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Books > Medicine > Pre-clinical medicine: basic sciences > Anatomy > General
Die Untersuchung frischer (unfixierter) menschlicher Organe und
Gewebe an einfachen Isolationspraparaten, die manchem heute als
eine primitive und veraltete Methode erscheinen mag, wird - mit
guten Grunden - an den osterreichischen Hoch schulen immer noch
nicht nur in den "Histologischen mungen" gelehrt und geubt, sondern
die Anfertigung und Erklarung eines derartigen "Zupfpraparates"
bildet sogar einen Teil der praktischen Prufung aus Histologie. Den
Studierenden gerade fUr diesen Teil ihres Histologiestudiums, der
an die Schiirfung ihrer Be obachtungsgabe weitaus groBere
Anforderungen stellt als das Erkennen der meisten Einzelheiten an
gefarbten Schnitten, einen Lehrbehelf an die Hand zu geben, der
bisher gefehlt hat, war der Hauptzweck, der mich zur Abfassung
dieses Buches bestimmt hat. Ich habe daher von einer
Berucksichtigung aller Organe, die sich uberhaupt mit der Technik
frischer Isolationspraparate untersuchen lassen, abgesehen und habe
mich auf eine Auswahl jener Gewebe und Organe beschrankt, die von
den Studierenden an der Wiener Universitat an Zupfpraparaten
untersucht zu werden pflegen. Derjenige, der den Stoff dieses
Buches sich zu eigen gemacht hat, wird sich trotzdem auch bei
Anwendung dieser Methode auf hier nicht beschriebene Organe
zurechtfinden, weil er bereits mit der groBen Mehrzahl der ja fast
uberall in gleicher Weise vorkommenden Gewebselemente (GefaBe,
Nerven, Muskelfasern, Bindegewebe, Blutelemente usw.) vertraut
ist."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
mente angesteHt werden konnten. DaB ich diese ErIahrungen gewinnen
konnte, verdanke ich vor aHem der weitgehenden Forderung, die mir
im neuro logischen Institute mein Chef, Herr Prof. Marburg, an der
aHgemeinen Poli klinik Herr Hofrat J. Mannaberg zuwendete. Die
Untersuchungen mit dem Saitengalvanometer wl -rden im Institut des
Herro Hofrat R. Paltauf unter Leitung des Herrn Prof. Rothberger
durchgefiihrt, die Studien an Everte braten an der preuBischen
biologischen Station auf Helgoland (Prof. Mi elck). Klinisches
Material verdanke ich schlieBlich noch den Herren Prof. Alexander,
Prim. Infeld, Prof. Karplus und Prof. Mattauschek. All den
genannten Herren sei auch an dieser Stelle mein ergebenster Dank
ausgesprochen. Vorwort znr zweiten Anflage. Wenn schon zwei Jahre
nach dem Erscheinen der ersten Aufiage sich das Bediirfnis nach
einem Neudruck geltend machte, so mag dies weniger das Verdienst
der Darstellung sein, als die Aktualitat des Themas mit sich
bringen. Dieser letztere Umstand hat aber auch dazu gefiihrt, daB
eine Fiille neuer Arbeit in der letzten Zeit auf diesem Gebiet
geleistet wurde, so daB eine weitgehende Umarbeitung und
Erweiterung des Biichleins notwendig erschien."
Fast alle anatomischen Namen gehoren entweder dem latei nischen
oder griechischen Formenkreise an. Nur einige wenige, die aich
leicht vermeiden lassen, entstammen dem Arabiachen und dem
Franzosischen oder sind ganz willkurlich gebildet worden. Ich sage
nicht, dass die meisten Bezeichnungen der lateinisohen oder
altgriechischen Sprache entnommen w/iren, denn begreiflioherweise
wird man nieht simtIiche Namen, deren die Anatomie bedarf, bei
Schriftstellern der alten Sprachen finden, allch wenn mIlD sieh
nicht eng an diejenigen der klassischen Periode hAlt. Viele neue
Aus drucke waren zu formen, IlDd wenn hierbei die fur das
Lateiniache und Griechische geltenden Gesetze der Wortbildung
gehorig beril.ck' aichtigt worden sind, darf das Neue keinesfolls
beanstandet werden. Leider ist sehr oft gegen jene Gesetze
versto888n worden, und schon seit Jahren bemuhen sioh die Anatomen,
ihre Sprache zu reinigen. Vieles ist in dieser Richtung gesohehen,
einiges, was noeh beanstandet werden kann, moss allerdings
vorlAufig BO bleiben, wie 8S ist Denn ohne Zweifel kUnnen wir
TOl'IJohiedene aprachlich nicht ganz einwandfreie Bezeichnungen,
wie gewialle hybride Bil dangen (a. u. S. 6), aus praktisohen
Gril.nden nicht auamerzen, nimlioh deswegen, weil wir sie durch
keine besseren Msetzen kGnnen, die iu gleich kurzer und pragnanter
Weise das, was aie sollen, zum AUBdrock bringen."
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Verdauungsapparat
- Mundhoehle, Speicheldrusen, Tonsillen, Rachen, Speiseroehre, Serosa
(German, Paperback, Softcover Reprint of the Original 1st 1927 ed.)
T Hellmann, S Schumacher, E. Seifert, K W Zimmermann
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R1,550
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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
IV Objekte im Freien schon nach kurzer Zeit beschadigt und unschon
werden. Deswegen ist er geneigt, seine Falter aus Eiern, Raupen
oder Puppen zu ziichten, urn so ganz reine Stiicke zu erhalten.
Indem sich der Sammier der Zucht seiner Lieblinge zuwendet,
unternimmt er schon seine erst en biologischen Beobachtungen, und
im Laufe eines Lebens sammelt sich bei einem ziichtenden
Lepidopterologen eine Fiille von biologischen Einzelbeobachtungen
an, die dann viel fach . auch veroffentlicht werden. So kommt es,
daB wir bei keiner anderen Insektenordnung so griindlich iiber die
biologischen Ver haltnisse unterrichtet sind wie bei den
Schmetterlingen, weil bei keiner Ordnung so viel geziichtet und
also lebend beobachtet wurde wie hier. In zahlreichen Zeitschriften
und Einzelwerken sind bio logische Beobachtungen iiber die Falter
niedergelegt worden, eme fast uniibersehbare Fiille. Wenn in den
vorliegenden Buche es unternommen wurde, eine Darstellung der
biologischen Verhaltnisse bei den Lepidopteren zu geben, so war
eine erschopfende Behandlung des Stoffes bei dem geplanten Umfang
niemals moglich. Dem Charakter der "Studien biicher" entsprechend
wurde deshalb das Rauptgewicht auf die allgemeinen Probleme gelegt,
die uns bei der Beobachtung der Lebens weise entgegentreten; dem
gegeniiber konnten die Einzeltatsachen nur in beschranktem Umfang
mitgeteilt werden. Besonders be riicksichtigt wurden alle die
Tatsachen, in denen Gesetze all gemeinerer Natur sich auB ern, urn
demjenigen, welcher biologisch arbeiten will, zu zeigen, wie die
Einzelerscheinungen unter hohere Gesichtspunkte zu stellen sind."
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