|
|
Books > Science & Mathematics > Chemistry > Mineralogy
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Bei der Bearbeitung meines Anteils an dem Kapitel
"Mineralstoffwechsel" fUr das Handbuch der normalen und
pathologischen Physiologie drangte sich mir der Gedanke auf, daB
die darin gegebene Zusammenstellung iiber den Kreis der Bezieher
des Handbuchs hinaus und vor allem auch jenseits von Bibliotheks
raumen willkommen sein konnte. Ais ich vor Jahren eine ahnliche
Zusammen stellung fUr das Handbuch der Balneologie geliefert hatte,
erhielt ich viele An fragen nach Sonderdrucken, ohne sie damals
befriedigen zu konnen. Inzwischen haben, vor allem auch in
Kliniken, Analysen des Elutes u. dgl. auf Mineral stoffe sehr
zugenommen, und das bereits angehaufte Material ist schwer zu
iibersehen. In der vorliegenden Arbeit ist versucht worden, den
heutigen Stand unserer Kenntnisse iibersichtlich zu ordnen und in
moglichster Knappheit zu fixieren. Es handelt sich dabei
ausschlieBlich urn die Zustiinde im Korper, so weit sie
Mineralstoffe betreffen, nicht oder doch nur gelegentlich und
anhangs weise urn Andeutung der Vorgiinge beim Umsatz der
Mineralstoffe. Auf positive Angaben wurde mehr Wert gelegt als auf
die Versuche zur Deutung der Be funde. Vollstandigkeit war
unmoglich, doch hoffe ich, nichts prinzipiell Wich tiges
iibergangen zu haben. Alle Zahlenwerte sind - vielfach erst durch
Um rechnung aus den Originaldaten der Literatur - auf die gleichen
Indices be zogen, fUr denselben Saure- oder Basenbildner also
iiberall unmittelbar ver gleichbar; es wiirde mir niitzlich
erscheinen, wenn eine solche Einheitlichkeit sich allgemein
einbiirgerte; vielleicht kann der Gebrauch des Schriftchens dazu
beitragen."
Seit Erscheinen der, vollstandig vergriffenen, zweiten Auflage
dieses Werkes ist ein halbes Menschenalter verflossen. Der Schopfer
dieser "Grundlagen der Kokschemie" Professor 0 s k a r Simmersbach
weilt nicht mehr unter den I ebenden; schon am 14. Dezember 1918
verschied er an einer Krankheit, die er sich in Bel gien zuzog, wo
er als Berater der Reichs- und Heeresverwaltung wirkte. Aus dem
Nachruf, den ihm der Verein Deutscher Eisenhut tenleute in "Stahl
und Eisen" 1919 8. 139 widmete, seien hier einige Marksteine aus
seinem Leben aufgestellt. Oskar Simmersbach wurde am 1. Juni 1872
zu Bad Rotheufelde Krs. Iburg als Sohn von Franz Simmersbach, dem
nachmaligen Direktor des Kohlensyndikates, geboren. Nach Ablegung
der Reifeprufung am Gymnasium zu Bochum widmete 0. Si m m er s b a
c h zunachst ein halbes Jahr praktischer Tatigkeit; im Herbst 1891
bezog er die Technische Hochschule in Aachen und spater die
Bergakademie in Berlin, wo er Eisenhuttenkunde stu dierte. Nach
Abschluss seiner fachwissenschaftliehen Ausbildung stu dierte er
noch ein Semester in Leipzig Wirtschaftswissenschaften und trat
alsdann seine erste Stellung in der Praxis an der Mathildenhutte in
Harzburg an. Bald darauf wurde er Hochofner an der Donners
marckhutte in Oberschlesien. Noch nicht 27 Jahre alt, wurde 0. Sim
m er s b a c h Direktor am Hochofenwerk von Fitzner & Garnper
in Kramatorskaja in Sudrussland und ging ebenfalls als Direktor von
hier zu den Pastuchowschen Huttenwerken in Sulin."
Das vorliegende Buch enthalt zu einem Teil die Dissertationsarheit
des Verfassers. Der Grundgedanke fiir diese Arbeit war, Unterlagen
fiir die Berechnung und den Entwurf von Braunkohlenbrikettfabriken
zu geben. Dabei ist im wesentlichen nur die warmetechnische Seite
behandelt worden, weil die Braunkohlenbrikettfabriken zu den
groBten warmeverbrauchenden Industriezweigen gehoren und daher jede
Warme ersparnis beachtenswerte Vorteile bringt. Um die
erforderlichen Be rechnungsunterlagen zu schaffen, hat der
Verfasser eine groBe Zahl eigener Versuche und
Betriebsaufzeichnungen aus den Brikettfabriken der Ilse Bergbau A.
-G., Grube Ilse N. -L., ausgewertet und daraus SchluB folgerungen
gezogen. Besonders eingehend ist das Trocknen und Ver pressen der
Braunkohle behandelt worden. Die hierbei ermittelten
Durchschnittswerte sind Mittelwerte aus einer derart groBen Anzahl
von Versuchen, daB sie als sehr zuverlassig angesehen werden
konnen. Es sind dann in einem theoretischen Teil die
Hauptgleichungen fiir die Berechnung von Brikettfabriken entwickelt
und ein Zahlenbeispiel eingehend durchgerechnet worden, um die
Anwendung dieser Glei chungen zu zeigen. In mehreren Abschnitten
sind Moglichkeiten zur Verbesserung der Warmewirtschaft und
Leistungsfahigkeit von Braunkohlenbrikett fabriken angegeben. Dabei
sind nur solche Faile behandelt, die noch nicht allgemein bekannt
sind oder deren Wirtschaftlichkeit noch teil weise umstritten wird.
Erwahnt sollen hier nur die Fragen der 11- lierung der
Rohrentrockner, des Arbeitens mit iiberhitztem Trocken dampf und
des Antriebes der Brikettpressen mit Dampfmaschinen oder
Elektromotoren werden. 1m SchluBteil hat der Verfasser
Brikettfabriken mit Erzeugung von elektrischer -oberschuBenergie
durch Einbau von Hochdruckdampfan lagen eingehend behandelt und den
wirtschaftlichsten Dampfdruckfest zustellen versucht."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Bei allen Vorgangen del' Korperwelt bleiben zwei Gro. 6en
unverandert: die Menge del' Materie und die del' Energie. Wir
verstehen unter Energie eines Korpers oder Systems die Fahigkeit
des Korpers oder Systems Arbeit zu leisten, seinen Arbeitsvorrat,
gleichviel ob die Energie als mechanische, elektrische, chemische
oder als Warme auftritt. Energie kann wedel' ent- stehen noch
vergehen, abel' sie wechselt dauernd Sitz und Form, und es ist ein
Hauptproblem del' Meteorologie die Umwandlungen del' JiJnergie an
del' Erdo berfHiche und in der Atmosphare nach Art und Ma. 6 zu
verfolgen. Schon im Jahre 1892 bat W. von Bezold 1) uf die
Wichtigkeit dieser Aufgabe hingewiesen und die theoretischen Grund-
lagen fiir. ihre Behandlung erortert. In mehreren Vortragen auf der
N atur- forscherversammlung zu Hamburg 2) und im Berliner
Zweigverein der Deutschen Meteorologischen Gesellscbaft habe ich
versucht eine Ubersicht iiber den periodischen Verlauf der in Form
von Warme in Boden, Luft und Wasser aufgespeicberten Energiemengen
zu geben und lege hiermit eine zusammen- fassende Darstellung
dieses Gegenstandes VOl'. Die Quelle del' Energie ist die Sonne und
ihre Trager sind die Sonnen- strablen. Treft'en diese die
Erdoberflache, so bewirken sie eine Erwarmung, die sicb nach unten
in das Innere und nach oben an die Luft mitteilt. Umgekehrt gibt
die ErdoberfHiche durch Ausstrahlung Warme ab und be- streitet den
Verlust aus Erde, Wasser und IJuft.
Da nun das Buch abgeschlossen vorliegt, und die ersten Theile
bereits eine mehrjahrige Probe hinter sich haben, lasst sich schon
in mancher Be- ziehung ubersehen, ob es das Instrument geworden
ist, das es werden sollte. Es ist ein Rad in dem Getriebe einer
groesseren Untersuchung, deren Ziele in der Einleitung angegeben
sind. In welcher Weise dies Rad ein- greift, wird sich erst
erkennen lassen, wenn die ganze Untersuchung be- endet ist. Einige
weitere Theile derselben sind bereits publicirt. Eine neue Art der
Demonstration!) zog die Betrachtung der raumlichen Gebilde, der
Flachengruppen um eine Dimension herab, die Polarprojection um 2
Dimen- sionen. Es wurde gezeigt2), dass sich hiermit ein Ring
schliesst, und weiteres Herabziehen der Dimensionen zu nichts
Neuern fuhrt. Aus der Projection mit ihren neuen zweizifferigen
Symbolen erfolgte eine neue Art der arith- metischen
Krystallberechnung, deren Grundzuge in der Einleitung entwickelt
sind und eine Methode zur graphischen Berechnung und Discussion der
Formen nach Elementen, Symbolen und Winkeln3). Untersuchungen uber
Projection auf eine andere als die normale Flache4) vermittelten
die Ver- knupfung der Krystallsysteme, und erlaubten, sich bei der
Discussion der Formen ohne die stoerenden Grenzen der Systeme
freier zu bewegen. Eine neue Methode des Krystallzeichnens5)
ermoeglichte, aus der gnomonischen Projection das
parallel-perspectivische Bild auf eine beliebige Flache projicirt
fur ein- fache Krystalle oder Zwillinge in bequemer Weise zu
gewinnen. Die zur Herstellung der Bilder sowie zu den
arithmetischen und graphischen Berechnungen noethigen Elemente sind
im Index fur jedes einzelne Mineral 6 aufgezeichnet.
Das vorliegende "Taschenbuch fur Mineralogen" ist einem Bedurfnisse
entsprungen, welches Verfasser wahl' end seiner dreijahrigen
Thatigkeit als Assistent am mineralogisch en Museum del'
Universitat Bonn und wahrend seiner jetzigen Thatigkeit in einer
griisseren Mineralienhandlung recht oft hat empfin- den mussen. In
den letzten 25 bis 30 Jahren ist gerade in del' Mineralogie eine
solche Menge von Wissen angehauft worden, dass es sehwierig ist,
dasselbe ohne ein bequemes Nachschlagebuch zu beherrschen, urn so
mehr, als die Forschungen in einer grossen Menge von Zeitschriften
zerstreut sind, wolche nur den vVenigsten zu Gebote stehen und
deren Durchsieht sehr zeitraubend ist. Vorliegendes Taschenbu. eh
setzt die Elementar- kenntnisse del' Mineralogie voraus. Es
behandelt in einer tabellarischen Uebersicht aUe genauer be-
kannten Mineralien nach ihren chemischen, physi- kalischen und
krystallographischen Eigenschaften. Die noeh nicht genauer
bekannten Mineralien sind in das am Ende des Buches befindliche,
ausftihrliche Namell- und Synonymenregister verwiesen, welches die
Brauehbarkeit des Buehes wesentlieh erhiihen wil'd. Zum Ordnen del'
Sammlungen ist ein systema- tisches Verzeichniss beigefUgt, welches
im Grossen IV und Ganzen "Groth's Tabellarischer Uebersicht del'
lVIineralien" entnommen ist. An dieses schliesst sich eine
topographische U e be1'8icht, welche die Mi- neralien del'
einzelnen Erdtheile aufzahlt. Del' Uebersichtlichtkeit wegen ist
die alphabetische Reihenfolge beobachtet worden. Bei den genauel'
durchfo1'schten Erdtheilen sind Unterabtheilungen gemacht, welche
sich im \Y esentlichen den poli- tischen Grenzen anpassen.
Ausfiih1'licher behandelt ist in diesem Theile Deutschland, weil
hier auch die Fundorte del' Mineralien angegeben worden sind,
soweit sie dem Vol'fasser beImnnt wurden.
Beim Abschluss des zweiten Bandes erlaube ich mir, an die Fach-
genossen die erneute Bitte zu richten, sie moechten das vorliegende
Werk durch gutige Mittheilung darin gefundener Auslassungen und
Fehler freund- liehst unterstutzen. Die Correcturen und Nachtrage
sollen dem Schluss des dritten Bandes, der wohl noch in diesem Jahr
vollendet wird, beigegeben werden. Auch moechte ich an dieser
Stelle hervorheben, dass bei Ziffer 2 im Reindruck leider oft das
-, weil es in der Letter zu schwach war, nicht deutlich gekommen
oder ganz ausgeblieben ist, so dass man 2 statt 2 liest. Da hieraus
Irrthumer entstehen koennen, bitte ich um Vorsicht gerade bei
diesem Zeichen. Nachdem der Uebelstand bemerkt war, wurde versucht,
denselben fur die folgenden Bogen zu beheben. Heidelberg, April
r89o. Dr. Victor Goldschmidt. Fahlerz. Regular. I i I, ! h: 11 -
----- ---l- --Mohs. I I Desrl.: ss 1 G ' No. Gdt. !liller.
Cathr.'IFoetterle Ha manniSadeb. Rose. Rath. Miller. Nanmann.
Hansm. H rtm.l auy. Levy. I Flajol. -, - 1 I 1 I Zrppe. I t '
Zrppe.
|
|