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Books > Humanities > Religion & beliefs > Aspects of religions (non-Christian) > Religious life & practice > Religious instruction
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,7, Universitat zu Koln (Institut fur katholische Theologie), Veranstaltung: Lyrik, Marchen, Romane und mehr - Die Arbeit mit Literatur im Religionsunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum sollten literarische Texte im Religionsunterricht besprochen werden, wenn sie gar nicht von Theologen verfasst worden sind und augenscheinlich keine religiose Intention verfolgen? Verfallt die Religionslehre dabei nicht zu sehr in die Arbeitsweise des Deutschunterrichts? Konnen literarische Werke uberhaupt etwas Gottliches enthalten? Mit diesen und weiteren Fragen wird sich die vorliegende Ausarbeitung beschaftigen. Es wird beleuchtet, inwieweit Kurzgeschichten im Religionsunterricht geeignet scheinen. Damit diese Auseinandersetzung gelingen kann, muss zuerst geklart werden, was eine Kurzgeschichte ist und welche Merkmale diese Gattung auszeichnen. Im Anschluss daran werden die Chancen und Grenzen vom Einsatz der Kurzgeschichten im Religionsunterricht gegenubergestellt. Anhand eines Beispiels werden diese Uberlegungen weiter vertieft. Dabei wird Elisabeth Langgassers Saisonbeginn zunachst gegliedert, woraufhin die religiosen Symbole und Metaphern analysiert werden, um aufzuzeigen, inwieweit die literarische Arbeit der Autorin mit der theologischen vergleichbar ist. Anschliessend wird auf die Biographie der Autorin eingegangen, die erklart, warum sich in ihren Werken biblische Zuge finden lassen. Zum Schluss wird ein denkbarer Unterrichtsentwurf aufgezeigt. Anhand der didaktischen Impulse wird theoretisch die Relevanz von Saisonbeginn im Unterricht begrundet und die Ziele und Absichten dieser Stunde werden genannt, die mit dem Kernlehrplan fur Nordrhein Westfalen vereinbar sind. Zusatzlich werden Methoden aufgezeigt, durch die Schulerinnen und Schuler adaquat die Kurzgeschichte Saisonbeginn ergrunden konnen
Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Praktisch-Theologisches Seminar), Veranstaltung: Einfuhrung in die Religionspadagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Deutsche Islamkonferenz konkretisierte am 13. Marz 2008 in ihrer Plenumssitzung die Forderung der Muslime in Deutschland nach einem islamischen Religionsunterricht auf Grundlage von Art.7 Abs.3 GG. Islamischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach einzufuhren ist keine neue Idee. Es existiert sogar schon Islamunterricht an deutschen Schulen, allerdings erst als Modellversuche in einigen Bundeslandern. Die Ausweitung auf ganz Deutschland scheitert im Moment noch an verschiedenen Problemen, die im Folgenden etwas genauer zur Sprache kommen sollen. Allerdings sollen auch die Chancen, die eine solche Einfuhrung bietet, nicht ausser Acht gelassen werden. Zuerst wird der rechtliche Rahmen geklart, an den jeder Religionsunterricht in Deutschland gebunden ist. Dazu muss man den oben erwahnten Art.7 Abs.3 des Grundgesetzes genauer betrachten. Danach werden einige besonders bemerkenswerte Modellversuche genauer erlautert. Hier soll der Schwerpunkt auf Baden-Wurttemberg liegen und im Anschluss auch der Lehrplan, nach dem in diesem Bundesland unterrichtet wird, genauer untersucht werden. All dies fuhrt dann zu der Frage: Brauchen wir islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen? Gibt es tatsachlich gute Grunde, ein solches Lehrfach einzufuhren
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,7, Universitat zu Koln (Katholische Theologie), Veranstaltung: Religionspadagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist biblisches Lernen fur den Religionsunterricht noch relevant? Das ist die Frage, die man sich in der Bibeldidaktik stellt. Sie behandelt, ob die biblischen Texte an unseren heutigen Erfahrungen vorbeigehen und wie man der Bibel im Unterricht begegnen kann, damit ein erfolgreiches biblisches Lernen vollzogen werden kann. Der Religionsunterricht kann auf Probleme stossen, da die Bedeutung der Bibel fur manche Schuler im Alter abnehmen kann. Die Arbeit an der Bibel muss sich der Kritik des Erfahrungs-, Relevanz- und Effektivitatsverlustes stellen. Aus einer Untersuchung von Horst Klaus Berg mit mehreren Schulern verschiedenen Alters lasst sich der Schluss ziehen, dass Jugendliche die Heilige Schrift nicht von vorneherein ablehnen, sondern ihr im Unterricht offen entgegengehen, sofern ihre Erfahrungen berucksichtigt werden. Biblisches Lernen sieht sich heutzutage vor dem Problem der Postmoderne. Denn fur Nichtglaubige hat die Bibel keinen Stellenwert und ist irrelevant fur den Unterricht, da sie nicht daran glauben, dass sich in ihr Gottes Wort offenbart. Die Arbeit an den biblischen Erzahlungen hat hingegen grossen Wert fur glaubige Christen, weil dadurch fur sie erst eine Gottesbegegnung moglich wird. Im Religionsunterricht konnen Schuler, die den theologischen Gehalt der Bibel kennen, auf Mitschuler treffen, die diese als ein Werk unter vielen ansehen. Da sich die Identitatsfindung zwischen den Heranwachsenden angesichts der vielen verschiedenen Traditionen und Wertesystemen unterschiedlich vollzogen hat, bilden sie verschiedene Bezuge zu den biblischen Texten. Aus diesem Grund beziehen die Schuler das Wort Gottes unterschiedlich auf ihre Lebenssituation. Anhand der unterschiedlichen Traditionen und Religionen auf der Welt, bilden die Schuler jeweils versc
Este fascinante libro es una traduccion de una serie de sermones de David Lipsy. donde nos habla de la Practica puritana en la vida familiar, sobretodo enfocado en la Mujer, tocando cada punto, como Hija, estudiante, enamorada, trabajadora, esposa, madre y principalmente una Mujer de Dios.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,7, Universitat Hohenheim (Institut fur Wirtschaftspadagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit ist in die Bereiche Leistung' und Leistungsbeurteilung' aufgeteilt. Im Bereich Leistung' wird zunachst untersucht, wie Leistung mit dem Verlangen nach Anerkennung und mit der Problematik von Angst zusammenhangt. Es ergibt sich die Notwendigkeit, den Begriff Leistung sowohl aus protestantischer, als auch aus padagogischer Perspektive zu betrachten. Wird Leistung aus der Sicht der Rechtfertigungslehre und unter dem Aspekt des christlichen Menschenbildes betrachtet lautet die Pramisse, dass der Mensch gerecht' ist ohne Leistung zu erbringen. Die Forderung nach Leistung im BRU konnte daher aus theologischer Sicht abgelehnt werden. Geht man aber vom padagogischen Verstandnis von Leistung und dem faktisch bestehenden aktuellen Leistungssystem der Schule aus finden sich jedoch gewichtige Argumente, die fur die Forderung nach Leistung im BRU sprechen. Der Religionspadagoge ist in einem dritten Schritt gefordert, die beiden Sichtweisen zu vereinen. Nach sorgfaltigem Abwagen der divergierenden Argumente ergibt sich eine leichte Tendenz, beim Leistungsprinzip der Schule zu bleiben - Allerdings unter der Bedingung, die Leistungsbewertung auf dem Hintergrund der Rechtfertigung zu betreiben und weiterzuentwickeln. Vor allem muss dann geklart werden, welche Leistung uberhaupt vermittelt werden soll? Aus den standig sich weiterentwickelnden Anforderungen der Wirtschaft an die Absolventen ergibt sich die Forderung nach Vermittlung notwendiger Kompetenzen, die den SuS allerdings auch grundsatzlich und unabhangig ihres spateren Wertegangs dienlich sind. In dieser Arbeit wird speziell auf die Kompetenzen des Lehrplan fur alle beruflichen Schularten mit Ausnahme des Beruflichen Gymnasiums, ...]" eingegangen. Im zweiten Teil werden die Funktionen, die Anforderungen und die Bezu
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,0, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Systematische Theologie, Praktische Theologie und Religionswissenschaft), Veranstaltung: Religionsunterricht an der Grundschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Kirchenjahr gehort ...] zu den grossen kulturellen Hervorbringungen des christlichen Glaubens. Es versucht, dem Evangelium im Medium menschlicher Zeiterfahrung eine kulturelle Gestalt zu geben. Es steht damit neben anderen Versuchen, Zeiterleben und -erfahrung zu kultivieren und in sinntragender Weise zu strukturieren." (Bieritz u.a. 2001, 1203) Das menschliche Dasein ist im Grunde ohne jegliche Zeiterfahrung nicht vorstellbar. Langst vor der Entstehung des Kirchenjahres waren die Menschen bemuht, feste Strukturen im Fluss der Zeit zu schaffen. Jene menschliche Zeiterfahrung ist allzeit und in allen Kulturen grundlegend durch die unmittelbar erfahrenen kosmischen und vegetativen Zyklen, etwa dem Wechsel von Tag und Nacht, den Mondphasen oder den Jahreszeiten und Jahren, aber auch bereits seit fruhster Zeit durch kultische Festlegungen bestimmt gewesen (vgl. Bieritz 1991, 23). So war auch die biblische Zeiter-fahrung des fruhen Israel zyklisch und das judische Festjahr zunachst am Ablauf des Naturjahres orientiert, ehe es dann zunehmend geschichtliche Bedeutung erhielt und schliesslich fur Israel auch das Heilshandeln Gottes vergegenwartigte (vgl. ebd., 25
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 2,0, Universitat Hohenheim (Institut fur Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Religion und die Religionen, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Fur uns als zukunftige Religionslehrer/-innen im beruflichen Schulwesen besitzt das Thema Islam - man denke beispielsweise an den taglichen Umgang mit muslimischen Schuler/-innen und nicht zuletzt wegen den politischen Entwicklungen der letzten Jahre - einen nicht zu unterschatzenden Stellenwert. Im Sinne eines kulturell-religiosen Dialogs ist es unseres Erachtens nach sehr wichtig, sich mit dieser Religion auseinander zu setzen. Durch das Beispiel einer Hauptschule in Erlangen, die in einer Vorreiterrolle den islamischen Religionsunterricht eingefuhrt hat, ist uns die Tragweite dieses Themas vor Augen gefuhrt worden. Im Folgenden sollen die funf Saulen des Islam naher vorgestellt werden, um einen ersten Anhaltspunkt uber diese uns haufig fremdartig erscheinende Religion zu geben. Gleichzeitig ist es unser Anliegen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Christentum anzusprechen, um somit auf Verbindendes sowie auf Problembereiche hinzuweisen. Vor allem das auftretende Konfliktpotential einer strengen Auslegung der islamischen Glaubenspraxis in einer sakularen, westlichen Gesellschaft wird in einigen zentralen Bereichen aufgezeigt. Die Grundbedeutung des arabischen Begriffs Islam ist die Unterwerfung unter Gottes Willen." Dabei konnte die Namensgebung auf den Propheten Muhammad (570-632 n.Chr.) zuruckgehen, der in Abraham einen vorbildlichen Muslim sah, der nach dem Willen Gottes bereit war, seinen eigenen Sohn zu opfern (Sure 37,99-113). Im Koran wird kein Prophet vor Abraham als Muslim bezeichnet. Der Begriff Muslim ist das Partizip zu Islam und bedeutet der sich Unterwerfende." Der Islam breitete sich von Mekka und Medina (Wirkungsstatten des Religionsstifters Muhammad) uber die arabische Halbinsel vor a
Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 1,3, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit ein paar Jahren sticht ein schillernder Begriff in der Religionspadagogik immer starker hervor: interreligioses Lernen. Was ist jedoch genau damit gemeint? Wie kann man sich einen solchen Lernprozess vorstellen? In der letzten Zeit haben sich bereits vorhandene Fragen zugespitzt und zugleich wurden neue Fragen aufgeworfen. Vor allem durch die Globalisierung, die Migration und die Pluralisierung der Gesellschaft, aber auch vor dem Hin-tergrund scheinbar durch Religion legitimierter Konflikte und terroristischer Absichten gewannen der interreligiose Dialog und damit verbunden auch das interreligiose Lernen zunehmend an Bedeutung. Ist der katholische Religionsunterricht fur ein derartiges Lernen ein geeigneter Ort? Ist das interreligiose Lernen uberhaupt notwendig? Wie kann es im Unterricht angeleitet werden und welche Chancen und Grenzen wirft es auf? - Dies gilt es im Verlauf dieser Arbeit zu klaren, deren Aufgabe es sein soll, das inter-religiose Lernen in Bezug auf die Unterrichtspraxis im katholischen Religions-unterricht an Gymnasien zu untersuchen und seinen Nutzen und seine Chancen zu reflektieren. Zuerst wird eine Einfuhrung in die interkulturelle Padagogik, die aufgrund des gesellschaftlichen Wandels entstanden ist bzw. entstehen musste, gegeben, um von dieser Position heraus das interreligiose Lernen in eine definitorische Eingrenzung zu fassen. Warum diese Vorgehensweise, also von der interkulturellen Padagogik her, sinnvoll erscheint, wird im Verlauf dieser Arbeit deutlich. Dieses soll zuerst von der theoretischen Seite her geschehen, indem grundlegende Faktoren dargestellt und erlautert werden, um die Grundlagen eines solchen Lernens erfassen zu konnen. Danach wird die theologische Basis in die Betrachtung einbezogen, um die Position der katholischen Kirche bezuglich des interreligiosen Lernens klar
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,0, Evangelische Fachhochschule Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Darstellung der Gestalt Jesu in Jesus Christ Superstar" (JCS) wird untersucht. Hierzu werden die gesellschaftlich-politische Themen der Entstehungszeit von 1970 mitberucksichtigt, die sich in den Texten und Szenen teilweise provokant widerspiegeln (Kapitel 2). Der Schwerpunkt liegt in den starken Abweichungen der Darstellung von Jesus und Judas gegenuber christlicher Uberlieferung - diese Entmythologisierung" Jesu und Rehabilitierung" Judas' wird besonders untersucht werden (Kapitel 3). Die Szenenanalysen ergeben viele Facetten des Jesusbildes als Mensch und Anknupfungspunkte an damalige (1970) wie heutige Lebenswelterfahrungen (2010). Dabei werden immanente theologische Grundfragen beruhrt, von denen eine in einem kirchengeschichtlichen Exkurs (Kapitel 4) exemplarisch behandelt wird. Im letzten Kapitel erfolgen Hinweise fur einen Einsatz von JCS im Religionsunterricht
The essays in Religious Upbringing and the Costs of Freedom are the personal stories of philosophers who were brought up religiously and have broken free, in one way or another, from restraint and oppression. As trained philosophers, they are well equipped to reflect on and analyze their experiences. In this book, they offer not only stories of stress and liberation but ruminations on the moral issues that arise when parents and other caregivers, in seeking to do good by their children, sometimes end up doing real harm to their personal development and sense of autonomy as individuals. In addition to the editors, the contributors are Raymond D. Bradley, Damien Alexander DuPont, Diane Enns, Paul H. Hirst, Amalia Jiva, Irfan Khawaja, Christine Overall, Tasia R. Persson, and Glen Pettigrove.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 1,0, Universitat Bayreuth (Kulturwissenschaftliche Fakultat, Lehrstuhl fur Religionswissenschaft II), Veranstaltung: Islam in Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit dem Aufbau eines islamischen Religionsunterrichtes an deutschen Schulen am Beispiel Bayern und hinterfragt aus islamisch-theologischer Perspektive dessen theologische Grundlagen und Herangehensweisen. Die Bildung eines islamischen Religionsunterrichtes an deutschen Schulen befindet sich derzeit noch in einer Entwicklungsphase, in der verschiedene Wege vom interreligiosen Unterricht uber eine turkisch gepragte islamische Unterweisung bis zu einem bekenntnisorientiertem Unterricht, nach Vorbild des christlichen Religionsunterrichtes, vorzufinden sind. Im Fachlehrplan fur den Schulversuch Islamunterricht an der bayrischen Hauptschule ist als zentrale Methode des Umganges mit den islamischen Primarquellen Qur'an und Sunna folgendes Leitprinzip vermerkt. Daher wird in dieser Arbeit sowohl die Notwendigkeit dieser Herangehensweise fur Schuler an deutschen Schulen, als auch der islamische Beleg fur diese Methodik untersucht werden. Mithilfe von Beispielen aus Qur'an und Sunna werden die Differenzen zwischen wortlicher und ubertragener Bedeutung und deren Konsequenzen betrachtet. Es werden einige ausgewahlte Methoden qur'anischer Exegese betrachtet werden, um die Legitimation des gewahlten Grundsatzes des wortwortlichen hinter dem Sinn erschliessenden Schriftverstandnisses im bayrischen Rahmenlehrplan aufzuzeigen. Dabei wird fast nur auf grundlegende Methoden und Ansatze eingegangen, die innerhalb der Gelehrten nicht sonderlich umstritten sind. Dieses, das Gesamtsystem betrachtende Verstandnis, wird den islamischen Wissenschaften eher gerecht und liegt zudem naher an der Lebenswirklichkeit der Schuler. Durch Negativbeispiele der wortwortlichen Auslegung sollen Meinungen dargestellt wer
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 1,7, Studienseminar fur Lehramter an Schulen Arnsberg, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Islam, Religionsunterricht, Vorurteile, didaktische Hinweise, Abstract: In dieser Staatsarbeit soll es um den sachangemessenen Umgang mit der Thematik Islam im katholischen Religionsunterricht der Primarstufe gehen. Der Islam gehort neben dem Christentum und dem Judentum zu den grossen monotheistischen Weltreligionen. Durch die zunehmende Migration von Menschen mit muslimischen Glauben z.B. Turkei, Nordafrika, Kleinasien usw. ist es in der Grundschule selbstverstandlich geworden, dass christliche Schuler und in immer grosserer Zahl muslimische Mitschuler in den Klassen vertreten sind. Gerade in einer Zeit, in der die Geburtenrate deutscher Kinder in Deutschland standig sinkt und die Geburtenrate muslimischer Kinder steigt, ist das Thema Islam ein wichtiger Teil unseres Lebens. Denn der Islam ist Religion aber gleichwohl auch eine Kultur, die in Deutschland mehr und mehr eine offentlich Rolle einnimmt. Auch hier in Deutschland leben mehr als 3 Millionen Muslime und besonders durch das schreckliche Ereignis vom 11. September 2001 ist der Islam nun in aller Munde. Fast taglich kann man von Selbstmordattentaten, Ehrenmorden und Ubergriffen islamischer Fundamentalisten auf Unglaubige" in der Zeitung lesen. Die Menschen haben Angst vor einer Religion und Kultur, die ihnen so fremd, anders und grausam erscheint. Auch die Kinder fragen, ob wirklich alle Muslime so wie die Terroristen sind. Deshalb muss die Schule die Brucke zwischen der Angstmache in den Medien und den sachlichen Informationen uber den Islam schlagen. Gerade die Schuler, die taglich mit muslimischen Schulern im Unterricht zusammen sind, sollten doch Bescheid" wissen. Nur wer informiert ist, kann dazu beitragen, den Muslimen vorurteilsfrei entgegenzutreten. Fur den Lehrer ist es wichtig den Schulern einen Schlussel zum Verstandnis
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,3, Fachhochschschule fur Religionspadagogik und Gemeindediakonie Moritzburg, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die verbindliche Lehrplanvorgabe der auszuarbeitenden Unterrichtsstunde fur die Klassenstufe 10 des Hildebrand-Gymnasiums befindet sich im Lehrplan (LP) fur die 8. Klasse im Lernbereich 1 Formen des Religiosen." Dass hier in der 10. Klasse Stoff aus dem neuen LP (2004) der 8. Klasse unterrichtet wird, liegt darin begrundet, dass die Schuler bisher nach altem Lehrplan unterrichtet wurden und Hinduismus noch nicht behandelt wurde, da er bisher zum Lehrplanstoff der 10. Klasse gehorte. Ziel der Lehrplan-Vorgabe ist es, dass die Schuler ausgewahlte Fakten zum Hinduismus kennen und daruber hinaus etwas uber die Wirkung des Hinduismus auf das geistliche Leben und das Welt-, Gottes-, Menschen- und Gesellschaftsbild erfahren. Das Kennen von Aspekten" verweist hierbei schon auf die Tatsache, dass im Grunde nur eine geringe Auswahl der Charakteristika dieser Weltreligion, die auch als Zusammenstellung indischer Religionen" bezeichnet werden, thematisiert werden konnen. Es kann aus meiner Sicht deshalb nur Ziel der Lehrplanvorgabe sein, den Schulern einen Einblick in die fremde Welt des Hinduismus zu gewahren. Mit der Thematisierung des Kastenwesens setze ich mir hier zum Ziel, das Gesellschaftsbild des Hinduismus in zwangslaufiger Verbindung mit dem Weltbild des Hinduismus zur Sprache zu bringen; somit kann anhand des Kastenwesens als einer der wichtigsten Saulen des Hinduismus und dessen Kontextualisierung nicht nur eine Klarung des Begriffes, sondern auch ein Einblick in Denkweisen des Hinduismus gewonnen werden. Um eine bestmogliche Reflexion auf die eigene Weltsicht zu ermoglichen, konnen und sollten dabei immer wieder Schnittstellen im eigenen (in der Regel westeuropaisch sozialisierten) Leben gesichtet werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Evangelisch-Theologische Fakultat), Veranstaltung: Einfuhrung in die Religionspadagogik, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die verwendeten Arbeitsblatter sind hier aus urheberrechtlichen Grunden NICHT enthalten - die exakten Quellen hierzu sind aber genannt., Abstract: In dieser religionspadagogischen Hausarbeit geht es um das Thema Sterben, Tod und Auferstehung im Schulunterricht. Es befinden sich ein Unterrichtsentwurf und Materialvorschlage in dieser Arbeit.
This book addresses an issue of considerable current interest and importance: what is and what should be the role of religion in the education process of a modern, secular society? The subject is tackled through an indepth investigation of a recently established network of small independent Christian schools. First, the controversy itself is examined: what are the arguments for and against faith-based schools in the unique setting of the United Kingdom? Subsequently, the schools themselves are introduced and the key issues are described in detail. The focus then shifts to the teenage population of the schools. Who are these young people? How do they think and what do they believe? These questions are answered by analysing the results of an extensive survey and, where possible, comparisons are made with the attitudes and beliefs of the wider population of British teenagers. The findings show that the young people in the new Christian schools hold different values from many of their peers, and it is argued that the differences are of a positive rather than a negative nature.
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,5, Padagogische Hochschule Karlsruhe, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Abschlussarbeit beschaftige ich mich mit dem kirchlichen Hauptfesten Weihnachten und Ostern. So befasst sich der erste grosse Teil der Arbeit mit den verschiedenen Geburts-, Todes- und Auferstehungstexten Jesu in den Evangelien und vergleicht diese miteinander. Aktuelle Positionen zu den verschiedenen Texten von Gerd Theissen, Wolfhart Pannenberg und Gerd Ludemann werden dargestellt. Der zweite grosse Teil der Arbeit stellt den religionspadagogischen Ansatz der kritischen Symbolkunde von Peter Biehl vor, um danach verschieden Festtheorien zu untersuchen. Am Beispiel des Weihnachtsfestes wird eine exemplarische Unterrichtseinheit von Peter Biehl vorgestellt. Der dritte Teil ist dann eine Ansammlung von Unterrichtsbausteinen fur eine Unterrichtseinheit zum Osterfest. In den Ideen sind die verschiedenen Gedanken und Theorien der Arbeit verbunden und in die Praxis umgeset
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,3, Universitat Kassel (Institut fur evangelische Theologie), Veranstaltung: Kunst und kreative Methoden im Religionsunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Unterrichtsentwurf fur eine Klasse der gymnasialen Oberstufe, in welcher sich dem Bibeltext zum Turmbau von Babel uber Kunst genahert wird. Samtliche Materialien sind enthalten.
Bachelor Thesis from the year 2010 in the subject Theology - Didactics, Religion Pedagogy, grade: 1,0, Ankara University theological department, language: Turkish, abstract: Ara t rmam n temel amac Almanya'daki genclerin e itim yonunden, sosyal ve kulturel yonden onemli problemlerini tespit edip onlar n camiden beklentilerini ortaya koymakt r. Kald ki gencler cami icinde yurutulen din hizmetlerinin guzel ve ba ar l yonlerini belirleyerek, bunlar n d nda dini hayat daha iyiye goturecek cozum onerileri vermi lerdir. Bunlar da dikkate alarak yurt d nda gorev yapan din gorevlileri genclerin eksik yonlerinin ve sorunlar n n neler oldu unu ortaya koyabileceklerdir. Dolays yla da bu konu ile ilgili eksiklerin tespit edilip aksayan yonlerin giderilmesi ve daha sa l kl hizmetlere var labilmesi icin yeni gelecek din gorevlilerine cok yonlu hizmetler sunabilme imkan sa lanabilecektir. Boyle bir konu, Almanya'da ele al nmad icin bir ilk olarak ara t rman n onemi kendili inden ortaya c kmaktad r. Bu bilgiler nda Almanya'da gorev yapmak isteyen din gorevlileri onceden haz rl kl olacaklar ve camilerde genclere ve cocuklara daha iyi hizmet edebilme imkan na kavu acaklard r
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 1+, - (Gymnasium am Romerkastel), Sprache: Deutsch, Abstract: Auf unserer Welt gibt es unzahliges Leid. Viele Menschen fragen sich dehalb, wie dieses Leid mit einem "lieben Gott" vereinbar ist. Joachim Kahl, ein Theologe und uberzeugter Atheist formuliert das eigentliche Problem in seinem Buch Das Elend des Christentums" mit der Frage Wie kann ein angeblich liebender Gott, bei dem kein Ding unmoglich ist, die Lebewesen, die er doch geschaffen hat, so unsaglich leiden lassen?" Denn damit macht Kahl klar, dass allein die Tatsache, dass Gott den Menschen unbegreiflich liebt und dieser Leid durchlebt noch kein Problem ware. Ware Gott namlich ein schwacher und handlungsunfahiger Gott, so ware es verstandlich, dass er nicht eingreift, weil er es eben nicht konnte. Wie Kahl aber nun schon andeutet, ist fur den Gott, an den wir Christen glauben und der sich selbst als den Allmachtigen"2 bezeichnet nichts unmoglich. Und genau hier liegt der Kern des Problems. Gott ist voller Liebe fur den Menschen, der Mensch leidet, Gott konnte das Leid verhindern, tut es aber nicht. Muss man nun um diesen Widerspruch aufzuheben, Gott eine dieser Eigenschaften absprechen? Ist Gott also dann womoglich ein grausamer Sadist, der im Himmel auf einer gemutlichen Wolke thront und sich an dem Leid, dass die Menschen durchleben, erfreut obwohl er es mit einem Fingerschnipsen verhindern konnte? Oder schaut Gott vielleicht voller Verzweiflung und mit grenzenloser Liebe ohnmachtig auf die Welt herab und muss zuschauen wie seine geliebten Menschen leiden, weil er nicht allmachtig ist und nichts dagegen tun kann? Oder gibt es vielleicht Grunde dafur, warum Gott trotz seiner Liebe und Allmacht nicht eingreift, wenn wir Menschen leiden? Nach intensiver Beschaftigung mit dem Thema stand fur mich fest, dass ich fur mich personlich eine Antwort auf diese Fragen brauchte und im Rahmen meiner BLL versuchen woll
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1, Padagogische Hochschule Karnten Viktor Frankl Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ausdruck "Brauchtum" kommt vom Verb "brauchen." Brauche sind also etwas, das wir brauchen. Brauche beziehen sich immer auf eine grosse Gemeinschaft und sind grundsatzlich mit einem bestimmten Anlass verbunden. Das Brauchtum eines jeden Landes oder Tales spiegelt dessen soziale, religiose, gemeinschaftliche und politische Eigenheiten wider. Die meisten Brauche finden ihren Ursprung vor etwa tausend Jahren im bauerlichen Alltag, da fruher der Grossteil der Bevolkerung dem Bauernstand angehorte. Naturlich wurden viele Brauche durch den Ubergang in die Neuzeit einem Wandel unterzogen. Das bedeutet, sie wurden aktualisiert und der Zeit angepasst. Die Entstehung der Brauche in Karnten und somit auch im Gailtal wurde standig durch benachbarte Volker und den verschiedensten Religionen beeinflusst. Im Grunde dienten die meisten Brauche dazu den Teufel, bose Geister, Krankheiten, Naturkatastrophen und Ungluck fernzuhalten und fur ein segenreiches, fruchtbares und gluckliches Leben zu sorgen. Das gesamte Leben und der Jahreslauf waren im Mittelalter von Sitten und Brauchen durchzogen. Ernte, Viehzucht, Hochzeiten, Geburt, und Tod waren durch das christliche, aber auch das weltliche Brauchtum gepragt. Es handelt sich hierbei um alte, uberlieferte Sitten und Brauche, die sich seit ihrer Entwicklung nur in geringem Masse verandert haben. Aber nicht nur diese Art von Brauchtum und Volksleben zeichnet das Gailtal aus. Charakteristisch fur unser Tal sind vor allem die eigenstandigen Trachten, die ungezugelte Freude am Musizieren, aber auch der Volkstanz und die vielen Blaskapellen. Auch das Gitschtal, ein kleines Nebental des Gailtales, hat sich die Tradition einiger seltener Brauche bewahrt. Nennenswert ist der uralte Sonnwendbrauch des Scheibenschlagens, das Glunggern, welches am Nikolaustag statt
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,7, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt das sehr weitreichende Thema: Interreligioses Lernen in der Grundschule - Bedingungen und Grenzen." Warum habe ich mich fur dieses Thema entschieden? Unbestritten befinden wir uns gegenwartig (wieder einmal) in einer Periode, in der der Religionsunterricht an der Schule auf dem Prufstand steht. Gesellschaftliche und politische sowie kulturelle Veranderungen setzen den Religionsunterricht unter Druck. ...]. In der Kritik steht ...] der konfessionelle Religionsunterricht, der nicht nur uber Religion informiert, sondern in eine bestimmte Religion einfuhren will." Auf der einen Seite ist dieses Thema fur meine berufliche Zukunft als Grundschullehrerin sehr relevant, da ich als zukunftige Religionslehrerin mit den bestehenden Veranderungen im Unterricht konfrontiert werde. Auf der anderen Seite leistet es einen Beitrag zu einem Ausweg aus der zurzeit zurecht kritisierten, trotzdem immer noch unveranderten und realitatsunangepassten Situation im schulischen Religionsunterricht. Hierzu Dietlind Fischer: Die gegenwartige Realitat schulischen Religionsunterrichts ist nach wie vor, dass zwar die Schulerschaft einer Klasse konfessionell und religios gemischt ist, dass der Unterricht jedoch - sei es evangelische oder katholische Religionslehre - darauf nicht einzugehen vermag oder will." Die Arbeit beschaftigt sich mit der Frage, welche Bedingungen und Grenzen sich in einem interreligios konzipierten Religionsunterricht bzw. bei interreligiosen Lernprozessen in der Grundschule ergeben.
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 1983 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 2,00, Padagogische Hochschule Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Buch Die Juden und ihr Land" schreibt Friedrich Wilhelm Marquardt, wie eng die beiden Grundverheissungen - Land und Nachkommen - zusammengehoren. Schon im Pentateuch ist zu lesen: Da erschien der Herr dem Abraham und sprach zu ihm: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben" (1. Morse 12,7). Land und Volk gehoren im Judentum untrennbar zusammen. Zurzeit von Konig David errichten die Israeliten um das Jahr 1000 v. Chr. einen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem. Es folgen die Teilung des Reiches in Israel" und Juda," die Exilszeit, dann die Ruckkehr nach Jerusalem (538-530v. Chr.). Unter Alexander dem Grossen wird die vollige Hellenisierung durchgesetzt. Wahrend der Makkabaerzeit (167-163 v. Chr.) entwickeln sich drei wichtige Stromungen des Judentums: a) Die Sadduzaer b) Die Essener c) Die Pharisaer. Ab 63 v. Chr. erlebten die Juden romische Herrschaft und Unterdruckung. Im 2. und 3. Jahrhundert lebten Juden verstreut uber das gesamte Romische Reich. So in Spanien, in Frankreich und in Deutschland. In einem Brief des Kaisers Konstantin vom 11. Dezember 321 wird die judische Gemeinde in Koln erstmals urkundlich erwahnt, aber Ausgrabungen beweisen, dass sie mit Sicherheit sehr viel alter ist. Die Mainzer, Ulmer und Regensburger Juden lebten in der Uberzeugung, sie seien sogar schon vor Christi Geburt in ihrer Stadt sesshaft gewesen, und die Wormser pflegten die Legende, ihre Vorfahren hatten mit einem Sendschreiben an Pontius Pilatus gegen die Hinrichtung Jesu Christi protestiert."1 Die Idee eines modernen judischen Nationalismus bewirkte seit 1882 mehrere Einwanderungswellen in das Land. Seit dem Beginn der ersten Einwanderung hatte sich die judische Bevolkerung in Palastina von 24 000 auf etwa 90 000 im Jahre 1924 vermehrt; allein in den Jahren 1924 bis 1931 kamen etwa 82 000 judisc
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 1,0, Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die genaue Herkunft der Tradition der Beschneidung ist nicht bekannt, allerdings sind Hinweise vorhanden, welche auf das Alte Agypten hindeuten. Es wurden unter anderem weibliche Mumien gefunden, die Beschneidungsmerkmale aufweisen. Auch auf einem Papyrus aus dem Jahr 163 v. Chr. wird die Beschneidung von Madchen erwahnt. Die Grunde fur die Genitalverstummelung liegen in den Vorstellungen und Lebensweisen einer archaischen Welt. Desweiteren ist diese von keiner Religion vorgeschrieben, aber wird dennoch von Christen, Moslems und Anhangern anderer Glaubensrichtungen praktiziert. Die genitale Verstummelung gilt allerdings als besonders schwerwiegend, da es ein korperlicher, schmerzhafter und lebensbedrohlicher Eingriff ist. Aus diesen Grunden ist die Beschneidung von Madchen in Deutschland strafbar. In Agypten ist die weibliche Beschneidung seit 2008 gesetzlich verboten. Allerdings wird von den Salafisten sowie den Muslimen aktuell eine Legalisierung gefordert. Der agyptische Gynakologe Mohamed Kandeel fordert aktuell nach der kurzlichen Legalisierung der Beschneidung von Jungen in Deutschland nun die weltweite Legalisierung der weiblichen Beschneidung. Doch kann die Beschneidung in Rucksichtnahme auf die Religionsfreiheit weltweit legalisiert werden, wo sie doch eine Korperverletzung darstellt? Ist hier auf das Recht auf korperlicher Unversehrtheit zu achten oder doch auf den Glauben? Wie sieht die Rechtslage in Deutschland aus?
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Theologie - Didaktik, Religionspadagogik, Note: 14, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn es nicht so viel Ungluck gabe, Kriege, Erdbeben, Unfalle, Krebs und so, dann konnte ich an Gott glauben. So aber frag ich mich: Warum tut er nichts dagegen, wenn es ihn gibt?"1 Dieses Zitat stammt von einer 17jahrigen Schulerin. Sie ist ein Beispiel dafur, dass auch Jugendliche die Frage nach Gott und dem Leid in der Welt stellen und diese Frage Konsequenzen auf den eigenen Gottesglauben haben kann. Doch wenn man gegenwartige Untersuchungen betrachtet, scheint diese Schulerin eine Ausnahme zu sein. Die meisten Untersuchungen zeigen, dass fur Jugendliche Gott zwar existiert, aber keine grosse Rolle in ihrem eigenen Leben spielt. Werner Ritter stellt Thesen auf, die die Beschaftigung mit dem Theodizeeproblem im Unterricht als ganzlich uberflussig erscheinen lassen: Demnach habe das Thema Theodizee fur viele Jugendliche keinerlei Relevanz, es werde meistens keine Verbindung zwischen Gott und dem Leid hergestellt und die SchulerInnen seien offensichtlich nicht an einer abstrakten philosophischen oder theologischen Auseinandersetzung mit der Theodizeefrage interessiert.2 Angesichts dieser Behauptungen stellt sich die Frage, ob man das Thema uberhaupt im Unterricht behandeln kann oder bei dem Versuch direkt auf Ablehnung seitens der SchulerInnen treffen wurde. ... |
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