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Books > Medicine > Other branches of medicine > Anaesthetics > General
The anesthetic considerations and procedures involved in the perioperative care of the neurosurgical patient are among the most complex in anesthesiology. The practice of neurosurgery and neuroanesthesiology encompasses a wide range of cases, from major spine surgery, to aneurysm clipping and awake craniotomy. Case Studies in Neuroanesthesia and Neurocritical Care provides a comprehensive view of real-world clinical practice. It contains over 90 case presentations with accompanying focussed discussions, covering the broad range of procedures and monitoring protocols involved in the care of the neurosurgical patient, including preoperative and postoperative care. The book is illustrated throughout with practical algorithms, useful tables and examples of neuroimaging. Written by leading neuroanesthesiologists, neurologists, neuroradiologists and neurosurgeons from the University of Michigan Medical School and the Cleveland Clinic, these clear, concise cases are an excellent way to prepare for specific surgical cases or to aid study for both written and oral board examinations.
Anllifllich des 25jiihrigen Bestandes der Osterreichischen Gesellschaft fUr Anaesthesiologie, Reanimation und Intensivtherapie fand am 5. und 6. November 1976 im Palais Auersperg in Wien ein Jubiliiumssymposium statt, dessen Ergebnisse in diesem Band verOffentlicht werden. Die vorangestellten Gruflworte der Priisidenten der Deutschen und Schweizerischen Fachge- sellschaften legen einmal mehr Zeugnis davon ab, dafl tiber die seit Jahrzehnten gemeinsam veranstalteten Zentraleuropiiischen Anaesthesiekongresse hinaus die deutschspracliigen Anaes- thesisten enge sowohl fachliche als auch freundschaftliche Beziehungen pflegen. Die Vertre- ter der Schwesterngesellschaften lieflen es sich daher nicht nehmen, zum Geburtstag ihres "iiltesten" Familienmitgliedes herzliche Gltickwiinsche darzubringen. Dberleitend zum eigentlichen wissenschaftlichen Teil wird sodann der Werdegang unserer osterreichischen Gesellschaft durch einen ihrer ftihrenden Mitbegriinder dargestellt. Nicht ohne gewissen Stolz auf schon Erreichtes hinweisend, werden dabei vorausschauend auch je- ne Aufgaben umrissen, die die niichste Anaesthesistengeneration zu bewiiltigen haben wird. Die thematische Vielfalt der wissenschaftlichen Beitriige aus universitiiren Einrichtungen, Schwerpunktkrankenhiiusern und auch kleineren Spitiilern, die sowohl Forschung als auch Fragen der taglichen klinischen Praxis umfassen, solI als bewuflt breit gestreuter Querschnitt publizistischer Tatigkeit der osterreichischen Anaesthesiologen verstanden werden. Die wis- senschaftliche Aktualitat dieser Standortbestimmung und die darin klar zum Ausdruck kom- mende Tatsache, dafl sich seit der Griindungszeifdie Intensivtherapie zu einem integrierenden Bestandteil unseres Fachgebietes entwickelt hat, haben uns veranlaflt, die Ergebnisse dieser Tagung als "Geburtstagsbiindchen" einer breiteren, fachlich interessierten Offentlichkeit zu- giingig zu machen.
Ein geftirchteter und hiiufiger AnllGBP ftir die maschinelle Beatmung Kranker mit gestortem pulmonalem Gaswechsel ist der pathologisch erhohte intrapulmonale Rechts-Links-Shunt. Er entsteht, wenn mehr oder weniger ausgedehnt Anteile des Lungenparenchyms nicht mehr be- ltiftet werden. Verteilte und konsolidierte Atelektasen, entztindliche Infiltration, interstiti- elles und intraalveolares adem, bzw. der hier fehlende Kontakt von inspiriertem Gas zum Blut, ftihren zur Beimischung variabler Mengen venosen BIutes zum arterialisierten Kapillar- blut aus noch regelrecht beltiftbaren Lungenanteilen. Die Arbeit beginnt mit ihrem theoretischen Teil mit der Darstellung einer allgemeinen Bezie- hung, in die die fUnf wesentlichen, die Oxygenierung des arteriellen und venosen Misch- blutes beeinflussenden Variablen gebracht wurden. Es sind dies: die inspiratorische Sauer- stoffkonzentration, der Haemoglobingehalt, die Sauerstoffaufnahme, das Herzrninutenvolu- men und der intrapulmonale Rechts-Links-Shunt. Die graphisch dargestellten Losungen dieser Beziehung geben dem die Respiratortherapie tiberwachenden Arzt die Moglichkeit, beispielsweise die Auswirkung einer ansteigenden pulmonalen Kurzschlu perfusion bei kon- stant vorgestellten tibrigen Variablen auf die Bilanz aktueller Sauerstoftbedarf - z.Zt. der Messung moglicher Sauerstofftransport, vorauszusagen. Gleiches gilt ftir die Beurteilung einer isolierten, spontanen oder induzierten Anderung der anderen genannten Faktoren.
Die coronare Herzkrankeit stellt - neben dem "vollen Magen" - das hochste Risiko fUr die Anaesthesie dar, wenn sie nicht behandelt oder - noch schwerwiegender - nicht erkannt wird. Coronare Herzkrankheit schrankt namlich die Reserven ein, die das gesunde Herz hat, urn selbst schwerwiegende Narkosebelastungen unbeschadet durchzustehen. Zumindest in unseren Breiten einer Uberflull. gesellschaft nimmt die Haufigkeit der coronaren Herzkrankheit stetig zu, relativ als Folge von seelischem Strell. und korperlichem Wohlleben, absolut als Folge der Erhohung des durchschnittlichen Lebensalters. So wird der Anaesthesist standig mehr mit dieser Erkrankung konfrontiert werden - und das nicht nur an den Zentren, wo die Chirurgie sie mit neuen Methoden wie der "Coronarchirurgie" zu beherrschen ver- sucht, wo also Patienten mit coronarer Herzkrankheit eigens zur Behandlung dieser Erkran- kung anaesthesiert werden miissen. Eine sichere Narkose auch beim Schwerkranken wird nur derjenige Anaesthesist flihren kon- nen, der die Schwere der Erkrankung erkennt, der urn ihre Ursachen weill. und der dariiber hinaus auch die Veranderungen, die seine Narkosemittel bei der bestehenden Krankheit am Patienten bewirken, kennt: welche von ihnen die Krankheit verschlechtern, welche sie verbes- sern, welche sie unbeeinflull. t lassen. Haufig wird die Wirkung des Narkosemittels auf den kran- ken Organismus als alleinige Ursache bei Zwischenfallen angeflihrt. Die Kunst des Anaesthe- sisten besteht aber gerade darin, trotz ungiinstig wirkender Mittel den Patienten in jedem Fall wieder unbeschadet aufwachen zu lassen.
Die Entwicklung langwirksamer, gering toxischer Lokalanaesthetika sowie die Weiterentwicklung der Kathertechnik haben in den letzten Jahren eine Renaissance der gro en riickenmarksnahen Leitungsan- aesthesien bewirkt. Dieses stiindig wachsende Interesse flihrte im Juni 1978 interna- tionale Experten zu einem ersten Symposium in Dtisseldorf zusam- men, urn tiber neue Aspekte in der Regionalanaesthesie zu diskutieren. In diesem Band sind die 24 Vortrage zusammengef t, die zu den drei Themenkreisen tiber die Wirkung der Epiduralanaesthesie auf Herz und Kreislauf, tiber den Einflu der Epiduralanaesthesie bzw. der Allgemeinnarkose au(Stressreaktionen wahrend der Opera- tion sowie tiber die postoperative Fortsetzung der Epiduralanaesthe- sie in ihrer Auswirkung auf die Atemfunktion und die Haufigkeit von Lungenkomplikationen gehalten wurden. Anhand der weitgehend neuen Erkenntnissen wurden die Vor- und Nachteile der Epiduralanaesthesie im Vergleich zur Allgemein- narkose, insbesondere beim Risikopatienten, herausgearbeitet. Den Erfolg dieses Symposiums danken wir den informativen und interessanten Beitragen der Referenten und Diskussionsteilnehmer sowie der gro ziigigen Unterstiitzung durch die Firma Astra Chemi- cals, Wedel/Holst. Die vorgetragenen Ergebnisse dieses Symposiums werden den praktisch tiitigenAnaesthesisten in der Hoffnung zuganglich gemacht, d sie aus den neuesten Erkenntnissen der internationalen F orschung Anregungen zur Verb esse rung der taglichen Routine erhalten.
Intraoperative neurophysiologic monitoring has shown a steady increase in use for surgeries in which neural structures may be at risk of injury. Some of the surgical techniques used carry inherent risks, and these risks have changed the way in which neurophysiologic monitoring has impacted patient safety and quality of care during surgical procedures. It is therefore crucial that those performing and interpreting intraoperative neurophysiologic monitoring are adequately trained. This book is a comprehensive guide to the current practice of intraoperative neurophysiology with chapters on various modalities and clinical uses. Separate chapters devoted to anesthesia, operating room environment, special considerations in pediatrics and the interpretation and reporting of neurophysiologic data are useful and complementary. Questions and detailed answers on the topics covered can be found on the accompanying website for study review. This book will be useful to the trainee as well as the neurophysiologist already in practice.
Das in jtingster Zeit standig wachsende Interesse am Themenkreis der Anaesthesie in der Geburtshilfe betrifft vor allem das Ge- biet der Regionalanaesthesie. Die hierbei verwendeten Lokalanaesthetica treten je nach ihren pharmakologischen Eigenschaften und nach der Applikationsart in unterschiedlichem MaBe diaplazentar auf das Kind tiber und kan- nen z. T. betrachtliche Nebenwirkungen beim Fetus und Neugebo- renen hervorrufen. Das Bemtihen um graBere Sicherheit ftir Mutter und Kind richtete sich in den letzten Jahren vor allem auf technische Verbesserun- gen der angewandten Verfahren sowie auf die Entwicklung neuer Lokalanaesthetica. Dieses Bemtihen war auch das Hauptanliegen des Dtisseldorfer Symposiums, auf dem Pharmakologen, Anaesthesiologen sowie Gyna- kologen und Geburtshelfer gemeinsam die pharmakologischen und klinischen Fragestellungen der Regionalanaesthesie in der Ge- burtshilfe am Beispiel des neuen Lokalanaestheticums Carticain (Ultracain) erarbeiteten. Der vorliegende Bericht mage einen Beitrag dazu leisten, die Anaesthesie in der Geburtshilfe zu fardern und sie ftir Mutter und Kind gleichermaBen sicher zu machen.
Wegen der erhoehten Lebenserwartung nimmt der Anteil alter Pa- tienten in den Krankenhausern standig zu. Dank moderner Me- zin entspricht das biologische haufig nicht dem chronologischen Alter. Das hat dazu gefuhrt, dass heute in a len chirurgischen Teilgebieten Operationen durchgefuhrt werden, die fruher nicht denkbar waren. Fur ihren Erfolg sind, wegen der eingeschrankten Leistungsreserven, insbesondere der Lungen-, Herz- und Kreislauf- funktion, Vorbereitung und Nachbehandlung von grosser Bedeutung (AHNEFELD und HALMAGYI, 1974), was nur durch interdisziplinare Zusammenarbeit zu verwirklichen ist. Wahrend es der Padiatrie bereits um die Jahrhundertwende gelang, sich als Spezialgebiet zu profilieren (BLAND, 1963), kampft die Geriatrie noch heute darum, dass alte Menschen nicht einfach als altere Erwachsene therapiert werden (DICK und DUELP, 1974). Dies zeigt sich auch in der modernen Anaesthesie, wo Kinderanaesthe- sie bereits seit Jahren als Subdisziplin betrieben wird und nur von erfahrenen und gut ausgebildeten Anaesthesisten durchgefuhrt wird. Dagegen kommen alte Patienten haufig nicht in den Genuss einer speziellen, ihrer besonderen medizinischen Problematik ad- aquaten Betreuung. Trotz der Entwicklung zahlreicher neuer An- aesthesieverfahren hilft sich der Anaesthesist aufgrund prakti- scher Erfahrung mit niedrigen Dosierungen der Anaesthetika, um deren Nebenwirkungen, vor allem auf die Kreislauffunktion, in Grenzen zu halten. Die Praferenz fur die eine oder andere Tech- nik sollte sich aber auf die Pathophysiologie ihrer Nebenwirkun- gen stutzen. Genauen Aufschluss uber deren Art und Ausmass bei diesem Krankengut koennen nur Untersuchungen unter standardisier- ten Bedingungen, welche den klinischen Verhaltnissen moeglichst nahe kommen, liefern.
1. Die Aufgabe von Kreislauf und Atmung 2 2. Die Beobachtung der Atmung 4 2. 1 Die Atembewegungen 4 2. 1. 1 Flankenatmung . . 4 2. 1. 2 Bauchatmung . . . 4 2. 1. 3 Atemhilfsmuskulatur 5 2. 2 Atemnot und angestrengte Atmung 6 2. 2. 1 Die Atemnot . . . . . . . 6 2. 2. 2 -Die angestrengte Atmung- 6 2. 3 Der Stridor 6 3. Der freie Atemweg . 8 3. 1 Der Flimmerepitheltransport (oder: Die kontinuierliche Reinigung der kleineren Luftwege) . . . . . . . . . . . . 8 3. 2 Das Aushusten (oder: Der schubweise Abtransport aus den groBeren Luftwegen) 10 3. 2. 1 Der Hustenreflex . . . . . . . . . . . . . . . 10 3. 2. 2 Lungenvolumina . . . . . . . . . . . . . . . 10 3. 2. 3 Ausatmungskraft, Ausatmungswiderstand und Sekundenkapazitat . . . . . . . . . . . 13 3. 2. 4 Der HustenstoB . . . . . . . . . . . . . 13 3. 3 Unsere Hilfe bei ungeniigender Expektoration 14 3. 3. 1 Flimmerepithel und Sekrete 14 3. 3. 2 Vitalkapazitat . . . . 14 3. 3. 3 Der Bronchospasmus 16 3. 4 Folgen der Intubation . . . 16 4. Anatomische und physikalische Grundlagen der Atmung 18 4. 1 Anatomie . . . . . . . . . . . . . . . . 18 4. 2 Der Diffusionstransport der Atemgase 20 4. 3 Der Sauerstoffpartialdruck bei Inspiration . 20 4. 4 Der Obergang von Ventilation zu Diffusion 21 5. Die Blutgasanalyse . . . . . . . . . . . . . . . 23 5. 1 Der Sauerstoff im Blut (Sauerstoffdruck, Sauersto- sattigung und Sauerstoffgehalt) . . . . . . . . . . 23 5. 2 Die Kohlensaure im Blut (arterieller Kohlensau- partialdruck) . . . . . . . 27 5. 3 Der Sauregrad des Blutes . . ."
Die Erkenntnis, daB Kinder keine kleinen Erwachsenen sind und folglich auch nicht als solche behandelt werden durfen, hat unter anderem dazu geflihrt, daB die Piidiatrie der Notwendigkeit einer parenteralen bzw. enteralen bzw. gemischten Substitution von Fliissigkeit, Mineralien und Niihrstoffen bereits zu einem Zeitpunkt Beachtung geschenkt hat, als entsprechende Erkenntnisse in der Erwachsenenmedizin - aus we1chen Grunden auch immer - noch keine klinisch relevanten Konsequenzen hatten. Die Piidiatrie hat wiederum in den letzten lahren Folgerungen aus der Erkenntnis gezogen, daB selbst Neugeborene keine kleinen Kinder sind und folglich auch nicht als solche behandelt werden durfen. Diesen beiden Statements wurde - gewissermaBen als Ausgangspunkt des Workshop mit dem Thema "Grundlagen der Erniihrungsbehandlung im Kindesalter" - ein drittes Statement hinzugefligt: Kranke Kinder - gleichgultig welcher Altersstufe - sind nicht identisch miteinander und durfen folglich - speziell bezogen auf Infusionstherapie und parenterale Erniihrnng - auch nicht identisch behandelt werden. Ais geradezu klassische Beispiele flir eine derartige Aussage werden z. B. schwerstkranke Kinder mit Enteritiden auf der einen Seite und schwersttraumatisierte bzw. operierte Kinder auf der anderen Seite zitiert. Die Stichhaltigkeit einer derartigen Hypothese muBte jedoch - und hier lag ein Schwerpunkt des Workshop - uberpruft werden, wobei insbesondere der Fragestellung nachzugehen war, ob sich die moglicherweise altersspezifischen Reaktionsweisen beim "konservativ" erkrankten Kind anders auswirken als beim "operativ" erkrankten, ob nicht doch weitgehend identische pathophysiologische Verhaltensmuster erkennbar sind, ob dementsprechend die Therapie in Abhiingigkeit von der zugrundeliegenden Erkrankung und dem Alter nicht doch uniform konzipiert und auch gehandhabt werden kann.
Die Ergebnisse der vorliegenden experimentellen Studie sind unter exakt bestimmten Ausgangs- und Versuchsbedingungen gewonnen worden. Sie belegen, daB eine kUnstliche Uberdruckbeatmung die Lunge im Sinne einer "Beatmungslunge" beeintrachtigt, daB die "sauerstoff- toxischen" Folgen hiervon zu trennen sind und die Beatmungstechnik die Lungenveranderungen modifiziert. Die Arbeit soll der Erforschung der Pathogenese von Beatmungs- schaden weitere Anregungen geben. Die vorliegende Arbeit stellt einen kleinen Schritt dar im BemUhen, die in der klinischen Praxis noch fehlenden Daten fUr eine optimale Respiratoreinstellung zu- sammenzutragen. Meinen verehrten Lehrern, Herrn Prof. Dr. F.W. AHNEFELD und Herrn Prof. Dr. W. DICK, bin ich zu groBem Dank verpflichtet. Von ihnen erhielt ich die Anregungen sowie die notwendige Hilfe und UnterstUtzung zur Vollendung der Arbeit. GleichermaBen gilt mein Dank meinen Mitarbeitern Frau U. SEEWALD und Herrn W. SIEGLER, die mir durch ihren steten Einsatz die DurchfUhrung der Experimente ermoglichten. Ulm, im Januar 1977 H. REINEKE INHALTSVERZEICHNIS A. Einleitung ........-.-..-.............-..--............--.
Die Prognose des kardiogenen Schocks - gleich welcher Genese - ist nach wie vor von einer hohen Sterblichkeit belastet. Bemuhungen, durch me- chanische Hilfsmittel eine Entlastung fur das geschadigte Herz zu er- reichen, lieBen in den letzten Jahren Fortschritte hinsichtlich der Be- handlungsergebnisse erkennen. Mit der intraaortalen Ballongegenpulsation kann die Erholung von rever- sibel geschadigtem Herzmuskelgewebe durch Verbesserung und Ausgleich der myokardialen Energiebilanz gunstig beeinfluBt bzw. uberhaupt er- moglicht werden. Gegenstand der vorliegenden Arbeit war die methodi- sche Analyse dieser Form der assistierten Zirkulation mit dem Ziel, Parameter fur die klinische Indikation zu bestimmen und Kriterien fur die Indikationsgrenzen festzulegen. Die untersuchungen* wurden in den Jahren 1972 - 1974 am Physiologischen Institut, Lehrstuhl I, der Universitat Gottingen durchgefUhrt. FUr die anregende Beratung und die wissenschaftliche Unterstutzung bei den ex- perimentellen und klinischen Arbeiten danke ich Herrn Professor Dr.H.J. BRETSCHNEIDER sehr herzlich. Die klinische Anwendung der intraaortalen Ballongegenpulsation erfolgte in der Klinik fur Thorax- und Herz-GefaBchirurgie. Meinem chirurgi- schen Lehrer, Herrn Professor Dr.J. KONCZ, gilt mein herzlicher Dank fur das standige wissenschaftliche Gesprach und die Forderung dieses Projektes. Den Kolleginnen und Kollegen unserer Arbeitsgruppe, insbesondere Herrn Professor Dr.D. KETTLER und Herrn Dr.K. HELLBERG, danke ich fur die Mithilfe bei der Durchfuhrung und Auswertung der Versuche und fur die vorbildliche interdisziplinare Zusammenarbeit.
Die Notfallmedizin ist heute ejn fest etablierter Begriff in Theorie und Praxis der Medi- zin. Dieser Begriff unterliegt jedoch nach Inhalt und Verstiindnis nieht selten sehr unter- schiedlichen Interpretationen, indem darunter tatsiichlieh einmal der echte, lebens- bedrohliche Notfall, zurn anderen aber auch die akute Notsituation ohne vitale Ge- fahrdung oder schlieBlieh als anderes Extrem eine banale Veriinderung der Ausgangs- lage verstanden wird. Aus dieser Verstandnisvielfalt resultieren bisweilen therapeutische Empfehlungen, die entweder den Erfordernissen nieht gerecht werden oder aber tiber das AusmaB der Soforttherapie hinausgehen, also weit in die Behandlungsmethoden hineinreiehen, die letztlich nur der Klinik mit ihren diagnostischen und therapeutischen Resourcen vor- behalten sind. Hinzu kommt, daB die Fachgebiete oft -jedes ffir sieh - spezialisiertes Notfallwissen anbieten, ohne daB dem -gerade in diesem Bereieh der Medizin -so unerliiBlichen Zwang zur interdiszipliniiren Kooperation Rechnung getragen wird. Mit dem vorliegenden Band wird -auf der Basis einer intensiven interdiszipliniiren Diskussion -der Versuch gemacht, eine interdiszipliniire Bestandsaufnahme der Not- fallmedizin und der Medizin der Notsituation durchzuftihren. Dazu muBten Notfall und Notsituation voneinander abgegrenzt werden, urn die dem Notfall und der Not- situation angepaBten diagnostischen und therapeutischen SofortmaBnahmen zu defi- nieren, gleichzeitig diejenigen diagnostischen und therapeutischen Prinzipien auszu- klammem, die nur mit dem erweiterten Rtistzeug der Klinik anwendbar sind.
Stoffwechsel der fur die parenterale Ernahrung verwendeten Nahrstoffe.- Physiologie des Hungerstoffwechsels.- Pathobiochemie des Postaggressionsstoffwechsels.- Mikrozirkulationsstoerung als Ursache einer Hypoxie (Kurzbericht uber das Workshop "Mikrozirkulation").- Zusammenfassung der Diskussion zum Thema: "Biochemische, physiologische und pathobiochemische Grundlagen der parenteralen Ernahrung".- Bedarf und Verwertung der Aminosauren.- Bedarf und Verwertung von Kohlenhydraten und Alkohol.- Bedarf und Verwertung von Fetten.- Wasser- und Elektrolytbedarf bei der parenteralen Ernahrung.- Kriterien fur die Beurteilung des Bedarfs an Nahrungsstoffen.- Zusammenfassung der Diskussion zum Thema: "Grundkonzeption und Bedarf bei der Ernahrung mit intravenoes zugefuhrten Nahrungsstoffen".- Vor- und Nachteile der parenteralen Hyperalimentation.- Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien der intravenoesen Zufuhr von Nahrstoffen in der praoperativen Phase.- Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien fur die intravenoese Zufuhr von Nahrstoffen in der intra- und postoperativen Phase.- Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien fur die intravenoese Zufuhr von Nahrstoffen im Rahmen der Langzeiternahrung bei Nichttraumatisierten.- Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien fur die intravenoese Zufuhr von Nahrstoffen bei traumatisierten Patienten.- Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien fur die intravenoese Zufuhr von Nahrstoffen bei Patienten mit Niereninsuffizienz.- Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien fur die intravenoese Zufuhr von Nahrstoffen in der Gynakologie und Geburtshilfe.- Die Bewertung von Kohlenhydraten fur die Infusionstherapie in der Geburtsmedizin.- Kontrollgroessen bei der Durchfuhrung einer intravenoesen Ernahrung.- Fehler und Gefahren in der Anwendungstechnik der parenteralen Ernahrung.- Zusammenfassung der Diskussion zum Thema: "Empfehlungen fur die parenterale Ernahrung in der Praxis".
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Bei einer standig steigenden Anzahl von operativen Eingriffen im Sauglings- und Kleinkindesalter hat sich der Anaesthesist mit den physio- logischen und pathophysiologischen Voraussetzungen dieser Altersgruppe, den anaesthesiologischen Techniken und Methoden auseinanderzusetzen. Spezielle Probleme im Bereich der Intensivtherapie, insbesondere der Langzeitbeatmung, erfordern einen standigen Gedankenaustausch uber die neu erzielten Ergebnisse und Erkenntnisse. Die geburtshilfliche An- aesthesie, die Pharmakokinetik der Narkosemittel und die in engem Zu- sammenhang damit stehenden Aufgaben der Reanimation Neugeborener beschaftigen gleichsam Anaesthesisten, Geburtshelfer und Padiater. Die auf diesem Symposium gehaltenen Referate, aber auch das Round- Table-Gesprach brachten nicht nur zahlreiche wertvolle Anregungen fur die Praxis der Anaesthesie und Wiederbelebung bei Sauglingen und Klein- kindern. Hier wurden gleichzeitig neue Aufgaben umrissen, die fur die Kli- nik, die zukunftige Forschung, aber auch fur die Zusammenarbeit der Anaesthesiologie mit anderen Fachgebieten von Bedeutung sein durften. Mainz, im Juli 1972 Die Herausgeber Inhaltsverzeichnis Voraussetzungen fur die Durchfuhrung der Anaesthesie bei N eu- borenen und Sauglingen (J. WAWERSIK) . . . . . . . . . .. 1 Die Auswahl der Mittel und Techniken zur Anaesthesie bei diagno- stischen und operativen Eingriffen an Neugeborenen (G. ARBENZ und W. DICK) ............ ..... 8 Effects of Obstetric Anesthesia on the Fetus and Newborn (M. FINSTER) . . . . . . . . . . . . . . .. ....... 17 Present Status of Pediatric Anesthesia in Tokyo (M. SATOYOSHI and T. TOMINAGA) ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Tracheal Lavage in Postoperative Respiratory Care of Young Infants (M. SATOYOSHI) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Diagnostische Moeglichkeiten bei der Beurteilung vitaler Funktionen des Kindes (P. EMMRICH und M. HALMAGYI) . . . . . 40 Die Wiederbelebung des Neugeborenen (P. MILEWSKI und H.
This book discusses the provision of anaesthesia for day case patients from the preoperative period until discharge and patient follow-up. Provides information on patient selection, management of pain and sickness, the recovery process and problems which may occur after surgery. All forms of anaesthesia are covered, including local anaesthesia and nerve blocks, general anaesthesia (with inhaled and injected drugs) and the use of sedatives to supplement local anaesthesia. The special needs of the child are also addressed.
This book is a practical revision aid for postgraduates preparing for Final FRCA (Fellowship of the Royal College of Anaesthetists) written examinations. Presented in the style of the newly introduced CRQ (Constructed Response Questions) format, the book features five complete papers, each containing twelve questions. Topics cover the entire examination syllabus. Detailed answers are given for every question, as well as comprehensive references for further reading. Key points Practical revision aid for candidates preparing for Final FRCA examinations Presented in the style of the new CRQ format Includes five papers each containing twelve questions with detailed answers Topics cover the complete exam syllabus
This text provides a comprehensive, state-of-the art review of this field, and will serve as a valuable resource for clinicians, surgeons and researchers with an interest in surgical critical care. The book reviews up to date data regarding the management of common problems that arise in the Surgical Intensive Care Unit. The protocols, care bundles, guidelines and checklists that have been shown to improve process measures, and in certain circumstances, are discussed in detail. The text also discusses several well designed randomized prospective trials conducted recently that have altered the way we care for surgical patients with traumatic brain injury, hemorrhagic shock, acute respiratory distress syndrome, and sepsis. This book provides the practicing physician with a clinically oriented practical approach to handle basic and complex issues in the Surgical Intensive Care Unit. This text will serve as a very useful resource for physicians dealing with critically ill surgical patients. It provides a concise yet comprehensive summary of the current status of the field that will help guide patient management and stimulate investigative efforts. All chapters are written by experts in their fields and include the most up to date scientific and clinical information. This text will become an invaluable resource for all graduating fellows and practicing physicians who are taking the surgical critical care board examinations.
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