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Books > Philosophy > Western philosophy > Western philosophy, c 500 to c 1600 > General
Die MISCELLANEA MEDIAEVALIA prasentieren seit ihrer Grundung durch
Paul Wilpert im Jahre 1962 Arbeiten des Thomas-Instituts der
Universitat zu Koeln. Das Kernstuck der Publikationsreihe bilden
die Akten der im zweijahrigen Rhythmus stattfindenden Koelner
Mediaevistentagungen, die vor uber 50 Jahren von Josef Koch, dem
Grundungsdirektor des Instituts, ins Leben gerufen wurden. Der
interdisziplinare Charakter dieser Kongresse pragt auch die
Tagungsakten: Die MISCELLANEA MEDIAEVALIA versammeln Beitrage aus
allen mediavistischen Disziplinen - die mittelalterliche
Geschichte, die Philosophie, die Theologie sowie die Kunst- und
Literaturwissenschaften sind Teile einer Gesamtbetrachtung des
Mittelalters.
Die Beitrage dieses Bandes richten einen umfassenden,
interdisziplinaren Blick auf das Thema des Rationalen und des
Irrationalen im deutschen Sprachraum. Um dem Phanomen naher zu
kommen, werden die Ausdrucksformen dieses Begriffspaares vom
Mittelalter bis in die Gegenwart pluriperspektivisch
herausgearbeitet. Bemerkenswert ist die allgegenwartige Aktualitat
des Themas sowie dessen Vielfalt an Facetten, Bedeutungen und
Auswirkungen. Dabei fungiert das irrational Erscheinende oft als
dasjenige Element, das die Existenz des Rationalen uberhaupt erst
ermoeglicht. Dieses von Nachwuchswissenschaftlern getragene und
herausgegebene Projekt geht zuruck auf einen deutsch-franzoesischen
Workshop, der 2010 an der Universitat Strassburg stattgefunden hat
und die Wechselbeziehungen von Rationalitat und Irrationalitat zum
Thema hatte. Der vorliegende Band wird durch weitere Beitrage zu
diesem Thema erganzt.
Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourcain nimmt, was
seine Originalitat und seine Bedeutung fur die philosophische und
theologische Mediavistik angeht, eine herausragende Stellung unter
den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er
ein einzigartiges Dokument fur die Debatten vor allem innerhalb des
Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die
Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen fur den Orden. Zum anderen
steht der Sentenzenkommentar des Durandus fur die wachsende
Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14.
Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstuck am Beginn der
akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der
Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines
Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere
uber begleitet. Buch IV, Distinktionen 26-42 Die Distinktionen
26-42 des vierten Buches enthalten die Ehelehre des Durandus. Der
Dominikanertheologe behandelt hier eine Fulle von Themen, darunter
den Ehekonsens als konstitutiven Akt der Ehe, die Marienehe, die
Eheguterlehre und damit verbunden die Sittlichkeit des ehelichen
Aktes sowie schliesslich das breite Feld der Ehehindernisse
(impedimenta matrimonii). Theologiegeschichtlich besonders
beachtenswert sind seine Ausfuhrungen zur Sakramentalitat der Ehe
und insbesondere zur Polygamie. Durandus bietet hier eine
Sonderlehre, die nicht nur von Thomas von Aquin, sondern von der
gesamten zeitgenoessischen theologischen communis doctrina
abweicht. Der Ehetraktat des durandischen Sentenzenkommentars ist
in drei Redaktionen uberliefert, von denen die erste und zweite
Redaktion hier erstmals in kritischer Edition vorgelegt werden.
Robert Pasnau traces the developments of metaphysical thinking
through four rich but for the most part neglected centuries of
philosophy, running from the thirteenth century through to the
seventeenth. At no period in the history of philosophy, other than
perhaps our own, have metaphysical problems received the sort of
sustained attention they received during the later Middle Ages, and
never has a whole philosophical tradition come crashing down as
quickly and completely as did scholastic philosophy in the
seventeenth century. The thirty chapters work through various
fundamental metaphysical issues, sometimes focusing more on
scholastic thought, sometimes on the seventeenth century. Pasnau
begins with the first challenges to the classical scholasticism of
Bonaventure and Thomas Aquinas, runs through prominent figures like
John Duns Scotus and William Ockham, and ends in the seventeenth
century, with the end of the first stage of developments in
post-scholastic philosophy: on the continent, with Descartes and
Gassendi, and in England, with Boyle and Locke.
Fur Meister Eckhart (um 1260 - um 1328) ist der Mensch als Ebenbild
Gottes ein denkendes Wesen, wobei das Denken fur ihn
epistemologische und ontologische Relevanz hat. Diese Arbeit
behandelt wesentliche Aspekte von Eckharts Denken, so seine
Intellekttheorie, die theoontologische Wertung der Ichs, die Armut,
die Liebe, die Zeit, das Nichts, das Gluck und den Frieden.
'Montaigne is one of the great sages of that modern world which in a sense began with the Renaissance. He is the bridge linking the thought of pagan antiquity and of Christian antiquity with our own.' In 1572 Montaigne retired from public life and began the reading and writing which were to develop into 'assays' of his thoughts and opinions. Nobody in Western civilization had ever tried to do what Montaigne set out to do. In a vivid, contemporary style he surprises us with entertaining quotations; he moves swiftly from thought to thought, often digressing from an idea only to return to it triumphantly, having caught up with it elsewhere, and in so doing leads the reader along the criss-cross paths of a journey of discovery. Montaigne set out to discover himself. What he discovered instead was the human race.
This anthology provides a set of distinctive, influential views
that explore the mysteries of human nature from a variety of
perspectives. It can be read on its own, or in conjunction with
Joel Kupperman's text, Theories of Human Nature .
Our world s cultural circles are permeated by the philosophical
influences of existentialism and phenomenology. Two contemporary
quests to elucidate rationality took their inspirations from
Kierkegaard s existentialism plumbing the subterranean source of
subjective experience and Husserl s phenomenology focusing on the
constitutive aspect of rationality. Yet, both contrary directions
mingled readily in common vindication of full reality.
In the inquisitive minds (Scheler, Heidegger, Sartre, Stein,
Merleau-Ponty, et al.), a fruitful cross-pollination of insights,
ideas, approaches, fused in one powerful wave disseminating
throughout all domains of thought.
Existentialist rejection of ratiocination and speculation
together with Husserl s shift to the genesis of rapproches
philosophy and literature (Wahl, Marcel, Berdyaev, Wojtyla,
Tischner, etc.), while the foundational underpinnings of language
(Wittgenstein, Derrida, etc.) opened the "hidden" behind the
"veils" (Sezgin and Dominguez-Rey)."
Die Beachtung, welche die Gattung Moralische Wochenschrift bisher
erfahren hat und aktuell erhalt, entspricht bei Weitem nicht ihrem
tatsachlichen Stellenwert in der Aufklarungsepoche als
Multiplikator und Katalysator aufklarerischer Ideen und
Schreibweisen. Die 19 Beitrage dieses Bandes untersuchen
exemplarisch bekanntere und bislang weitgehend unerforschte
Moralische Wochenschriften sowie ihnen nahe stehende Periodika aus
der Zeit zwischen 1720 und 1790. Die Aufsatze werfen nicht nur ein
neues Licht auf die anthropologische, philosophische, theologische,
padagogische, politische und asthetische Positionierung der
Zeitschriften innerhalb der Aufklarungsepoche, sondern zeigen auch
ihre narrativen Verfahren, ihr Verhaltnis zur
literarisch-kulturellen Tradition und zu den regionalen Spezifika
ihres Erscheinungsumfelds auf. Zudem machen sie auf Desiderate der
Wochenschriftenforschung und auf die Unhaltbarkeit weit
verbreiteter Vorurteile gegenuber der Gattung aufmerksam. Der Band
dokumentiert die Ergebnisse einer im Herbst 2011 an der Universitat
Heidelberg veranstalteten Tagung.
Die MISCELLANEA MEDIAEVALIA prasentieren seit ihrer Grundung durch
Paul Wilpert im Jahre 1962 Arbeiten des Thomas-Instituts der
Universitat zu Koeln. Das Kernstuck der Publikationsreihe bilden
die Akten der im zweijahrigen Rhythmus stattfindenden Koelner
Mediaevistentagungen, die vor uber 50 Jahren von Josef Koch, dem
Grundungsdirektor des Instituts, ins Leben gerufen wurden. Der
interdisziplinare Charakter dieser Kongresse pragt auch die
Tagungsakten: Die MISCELLANEA MEDIAEVALIA versammeln Beitrage aus
allen mediavistischen Disziplinen - die mittelalterliche
Geschichte, die Philosophie, die Theologie sowie die Kunst- und
Literaturwissenschaften sind Teile einer Gesamtbetrachtung des
Mittelalters.
Brian Davies offers the first in-depth study of Saint Thomas
Aquinas's thoughts on God and evil, revealing that Aquinas's
thinking about God and evil can be traced through his metaphysical
philosophy, his thoughts on God and creation, and his writings
about Christian revelation and the doctrines of the Trinity and the
Incarnation.
Davies first gives an introduction to Aquinas's philosophical
theology, as well as a nuanced analysis of the ways in which
Aquinas's writings have been considered over time. For hundreds of
years scholars have argued that Aquinas's views on God and evil
were original and different from those of his contemporaries.
Davies shows that Aquinas's views were by modern standards very
original, but that in their historical context they were more
traditional than many scholars since have realized.
Davies also provides insight into what we can learn from Aquinas's
philosophy. Thomas Aquinas on God and Evil is a clear and engaging
guide for anyone who struggles with the relation of God and
theology to the problem of evil.
Die MISCELLANEA MEDIAEVALIA prasentieren seit ihrer Grundung durch
Paul Wilpert im Jahre 1962 Arbeiten des Thomas-Instituts der
Universitat zu Koeln. Das Kernstuck der Publikationsreihe bilden
die Akten der im zweijahrigen Rhythmus stattfindenden Koelner
Mediaevistentagungen, die vor uber 50 Jahren von Josef Koch, dem
Grundungsdirektor des Instituts, ins Leben gerufen wurden. Der
interdisziplinare Charakter dieser Kongresse pragt auch die
Tagungsakten: Die MISCELLANEA MEDIAEVALIA versammeln Beitrage aus
allen mediavistischen Disziplinen - die mittelalterliche
Geschichte, die Philosophie, die Theologie sowie die Kunst- und
Literaturwissenschaften sind Teile einer Gesamtbetrachtung des
Mittelalters.
This single-volume reference guide covers the most important
authors and movements in Continental Philosophy. Each section
focuses on a school of thought, bringing together articles by
leading scholars which explore the key thinkers and texts. Arranged
in chronological order, the volume begins with the founding texts
of Classical Idealism and concludes with Post-structuralism.
Sections and Section Editors: Classical Idealism - Philip
Stratton-Lake Philosophy of Existence - Lewis R. Gordon
Philosophies of Life and Understanding - Fiona Hughes Phenomenology
- Gail Weiss Politics, Psychoanalysis and Science - Gillian Howie
The Frankfurt School and Critical Theory - Simon Jarvis
Structuralism - Jeremy Jennings Post-Structuralism - John Protevi
Nel suo pionieristico lavoro Conditions in Koenigsberg and the
Making of Kant's Philosophy, Giorgio Tonelli lamentava l'assenza di
un'indagine approfondita sul contesto intellettuale di Koenigsberg
e sull'eventuale influenza che esso esercito su alcuni aspetti del
pensiero di Kant. Questo libro vuole colmare questa lacuna
prestando particolare attenzione alla tradizione aristotelica, alla
Schulphilosophie, e alla corrente dell'eclettismo, che dominarono
l'ambiente regiomontano sino all'avvento della filosofia critica
kantiana. Il lavoro mostra come dai fallimenti dei progetti logici
e metafisici precritici, legati alle influenze ricevute
dall'ambiente di Koenigsberg, Kant abbia tratto le idee e gli
spunti per la stesura della Kritik der reinen Vernunft.
Nicolas of Cusa s notion of God as not-other is one of the most
spectacular ideas in the history of metaphysics the negative
self-reference of the Absolute. In this study, Max Rohstock
examines this concept historically and systematically. For the
first time, he shows Johannes Scotus Eriugena was the true
progenitor of the concept."
Born in Saxony in 1096, Hugh became an Augustinian monk and in 1115
moved to the monastery of Saint Victor, Paris, where he spent the
remainder of his life, eventually becoming the head of the school
there. His writings cover the whole range of arts and sacred
science taught in his day. Paul Rorem offers a basic introduction
to Hugh's theology, through a comprehensive survey of his works. He
argues that Hugh is best understood as a teacher of theology, and
that his numerous and varied writings are best appreciated as a
comprehensive pedagogical program of theological education and
spiritual formation. Drawing his evidence not only from Hugh's own
descriptions of his work but from the earliest manuscript
traditions of his writings, Rorem organizes and presents his corpus
within a tri-part framework. Upon a foundation of training in the
liberal arts and history, a structure of doctrine is built up,
which is finally adorned with moral formation. Within this scheme
of organization, Rorem treats each of Hugh's major works (and many
minor ones) in its appropriate place, orienting the reader briefly
yet accurately to its contents, as well as its location in Hugh's
overarching program of theological pedagogy.
Als Valentin Weigel 1588 in Zschopau starb, hinterliess er ein
umfangreiches handschriftliches Werk aus Traktaten, Predigten und
Dialogen, das er zu seinen Lebzeiten nur einem kleinen Kreis von
Freunden und Bekannten zuganglich gemacht hatte. Allen seinen
Schriften ist eine lehrhafte Ausrichtung eigen; diese Beobachtung
oeffnet den Blick auf den Seelsorger Weigel. Seinen Anliegen ist
die vorliegende Arbeit nachgegangen, in der Weise, wie dies unter
der gegebenen UEberlieferungslage moeglich ist, namlich durch die
Berucksichtigung der historischen und kirchenpolitischen
Verhaltnisse und durch die Analyse zentraler Schriften. Durch
Ersteres erhellen sich die Bedingungen, unter denen eine so radikal
introvertierte Glaubensform, wie Weigel sie vertritt, hatte
entstehen koennen, Letzteres zeigt Weigels Strategien, in prekaren
Lebenssituationen sichere Orientierung zu finden und anderen
weiterzugeben.
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