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Unternehmungen in der Bundesrepublik Deutschland, die vor der
Einfuhrung von Kleingruppenarbeit stehen, stellt sich im Gegensatz
zu vielen anderen industriali sierten Landern in Europa und den USA
die Frage nach dem "passenden" oder "richtigen" Konzept. Denn
wahrend inzwischen weltweit die Kleingruppenaktivita ten durch die
von Japan ausgehenden Quality Circles bestimmt werden, wurde hier
bei der seit 1980 aufgekommenen Diskussion um Qualitatszirkel auch
das zehn Jahre eher entwickelte Konzept der Lernstatt
wiederentdeckt. Die Unternehmun gen stehen damit unter einem
Entscheidungszwang: Entweder konnen sie den (ursprunglich
japanischen) Quality Circle oder aber die (originar deutsche) Lern
statt als mitarbeiterbezogenes Kleingruppenmodell implementieren.
Je nach Perspektive und Intention der Verfasser erfolgen in der
kaum mehr zu uberblickenden Literatur zu diesen neuen Formen der
Kleingruppenarbeit un terschiedliche Ratschlage. Bei dieser
Alternativendiskussion setzt auch die vorlie gende Arbeit an und
kommt zu einer uberzeugenden Losung. Nicht eine kontro verse
Entscheidung fur Quality Circle und gegen Lernstatt oder vice versa
ist ange bracht, sondern ein Kleingruppenmodell, das die Vorteile
beider Konzepte mitein ander verbindet. Aufgrund einer grundlichen
Literaturanalyse entwickelt der Verfasser einen derartigen
integrativen Ansatz der Kleingruppenarbeit. Mit einer schlussigen
Ar gumentation weist er nach, dass die Alternativenfrage
"Qualitatszirkel oder Lern statt" zu kurz greift und in die falsche
Richtung zielen kann."
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