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Books > Medicine > Surgery > Plastic & reconstructive surgery
Dieser Text enthiilt alles Wesentliche tiber die Anamnese und klini sche Untersuchung der normalen, der erkrankten und der verletzten Hand. Es wird eine Methode fUr die griindliche systematische Unter suchung der Hand vorgestellt, so daB der Leser, mit einiger Ubung und Praxis, Routine fUr die genaue Untersuchung erwerben kann, urn zu einer spezifischen Diagnose zu gelangen. Es beginnt mit einer kurzen EinfUhrung in die Besonderheiten der Hand, dann folgt eine Darstellung der hiiufigeren Erkrankun gen, eine kurze Beschreibung bestimmter Weichteilverletzungen, Frakturen, Verrenkungen und DeformiHiten. Die spezielle Therapie bei den einzelnen Diagnosen wird in Teil II behandelt. Der Leser wird, will er sein Studium intensivieren, auf die Standardtexte und die giingige Literatur der Handchirurgie verwiesen. 1. Anamnese und allgemeine Untersuchung Anamnese Vor der Untersuchung der Hand muB eine detaillierte Anamnese des gegenwartigen Problems erhoben werden: - Wie alt ist der Patient, welchen Beruf Ubt er aus und was sind seine Hobbys? Welche Hand ist die dominierende? Gibt es frii here Erkrankungen oder Verletzungen der Hand? - Bei einer Verletzung enthalt die Anamnese folgende Fragen: 1. Wann geschah der Unfall und wieviel Zeit ist seither vergan gen? 2. Wie kam es zu dem Unfall? War es ein Arbeits-, ein hausli cher oder ein Sportunfall? Unter welchen Bedingungen: War die Umgebung sauber oder schmutzig? 3. Wie war der exakte Unfallmechanismus? (Dies hilft, das Aus maB der Quetschung, der Verschmutzung und des Blutver lusts sowie die Ausdehnung der Verletzung bezUglich tiefe rer Strukturen abzuschatzen."
Das Buch stellt den Inhalt des im Sp{therbst 1990 gehaltenen wissenschaftlichen Symposiums }ber Fibrinklebung in der Mund-, Zahn- und Kieferheilkunde dar. Die Vortr{ge wurden von den einzelnen Autoren nochmals }berarbeitet und die w{hrend des Symposiums gef}hrten Diskussionen hinzugef}gt. Hierdurch erh{lt der Leser einen Einblick in gewisse Problematiken der Fibrinklebungen. Das Ziel dieses Buches ist es, die Leser anzusprechen, die aufgrund ihrer zahn{rztlich chirurgischen T{tigkeit mit der Notwendigkeit des Einsatzes von Fibrinklebern rechnen k-nnen. Das Buch stellt die Zusammenfassung des derzeitigen Wissensstandes in bezug auf dieses therapeutische Hilfsmittel dar.
Vor 15 Jahren war der Erstautor dieser Zeilen als Assistenzarzt Chronist der ersten in Deutschland durchgefuhrten Mammarekonstruktionen. Aufwendige Verfahren mit Rollstielplastiken aus dem Unterbauch fuhr- ten nach multiplen Eingriffen zu ersten Erfolgen. Die von den Frauen akzeptierten Belastungen lehrten uns den Leidensdruck der Betroffenen zu wagen und die Bedeutung verstummelnder Eingriffe auf die Psyche der Frau einzuschatzen. In diesen 15 Jahren hat sich vieles verandert. Die operativen Verfah- ren wurden standardisiert, die Angst um das Lokalrezidiv gebannt und der Zeitpunkt der Rekonstruktion neu definiert. 1981 wurden in den USA bei 20000 Frauen Rekonstruktionen vorgenommen, 1984 waren es bereits 98 000. Verlassliche Zahlen aus dem deutschen Sprachraum liegen nicht vor, aber die Tendenz ist ahnlich. Anfanglich wurden nur fruhe Tumorstadien mit guter Prognose nach 1-2 Jahren Wartezeit operiert. Heute weiss man, dass die Mamma- rekonstruktion bei korrekter Technik kein Lokalrezidiv verschleiert. Zu- nehmend ruckt die Sofortrekonstruktion bei der Ablatio in den Vorder- grund. Im Extrem kann sogar eine Patientin mit vorliegender Metasta- sierung direkt mit einer Rekonstruktion versorgt werden, um ihr fur die letzten verbleibenden Monate oder Jahre eine bessere Lebensqualitat anzubieten. Sehr fortgeschrittene Primartumoren und das inflammato- rische Mammakarzinom sind einzige Ausschlusskriterien. Beim Vergleich zwischen mastektomierten und rekonstruierten Frauen findet man eine deutlich verringerte Morbiditat bei den letzteren.
In diesem Buch wird die Pharmakologie von Ketamin/Ketanest anhand einer sehr ausfuhrlichen Literaturrecherche dargestellt. Die Entwicklung von Ketamin als Monoanasthetikum zum Kombinationsanasthetikum, vor allem in Verbindung mit Benzodiazepinen, wurde notwendig, um seine unerwunschten Nebenwirkungen auf das kardiovaskulare System sowie seine psychotomimetischen Nebenwirkungen zu eliminieren. Die Durchsicht der fast unubersehbaren Literatur zeigt, dass sich vor allem die Kombinationen mit den modernen Benzodiazepinen Flunitrazepam und Midazolam bewahrt haben. Die Akzeptanz der Ataranalgesie ist vergleichbar mit der herkommlicher Anasthesieverfahren. In der Notfallmedizin bestatigt sich Ketamin haufig als Analgetikum der Wahl. Die absolute Kontraindikation Schadel-Hirn-Trauma wird in der Podiumsdiskussion relativiert. Die Eignung der Benzodiazepin-Ketamin-Kombination zur Analgosedierung in der Intensivmedizin wird am Beispiel von Schwerstverbrannten dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Ketamin fast 3 Jahrzehnte nach seiner Einfuhrung in die Klinik noch immer unverzichtbarer Bestandteil in den aufgefuhrten Anwendungsgebieten ist.
Die Fibrinklebung ist zur lokalen HAmostase und zur Wundversorgung in vielen operativen Disziplinen zu einem Routineverfahren geworden. Das vorliegende Buch enthAlt die BeitrAge eines Symposiums, das sich speziell mit Indikation, Technik und den Ergebnissen dieser Methode aufgrund experimenteller und klinischer Untersuchungen in der Plastischen Chirurgie und Verbrennungschirurgie beschAftigte. Neue Indikationen, wie z.B. in der Tumorchirurgie und Asthetischen Chirurgie werden diskutiert. Jeder operativ tAtige Arzt erhAlt damit eine umfassende, aktuelle und kritische Orientierung A1/4ber MAglichkeiten, Grenzen und Kosten-Nutzen-Analyse dieser neuen operativen Technik.
Es wird die Durchblutungsdynamik autologer Rippenspan- und Beckenspan-Transplantate in Korrelation zur Histomorphologie dargestellt. Mit Hilfe der "Polynucleiden Sequenzmarkierung" ist es moglich, an einem Versuchstier zu unterschiedlichen Zeitpunkten die jeweilige Durchblutungsgrosse des Knochentransplantates festzustellen, ohne die Kreislaufphysiologie versuchstechnisch zu verandern. Die Untersuchungszeitraume betrugen 4, 6 und 12 Wochen. Die Durchblutungswerte in den Knochentransplantaten wurden mit histologischen Serienschnitten verglichen. Dabei konnte festgestellt werden, dass autologe Rippenspan-Transplantate das identische Durchblutungsverhalten aufweisen wie Beckenspan-Transplantate. Die Durchblutung der autologen Transplantate erreichen nach 14 Tagen die Ausgangsdurchblutung und verdoppeln sich nach 4 bzw. 6 Wochen. Das Transplantat selbst verfallt der Totalnekrose und wird durch lagerstandiges Gewebe substituiert. Das transplantierte Periost hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Einheilungsvorgange.
Heutiger Stellenwert der Operativen Dermatologie Dem Dermatologen stehen zur Behandlung seiner Patienten mit Dermatosen und Hauttumoren heute viele Therapieverfahren zur Verfugung. Neben der Behandlung mit den verschiedenartigsten Externa haben in den letzten Jahren innerliche Behandlungsmetho den viel an Bedeutung gewonnen, wie der Hinweis auf Chemothera peutika, Glukokortikoide, Immunsuppressiva, Zytostatika und aro matische Retinoide zu verdeutlichen vermag. Dermatosen, welche noch bis vor kurzem unbeeinflussbar waren, konnen heute kurativ oder morbostatisch behandelt werden. Neben solchen konservativen Verfahren kommen in der dermato logischen Therapie aber auch zunehmend aktive, d. h. operative Be handlungsveifahren zur Anwendung. Freilich ist diese Entwicklung in der Dermatologie nicht neu. Bereits im vergangenen Jahrhundert hat man versucht, durch operative, vorwiegend plastisch-chirurgi sche Massnahmen eine Rehabilitation von Patienten mit entstellen den Veranderungen durch Lupus vulgaris oder Karzinome durchzu fuhren. Der Hinweis auf Namen wie Eduard Lang oder H. Bruck und G. Riehl in Wien oder auf Wucherpfennig in Munster/Westfa len markieren diese Entwicklung, welche ubrigens auch vielfach zu fruchtbarer Kooperation zwischen Dermatologen und Plastischen Chirurgen gefuhrt hatte. Ein weiteres Ziel aktiver dermatologischer Tatigkeit befasste sich mit der Resozialisierung von Patienten, die durch Hauterkrankungen und Hauttumoren besonders im Ge sichtsbereich entstellt waren. Durch die Bezeichnung der operativ chirurgischen Tatigkeit in der Dermatologie als "Korrektive Derma tologie" durch Schreus in Dusseldorf war besonderer Wert auf die Betonung des korrektiven Elements dieser Behandlungsmethoden gelegt worden, da die Wiederherstellung von Form und Funktion der Haut unter asthetischen Gesichtspunkten durch einen operati ven Eingriff gerade im Gesichtsbereich von grosser Bedeutung ist." Das Leitthema der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fur Plastische und Wie- derherstellungschirurgie vom 18.-20. Oktober 1984 im Kongresszentrum Hamburg folgte traditionell dem Konzept unserer interdisziplinaren wissenschaftlichen Gesell- schaft, unter fachubergreifenden Aspekten uber operative Probleme, neue Methoden sowie uber Spatergebnisse zu berichten und offene Fragen zu diskutieren. Im Verlauf von 100 Jahren hat die Chirurgie eine zunehmende Spezialisierung er- fahren, die den wissenschaftlichen und klinischen Fortschritten Rechnung tragt. Da selbstandig gewordene Arbeitsgebiete oft ahnliche oder sogar identische Probleme haben, ist die Ruckbesinnung auf die gemeinsame Herkunft und auf das Wesen chirur- gischer Prinzipien ein Gebot unserer Zeit. Dazu gehoert auch die Wiederherstellung von Form und Funktion mit dem UEbergang von der dritten zur vierten Dimension. Arbeitsteilung und unterschiedliche Schwerpunkte haben es mit sich gebracht, dass seit Jahrzehnten weltweit allgemeine plastische Chirurgie und organgebundene plastische und Wiederherstellungschirurgie betrieben und in verschiedenen Vereini- gungen gepflegt werden. Fur beide Richtungen spielt die AEsthetik eine wesentliche Rolle. Der Umfang des Tagungsberichtes lasst erkennen, dass dieses Thema fur alle in unserer Gesellschaft vertretenen Kollegen aus der Chirurgie und ihren Teilgebieten (Kinderchirurgie, plastische Chirurgie, Unfallchirurgie) sowie aus der Augenheilkunde, Gynakologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neuro- chirurgie, Orthopadie und Urologie Bedeutung hat. Dazu nehmen nach einem heraus- ragenden medizinisch-historischen Festvortrag Reprasentanten aller operativen Facher Stellung. Trotz Vorverlegung des Beginnes unserer Tagung konnten leider nicht alle V ortragsanmeldungen berucksichtigt werden.
Das "Wunder der Hand" als Informations- und Ausfiihrungsorgan unseres Gehirns ist die Grundlage der menschlichen Kultur und Zivilisation. Berichte uber die Wiederherstellung ihrer Funktion nach Verletzung oder verstummelnden Erkrankungen durchziehen die Geschichte der Medizin von Anbeginn. Versuche, abgetrennte Hande oder Teile davon zu replantieren, wurden schon im Mittelalter unternommen. Erst die Entwicklung mikro- vascularer Operationstechniken jedoch liess vor nunmehr 20 Jahren mit der Replantation eines abgetrennten Daumens durch Komatsu und Tamai diesen Traum wahr werden. 10 Jahre spater gelang dasselbe Herrn Landsleitner in unserer Klinik. Nach einem langeren Studienaufenthalt an den fiihrenden Replantationszentren Australiens, insbesondere bei O'Brien am St. Vincent's Hospital in Melbourne widmete er sich mit besonderer Liebe zum Detail der Subspezialitat mikrovasculare Chirurgie. Die Erfahrungen der ersten 6 Jahre Tatigkeit auf diesem Gebiet hat er im klinischen Teil zusammengefasst. Gepragt von der Schule Hegemanns, dem die Indikation zur Opera- tion immer ganz besonders am Herzen lag, hielt Herr Landsleitner sich an dessen Maxime: , Man darf nicht alles operieren, was man operieren kann", oder wie Brug, vom selben Chirurgengeblut, es spater formulierte: "Die Indikation wird nicht bestimmt von dem mit modernsten Mitteln technisch Machbaren, sondern vom funktionell Sinnvollen und mensch- lich Zumutbarem". Die strenge praeoperative Beurteilung der Replantationswurdigkeit bescherte deshalb auch keine schlagzeilenmachenden sensationellen Zahlen gelungener Anheilungen von replantierten Amputaten, sondern eine erstaunliche funktionell brauchbare Wiederher- stellungsquote von 86%. Im experimentellen Teil werden fiir die Zukunft richtungsgebende Wege aufgezeigt zur Erweiterung des Spektrums der Replantationsfahigkeit von peripheren Extremitatenab- schnitten durch mikrovasCulare Defektuberbruckung bei Quetsch- und Ausrisstraumen.
Das Leitthema der 2l. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fur Plastische und Wiederherstellungschirurgie gilt Biomaterialien und Nahtmaterial. Durch den interdisziplinaren Charakter unserer Gesellschaft bietet dieses Thema breite experimentelle und klinische Informationsmoeglichkeiten. Mag sich auch der klinische Einsatz alloplastischer Substanzen in den einzelnen Disziplinen durch unter- schiedliche Aufgaben und Techniken der Einzelfacher unterscheiden, so sind die Grundgedanken des Einsatzes, die Bedeutung des Implantatlagers wie die Gewebe- reaktionen auf die verschiedenen Biomaterialien und damit die daraus resultierenden Probleme weitgehend angeglichen. Die Aussprache ergibt zudem den Vergleich der in den verschiedenen Fachern gefundenen Erfahrungen. H. Rettig Giessen, den 21. Oktober 1983 Inhaltsverzeichnis Eroeffnungsansprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Festvortrag: Haftpflichtprobleme im Rahmen plastisch-rekonstruktiver Operationen (W. Spann) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Implantat und Implantatlager (S. M. Perren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 I. Keramische Implantate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Keramische Werkstoffe-Struktur, Eigenschaften und Anwendungen in Implantaten (R. Thull) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Zementlose Verankerung von Endoprothesen durch Beschichtung mit bioaktiver Glaskeramik (G. A. Fuchs) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Das Verhalten von Kompakta und Periost bei subperiostaler Einlagerung von Hydroxylapatitimplantaten beim Hund (E. Fischer-Brandies und E. Dielert) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Hydroxylapatit und Aluminiumoxid-Keramik mit und ohne Kollag- beschichtung in der Zellkultur (G. H. Nentwig und 1. Glanville) . . . . . . . . . . . 28 Biokeramik (Trikalziumphosphat) in der plastischen und Wiederher- stellungschirurgie des Gesichtes - Experimentelle und klinische Erfahrungen (W. L. Mang, C. Walter, W. Permanetter und C. Hammer) . . . . . . . 33 Tierexperimentelle Untersuchungen zum Einbau TCP-keramikbeschichteter Metallimplantate (H. G. Luhr und G. Riess) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Die Keramikhufte - Erfahrungen nach 7 Jahren endoprothetischen Ersatzes (G. Friedebold, R. Wolffund W. Groher) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Klinische Erfahrungen mit geformten poroesen Hydroxylapatitbloecken (F. Mager!, R. Schenk und W. Muller) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
In der dermatologisehen Therapie kommen neben konservativen Verfahren zuneh- mend aktive, d. h. operative Behandlungsverfahren in Betraeht. Die operative Der- matologie umfaBt nieht nur die Skalpellexzision von umschriebenen Hautverande- rungen und von benignen oder malignen Hauttumoren mit der moglieherweise notwendigen rekonstruktiven Defektversorgung; vielmehr sind unter diesem Be- griff auch andere aktiv-therapeutische Verfahren wie Dermabrasion, Salabrasion, Chemochirurgie, mikroskopisch kontrollierte Chirurgie und Kryochirurgie sowie Desikkation und Epilation zu subsummieren. Auch die Lasertherapie mit den ver- schiedenen Lasertypen ist neuerdings hier zu nennen. Auf dem Gebiet der operativen Dermatologie sehwerpunktartig Uitige Hautiirz- te bemiihen sich durch kontinuierliehe Fortbildung darum, in einer gegebenen der- mato-therapeutischen Situation die beste aktive Therapiemethode patientengerecht anzuwenden. Die bewiihrten Methoden der operativen Dermatologie wurden 1975 anUiBlich eines Symposiums fUr Dermatochirurgie in Miinchen dargestellt. Nach Griindung der VEREINIGUNG FOR OPERATIVE DERMATOLOGIE (VOD) im Jahre 1977 waren zahlreiehe Tagungen auf nationaler und internationaler Ebene ein Beweis dafiir, daB viele Dermatologen darum bemiiht sind, die aktiven Behand- lungsverfahren in der Dermatologie konsequent zu entwickeln und indikationsge- recht anzuwenden, hat doch die Zahl der Patienten, welche wegen Hauterkrankun- gen oder Hauttumoren solehen dermatologischen TherapiemaBnahmen unter- zogen werden miissen, stark zugenommen. Fiir eine erfolgreiche Betatigung in der operativen Dermatologie sind aber nicht nur Kenntnisse iiber Indikation und Teehnik der einzelnen Verfahren erforderlich, sondern auch das Wissen iiber mogliche Komplikationen und spezielle Gefahren.
Das Leitthema der 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fur Plastische- und Wiederherstellungschirurgie lautet: "Regionale plastische Chirurgie und Wiederher- stellungschirurgie bei boesartigen Tumoren, funktionelle und aesthetische Aspekte". Diese onkologische Fragestellung belegt im besonderen Masse, dass kein medizinisches Fachgebiet auf eine breite interdisziplinare Zusammenarbeit verzichten kann. Dem chirurgisch-praktischen Teil wurden daher bewusst Themen der Grundlagen- forschung, wie Probleme der Tumorabwehr und der speziellen Transplantationsim- munologie bei der Verpflanzung von Haut, Knochen und Knorpel vorangestellt. Eine besondere Diskussion erforderte die autologe und homologe Nerventransplan- tation. Neuland wurde betreten mit der freien Dunndarmtransplantation unter Anwendung mikrochirurgiseher Gefassanastomosen zur Wiederherstellung grosser Tumordefekte der Mundhoehle. In Verbindung damit sind zu nennen die Omenturn majus Plastik und die freie Verpflanzung gefassgestielter Beckenkammtransplantate zur Wiederher- stellung von Form und Funktion nach operativer Entfernung boesartiger Geschwulste. An kritischen Betrachtungen zu den vorgenannten Operationen fehlte es nicht, was besonders fur Falle galt, bei denen mit konventionellen Nah- und Fernlappen oder aktuellen myocutanen Insellappen gute rekonstruktive Ergebnisse zu erzielen sind. Wir hoffen, dass wir mit der Abhandlung der Thematik den Teilnehmern der Jahres- tagung und Lesern dieses Kongressbandes fur ihr eigenes Wirken Anregungen und da- mit einen Beitrag fur die Reintegration der Kranken in das gesellschaftliche Leben gegeben haben.
In der Bundesrepublik Deutschland erleiden jahrlich 9.500 bis 10.000 Menschen schwere Verbrennungen oder Verbruhungen. Etwa 1.250 Verletzte bedurfen einer Intensivbehand- lung, fur die 138 "Spezialbetten" benoetigt werden. Diese Zahlen entstammen einer Denkschrift des Hauptverbands der Gewerblichen Berufs- genossenschaften. Tatsachlich verfugt die Bundesrepublik nur uber etwa 48 Betten in Spe- zialabteilungen fur Brandverletzte. Diese sind fast ausschliesslich von den Berufsgenossen- schaften erstellt worden, decken aber nicht einmal ein Drittel des Bedarfs, namlich fur gesetzlich versicherte Arbeits-und Wegeunfalle. Zwei Drittel aller Verbrennungen und Ver- bruhungen ereignen sich namlich in Haushalten, in der Freizeit und im Verkehr. Fur sie fehlt es an optimalen Behandlungsmoeglichkeiten. Die Bundesrepublik ist im Hinblick auf die Versorgung von Schwerbrandverletzten ein unterentwickeltes Land: Schweden, Dane- mark, Holland, Frankreich, England, die Schweiz, OEsterreich, die CSSR und Jugoslawien verfugen zum Teil bereits seit 20 Jahren uber ausreichende Behandlungszentren. Welche Grunde haben zu dieser Situation gefuhrt? 1. Schwerbrandverletzte haben keine Lobby. Entweder sie sterben oder sie werden -mehr oder weniger erfolgreich -"wiederhergestellt". Sie sind nicht chronisch krank oder pfle- gebedurftig, wie etwa Schadel-Hirn-Verletzte, Querschnittsgelahmte oder Multiple-Skle- rose-Kranke, und deshalb verschwinden sie - auch nach Brandkatastrophen -bald aus dem Bewusstsein der OEffentlichkeit.
Die 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fur Plastische und Wiederherstellungschirurgie fand vom 29. bis 31. Oktober 1981 in Wurzburg statt. Sie stand unter dem Leitthema Regionale plasti- sche und rekonstruktive Chirurgie im Kindesalter. Untertitel wa- ren Fehlbildungen, Schadigungen des Nervus facialis, die Trauma- tologie sowie angeborene und in der Kindheit entstandene Tumore. Neben den Vortragen zum Leitthema wurden auch freie Vortrage gehalten, die ebenfalls in diesem Band abgedruckt sind. Es zeigte sich, dass der Rahmen der regionalen plastischen und rekonstruktiven Chirurgie im Kindesalter so weit gespannt ist, dass ganz bewusst eine Einschrankung der Thematik auf die erwahnten Untertitel vorgenommen werden musste. So wurden unter anderen ausgeklammert die Ohrfehlbildungen, die Lippen-Kiefer-Gaumen- spalten, die Fehlbildungen und angeborenen Verbildungen der Gliedmassen, um nur einige Beispiele zu nennen. Trotz dieser Be- schrankung war die Thematik ausgewogen und es sind alle in der Gesellschaft vereinigten Fachgebiete zu Wort gekommen. Die inter- disziplinare Diskussion hat sich wieder als ausserst fruchtbar erwie- sen. Auch im Kindesalter ist es Aufgabe der regionalen plastischen und wiederherstellenden Chirurgie, nicht nur das Erscheinungsbild, also die AEsthetik zu erhalten oder wiederherzustellen, sondern auch die Funktion zu berucksichtigen, sie zu erhalten, und wenn sie ge- stoert ist, sie zu verbessern. Allen Referenten, Vortragenden und Mitautoren sowie Diskus- sionsrednern moechten wir fur ihre Beitrage nochmals danken, denn wir sind durch eine Fulle von Informationen, Erkenntnissen und Anregungen bereichert worden, die nun in diesem Kongressband zusammengestellt wurden.
Der Einsatz des Elektroskalpells gehoert in der chirurgisehen Praxis zur Routine. Der Eingriff fiihrt zu einer fokalen Gewebsverbrennung, uber deren Reparation jedoch kaum systematische morphologische Untersuchungen vorliegen. Insbesondere ist bislang nicht uberpruft worden, ob zwischen der thermochirurgischen Gewebsschadigung und feststellbaren, postopera- tiven Entzundungen mit Ulcera, Fisteln und Nahtdehiseenzen, ein Zusam- menhang besteht. In der vorliegenden Monographie ist daher versucht worden, die Folgen thermochirurgiseher Eingriffe, im Hinblick auf die pathologische Anatomie und Immunologie, aufzuzeigen. Die Befunde wurden an Gewebsproben aus allen Regionen des menschlichen Organismus und durch Tierexperimente erhoben. Die Analyse hat Parallelen zur Pathologie der ausgedehnten Ge- websverbrennung ergeben. Die fokalen Thermoschaden werden zwar vom Organismus unter Kontrolle gehalten, sie fuhren jedoch zu vielfach nicht oder nur wenig beachteten Stoerungen der postoperativen Wundheilung, die nicht zuletzt auch ihre Grunde in vorubergehenden Stoerungen der Immun- antwort hat. Da die moderne Chirurgie mit ihrem komplizierten Einsatz; feld auf Techniken wie Elektro- Laser- oder Kryochirurgie nicht verzichten kann, ist es notwendig, auf die, durch diese Methoden iatrogen veiursach- ten Reaktionen im Organismus hinzuweisen. Die Folgen sollten vor allem beim Einsatz thermo-elektro-chirurgischer Methoden berucksichtigt werden, um eventuell Stoerungen im postoperativen WundheilungsverIauf richtig deuten zu koennen. Die experimentellen Untersuchungen, vor allem die zellkinetischen Ana- lysen, sind durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Forschungsvorha- ben: Wundheilung He 537) gro zugig gefoerdert worden. Frau Inge Heim danke ich ftir die vorzugliche histologisch-autoradiogra- phische Assistenz und fiir die Anfertigung der Zeichnungen. Dem Springer-Verlag danke ich ftir die sehnelle und problemlose Druck- legung.
Unter Mitarbeit zahlreicher Fachwissenschaftler
Der Vergleich der alljahrlichen Programme unserer grossen wissenschaftlichen Fach- gesellschaften miteinander und erst recht von Fach zu Fach lasst rasch bewusst werden, dass die Entwicklung von Forschung und Praxis allein in den operativen Disziplinen eine schier unubersehbar gewordene Breite gewonnen hat. Auch die schon ansehnliche Reihe der Tagungen der Deutschen Gesellschaft fur Plastische-und Wiederherstellungs- chirurgie und ihrer Vorlaufer gibt ein anschauliches Bild der stetigen Vermehrung wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Moeglichkeiten. Die voranschreitende, ja notwendigerweise hochgezuchtete Spezialisierung ware flir sich allein aber kein Fort- schritt, wenn sie nicht dem kranken Menschen in ihrem ganzen Umfange dienstbar ge- macht zu werden vermoechte. Eher birgt sie Gefahren, von denen die des Selbstzwecks nicht die geringste ist. Erfahrungen aus den verschiedenen Arbeitsgebieten -oft nur zu gewinnen unter den Bedingungen klinischer Schwerpunkttatigkeit - auszutauschen und Verbindungen zwischen den Disziplinen neu zu knupfen, entspricht nicht nur dem Prinzip der Wissenschaft, sondern ist Grundlage und Voraussetzungjeder Spezialisierung. Es war das Grundungsmotiv der Deutschen Gesellschaft fur Plastische-und Wiederher- stellungschirurgie, die aus dem weitgespannten Bogen aller chirurgischen Facher er- wachsenden Erkenntnisse neuer Nutzanwendung zuganglich zu machen. In diesem Sinne bedeutet das zur 15. Jahrestagung ausgewahlte Leitthema nicht nur ein alle chirurgischen Bereiche gleichermassen beruhrendes Problem, sondern gibt auch Gelegen- heit zum Vergleich seiner in den verschiedenen Arbeitsgebieten gefundenen Loesungen. Murnau/Obb. J. Probst VII Inhaltsverzeichnis J. Probst, Murnau Die Deutsche Gesellschaft fur Plastische und Wiederherstellungschirurgie 1963-1977 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . J. Probst, Murnau Eroeffnungsansprache des Prasidenten der Deutschen Gesellschaft flir Plastische und Wiederherstellungschirurgie 1977 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 . . . . S.
Anatomical guide leverages exceptional dissection images to elucidate the biomechanics of the hand and upper extremity The hand is a unique instrument that executes the commands of the brain and expresses the nuances of the mind. The Grasping Hand: Structural and Functional Anatomy of the Hand and Upper Extremity by Amit Gupta and Makoto Tamai is a state-of-the-art book that details the functions of the hand to feel, receive, gather, collect and hold, as well as the complex role that the whole upper extremity plays in enabling these actions. The anatomical structures intrinsic to these functions are detailed through illuminating cadaveric dissections and succinct text. Organized in 5 sections and 38 chapters, the book begins with a chapter detailing the intriguing history of hand anatomy, followed by a section encompassing the structural and functional fundamentals. The third section covers general anatomy and function, with discussions of the nerves and vascularity of the upper extremity, as well as the brachial plexus. The fourth section features 26 anatomically organized chapters from the shoulder to the fingertip with anatomical and functional insights on the joints, fascia and retinacula, interosseus membrane, tendons and more. The single chapter comprising the final section covers imaging and anatomy. Key Highlights Pioneers in modern hand surgery share vast collective knowledge and pearls on hand and upper extremity anatomy and biomechanics Over 1,100 exquisite, original dissections of lightly embalmed fresh cadaveric arms provide unique visual insights about underlying tissues and structures High quality, never before published original photographs enhance understanding of anatomy, physiology, and pathology This practical resource is ideal for reviewing anatomy and biomechanics prior to performing hand, wrist, arm, elbow, and shoulder surgery, making it essential reading for orthopaedic surgeons, fellows, and hand specialists. This book is also useful for students of human anatomy, physical and occupational therapists, medical students, and anyone interested in upper extremity anatomy and function. This book includes complimentary access to a digital copy on https://medone.thieme.com.
Highlighting new and highly sought-after procedures in day-to-day plastic surgery practice, Core Procedures in Plastic Surgery, 2nd Edition, covers key areas of reconstructive, aesthetic, hand, and pediatric plastic surgery-all modified to provide streamlined detail of anatomy, workup, and procedural steps. This unique reference, derived from Dr. Peter C. Neligan's 6-volume award-winning masterwork, Plastic Surgery, 4th Edition, provides the high-yield, highly visual guidance you need to confidently perform these procedures and achieve optimal outcomes. Covers key concepts of anatomy, relevant techniques, and information about preoperative and postoperative care and potential complications. Provides quick access to highly templated, bulleted procedures, as well as full-color photos and new procedural videos, including lipoabdominoplasty, post-bariatric, and a variety of facelift techniques. Features new chapters covering the forehead, body contouring, and liposuction and fat grafting, reflecting a growing demand for aesthetic procedures and excellent outcomes. Includes fundamental procedures such as open and closed rhinoplasty, abdominal wall reconstruction, expander/implant reconstruction of the breast, local flaps for facial coverage (including cheek and lip reconstruction), cleft lip and cleft palate repair, flexor tendon reconstructions, and more. Enhanced eBook version included with purchase, which allows you to access all of the text, figures, and references from the book on a variety of devices
This atlas presents a collection of richly illustrated teaching cases. It covers the fundamentals of orthopedic oncology complemented with relevant aspects that are demonstrated using individual cases. In a specialty that deals with a relatively smaller number of cases compared to tumors of other systems, this atlas prepares readers for clinical practice by combining a problem-based learning (PBL) approach, which lies on the continuum between structured and guided learning, with theory and practical insights. The book is divided into sections, arranged according to anatomical regions and the reconstruction type. Each section focuses on a specific anatomical region, and each case presentation includes the basic clinical history, basic principles, preoperative, perioperative and radiographic images, a pitfall list, treatment strategy, technical pearls, outcomes and complications. For each region the authors discuss both the biological and non-biological reconstruction techniques. The book is designed to actively involve the reader, making it an invaluable tool for all orthopedic surgeons confronted with oncologic surgery. The book is intended for trainees in orthopedics, orthopedic oncology fellows as well as practicing consultants.
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