politische Reichweite ihrer Arbeit angeht, hochst unterschiedlich bewertet werden. Die unbestritten reichweitenstarken Kommissionen der 1960er Jahre, die Michel- und die Gunther-Kommission, sollen neben die allgemein als wenig erfolgreich eingesch
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1.7, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Mobiltelefon spielt im Leben von Jugendlichen eine immer grossere Rolle. Schon mehr als 90 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren besitzen ein eigenes Handy. Fur viele ist der Verlust des Handys geradezu eine Katastrophe, sind auf dem Handy doch alle wichtigen Kontakte zur Umwelt gespeichert. Neben dem Short Message Service (SMS) gewinnen der eingebaute Fotoapparat und der MP3-Player zunehmend an Bedeutung. Klingeltone und Logos werden weit weniger heruntergeladen, als uns die Dauerwerbung auf VIVA und MTV glauben machen will. Die Kenntnisse der jungen Leute uber die technischen Voraussetzungen des mobilen Telefonierens lassen allerdings zu wunschen ubrig. Nur wenige kennen z. B. den Mobilfunkstandard UMTS. Was bei den jungen Menschen vor allem zahlt ist, dass die Gerate ansprechend im Design sind. Sie zahlen zwischen 7.50 Euro und 70 Euro an monatlichen Gebuhren. Die Erhebung eines Textkorpus von 100 SMS ergab, dass die Jugendlichen im Zusammenhang mit den Kurznachrichten keine Geheimsprache entwickelt haben und auch Akronyme nur selten verwendet werden. Gefragt sind neue Ansatze zur Vermittlung von technischer und allgemeiner Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen, die dem Handy einen wichtigen Platz einraumen. Wie dies spielerisch gelingen kann, zeigt z. B. eine neue Lernsoftware des Institutes fur Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU)
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,1, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Politische Wissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Als der ehemalige Rustungslobbyist Karlheinz Schreiber am 2. August 2009 von der kanadischen an die deutsche Justiz ausgeliefert wurde, beherrschte einer der grossten Falle politischer Korruption, den es in der Bundesrepublik Deutsch-land je gab, erneut fur einige Tage die Schlagzeilen. Tageszeitungen, Magazi-ne, Fernsehnachrichten und Online-Medien berichteten im Zuge der Ausliefe-rung Schreibers retrospektiv uber den CDU-Parteispendenskandal der 90er Jahre, in dem Schreiber eine Schlusselrolle gespielt hatte. Der Fall pragte sei-nerzeit uber Monate die offentliche und mediale Agenda in Deutschland und trug dazu bei, dass das Image vom korruptionsfreien Deutschland brockelte. Spatestens nach dieser Affare war die Tatsache, dass es hierzulande Korrupti-on gibt, auch im offentlichen Bewusstsein angekommen. Im Zuge der Aufdeckung popularer Korruptionsfalle stieg das Interesse am Phanomen Korruption. Mittlerweile wird die Korruption in Deutschland als Wachstumsbranche" oder gar als Spiegel der politischen Kultur" bezeichnet. Korruption ist kein Randphanomen mehr, das sich aus dem moralischen Versa-gen und der Gier einiger weniger ergibt. Korruption hat mittlerweile einen festen Platz in der medialen und der offentlichen Debatte. Korruptionsfalle nden oft und schnell den Weg auf die Titelseiten der grossen Tageszeitungen. Auch politische Magazine, egal ob in Zeitungen, Zeitschriften oder TV-Formaten, nehmen sich diesem Thema gerne an. Korruptionsfalle sind meist Skandale oder werden nicht zuletzt durch die Medien zu solchen ge-macht. Doch welche Rolle spielen die Massenmedien generell bei der Aufkla-rung politischer Korruption und im offentlichen Diskurs uber dieses Thema? Welche Funktion haben Massenmedien im politischen System der BRD? W
Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Technische Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: myheimat ist eine Web 2.0-Plattform, die es Nutzern ermoglicht, Beitrage uber aktuelle Themen in ihrer Region zu verfassen. Andere Nutzer lesen und kommentieren diese Beitrage und empfehlen sie weiter. Mancherorts erscheinen Beitrage in gedruckten myheimat-Magazinen oder in der lokalen Tagespresse. Laut Betreiber ist fur die Auswahl dieser Beitrage der Grad der Beitragsnutzung ausschlaggebend. Mit der Selektion von Ereignissen, uber die Journalisten berichten und die Selektion aus einem bestehenden Medienangebot seitens Rezipienten beschaftigt sich die Nachrichtenwertforschung. Das Vorkommen bestimmter inhaltlicher Merkmale von Botschaften oder Ereignissen, der so genannte Nachrichtenfaktoren, begunstigt die Selektion durch Produzenten und Rezipienten. Ferner gelten sie als allgemein-menschliche Selektionskriterien. Diese Arbeit geht der Frage nach, inwieweit Nachrichtenfaktoren darauf Einfluss nehmen, ob myheimat-Beitrage in Druckerzeugnissen erscheinen oder nicht. Zu diesem Zweck wurde eine quantitative Inhaltsanalyse anhand von 556 ausgewahlten Beitragen durchgefuhrt, von denen die Halfte nach Einstellung auf der Online-Plattform in gedruckter Form erneut publiziert wurde. Es konnte gezeigt werden, dass die Nachrichtenfaktoren Faktizitat, Personalisierung und Etablierung sich positiv auf die Republizierung auswirken. Auf das Leserverhalten wirken sich hingegen andere Nachrichtenfaktoren aus, weshalb fraglich ist, ob die Republizierung tatsachlich vom Leserverhalten abhangt. Zu grossen Teilen stimmen die Befunde dieser Untersuchung mit Befunden fruherer Studien der Nachrichtenwertforschung uberein. Bei der geografischen Verteilung der Beitrage ist eine starke Konzentration auf die Regionen um Augsburg, Hannover und im nordlichen Hessen festzustellen. Sachgebiete und Handlungstrager der untersuchten
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Civic Journalism 2.0 in demokratischen und autoritaren Staaten, Sprache: Deutsch, Abstract: Der sogenannte arabische Fruhling" ist zum Inbegriff einer Bewegung von Protesten und Aufstanden in der arabischen Welt geworden, die sich gegen die autoritaren Diktaturen in Nordafrika und dem Nahen Osten richtet. Den Prazedenzfall schuf die tunesische Bevolkerung mit den Aufstanden rund um den Jahreswechsel 2010/11, die das Staatsoberhaupt Zine el-Abidine Ben Ali in die Flucht geschlagen haben. Medien in den westlichen Landern wurdigten den Beitrag neuer Medien im Internet am Erfolg der Tunesier und tauften diese Bewegung mit markigen Begriffen wie Facebook-Revolution" oder twitter-Revolution." Es stellt sich daran anknupfend die Frage, wie und warum solche Gegenoffentlichkeiten in autoritaren Staaten wie Tunesien entstehen konnten. Welche Moglichkeiten der freien Meinungsausserung inner- und ausserhalb klassischer Massenmedien gab es im vorrevolutionaren Tunesien? Diese Arbeit soll die Rolle von alternativen Medien vor und wahrend der tunesi-schen Jasmin-Revolution analysieren, um eine Antwort auf die Frage zu wagen, inwiefern partizipative Medienformate im Internet die Demokratiebewegung beeinflusst haben. Welche Leistungen erbringen sie fur die Bewegung und welche Effekte haben sie in deren nationalen und internationalen Umfeld? Als theoretischen Hintergrund werden im ersten Teil wichtige Begriffe geklart. Offentlichkeit und Gegenoffentlichkeit sind zentrale Konzepte fur diese Arbeit. Vor ihrem Hintergrund wird eine Definition von Civic Journalism 2.0 vorgeschlagen. Daran wird sich im zweiten Teil die Einordnung der politischen Verhaltnisse und des Mediensystems in Tunesien anschliessen. Daraus zeigt sich die Notwendigkeit von alternativen Medien, die es in Tun
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kontaktdaten aus dem Anhang wurden anonymisiert., Abstract: Die Interneterscheinung WikiLeaks wurde bislang wenig erforscht, obwohl WikiLeaks.org bereits seit Ende 2006 besteht. Gleichwohl wurde on- und offline reichlich uber die Plattform diskutiert, spekuliert und geschrieben. Es kursiert eine unerschopfliche Menge von Meinungen uber WikiLeaks. Des Weiteren gibt es bislang keine wissenschaftliche Fachliteratur daruber, welche Rolle WikiLeaks beim taglichen Agenda-Setting-Prozess - d. h. das tagliche Setzen von Themenschwerpunkten - des Journalismus' spielt oder wie die Informationsplattform den deutschen Investigativjournalismus beeinflusst. Mit grosser Sicherheit kann gesagt werden, dass die Idee und die Wirkungsweise von WikiLeaks zukunftige Medienforscher und Medienwissenschaftler beschaftigen wird und viel Forschungspotential bietet. Die Relevanz dieser Arbeit zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Medien regelmassig sowohl uber WikiLeaks selbst als auch uber seinen australischen Grunder Julian Assange berichten, was nicht nur von einer hohen Aktualitat und Relevanz, sondern vor allem von der Brisanz dieses Themas zeugt. Zudem ist die Quellenlage (siehe Kap. 1.3) zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Arbeit im Vergleich zu anderen Interneterscheinungen durftig. Ein weiterer Relevanznachweis findet sich in der Tatsache der unproblematischen Exportierbarkeit von WikiLeaks' Idee: Beinahe taglich entstehen Nachahmerplattformen. Die Zahl solcher Informationsplattformen ist unubersichtlich. Die Erkenntnisse aus der Empirie dieser Arbeit werden veranschaulichen, welchen Einfluss WikiLeaks tatsachlich auf journalistische Prozesse in deutschen und U.S.-amerikanischen Medien ha
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Publizistik), Veranstaltung: Aktuelle Fragen des Medienrechts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kommunikationsgrundrechte sind in der Bundesrepublik Deutschland im Grundgesetz in Artikel 5 kodifiziert. Sie ermoglichen Individuen und Medien, ihre Meinung frei zu aussern und zu verbreiten. Durch die Teilnahme der Medien an der offentlichen Diskussion, besonders bei politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der demokratischen Kultur. Innerhalb der Demokratie besitzen die freie Presse und der freien Rundfunk daher einen hohen Stellenwert. Auf welcher verfassungsrechtlichen Grundlage Medien und deren Vertreter tagtaglich agieren, sowie die medienspezifischen Pflichten, die sich aus dem Grundgesetz fur den Staat ergeben, soll Gegenstand dieser Arbei sein. In diesem Zusammenhang soll in der vorliegenden Arbeit die Wirkung von Artikel 5 GG naher betrachtet werden. Die Arbeit beschrankt sich auf eine Auseinandersetzung mit dem ersten Absatz des Art. 5 GG. Es soll erklart werden, inwieweit das Grundrecht der Kommunikationsfreiheit in Art. 5 GG ein Abwehrrecht der Burger gegenuber dem Staat ist. Ausserdem soll gezeigt werden, dass der Staat daruber hinaus verpflichtet ist, das freie Pressewesen und den freien Rundfunk institutionell zu garantieren. Wie sich diese institutionelle Garantie konkret auswirkt soll anhand einiger speziellen Mediengesetze und Grundsatzentscheidungen des BVerfG erlautert werden. Ferner soll anhand des Luth-Urteils gezeigt werden, inwieweit Art. 5 GG auf Rechtsnormen des Privatrechts eine mittelbare Drittwirkung besitz
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Hochschule Bremen (Journalistik), Veranstaltung: Digitalisierung & Neue Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Jurgen Habermas, Vertreter der Frankfurter Schule, feierte das Web auf einer Dresdener Soziologentagung 2006 als Ort, an dem die Wurzeln einer egalitaren Offentlichkeit von Autoren und Lesern reaktiviert" (Stocker 2006, Internet) wurden. Sollte sich diese Euphorie bewahrheiten, hielte mit dem Web 2.0 womoglich der grundsatzliche Wandel Einzug, den Theodor W. Adorno und Max Horkheimer in ihrer Dialektik der Aufklarung" als einzig moglichen Umsturz der Kulturindustrie erachten. Gleichwohl ausserte Habermas auch die Befurchtung, Online-Debatten konnten zu einer Fragmentierung des Massenpublikums in eine Vielzahl themenspezifischer Teiloffentlichkeiten fuhren" (ebd.). Welche Tendenz zeichnet sich heute, 2009, ab? Ich will mich der Frage widmen, ob Adornos Kulturindustrie-Theorie angesichts der - stellvertretend von Jurgen Habermas geausserten - Hoffnungen und Angste zum Web 2.0 besonders aktuell oder aber besonders uberholt scheint. Adorno und Horkheimer haben ihre Kulturkritik unter den Eindrucken des deutschen Faschismus und der Massenmedien Radio, Fernsehen, Film (Kino), Print und Kunst entworfen. Die mediale und okonomische Herrschaft letzterer war bis in die 90er-Jahre ungebrochen. Erst das Web 2.0 markiert einen Schnitt. Meine These lautet: Der user-generated content fuhrt die Theorie und Kritik der Kulturindustrie ad absurdum, weil Adornos Warencharakterbegriff und seine Produzenten-Konsumenten-Definition fur das Web 2.0 nicht mehr zutreffend sind. Um diese These zu be- bzw. widerlegen, werde ich vor allem Weblogs analysieren. Blogs als zu untersuchende Kategorie erscheinen besonders geeignet, weil die Anzahl 1999, 2001 und 2004 sprunghaft angestiegen ist (vgl. Ebersbach/Glaser/Heigl 2008: 59) und seither mitunter als Konkurrenz oder gar Wa
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Universitat Hohenheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Den wenigsten Deutschen ist bewusst, dass es auch im Ausland deutschsprachige Presseerzeugnisse gibt, die vor Ort produziert und publiziert werden. Teilweise bestehen diese Publikationen bereits seit mehr als 100 Jahren. Trotz der heutigen Moglichkeit, deutsche Zeitungen im Internet zu lesen oder zu abonnieren, werden diese Traditionsblatter immer noch gekauft. Die ursprungliche Aufgabe der deutschen Auslandszeitungen war es, die Interessen der deutschen Einwanderer in der fremdsprachigen Umwelt zu vertreten sowie innerhalb der Kolonien das Zugehorigkeitsgefuhl zum deutschen Volkstum und die Verbindung mit der alten Heimat aufrecht zu erhalten. Diese Aufgaben bestehen heute teilweise immer noch. Dazugekommen sind Zeitungen mit einer speziellen Zielgruppe wie beispielsweise Wirtschaftszeitungen, Minderheitenblatter, Touristenmagazine oder Sprachlernzeitschriften. Somit setzt sich die Leserschaft der deutschen Auslandspresse je nach Land und Historie unterschiedlich zusammen. Sie reicht von Angehorigen deutscher Minderheiten uber deutschsprachige Geschaftsleute oder Touristen bis hin zu Sprachschulern im Ausland oder Auslandsstudenten. Die alteste, heute noch existierende deutschsprachige Auslandszeitung ist die 1727 gegrundete St. Petersburgische Zeitung. Auf Sudamerika bezogen ist es das Argentinische Tagblatt aus Buenos Aires, Argentinien, das 1889 gegrundet wurde. Da sich diese Arbeit auf Sudamerika konzentriert, soll hierbei auf die Besonderheiten in der Entwicklung der deutschsprachigen Presse auf diesem Kontinent eingegangen werden. Deutsche Siedler liessen sich damals uberwiegend in geschlossenen Siedlungen nieder. Dadurch bot sich die Moglichkeit, das Deutschtum nicht nur zu bewahren, sondern auch weiterzuentwickeln. So entstanden vor allem in Paraguay, Brasilien und Argentinien Gebiete mit gross
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der 12. Rundfunkanderungsstaatsvertrag ist seit 1. Juni 2009 in Kraft. Der Rundfunkstaatsvertrag regelt bundeseinheitlich das Rundfunkrecht, das den Bundeslandern obliegt. In seinen Novellierungen wird medienjuristisch auf Entwicklungen - auf technischer oder juristischer Basis - reagiert. Bestehende Regulierungen werden erganzt oder neue geschaffen. Im Vorfeld der Unterzeichnung durch die Ministerprasidenten am 22. Oktober 2008 wurde der Entwurf kontrovers diskutiert, verschiedene Interessensverbande versuchten, zu ihren Gunsten Einfluss zu nehmen. Kernthemen der Debatte waren die neu eingefuhrten oder novellierten Punkte zu distributiven Moglichkeiten der offentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, also die Verbreitung ihrer Programm-inhalte uber digitale Zusatzkanale und, vor allem, uber das Internet. Die Arbeit widmet sich in ihren Unterpunkten den folgend aufgefuhrten Themen: - Das Rundfunksystem der Bundesrepublik Deutschland: Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, Rundfunkurteile, Entstehung und Zusammensetzung der ARD, Einfuhrung des dualen Rundfunksystems - Die Evolution eines neuen Mediums: Untersuchung des Web 2.0 unter Zuhilfenahme von Diffusionstheorien - Invention, Innovation, Diffusion - Mediennutzung: Auswertung von Nutzungsdaten, Vergleich Altersschichten, alte und neue Medien - Der Rundfunkstaatsvertrag: Geschichte des RfStV, konkrete Inhalte des 12. Rundfunkanderungsstaatsvertrags und Diskussion - Internetaktivitaten der Rundfunkveranstalter: Wie setzen offentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter die Moglichkeiten des Web 2.0 um, wie reagieren sie auf die 12. Novelle des RfStV? |
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