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Die Verarbeitung des zahflussigen heissen Glases, und nur die soll
hier behandelt werden, unterscheidet sich grundlegend von den sonst
in der Technik ublichen Herstellungsverfahren. Die starke
Temperaturab- hangigkeit der Verarbeitungseigenschaften des Glases,
und hier vor allem der Zahigkeit, bringt es mit sich, dass
Formgebungsvorgang und Ab- kuhlung des Glases sehr genau
aufeinander abgestimmt werden mussen. Den Temperaturverhaltnissen
in den Formgebungsorganen der Maschine und dem zeitlichen Ablauf
der Formgebung kommt damit eine domi- nierende Bedeutung zu. Diese
Besonderheit des Glases auf der einen und die vielfaltigen aus Glas
hergestellten Gegenstande mit den damit ver- bundenen sehr
verschiedenen Qualitatsanspruchen auf der anderen Seite haben es
mit sich gebracht, dass das Gebiet der Glasmaschinen im
Maschinenbau eine Sonderstellung einnimmt. Die Literatur auf diesem
Gebiet ist sehr luckenhaft und zudem weit verstreut. Die einzige
zusammenfassende Darstellung auf diesem Gebiet, das Buch
Maschinelle Glasverarbeitung von A. WENDLER, ist seit langem
vergriffen und zudem von der technischen Entwicklung uberholt. Sein
Manuskriptentwurf fur eine zweite Auflage wurde leider nicht mehr
druckreif. Bei der zunehmenden Spezialisierung auf dem Gebiet der
Glasmaschinen fallt es nicht nur dem Anfanger schwer, sich einen
Ein- blick in die verschiedenen Verfahren und Maschinen zu
verschaffen, auch der Glasfachmann hat Muhe, uber sein enges
Spezialgebiet hinweg das Gesamtgebiet der Glasverarbeitung zu
uberblicken. Aus dieser Situation heraus hat sich der Fachausschuss
IV Glasmaschinentechnik der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
entschlossen, die Herausgabe eines Buches Glasmaschinen anzuregen
und zu unterstutzen, mit dem Ziel, den derzeitigen Stand des
Glasmaschinenbaus unter Berucksichti- gung der geschichtlichen
Entwicklung zusammenfassend darzustellen.
UEber die zweckmassige Art und gunstige raumliche Anordnung von
Bedienteilen - wie Handrader, Kurbeln und Hebel-gibt es eine
umfangreiche Literatur. Sie ist jedoch fast ausnahmslos beschrankt
auf folgende Anwendungsfalle : 1. a) Einstellen eines mit dem
Bedienteil gekoppelten Zeigers auf eine gewunschte Lage. b)
Nachfahren einer sich bewegenden Marke mit einem Zeiger, der mit
dem Bedienteil gekoppelt ist. c) Falle a) und b) jeweils bei einer
Teil- oder vollen Umdrehung oder bei meh reren Umdrehungen des
Bedienteils ; bei unterschiedlichen Drehwider standen. 2. a)
Einleitung eines moeglichst grossen Energiebetrages in das
Bedienteil bei einer Umdrehung oder mehreren aufeinanderfolgenden
Umdrehungen des Bedienteiles. b) Einleiten eines moeglichst grossen
statischen Drehmomentes oder einer moeg lichst grossen Kraft in das
ganz oder nahezu feststehende Bedienteil. Anscheinend fehlen aber
noch Untersuchungen uber die zweckmassige Art und Lage von
Bedienteilen, an denen vom Menschen Arbeit geleistet werden soll,
in 0 dem er sie um weniger als 360 wiederholt gegen einen
Arbeitswiderstand hin bewegt und unbelastet zuruckbewegt. Da solche
Arbeitsbedingungen in der Praxis haufig vorkommen - wie u. a. in
diesem Bericht nachgewiesen wird -, ist eine Untersuchung hieruber
angebracht. Um Klarheit fur den folgenden Bericht zu schaffen,
mussen zunachst einige De finitionen gegeben werden: "Handpresse"
ist eine Presse, deren fur den Arbeitsvorgang notwendige Energie
vom Menschen uber seine Hand in sie eingeleitet wird. Die
Energiezufuhr durch den Menschen erfolgt uber das "Bedienteil" :
"Bedienteil" ist das Bauteil, uber das ein Mensch auf eine
Vorrichtung die fur die Arbeitsaufgabe noetige Energie ubertragt.
Wo durch Reibung Verschleiss verursacht wird, versucht man, ihn mit
Hilfe von Zwischenschichten zwischen den aneinander reibenden
Korpern zu ver ringern. Eine solche Aufgabe liegt auch bei
Schmiedegesenken vor, die durch die Gleitreibung des heissen
Schmiedegutes unter hohem Druck rasch verschlei ssen. Das ist beim
Schmieden von Stahl, dem allein diese Arbeit gewidmet ist, umso
wichtiger, als hier der Gesenkwerkstoff auch aus Stahl be steht und
daher seine Widerstandsfahigkeit gewisse Grenzen findet, die die
Wirtschaftlichkeit erheblich beeintrachtigen. Hier setzt die
Bedeutung rasch einzubringender Zwischenschichten ein, die wir kurz
Schmiermittel nennen, obwohl sie (wie z.B. Sagemehl oder
Losungsmittel) sonst nicht dazu gezahlt werden. Wenn in der Praxis
auch manchmal beim Schmieden von Stahl uberhaupt nicht geschmiert
wird, so neigen doch die meisten Auffassungen dazu, mit Sagemehl
oder Altol zu arbeiten. In auslandischen Veroffentlichungen wird
von der Anwendung verschiedener Hilfsmittel, wie Graphit,
Molybdan-Disulfid und Glas be richtet. Die Zusammenhange zwischen
Reibung, Verschleiss und Schmierung sind in 0 vielen Arbeiten bis
zu Temperaturen von 300 C erforscht worden. Die Schmierprobleme bei
der Warmlimformung und insbesondere beim Gesenkschmie den wurden
jedoch bisher nur vereinzelt untersucht. Die Schmierung beim
Gesenkschmieden ist ein recht verwickelter Vorgang. Neben dem
Schmiermittel beeinflussen Gesenk- und Schmiedestuckwerkstoff,
Oberflachenbeschaffenheit von Werkzeug und Werkstuck, Gesenk- und
Schmiedetemperatur, Ausbildung von Vor- und Fertigform sowie
Maschine und Verfahren die Lebensdauer der Schmiedegesenke, so dass
es schwierig ist, die Wirkung eines Schmiermittels gesondert zu
erkennen."
Aus der Zusammenarbeit des Instituts mit der kettenherstellenden
Indu- strie ergab sich eine weitgehende Unklarheit in der Frage,
welche Ge- sichtspunkte bei der Auslegung einer Kettenradverzahnung
zu beachten sind. Vor Verabschiedung der Normblatter DIN 8186 bis
8188 wurden daher von der Kettenindustrie Untersuchungen angeregt
mit dem Ziel 1. wesentliche Einflussgroessen zu bestimmen, die die
Auslegung einer Ket- tenradverzahnung betreffen. 2. Richtlinien zu
erarbeiten, die die Festlegung einer Kettenradver- zahnung fur
Sonderfalle ermoeglichen. 3. Eine Beurteilung der jetzt als
Normblatter DIN 8186 bis 8188 festge- legten Normverzahnung
abzugeben. Die folgenden Untersuchungen beziehen sich im
wesentlichen auf eine zweckmassige Gestaltung der Zahnform. Es wird
angegeben, in welchem Zu- sammenhang die Zahnform zu den
massgebenden Daten des jeweiligen Triebes stehen und es wird
versucht, nach dem jetzigen Stand der Untersuchungen eine gunstige
Zahnform zu bestimmen. 2. Die fur die Geometrie der
Kettenrad-Verzahnung wesentlichen Merkmale Die fur die Geometrie
der Kettenrad-Verzahnung wesentlichen Merkmale sind: Der
Flankenwinkel, das Zahnluckenspiel und die Ausrundungsradien. Bei
Radern mit geraden Zahnflanken lassen sich alle denkbaren
Zahnformen durch Variation des Flankenwinkels und des
Zahnluckenspieles erreichen, wie die folgende Abbildung 1 zeigt.
Die Herstellung von Radern mit geraden Zahnflanken ist durch
Walzfraser nur moeglich, wenn fur jedes Rad ein besonderer Fraser
zur Verfugung steht. Deshalb sind schon aus wirtschaftlichen
Erwagungen Rader mit ge- krummten Zahnflanken ublich.
Hochdruckmotoren schon Brennstoffselbstentzundung in der heien Luft
erfolgen kann, so da zwischen ihnen und den kompressorlosen
Dieselmaschinen kaum noch ein Unterschied in der Arbeitsweise
besteht. Auch bei den Gluhkopfmotoren hat man kurzzeitige
Verbrennung der gesamten Brennstoffmenge mit kraftiger
Drucksteigerung (vgl. Abb. 254). Der Gluhkopfmotor wird fast nur
als Zweitaktmotor gema Abb. 254 mit Schlitzausla und Schlitzspulung
ausgefuhrt. Die Spul-und Ladeluft erzeugt der Motor selbst, indem
der Kurbel- kasten luftdicht abgeschlossen und mit Saugventilen
versehen ist, so da der hochgehende Kolben Luft ansaugt, die er
beim Niedergange auf etwa 0,3 atu verdichtet. Die Spulluft tritt
durch die Spulschlitze e in den Zylinder, nachdem die
Verbrennungsgase durch die Auspuffschlitze verpufft sind. Die
Wirkungsweise wird durch die in der Abb. 254 enthaltenen Diagramme
des Motors und seines Geblaseteils veranschaulicht. Wegen des
konstruktiven Zusammenhanges ist die vom Kolben augesaugte Spul-und
Ladeluftmenge zu klein, so da das Gemisch bald zur Halfte aus
Abgasen besteht, weswegen nur maige Treibdrucke erzielbar sind und
hoherer Brennstoffbedarf die Folge ist. Die bis zu Leistungen von
75 PS gebauten Gluhkopfmotoren sind sehr verbreitet und uberall
dort am Platze, wo auf Einfachheit im Aufbau und in der Be- dienung
und auf geringe Anschaffungskosten Wert gelegt wird. 134. Vergleich
zwischen Ottomotoren und Diesebnotoren. Der Ottomotor kann infolge
der geringeren Triebwerkdrucke leichter gebaut werden. Seine
Mindestleistung ist nicht be- grenzt, wogegen fur Dieselmotoren die
untere Leistungsgrenze bei 2 bis 3 PS liegt. Im allge- meinen
uberwiegen jedoch die Vorteile des Dieselmotors.
Seit dem Erscheinen des grundlegenden und klassischen
WITTENBAUERschen Werkes Graphische Dynamik sind 36 Jahre vergangen.
Die Grunde, die FERDINAND WITTENBAUER veranlassten, fur den
Maschinenbauingenieur ein so umfassendes Lehrgebaude der
graphischen Getriebedynamik zu errichten, gelten heute noch viel
mehr, da das Streben nach Leistungssteigerung auf allen Ge- bieten
des Maschinenbaus das Laufen der Kraft-und insbesondere der
Arbeits- maschinen desgl. solcher der automatischen Mengenfertigung
mit immer hoeheren Drehzahlen erforderte. Die Berucksichtigung der
n'ALEMBERTschen Tragheits- krafte beim konstruktiven Entwurf wird
so zu einer dringenden Notwendig- keit. Die neuzeitliche
Getriebesynthese ist leider noch nicht so weit fort- geschritten,
dass der Konstrukteur - abgesehen von einfachsten Getriebe-
aufgaben-gleich von Anfang an die Kraft-und insbesondere
Massenwirkungen sofort vollwertig in seinen Entwurf einbeziehen
kann. Ihm ist dann die Aufgabe gestellt, seinen
getriebesynthetischen Entwurf nachtraglich auch in getriebe-
dynamischer Hinsicht zu uberprufen. Im Schwermaschinenbau kann dies
wegen der Groesse der bewegten Massen auch bereits bei kleineren
Drehzahlen notwendig werden. Selbst wenn von der Berucksichtigung
der Wirkung der n' ALEMBERTschen Tragheitskrafte abgesehen werden
kann, braucht der Konstrukteur immer noch geeignete zeichnerische
oder rechnerische V erfahren, um die Groesse der rein statisch
auftretenden Krafte, wie Stabkrafte, Gelenkkrafte, Reibkrafte usw.,
feststellen zu koennen. Gewiss liefert das beachtenswerte
Lehrgebaude der theoretischen analytischen Mechanik wertvolle
Grundlagen; sie gestattet viel- fach auch das Aufstellen der
Differentialgleichungen. Sie lasst aber den Ingenieur oft in dem
Augenblick im Stich, in dem rechnerische Auswertung solcher
Gleichungen beginnen soll.
Die Lebensdauer ungeharteter Zahnrader wird in erster Linie durch
die Flankenfestigkeit gegen Pittingbildung und Reibverschleiss
bestimmt. Wah- rend fur Zahnrader mit geringer Radbreite fur die
gebrauchlichsten Werk- stoffe zahlreiche Versuche zur Ermittlung
der zulassigen Dauerwalz- festigkeit durchgefuhrt wurden, liegen
fur Zahnrader grosser Breite bis- her keine Werte vor. Da zur
Erzeugung eines gleich guten Tragbildes bei grossen Zahnbreiten
erheblich groessere fertigungstechnische Schwierigkei- ten
auftreten, sind die bei gleichem Aufwand erreichbaren Qualitaten
geringer als bei schmalen Radern. Dies gilt insbesondere fur den
Zahn- richtungsfehler. Fur Getriebe grosser Leistung, z.B.
Schiffsgetriebe, sind aber grosse Radbreiten erforderlich, da
grosse Drehmomente ubertragen werden mussen. Dies koennte ebenfalls
durch groessere Zahndicken - also groesseren Modu- erreicht werden.
Aus Grunden der geringeren Schallabstrahlung sind aber grosse
Zahnezahlen erwunscht, was wiederum einen kleinen Modul bedingt.
Somit bleibt die groessere Radbreite als vort-eilhafterer Weg zur
UEbertra- gung hoher Drehmomente, wenn gleichzeitig an das
Gerauschverhalten des Getriebes besondere Anforderungen gestellt
werden. Die Versuche wurden an Zahnradern mit folgenden Daten
durchgefuhrt: Radbreite b = 70 mm Achsabstand a = 125 mm Modul m =
2 mm 0 0 Schragungswinkel ss und 10 = 0 0 Werkstoff fur das Ritzel
Ck 60 Werkstoff fur das Rad Ck 45. Wahrend der Laufzeit eines
Raderpaares wurden die Pittingbildung und der Reibverschleiss in
bestimmten Zeitintervallen auf allen Zahnflanken beobachtet und an
mehreren vorher gekennzeichneten Zahnen gemessen. Auf diese Weise
lasst sich die Verschleissgroesse in Abhangigkeit von der Laufzeit
mit der Belastung als Parameter bestimmen.
Das Laufverhalten von Zahnradgetrieben hangt von zahlreichen
Einfluss- groessen ab, die sich teils auf das benutzte
Verzahnungsverfahren bzw. auf die Genauigkeit der Verzahnmaschine,
teils auf die Art und die Ge- nauigkeit des Verzahnungswerkzeuges
zuruckfuhren lassen. Ferner spie- len das Schwingungsverhalten des
Getriebegehauses, die Akustik des Rau- mes, in dem das Getriebe
lauft u.a., eine nicht unerhebliche Rolle. In den nachstehenden
Ausfuhrungen wird von Gerauschmessungen berichtet, bei denen sich
Erregerursachen fur das Zahnradgerausch auf Fehler im Getriebezug
der Verzahnmaschine, und zwar speziell der Walzfrasmaschi- ne,
zuruckfuhren lassen. Die Gerauschuntersuchungen laufen im Rahmen
eines umfangreichen Forschungsprogrammes an Zahnradern und
Verzahnma- schinen, das im Institut fur Werkzeugmaschinen und
Betriebslehre der Rheinisch-Westfalischen Technischen Hochschule
Aachen durchgefuhrt wird. 2. Gerauschversuche an Zahnradgetrieben
Auf einer Walzfrasmaschine ergeben sich mehrere Fehlerquellen, die
sich auf die Verzahnung auswirken und wie folgt zusammenfassen
lassen: a) Fehler im Verzahnungswerkzeug bzw. dessen Einspannung b)
Fehler im Werkstuck bzw. in der Werkstuckaufspannung c) Fehler in
der Walzbewegung zwischen Fraser- und erzeugtem Zahnprofil.
Die Enwicklung der Fertigungsmethoden zur Herstellung von
Massenglitern hat seit ihrer Einftihrung bei der Automobilindustrie
vor rund 40 Jahren sehr groBe Fortschritte gemacht. Durch
geschickte Kombination mechani scher, hydraulischer und
elektrischer Bauelemente sind Maschinen ent wickelt worden, die es
gestatten, Massengtiter schnell und billig herzu stellen. Ein
wirtschaftliches Arbeiten dieser Einzweckmaschinen und
TransferstraBen ist aber an sehr groBe Sttickzahlen gebunden. So
trifft man oft die Meinung, daB ftir eine Automatisierung groBe
Sttickzahlen un erlaBlich sind. Das mag ftir die genannten
Einzweckmaschinen und Trans ferstraBen zutreffen. SolI auf ihnen
ein Werksttick mit anderen Abmes sungen hergestellt werden, so muB
die Maschine mit erheblichem Zeitauf wand umgerichtet, wenn nicht
sogar in einzelnen Teilen umgebaut werden. Damit nun die Kosten fur
dieses Umrichten, auf das Werkstuck bezogen, gering werden, muB
eine groBe Menge gleichartiger Werkstticke gefertigt werden. Wori.n
besteht nun das Umrichten einer Maschine? Zur Erzeugung der
gewtinschten Form eines Werksttickes muB der Rohling auf einer
genau vorgegebenen Bahn am Werkzeug oder umgekehrt vorbeigeftihrt
werden. Diese Bahnen kennen aus Geraden, Kreisen oder sonstigen
Kurvenztigen heherer Ordnung zusammengesetzt sein. SolI die
Maschine selbsttatig diese vor geschriebenen Bahnen nachfahren, so
muB der Bewegungsablauf in ihr selbst festgehalten werden. Bei
einem Revolverautomaten z.B. gehort zu jedem Werkzeug eine ganz
bestimmte Arbeitstiefe, die durch Anschlage oder Endschalter einmal
eingestellt wird. 1st diese Tiefe vom Werkzeug erreicht, so erfolgt
der Rticklauf, der Werkzeugwechsel, und der neue
Bearbeitungsvorgang beginnt. Dieses System, das die Arbeitsgange in
der richtigen Reihenfolge bis zur eingestellten Tiefe ablaufen
laBt, nennt man '1nformationsspeicher'."
zeigt dies deutlich; hier sind drei Kurven verschiedener Laufrader
mit gleichem Durclimesser gezeichnet. Der Schnittpunkt der
steilsten Kurve mit der Ordinate der Pumpe liegt am tiefsten, der
der flachsten hat den hoechsten Wert. Ausserdem weisen Pumpen mit
einem Maximum in der Charakteristik (sogenannte instabile
Kennlinien) bei geschlossenem Schieber eine kleinere Foerderhoehe
auf als Pumpen mit einsinnig steigen- der Kennlinie, was mit den
besonders hohen Verlusten dieser Pumpen- art bei sehr kleiner
Foerderung zu erklaren ist. Dies sind die Grunde fur die Streuung
des Wertes Ku - 0 4. Die Foerderhoehe bei geschlossenem Schieber
wird durch die Form des Gehauses beeinflusst. Das gleiche Laufrad
in einer kleinen Spirale er- zeugt eine groessere Hoehe H als in
einer groesseren. Ebenso ergibt ein 0 kleinerer Leitradwinkel eine
groessere Hoehe bei Foerdermenge null. Dem entspricht eine
Verschiebung des Punktes besten Wirkungsgrades zu kleineren
Foerdermengen. In dem in Abb. 14. 19 dargestellten Beispiel ist das
Gehause mit verstellbaren Schaufeln ausgerustet. Die Foerderhoehe
des Laufrades ist selbstverstandlich in allen Fallen gleich. Bei
flacheren Leitradwinkeln wird lediglich ein groesserer Betrag an
dynamischer Druckhoehe angezeigt. 6. Entwurf des Laufrades 6. 1.
Problemstellung Die Auslegung des halbaxialen Rades ist die
schwierigste zeichne- rische Aufgabe beim Pumpenentwurf. Zwei
Methoden sind in Gebrauch. Bei der ersten, alteren Art werden
Austritts- und Eintrittsende wie bei einer ebenen Schaufel auf dem
die Deckflache jeweils tangierenden Kegel konstruiert. Die
Konstruktion wird in -die Draufsicht ubertragen, aus dem die fur
den Modellbau benoetigten Schaufelschnitte gewonnen werden.
Die vorliegende Arbeit wurde auf Veranlassung des Fachverbandes
Gesenk schmieden im Versuchsfeld der Forschungsstelle
Gesenkschmieden und in ei nem Gesenkschmiedebetrieb durchgefuhrt.
Die Firma Morsch & Strotzel, Hil desheim, ubernahm samtliche
Verchromungsarbeiten. Die Versuche mit hart verchromten Gesenken im
praktischen Schmiedebetrieb ubernahm die Firma Heinr. Jung &
Sohn, Halver i.W Die Firma Gebr. Nagel, Priorei i.W., forderte
durch Ubertragung grosserer Auftrage fur Schmiedestucke an die
Forschungsstelle Gesenkschmieden die Untersuchungsarbeiten
betrachtlich. Herr Dr.-Ing.habil. AREND, MUlheim/Ruhr, stellte
seine Erfahrungen auf dem Gebiet hartverchromter Werkzeuge
entgegenkommenderweise zur Verfugung. Das Land Nordrhein-Westfalen
gab die zur Durchfuhrung der Arbeiten er forderlichen Mittel. G I i
e der u n g 1 Einleitung: Warum Hartverchromung ? s. 5 . . . . . .
. . . . . . 2. Die Hartverchromung . s. 5 . . . . . . . . . . 2.1
Beschreibung . s. 5 . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.11
Badbedingungen und Stromausbeute s. 6 Streuung des Chrombades S.
2.12 8 . . . . . . Gasgehalte der Hartchromschichten s. 2.13 9 . .
. . . 2.2 Technologische Eigenschaften der Hartchromschicht S. 11 .
. . . 2.21 Harte und Verschleissfestigkeit S. 11 . . . . . . . . .
2.22 Weitere Eigenschaften der Hartchromschichten s. 13 2.3
Warmebehandlung der Hartchromschicht s."
Die Ausfuhrung der Versuche, uber die in dieser Arbeit berichtet
wird, sowie die Herstellung der Versuchskupplungen ermoglichte mir
die Firma Maschinenfabrik stromag G.m.b.H., Unna in Westf. AuBerdem
stellte mir die Maschinenfabrik stromag ihre vorzuglich
eingerichtete Versuchsabtei lung zur Verfugung und unterstutzte
mich bei meiner Arbeit in jeder Hin sicht, wofur ich ihr herzlich
danke. II. Aufgabenstellung Die vorliegende Arbeit befaBt sich mit
einer Kupplung, deren Prinzip schon bekannt ist, die aber bis heute
noch keinen Eingang in die Technik gefunden hat. Es werden daher
neben der vollstandigen theoretischen Behandlung die Ergebnisse der
durchgefuhrten Versuche mitgeteilt. Auch soll die Verwend barkeit
der Kupplung in den verschiedenen Antriebsfallen besprochen, so wie
ein Vergleich mit bewahrten Elektromagnetkupplungen durchgefuhrt
werden. Die Arbeit wird so abgefaBt, daB es dem im Beruf stehenden
Tech niker moglich ist, ohne Zuhilfenahme fremder Quellen eine
Kupplung rech nerisch und konstruktiv festzulegen und fur einen
bestimmten Antriebs fall auszuwahlen."
1.1 Arten, Anwendung und Eigenschaften der Reibscheiben-Regel
getriebe In der Praxis.werden Reibscheiben-Regelgetriebe in
zahlreichen Ausfuhrungsformen angewendet. Die Eigenart dieser
Getriebe liegt 1. in der Ubertragung von Umfangskraften durch
Reibung zwischen zwei sich beruhrenden Walzkorpern und 2. in der
stufenlosen Veranderung des Abstandes der Reibstelle von der
Drehachse der einen Reibscheibe. Derartige Getriebe findet man +)
1. als Regelgetriebe fur Steuer-, Mess- und Rechengetriebe J, wobei
nur geringe Krafte zu ubertragen sind (z.B. Planimeter). 2. als
Regelgetriebe in Antrieben oder Vorschuben von Werkzeug maschinen,
Papiermaschinen, Textilmaschinen und Hebezeugen, wobei eine
Leistung zu ubertragen ist. Diese Ge"riebe sollen nachfolgend als
"Leistungs"-Getriebe behandelt werden. Die in der Praxis
vorhandenen Ausfuhrungen von Reibscheiben Regelgetrieben haben
teils Punktberuhrung, teils Linienberuhrung. Sie haben sich bislang
nur fur kleinere Leistungen bewahren konnen. Bei grosseren
Leistungen werden die Bauabmessungen sehr gross. Fur einen
Vergleich der Reibscheiben-Regelgetriebe mit feinstufig regelbaren
Zahnrad-Getrieben, stufenlos regelbaren hydraulischen Getrieben und
stufenlos regelbaren Elektromotoren gleicher Leistung und. gleichen
Regelbereiches ist anzufuhren: 1. Zahnrad-Getriebe zeigen etwa
gleiche oder etwas kleinere Bau abmessungen, geringere Lagerdrucke,
kleinere Verlustleistung, kleinere Erwarmung, kleineren Verschleiss
und grossere Lebens dauer. Der Wirkungs rad liegt .infolge der
geringen Verlust leistung sehr hoch (98%). Bei feiner Abstufung ist
der Preis hoher als der der Reibscheiben-Regelgetriebe, bei grober
Ab stufung niedriger. 2. Stufenlos regelbare hydraulische Getriebe
ergeben eine bequeme Moglichkeit, die Drehzahl sehr sanft zu
andern, sogar uber die Drehzahl Null in die umgekehrte Drehrichtung
zu regeln. Sie sind in den Bauabmessungen grosser als
Reibscheiben-Regelgetriebe und konstruktiv erheblich kom
lizierter."
Im Schrifttum der letzten Jahre zeigt sich auffallend das
Bestreben, die zahlreichen im Betrieb befindlichen Kugel- und
Rohrmuhlen auf hoehere spezifische Leistungen und vorteilhaftere
Mahlmethoden zu bringen. Diese Aufgabenstellung erscheint mir auch
beachtlich. Ich habe selbst in meiner langjahrigen Praxis nur zu
oft feststellen mussen, dass die richtige Betreuung dieser Anlagen
oft zu wunschen ubrigliess und dass auch bei der Lieferung von
Neuanlagen oftmals ein voellig unberechtigter Wettbewerbsstreit
uber die zu erwartenden Leistungen der Maschinen durchgekampft
werden musste. Alle diese Umstande ver- anlaBten mich zu dieser
Arbeit uber ein geeignetes Prufverfahren zur wirtschaftlichen
Gestaltung der Kugel- und Rohrmuhlen. Es unterliegt keinem Zweifel,
dass die Grundlagenforschung in der Zerkleinerungstheorie seit der
Begrundung des VDI-Fachausschusses "Hartzerkleinerung" durch
Professor A. SMEKAL im Laufe der ver- gangeneu 20 Jahre und
besonders auch gerade in den Nachkriegsjahren eine wesentliche
Entwicklung erfahren hat. Die mehrfach angeregten Prufmethoden zur
Feststellung der Brech- und Mahlarbeit der zu zer- kleinernden
Stoffe, seien sie chemischer, elektronischer oder mechani- scher
Art, schaffen zweifellos Vergleichswerte zur allgemeinen
Beurteilung der fur die Zerkleinerung aufzuwendenden Energien.
Einen Weg aber, wie wir die ungeheuren Energieverluste, mit denen
besonders die Fein- mahlung belastet ist, einschranken koennen,
haben sie uns nicht gezeigt.
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