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Books > Money & Finance > Insurance
Peter Ott setzt sich mit den zentralen Fragestellungen zum Projekt
Solvency II auseinander: Welche Anforderungen mussen Modelle
erfullen, durch die das gesamte Versicherungsgeschaft abgebildet
wird, um die Hohe der notwendigen Eigenmittel (okonomisches
Kapital) zu bestimmen? Mit welchem Verfahren konnen die Adaquanz
der Modelle und die daraus resultierende Eigenkapitalausstattung
gepruft werden?
Sonja Ossig erklart, was unter Fallgruppen zu verstehen ist, und
geht der Frage nach, ob die Haftungssysteme in den USA und in
Deutschland hinreichende Qualitatsanreize zur Einfuhrung eines
pauschalisierenden Vergutungssystems bieten. In einem
mikrookonomischen Modell untersucht sie die Interaktion von
Vergutungs- und Haftungssystemen auf Behandlungsqualitat und
-kosten.
Stephan Anders bewertet Insurance-Linked Securities (ILS) aus Sicht
ihrer Emittenten und Investoren eingehend. Die Ergebnisse zeigen,
dass ILS sowohl im Sach- als auch im Lebensversicherungsbereich
vorteilhaft eingesetzt werden konnen. Sie ersetzen traditionelle
Finanzierungsformen in der Assekuranz zwar nicht vollstandig, aber
sie erganzen sie sinnvoll.
Markus Rauscher untersucht die Qualitat mit Hilfe kunstlicher
neuronaler Netze erstellter Vorhersagen hinsichtlich der
Volatilitat und Korrelation von DAX und REXP. Um die Eignung
bestimmter Konstellationen zu ermitteln, findet eine Vielzahl
unterschiedlicher Architekturen und Lernalgorithmen Verwendung. Die
den herkommlichen Methoden uberlegenen neuronalen Modelle werden
dargestellt und sich daraus ergebende Moglichkeiten diskutiert.
In seiner auf Zeitreihendaten der versicherungswirtschaftlichen
Entwicklung und auf relevanten gesamtwirtschaftlichen
Einflussfaktoren basierenden Untersuchung der Kompositversicherung
zeigt Matthias Hofer den engen Zusammenhang zwischen der
versicherungswirtschaftlichen Entwicklung und
gesamtwirtschaftlichen Grossen wie z.B. dem Bruttoinlandsprodukt.
Es wird deutlich, dass die Berucksichtigung spezieller Faktoren in
den einzelnen Versicherungszweigen zu einer Verbesserung der
Modelle fuhren kann.
Frank Muller vergleicht verschiedene Kombinationen aus Fondsanlagen
und Lebensversicherungen mit dem Ziel, dem Anleger eine moglichst
hohe Mindestrendite zu garantieren. Er zeigt, dass einfachste,
durch den Anleger zusammenstellbare Produkte teilweise bessere
Ergebnisse erzielen als fondsgebundene, eine Mindestauszahlung
garantierende Lebensversicherungen.
Christian Wenninger stellt ein fundiertes Konzept zur Risikomessung
und Risikosteuerung bereit, das auf die speziellen Bedurfnisse der
Versicherungen als langfristige Anleger zugeschnitten ist. Auf
dieser Grundlage entwickelt er Methoden, wie Markt- und
Kreditrisiken effektiv gesteuert werden konnen.
Uta Elisabeth Hagen untersucht Zielsetzung, Methodik und
Einsatzmoglichkeiten von Portfolio-Insurance-Konzepten. Sie
prasentiert umfangreiche Erkenntnisse zu speziellen
Portfolio-Insurance-Strategien auf der Basis von
Monte-Carlo-Simulationen und eines Backtestings fur den deutschen
Finanzmarktmarkt anhand des DAX30-Performanceindexes sowie der
REX-Renditen.
Antje Musil verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen der
Eigenverantwortung des Patienten und der Arzt-Patient-Beziehung.
Sie entwickelt ein Vergutungssystem, das die Entlohnung des Arztes
starker an das Leistungsergebnis knupft und so fur eine starkere
Patientenorientierung des Leistungserbringers sorgt.
Reinhard Lahusen entwickelt drei eigene Modelle, die er mit
vorhandenen Modellen vergleicht, wobei grundsatzliche Kriterien des
Asset-Managements sowie Anforderungen des deutschen
Alterssicherungssystems und der Praktikabilitat berucksichtigt
werden."
Torsten Grzebiela identifiziert spezifische Risiken des Internets.
Auf der Basis eines komplementaren Ansatzes zur Handhabung der
Internet-Risiken untersucht er technische Sicherungsmassnahmen,
vertrauensbildende Massnahmen und oekonomische Instrumente zur
Risikobegrenzung.
Martin Johanntoberens analysiert das Zusammenspiel von Underwriting
(Risikozeichnung) und Risiko-Management
(naturwissenschaftlich-technische Risikoabschatzung) bei
Entscheidungsfindungen in Fragen der Versicherbarkeit. Seiner
empirischen Analyse zufolge orientieren sich
Industrie-Haftpflichtversicherer primar an wirtschaftlichen
Gesichtspunkten: Risikomanagement scheint uberwiegend der
Aussendarstellung und der Gewinnung von Legitimitat zu dienen.
"
Die Notwendigkeit eines Customer Value Managements in
Franchisesystemen resultiert aus der Tatsache, dass der Erfolg des
Franchisegebers uber die Franchisegebuhr bzw. Handelsspanne an den
Erfolg des Franchisenehmers gekoppelt ist. Geht man davon aus, dass
der Franchisegeber primar an einer angemessenen Verzinsung seines
in das Franchisesystem investierten Eigenkapitals interessiert ist,
sind alle Aktivitaten des Franchisegebers zur planmassigen
Gestaltung der Beziehung zum Franchisenehmer an diesem Ziel
auszurichten. Folglich sind die einzelnen
Franchisegeber-Franchisenehmer-Bezie-hungen jeweils als
(Teil-)Inves-titionen zu begreifen, deren Vorteilhaftigkeit sich
anhand des Partner Value (PV) bemisst. Eva-Maria Gust entwickelt
ein Konzept zur Franchisenehmer-Bewertung. Zur Ermittlung des
Partner Value wird auf das Modell des Vollstandigen Finanzplans
(VOFIs) und Markov-Prozesse als Verfahren zur Prognose der
originaren franchisenehmerbezogenen Zahlungen zuruckgegriffen.
Anhand des Partner Value lasst sich fruhzeitig erkennen, ob sich
die Franchisenehmer hinsichtlich der obersten Zielsetzung des
Franchisegebers optimal entwickeln werden und welche Ansatzpunkte
fur wertsteigernde Massnahmen existieren.
Risks can be identified, evaluated, and mitigated, but the
underlying uncertainty remains elusive. Risk is present across all
industries and sectors. As a result, organizations and governments
worldwide are currently experiencing higher levels of risk and have
had to make risky decisions during times of crisis and instability,
including the COVID-19 pandemic, economic and climate perils, and
global tensions surrounding terrorism. It is essential that new
studies are undertaken to understand strategies taken during these
times to better equip business leaders to navigate risk management
in the future. Global Risk and Contingency Management Research in
Times of Crisis examines the impact of crises including the
COVID-19 pandemic, which has tested organizational risk and
contingency management plans. It provides significant insights that
should benefit business leaders on risk and contingency management
in times of crisis. It emphasizes strategies that leaders can
undertake to identify potential future risks and examines decisions
made in past crises that can act as examples of what to do and what
not to do during future crisis events. Covering topics such as
auditing theories, risk assessment, and educational inequality,
this premier reference source is a crucial resource for business
leaders, executives, managers, decision makers, policymakers,
students, government officials, entrepreneurs, librarians,
researchers, and academicians.
Die demographische und gesamtwirtschaftliche Entwicklung erfordert
eine neue Konzeption der deutschen Alterssicherung. Anke Steenbock
entwickelt eine solche Konzeption, indem sie Anregungen aus dem
Ausland aufnimmt und Ruckschlusse aus theoretischen Analysen
zieht."
Dieses Buch befasst sich mit der herrschaftstheoretisch
orientierten Organisationsgeschichte des modernen
Krankenkassenwesens, die die Organisation "Krankenkasse" als
historisch-spezifisches Phanomen begreift, das auf das engste mit
der Entstehung der modernen, kapitalistischen Gesellschaftsform
verbunden ist."
Mit Blick auf Verbraucherschutz, Stabilitat, Risikoallokation und
Innovation analysiert der Autor ein zentrales Problem der
grundsatzlichen Ordnung des finanziellen Sektors."
Die Deregulierung des Versicherungsmarktes fuhrt zu einer
Verscharfung des Wettbewerbs. Die Unternehmen versuchen deshalb,
die Kosten fur Produktion und Vertrieb von Versicherungsschutz zu
senken. Durch die Fortschritte der Informations- und
Kommunikationstechnologie wird die Verlagerung der gesamten
Vertragsbearbeitung vom Unternehmen auf den betriebsgebundenen
Aussendienst moglich.
Eva Kendl untersucht, ob diese Strategie sinnvoll ist. Sie
analysiert die technische und personelle Ausstattung und beschreibt
detailliert die Arbeitsablaufe in deutschen Agenturen. Die Autorin
kommt zu dem Ergebnis, dass die dezentrale Vorgangsbearbeitung
Vorteile fur alle Beteiligten bietet. Allerdings ist die Ubernahme
weiterer betrieblicher Teilfunktionen vor allem fur den Vermittler
mit erheblichen Investitionen verbunden.
Verzeichnis: Eva Kendl untersucht, ob die Verlagerung der
Vertragsbearbeitung auf den betriebsgebundenen Aussendienst
sinnvoll ist. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die dezentrale
Vorgangsbearbeitung Vorteile fur alle Beteiligten bietet.
Allerdings ist die Ubernahme weiterer betrieblicher Teilfunktionen
vor allem fur den Vermittler mit erheblichen Investitionen
verbunden."
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