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Jede arztliche Untersuchung setzt entsprechende Kenntnisse der
"normalen" Anatomie voraus; denn der Bau des gesunden menschlichen
Korpers (mit seinen die Funktion nicht beeintrachtigenden
Varianten) bildet die einzige Bezugs grundlage, von der aus
krankhafte morphologische Veranderungen beurteilt und zur
Diagnosestellung herangezogen werden konnen. Die augenblickliche
Ausbildungs- und Prufungssituation macht es dem Me dizinstudenten
nicht gerade leicht, im Fach Anatomie das Wissen zu erwerben, das
fur die Ausbildung zum Arzt und die Tatigkeit als Arzt erforderlich
ist. Die zeitliche Beschrankung des Anatomieunterrichts erlaubt es
dem akademischen Lehrer heute leider nur begrenzt, die in den
Anfangssemestern vermittelten Grundkenntnisse der systematischen
und der funktionellen Anatomie in einer auf die Praxis bezogenen
Zusammenfassung anatomisch wichtiger Sachverhalte zu integrieren
und im klinischen Studienabschnitt zu vertiefen. Diesem
offensichtlichen Mangel in der derzeitigen arztlichen Ausbildung
mochte die "Diagnostische Anatomie" entgegenwirken. In ihr werden
fur arzt liches Denken und Handeln wichtige Gegebenheiten aus dem
Bereich der ma kroskopischen Anatomie aus der Vielzahl der in
Kursen und Vorlesungen ange botenen Informationen herausgegriffen,
in gestraffier Form und dennoch gut verstandlich erlautert und
durch einpragsame Abbildungen verdeutlicht. In Ab kehr von der
ublichen Stoffeinteilung topographisch-anatomischer Lehrbucher
ermoglicht die Gliederung des Buches nach den Stationen der
arztlichen Unter suchung dem Studenten eine neue, auf die
praktische Anwendung bezogene Ordnung seines anatomischen Wissens.
Dem jungen Arzt bringt die "Diagnosti sche Anatomie" bei
Routineuntersuchungen die gewunschte Ruckerinnerung und die
notwendige Sicherheit bei der Abgrenzung pathologischer Verande
rungen."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Die Sprunggelenke des Menschen sind auffallend gestaltete
Bewegungseinrichtungen an der Abknickungszone des FuEes gegen den
Unterschenkel. Sie unterstiitzen einerseits die aufrechte
Korperhaltung und dienen andererseits der ungehinderten
Fortbewegung unter norrnalen Korpergewichtsbelastungen. Neben der
Obertragung der Korperschwe- re auf das FuEskelett dient das obere
Sprunggelenk vor allem dem ungestorten Gehen und Laufen. 1m
Zusammenwirken mit den sich nach distal fortsetzenden, straff
geftihr- ten Gelenkforrnationen der subtalaren FuEplatte erweitert
das untere Sprunggelenk den Bewegungsspielraum des menschlichen
FuEes, ohne die Festigkeit der Skelettver- bindungen zu
beeintrachtigen. Dadurch wird eine leichte Anpassung des FuEes an
die Unebenheiten der Bodenflache errnoglicht, urn vor allem die
Sicherung einer au frech- ten Korperhaltung zu gewahrleisten.
Morphologische Veranderungen des FuEskeletts erwarb der Mensch
durch Um- wandlungen eines Greif-oder KletterfuEes in einen
Stand-und LauffuE wahrend der Evolution (Weidenreich 1921). Als F
olgen der Orthoskelie und Bipedie treten nun an den
Artikulationsflachen beider Sprunggelenke Forrn-und
Funktionswandlungen be- sonders deutlich in Erscheinung. Das
SkelettgefUge beider Sprunggelenke sowie ihre Funktionen wurden aus
dieser Erkenntnis heraus bereits seit langerer Zeit ausftihrlich
untersucht und diskutiert. Um- fassende Abhandlungen
anthropologischer Probleme standen zahlreichen Arbeiten der
vergleichenden und beschreibenden Anatomie gegeniiber. Quantitative
Ergebnisse wurden in friiheren Jahren jedoch unter Anwendung
methodisch unterschiedlicher MeEverfahren erarbeitet. Die somit zum
Tell voneinander abweichenden Befunde ftihr- ten schIieElich zu
widerspriichlichen Deutungen von Aufbau und Funktion menschIi- cher
Sprunggelenksysteme und erschwerten unnotigerweise das Verstandnis
der natiir- lichen FuEbewegungen.
Das Wissen auf dem Gebiete der Biologie hat sich innerhalb weniger
Jahre explosionsartig vermehrt. Ziel des vorliegenden Buches ist
es, dem Anfan- ger trotzdem ein moglichst einpriigsames Bild
vorzustellen. In ihm soll mit wenigen Strichen in bewuBt
vereinfachender Darstellung jeweils Wesentli- ches, Typisches
gezeichnet werden. Sonst geschieht es nur zu oft, daB die
Stoff-Fiille dem Studierenden den Blick fUr Zusammenhange
verstellt. Das Taschenbuch orientiert sich an dem
Gegenstandskatalog 1 und ist fUr den Studierenden der Pharmazie
eine Hilfe bei der Vorbereitung auf den ersten Abschnitt des
Staatsexamens im Fach "Pharmazeutische Biologie". Der Betrachtung
der Zelle (Cytologie) folgt ein gestraffter Oberblick liber
Prototypen sekundiirer Pflanzenstoffe, aus deren Reihen sich die
wichtig- sten Arzneistoffe rekrutieren. Auch im Kapitel Genetik
sind pharmazeuti- sche Aspekte betont, so z. B. die Bedeutung
parameiotischer Vorgange fUr die Resistenzentwicklung bei
Bakterien. In der Physiologie werden Grund- prinzipien des
Lebensgeschehens dargelegt und so die Basis geschaffen flir das
Verstandnis allgemein giiltiger biologischer Reaktionen und Zusam-
menhange. Das ist notig zur Bewiiltigung der Studieninhalte des 2.
Ausbil- dungsabschnittes, nicht nur im Fach Pharmazeutische
Biologie sondem gleichermaBen im Rahmen der Pharmakologie und
Biochemie. Die Mor- phologie gibt AufschluB liber Bau und Gestalt
der Pflanze, ihre Gewebe- Typen (Histologie) und liber die Anatomie
des Cormus und seiner Drogen.
Durch diesen Band weht der Geist der Anatomie: ein mitunter
widerborstiger Geist, altmodisch bebrillt. Ein Geist, der sich
teilweise in respektlosem Ton seinen Gegenstanden nahert. Der Band
ist kein Anatomielehrbuch, vielmehr wirft der Autor manchen
schragen Blick auf allerlei Anatomisches und macht daraus
geistreiche und unterhaltsame Geschichten uber Skurriles aus der
Anatomie. Ein besonderes Geschenk fur Mediziner,
Naturwissenschaftler und alle medizinisch interessierten Laien.
The Skull chart displays a visual overview of the skull. Frontal,
lateral and inferior views point out major features. Sagittal and
coronal views show the sinuses, while other images illustrate the
bones of the ear, the teeth and bone suture lines. Heavy cover
stock with protective varnish for durability.
The Vascular System chart illustrates the network that connects all
parts of the human body. The main image shows the overall system
with named major vessels. Heart anatomy, blood vessels of the brain
and regional blood supplies are pictured, as is a view of a
capillary bed. Heavy cover stock with protective varnish for
durability.
The heart-wrenchingly honest new book about life and death from
forensic pathologist and bestselling author of UNNATURAL CAUSES, Dr
Richard Shepherd A TIMES AND SUNDAY TIMES BOOK OF THE YEAR 'Deeply
insightful. Unflinching' THE TIMES 'A finely-crafted detective
story' DAILY TELEGRAPH 'Enlightening, strangely uplifting' DAILY
MAIL 'Fascinating' DAILY EXPRESS _________ Dr Richard Shepherd, a
medical detective and Britain's top forensic pathologist, shares
twenty-four of his most intriguing, enlightening and
never-before-told cases. These autopsies, spanning the seven ages
of human existence, uncover the secrets not only of how a person
died, but also of how they lived. From old to young, murder to
misadventure, and illness to accidental death, each body has
something to reveal - about its owner's life story, how we age,
justice, society, the certainty of death. And, above all, the
wonderful marvel of life itself. _________ Praise for Dr Richard
Shepherd 'Gripping, grimly fascinating, and I suspect I'll read it
at least twice' Evening Standard 'A deeply mesmerising memoir of
forensic pathology. Human and fascinating' Nigella Lawson 'An
absolutely brilliant book. I really recommend it, I don't often say
that but it's fascinating' Jeremy Vine, BBC Radio 2 'Puts the
reader at his elbow as he wields the scalpel' Guardian
'Fascinating, gruesome yet engrossing' Richard and Judy, Daily
Express 'Fascinating, insightful, candid, compassionate' Observer
1. 1. Prinzipielle Wirkungsweise und Betriebsarten eines
Raster-Elektron- mikroskopes (SEM) . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . 1 . . 1. 2. Vergleich des Raster-Elektronenmikroskopes mit
dem Lichtmikroskop und Transmissions-Elektronenmikroskop . . . . .
. . . . . . . . 3 1. 3. Vergleich des Raster-Elektronenmikroskopes
mit anderen Elektron- strahlgeraten . . . . . . . . . . . . . . 9
Literatur zu 1 . . . . . . . . . . . . . . . 14 Monographien,
Tagungsbande und Bibliographien 14 2. Wechselwirkung
Elektron-Materie 2. 1. Einleitung 16 2. 2. Elektronenstreuung am
Einzelatom 17 2. 2. 1. Elastische Streuung . . . . 17 2. 2. 2.
Unelastische Streuung 18 2. 3. Streuung in einer durchstrahlbaren
Schicht 21 2. 3. 1. Winkelverteilung gestreuter Elektronen 21 2. 3.
2. Transmission als Funktion der Beobachtungsapertur 23 2. 3. 3.
Ortsverteilung gestreuter Elektronen . 24 2. 3. 4.
Energieverteilung gestreuter Elektronen 25 2. 4.
Elektronendiffusion in kompaktem Material 28 2. 4. 1. Transmission
und Reichweite 28 2. 4. 2. Ausdehnung der Diffusionswolke . . 31 2.
4. 3. Ionisationsdichte und Tiefendosiskurve 33 2. 5. Ruckstreuung
und Sekundarelektronen-Emission 34 2. 5. 1. Definition und Messung
dieser GraBen . . 34 2. 5. 2. Ruckstreukoeffizient einer dunnen
Schicht, Austrittstiefe 36 2. 5. 3. Ruckstreukoeffizient von
kompaktem Material . . . . 37 2. 5. 4. Richtungs-und
Energieverteilung ruckgestreuter Elektronen 40 2. 5. 5. Ausbeute,
Energie und Austrittstiefe der Sekundarelektronen 41 2. 5. 6.
Beitrag der ruckgestreuten Elektronen zur Sekundarelektron-
ausbeute . . . . . . . . . . . . . . . 45 2. 5. 7. Rauschen der
Sekundarelektronenemission . . . . . . . . . 45 VIII Inhalt 2. 6.
Ausbreitung der Elektronen in Kristallen . . . . 47 2. 6. 1. Das
Elektronenwellenfeld in einem Kristall 47 2. 6. 2. Beugung in
Transmission . . . . . . . . 51 2. 6. 3. EinfluB der Beugung auf
die Riickstreuung . 54 Literatur zu 2 . . . . . . . . . . . . . . .
. . 56 3."
Das fUr die Deutsche Otologcn-Tagung 1963 erstattcte Referat uber
die Pathologie der Halslymphknoten ist so freulldlieh aufgenommen
worden, daB ieh mieh clem 'Yunseh naeh einer - leieht redigierten -
Veroffentliehung fiir einen breitercn Lescrkreis nieht entzichen
machtI'. Ieh werde darin bestiirkt durch zwei Tatsaehen. Erstens:
Bs gibt derzeit keine monographische Darstellung der gesamten
Lymphlmotenpathologie und auch nicht der Pathologie del'
Halslymphknoten. So kann der ge- botene skizzenhafte AbriB diese
Liie!; e wenigstens provisoriseh sehlieBen. Zweitens: Ieh bin noeh
den Teil B meines Beitrages im Handbuch der speziellen
pathologisehen Anatomie schuhlig. Durch die Bewegtheit del' lctz,
ten Jahre fand ieh nieht die: \luBe, das begonnene 'Verk abzu-
schlie Ben. So soll das vorliegende Biichlein die fiir die Praxis
wiehtigsten Tatsachen vorweg bringen. Freilich gibt es auch cin
ge"'iehtiges Argument gegen die Veraffent- lichung dieses Abrisses:
In del' pathologisehen Histologie der malign en
Lymphknotenerkrankungen sincl noeh viele Lucken, die eine systema-
tisehe Darstellung verfriiht erseheinen lassen. Dies gilt z. B. fUr
das groB- follikuliire Lymphoblastom (BRILL-SnmERs) oder die
Reticulosen. Ich habe trotz diesel' Bedenken der Veraffentlichung
zugestimmt, weil das Ende auf dem 'Wege der morphologisehen
Erforsehung del' malignen lymphoretikuliiren Neubilclungen noeh
nieht abzusehen ist und weil cler Alltag des Pathologen und
vielleieht auch des Klinikers einen Zwischcn- bericht geradezu
fordert. Vielleicht kann dieser Versuch abel' noeh mehr sein als
eine Bestands- aufnahme: Mochte er dazu dienen, daB sich Kliniker
und Morphologen enger zusammensehlieBen und Seite an Seite den noeh
offenen Fragen zu Leibe rucken.
Ich glaube, dass das interessanteste Forschungsobjekt dieser Welt,
abgesehen von der Welt selbst, das menschliche Gehirn ist. So wie
eines Tages die Einsicht in das Wesen der Materie gewaltige
Verande- rungen in unserem Denken zur Folge haben wird, ahnlich
erschutternd wird, glaube ich, das volle Verstandnis der Weise
sein, wie das Ge- hirn als ein Teil der Natur uns auch die Kenntnis
der Natur vermittelt. Ich kann mir auch denken, dass die Erklarung
der Materie erst auf die Erklarung des Gehirns zu warten hat, um
mit ihr zusammen das ge- schlossene Bild der Welt zu ergeben, das
die Philosophen suchen. Der Zweck dieses Buches ist, gemessen an
den weitschweifenden Gedanken, bescheiden. Es besteht aus lose
zusammenhangenden Kapiteln, alle offen, keines endgultig, insgesamt
weit entfernt von dem Anspruch, ein Lehrbuch der
Gehirnwissenschaften abzugeben. Es sollte verstanden werden als
eine kurze Einladung in die Welt unserer Laboratorien, mit einer
Schau unserer hubschesten For- schungsobjekte und mit Diskussionen,
die nicht unbedingt uber- zeugen, sondern eher eine Atmosphare
vermitteln wollen.
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