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Books > Language & Literature > Literature: texts > Essays, journals, letters & other prose works > From 1900 > Reportage & collected journalism
Einerseits ist die politische Berichterstattung in Europa durch
einen gemeinsamen Blick auf die EU gepragt. In dem Sinne besteht
eine europaische Offentlichkeit. Andererseits bleibt eine solche
Berichterstattung mehrfach segmentiert - nicht nur im Hinblick auf
Lander, sondern auch im Hinblick auf die Art der Medien, in denen
die Berichterstattung erfolgt. Wie ist diese Mehrfach-Segmentierung
zu klaren? Die Antwort, die in diesem Buch auf Basis von
Redaktionsstudien in sechs europaischen Landern gegeben wird,
lautet: durch unterschiedliche politische Diskurskulturen. Diese
bestehen nicht nur national, sondern sie existieren auch fur
unterschiedliche Typen von Zeitungen. Doch gibt es Ansatze des
Entstehens einer europaischen politischen Diskurskultur?"
Die demokratischen Journalismussysteme dienen in erster Linie dazu,
die Ereignishaftigkeit der Weltgesellschaft transparenter zu
machen. Bemuhungen in der europaischen und nordamerikanischen
Journalismusforschung ermutigen, eine ubergreifende Journalistik
als Voraussetzung fur einen besseren Zusammenhalt der
Forschungsergebnisse anzustreben. Nach einem Uberblick uber das
vorhandene Gedankengut werden originare historische Fallstudien zum
Kommunikationswandel vorgestellt. Damit lassen sich
Schlusseltheorien empirisch stabilisieren fur die Rekonstruktion
einer Journalistik als Einheit in Differenz zur Weltgesellschaft
und als Rahmenvorstellung fur kunftige Forschungsprogramme.
Das Buch nimmt die aktuelle Wirtschaftskrise zum Anlass, um die
Frage nach der Qualitat der Presse, insbesondere der der
Tageszeitungen zu stellen. Herzstuck des Buches sind aktuelle
Beispiele, die veranschaulichen, dass Journalisten zu oft die
Bedurfnisse der Leser missachten und schwer verstandliche Texte
oder Uberschriften produzieren, die haufig nicht einmal interessant
sind. Wer immer schon mal wissen wollte, warum ihn Wirtschaftstexte
abschrecken, bekommt hier Antworten. Das Autorengespann zeigt
gangige Auswahlfehler und kritisiert den Hang zum Dramatisieren und
das Primat der Unterhaltung im Journalismus ebenso wie das in der
Wirtschaftspresse grassierende Fachchinesisch und
Burokratendeutsch. Die Autoren verstehen das Buch als Pladoyer fur
einen guten Journalismus, damit die Medienverdrossenheit nicht noch
weitere Kreise zieht.
Gibt es den Fachjournalismus? Oder sind es viele Fachjournalismen,
vom Reise- uber den Motor- bis hin zum Medizin- und
Wissenschaftsjournalismus? Seit Jahren ist beobachtbar, dass sich
Journalismus inhaltlich und thematisch diversifiziert. Er reagiert
damit auf den steigenden Bedarf an Spezialwissen in der
Life-long-learning-Gesellschaft. Das Buch analysiert diese
Entwicklung, indem es zum einen den Themenbereichen selbst und
deren Widerspiegelung in der Publizistik nachforscht."
In einer modernen Mediengesellschaft entwickeln sich Kommunikation
und Sprache mit grosser Dynamik. Unternehmen suchen das Vertrauen
der Kunden, PR-Agenten tauschen sich mit Journalisten aus,
Borsianer empfehlen Aktien. Der vorliegende Sammelband geht dem
Phanomen Wirtschaftssprache auf den Grund. Er berucksichtigt
Einflusse aus Politik und Technik genauso wie die Effekte von
Globalisierung, Werbung und Internet auf die Kommunikation. Die
Autoren dieses Bandes sind Wissenschaftler unterschiedlicher
Fachrichtungen und Vertreter wichtiger Kommunikationsunternehmen.
Mit ihren Beitragen zeichnen sie das Bild einer Sprache, deren
Vielschichtigkeit eine Folge gesellschaftlicher und okonomischer
Entwicklung ist.
Im gegenwartigen Globalisierungszeitalter betreffen Nachrichten aus
dem Ausland die Burger in Deutschland oftmals ebenso direkt oder
indirekt, wie Nachrichten aus dem eigenen Land. Deshalb sollte der
Auslandsberichterstattung in den oeffentlich-rechtlichen Sendern
ein hoher Stellenwert eingeraumt werden. Doch da auf Seiten der
Sender befurchtet wird, mit hintergrundiger
Auslandsberichterstattung keine grossen Marktanteile zu erzielen,
wird dieses journalistische Themenfeld im Kontext der
oeffentlich-rechtlichen Programme fast zur Ganze vernachlassigt:
Weder die Auslandsberichterstattung des ZDF noch die der ARD wird,
so die Haupterkenntnis dieser Arbeit, den durch die
voranschreitende Globalisierung aller Lebensbereiche entstandenen
Anforderungen gerecht.
Erfahrene Recherche-Trainer haben ein Team gebildet und zahlreiche
Modellkurse, Fallbeispiele, Ubungen, Tipps und Tricks zur
Optimierung der Recherche-Techniken zusammengestellt. Eine
Fundgrube fur alle, die Recherche besser vermitteln wollen und all
diejenigen, die sich beruflich der Informationsbeschaffung widmen."
OEffentliche Wissenschaftskommunikation ist ein aktuelles Thema
geworden. Die Wirtschaft entdeckt Wissen als die knappe Ressource
und die Politik legitimiert immer komplexere Folgen. So verwundert
es nicht, dass eine wachsende Zahl von TV-Magazinen versucht,
Wissenschaft oeffentlich zu vermitteln. Jutta Milde setzt sich mit
dieser Vermittlung grundlegend und systematisch auseinander. Die
Wirkung von Wissenschaftsangeboten wird experimentell - pruft. Die
Frage lautet: wie beeinflussen verschiedene Darstellungsvarianten
von TV-Wissenschaftsfilmen, die derzeit in der Bundesrepublik
Deutschland weit verbreitet sind, die Verstehensleistungen der
Zuschauer. Zum Verstehensbegriff wird ein facettenreiches Spektrum
eroeffnet, das von der Hermeneutik bis zum kognitiven Lernen, Bild-
und Textverstehen reicht. Angesprochen sind also Konzepte, die die
Kommunikationswissenschaft eher selten behandelt. Diese munden in
einem eigenstandigen Modell und einer komplexen
Untersuchungsanlage. Die Ergebnisse dieser Arbeit fuhren dann auch
auf der Grundlage ihres kognitionspsychologischen Ansatzes und
ihren 'holis- schen', realitatsnahen Treatments zu neuen und
anschlussfahigen Erkenntnissen. So baut beispielsweise das gerade
von der DFG bewilligte Projekt in Jena/ L- dau "Verstehen
wissenschaftlicher Evidenz in Medien und Rezipientenframes am
Beispiel von TV-Wissenschaftsmagazinen" auf den theoretischen
Implikationen von Jutta Milde auf. Die diesem Buch zugrunde
liegende Dissertation wurde an der Friedrich- Schiller-Universitat
Jena angenommen und im Jahr 2009 mit dem Promotio- preis der
Fakultat fur Sozial- und Verhaltenswissenschaften ausgezeichnet.
Georg Ruhrmann Vorwort Diese Publikation stellt die leicht
uberarbeitete Fassung meiner Dissertation dar, die ich im August
2008 an der Sozial- und Verhaltenswissenschaftlichen Fak- tat der
Friedrich-Schiller-Universitat Jena eingereicht habe.
Das Thema 'Spezialisierung im Journalismus' wurde 2006 bei der
Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik und
Journalismusforschung in Munster auf die Agenda kunftiger
Tagungsthemen gesetzt und ruckte bei der Fachgrupp- sitzung
anlasslich der Bamberger DGPuK-Jahrestagung im Mai 2007 dann auf
den ersten Platz. Im Februar 2008 also sollte ein Treffen der
Fachgruppe erstmalig an einer Fachhochschule stattfinden und - wie
es fur eine Hochschule dieser Art typisch ist - wissenschaftliche
Reflexion mit praktischer Anwendung verbinden. Die Reaktion auf den
Call for Papers allerdings machte deutlich, dass die Wissenschaft
oder vielmehr der Grossteil der Journalistik-Wissenschaftler zu dem
Thema wenig sagen konnte oder wollte. Von zehn eingereichten
Abstracts blieben nach dem Review-Verfahren acht ubrig. Zu wenige,
um damit eine eineinhalbtagige Konferenz zu bestreiten. In weiser
Voraussicht hatten die Fachgruppen-Mitglieder den
Tagungsorganisatoren aber die Moeglichkeit eroe- net, weitere
Fenster mit eingeladenen Gasten zu gestalten. Die Tagungsdra-
turgie setzte hinter die theoretisch-wissenschaftliche Analyse
zuerst einen Block mit starker anwendungsorientierten
Wissenschaftler-Beitragen und schliesslich die Berichte einiger
Praktiker. Im scharfen Kontrast zu den wenigen Einreichungen auf
den Call war das Publikumsinteresse extrem hoch - uber 80
Interessenten meldeten sich zur Tagung an.
Professor Rammelkamp examines the St. Louis Post-Dispatch during
its formative years, seeing it as the foundation of the highly
successful World and of Pulitzer's career itself. Originally
published in 1967. The Princeton Legacy Library uses the latest
print-on-demand technology to again make available previously
out-of-print books from the distinguished backlist of Princeton
University Press. These editions preserve the original texts of
these important books while presenting them in durable paperback
and hardcover editions. The goal of the Princeton Legacy Library is
to vastly increase access to the rich scholarly heritage found in
the thousands of books published by Princeton University Press
since its founding in 1905.
**The New York Times and Sunday Times Bestseller** 'An ordinary
person's guide to hope. Read this book' Arundhati Roy 'As
accessible as it is brilliant' Owen Jones 'A genuine page turner'
Michelle Alexander Naomi Klein - award-winning journalist,
bestselling author of No Logo, The Shock Doctrine and This Changes
Everything, scourge of brand bullies and corporate liars - gives us
the toolkit we need to survive our surreal, shocking age. 'This is
a look at how we arrived at this surreal political moment, how to
keep it from getting a lot worse, and how, if we keep our heads, we
can flip the script.' Remember when love was supposed to Trump
hate? Remember when the oil companies and bankers seemed to be
running scared? What the hell happened? And what can we do about
it? Naomi Klein shows us how we got here, and how we can make
things better. No Is Not Enough reveals, among other things, that
the disorientation we're feeling is deliberate. That around the
world, shock political tactics are being used to generate crisis
after crisis, designed to force through policies that will destroy
people, the environment, the economy and our security. That
extremism isn't a freak event - it's a toxic cocktail of our times.
From how to trash the Trump megabrand to the art of reclaiming the
populist argument, Naomi Klein shows all of us how we can break the
spell and win the world we need. Don't let them get away with it.
'Who better than Naomi to make sense of this madness, and help us
find a way out? A top-of-the-stack must read' Michael Stipe 'Naomi
Klein's new book incites us brilliantly to interweave our No with a
programmatic Yes. A manual for emancipation' Yanis Varoufakis
'Magnificent ... a courageous coruscating counterspell' Junot Diaz
Der Fall Cicero, die CIA-Fax-Affare des Schweizer Sonntagsblick
oder die Festnahme eines Journalisten in Russland Pressefreiheit
existiert nicht einfach von selbst. Sie muss immer wieder
eingefordert werden in totalitaren Staaten, aber auch in Landern
mit demokratischen Strukturen. Das Recht auf den freien Zugang zu
Informationen und auf Meinungsfreiheit gehort zu den wichtigsten
Errungenschaften moderner Demokratien. Wie prekar die Lage war und
ist, zeigen die Beitrage dieses Buches, u.a. von Markus Hurek,
stellvertretender Chefredakteur des Cicero, Boris Reitschuster,
Moskau-Korrespondent des Focus, Kim Otto und Sascha Adamek von der
Redaktion Monitor, Hans Leyendecker und Heribert Prantl von der
Suddeutschen Zeitung."
Wer in der Medienwelt von morgen als Journalist erfolgreich sein
will, muss in der Lage sein, die Moglichkeiten des Internets ebenso
wie neue Konzepte des Medienmanagements souveran zu nutzen. Dieses
Lehrbuch vermittelt angehenden Journalisten, aber auch
interessierten Praktikern einen umfassenden und aktuellen
Uberblick, wie Innovationen in der redaktionellen Praxis den
Journalismus nachhaltig verandern: Welche neuen Aufgaben haben
Journalisten in Newsrooms zu bewaltigen? Wie sprechen Trendsetter
im Medienbereich ihre Zielgruppen an? Und welche neuen
Moglichkeiten ergeben sich durch computergestutzte
Berichterstattung (Computer-Assisted Reporting, CAR)? Anhand von
internationalen Fallbeispielen und ausgewahlten Studien analysiert
der Band, wie Innovationen den Journalismus kunftig pragen werden.
Die Fernsehreportage feiert eine ungeahnte Renaissance.
Authentisches Miterleben, ungestellte Situationen, echtes Leben,
Blicke hinter die Kulissen der Gesellschaft, das kann nur die
Reportage. Eine pure journalistische Form nicht nur in
Nachrichtenmagazinen und langeren Formaten, inzwischen mit
zahlreichen Abkommlingen in Spielfilm, Dokumentarfilm,
Unterhaltungssendungen, ja sogar der Werbung. Die Reportage wirkt,
aber wie? Reportage ist kein Zufall, sie hat Regeln. Die beiden
erfahrenen Reporter und Trainer bieten ein Handbuch fur die
praktische Arbeit als Fernsehreporter, ein Nachschlagewerk fur
Studenten, Macher und Trainer."
Journalismus ist heute ein theoretisch gut durchdrungenes
Forschungsfeld. Denoch sind einige zentrale sozialwissenschaftliche
Konzepte bislang nur wenig reflektiert worden. Dies trifft
insbesondere auf die Begriffe Handeln," Rationalitat,"
Akteurkonstellationen," Milieus" und Lebensstile,"
Kapital-Feld-Habitus," Organisation," Interaktion," Netzwerke" und
Macht" zu. Der Band Journalismustheorie: Next Generation" will
diese Lucke schliessen, indem fuhrende Soziologen gemeinsam mit
Journalismusforschern ausgewahlte, bislang nur unzureichend
berucksichtigte sozialwissenschaftliche Ansatze in die aktuelle
Diskussion einbringen und ihr Innovationspotenzial fur die
Journalismustheorie aufzeigen."
Dieses Buch behandelt die marktstrategische Konzeption von
Musikformaten im Radio. Es stellt gleichermassen einen
wissenschaftlichen Einblick in die Materie als auch ein praxisnahes
Nachschlagewerk fur Musikredakteure und Programmverantwortliche
beim Radio dar. Die einschlagigen Autorinnen und Autoren wurden aus
der Wissenschaft und der Radiopraxis gewonnen und gewahrleisten die
Verzahnung von Theorie und Praxis. Das Buch fuhrt Erkenntnisse aus
der redaktionellen Arbeit, der Musikforschung sowie der
strategischen Planung zusammen und trifft in dieser Form eine Lucke
im Buchmarkt. Es ist insbesondere fur Studierende, Lehrende und
Forscher aus der Medien-/Kommunikationswissenschaft sowie fur
Musikredakteure und Programmverantwortliche von Radiosendern
geeignet, aber auch fur Musik- und Wirtschaftswissenschaftler sowie
Musikproduzenten von Interesse."
Diese in der zweiten Auflage vorliegende Einfuhrung in den
Reisejournalismus wendet sich an den interessierten Einsteiger und
Profi im reisejournalistischen Geschaft gleichermassen.
Grundlegende Beitrage zu Reisemotivation, Geschichte der
Reiseberichterstattung und journalistischem
Handwerk fur Text und Bild werden erganzt durch einen
umfangreichen Praxisteil mit Portrats von Reiseredaktionen,
Beispielreportagen sowie Interviews und Erlebnisberichten mit
festen und freien Reisejournalisten. Themen wie der Umgang mit dem
Fremden, Korruption und ein Blick in die digitale Zukunft des
Reisejournalismus runden diese umfassende Darstellung des Themas
ab."
Ist Videojournalismus lediglich ein Kostensparmodell, das den
Arbeitsdruck erhoht und die Qualitat verringert oder ist er die
Arbeitsweise der Zukunft? Annika Sehl untersucht die Strategien des
redaktionellen Qualitatsmanagements, mit denen die ARD-Anstalten
der neuen Produktionsweise begegnen."
The Changing South of Gene Patterson celebrates the work of one of
America's most influential journalists who wrote in a time and
place of dramatic social and political upheaval. The editor of the
Atlanta Constitution from 1960 through 1968, Patterson wrote
directly to his fellow white southerners every day, working to
persuade them to change their ways. His words were so inspirational
that he was asked by Walter Cronkite to read his most famous
column, about the Birmingham church bombing, live on the CBS
Evening News. This volume includes over 120 of Patterson's best
pieces, selected from some 3,200 columns. These columns offer
probing commentary on the crucial issues of race, civil rights,
social justice, and desegregation; some reveal examples of
political and moral leadership, drawn from every corner of southern
culture. Introductory essays, framing Patterson's work as
journalism and literature, place it in the context of southern
history and the evolution of white southern liberalism. Patterson
himself contributes a new essay, reflecting on his life, work, and
times. At a time when protest, violence, and confrontation defined
race relations and even the South itself, Patterson's wise, sane,
humorous, passionate column appeared daily on the Constitution's
editorial page, urging white southerners to become "better than we
are." Speaking as one who "grew up hard" in small-town Georgia,
Patterson could urge change with a conviction and credibility
matched by few others. With enlightened leadership and adherence to
the rule of law, the sky would not fall, Patterson assured his
readers. While black leaders led America toward civil rights and
social justice, writers such as Patterson had the courage to appeal
to the white southern conscience. Unmistakably engaged with his
time and place, Patterson's columns provide a compelling day-to-day
look at the civil rights era as it unfolded.
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