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Books > Medicine > Clinical & internal medicine > Dermatology
Die Beratung bei und vor Risikoschwangerschaften, die Die Frage des
Schwangerschaftsabbruches ist ver- Prufung der medizinischen oder
der eugenischen Indi- knupft mit der Frage eines geeigneten und
moeglichen kation zum Schwangerschaftsabbruch sind auch Aufga-
Konzeptionsschutzes. Hier muss der Hautarzt uber Zuver- ben des
Dermatologen. Sie stellen sich keineswegs selten. lassigkeit sowie
Anwendbarkeit der verschiedenen Moeg- Zu ihrer Loesung muss der
rechtliche und rechtsmedizini- lichkeiten informiert sein. sche
Hintergrund der neugefassten Paragraphen 218 ff. Das Thema sollte
und wurde an dem Ort dargestellt des Strafgesetzbuches bekannt
sein. Es gilt das Wagnis und erlautert, wo es frei von
ideologischen und politi- der Schwangerschaft dem Leben des zu
erwartenden schen Einflussen geschehen konnte: Auf einer wissen-
Kindes und den eigentlichen Gefahren einer kunstge- schaftlichen
Fachtagung. Die Vortragenden wurden aus- recht durchgefuhrten
Interruptio gegenuberzustellen, um schliesslich nach ihrer
wissenschaftlichen Qualifikation als Arzt in der gebotenen
Verantwortlichkeit Entschei- fur dieses Thema und nach ihren
rhetorischen Fahigkei- dungen vorbereiten zu helfen. ten
ausgesucht. Ihr politischer oder ideologischer Stand- Kaum eine
Fachdisziplin wird in einer solchen Viel- ort zum Thema war
unbekannt und ftir die Tagungslei- tung irrelevant. Es wurde nichts
abgesprochen oder faltigkeit zur Frage der eugenischen Indikation
des empfohlen. Abortes oder der Zulassigkeit einer gewunschten Der
abschliessende theologische Vortrag allerdings Schwangerschaft
gehoert werden mussen wie die Derma- war in seinem Inhalt
vorhersehbar. Er sollte die andere tologie. Die Fulle und die
unterschiedliche Schwere der Perspektive eines sonst nur rechts-
und naturwissen- Genodermatosen gilt es genauso anzusprechen wie
die schaftlich abgehandelten Themas aufzeigen.
Die Grundlage fUr die Diagnostik der meisten dermatologischen
Affektionen bleibt die Analyse der Krankheitsmorphen. Die scheinbar
unerschopfliche Flihigkeit der Haut, Varianten der krankhaften
Veriinderungen hervorzubringen, tiberfordert dabei den
Nicht-Facharzt. Die Gefahr der Resignation ist groB und die
Versuchung, auf die Diagnose zu verzichten und empirisch nur die
Symptome zu behandeln, ist verlockend. Dadurch bleiben nicht nur
viele "Signale" der Haut, z. B. tiber Erkrankungen an- derer Organe
oder tiber Arzneinebenwirkungen, unverstanden, sondem auch das
unbefriedigende Geftihl der Oberfliichlich- keit. 1m vorliegenden
Beitrag wird versucht, dem Nicht-Dermatologen mit Hilfe eines
Suchkatalogs - ohne Anspruch auf Vollstiindigkeit und mit der
gebotenen Schematisierung - die Diagnose von hiiufi- gen oder zwar
seltenen, aber in ihrer Aussage wichtigen Derma- tosen zu
erleichtem. In einer eigenwilligen, der funktionellen und
praktischen Betrachtungsweise entstammenden Gruppierung werden
diese Dermatosen auch einzeln dargestellt. Ein besonde- res
Anliegen war es, die diagnostischen und therapeutischen Grenzen des
Nicht-Facharztes zu beriicksichtigen und durch Hin- weise auf eine
sehr wtinschenswerte interdiszipliniire Kooperation die
Moglichkeiten der Vertiefung aufzuzeigen. l Danken mochte ich in
erster Linie meiner Frau und meinen Kin- dem, den
"Hauptleidtragenden" dieses Beitrags, ftir das unter- sttitzende
Verstiindnis. Den Klinikfotografen, Herm Fuge und Herm Rtidiger,
sei ftir die Anfertigung der farbigen Abbildungen gedankt. Fur die
sorgfiiltige Schreibarbeit danke ich Frau Behr- mann.
Obwohl die Basaliome zu den Tumoren mit Das handliche Buch durfte
deshalb flir einer primaren Heilungsquote von etwa 95% aIle
Spezialisten von Interesse sein, die mit gehoren, kann dieser
Tumor, wenn er rezidi den klinischen und therapeutischen Proble
viert, zu einem gelegentlich sogar unlOsbaren men der Basaliome
konfrontiert sind. therapeutischen Problem werden. Die Verei Der
"Prof.-Bruno-Bloch-Stiftung" Zurich nigung flir operative
Dermatologie (VOD) danken wir flir die Ubemahme der Mehrko war
deshalb gut beraten, das Thema "Basalio sten, die durch die
farbigen Abbildungen ent me" kurzlich auf interdisziplinarer Ebene
standen sind. Danken mochten wir femer dem abhandeln zu lassep. Das
vorliegende Buch Springer-Verlag, der diese Publikation in je
enthalt die Hauptreferate der 3. Tagung der der Beziehung
vorbildlich ausgestattet hat. VOD, welche am 13.114. April 1980 in
Zurich Fraulein Gerda Suter danken wir flir die stattfand.
Sekretariatsarbeiten und flir die Mithilfe am Der Leser fmdet darin
nicht nur die viel Sachverzeichnis."
Ein didaktisches Grundproblem, das in vielem noch als ungelost zu
be- trachten ist, steIlt die befriedigende, rational begriindete
und den ganzen Stoff erfassende Systematik der Dermatosen dar.
Einzig befriedigend ist die kausalgenetische Einteilung, d. h. die
RtickfUhrung von Hautkrank- heiten auf Erreger bzw. versHindliche
Grundgegebenheiten. So bleibt nach wie vor das tibersichtlichste
Kapitel injeder Krankheitslehre das der erregerbedingten
Krankheiten, seien sie durch banale oder besondere Keime
einschlieBlich der Viren (hierher gehOren dann auch die Ge-
schlechtskrankheiten), durch Pilze oder durch Parasiten
(Epizoonosen) verursacht. Die Fortschritte auf dem Gebiet der
Mykologie haben man- ches aus dem Topf des Ekzems herausnehmen
lassen (so z. B. das sog. Ekzema marginatum). Das Ekzemkapitel ist
dort am plausibelsten, wo es sich mit dem der Allergie deckt.
EinigermaBen verstiindlich sind femer die Erbkrankheiten, seien es
nun die Keratosen oder benigne oder mehr maligne Systemkrankheiten,
auch dann, wenn der genetische Code der zugrunde liegenden StOrung,
meist in Form eines Enzymdefektes, noch ungekliirt ist. Hier wird
zwar das Verstiindnis sozusagen urn eine Dimen- sion
zurtickverlegt, aber die UmsHinde der Verursachung sind plausibel,
wenn auch der Grund, warum es zu solchen GenstOrungen kommt, vor
allem im FaIle der plotzlichen Mutationen, ungekliirt bleibt. Dies
trifft auch fUr viele solitiire und systemische Tumorkrankheiten
zu. Gerade die Storungen der Immunglobuline in der breiten Skala
von klini- schen Erscheinungen verschiedenster Auspriigung (z. B.
Purpura, Ulcera, Ablagerungen, Tumoren usw. ) hat viele bislang
ungekliirte und nicht rubrizierbare Zustiinde unserem Verstiindnis
und auch einer kausalen Betrachtung niihergebracht.
Alopecia areata is an unpredictable disorder that affects more than
two and a half million men, women, and children in the United
States and Canada. Causing patchy hair loss on the scalp and
sometimes elsewhere on the body, this mysterious, noncontagious
condition can be treated but it cannot yet be cured. Alopecia
Areata: Understanding and Coping with Hair Loss is a sensitive yet
straightforward guide to the diagnosis and treatment of this poorly
understood disease. With great compassion, the authors explain how
hair loss can profoundly affect a person's quality of life. They
discuss what it means to be diagnosed with alopecia areata, and
provide medically reliable information on the latest research,
diagnosis, and treatment options.
Thompson and Shapiro also offer practical strategies for living
with alopecia areata, which can go in and out of remission without
any apparent reason. They discuss the physical and psychological
adjustments to wearing a hairpiece and give pointers on selecting,
securing, and maintaining a wig, whether human hair or synthetic,
custom or ready-made. Alopecia Areata includes a chapter devoted to
the special needs of children with this condition and concludes
with an epilogue that tells the story of a day in the life of a
woman with alopecia areata, illustrating the various challenges she
faces and the strategies she uses to cope with these
challenges.
"The book is an excellent source of information about the
disease and the roller coaster emotional ride that usually
accompanies it... A pleasure to read because of its intimate style
and humor. It will go a long way in helping those with alopecia
areata." -- Vera H. Price, M.D., professor ofdermatology,
University of California, San Francisco
In der Ordnung fur die Weiterbildung zum Facharzt fur Haut-und
Geschlechts- krankheiten ist festgelegt, dass der in Ausbildung
befindliche Dermatologe sich ein halbes Jahr praktisch mit dem
Gebiet der Dermataroentgentherapie zu be- schaftigen hat. In dieser
Zeit muss er die notwendigen Kenntnisse und Erfah- rungen erwerben,
die ihn befahigen sollen, selbstandig und erfolgreich Dermata-
roentgentherapie zu betreiben. Zu seiner Information wahrend der
Ausbildung, aber auch spater in der Praxis stehen ihm zur Zeit
lediglich Quellen von band- buchartigem Charakter zur Verfugung,
wahrend ein kurzgefasster Leitfaden zur raschen und zuverlassigen
Orientierung fehlt. Auch der Radiologe wird als
Dermataroentgentherapeut vielfach in Anspruch genommen und sollte
sich ad hoc in einem Schreibtisch-oder Taschenbuch uber modernes
Vorgehen in der Roentgentherapie von Dermatosen und Hauttumoren
informieren koennen. Dem vielseitigen Wunsch nach einer
kurzgefassten und auf die praktischen Bedurfnisse orientierten
Darstellung der Dermataroentgentherapie verdankt der vorliegende
Leitfaden fur die Praxis seine Entstehung. Er ist ganz auf die
roentgentherapeutische Tatigkeit des Dermatologen zugeschnitten.
Spezialverfahren, die fur den Radiologen oder den Kliniker von
Bedeutung sein moegen, nicht aber fur den Dermatologen in der
Praxis, wie die Behandlung mit offenen Isotopen, Kobaltbombe usw.,
finden sich bewusst ebenso wenig aus- fuhrlicher besprochen wie
etwa die Roentgentiefentherapie.
Teledermatology allows a dermatologist to diagnose a wide range of
conditions via the communications industry, thus allowing a
specialist to review a patient's condition from miles away while
minimizing time and travel. This book focuses on the practical
aspects of teledermatology implementation while providing a
comprehensive treatment of the topic. Discussions include: business
models and reimbursement issues; the current status of
teledermatology research; the integration of teledermatology into
dermatology residency training programs; ethical considerations;
confidentiality issues; and the "art of teledermatology." It
explores the technical aspects of teledermatology and describes the
differences between live interactive techniques and store and
forward techniques. It provides both novice and seasoned
teledermatologists with comprehensive and practical information.
Many of the chapter authors are among the world experts in
teledermatology and have developed successful and viable programs.
The knowledge presented here is based on the lessons they have
learned in the course of teledermatology development.
Es ist experimentell gut gesichert, daB Fasern der quergestreiften
Skelet- muskulatur von ein und demselben S?ugetier morphologische,
histochemische und biochemische Unterschiede aufweisen und daB sich
solche Muskelfasern sowohl verschieden sehnell kontrahieren als
auch verschieden schnell ermiiden. Die Auf- gabe der vorliegenden
Untersuchung ist es, iiber die beim Menschen morpholo- gisch
unterscheidbaren Fasertypen und ihre V erteilung in einigen Muskeln
so- wie iiber verschiedenartiges Kontraktionsverhalten kleiner
Faserbiindel AufschluB zu geben. Es w?re - abgesehen von einer
Forderung der deskriptiven und funktionellen Morphologie - auch
fiir klinische Fragestellungen wiinschenswert, hieriiber AufschluB
zu erhalten, da z. B. bei der Maus die erbliche Muskeldystro- phie
bevorzugt sog. weiBe (schnelle) Muskeln bef?llt (Brust, 1966;
Shafiq et al., 1969). Zahlreichen elektronenmikroskopischen
Untersuchungen von pathologisch ver- ?nderten Skeletmuskeln des
Menschen stehen als Vergleichsmaterial bisher nur wenige Arbeiten
iiber "normale" menschliche Muskelfasern gegeniiber (Van Bree- men,
1960; Berendes und Vogell, 1960; Dietert, 1965; Brandt und Leeson,
1966; Shafiq et al., 1966; Schmalbruch, 1967a) Nach einer
Darstellung der bisher be- kannten morphologischen und
physiologischen Befunde, die eine Unterscheidung verschiedener
Skeletmuskelfasertypen bei S?ugetieren nach zahlreichen Merk- malen
ermoglicht haben, wird deshalb anhand eigener Untersuchungen die
elek- tronenmikroskopisch darstellbare Struktur menschlicher
Skeletmuskelfasern beschrieben. Auch die menschlichen
Skeletmuskelfasern sind uneinheitlich, be- sonders im Hinblick auf
ihren Gehalt an Mitochondrien. Verschiedene Muskel- typen lassen
sich deshalb nach ihrem relativen Gehalt an mitochondrienarmen und
mitochondrienreichen Fasern differenzieren.
Im Handbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten von J. JADASSOHN
wurden die Erbkrankheiten der Haut von H. W. SIEMENS abgehandelt.
Seit 1929 ist die Literatur auf diesem Gebiet gewaltig angewachsen,
jedoch im deutschen Schrifttum nie mehr zusammenfassend dargestellt
worden. Bei Planung des Gesamtwerkes war zunachst vorgesehen, die
Erbkrankheiten in einem Beitrag von etwa 28 Seiten abzuhandeln. Der
um die Erblichkeitspathologie verdiente H. W. SIEMENS hatte sich
bereit erklart, diesen unter der Voraussetzung zu uber nehmen, dass
es gelange, einen Mitarbeiter zu finden, der in der Lage ware, das
gewaltige, vornehmlich durch amerikanische Forschungsergebnisse
angewachsene Wissen zu ubersehen und zu bearbeiten. Da dies
misslang, wurde-gerade auch im Hinblick auf die grossen
Fortschritte des Wissens um die Erblichkeits forschungen in der
Dermatologie - von A. MARCHIONINI und H. A. GoTTRON im Jahre 1962
beschlossen, einen ganzen Band der Erblichkeitsforschung zu widmen
und U. W. ScHNYDER als Mitherausgeber heranzuziehen. War es vor 35
. Jahren noch moglich, die Erbkrankheiten der Haut in einem
einzigen Beitrag abzuhandeln, so ergab sich nun die Notwendigkeit,
den Stoff in ver schiedene Kapitel zu unterteilen. Um
Uberschneidungen zu vermeiden, wurde weitgehend darauf Rucksicht
genommen, dass seltene Krankheitsbilder jeweils nur von einem, und
zwar demjenigen Autor abgehandelt wurden, der diese aus eigener
Anschauung kennt. Diese Aufgliederung bedingt gelegentlich, dass
solche seltenen Krankheitsbilder oder Syndrome nicht immer dort
abgehandelt werden, wo dies auf Grund der ublichen Einteilung
vermutet werden konnte. Im speziellen Teil werden eingangs
Synonyma, klinisches Bild und fur die Erbbiologie wichtige
Laboratoriumsbefunde lehrbuchmassig aufgefuhrt."
Das Interesse fur die Physiologie und Pathologie der Nagel nimmt
innerhalb der Dermatologie einen nur bescheidenen Raum ein, und
viele Probleme warten noch auf eine Loesung. Entgegen aller
Vermutung sind Nagelaffektionen nicht selten, besonders nach
Bekanntwerden der ersten Erfolge der Griseofulvin-Therapie sahen
sich viele Patienten veranlasst, arztlichen Rat fur
Nagelerkrankungen zu suchen, die sie sonst unbe- achtet gelassen
hatten. Unter den wenigen Veroeffentlichungen uber die Haufigkeit
von Nagelerkrankungen finden sich die Angaben von O'DoNovAN (1938),
wonach unter 6894 Patienten, die 1937 im London Hospital erstmalig
untersucht wurden, nur 21 Patienten wegen Erkrankung der Nagel
gekommen waren. Das eigene Beobachtungsgut erstreckt sich auf 794
Patienten, die in den letzten 7 Jahren verschiedene poliklinische
Abtei- lungen konsultiert hatten. Eine Zusammenstellung und
Trennung in einzelne diagnostische Untergruppen findet sich in den
Tabellen 1 und 2. Tabelle 1 Chronische Paronychie 244 Onychomykose
170 Missbildungen nach Trauma 124 Psoriasis 77 Periphere
Kreislaufstoerungen 77 Ekzeme 17 Erworbene Nagelerkrankungen 57
Entwicklungsstoerungen 28 Tabelle 2 Die Gruppe der erworbenen
Nagelerkrankungen lasst sich weiter auf- teilen in: Onycholyse
(idiopathisch) 15 Tumoren im Nagelbereich 12 Akute Paronychie 7
Lichen ruber pI anus 7 Mediane Nageldystrophie 4 Andere Ursachen 12
Diese Arbeit beruht zumeist auf persoenlicher Erfahrung, lediglich
das Kapitel 8 wurde unter weitgehender Zuhilfenahme der Literatur
VIII Einfuhrung geschrieben. Dabei stehen praktische Gesichtspunkte
im Vordergrund, um zu zeigen, wie Nagelerkrankungen diagnostiziert
und atiologisch in wesentlichen Punkten abgeklart werden koennen.
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