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Es wurde ein Gerat mit Proportionalzahlern entwickelt, mit dem das
Ionisationsspektrum der Ul- trastrahlung in grossen Hoehen
aufgenommen werden konnte. Die erzielte Aufloesung ermoeglichte
eine gute Trennung der a -Teilchen von den einfach geladenen
Partikeln. Der Aufstieg fand in Sud-Deutschland 0 statt in ca. 49
geomagnetischer Breite nach dem konventionellen zentrischen
Dipolsystem. Dank der geringen Steig-und Sinkgeschwindigkeit des
Ballongespannes konnte die Hoehenabhangigkeit der harten 2
Komponente im Bereich von 990 bis 17,5 gjcm atmospharischer Tiefe
gemessen werden. Bei ca. 2 80 gjcm liess sich ein flaches Maximum
mit einer etwa 11, 7-fachen Hoehe des Bodenwertes feststellen. 2 2
Die ex-Strahlung konnte zwischen etwa 100 gjcm und 17,5 gjcm
untersucht werden. 2 Eine Extrapolation der Intensitat der
a-Teilchen auf 0 gjcm fuhrt unter Berucksichtigung der
Spaltwahrscheinlichkeiten der schwereren Kerne zu 0,0105 + 0,0008
cm -2 sec -lsterad-1. Fur die Protonen ergibt sich ein
extrapolierter Wert von 0,083: !: . 0, 05 cm -2 -lsterad-1 ohne
Berucksich- sec tigung der Albedo. Ein Vergleich mit uber
Nord-Amerika bestimmten Energiespektren lasst eine erheb- liche
Verschiebung der Absolutintensitaten erkennen. Die uber Deutschland
gemessenen Werte liegen durchweg niedriger und lassen sich zwanglos
erklaren, wenn man eine Abschneideenergie von 1,30 BeVjNukl.
anstelle von 0,74 BeVjNukl. fur die ex -Teilchen annimmt. Die
gemessene Gesamt- haufigkeit bzw. die ermittelte Protonenintensitat
befindet sich in UEbereinstimmung mit diesen Daten fur die CI
-Strahlung. Es ergibt sich im konventionellen geomagnetischen
Koordinatensystem eine Er- niedrigung der geomagnetischen Breite um
vier bis sechs Grad.
Dieses Buch ist aus einer Vorlesung entstanden, die ich seit dem
Jahre 1951 gelegentlich an der Universitat Goettingen gehalten
habe. Sie sollte die Studie- renden der Experimentalphysik in die
Arbeit eines neutronenphysikalischen Laboratoriums einfuhren, das
sich mit der Messung von Neutronenfluss, Diffu- sionslange,
Fermi-Alter, effektiver Neutronentemperatur, Absorptionsquerschnit-
ten und ahnlichen Problemen befasst. Die Vorlesung sollte ausserdem
auf eine anschliessende uber die Physik der Kernreaktoren
vorbereiten. Der ursprung- liche Charakter der Vorlesung wird in
dem Buche beibehalten. Es wendet sich an Studierende sowie an alle,
die sich mit neutronenphysikalischen Unter- suchungen befassen
wollen. In der ersten Halfte wird vorwiegend die Theorie der
Neutronenfelder, d. i. im wesentlichen die Diffusions- und
Bremstheorie, behandelt. In der zweiten Halfte handelt es sich vor
allem um Messungen in Neutronenfeldern. Der Anhang enthalt Angaben
und Daten, die nach unserer Erfahrung im Neutronenlabor haufig
gebraucht werden. Auf die eigentliche Kernphysik wird in den ersten
beiden Kapiteln kurz eingegangen, aber nur so weit, wie es fur das
Verstandnis der folgenden Abschnitte notwendig ist. Die zahlreichen
Anwendungen von Neutronenstrahlung werden nicht beruhrt. In Fragen
der Terminologie und der Bezeichnungsweise haben wir uns eng an die
englisch-amerikanische Literatur angelehnt. Das einschlagige
Schrifttum wurde bis zum Ende des Jahres 1957 berucksichtigt. Es
ist jeweils am Ende des betreffenden Kapitels zusammengestellt und
nach Moeglichkeit in Allgemeine Literatur und Spezielle Arbeiten
unterteilt. Viele Arbeiten sind als Veroeffent- lichungen der
amerikanischen und anderer auslandischer Atomenergiebehoerden
erschienen und werden mit ihren bekannten Abkurzungen (z. B. AECD)
zitiert.
B Factories are particle colliders at which specific subatomic
particles - B mesons - are produced abundantly. The purpose is to
study the properties of their decays in great detail in order to
shed light on a mystery of eminently larger scale: why do we live
in a universe composed of anti-matter? This book introduces readers
to the physics laws of the CP asymmetry, touching on experimental
requirements needed to perform such measurements at the subatomic
level, and illustrating the main findings of the contemporary B
Factories.
Wahrend die Erforschung von Aufbau und Wandlungen der einfacher zu
sammengesetzten molekularen und iibermolekularen Systeme heute sehr
weit fortgeschritten ist und in vielen Fallen sogar schon zu einem
gewissen AbschluB gebracht werden konnte, darf dies fiir die
kompliziert aufgebauten Systeme keineswegs behauptet werden. Noch
harren bekanntlich auf breiten Sektoren der Chemie viele Fragen von
grundlegender Bedeutung der Klarung. Noch sind sehr viele Vorgange,
Strukturen und Wirkungen im lebenden Organismus dem tieferen
Einblick' und Verstandnis verschlossen. Zu einem solchen Zeit punkt
verdienen Methoden mit spezieller Eignung fiir die Erforschung
kompli zierter Systeme die allergroBte Aufmerksamkeit. Zwei sehr
universelle Methoden dieser Art sind aus der Physik der letzten
Jahre entstanden. Durch das Elek tronen-Ubermikroskop und seine
Hilfsverfahren ist der Feinbau toter und lebender Materie im
Bereich der Dimensionen zwischen 2 mf-l und 200 mf-l in das
Blickfeld de's Menschen geriickt worden und durch Beschreitung kem
physikalischer Wege zur Markierung sowie zum Nachweis bestimmter
Atome oder Elemente ist ein sehr wertvolles Instrument zur
Entwirrung des Atom austausches (Stoffwechsels) in den
komplizierten Verbindungen oder Systemen der Chemie, Physik,
Biologie und M edizin geschaffen worden. Wahrend die fa$t
ausschlieBlich in 'Deutschland entwickelte iibermikro skopische
Methode fUr unsere naturwissenschaftliche Forschung schon seit
einigen Jahren in groBem Umfange eingesetzt ist, hat der zweite in
USA be 1 sonders ausgebaute Weg bei uns bisher nur eine geringe
praktische Bedeutung erlangt."
Das rasche Anwachsen der experiment ellen kernphysikalischen
Literatur stellt seit Jahren jeden auf diesem Gebiet arbeitenden
Physiker vor die Notwendigkeit, sich durch Fiihrung einer Kartei
oder ahnlicher Hilfsmittel den notwendigen Uberblick uber das
riesige Material zu erhalten. Eine solche Kartei wurde auch im
Kaiser Wilhelm-Institut fur Chemie geftihrt und stellt die
Keimzelle dar, aus der dies Buch hervorgegangen ist. Fur
Ausarbeitung und Veroffentlichung war der Wunsch maBgebend, eine
moglichst vollstandige Sammlung des Materials zu schaffen und,
entsprechend der rasch steigenden Bedeutung der Kernphysik, einem
groBen Kreise zuganglich zu machen. Die Tabellen konnen und sollen
naturlich niemals das Studium der Originalarbeiten ersetzen; sie
sollen vielmehr ein Wegweiser sein, mit dessen Hilfe man zu jeder
Frage rasch und sicher aIle einschlagige Literatur aufsuchen kann.
Dem entsprechend erschien es besonders wichtig, jede Angabe der
Tabellen durch die notigen Literaturstellen zu belegen. Auf diese
\Veise wurden uber 1000 Originalveroffentlichungen aufgenommen.
Eine gewisse Schwierigkeit bot der unregelmaBige Eingang der
auslandischen Zeitschriften seit Kriegsbeginn; es wurde aIle
Literatur berucksichtigt, die bis Ende August 1941 im hiesigen
Institut einging. Darin sind vor allem die in Physical Review bis
Mitte 1941 er schienenen Arbeiten vollstandig enthalten. Urn die
Tabellen leichter benutzbar zu machen, gerade fur die zahlreichen
Kollegen, die jetzt beginnen, sich eingehender mit dem Gebiet der
Kernphysik zu befassen, schien es wunschens wert, den Tabellen
einen einfuhrenden Text voranzusteJlen."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
A number of IAEA Member States generate relatively small quantities
of radioactive waste and/or disused sealed sources in research or
in the application of nuclear techniques in medicine and industry.
This publication presents a modular approach to the design of waste
processing and storage facilities to address the needs of such
Member States with a cost effective and flexible solution that
allows easy adjustment to changing needs in terms of capacity and
variety of waste streams. The key feature of the publication is the
provision of practical guidance to enable the users to determine
their waste processing and storage requirements, specify those
requirements to allow the procurement of the appropriate processing
and storage modules and install and eventually operate those
modules.
Mehr als sechs Jahre sind seit Erscheinen des Buches "Der
Smekal-Raman-Effekt" (XII. Band dieser Sammlung) verstrichen. Die
"Zunft" der Raman-Spektroskopiker - sie hat den Verlust eines
besonders eifrigen und erfolgreichen Mitarbeiters, des Pariser
Chemikers M. BOURGUEL, zu beklagen - hat diese Zeit wahrlich nicht
ungenutzt verstreichen lassen Wollte man dem, was mittler weiIe
durch die Aufnahme von etwa 4000 Ramanspektren und durch deren
Diskussion in rund 1200 Publikationen an Tatsachen und Auslegungen
zusammengetragen wurde, auch nur einigermaBen gerecht werden, . so
wiirde man zur Darstellung, selbst nach Schei dung von Spreu und
Weizen, gut und gern ein, 1000-Seiten-Buch" ben6tigen. Eine solche
Darstellung war nicht beabsichtigt und man kann vielleicht auch
daran zweifeln, ob hierfUr im Hinblick auf die Ruckstandigkeit in
der quantitativen Verwertung des ungeheuren Zahlenmateriales der
Zeitpunkt schon gekommen ist. Beabsichtigt o war vielmehr eine
Erganzung zu dem oben erwahnten Buch; und da dessen im Vorwort
umrissene Zweckbestimmung die war "als Hilfs- und Nachschlagebuch
zu dienen fUr jene, die sich mit den Ramanspektren und den aus
ihnen zu gewinnenden Aussagen befassen wollen," so ist auch der
Erganzungsband diesem Zwecke angepaBt. Daher wurde viel Miibe und
Raum aufgewendet fur vollstandige und zweckmaBige N
achschlagregister: Ein alphabe tisch (Abschnitt VIII) und ein
sachlich (Abschnitt IX) geordnetes Substanzverzeichnis, sowie ein
chronologisch geordneter Literatur nachweis (Abschnitt X) sollen es
leicht feststellen lassen, ob und wo eine bestimmte Substanz bzw.
eine andere mit ihr struktur verwandte bereits bearbeitet wurde;
die Angabe der Strukturformeln in Abschnitt IX erschien fur diesen
Zweck unerlaBlich."
Die Erscheinungen elektrischer Entiadungen in Gasen und im Hoch
vakuum waren bis vor kurzem quantitativer Berechnung weniger zugang
Iich, ais irgendein anderes Gebiet der Physik oder der
Elektrotechnik. Das vorliegende Tabellenwerk entstand aus dem
praktischen Bedurfnis, auf diesem Gebiet nicht nur Uberlegungen
qualitativer Art anzustellen, sondern so exakt wie maglich die
physikalischen Vorgange auch quantitativ ver folgen und voraussagen
zu kannen. Wer an diese Aufgabe unbefangen herantritt, empfindet
zunachst eine gewisse Unsicherheit: Man hat kein Gefuhl fur die
auftretenden GraBen ordnungen, und wenn man in der Not nach einem
Handbuch greift, findet man in den wenigsten Fallen die notwendigen
Unterlagen. Wir haben deshalb aUS den in der Literatur verstreuten
Originalarbeiten und aus den vorhandenen Lehrbuchern und
physikalischen Tabellenbuchern alles dasjenige zusammengestellt,
was dem Elektronen- und lonenphysiker bzw. -techniker begegnen
kann: das physikalische Verhalten der Atome, Elektronen, lonen und
Photonen, die wichtigsten Tatsachen der kinetischen Gastheorie,
Kinetik und lonisierungsvorgange der Ladungstrager, Ent Iadungen
ohne und mit Raumladungswirkung, Eigenschaften der Elektronen
rahren, lonenrahren und der Entladung bei Atmospharendruck, die
wich tigsten Angaben uber Hochvakuumwerkstoffe und
Hochvakuumtechnik, sowie einen Anhang uber MaBsysteme, allgemeine
Konstanten und mathe matische Hilfsmittel. Daruber hinaus schien es
uns an zahlreichen Stellen notwendig, Originalrechnungen
einzufugen, deren theoretische Begrundung zum Teil spater an
anderer Stelle erfolgen wird."
Updated and expanded edition of this well-known Physics textbook
provides an excellent Undergraduate introduction to the field This
new edition of Nuclear and Particle Physics continues the standards
established by its predecessors, offering a comprehensive and
highly readable overview of both the theoretical and experimental
areas of these fields. The updated and expanded text covers a very
wide range of topics in particle and nuclear physics, with an
emphasis on the phenomenological approach to understanding
experimental data. It is one of the few publications currently
available that gives equal treatment to both fields, while
remaining accessible to undergraduates. Early chapters cover basic
concepts of nuclear and particle physics, before describing their
respective phenomenologies and experimental methods. Later chapters
interpret data through models and theories, such as the standard
model of particle physics, and the liquid drop and shell models of
nuclear physics, and also discuss many applications of both fields.
The concluding two chapters deal with practical applications and
outstanding issues, including extensions to the standard model,
implications for particle astrophysics, improvements in medical
imaging, and prospects for power production. There are a number of
useful appendices. Other notable features include: New or expanded
coverage of developments in relevant fields, such as the discovery
of the Higgs boson, recent results in neutrino physics, research to
test theories beyond the standard model (such as supersymmetry),
and important technical advances, such as Penning traps used for
high-precision measurements of nuclear masses. Practice problems at
the end of chapters (excluding the last chapter) with solutions to
selected problems provided in an appendix, as well as an extensive
list of references for further reading. Companion website with
solutions (odd-numbered problems for students, all problems for
instructors), PowerPoint lecture slides, and other resources. As
with previous editions, the balanced coverage and additional
resources provided, makes Nuclear and Particle Physics an excellent
foundation for advanced undergraduate courses, or a valuable
general reference text for early graduate studies.
Dank der Einfachheit der Beobachtungsmethodik hat sich in del' seit
del' Entdeckung (28. II. 1928) des neuen Effektes ver flossenen
kurzen Zeit ein Erfahrungsmaterial angesammelt, dessen Umfang
selbst fiir das jetzige Arbeitstempo erstaunlich genannt werden
kann. Es ist, auch wenn man von Anfang an mitgearbeitet und die
Literatm (z. B. aIR Referent del' Physikal. Berichte) grundlich
verfolgt hat, nicht mehr leicht, ohne langwieriges Nach such en Zll
sagen. was schon erschopfend bearbeitet wurde und wo fiihlbare
Lucken bestehen. Es Achien damm an del' Zeit, das bisher Erreichte
zu sammeln und zu ordnen lind alf; Grundlage fiir die rationelle
Weiterarbeit bereitzustellen. Del' Zeitpunkt schien allch deshalb
gunstig, weil man den Eindruek gewinnt. als ob die erste sturmische
Entwick lung voriiber, del' erste leichte Gewinn eingeheimst sei
und die weitere experimentelle Forschllng "ieh mehr naeh del'
Tiefe, als AO wie bisher nac: h del' Breite erstrecken wurde. Man
braneht nic: ht zu fiirchten, daB es expel'imentell nic: hts mehr
zu tun gii be; im Gegenteil Trotz del' groBen geleisteten Arbeit
feblt n()c: b viel Zll jener VolIRtandigkeit de" Erfahrungs
materials. von del' man eineErleic: hterung fiir die Sc:
hwierigkeiten del' theoretit-lchen Deutung erhoffen kann: dabei
werden viele del' Beobachtungen revidiert, mit besseren Mitteln,
mit gro13erer Ge nauigkeit lind womoglieh am Gaszustand wiederholt
werden mussen. Die Polarisations- und lntensitatsfragen wurden
bisher gerade nul' gesircift: Einzelprobleme, wie del' Einflu13
del' zwischen molekularen Krafte. die Feinstruktur del' Streulinien
u. a. m."
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