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Books > Medicine > Other branches of medicine > Accident & emergency medicine > General
Es ist eine wesentliche Aufgabe des Anasthesisten, optimale
Bedingungen fur die Operation zu schaffen und deren physiologische
und psychologische Folgen so weit wie moeglich zu begrenzen, ja sie
sogar voellig auszuschalten. Da kardio- vaskulare Erkrankungen bei
chirurgisch behandelten Patienten nicht nur be- sonders haufig,
sondern auch mit einem hohen Risikopotential fur den perioperativen
Verlauf verknupft sind, ist es nicht erstaunlich, dass das kardio-
vaskulare System unverandert im Zentrum des Interesses und der
Anstrengun- gen der Anasthesiologie steht. Zu dieser Thematik ist
bereits vor 16 Jahren (1975) in einem Workshop zum Thema Der
Risikopatient in der Anasthesie - Herz-Kreislauf-System der
damalige Erkenntnisstand uber Ausmass und Wich- tigkeit, Erkennung
und Ausschaltung kardiovaskularer Gefahrdungen des ope- rativen
Patienten erarbeitet und als Band 11 der Reihe Klinische
Anasthesiologie und Intensivtherapie im Jahre 1976 publiziert
worden. Die quantitative Bedeutung kardiovaskularer Stoerungen fur
die operative Medizin ist seit dieser Zeit nicht geringer geworden.
Angewachsen sind aber zweifellos unsere Kenntnisse uber ihren
Einfluss auf den perioperativen Verlauf und das Ergebnis des
chirurgischen Eingriffs. Neue und verbesserte Verfahren der
praoperativen Diagnostik sowie der intra- und postoperativen
UEberwa- chung stehen zur Verfugung, und unsere therapeutischen
Interventionsmoeglich- keiten haben zugenommen. Auch die
kardiovaskulare Chirurgie hat einen Wandel erfahren.
This is the first neuropsychology book to translate exciting
findings from the recent explosion of research on sport-related
concussion to the broader context of mild traumatic brain injury
(MTBI) and post-concussive syndrome (PCS) in the general
population. In addition, it includes a Continuing Education (CE)
component administered by the American Academy of Clinical
Neuropsychology.
Traumatic brain injuries constitute a major global public health
problem, but until now, MTBIs, which constitute up to 90 percent of
all treated TBIs, have been difficult to evaluate and manage
clinically because of the absence of a viable model. Dr. McCrea's
book thus provides a welcome evidence base for all clinicians -
including psychologists, neuropsychologists, neurologists,
neurosurgeons, rehabilitation medicine physicians, physiatrists,
and nurses - involved in the clinical diagnosis and treatment of
MTBI, as well as attorneys involved in personal injury litigation
and personal injury defense. Each section of the book ends with a
helpful summary of the 'Top 10 Conclusions.' Instructions for
earning AACN-administered CE credit are included.
Beatmung mit positiv-endexspiratorischem Druck (PEEP) ist ein
zentrales Therapiekonzept bei der Behandlung des akuten
Lungenversagens. Neben der erw}nschten Verbesserung der arteriellen
Oxygenisierung hat PEEP jedoch aucheinen Abfall des Schlagvolumens
und des Herzzeitvolumens zur Folge. Der Nettoeffekt auf die
letztlich entscheidende Gr- e, die O2-Transportkapazit{t, ist somit
schwer vorhersagbar. Die genauen Mechanismen, die den
h{modynamischen Nebenwirkungen von PEEP zugrunde liegen, sind nach
wir vor nicht v-llig verstanden. In dem vorliegenden Buch werden
die komplexen Auswirkungen von PEEP auf die Funktion des
rechtenVentrikels, die Bedeutung einer Minderperfusion seiner
freien Wand, die Rolle der ventrikul{ren Interdependenz und deren
Effekte auf die Funktionsbedingungen des linken Ventrikels anahnd
umfangreicher tierexperimenteller Untersuchungen beschrieben.
Erstmals konnte gezeigt werden, da eine ge{nderte dynamische
Ventrikelgeometrie zu der verminderten Pumpfunktion des Herzens
unter PEEP beitr{gt. Die Ergebnisse werden im Kontext der bisher zu
diesem Thema vorliegenden Erkenntnisse diskutiert. Erst das
Verst{ndnis der komplexenInteraktion von ]berdruckbeatmung und
Herzfunktion erm-glicht dem Kliniker den differenzierten Einsatz
von Volumen, Katecholaminen und anderen vasoaktiven Substanzen mit
dem Ziel, das systemische Sauerstoffangebot bei Patienten mit
Lungenversagen zu optimieren.
Die Institution des Notdienstes, der regelmassig die
Telefonanamnese einsetzt, verdeutlicht in quantifizierbarer Weise
den Wert dieser spezifischen Anamneseform fur die
allgemeinarztliche Praxis. Die eigenstandige Falleverteilung dieser
primararztlich spezialisierten Institution ermoglicht dem
Allgemeinarzt, der selber haufig Notfalle am Telefon beurteilen
muss, seine Entscheidungen zu analysieren. Ausserdem wird durch die
besonderen Umstande des Notdienstes der diagnostische Prozess
starker in Einzelschritte aufgegliedert und damit besser
durchschaubar und erforschbar. Der Autor legt mit diesem Buch eine
wissenschaftliche Auswertung der sehr genauen Routineaufzeichnungen
des Wiener Arztenotdienstes vor. Im Vordergrund standen die Fragen:
- Welche Kennzeichen dienen am besten zur prognostischen
Beurteilung eines Notrufs vor einer dringlichen Visite? - Wieviel
diagnostische Sicherheit ist aus der telefonischen Mitteilung zu
erreichen? Die Ergebnisse sind von praktischer Bedeutung fur den
allgemeinarztlichen Alltag. Sie liefern wichtige Aussagen uber
Wertungsmoglichkeiten telefondiagnostischer Symptomhinweise,
Entscheidungsgrundlagen fur dringende Visiten, die tageszeitliche
Verteilung von Erkrankungen und Berufungen sowie uber die
Wahrnehmung des Patienten von seiner Erkrankung. Durch
Erfahrungswerte und Vergleichsmoglichkeiten erhalt der
Allgemeinarzt nutzliche Richtlinien fur seine eigenen
Entscheidungen bei Notrufen.
Agressive medikamentoese und chirurgische Therapie ermoeglichten in
den letzten Jahren eine zunehmende Verbesserung der Prognose von
Krankheiten, die bislang als unheilbar galten. Allerdings fuhrte
dieser Fortschritt auch zu einer Zunahme schwerer Infektionen. Die
nosokomiale Infektion gilt bereits auf vielen Intensivstationen als
fuhrende Todesursache. Infektionen lautete deshalb das Hauptthema
der 9. Wiener Intensivmedizinischen Tage, deren wichtigste Vortrage
in Band 3 der Reihe Intensivmedizinisches Seminar zusammengestellt
sind. Im ersten Teil des Buches werden die verschiedenen exogenen
und endogenen Infektionsquellen aufgezeigt und prophylaktische und
therapeutische Massnahmen eroertert. Ein weiterer Teil ist den
Gerinnungsstoerungen bei Sepsis gewidmet. Es wird hier besonders
auf die Therapie mit Berucksichtigung neuer immunologischer
Moeglichkeiten naher eingegangen. Schliesslich werden noch
spezielle Krankheitsbilder mit besonderer Berucksichtigung der
Probleme auf der Intensivstation dargestellt.
Das Multiorganversagen stellt eine der grAAten Herausforderungen in
der Intensivmedizin dar. Aufgrund ausgedehnter ForschungstAtigkeit
konnten in den letzten Jahren neue Erkenntnisse in der Entstehung
dieses bedrohlichen Krankheitsbildes und in dessen Beherrschung
gewonnen werden. Hauptthema der 10. Wiener Intensivmedizinischen
Tage war daher das Multiorganversagen, dessen wichtigste Referate
im vorliegenden vierten Band des "Intensivmedizinischen Seminars"
prAsentiert werden. Im ersten Teil wird auf mAgliche Ursachen wie
Sepsis und Polytrauma eingegangen, wobei in einem eigenen Kapitel
das Versagen der Zelle im Rahmen dieses Krankheitsbildes
dargestellt wird. Der zweite Teil behandelt das Versagen der
einzelnen Organe im Rahmen des Multiorganversagens. Im dritten Teil
werden die AoeberwachungsmAglichkeiten von Organfunktionen und
deren klinische Relevanz diskutiert, und schlieAlich wird im
letzten Teil des Buches auf die Therapie des Patienten im
Multiorganversagen eingegangen.
Das Buch befa t sich mit den aus menschlichem Versagen und
technischen Fehlern entstehenden Risiken in der An{sthsie. Es zeigt
Mittel und Wege auf, um diese Risikoquellen zu re- duzieren.
In diesem Buch werden seltener auftretende Notfallsituationen
beschrieben, die den Notarzt und Rettungssanitater vor besondere
Probleme stellen konnen. Die Erkennung und Behebung dieser Notfalle
wird in leicht verstandlicher Form dargestellt und bietet vor allem
den im praklinischen Notfalldienst Tatigen eine wertvolle Lern- und
Nachschlagemoglichkeit und Erganzung der vorhandenen Literatur.
Behandelt werden: Wasserunfalle, wie z. B. Ertrinkungsunfalle und
Tauchunglucke, die verletzte Wirbelsaule unter Berucksichtigung
praklinischer und klinischer Aspekte, augenarztliche Notfalle, der
Neugeborenentransport und Verletzungen und Verlegungen der
Atemwege, wie z. B. durch Verlegung eines Tracheostomas oder
Inhalation atzender Gase.
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Notfallmedizin
(German, Paperback, 2., korr. Aufl.)
Friedrich W Ahnefeld; Editorial coordination by J. Kilian; Edited by Wolfgang Dick; Editorial coordination by K -H Altemeyer; Edited by Jurgen Kilian, …
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R1,803
Discovery Miles 18 030
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Ships in 18 - 22 working days
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Das derzeit umfassendste Lehr- und Nachschlagewerk der
Notfallmedizin liegt jetzt in der zweiten, korrigierten und neu
gestalteten Auflage vor. In bewahrter Systematik wird das
spezifische Wissen vermittelt, das die ausserklinische Versorgung
von akut lebensbedrohlich Erkrankten unter den erschwerten
Bedingungen eingeschrankter diagnostischer und therapeutischer
Moeglichkeiten erfordert. Die ubersichtliche Gliederung erleichtert
nicht nur effektives Lernen und Lehren, sondern ermoeglicht
ausserdem AErzten und Rettungssanitatern jederzeit den raschen
Abruf wichtiger Informationen.
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. 16 5. 2. Scheintod . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 6. Die Diagnose
des Hirntodes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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22 6. 1. "Koma" im Hirntod . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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. . . . . . . . . 24 6. 2. Atemstillstand (Apnoe) . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . 24 6. 3. Hirnnerven- und
Hirnstammzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . 26 6. 3. 1. Pupillen . . . . . . . . . .
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. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 6. 3. 2.
Kornealreflex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. 28 6. 3. 3. Okulozephaler Reflex (Puppenkopfphanomen) . . . . . .
. . . 28 6. 3. 4. Okulokardialer Reflex . . . . . . . . . . . . . .
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28 6. 3. 5. Okulovestibularer Reflex . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 6. 3.
6. Audiookularer Reflex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 6. 3. 7.
Wiirgereflex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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. . . 29 6. 3. 8. Hustenreflex . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . 29 6. 3. 9. Masseterreflex . . . . . . . .
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. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 6. 4. Spinale Reflexe . .
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. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. 30 6. 5. Elektroenzephalographie . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . 34 6. 5. 1. Technischer Standard . . . . . . . . . . .
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Die Erfolge der modernen Intensivmedizin liegen klar zu Tage.
Weltweit weisen die Statistiken aus, daB akute und perakute lebens-
bedrohende Krankheitsbilder durch den Einsatz naturwissenschaft-
lich begriindeter, moderner, nicht invasiver und invasiver
Verfahren in Oberwachung und Therapie erfolgreich behandelt werden
kan- nen. Es sei etwa nur an die Komplikation des Herzinfarktes, an
die Folgen von Sepsis und UnfalIen, an lebensbedrohliche Vergiftun-
gen, oder an schwere tOdliche Komplikationen von Lungenkrank-
heiten gedacht. Trotz groBer Erfolge steht die Intensivstation aber
auch heute noch in der Diskussion, weil neben den Erfolgen eben
auch konzen- triert die MiBerfolge liegen, liegen mtissen und -von
der Natur der Dinge her - die Konzentration von Schwerstkranken und
Sterben- den ein besonderes Klima schafft. Die Fragen nach einem
sinnvol- len, aber auch sinnlosen Einsatz der zur Verftigung
stehenden Mittel verdichten sich tiber die Problematik einer
zunehmenden Verteue- rung hinaus in der Suche nach dem humanitaren
Ansatz einer sol- chen Intensivstation. Nicht selten wird der Arzt
als "MeBknecht im Apparatepark einer seelenlosen Medizin"
beschrieben, der menschliche Zuwendung zu seinen, ihm anvertrauten
Kranken tiber das technische "Know how" hinaus fast zu verlieren
scheint. Die Frage nach der Humani- tas im weitesten Sinne, die
sich hier an der Grenze zwischen Leben und Tod unserer Kranken in
aller Deutlichkeit stelIt, und die die Of- fentlichkeit bewegt, hat
nicht zuletzt tiber aIle Anerkennung des Fortschrittes hinaus, zu
Zweifel und Angsten geftihrt. Es war an der Zeit, mit den Methoden
der Wissenschaft hier Hilfe zu bringen.
1m Jahre 1981 veranstaltete das Institut fUr Anasthesiologie der
Ludwig-Maximilians-Universitat Mtinchen ein erstes internationales
Symposium tiber Inhalationsanasthetika. 1982 wurden die wich-
tigsten Beitrage in der Reihe Aniisthesi%gie und Intensivmedizin
publiziert. In der damaligen Zeit galt das europaische Interesse
dem gerade in die Klinik eillgeftihrten Isofluran. 1m
amerikanischen Schrifttum waren bereits seit Jahren Untersuchungen
zu diesem Produkt publiziert worden. Das vorliegende Buch
beschiiftigt sich wiederum mit allen drei Inhalationsanasthetika,
insbesondere auch mit Isofluran. Inzwischen liegen jedoch im
Gegensatz zur damaligen Zeit umfangreiche experimentelle und
klinische Untersuchungen im europaischen Schrifttum tiber das
letztgenannte Produkt vor. Es war von Beginn an nicht das Ziel eine
Diskussion tiber die Wer- tigkeit der Inhalationsanasthesie
(balanced anesthesia) gegentiber der intravenosen Anasthesie zu
ftihren, vielmehr sollten die wesent- lichen durch Isofluran
hervorgerufenen Effekte und Interaktionen herausgearbeitet werden.
Dabei interessierten auch die Nebeneffek- te und deren Wertigkeit
bei unterschiedlichen Patientengruppen. Der heutige Wissensstand
tiber Inhalationsanasthetika, besonders tiber Isoflurane, sollte
aktuell, umfassend und kritisch dargestellt werden. 1m Mittelpunkt
des Interesses standen wahrend des Sympo- siums und stehen
dementsprechend in dem vorliegenden Buch die Wirkungen von
Isofluran auf das kardiovaskulare System. Der Effekt auf die
Koronarperfusion im Vergleich zu Enfluran und Halothan wird
eingehend dargestellt. In mehreren Beitragen wird versucht die
Frage zu beantworten, ob Isofluran giinstige oder ungiinstige
Effekte auf das ischamische Myokard besitzt. Dieser Frage kommt
eminente klinische Bedeutung zu.
Die Ausdehnung der Operationsindikationen auf zunehmend al tere
Patienten, die stetige Erweiterung des AusmaBes operativer Inter-
ventionen sowie die steigende Zahl polytraumatisierter Patienten
haben zu gesteigerten Anforderungen an Anasthesiologen und In-
tensivmediziner geftihrt. Umfassende Kenntnisse der Physiologie und
Pathophysiologie in der perioperativen Phase sind unerlaBlich
geworden. Die Verfeinerung und Anpassung der Anasthesietechni- ken,
die Ausdehnung diagnostischer MaBnahmen und moderner
Dberwachungsmethoden sowie die Ubernahme neuer Therapiekon- zepte
in der Intensivmedizin sind unbedingte Voraussetzung zur
Risikominimierung als Folge der Entwicklung der operativen Medi-
zin der vergangenen Jahre. Die in dem vorliegenden Band
zusammengefaBten Referate ge- ben einen Einblick in den derzeitigen
Kenntnisstand tiber Anfor- derungen und Beeintrachtigungen
zentraler Organe bzw. Organsy- sterne: Herz/Kreislauf,
Lunge/Gasaustausch, Niere sowie Stoff- wechsel durch Narkose und
operativen Eingriff. Theoretische Zu- sammenhange wie auch
praktisch-therapeutische Konsequenzen werden aufgezeigt. Ein
weiterer Schwerpunkt liegt in der Bewer- tung neuer Ansatze in der
kardiorespiratorischen Dberwachung von Risikopatienten. Wir danken
allen Referenten flir ihre informativen und aktuel- len Beitrage
und den beteiligten Firmen flir die groBztigige Unter- sttitzung
dieser Veranstaltung. Insbesondere danken wir dem Springer-Verlag,
der es ermbglicht hat, in ktirzester Zeit diese Publikation
herzustellen.
Katastrophenmedizin dient der Rettung vitalbedrohten menschlichen
Lebens sowie der Begrenzung von Gesundheits schaden bei
auBerordentlichen Schadensfallen, die primar mit den vorhandenen
medizinischen Mitteln nicht zu bewaltigen sind. Zur Lasung dieser
Aufgabe sind A.rzte, Hilfskrafte und Laienhelfer natig, daruber
hinaus jedoch auch die Bereitstel lung aller materiellen
Hilfsmittel, die Rettungsorganisationen und staatliche
Einrichtungen einschlieBlich Krankenhauser an bieten kannen.
Rettungs- und Notfallmedizin allein kannen keinesfalls
katastrophenmedizinische Probleme lasen. Aus medizinischer Sicht
sind Art, Zeitpunkt und AusmaB einer Katastrophe unbekannte GraBen.
Es kann sich z. B. urn ein Eisenbahnungluck, eine
Uberschwemmungskatastrophe, ein Erdbeben oder auch urn einen
nuklearen Unfall handeln. Gemeinsam ist allen Katastrophenjedoch
die Tatsache, daB in der ersten Phase eine groBe Anzahl
hilfsbedurftiger Men schen versorgt werden muB. In dieser Zeit
herrscht in aller Regel eine vollkommene Desorganisation und Mangel
an Mit teln fUr Transport, Unterbringung und auch medizinischer
Erstversorgung. Der Sichtung kommt uberragende Bedeutung zu. In der
nachsten Phase der medizinischen Versorgung im Lazarett und
Krankenhaus m"\lB. auf die Art der Katastrophe medizinisch
eingegangen werden. Diese vielfaltigen medizini schen und
organisatorischen Aufgaben sind nur gemeinsam las bar. In der
Bundesrepublik Deutschland wurde in dieser Hinsicht aus den
verschiedensten, z. T. irrationalen Grunden zu wenig getan."
l..ebensrettung aus akuten NotfaIlen erfordert Entschlossenheit und
rasches Handeln, aber auch ein wissenschaftlich stichfestes
Konzept; dies gilt fiir die manuellen Methoden der Reanimation und
ebenso fiir den Einsatz von Medikamenten bei der
Herz-Kreislauf-Wiederbelebung. Mit der Entdeckung und Entwicklung
einer breiten Palette herz- wirksamer Medikamente wurden aber (aus
mehr oder weniger theore- tischen UEberlegungen) auch zur Behebung
des akuten Herzstillstands Medikamente empfohlen, deren Nutzen bei
dieser speziellen Indikation nicht ausreichend erwiesen war. Mein
Mitarbeiter G. Meuret hat sich die Aufgabe gestellt, hier Klar-
heit zu schaffen. Mit sehr sorgfaltigen, umfassenden und
aufwendigen hamodynamischen und metabolischen experimentellen
Untersuchungen konnte er nachweisen, dass die
a-sympathikomimetische Stimulation fiir die Wiederherstellung der
Koronarperfusion unentbehrlich ist und Adrenalin alle anderen
Katecholamine an EffIZienz ubertrifft; dass der Azidoseausgieich
massgerecht erfolgen sollte und ein Zuviel nachteiliger ist als ein
Zuwenig; und dass die Gabe von Kalzium eher schadlich ist als
nutzlich, ja dass vielmehr die Gabe von Kalziumantagonisten eine
Zukunft hat - nicht nur zur Protektion des Herzens, sondern auch
des Gehirns.
The fourth edition of this text constitutes a continuation of 20
years of coverage of traumatic brain injury, and broadens the
discussion of acquired brain injury. Within TBI, the paradigm shift
from an injury occurring at a point in time to a disease entity of
a chronic nature is changing the discussion of diagnosis,
management, treatment and outcome assessment. Disease specification
that differentiates TBIs by the mechanism of injury, the exact
nature of the injury, the extent of injury, presence of
co-morbidities and their exact nature, gender, age, race, and
genome are emerging as crucial. Disease differentiation has
impacted diagnosis, treatment and outcome.
Unter Mitarbeit zahlreicher Fachwissenschaftler
Atmungsgymnastik, Inhalationstherapie und Atmungskontrolle sind
wesentliche therapeutische bzw. diagnostische Massnahmen. Sie
werden bei der Durchfuhrung der Intensivbehandlung, bei der
Vorbereitung zur Operation, bei der Nachbehandlung operierter
Patienten und in weiten Bereichen der konservativen Medizin in der
Klinik dringend benoetigt. Sie sind ebenfalls unentbehrlich fur die
Durchfuhrung atemtherapeuti- scher Massnahmen bei der Behandlung
ambulanter Patienten. Korrekterweise - und dies ware zu wunschen -
obliegt die Durchfuhrung der Atmungsgymnastik einer
Krankengymnastin. Jedoch muss auch das Pflegepersonal -
insbesondere in der Intensivbehandlung - uber ausrei- chende
Kenntnisse und Fahigkeiten in diesem Aufgabenbereich verfu- gen, um
erganzend bei der Durchfuhrung der Behandlung mitwirken zu koennen.
Die korrekte Handhabung der technisch teilweise komplizierten
Gerate, die Einhaltung der notwendigen Sterilisierungsvorschriften
und der hy- gienischen Massnahmen bei der Anwendung von Inhalatoren
erfordert eingehende Kenntnisse und Erfahrungen, die sowohl
Krankengymna- stinnen als auch Krankenschwestern und Krankenpfleger
besitzen mus- sen. Obwohl die entscheidende Kontrolle uber die
Erfolge atmungsgymnasti- scher bzw. atemtherapeutischer Massnahmen
durch die Blutgasanalyse erfolgt, ist die Anwendung geeigneter
Kontrollgerate am Krankenbett notwendig. Reinigung, Sterilisierung
und Handhabung dieser Gerate mussen ebenfalls erlernt werden. Diese
Zusammenhange veranlassten uns, die notwendigsten atmungs-
gymnastischen Massnahmen gemeinsam mit der Handhabung der Inha-
latoren und der Gerate zur Atmungskontrolle am Krankenbett in dem
vorliegenden Band abzuhandeln. Damit soll auch eine geeignete
Unter- lage fur die Weiterbildung in der Fachkrankenpflege, aber
auch fur die Fortbildung von Krankengymnasten auf dem Gebiet der
Atmungsthera- pie zur Verfugung stehen.
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