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Books > Medicine > Clinical & internal medicine > Dermatology
Ein kurz gefaBter Grundr{fJ der mykologischen Diagnostik hat bisher
in der deutschen Literatur gefehlt, obwohl sich von Jahr zu Jahr
immer zahl- reichere Autoren und Kliniken dem Studium der
pathogenen Hautpilze zu- gewandt haben. Das hier vorliegende Buch
soil in erster Linie zur Hilfe im Laboratorium dienen, es solI die
Handhabe bilden zur Erkennung der haut- pathogenen Pilzarten im
frischen Praparat, soweit dies moglich ist, und soIl fiir die
Herstellung der Kultur, sowie fur die Diagnose der letzteren die
Anleitung geben. Der groBe, inhaltreiche Band der Dermatomykosen im
JADASSoHNschen Handbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten, Bd.
XI, ist zu umfangreich und zu kostspielig, um in jedem Laboratorium
zur Hand zu sein, hier soIl dieses kleinere Buch den Ersatz bieten
und dabei zugleich einen orientierenden Uber- blick geben iiber das
jetzt so groB gewordene Gebiet der Pilzkunde. Die Klinik der
Pilzerkrankungen zu schildern, war hier nicht beabsichtigt, deshalb
finden sich nur ganz kurze Angaben dariiber bei der speziellen
Beschreibung der einzelnen Pilzspezies. Die Vollstandigkeit, wie
sie fur das Handbuch erstrebt wurde, war fiir dieses kleinere Buch
nicht mogHch, manche Pilzart, die nm in emmaliger, spater nicht
wiederholter Beobachtung des Autors vorliegt, auch verschiedene,
nicht allzuhaufig vorkommende tropische Pilze muBten wegen des nur
beschrankt zur Verfiigung stehenden Raumes als weniger wichtig weg-
fallen oder konnten nur ganz kurz erwahnt werden, alle wesentlichen
Spezies von hautpathogenen Pilzen aber wurden in ihren
Eigenschaften geschildert.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieses Buch will die Forschungen der Pharmakologie und der ihr
helfenden Wissenschaften, vor allem del' physikalischen Chemie
einer wohlbegrtindeten Therapie der Rautkrankheiten nutzbar machen.
Die Rezeptierkunde ist nicht nur Gedachtnis stoff. SoIl die
Verschreibung ihren Zweck eriiiIlen, so llluE sie physiologisch und
pharmakologisch richtig aufgebaut, den patho logischen
Verhaltnissen Rechnung tragen. Bei der Abfassung del'
"Pharmakologie der Raut" ftir das von J a d ass 0 h n heraus
gegebene Randbuch del' Raut- und Geschlechtskrankheiten habe ich,
der Anlage entsprechend, im weitgehendsten MaEe dies en meinen
Bestrebungen Rechnung tragen konnen. 1m vorliegenden Blichlein
muEte ich nul' auszugsweise das dort Mitgeteilte in ge drangter
Form wiedergeben und so die Ergebnisse der pharma kologischen und
physiologischen Literatur und teih, -eise der eigenen Arbeiten nul'
kurz erortern. Dieses Buch unterscheidet sich schon in del' Anlage
von den librigen Darstellungen der Dermatotherapie. Wiihrend bisher
eine alphabetische Aufzahlung entweder der gebrauchlichen Medika
mente oder del' Krankheiten eriolgte, habe ich, nach Besprechung
der Verordnungsformen und Verordnungsarten, die Reilmittel und
deren Anwendungsgebiet vom pliarmako-physiologischen Ge
sichtspunkte aus besprochen und nul' gelegentlich den Wirkungs
mechanismus der einzelnen Medikamente zusammenfassend er ortert.
Ein ausflihrliches Sachverzeichnis soIl die Beniitzung die ses
Buches erleichtern."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Die Fortschritte, welche unsere Kenntnisse von der Atiologie der
b6s artigen Geschwiilste erfahren haben, werden am besten
gekennzeichnet durch einen Vergleich der Lehrbiicher, die dieser
Frage gewidmet sind. Ribbert in seinem Buche iiber das Carcinom yom
Jahre 1911 iibergeht v6llig die experi mentelle Krebsforschung,
obwohl doch auch damals schon mancherlei fiir die Atiologie der
Tumoren bedeutsame Tatsachen vorlagen. Den Krebs der Tiere erwahnt
er iiberhaupt nicht. Damit vergleiche man die Darstellungen von
Sternberg, Borst oder B. Fischer-Wasels "Allgemeine Geschwulst
lehre." Sie wird vollkommen beherrscht von den Ergebnissen der
experimen tellen Forschung. Es wird also nicht wundernehmen, daB
das vorliegende Buch ganz auf den Arbeiten der experimentellen
Krebsforschung aufgebaut ist. Nur relativ wenige klinische
Erfahrungen sind gleichsam als Illustration eingefiigt; auf
histologische und histogenetische Auseinandersetzungen wird ganz
verzichtet. GewiB hat uns das Experiment das Krebsproblem noch
nicht gelOst. Die Frage, wie wird die Zelle zur GeschwulstzelIe,
harrt auch heute noch ihrer Beantwortung. Aber wir kommen doch
endlich los von den rein theoretischen Auseinander setzungen, die
sich auf anatomische Zustandsbilder stiitzen, die nichts aussagen
iiber den Ablauf des Geschehens. Von dieser Art der Betrachtung hat
uns die experimentelle Forschung endlich befreit. Nachdem wir
gelernt haben, Krebs willkiirlich bei Tieren zu erzeugen, kann eine
Theorie der Geschwulstursachen nur dann Anspruch auf Beachtung
machen, wenn sie iiber eine experimentelle Begriindung verfiigt.
Eine ungeheure Arbeit liegt vor, die in wenigen Jahren geleistet
worden ist."
Die vorliegendc Arbeit versucht eine Vermittelung der wichtigeren
klinischen Tatsachen auf dem Gabiete der Infektionsbehandlung der
quartaren Syphilis. Zwar mangelt es nicht an ahnlichen Versuchen,
indessen wird sich dariiber streiten lassen, ob dies in
erschopfender Weise geschehen ist und ob ein Teil der behandelten
klinischen Fragen nicht auch andere Auffassungs moglichkeiten
zulasse. Vor allen Dingen diirfte ein Teil der alteren Monographien
bereits durch die neueren Fortschritte auf dem behandelten Gabiete
iiberholt sein. Dar Verfasser selbst steht, wie er an dieser Stelle
nochmals betonen mochte, dem bewahrten Standpunkte Wag n e r -J a u
reg g s nahe, wenn schon er in einzelnen klinischen Fragen durchaus
anderer Auffassung ist. Was die aussere Anlage des vorliegenden
Buches anlangt, so wird vielleicht befremden, dass einzelnen
Problemen ein unverhiiltnismaBig breiter Raum gewahrt wurde,
wahrend andere kaum beriihrt sind. Man moge den Grund zu diesem
Missverhaltnis darin suchen, dass mir daran gelegen war, einiges
umfassend darzustellen, wahrend ich anderen Fragen nur gelegentlich
nach gegangen bin. Die Probleme der spezifischen Paralysebehandlung
sind nur gestreift, die der syphilitischen Latenzstadien nicht
beriihrt. Sie wird sich in einer spateren Verofientlichung des
Verfassers finden. Die Beigabe von Abbildungen habe ich
geflissentlich unterlassen. Wir glauben, dass in diesem Punkte sich
vieles ersparen liesse, was heute zur Verteuerung, vielleicht auch
zur Verschlechterung unserer fachlicben Zeitschriften
undAbhandlungen beitragt. 1m vorliegenden FaIle ist vor allen
Dingen zu beriicksichtigen, dass sich kaum irgendwelche bildliche
Beigaben bringen liessen, die sich nicht ebenso gut in jedem
Lehrbuche der inneren Medizin oder der Psychiatrie finden."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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