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Books > Business & Economics > Industry & industrial studies > Manufacturing industries > General
Die yorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums Fertigungstechnik
Stuttgart. Herro o. Prof. em. Dr.-lng. Dr. h.c. Kurt Lange danke
ich herzlich fUr das mir entgegengebrachte Vertrauen sowie die
konsequente und groBziigige Unterstiitzung bei der DurchfUhrung
meiner Untersuchungen. Herro Prof. Dr.-lng. K. Langenbeck danke ich
fUr die freundliche Ubernahme des Mitberichts und die sich daraus
ergebenden wertvollen Anregungen. Weiterhin gilt mein Dank Herro
Professor Jean-Loup Chenot yom Ecole Nationale Superieure des Mines
de Paris fUr die Moglichkeit zur DurchfUhrung der 3D-FEM-
Simulationen sowie Herro Prof. Dr.-lng. Klaus Siegert fUr die
Unterstiitzung bei der DurchfUhrung der sich anschlieBenden
Experimente mit den Einrichtungen des lnstituts fiir Umformtechnik
der Universitat Stuttgart. Mein besonderer Dank gilt Herro
Dipl.-lng. Achim Ruf und seiner Numerik-Gruppe fUr die wertvollen
Ratschlage und die kreative Unterstiitzung bei der DurchfUhrung und
Auswertung der Simulationen. Ferner mochte ich mich bei allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des lnstituts fUr Umformtechnik
sowie bei meinen Studentinnen und Studenten bedanken, die mich
tatkrliftig bei der Anfertigung meiner Arbeit unterstiitzt haben.
Der Band wendet sich an Techniker, die mit der Blechbiegung an
Pressen oder der Bandbiegung an kontinuierlich hintereinander
angeordneten Umformgerusten befasst sind. Eines der Ziele ist die
Herstellung von prazisen kaltgeformten Sonderprofilen. Die
technische Elastizitats- und Plastizitatstheorie wird in
praxisbezogener Form eingebracht und auf die Umformung von einigen
wichtigen Profilen angewendet (Winkel, Wannenprofile,
Trapezprofile, U-Profile, Strassenleitschienen). Beim Pressen
werden wichtige Kennwerte wie Stempelweg und Stempelkraft, beim
Kaltwalzen Drehmoment der oberen und der unteren Walze mit den
zugehorigen Arbeitsanteilen bestimmt. Die erarbeiteten Beziehungen
wurden von Mitarbeitern des Autors zum Vergleich mit Messwerten
herangezogen, der Vergleich liegt in Diagrammform vor.
Hervorzuheben ist die Planung einer kontinuierlichen
Rohr-/Profil-Anlage. Der Band schliesst mit wichtigen Detailfragen,
so der Bestimmung des kleinsten Biegeradius und dem Problem des
Ruckfederns."
Der vorliegende Forschungsbericht entstand wahrend meiner Tatigkeit
als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fur
Fertigungstechnologie der Friedrich-Alexander-Universitat
Erlangen-Numberg. Die im vorliegenden Bericht behandelte Thematik
erwuchs aus den Problemstellungen wahrend der Entwicklung eines
Programmalgorithmus zur Simulation des Ermudungsbruch- verhaltens
von Umformwerkzeugen als einem der Grundbausteine des am Lehrstuhl
erstell- ten PSU-Programmoduls WERKZEUGVERSAGEN. Der Bericht
beschrankt sich dabei nur auf den Teilaspekt der numerischen
Simulation des Rissausbreitungsverhaltens und enthalt die
Darstellung und UEberprufung der dafur entwickelten theoretischen
Grundlagen; die ergan- zend erarbeiteten Grundlagen zur Simulation
der Rissinitiierung und Oberflachenermudung hingegen wurden in
einem weiteren Forschungsbericht zusammengefasst, der in der
gleichen Berichtsreihe erscheint. Fur die Moeglichkeit der
Bearbeitung dieses Forschungsprojektes und das mir wahrend dieser
Zeit entgegengebrachte Vertrauen, die Arbeit mit einem hohen Mass
von Eigenverantwort- lichkeit durchfuhren zu koennen, sowie seine
vielen wissenschaftlichen Anregungen moechte ich an dieser Stelle
Herrn Univ. Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. M.Geiger meinen besonderen Dank
aussprechen. Bedanken moechte ich mich auch bei Herrn Dr. U.Engel,
in dessen Arbeitsgruppe diese Arbeit durchgefuhrt wurde, fur seine
standige Bereitschaft zur wissenschaftlichen Diskus- sion. Mein
Dank gilt ferner meinem Kollegen, Herrn Dr. T.Sobis, als meinem
'Mitstreiter' im Rahmen des PSU-Teilprojektes, fur die sehr enge
fachliche Zusammenarbeit und den daraus erwachsenen, guten
persoenlichen Kontakt. Gleiches gilt fur die ubrigen Kollegen der
Umformtechnikgruppe, wie auch fur alle anderen Mitarbeiter des
Lehrstuhls, die mich bei der Durchfuhrung dieses Vorhabens
unterstutzt haben.
Die vorliegende Dissertation entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fur
Fertigungstechnologie der Friedrich-Alexander-Universitat
Erlangen-Nurnberg. Die im vorliegenden Bericht behandelte Thematik
erwuchs aus den Problemstellungen wahrend der Entwicklung eines
Programmalgorithmus zur Simulation des Ermudungsbruch- verhaltens
von Umformwerkzeugen als einem der Grundbausteine des am Lehrstuhl
erstell- ten PSU-Programmoduls WERKZEUGVERSAGEN. Der Bericht
beschrankt sich dabei nur auf den Teilaspekt der numerischen
Simulation von Rissinitiierung und Oberflachenermudung und enthalt
die Darstellung und UEberprufung der dafur entwickelten
theoretischen Grundla- gen; die erarbeiteten bruchmechanischen
Grundlagen der Versagenssimulation hingegen wurden in einem
weiteren Forschungsbericht zusammengefasst, der in der gleichen
Berichts- reihe erscheint. Fur die Moeglichkeit der Bearbeitung
dieses Forschungsprojektes und das mir wahrend dieser Zeit
entgegengebrachte Vertrauen, die Arbeit mit einem hohen Mass von
Eigenverantwort- lichkeit durchfuhren zu koennen, sowie die
wissenschaftliche Diskussion moechte ich an dieser Stelle Herrn
Univ. Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. M.Geiger meinen besonderen Dank
aussprechen. Seine fachlichen Anregungen und seine wohlwollende
Unterstutzung, die es mir erlaubte, aktuelle Arbeitsergebnisse
mehrfach auf Vortragsveranstaltungen oeffentlich zur Diskussion
stellen zu koennen, haben wesentlich zum Gelingen der Gesamtarbeit
beigetragen. Hierfur, wie auch fur die mir zugekommene persoenliche
Foerderung, mein herzlicher Dank. Fur die UEbernahme der Koreferate
moechte ich Herrn Univ. Prof. em. Dr.-Ing. Dr.h.c. K.Lange und
Herrn Univ. Prof. Dr.-Ing. habil. G.Kuhn herzlich danken. Bedanken
moechte ich mich auch bei Herrn Dr. U.Engel fur seine standige
Bereitschaft zur wissenschaftlichen Diskussion und seine kritische
Durchsicht des Manuskripts.
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fur Umformende
Fertigungsverfahren der Universitat Dortmund. Herrn Prof. Dr. -Ing.
Eberhard von Finckenstein danke ich fur die UEbernalune des
Hauptreferats und der damit verbundenen Unterstuzung meiner Arbeit.
Mein Dank gilt ebenfalls den Korreferenten Herrn Prof. Dr. -Ing. A.
Behrens und Herrn Priv. Doz. Dr. -Ing. M. Kleiner fur die
Durchsicht der Arbeit. Besonders danken moechte ich an dieser
Stelle auch allen Mitarbeitern des Lehrstuhls und allen Kollegen
des Projektes "Prozesssimulation in der Umform- technik", die
wesentlich zum Gelingen der Arbeit beigetragen haben. Freiburg i.
Br., Juni 1994 Andreas Greve Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung. . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . 17 2 Stand der Kenntnisse . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2. 1 Entwicklung der
Prozesssimulation in der Umformtechnik . . . 21 2. 1. 1
Geschichtliche Entwicklung ., . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
22 2. 1. 2 Entwicklungstendenzen . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . 27 2. 2 Datenbankeinsatz bei der Prozesssimulation .
. . . . . . . . . . . . . 30 2. 3 Expertensysteme zur Beratung bei
umformtechnischen Fra- stellungen . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 3 Ziel der Arbeit. .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . 39 4 Konzept eines Beratungssystems fur den FE-Anwender 42
4. 1 Arbeitsweise und Moeglichkeiten von Expertensystemen 42 4. 2
Grundlegende Aspekte zur FE-Beratung . . . . . . . . . . . . . . .
. 49 4. 3 Struktur der Wissensbasis fur die FE-Beratung. . . . . .
. . . . . 54 5 Einsatz des Beratungssystems zur Elementtypwahl . .
. . . . . . 60 5. 1 Kriterien der Elementtypwahl . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . 60 5. 2 Aufbau des
Elementberatungssystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 6
Werkstoffdaten in der Prozesssimulation . . . . . . . . . . . . . .
. . . . 73 6. 1 Simulation des Werkstoffilusses . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . 73 6. 2 Zwischenschichtphanomene . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 6. 3
Versagensmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . 92 10 7 Datenbankbasierte Materialdatenverwaltung
MDV . . . . . . . . . 96 7. 1 Allgemeine Aspekte und Anforderungen.
. . . . . . . . . . . . . . . . 96 7. 2 Entwurf der
SQL-Materialdatenbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fur Umformtechnik der
Universitat Stuttgart. Herrn Prof. em. Dr. -Ing. Dr. h. c. Kurt
Lange danke ich fur das mir entgegenge- brachte Vertrauen und die
grosszugige Unterstutzung bei der Durchfuhrung dieser Arbeit. Herrn
Prof. Dr. rer. nat. Volkmar Gerold bin ich fur die eingehende
Durchsicht dieser Arbeit zu Dank verpflichtet. Mein besonderer Dank
gilt Herrn Prof. Dr. -Ing. habil. Klaus Poehlandt fur die Be-
treuung der Arbeit sowie den wertvollen Diskussionen und
Anregungen. Ferner danke ich allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Instituts fur Umformtechnik, die zum Gelingen der
Arbeit beigetragen haben. Weiterhin moechte ich Herrn Dr. Clemens
Ritter vom Institut Laue Langevin, Gre- noble fur die
Zusammenarbeit bei den Neutronenbeugungsmessungen danken. Die
Mittel zur Durchfurung der Arbeit wurden von der Stiftung
Volkswagenwerk, Hannover bereitgestellt, wofur an dieser Stelle
ebenfalls gedankt sei. Leonberg, im Dezember 1992 Lothar Bruckner
Inhaltsangabe Formelzeichen und Abkurzungen 11 0 Zusammenfassung 13
1 Einleitung 16 2 Stand der Kenntnisse 18 2. 1
Spannungsrisskorrosion von CuZn-Legierungen 18 Chemische
Zusammensetzung 2. 1. 1 20 2. 1. 2 Spannung 21 2. 1. 3 Korngroesse
21 2. 1. 4 Umformgrad 22 2. 2 Eigenspannungen und
Spannungsrisskorrosion von Werkstucken 24 2. 2. 1 Tiefgezogene
Werkstucke 26 2. 2. 2 Abstreckgleitgezogene Werkstucke 27 3
AufgabensteIlung 29 4 Experimentelle Untersuchungen 31 4. 1
Werkstoffe 31 4. 2 Versuchseinrichtungen zur Werkstuckherstellung
33 4. 2. 1 Tiefziehen mit Niederhalter 33 4. 2.
Dieses Buch wendet sich an die Fuhrungskrafte und besonders an
diejenigen Perso- nen in Untemehmen, die mit der Prozesssteuerung
der technisch-mechanischen Fertigung und der Verbesserung ihrer
Zuverlassigkeit und Sicherheit betraut sind, aber auch an
Hersteller von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen, Messmitteln und der
UEber- wachungtechnik. Es schliesst eine Wissenslucke zwischen der
Technik moderner CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen und
Fertigungsanlagen, der Werkzeuge, der Mess-und Sensortechnik
einerseits und ihrer richtigen Anwendung im Sinne prozesssi- cherer
Fertigung andererseits. Studierende und Lehrbeauftragte technischer
Hoch- schulen und Universitaten finden darin Informationen uber die
Praxis der prozesssicheren Fertigung. Die Arbeit entstand aus der
Praxis meiner mehr als 30-jahrigen Ingenieurtatigkeit bei der
Entwicklung von Werkzeugmaschinen und Sonderwerkzeugen,
insbesondere fur die Ausrustung von Drehautomaten; sie soll dem
Anwender helfen, aus der Fulle der angebotenen Technik das fur
seine Fertigungsbedingungen Geeignete einzusetzen! Die dargebotenen
Beispiele verdanke ich der langjahrigen Zusammenarbeit mit zahl-
reichen Betrieben insbesondere der Walzlager-, Fahrzeug-und der
Armaturenindu- strie, den Technischen Hochschulen Dresden, Chemnitz
und Magdeburg, aber auch HersteIlem von Werkzeugmaschinen,
Werkzeugen und der Mess-und Sensortechnik, die mich anregten,
dieses Buch zu schreiben.
Die vorliegende Arbei t entstand w hrend meiner T tigkei t als
wissenschaftlicher Mi tarbei ter am Insti tut fUr Umformtechnik der
Universit t Stuttgart. Herrn o. Prof. em. Dr. -Ing . Dr. h. c. K.
Lange danke ich fUr sein Vertrauen und fUr seine wohlwollende
UnterstUtzung. Von der Themenstellung bis zum AbschluB der
Untersuchungen hat er mich bei der Bearbeitung durch seine
Anregungen unterstUtzt. Herrn Prof. Dr. -Ing . Dr. h. c. W. K5nig
danke ich fUr die freundliche Ubernahme des Mitberichtes und die
daraus ergebenen wertvollen Hinweise. Wei terhin gilt mein Dank
Herrn Prof. Dr. -Ing. T. Wanheim vom Afdelingen for Mekanisk
Technologi der Technischen Hochschule, D nemark, fUr die
UnterstUtzung bei der DurchfUhrung der Modellversuche. Herrn Dr.
-Ing. Thomas Herlan gilt mein besonderer Dank fUr seine wertvollen
RatschUige und seine kreative UnterstUtzung in allen Phasen der
Arbeit. Mein pers5nlicher Dank gil t meinen El tern Hermann und
Hannelore Schondelmaier welche durch Ihre ausdauernde UnterstUtzung
diese Arbeit erst erm5g1ichten. Allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Instituts fUr Umformtechnik danke ich fUr die sehr
kollegiale und wertvolle Zeit w hrend der Anfertigung meiner
Arbeit. Mein ganz herzlicher Dank gilt Herrn cand. -mach. Edmund
Berg fUr seine beitragende UnterstUtzung.
Die vorliegende Dissertation entstand neben meiner Tatigkeit als
Mitarbeiter arn Institut fur Montageautomatisierung GmbH (ifm).
Besonders danken moechte ich Herrn Prof. Dr.-Ing. J. Milberg, dem
Leiter des Lehrstuhls fur Werkzeugmaschinen und
Betriebswissenschaften (iwb) an der Technischen Uni- versitat
Munchen sowie des oben genannten Instituts, der mir die Bearbeitung
der Thematik ermoeglichte und durch kritische Anregungen und
wertvolle Hinweise ent- scheidend zur erfolgreichen Durchfuhrung
der Arbeit beigetragen hat. Herrn Prof. Dr.-Ing. K. Feldmann, dem
Leiter des Lehrstuhls fur Fertigungsautomati- sierung und
Produktionssystematik der Universitat Erlangen-Nurnberg, danke ich
fur die UEbernahme des Koreferats und die aufmerksame Durchsicht
der Arbeit. Schliesslich moechte ich mich bei allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ifm und des iwb sowie allen
Studenten, die mich bei der Erstellung der Arbeit unterstutzt
haben, recht herzlich bedanken. Munchen, im Dezember 1991 Lothar
Gebauer Inhalt Inhalt o. Formelzeichen und Abkurzungen
.................. VI 1. Einleitung ........ . . . . . .. . 1
Einfuhrung . . . . . . . . . 1.1 1 1.2 Zielsetzung und
Arbeitsschwerpunkte 2 Stand der Technik 2. 4 2.1 Vorbemerkungen . .
. . . . . . . . . . . . 4 2.2 Produktions verfahren und
resultierende Montageanforderungen 4 2.3 Vorhandene Montagekonzepte
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 3. Entwicklung eines Systems
fur die automatisierte Montage von optischen Linsen ... ...........
. 7 Begriffe ........ . 3.1 7 3.2 Aufgabenschwerpunkte 7 3.3
Entwicklung des Prozessmodells 9 3.3.1 Abgrenzung der
Montageaufgabe 9 3.3.2 Definition der Systemgrenze ..
Ein bedeutender Trend in der Materialwissenschaft ist der
zunehmende Einsatz von Methoden, durch die die Zusammensetzung und
die Mikrostruktur im oberfHichen- nahen Bereich der Bauteile in
kontrollierter Weise modifiziert werden. Dabei handelt es sich urn
Methoden, die auf der Anwendung von Laserstrahlen, Ionen- strahlen,
Elektronenstrahlen, Plasmatechniken, UV- und Synchrotronstrahlung
beruhen, also von energiereichen Teilchen und Quanten Gebrauch
machen, urn Eigenschaften und Strukturen der OberfHichen und
Randschichten von Festkarpern zu verandern. Diese Methoden stellen
neue Techniken dar, die im wesentlichen im letzten lahrzehnt
entwickelt und in die Fertigung eingefuhrt wurden. Zahlreiche
Beispiele hierftir kommen aus so unterschiedlichen Gebieten wie
Tribologie der Metalle, Katalyse, Halbleiter, Polymere und
Kunststoffe, umfassen also aIle Klas- sen von Werkstoffen und
reichen mit ihren Anwendungen vom Maschinenbau tiber die chemische
Verfahrenstechnik, die Formteilefertigung, die Elektroindustrie bis
hin zur Mikroelektronik, Optoelektronik und Mikromechanik. Urn nur
einige Beispiele zu nennen: Bei Metallen kannen Harte, VerschleiB-
und Korrosionsfestigkeit durch Laser- strahlverfahren und
Ionenimplantation betrachtlich erhaht werden, da sich auf diese
Weise Randschichten mit Zusammensetzungen und Mikrostrukturen
fernab vom thermodynamischen Gleichgewicht erzeugen lassen.
Gegentiber den durch Be- schichtung hergestellten
Vergtitungsschichten, tiber die im Teil I dieser zweibandi- gen
Monographie (Band 5 der WFT -Reihe) berichtet wurde, zeichnen sich
modifi- zierte Randschichten dadurch aus, daB neuartige
Zusammensetzungen und Mikro- strukturen auf einem WerkstUck erzeugt
werden kannen, wie sie mit herkammli- chen Verfahren nicht
herstellbar sind. AuBerdem treten Probleme der Adhasion bei
modifizierten Randschichten nicht auf. .
Die vorliegende Arbeit entstand wahrend meiner Tatigkeit als
wissenschaftlicher Mitar- beiter am Institut fur Umformtechnik der
Universitat Stullgart. Herrn Professor Dr.-Ing. Dr. h. c. Kurt
Lange danke ich herzlich fur das mir entgegenge- brachte Vertrauen,
seine grosszugige Foerderung und seine Unterstutzung bei der
Anferti- gung dieser Arbeit. Herrn Prof. Dr. rer. nat. Gerhard K.
Wolf bin ich fur sein Interesse an der Arbeit sowie fur wertvolle
Diskussionen und Anregungen dankbar. Weiterhin moechte ich Herrn
Prof. Dr.-Ing. Klaus Poehlandt fur die Betreuung und kritische
Durchsicht der Arbeit danken. Ebenso gilt mein Dank allen
Mitarbeiterinnen und Mitar- beitern des Institutes fur
Umformtechnik, die durch ihre Hilfe zum Gelingen der Arbeit
beigetragen haben. Mein Dank gilt ferner Herrn Dr. rer. nat. Peter
Ballhause, Leybold AG, Hanau, zum Zeit- punkt der Untersuchungen
Mitarbeiter am Physikalisch-Chemischen Institut - Radio- chemie -
der Universitat Heidelberg, fur die Durchfuhrung der
Ionenstrahlbehandlungen und Hartemessungen sowie seine
Unterstutzung bei der Verschleissmessung mit Hilfe des
Dunnschichtdifferenzverfahrens und Herrn Dipl.-Phys. Roland
Leutenecker, Fraunhofer- Institut fur Festkoerpertechnologie,
Munchen, fur die Durchfuhrung der Tiefenprofilanaly- sen. Herrn
Dr.-Ing. Klaus Keller, Verschleiss-Schutz-Technik Dr. Ing. Klaus
Keller, Schopfheim, danke ich fur die Beschichtung von Werkzeugen,
die Durchfuhrung von Warmebehand- lungen und das
Oberflachenfinishen von Werkzeugen. Die Durchfuhrung dieser
Untersuchung wurde im Rahmen des Verbundprojektes "Ober-
flachenvergutung durch Ionenimplantation" vom Bundesministerium fur
Forschung und Technologie uber den Projekllrager KFA Julich
gefoerdert, wofur an dieser Stelle gedankt sei.
Fertigungsbedingungen wirken sich auf das Verhalten schwingend
beanspruchter umgeformter Werkstucke aus pulvermetallurgisch
hergestellten Vorformen aus. Das wird in dieser Publikation am
Beispiel des Voll-Vorwarts-Fliesspressens untersucht. Im
Ausgangszustand ist das Ermudungsverhalten der Sintermetalle bei
niedriger bis mittlerer Belastung durch quasielastische Verformung
bis zum Bruch gekennzeichnet. Bei hoher Belastung lasst
porenbedingt rasches Risswachstum eine zyklische Ver- oder
Entfestigung nicht mehr zu. Durch Fliesspressen wird der
Restporengehalt von 10% bei Kaltumformung auf etwa 1 bis 3 %, bei
Halbwarmumformung teilweise auf 1 % reduziert. Wahrend sich
wechselverformte Werkstucke im kaltfliessgepressten Zustand
vornehmlich quasielastisch verhalten, zeigen halbwarmumgeformte
eine ausgepragte zyklische Entfestigung. Diese verlauft aufgrund
der gegenuber dem sproeden Sinterzustand deutlich verbesserten
Zahigkeit aber sehr langsam. Zusatzlich koennen die in
Pressrichtung orientierten gestreckten Poren die Rissausbreitung
verzoegern und somit die Lebensdauer zyklisch beanspruchter
Werkstucke aus Sintermetall erhoehen.
Fur die Umformungspraxis wird in dieser Publikation eine
verbesserte Methode zur Fliesskurvenaufnahme und die Moeglichkeit
vorgestellt, durch bewusst gewahlte anisotrope Werkstoffe das
Umformvermoegen oder die Festigkeit von Bauteilen rictungsabhangig
zu steigern. Ausgangsbasis ist der Zylinderstauchversuch mit
Schmiertaschen nach Rastegaev. Er ermoeglicht bei gunstiger
Dimensionierung der Schmiertaschenabmessung eine weitgehend
homogene Stauchung bis zu hohen Umformgraden. Der Autor optimiert
diesen Versuch systematisch und beurteilt ihn unter
Berucksichtigung des mechanischen Gleichgewichtes im Hinblick auf
eine Fliesskurvenaufnahme. Die Erkenntnisse weisen eine gute
Eignung bis zu Umformgraden von 1,6 fur ausreichend duktile
Werkstoffe in einem Hub aus. Die elastische Auffederung des
Werkzeuges sowie geringfugige Instabilitaten am Wulst koennen dabei
mit der Durchmessermessung in weiten Grenzen kompensiert werden.
Dieses Messverfahren erlaubt zusatzlich Aussagen uber das
plastische anisotrope Verhalten eines Werkstoffes, die in guter
Korrelation zur qualitativ bestimmten Fliessortkurve stehen.
In der Umformtechnik werden Werkstucke oft auf Torsion beansprucht.
Diese Publikation zeigt, wie die Durchfuhrung des Torsionsversuches
im Hinblick auf Genauigkeit, Aufloesung und Temperaturbestimmung an
der Probe verbessert werden kann. Im Vordergrund stand dabei die
Anwendung dunnwandiger hohler Proben, wobei sowohl die Handhabung
als auch die Fertigung dieser Proben optimiert wurde. Eine genaue
Auswertungsmethode wurde vom speziellen Fall massiver Proben auf
hohle Proben verallgemeinert. Diese Naherungsloesung ist um so
unabhangiger vom Werkstoff- und Geschwindigkeitsverhalten, je
dunnwandiger die Probe gewahlt wird. Ausserdem wurde die
tatsachlich an der Umformung beteiligte Probenlange berucksichtigt.
Durch die Verwendung genau gefertigter Proben konnten im
angewandten Geschwindigkeitsbereich hohe Vergleichsumformgrade
erzielt werden, die im Hinblick auf reale Umformverfahren von
Interesse sind.
Die numerische Simulation von Vorgangen der Blechumformung stellt
sowohl seitens der Theorie als auch seitens der programmtechnischen
Realisierung ein sehr komplexes Problem dar.
Finite-Elemente-Programme fur nichtlineare Anwendungen sind ein
Mittel zu dessen Loesung. Die Grundlage der in dieser Publikation
verwendeten Finite-Elemente-Formulierung bildet das
elastisch-plastische (Prandtl-Reusssche) Stoffgesetz in Verbindung
mit dem Prinzip der virtuellen Verschiebungen. Zur Erfassung und
Beschreibung der variablen Kontaktbedingungen zwischen Werkstuck
und Werkzeug wurde in das benutzte Loesungsverfahren ein
Kontaktalgorithmus implementiert, der in der Lage ist, den Kontakt
zwischen zwei- bzw. dreidimensionalen Werkzeugoberflachen und dem
umzuformenden Werkstuck festzustellen. Die daraus resultierenden
Zwangsbedingungen werden mit Hilfe des Straffunktionsansatzes
(penalty approach) beschrieben. Die Anwendung dieses
Programmsystems hat gezeigt, dass es den Verlauf des
Umformvorganges mit guter Genauigkeit voherzusagen gestattet. Die
experimentelle UEberprufung anhand des Ziehens einer gekerbten
Flachzugprobe zeigt eine gute UEbereinstimmung der berechneten und
gemessenen Kraft-Weg-Verlaufe, und auch der Beginn der lokalen
Einschnurung wurde in der Simulation gut wiedergegeben.
Das Buch beschreibt den Entwurf und die Entwicklung des
Expertensystems ICX, das, verbunden mit einem CAD-System, bei der
Gestaltung, Dimensionierung, Planung und Ausfuhrung einer
Kunststoff-Metall-Klebung dem Konstrukteur hilfreich zur Seite
steht. Unter der Kontrolle eines ubergeordneten Systems werden
dabei mehrere Expertensysteme aktiviert, um dem interdisziplinaren
Charakter des verwendeten Wissens gerecht zu werden. Als
Schwerpunkte werden Wissensakquisition und -strukturierung, die
Entwicklung des Gesamt-Expertensystems, die Einbindung in eine
CAD-Umgebung und die problemorientierte Gestaltung der
Benutzerfuhrung behandelt. Dem Leser wird ein Uberblick des dem
Expertensystem zugrunde liegenden Wissens und ein Einblick in
Funktionsweise und Handhabung des Systems gegeben. Daruberhinaus
wird eine Vorgehensweise zur praxisbezogenen Umsetzung einer
komplexen technischen Anwendung in ein Software-System unter
Verwendung von Hilfsmittel aus der KI-Forschung vorgestellt."
In der Kaltmassivumformung fallen bei der Fertigung komplizierter
Werkstucke die Werkzeuge uberwiegend durch Ermudungsbruch aus. Der
Autor hat am Beispiel des Voll-Vorwarts-Fliesspressens
Standmengenuntersuchungen zur Erfassung von Einflussgroessen auf
den Werkzeugbruch durchgefuhrt, woruber in dieser Publikation
berichtet wird. Zur statistischen Absicherung der Ergebnisse wurden
pro Versuchsparameter funf gleichartige Werkzeuge gepruft; das
bedingte einen Versuchsaufwand von ca. 600 000 gepressten Teilen.
Parallel zu diesen experimentellen Untersuchungen wurde der
Voll-Vorwarts-Fliesspressvorgang mit der Finite-Elemente-Methode
simuliert. Die vorliegenden Ergebnisse koennen zur Optimierung von
Fliesspresswerkzeugen fur das Voll-Vorwarts-Fliesspressen mit
kegeliger Schulter bezuglich des Bruchverhaltens dienen. Sie
stellen damit einen Beitrag zur Erhoehung der Fertigungssicherheit
und der daraus resultierenden Wirtschaftlichkeit fur das
technologisch wichtige Verfahren der Kaltmassivumformung dar.
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Leitfaden f}r
Klebepraktiker. Es werden die verschiedenen Einzelschritte beim
kleben beschrieben, als auch die vorbereitenden Ma nahmen und
anschlie enden Pr}fverfahren auf Festigkeit behandelt. Das Buch
sollte an keinem Arbeitsplatz fehlen, wo man sich mit Problemen der
F}getechnik des Klebens besch{ftigt.
Bis zur breiten industriellen Anwendung dieses neuen Werkzeuges
musste die Lasertechnologie verschiedene wechselhafte Phasen
durchlaufen. Erst in den letzten funf Jahren konnte sich der Laser
in verschiedenen Anwendungsgebieten durchsetzen. Ziel dieser Tagung
war die praxisnahe Darstellung der vielfaltigen
Anwendungsmoglichkeiten des Lasers in der industriellen
Fertigungstechnik. Weiterhin sollten Erfahrungen und neue
Erkenntnisse auf diesem innovativen und sich rasch entwickelnden
Gebiet vermittelt werden. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden
traditionsgemass technologische und anwendungsbezogene Aspekte der
Materialbearbeitung mit Lasern. In ihrer strukturellen Gestaltung
orientierte sich die Konferenz daher sehr stark an
Problemstellungen, die fur den industriellen Anwender dieser
Technologie von Bedeutung sind. Neben dem Laserstrahl-Schneiden und
-Schweissen sowie der Oberflachenbehandlung von Werkstucken mit dem
"thermischen Werkzeug Laserstrahl" werden Handhabungstechniken und
Verfahren der Prozesskontrolle und -steuerung vorgestellt."
Ausgehend von den beim Schwei en auftretenden Temperaturfeldern
werden Gef}ge{nderungen, Eigenspannungen und Verzug dargestellt,
die zugeh-rigen Berechnungs- und Me verfahren erl{utert, die Ma
nahmen zur Verminderung der Eigenspannungen und des Verzuges
er-rtert und die Festigkeitsauswirkungen betrachtet.
In diesem Band wird der EinfluA von Verfahrensparametern bei den
DurchdrA1/4ckverfahren Voll-VorwArts-FlieApressen und VerjA1/4ngen
auf das ErmA1/4dungsverhalten von WerkstA1/4cken untersucht. Die
hergestellten bauteilAhnlichen Proben werden durch Berechnung des
lokalen Umformgrades, experimentelle Ermittlung der
Umformeigenspannungen und der mechanischen Kennwerte, Messung des
HArteprofils und der OberflAchenbeschaffenheit sowie begleitende
metallographische Untersuchungen nAher charakterisiert. Das
ErmA1/4dungsverhalten des Werkstoffes Ck15G vor und nach der
Umformung wird diskutiert, der EinfluA verschiedener
VersuchsfA1/4hrungen und der Versuchsfrequenz untersucht. FA1/4r
die ermA1/4deten Schwingproben wird eine mikroskopische Betrachtung
der Feinstruktur durchgefA1/4hrt.
Evidence of lean thinking implementation is found in various areas
such as services, healthcare, and different industries like the
automotive industry, aerospace industry, textile industry, food
industry, and oil and gas industry. Such evidence points to the
universality of lean thinking and how its use in different contexts
increases its importance as an approach to continuous improvement.
Lean Thinking in Industry 4.0 and Services for Society presents an
insight into lean thinking as a philosophy that can identify
problems and wastes in various areas, analyze them, and identify
activities that could improve processes. Covering key topics such
as industrial systems, lean safety, and lean sustainability, this
reference work is ideal for industry professionals, business
owners, managers, policymakers, researchers, scholars,
academicians, practitioners, instructors, and students.
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