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Books > Language & Literature > Literature: texts > Essays, journals, letters & other prose works > From 1900
Regina Greck untersucht mittels einer quantitativen Befragung der journalistischen und politischen Elite in Deutschland deren Selbst- und Fremdwahrnehmung und belegt, dass sich die Elite-Journalisten teilweise im Gegensatz zu anderen Kommunikatorstudien eher als erklarende Kritiker sehen, wahrend die Politiker der Elite sie als Meinungsmacher wahrnehmen. Dabei zeigt die Autorin, dass die bisher von der Kommunikationswissenschaft vernachlassigten Gruppen die Mechanismen der Theorien der Medialisierung und des Agenda Settings kennen, besonders aber die Elite-Politiker keine stark zunehmende Medialisierung sehen. Die Auswahl der befragten Eliten stutzt sich dabei auf die Verknupfung eines elitetheoretischen Ansatzes mit dem Modell der Akteur-Struktur-Dynamiken.
Christine Heimprecht zeigt anhand einer Weiterentwicklung theoretischer Konzepte der Nachrichtenwerttheorie sowie einer Mehrebenenanalyse des internationalen Nachrichtenflusses aus 16 Landern, wie Journalisten in den verschiedensten Regionen der Welt Auslandsnachrichten gestalten, woran sie sich bei der Darstellung des Auslands orientieren und welche Einflusse der Gesellschaft die Arbeit der Journalisten pragen. Hierbei wird zum einen die enorme Bedeutung internationaler Wirtschaftsbeziehungen deutlich. Zum anderen wird die Relevanz der Pressefreiheit und des neu eingefuhrten Nachrichtenfaktors Krisenstatus bestatigt. Insgesamt wird ein neuer Blick auf die internationale Kriegs- und Krisenberichterstattung geworfen und die engen Verbindungen zwischen Politik, Militar und den Medien beleuchtet, welche weltweit die Arbeit der Journalisten beeinflussen.
What is the difference between choking and panicking? Why are there
dozens of varieties of mustard-but only one variety of ketchup?
What do football players teach us about how to hire teachers? What
does hair dye tell us about the history of the 20th century?
'Determination, grit and humour shine through' Lindsey Hilsum, Observer Nineteen Arab women journalists speak out about what it's like to report on their changing homelands in this first-of-its-kind essay collection. A growing number of intrepid Arab and Middle Eastern sahafiyat - female journalists - are working tirelessly to shape nuanced narratives about their changing homelands, often risking their lives on the front lines of war. Here, nineteen of these women tell us, in their own words, about what it's like to report on conflicts that (quite literally) hit close to home. Their daring and heartfelt stories, told here for the first time, shatter stereotypes about the region's women and provide an urgently needed perspective on a part of the world that is frequently misunderstood. With a foreword by CNN chief international anchor Christiane Amanpour. INCLUDING ESSAYS BY: Donna Abu-Nasr, Aida Alami, Hannah Allam, Jane Arraf, Lina Attalah, Nada Bakri, Shamael Elnoor, Zaina Erhaim, Asmaa al-Ghoul, Hind Hassan, Eman Helal, Zeina Karam, Roula Khalaf, Nour Malas, Hwaida Saad, Amira Al-Sharif, Heba Shibani, Lina Sinjab, and Natacha Yazbeck
Florian Kruger befasst sich in seiner Studie mit dem Erzahlen von Geschichten durch das Public Relations-Management von Unternehmen. Dabei analysiert und diskutiert er "Storytelling" als narrativen Kommunikationsmodus, der Mitteilungen in narrativer Form hervorbringt und so das Identitats-, Aufmerksamkeits- und Deutungsmanagement von Unternehmen unterstutzt. Seine These lautet dabei: Unternehmen benoetigen neben dem Erfolg auf Finanzierungs- und Absatzmarkten auch ein erfolgreiches Kommunikationsmanagement auf oeffentlichen Meinungsmarkten, wo sie in einem zunehmenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Deutungshoheit stehen. Chancen eroeffnen sich fur Unternehmen, die eine gute Geschichte erzahlen und so oeffentliche Aufmerksamkeit und Zustimmung gewinnen koennen.
J.G.Ballard is the author of the novels Crash, Empire of the Sun and Rushing to Paradise. Throughout his career he has also been a regular contributor to magazines and newspapers. This book collects together pieces of his journalism, grouped under themes including science and film.
Kathryn Boi ermittelt ein komplett neues Verfahren zur Dokumentation und Codierung der visuellen Elemente von Fernsehbildern. Dabei betrachtet die Autorin 23 Liveubertragungen der Formel 1 und liefert ein umfangreiches Audio- und Videotranskript im Bereich der Sportberichterstattung. Hier sind neben den verbalen Aussagen der Kommentatoren sekundengenau samtliche Kamerawechsel, Zeitlupen, Einblendungen und Sonderbildformen festgehalten. Aber auch alle wahrend eines Rennens auftretenden unvorhersehbaren Ereignisse, wie z. B. Unfalle und UEberholmanoever, werden so aufgezeichnet. Ausserdem betrachtet die Autorin den Inszenierungscharakter der Formel 1 und belegt, dass bei der mediengerechten Aufbereitung im deutschen Fernsehen der Fokus auf den heimischen Fahrern liegt und Sattigungseffekte zu einer kontinuierlichen Verbesserung der UEbertragungstechniken fuhren.
Publizistik und gesellschaftliche Verantwortung - der Titel der Festschrift fur Wolfgang Donsbach ist das Credo seiner akademischen Tatigkeit. Ob als Hochschullehrer oder als Prasident der International Communication Association (ICA) oder der World Association for Public Opinion Research (WAPOR) standen und stehen die Analyse der Leistungen der Massenmedien fur das politische System, der Stellenwert eines unabhangigen und neutralen Journalismus und einer daraus resultierenden qualitativ anspruchsvollen Berichterstattung im Zentrum seines Schaffens. Das Buch beinhaltet Aufsatze von Weggefahrten und Schulern, die ein gemeinsamer roter Faden eint: Die UEberzeugung, dass Forschung nicht um ihrer selbst willen betrieben werden darf, sondern dann zu rechtfertigen ist, wenn sie sich in den Dienst eines pluralen, demokratischen Gemeinwesens stellt.
Politiker koennen sich in Personality-Talkshows als umgangliche Menschen prasentieren und ein breites, auch politik- und bildungsfernes Publikum ansprechen. Allerdings bergen solche Medienauftritte auch Risiken. In den Interaktionen zwischen Moderation, Redaktion, Gasten und Studiopublikum koennen sich unvorhersehbare Situationen entwickeln und die mediale Inszenierung durch Kameraarbeit, Bildregie und Einspielfilme schreibt dem Geschehen ganz eigene Bedeutungen zu. Die Studie rekonstruiert diese komplexe Logik uber Sendungsanalysen und empirische Feldforschung, inklusive sozialwissenschaftlicher Interviews mit Politikern, Medienakteuren und Beratern.
"Stuttgart 21" wurde zu einer Chiffre fur Burgerproteste und ein Symbol fur "schwindende Akzeptanz" von Grossvorhaben. Eine Reihe von Infrastrukturprojekten wird auch kunftig vor Akzeptanzproblemen stehen. Dieser Band analysiert grundlegende Aspekte des Diskurses uber Akzeptanz und Burgerbeteiligung in der modernen Gesellschaft. Er bietet wissenschaftliche Zugange zu Akzeptanz, Vertrauen, Transparenz und Legitimation sowie Fallbeispiele fur Konflikte in Wirtschaft, Kultur und Politik. Eine Beschreibung von Methoden und Verfahren zur Erlangung besserer Akzeptanz erganzt den Band.
Im Mittelpunkt dieser Analyse stehen die Redakteure bundesdeutscher Tageszeitungsredaktionen, ihre berufsbezogenen Haltungen und Denkweisen vor dem Hintergrund des digitalen Medienwandels. Die Redaktionsbefragung, eine Vollerhebung aller redaktionellen Einheiten, gibt vor allem Aufschluss uber Arbeitszufriedenheit, soziale Verantwortung und die Wertvorstellungen in den betreffenden Zeitungshausern. Sichtbar wird letztlich das Innovationspotenzial der untersuchten Redaktionen.
Der Kulturjournalismus befindet sich im Umbruch. Das klassische Feuilleton steht unter Begrundungsdruck, gleichzeitig wachsen Formate und Zustandigkeiten des Kulturjournalismus. Das vorliegende Buch gibt einen aktuellen Uberblick uber ein zentrales Feld der medialen Arbeit. Die Darstellung reflektiert Kultur- und Rollenverstandnis von Kulturjournalisten, verortet Kulturjournalismus im Beziehungsgefuge zwischen Kulturinstitutionen und Rezipienten. Im Blickpunkt stehen Beispiele gelungener Praxis und die Frage: Wie plant und schreibt man eigentlich guten Kulturjournalismus?"
Noch wahrend der Bundestagswahlkampf 2013 im Gange war, wurde er verschiedentlich als flau beurteilt. Die Kampagne liess Highlights und Innovationen vermissen. Die Forschung zur Wahlkampfkommunikation gewinnt daher ihren Wert vor allem in der Langzeitperspektive, die es moeglich macht zu prufen, ob die oftmals diagnostizierten Trends moderner Kampagnen wie Professionalisierung und Personalisierung zutreffen und ob Verschiebungen in der Rolle und der Bedeutung der klassischen Medien auf der einen und Internet sowie sozialen Netzwerken auf der anderen Seite eintreten. Die Beitrage dieses Bandes analysieren die verschiedenen Mittel der Kampagnenkommunikation, die Berichterstattung der Medien und untersuchen Wirkungsfragen.
Wie gestalte ich Nachrichten strukturell, inhaltlich, sprachlich? Was macht einen guten Leadsatz aus? Die Reihe klassischer Fehler in vielen Meldungen ist schier endlos: Die wichtigste Botschaft wird irgendwo im Text versteckt. Gedankensprunge und uberfrachtete Meldungen verwirren Horer und Leser. Dazu kommen burokratische Substantivierungen, doppelte Verneinung und unnotige Passivkonstruktionen, haarscharf daneben liegende Metaphern, unubersichtliche Zahlensalate, falsche Prapositionen und erklarungsbedurftige Fachbegriffe. Besonders beliebt: der falsche Gebrauch von Indikativ und Konjunktiv in der indirekten Rede. Anhand vieler Beispiele werden die wichtigsten Regeln systematisch erlautert und oft vorkommende Fehler analysiert ein kompaktes Buch fur Nachrichtenredakteure und Pressesprecher, aber auch fur alle, die sich klar ausdrucken wollen."
Mit der Berichterstattung uber Studien produzieren PR-Praktiker und Journalisten routiniert oeffentliche Aufmerksamkeit, die ihnen und ihren Geld- und Arbeitgebern die Durchsetztung von Interessen ermoeglichen sollen. In seiner Dissertation zeigt Jens R. Derksen die Relevanz, die systematisch-empirische Erhebungen - wie wissenschaftliche Untersuchungen, Umfragen, Rankings - fur die Berichterstattung von Medien und die PR von Organisationen haben. Der Autor stellt dar, welche Studien es in die Schlagzeilen schaffen und wie Medien sie thematisieren. Er analysiert Interessen von Journalisten, Medienorganisationen, PR-Praktikern und Auftraggebern und rekonstruiert Mechanismen, die dem Zustandekommen von Studien und der Berichterstattung daruber zugrunde liegen.
Advertorials vermitteln den Eindruck redaktioneller Berichterstattung, sie sind jedoch bezahlte Werbeinhalte und folgen wirtschaftlichen Interessen. Nina Koeberer beschaftigt sich aus normativer Perspektive mit dem Trennungsgrundsatz von Werbung und redaktionellen Inhalten. Aus medienethischer Sicht ist der Anspruch auf Transparenz (und die UEberprufbarkeit von Transparenz) plausibilisierbar und im Rahmen medialer Kommunikation weiterhin zu fordern. In diesem Zusammenhang eroertert die Autorin - unter Ruckbezug auf empirische Ergebnisse -, welche Massnahmen zu ergreifen sind, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Sonderwerbeformen wie Advertorials auf Produzentenseite sowie auf Ebene der Rezipienten zu gewahrleisten.
Der Stellenwert von Experten, die Ereignisse in den Medien kommentieren und analysieren, wurde in den letzten Jahren immer wieder diskutiert: Greifen Journalisten heute starker auf Expertenquellen zuruck? Wie entstehen mediale Expertenfiguren und welche Interessen verfolgen sie bei Medienauftritten? Brigitte Huber hat zwei Tageszeitungen im Zeitraum 1995 bis 2010 analysiert. Die Ergebnisse weisen auf eine zunehmende Bedeutung von Expertenquellen hin. Auf Basis von Interviews mit Journalisten und Experten zeichnet die Autorin Etablierungsprozesse von medialen Expertenfiguren nach und identifiziert neben kommunikativen Fahigkeiten auch Netzwerke und Vertrauen als zentrale Komponente. Die Motive der Experten, in die Medienoeffentlichkeit zu treten, sind heterogen und reichen von der Bereicherung des oeffentlichen Diskurses bis hin zur Werbung fur eigene Bucher, das eigene Unternehmen oder den Auftraggeber. Journalisten sind gefordert, diese Motive zu hinterfragen und dem Rezipienten transparent zu machen. |
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