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Books > Business & Economics > Industry & industrial studies > Energy industries & utilities > General
Die Bedeutung der leistungsgebundenen Energietrager nimmt in der Energieversorgung weiterhin zu. Damit mussen die Bemuhungen um eine moeglichst hohe Auslastung von Erzeugungs-, Transport- und Verteilungsanlagen noch verstarkt werden. Hohe Ausnutzungsdauern sind allein schon aus wirtschaftlichen Grunden zwingendes Gebot. Sie sind auch bei Einbindung regenerativer Energiequellen anzustreben, um die Umweltbelastung dadurch zu mindern, dass man mit moeglichst geringen installierten Leistungen auf der gesamten Kette von der Energiegewinnung bis zur Energieanwendung den Endenergiebedarf sicher und preisgunstig deckt. Wahrend auf der letzten VDE/VDI/GfPE-Tagung 1987 Techniken zentraler und dezentraler Energieversorgung im Vordergrund standen, beleuchtet die diesjahrige Tagung die Probleme der Spitzenbelastung und des Lastausgleiches aus der Sicht der Abnehmer und der Energieerzeuger mit konventionellen und regenerativen Umwandlungsanlagen. Dabei werden die technischen und tariflichen Moeglichkeiten einer Leistungs- bzw. Lastbedarfssteuerung durch Versorger und Verbraucher aufgezeigt.
Das Buch gibt einen Uberblick uber alle Techniken, mit denen elektrische Energie gezielt in Warme fur die verschiedenen Arten thermischer Prozesse umgewandelt werden kann. Das sind Widerstands-, konduktive, induktive und dielektrische Erwarmung sowie Erwarmung mittels Lichtbogen, Plasma-, Elektronen- und Laserstrahl. Im ersten Teil werden Wesen und Bedeutung der Elektrowarmetechnik insgesamt erlautert, im zweiten Teil die elektro- und warmetechnischen Grundlagen dargestellt. Sie dienen vor allem dem prinzipiellen Verstandnis der Sachverhalte. Im dritten Teil werden die einzelnen Techniken ausfuhrlich behandelt: ihr grundsatzlicher Aufbau, ihre Wirkungsweise, die technischen Daten von Komponenten und Anlagen sowie die Schwerpunkte und Grenzen ihrer Anwendung. Das Buch gibt den heutigen Stand der Elektroprozesswarmetechnik unter Berucksichtigung neuester Ergebnisse wieder. Besonderer Wert ist auf eine methodisch und didaktisch geschlossene Darstellung gelegt."
Das Konzept des Hochtemperaturreaktors (HTR) zeichnet sich durch "inharente Sicherheit" aus; weitere Vorzuge liegen darin, dass bereits kleinere Einheiten wirtschaftlich betrieben werden und nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch in der Warme- und Verfahrenstechnik eingesetzt werden koennen. Damit ist der HTR als Alternative zu den bisher favorisierten Reaktorlinien in das oeffentliche Interesse getreten. Das Buch vermittelt nicht nur technische Fakten, sondern erlautert die physikalischen und technischen Prinzipien zum Verstandnis der Funktion und stellt die notwendigen Grundlagen fur die Auslegung des Kugelhaufenreaktors zur Verfugung. Die Komponenten werden ausfuhrlich beschrieben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Diskussion der Sicherheitseigenschaften bzw. des Stoerfallverhaltens; ebenso werden die Konzepte zur Brennstoffversorgung bzw. -entsorgung vorgestellt. Einsatzmoeglichkeiten des HTR werden ebenso wie Bewertungsverfahren fur den wirtschaftlichen Betrieb aufgezeigt.
Die Tatsache, dass dieses Buch schon bald nach seinem erstmaligen Erscheinen in Neuauflage vorliegt, zeigt, dass der Autor einen wichtigen Bereich der Umweltpolitik beleuchtet. In systematischer Weise werden verschieden Arten von externen Kosten und Nutzen konkurrierender Technologien zur Elektrizitatserzeugung verglichen. Behandelt werden verschiedene Umwelteffekte, Beschaftigungs- und Produktionseffekte, die Ausbeutung erschoepfbarer Ressourcen wie auch die unterschiedlichen Arten oeffentlicher Subventionen. Die konventionelle Elektrizitatserzeugung auf der Basis fossiler und nuklearer Brennstoffe wird mit der Nutzung der Wind- und Sonnenenergie (photovoltaisch) verglichen. Erstmals wird in dieser Studie der theoretisch diskutierte Ansatz der sozialen Kosten von Energiesystemen nicht nur bis zur Quantifizierung einzelner Kostenkategorien, sondern bis zur Analyse des Einflusses auf die Wahl konkurrierender Technologien empirisch umgesetzt. Die Analyse zeigt, dass regenerativen Energiequellen durch die Nichtberucksichtigung sozialer Kosten ein gravierender Wettbewerbsnachteil entsteht. Die Markteinfuhrung der Windenergie und der photovoltaischen Sonnenenergienutzung wird hierdurch um bis zu zehn Jahre verzoegert. Die Studie schlagt moegliche Korrekturmassnahmen vor. Die Neuauflage bringt zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen. Voellig neu ist beispielsweise das Modell zur Erhaltung des Energiekapitalstocks im Kapitel uber die Erschoepfung nicht erneuerbarer Energietrager.
Optimierungsmodelle werden immer hAufiger zur Beschreibung des Verhaltens komplexer Systeme herangezogen. Dieses Buch beschAftigt sich mit den MAglichkeiten und Grenzen des Einsatzes umfangreicher Optimierungsmodelle zur Beantwortung umweltrelevanter Probleme der Energieversorgung. Am Beispiel des in der Systemanalyseforschung in JA1/4lich entwickelten MARNES-Modells wird fast lehrbuchhaft der Weg von der vorgegebenen Fragestellung A1/4ber die Modellierung selbst bis hin zur Anwendung aufgezeigt. Breiten Raum nehmen die AusfA1/4hrungen zum Linearen Programmieren und zur datenmAAigen Charakterisierung der Technologien ein. Mit diesem Buch liegt erstmals eine detaillierte Beschreibung eines Energie- "und" Umweltmodells vor. Das Buch wendet sich an Wissenschaftler in der Systemanalyse und im Operations Research genauso wie an die Praktiker in den Planungsabteilungen der Energiewirtschaft und in den verschiedenen Affentlichen Institutionen.
Bislang sind weltweit bereits mehrere Solarturmkraftwerke zu Demonstrations- und Forschungszwecken gebaut und betrieben worden. Da bei den meisten von ihnen der Speicherproblematik zunachst nachrangige Prioritat zugemessen wurde, blieb ihre Jahresausbeute an elektrischer Energie aufgrund ihres ungunstigen Teillastverhaltens meist unbefriedigend. Hier wird daher untersucht, inwieweit durch die Einbindung eines thermischen Speichers das Teillastverhalten eines Solarkraftwerks erheblich verbessert und gleichzeitig der Kapazitatsfaktor verdoppelt werden kann. Es wird ein 100MWht Hochtemperatur Speichermodul nach dem bewahrten Winderhitzerprinzip der Huttenindustrie entworfen und fur den Einsatz als Tagesspeicher optimiert. Mit diesem thermodynamischen Modell werden Warmeaustausch, Umgebungsverluste, Nutzungsgrade und Lade-/Entladeverhalten eingehend untersucht. Die Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigt, dass die spezifischen Stromgestehungskosten eines Solarturmkraftwerks mit dem Zubau eines Speichers bis zu 25% gesenkt werden konnen."
In zunehmendem Masse sind Vorstellungen uber die Gestaltung der Energieversorgung in der Bundesrepublik, wie sie besonders in der Diskussion um "zentrale" oder "dezentrale" Technik zum Ausdruck kommen, heute von gesellschaftspolitischem und weltanschaulichem Denken beeinflusst. Technische und selbst oekonomische Sachverhalte und Argumente treten demgegenuber stark in den Hintergrund; vielfach wird sogar der Eindruck erweckt, als seien sie fur die Beurteilung dezentraler Technik nicht von Bedeutung. Die Tagung hat zum Ziel, sich vor allem mit den Techniken und Systemen zur "dezentralen" Energieversorgung auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, wo und wie sie sinnvoll eingesetzt werden koennen, welchen Einschrankungen ihre Anwendung und ihr Beitrag zur Energieversorung unterliegt. Dadurch soll deutlich werden, dass die Denkweise "zentral oder dezentral" in die Irre fuhrt, dass vielmehr nur die richtige und sinnvolle Nutzung aller Versorgungstechniken eine optimale Energiebedarfsdeckung gewahrleistet. Besonderes Gewicht wird auf die Darstellung von Erfahrungen aus der praktischen Erprobung gelegt, da viele Vor- und Nachteile neuer technischer Systeme sich erst hieraus offenbaren.
Der vorliegende Band V aus der Handbuchreihe "Encrgieberatung / Energiemanage- ment" soli fUr Ingenieure, Planer, Architekten und andere Experten eine Informa- tionsquelle tiber die vielHiltigen Einsatzmoglichkeiten der elektrischen Energie in Energiewandlung und -verteilung darstellen. Zum einen erfolgt eine direkte Umwandlung der elektrischen Energie in thermische und mechanische Energie mit Hilfe geeigneter Energiewandler. Zum anderen ist die elektrische Energie die wesent- liche Hilfsenergie in thermischen Umwandlungsprozessen. Elektrische Energie rationell und sinnvoll einzusetzen ist eine Aufgabe von hochstem Stellenwert. Die Thematik ist bekannterweise komplex, und eine isolierte Betrach- tung von Teilbereichen ist wenig hilfreich. Daher werden im Text Hinweise auf andere Bande der Handbuchreihe gegeben, die zum besseren Verstandnis des hier behandeIten Stoffes not wen dig sind. Der weitergehend interessierte Leser wird tiber das jeweilige Literaturverzeichnis auf vertiefende Arbeiten hingewiesen. 1m vorliegenden Band wird zunachst auf einige Grundlagen und dann auf die elektro- mechanischen Energiewandler und deren Einsatzmoglichkeiten eingegangen. Die Fortschritte auf den Gebieten Umformung und Verteilung elektrischer Energie sind durch Innovationen bei den elektronischen Bauelementen gepragt. Eine gezieIte Anwendung von leistungselektronischen SteUgliedern in Verbindung mit den elektro- mechanischen Energiewandlern und einer MeB- und Regelungstechnik, die die Moglichkeiten der Mikroelektronik voll ausschopfen, wird dazu beitragen, daB sich der Abstand zwischen dem technisch Moglichen und der Praxis der Energiespar- technik merklich verringert. Daher werden auch die Bereiche MeB- und Regelungs- technik sowie Datenverarbeitung im vorliegenden Band berticksichtigt.
Die volkswirtschaftlichen, oekologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen, tat sachliche und vermeintliche, die von den verschiedenen Bereichen der Energiever sorgung ausgehen, haben dazu gefuhrt, dass sich in den letzten Jahren politische und administrative Gremien in zunehmendem Masse mit der Frage der langfristigen und grossraumigen Planung der Energieversorgung befassen. Zunachst fur einzelne Bal lungs- und Verdichtungsraume, spater zunehmend auch fur Regionen wurden und werden "Energiekonzepte" gefordert, entwickelt und z.T. auch bereits realisiert. Der nie eindeutig definierte Begriff "Energiekonzept" wird besonders in der oeffentlichen Diskussion sehr unterschiedlich verstanden und haufig missverstanden. Er lasst sich daher gut als fast beliebig verwendbares Schlagwort gebrauchen, und die Forderung nach Energiekonzepten wird heute oft von politischer Opportunitat getragen. Energiekonzepte - richtiger: Energieversorgungskonzepte - sind aber nichts Neu es. Man hat sich, strategisch und planerisch, schon immer mit der technischen, strukturellen und geographischen Optimierung der Energieversorgung befasst. Aller dings sind heute die Zwange starker, die Bedingungen schwieriger und komplexer geworden. Fehler bleiben daher heut~ eher unerkannt, wirken sich gravierender aus und sind schwerer zu korrigieren. Umso mehr erfordert deshalb die Erarbeitung von Energie versorgungskonzepten grundliche Analysen der derzeitigen und kunftigen Bedarfs situation, gewissenhafte Untersuchung der ganzen Vielfalt von Versorgungsmoeg lichkeiten und sorgfaltiges Abwagen der Konsequenzen.
Sogleich nach der Grundung des Arbeitskreises fur industrielle Energiewirtschaft im Rahmen des unter der Leitung von Generaldirektor a. D. Univ.-Prof. Baurat h. c. Dipl.-Ing. DOOr. Ludwig MUSIL stehenden Beirats fUr sinnvollen Energie- einsatz beim Bundesministerium fUr Handel, Gewerbe und Industrie im Jahr 1974 haben dessen Beratungen ergeben, daB es, urn das reale Potential an Einsparungs- moglichkeiten an Energie im industriellen Bereich in Osterreich festzustellen, not- wen dig ist, eine repdisentative Erhebung durchzufUhren, deren Umfang sich auf die warmeintensiven Industriezweige beschranken kann. Es bestand von vornherein Einvernehmen daruber, daB die DurchfUhrung dieser Erhebung dem Osterreichi- schen Energiekonsumentenverband anvertraut werden soil. Nach sorgfaltiger Vorbereitung dieser Arbeit ist es im Jahre 1976 gelungen, die fi- nanzielle Basis fUr deren DurchfUhrung durch eine Beteiligung der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft und der Vereinigung Osterreichischer Industrieller zu finden. Die Studie wurde Ende 1978 als abgeschlossen betrachtet, nachdem die Of- fentlichkeit iiber deren Fortschritt durch zwei Zwischenberichte des Beirats infor- miert wurde und die interessierte Fachwelt dariiber hinaus in zwei Prasentationen, die im Osterreichischen Ingenieur-und Architektenverein in Wi en stattfanden, Ge- legenheit zu ausfUhrlichen Diskussionen iiber die angewendeten Methoden und die erzielten Ergebnisse erhalten hatte. Zu dies em Zeitpunkt war es aber allen Beteiligten klar, daB sich durch die dramati- schen Veranderungen vor allem auf dem Energiesektor viele Bedingungen der- maBen gewandelt hatten, daB eine neuerliche Uberarbeitung dieser Stu die fUr die VerOffentlichung notwendig erschien.
This book examines clean energy financing and approaches in hydropower and demand-side energy efficiency projects, along with policies and strategies based on experiences in South Asia. It is the second of the two volumes of books on Financing Clean Energy in Developing Asia produced by ADB. The two volumes review tried and tested approaches and instruments in scaling up clean energy development in Asia and the Pacific.
Die Heizung Ihres Eigenheimes wird immer teurer. Ein Jahresbedarf von 5 000 I Heizbl kostete vor 10 Jahren noch DM 600, -. In der Heizsaison 1973/74 kletterte der Preis auf DM 1 500, - und stieg 1979/80 auf DM 3000, -. In ahnlichem Tempo nahmen die Heizkosten von Eigentums- und Mietwohnungen zu. Und nicht nur die Kosten von Heizbl stiegen an. Kohle, Strom und Erdgas folgtem diesem Markt-und Preisfuhrer. Wie geht es weiter? Wird die Heizung bald so teuer sein, daIS viele Eigenheimbesitzer und Mieter sich keine warme Wohnung mehr leisten kbnnen? Werden die gestiegenen Energiepreise zum Verzicht auf andere liebgewordene Gewohnheiten, z.B. Urlaub im Ausland oder Autofahren zwingen? Vieles ist ungewilS, etwa ob die OPEC-Staaten wei terhin eine aggressive Preis-Politik durchsetzen, ob Produktion oder Transport des "schwarzen Goldes" durch politische Umsturze behindert werden. Aber eines scheint gewilS Fur die uberschaubare Zukunft ist die Zeit des "billigen Ols" vorbei. Und weil das 01 als grblSter Energietrager die Rolle des Preisfuhrers spielt, wer den aile anderen Energiequellen, wie Gas, Strom oder Kohle, ebenfalls teurer."
Seit der Debatte iiber die Wiederbewaffnung in der Bundesrepublik Deutschland und den Auseinandersetzungen iiber die Notstandsgesetze hat es in diesem Lande kein Thema gegeben, iiber das so erbittert gestritten worden ist und weiter gestritten wird wie iiber das Problem der langfristigen Energieversorgung. Der Dissens iiber die Rolle, die der Kernenergie in diesem Zusammenhang zukommt, geht quer durch alle Parteien und gesellschaftlichen Gruppen. Er hat auch die Wissenschaften nicht unangetastet ge lassen. Sie haben nicht verhindern k6nnen, daG beide Seiten unter oft bedenkenloser Verwendung wissenschaftlicher Argumente ihre jeweiligen Positionen vertreten; denn Befiirworter wie Gegner der Kernenergie finden sich heute in jeder Fachwissenschaft. Das gilt selbst fUr die Naturwissenschaften. Friiher als andere gesellschaftliche Gruppen sind die Kirchen, ob sie es nun wollten oder nicht, in diese Auseinandersetzung hinein gezogen worden. Viele Gemeindemitglieder und auch pfarrer haben sich auf die Seite von Biirgerinitiativen gestellt, die sich gegen den Bau weiterer Kernkraftwerke wenden. In dieser Situation, die gepr?gt war von einer kaum zu iiberbriickenden Polarisierung der Gesellschaft, wachsendem Zweifel an der Unabh?ngigkeit wissenschaftlichen Sach verstandes und einem unausweichlich gewordenen politischen Entscheidungsdruck wandte sich Ende 1975 die Evangelische Landeskirche in Baden an die Forschungs st?tte der Evangelischen Studiengemeinschaft (F.E.St.) mit der Bitte um ein wissen schaftliches Gutachten zur Energieproblematik. Entsprechend der satzungsgem?Gen Aufgabe des Instituts haben daraufhin Vorstand, wissenschaftliches Kuratorium und Kollegium der FEST gemeinsam beschlossen, dieser Anfrage zu entsprechen und ein Projekt durchzufUhren, das die wissenschaftlichen Grundlagen fiir ein solches Gutach ten erarbeiten sollte."
Das Jahr 1979 hat die Probleme einer sicheren und ausreichenden Energie versorgung erneut spurbar in das Bewusstsein der breiten Offentlichkeit geruckt, nachdem aus der Olkrise 1973/74 von vielen unbemerkt oder verdrangt eine Energie krise entstanden ist. Nationale und internationale Energieprogramme, Gipfeltreffen und Konferenzen, Bundestagsdebatten und Wirtschaftsforschungsinstitute haben sich nun konzentriert der akuten Problematik angenommen, die in zunehmendem Masse die Konjunkturaussichten in den Industrielandern uberschattet. Das naturgegeben beschrankte Angebot an Energietragern macht die Er schliessung und Nutzung aller verfugbarer Energie-Ressourcen notwendig. Das Ener gie-Taschenbuch liefert die wesentlichen Informationen uber Vorkommen, Gewin nung und Verteilung der Energiequellen, sowie uber Verwendungsmoglichkeiten und rationellen Einsatz der Energietrager. Die Herausgeber sind dankbar, dass alle bewahrten Mitarbeiter des erfolg reichen Energiehandbuches bereit waren, wieder mitzuwirken und eine konzentrier te Darstellung des jeweiligen Fachbeitrages einzubringen. Dadurch konnte die Idee verwirklicht werden, das Energie-Taschenbuch als schnelle und trotzdem umfassen de und kompetente Informationsquelle fur einen grossen Leserkreis zu schaffen. Energieversorgung und die damit im Zusammenhang stehenden Probleme des preiswerten Angebotes, der gesicherten Verteilung, der umweltfreundlichen Nut zung und der alternativen Quellen geht heute jeden an und interessiert einen standig wachsenden Teil der Offentlichkeit. Das liegt nicht zuletzt an der weltpolitischen und entwicklungspolitischen Bedeutung der Energietrager. Herausgeber und Auto ren dieses Buches waren deshalb bestrebt, dem Leser alle Zahlen, Daten und Fakten zu bieten, die energiepolitische Zusammenhange erklaren konnen. Gerhard Bischoff Werner Gocht Koln/Berlin, im Juli 1979 VI Inhaltsverzeichnis Einleitung ........................................... ."
Die funf in diesem Band vereinigten Aufsatze sind Niederschriften von Vortragen, die Prof. Dr. JAN SZARGUT im Fruhjahr 1974 an der Technischen Hochschule Wien, der Johannes Kepler Hochschule in Linz und der Montanistischen Hochschule Leoben gehalten hat. Bei der Ausarbeitung der Vortrage wurde Prof. SZARGUT teilweise von seinem Mitarbeiter, Herrn Dr. ANnRZEJ ZlIiillIK, unterstutzt. Die Initiative fur die Durchfuhrung der Vortragsveranstal- tung ging von der Energiesektion des Bundesministeriums fur Handel, Gewerbe und indu- strie aus. Sie erfolgte im Rahmen des bestehenden ubereinkommens zwischen OEsterreich und der Volksrepublik Polen fur wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit durch das Bundesministerium fur Wissenschaft und Forschung mit tatkraftiger Unterstutzung durch die beteiligten Hochschulen, insbesondere der Herren Professoren Dr. MAxIMILIAN LEDINEGG, Dr. EDUARD NACHTIGALL und Dr. MAX B. USSAR, sowie des Botschafters der Volksrepublik Polen in OEsterreich, Exzellenz RysZARD KARsKI. Dem Bundesmini terium fur Wissenschaft und Forschung und den genannten Persoenlichkeiten sei auch an dieser Stelle bestens fur die Unterstutzung gedankt, die sie dieser Veranstaltung gegeben haben, ebenso aber auch Herrn Generaldirektor Bergrat h. c. Dipl. -Ing. Dr. techno FRANz GEIST, der, die Bedeutung dieser Vortragsreihe als Anregung fur die weitere Rationalisierung der Warmewirtschaft der ver- staatlichten Industrie erkennend, sich fur einen finanziellen Beitrag zu den Kosten durch die OEsterreichische Industrie-Verwaltungs-AG erfolgreich verwendet hat. Die Veroeffentlichung dieser Vortrage, die redaktionell durch Herrn Ministerialober- kommissar Dr.
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