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Books > Business & Economics > Industry & industrial studies > Energy industries & utilities > General
Die Heizung Ihres Eigenheimes wird immer teurer. Ein Jahresbedarf von 5 000 I Heizbl kostete vor 10 Jahren noch DM 600, -. In der Heizsaison 1973/74 kletterte der Preis auf DM 1 500, - und stieg 1979/80 auf DM 3000, -. In ahnlichem Tempo nahmen die Heizkosten von Eigentums- und Mietwohnungen zu. Und nicht nur die Kosten von Heizbl stiegen an. Kohle, Strom und Erdgas folgtem diesem Markt-und Preisfuhrer. Wie geht es weiter? Wird die Heizung bald so teuer sein, daIS viele Eigenheimbesitzer und Mieter sich keine warme Wohnung mehr leisten kbnnen? Werden die gestiegenen Energiepreise zum Verzicht auf andere liebgewordene Gewohnheiten, z.B. Urlaub im Ausland oder Autofahren zwingen? Vieles ist ungewilS, etwa ob die OPEC-Staaten wei terhin eine aggressive Preis-Politik durchsetzen, ob Produktion oder Transport des "schwarzen Goldes" durch politische Umsturze behindert werden. Aber eines scheint gewilS Fur die uberschaubare Zukunft ist die Zeit des "billigen Ols" vorbei. Und weil das 01 als grblSter Energietrager die Rolle des Preisfuhrers spielt, wer den aile anderen Energiequellen, wie Gas, Strom oder Kohle, ebenfalls teurer."
Seit der Debatte iiber die Wiederbewaffnung in der Bundesrepublik Deutschland und den Auseinandersetzungen iiber die Notstandsgesetze hat es in diesem Lande kein Thema gegeben, iiber das so erbittert gestritten worden ist und weiter gestritten wird wie iiber das Problem der langfristigen Energieversorgung. Der Dissens iiber die Rolle, die der Kernenergie in diesem Zusammenhang zukommt, geht quer durch alle Parteien und gesellschaftlichen Gruppen. Er hat auch die Wissenschaften nicht unangetastet ge lassen. Sie haben nicht verhindern k6nnen, daG beide Seiten unter oft bedenkenloser Verwendung wissenschaftlicher Argumente ihre jeweiligen Positionen vertreten; denn Befiirworter wie Gegner der Kernenergie finden sich heute in jeder Fachwissenschaft. Das gilt selbst fUr die Naturwissenschaften. Friiher als andere gesellschaftliche Gruppen sind die Kirchen, ob sie es nun wollten oder nicht, in diese Auseinandersetzung hinein gezogen worden. Viele Gemeindemitglieder und auch pfarrer haben sich auf die Seite von Biirgerinitiativen gestellt, die sich gegen den Bau weiterer Kernkraftwerke wenden. In dieser Situation, die gepr?gt war von einer kaum zu iiberbriickenden Polarisierung der Gesellschaft, wachsendem Zweifel an der Unabh?ngigkeit wissenschaftlichen Sach verstandes und einem unausweichlich gewordenen politischen Entscheidungsdruck wandte sich Ende 1975 die Evangelische Landeskirche in Baden an die Forschungs st?tte der Evangelischen Studiengemeinschaft (F.E.St.) mit der Bitte um ein wissen schaftliches Gutachten zur Energieproblematik. Entsprechend der satzungsgem?Gen Aufgabe des Instituts haben daraufhin Vorstand, wissenschaftliches Kuratorium und Kollegium der FEST gemeinsam beschlossen, dieser Anfrage zu entsprechen und ein Projekt durchzufUhren, das die wissenschaftlichen Grundlagen fiir ein solches Gutach ten erarbeiten sollte."
Das Jahr 1979 hat die Probleme einer sicheren und ausreichenden Energie versorgung erneut spurbar in das Bewusstsein der breiten Offentlichkeit geruckt, nachdem aus der Olkrise 1973/74 von vielen unbemerkt oder verdrangt eine Energie krise entstanden ist. Nationale und internationale Energieprogramme, Gipfeltreffen und Konferenzen, Bundestagsdebatten und Wirtschaftsforschungsinstitute haben sich nun konzentriert der akuten Problematik angenommen, die in zunehmendem Masse die Konjunkturaussichten in den Industrielandern uberschattet. Das naturgegeben beschrankte Angebot an Energietragern macht die Er schliessung und Nutzung aller verfugbarer Energie-Ressourcen notwendig. Das Ener gie-Taschenbuch liefert die wesentlichen Informationen uber Vorkommen, Gewin nung und Verteilung der Energiequellen, sowie uber Verwendungsmoglichkeiten und rationellen Einsatz der Energietrager. Die Herausgeber sind dankbar, dass alle bewahrten Mitarbeiter des erfolg reichen Energiehandbuches bereit waren, wieder mitzuwirken und eine konzentrier te Darstellung des jeweiligen Fachbeitrages einzubringen. Dadurch konnte die Idee verwirklicht werden, das Energie-Taschenbuch als schnelle und trotzdem umfassen de und kompetente Informationsquelle fur einen grossen Leserkreis zu schaffen. Energieversorgung und die damit im Zusammenhang stehenden Probleme des preiswerten Angebotes, der gesicherten Verteilung, der umweltfreundlichen Nut zung und der alternativen Quellen geht heute jeden an und interessiert einen standig wachsenden Teil der Offentlichkeit. Das liegt nicht zuletzt an der weltpolitischen und entwicklungspolitischen Bedeutung der Energietrager. Herausgeber und Auto ren dieses Buches waren deshalb bestrebt, dem Leser alle Zahlen, Daten und Fakten zu bieten, die energiepolitische Zusammenhange erklaren konnen. Gerhard Bischoff Werner Gocht Koln/Berlin, im Juli 1979 VI Inhaltsverzeichnis Einleitung ........................................... ."
Die funf in diesem Band vereinigten Aufsatze sind Niederschriften von Vortragen, die Prof. Dr. JAN SZARGUT im Fruhjahr 1974 an der Technischen Hochschule Wien, der Johannes Kepler Hochschule in Linz und der Montanistischen Hochschule Leoben gehalten hat. Bei der Ausarbeitung der Vortrage wurde Prof. SZARGUT teilweise von seinem Mitarbeiter, Herrn Dr. ANnRZEJ ZlIiillIK, unterstutzt. Die Initiative fur die Durchfuhrung der Vortragsveranstal- tung ging von der Energiesektion des Bundesministeriums fur Handel, Gewerbe und indu- strie aus. Sie erfolgte im Rahmen des bestehenden ubereinkommens zwischen OEsterreich und der Volksrepublik Polen fur wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit durch das Bundesministerium fur Wissenschaft und Forschung mit tatkraftiger Unterstutzung durch die beteiligten Hochschulen, insbesondere der Herren Professoren Dr. MAxIMILIAN LEDINEGG, Dr. EDUARD NACHTIGALL und Dr. MAX B. USSAR, sowie des Botschafters der Volksrepublik Polen in OEsterreich, Exzellenz RysZARD KARsKI. Dem Bundesmini terium fur Wissenschaft und Forschung und den genannten Persoenlichkeiten sei auch an dieser Stelle bestens fur die Unterstutzung gedankt, die sie dieser Veranstaltung gegeben haben, ebenso aber auch Herrn Generaldirektor Bergrat h. c. Dipl. -Ing. Dr. techno FRANz GEIST, der, die Bedeutung dieser Vortragsreihe als Anregung fur die weitere Rationalisierung der Warmewirtschaft der ver- staatlichten Industrie erkennend, sich fur einen finanziellen Beitrag zu den Kosten durch die OEsterreichische Industrie-Verwaltungs-AG erfolgreich verwendet hat. Die Veroeffentlichung dieser Vortrage, die redaktionell durch Herrn Ministerialober- kommissar Dr.
Vorliegende Arbeit ist wahrend der Zeit entstanden, in der der Verfasser als Ver treter des deutschen Kohlenbergbaus bei den Europaischen Behorden in Luxemburg tatig war. Schon seit 1958 war hier die Frage nach der Notwendigkeit von Unter stutzungsmassnahmen fur den europaischen Kohlenbergbau in den Vordergrund ge treten. Dies war der Anlass, nahere Untersuchungen uber die Subventionspolitik der Hohen Behorde der EGKS und ihre Auswirkungen auf den Kohlenbergbau anzustel len. Zugute kam dem, dass sich der Verfasser funf Jahre - von 1959 bis 1964 - am Orte des Geschehens selbst sowie auf Grund seiner beruflichen Tatigkeit direkt in dem politischen Spannungsfeld zwischen Europaischen Behorden und dem wirtschaftenden Bergbau befand. Herr Professor Dr. Burkhardt Roper hat die Arbeit in freundlicher Weise betreut. Ihm sei zuallererst fur die Forderung und Hilfe gedankt, die er dem Autor hat zuteil werden lassen. Dank gilt auch Herrn Professor Dr. Vormbaum fur die wertvollen Ratschlage bei der letzten uberarbeitung der vorliegenden Schrift. Dank sei ebenfalls den Beamten der Hohen Behorde der EGKS abgestattet. Aus vielen Gesprachen mit ihnen konnten fruchtbare Anregungen zu dieser Arbeit gewonnen werden. Abschlie ssend sei der langjahrigen Sekretarin in der Geschaftsstelle Luxemburg des deutschen Kohlenbergbaus, Fraulein Brunhilde MicheIe, gedankt fur die freundliche Hilfe beim Schreiben und der Durchsicht der Arbeit."
Based on the operationa1 aetivities in the e1eetrieal power industry, the eeonomie risks are ana1yzed insofar as these are determined by the deve1op- ment of the primary sourees of energy and the future possibilities for the produetion of e1eetrie power. It is shown that a guarantee for the supp1y of power in the Federa1 Repub- He ean be assured on1y by produeing e1eetricity from a variety of primary sourees different as to their kind of energy and to their geographical origin. Resume Partant de 1a situation dans le domaine de 1a produetion et de 1a distri- bution d'e1eetricite, l'auteur analyse 1es risques eeonomiques eneourus, dans la mesure OU ils deeou1ent de l' evolution des sourees primaires et des pos si- bilites de produetion du eourant e1eetrique. Il demontre qu' en RepubHque Federale Allemande, 1a seeurite de la distri- bution d' energie ne peut etre assuree que seu1ement par un melange des sourees primaires qui differeneent variement se10n 1eur nature d' energie et 1eur origine geographique. Diskussion Professor Dr. rer. pol. Fritz Wilhelm Hardach Im Vortrag kam immer wieder das unternehmerische Risiko zum Aus- druck, das in der kunftigen Entwicklung liegt. Es war ausserordentlich interessant, dass Herr Professor Mandel versucht hat, durch Gliederung der Risikobereiche den Dingen weiter nachzuspuren, sie zu analysieren. Ich glaube, dass dies gute Ansatzpunkte zu einer Senkung der Risiken im ein- zelnen sind - so wie man auch die Kosten zu senken versucht, indem man sie zunachst in Kostenbereiche einteilt.
Wenn der vorliegenden Untersuchung die Aufgabe gestellt ist, die Marktvorgange, die sich im Bereich der oeffentlichen Energiewirtschaft abspielen 1, 2, aufzuzeigen und diese unter gesamtwirtschaftlichem Aspekt zu wurdigen, dann mag der Eindru Gedankenfluss stoerende Abschweifungen erfolgen kann. 1.
Fiir die "betriebswirtschaftliche" Richtung der Einzelwirtschaftslehre (u. a. SCHMALENBACH, F. SCHMIDT, NICKLISCH, SOMMERFELD, HAX, SCHNETTLER, HA SENACK) ist, anders als fiir die "privatwirtschaftliche" Richtung{RIEGER, FETTEL, LIN HARDT, SIEBER) die Betriebserhaltung eines der wesentlichen theoretischen und betriebspolitischen Probleme. 1938/39 war ich in einem groBeren Manuskript der Gefahr der "Werksvergreisung" theoretisch nachgegangen, in Verbindung mit tech nischen Entwiddungen, mit Beziehungen zum "Kongruenzprinzip" der Bilanz abschliisse, dem Problem der Abschreibung zum Wiederbeschaffungspreis, der be schaftigungsproportionalen Abschreibung und dergleichen. Der Kriegsausbruch hin derte damals die Veroffentlichung groBerer Schriften, soweit sie nicht unmittel bar zu Riistungs-und Kriegswirtschaftsfragen (LSO z. B. ) Beziehung hatten. Aber ich habe das vor Bombenangriffen, Auslagerungsverlust meiner gesamten Bibliothek und beim Absetzen von Leipzig in den Westen ausnahmsweise gerettete Manuskript zahlreichen eigenen Schiilern und auch Kollegen zur Verfiigung gestellt; unter an derem sind die veroffentlichten Diplomarbeiten von Dipl. -Kfm. Dr. BRIGITTE SCHIEB (heute Gattin von Prof. Dr. KOLMS, Berlin): "Grundsatzliche Probleme der Kapitalerhaltung" (in: Fragen der Kapitalerhaltung und Finanzierung, Wolfen biittel1949) und von Dipl. -Volkswirt JOSEF LIEBL: "Kapitalerhaltung und Bilanz rechnung," Wolfenbiittel 1954, mit auf der Grundlage jenes unveroffentlichten Manuskriptes entstanden. Fiir die kommunalen Eigenbetriebe ergaben sich hinsichtlich der Betriebserhaltung besondere Probleme. Dipl. -Kfm. Dr. JACOB, langjahriger Assistent von mir in Got tingen, der sich eindringlich mit Fragen offentlicher Betriebe wissenschaftlich be schaftigt hatte, iibernahm es, die Problematik in Richtung der kommunalen Eigen betriebe zu durchdenken."
A free open access ebook is available upon publication. Learn more at www.luminosoa.org. Landlocked and surrounded by South Africa on all sides, the mountain kingdom of Lesotho became the world's first "water-exporting country" when it signed a 1986 treaty with its powerful neighbor. An elaborate network of dams and tunnels now carries water to Johannesburg, the subcontinent's water-stressed economic epicenter. Hopes that receipts from water sales could improve Lesotho's fortunes, however, have clashed with fears that soil erosion from overgrazing livestock could fill its reservoirs with sediment. In this wide-ranging and deeply researched book, Colin Hoag shows how producing water commodities incites a fluvial imagination. Engineering water security for urban South Africa draws attention ever further into Lesotho's rural upstream catchments: from reservoirs to the soils and vegetation above them, and even to the social lives of herders at remote livestock posts. As we enter our planet's water-export era, Lesotho exposes the possibilities and perils ahead.
This book examines clean energy financing and approaches in hydropower and demand-side energy efficiency projects, along with policies and strategies based on experiences in South Asia. It is the second of the two volumes of books on Financing Clean Energy in Developing Asia produced by ADB. The two volumes review tried and tested approaches and instruments in scaling up clean energy development in Asia and the Pacific.
Zwei Umstande haben in den Nachkriegsjahren die Mengenentwicklung des westdeutschen Energieverbrauchs maBgeblich beeinfluBt: allgemein wach sender Energiebedarf und Engpasse im traditionellen Energieaufkommen. Der wachsende Energiebedarf betraf vornehmlich die Edelenergien (Gas, Strom, Koks), die Engpasse im traditionellen Energieaufkommen betrafen die einheimische Steinkohlenforderung. 1 Gemessen am Endenergie-Gesamtverbrauch ) entfielen (1951) auf Rohenergie 45,0 v. H., auf Edelenergie 55,0 v. H.; 1957 betrugen die entsprechenden 2 Anteile 29,7 v. H. und 70,3 v. H. ). Diese Verschiebung kennzeichnet die Rationalisierung im Energieverbrauch bzw. in der Verwertung natiir licher Rohenergievorkommen und verdeutlicht die gegenwartige Verlagerungs tendenz im Energieverbrauch. Der wachsende Endenergieverbrauch betrifft in erster Linie die Edelenergie und erfordert indirekt ein hoheres Roh energieaufkommen; unter den traditionellen westdeutschen Versorgungs verhaltnissen hangt er entscheidend vom Umfang der Steinkohlenforderung (-verfiigbarkeit) abo Auf die Steinkohle entfielen (1951) 74,7 v. H., die Braunkohle 16,6 v. H., das Mineralol 5,5 v. H. und auf sonstige Rohener gien (Torf, Wasserkraft) 3,2 v. H. des Rohenergiegesamtverbrauchs; 1957 lauteten die entsprechenden Anteile fur Steinkohle 69,0 v. H., Braun- 3 kohle 16,0 v. H., Mineralol 13,0 v. H., sonstige 2,0 v. H. ). Der riick laufige Beitrag der Steinkohlenenergie ist teils von (US-) Importkohlen, teils vom Mineralol ausgeglichen worden und hat dazu gefiihrt, daB neben den 'klassischen' einheimischen Rohenergien zusatzlich importierte mi neralische Einsatzenergien erforderlich geworden sind. Nicht nur die herkommliche Mengengliederung, sondern auch die marktpolitischen Pro duktions- und Absatzbedingungen sind dadurch erheblich umgestaltet wor den."
Die Abgabe elektrischer Energie an die Landwirtschaft in der Bundesre- publik Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren etwa verdoppelt. Die Tendenz der Verbrauchszunahme ist aus Abbildung 1 zu erkennen [1J. 1800 GWh, - r-- 1600 r-: =: - f- - - - -- r; r- r- -- r i= - - I-- - f-- r-- 800- r- - I- f- r-- I-- I-- I- - 600 I- - I- I-- l- - f- r-- - - - I- I- I- I- - I- - r-- 200 o 19 9 1950 1951 1952 1953 19 1955 1956 1957 1958 --- --Jahr A b b i 1 dun g Jahrlicher Stromverbrauch der Landwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland Trotz dieser erheblichen Verbrauchs zunahme ist die Auslastung landlicher Ortsnetze immer noch gering: Die UEbertragungsleitungen mussen eine ge- wisse mechanische Festigkeit aufweisen und sind daher in diesen Gebie- ten leistungsmassig meist uberdimensioniert. Die Transformatoren sind fur die bekannten steilen Belastungsspitzen landlicher Netze ausgelegt und werden infolgedessen auch nur schlecht ausgenutzt. Zum Vergleich seien folgende Zahlen genannt: die jahrliche Stromabgabe pro km Leitungs- lange betragt in landlichen Gebieten zur Zeit etwa 20. 000 kWh, wogegen sie z. B. in der Stadt Essen bei 250. 000 kWh liegt. Es gilt also, die Belastungskurve landlicher Netze auszugleichen und moeglichst gleich- zeitig den Absatz zu steigern.
Im Leitungsbau und dem eng damit verbundenem Bau von Strassenbeleuch tungsanlagen muss eine Projektierung Hand in Hand mit der Berechnung gehen, um die Grundlagen fur die Anordnung und Auswahl der Bauelemente zu schaffen. Leitungen und Strassenbeleuchtungen kann man aber nur projektieren und berechnen, wenn man neben dem elektrotechnischen Fachwissen auch noch eingehende Materialkenntnisse und Kenntnisse aus der Statik, Mechanik, Festigkeitslehre und Beleuchtungstechnik besitzt. Da es auf allen diesen Gebieten eine ganze Reihe von Formeln und Tabellen gibt, die man nicht alle im Kopf haben kann, sollte man diese, auch aus Grunden der Zeitersparnis, in nur einem Fachbuch neben sonst noch notwendigen oder wunschenswerten Angaben vorfinden oder nachschlagen konnen. Leider konnte aber der Leitungsbauer bisher nicht auf ein derartiges, viel seitiges, den ganzen Leitungs- und Strassenbeleuchtungsbau umfassendes Nachschlagewerk zuruckgreifen. Er war deshalb gezwungen, sich alle fur die Projektierung und Berechnung notwendigen Unterlagen an den unterschied lichsten Stellen selbst zusammenzusuchen. Um die einmal erarbeiteten Unterlagen stets greifbar zu haben und nicht jedesmal von neuem wieder heraussuchen zu mussen, habe ich diese im Laufe meiner langjahrigen Tatigkeit im Leitungs- und Strassenbeleuchtungsbau gesammelt und mir daraus fur meinen eigenen Handgebrauch ein Nachschlage werk aufgebaut und dieses durch eigene Erkenntnisse und Tabellen noch er weitert. Aus diesem Grundstock ist dann durch verbindenden und erlauternden Text das vorliegende Buch entstanden, welches bestimmt ist, die oben skiz zierte Lucke auszufullen."
Die Frage der Bewertung ganzer Untersuchungen ist bis in die jUngste Zeit hinein in der Betriebswirtschaftslehre ausgiebig diskutiert worden, ohne daB es zu einer einheitlichen Auffassung in allen Punkten gekommen ware. Dieses Problem ist auch fUr die offentliche Energieversorgung von groBer Bedeutung. Das Ministerium fUr Wirtschaft und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat daher dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universitat Koln einen Forschungsauftrag zu diesem Fragenkomplex erteilt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung, die mit der dankenswerten UnterstUtzung des Ministerium durchgefUhrt werden konnte, werden hier- mit vorgelegt. Soweit aktuelles Material verwendet werden muBte, ist die Arbeit mit dem ersten Halbjahr 1955 abgeschlossen worden. Das Institut hofft, damit einen nUtzlichen Beitrag zur Diskussion um die Unternehmensbewertung liefern zu konnen. Prof. Dr. Wessels Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universitat Koln Seite 7 Forsohungsberiohte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen EINFUHRUNG Die betriebswirtschaftliche Lehre tiber den Wert und die Bewertung ganzer Wirtschaftseinheiten unterscheidet nach SCHMALENBACH 1) grundsatzlich den sog. Ertragswert und den sog. Sachwert. Ertragswert: Der Wert einer nternehmung im ganzen richtet sich allein nach dem Nutzen, den sie in der Zukunft erbringen kann. Der "wahre Wert" einer Unternehmung ist demnach der auf den Bewertungsstichtag diskon- tierte Wert der ktinftigen Reinertrage. Er wird Zukunftsertragswert oder kurz Ertragswert genannt.
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