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Books > Science & Mathematics > Physics > Thermodynamics & statistical physics > Thermodynamics
Das Buch behandelt Aufgaben und Loesungen der Stroemung und des
Transports von Stoff und Warme. Im Mittelpunkt stehen Warmeleitung,
Diffusion, Konvektion und Fluidstroemung bzw. Stofftransport in
poroesen Festkoerpern. Der Stoff wird in einer fur Studium und
Praxis geeigneten, aufgelockerten Form dargestellt. Loesungswege
und Algorithmen zur Simulation von Transportproblemen sind durch
Beispiele erganzt. Das Buch eignet sich fur den Lernenden und auch
als Nachschlagewerk zur Loesung konkreter Probleme.
Dargestellt werden sowohl die "klassischen" als auch die modernen
optischen Beobachtungsmethoden, die sich bei der Behandlung von
Problemen in der Warme- und Stoffubertragung bewahrt haben:
Schlieren-, Schatten- und Interferenzmethoden ebenso wie
holographische Interferometrie, Zweiwellenlangen-Interferometrie
und optische Tomographie. Theorie, Aufbau und Auswertungsmethoden
werden beschrieben und an zahlreichen praxisbezogenen
Anwendungsbeispielen erlautert."
Numerische Verfahren mit geometrieangepassten Koordinaten
ermoeglichen die Berechnung von Stroemungen mit komplexen
Berandungen. Hier wird ein UEberblick uber die Methoden gegeben,
die verschiedenen Vorgehensweisen werden beschrieben, Vor- und
Nachteile skizziert und gegeneinander abgewogen. Umfassend wird auf
die inkompressiblen Verfahren eingegangen, mit denen auch
Stroemungen fur kleine Mach-Zahlen berechnet werden koennen.
Ausfuhrlich werden die Finite-Volumen-Verfahren behandelt.
Der Kessel und seine Feuerung bilden eines der zahlreichen
Untersysteme jedes Strom oder Heizw{rme liefernden Kraftwerks. Mit
den }brigen Untersystemen ist der Kessel }ber den Energie- und
Massenfluss eng verbunden. Aus dieser Koppelungergeben sich daher
die Randbedinungen f}r Planung, Bau und Betrieb des Dampferzeugers,
dem dieses Buch gewidmet ist.
Elementare, gleichzeitig exakte Einfuhrung in das Thema. Gezeigt
werden fur technisch wichtige Fragestellungen sowohl strenge als
auch Naherungsloesungen, insbesondere erste Abschatzungen auch
komplizierter Vorgange. Exemplarisch wird an Beispielen aus
verschiedenen Bereichen das breite Anwendungsgebiet verdeutlicht
und die UEbertragbarkeit des Vorgehens demonstriert. Tabellen der
benoetigten Stoffgroessen erleichtern die direkte Anwendung. Damit
wendet sich das Buch gleichzeitig an den Ingenieur in der Praxis.
Keramische Werkstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung im
Maschinenbau und in der Verfahrenstechnik aufgrund ihrer guten
Hochtemperaturfestigkeit, ihres hohen Verschleisswiderstandes, der
guten Korrosionsbestandigkeit und wegen spezieller physikalischer
Eigenschaften. Ihr grosser Nachteil ist die Sproedigkeit und die
grosse Streuung der mechanischen Eigenschaften. Das Buch beschreibt
die Versagensphanomene keramischer Werkstoffe unter mechanischer
Belastung, die Methoden zur Ermittlung von Werkstoffkennwerten und
die Prinzipien der Werkstoffauswahl sowie der Dimensionierung von
Bauteilen. Behandelt werden die bruchmechanischen und statistischen
Grundlagen und ihre Anwendung zur Beschreibung der Streuung der
Festigkeit und der Lebensdauer. Ausfuhrlich wird auf das
Kriechverhalten und auf die experimentellen Methoden zur Ermittlung
der Kriechgesetze eingegangen. Spezielle Kapitel sind den
Mehrachsigkeitskriterien, dem Thermoschockverhalten, dem
UEberlastverfahren und der Fugetechnik gewidmet.
Materials for Advanced Heat Transfer Systems presents the latest
research and technologies developed for high-performance materials
in heat transfer and cooling. The book compiles sought after
research academics and industry experts need to adopt to solve
common problems in critical areas of heat transfer and cooling to
help advance the field further. A variety of methodologies are
included to synthesize the material used, along with the correct
procedures to follow to ensure appropriate and effective use.
Various case studies are presented to help the reader further
understand the benefits and challenges of the materials discussed.
Researchers, academics, students and engineers working on heat
transfer systems will benefit from this interdisciplinary and
applications-focused reference and be guided through various
methodologies to make informed decisions based on the latest
research and technologies available.
Die Bedeutung der Thermodynamik als Mittel zur Interpretation von
Beobachtungen an natOrlichen Vorkommen und an synthetischen Proben
aus dem Laboratorium kann nicht hoch genug eingeschatzt werden.
Experimentelle Ergebnisse mit ihrem Modell- charakter kennen nur
mit Hilfe dieses Wissenschaftszweiges wirklich sinnvoll genutzt
werden. Dieser Sachverhalt spiegelt sich auch in den
Fachpublikationen wider. Ohne solide Kenntnisse thermodynamischer
Zusammenhange kennen sie kaum oder Ober- haupt nicht verstanden
werden. Die Studienkommission der Deutschen Mineralogi- schen
Gesellschaft hat dieser Tatsache Rechnung getragen und empfahl das
Fach Physikalisch-Chemische Mineralogie in das Curriculum fOr den
Studiengang der Mine- ralogen aufzunehmen. Dadurch wurde der Bedarf
nach einem geeigneten Lehrbuch geweckt. Sieht man sich auf dem
BOchermarkt um, so muB man feststellen, daB es zwar
englischsprachige, jedoch so gut wie keine deutschsprachigen
LehrbOcher gibt, in denen die Thermodynamik speziell fOr eine
Anwendung auf den Gebieten der Geo- wissenschaften aufbereitet
wird. Ziel des Buches ist es, diese LOcke soweit wie meglich zu
schlieBen. Es ist in erster Linie als Wegweiser fOr Studierende der
Mineralogie gedacht. DarOberhinaus dOrfte es aber auch interessant
sein fOr Geologen, Geophysi- ker und Materialwissenschaftler. Das
Buch ist so konzipiert, daB es ohne Vorkenntnisse in Physikalischer
Chemie lesbar ist. Damit soli insbesondere auf jene Interessenten
ROcksicht genommen werden, die in ihrem Studiengang keine
Vorlesungen in Physika- lischer Chemie belegen muBten und erst
durch ihre wissenschaftliche Arbeiten den Bedarf nach
thermodynamischen Grundkenntnissen verspOrten. Die Auswahl des
Stoffes ist durch die spezielle geowissenschaftliche Problematik
bestimmt.
Published by the American Geophysical Union as part of the
Geophysical Monograph Series, Volume 160.Understanding the inner
workings of our planet and its relationship to processes closer to
the surface remains a frontier in the geosciences. Manmade probes
barely reach 10 km depth and volcanism rarely brings up samples
from deeper than 150 km. These distances are dwarfed by Earth's
dimensions, and our knowledge of the deeper realms is pieced
together from a range of surface observables, meteorite and solar
atmosphere analyses, experimental and theoretical mineral physics
and rock mechanics, and computer simulations. A major unresolved
issue concerns the nature of mantle convection, the slow (1-5
cm/year) solid-state stirring that helps cool the planet by
transporting radiogenic and primordial heat from Earth's interior
to its surface.
Expanding our knowledge here requires input from a range of
geoscience disciplines, including seismology, geodynamics, mineral
physics, and mantle petrology and chemistry. At the same time, with
better data sets and faster computers, seismologists are producing
more detailed models of 3-D variations in the propagation speed of
different types of seismic waves; new instrumentation and access to
state-of-the-art community facilities such as synchrotrons have
enabled mineral physicists to measure rock and mineral properties
at ever larger pressures and temperatures; new generations of mass
spectrometers are allowing geo-chemists to quantify minute
concentrations of diagnostic isotopes; and with supercomputers
geodynamicists are making increasingly realistic simulations of
dynamic processes at conditions not attainable in analogue
experiments. But many questions persist. What causes the lateral
variations in seismic wavespeed that we can image with mounting
accuracy? How reliable are extrapolations of laboratory
measurements on simple materials over many orders of magnitude of
pressure and temperature? What are the effects of volatiles and
minor elements on rock and mineral properties under extreme
physical conditions? Can ab initio calculations help us understand
material behavior in conditions that are still out of reach of
laboratory measurement? What was the early evolution of our planet
and to what extent does it still influence present-day dynamics?
And how well do we know such first-order issues as the average bulk
composition of Earth?
Bislang sind weltweit bereits mehrere Solarturmkraftwerke zu
Demonstrations- und Forschungszwecken gebaut und betrieben worden.
Da bei den meisten von ihnen der Speicherproblematik zunachst
nachrangige Prioritat zugemessen wurde, blieb ihre Jahresausbeute
an elektrischer Energie aufgrund ihres ungunstigen
Teillastverhaltens meist unbefriedigend. Hier wird daher
untersucht, inwieweit durch die Einbindung eines thermischen
Speichers das Teillastverhalten eines Solarkraftwerks erheblich
verbessert und gleichzeitig der Kapazitatsfaktor verdoppelt werden
kann. Es wird ein 100MWht Hochtemperatur Speichermodul nach dem
bewahrten Winderhitzerprinzip der Huttenindustrie entworfen und fur
den Einsatz als Tagesspeicher optimiert. Mit diesem
thermodynamischen Modell werden Warmeaustausch, Umgebungsverluste,
Nutzungsgrade und Lade-/Entladeverhalten eingehend untersucht. Die
Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigt, dass die spezifischen
Stromgestehungskosten eines Solarturmkraftwerks mit dem Zubau eines
Speichers bis zu 25% gesenkt werden konnen."
Die beiden Bande dieses Lehrbuches sind aus den Vorlesungen ent-
standen, die ich in den Jahren 1962 bis 1968 an der Technischen
Uni- versitat Berlin gehalten habe. Der erste Band befaBt sich mit
den GrundJagen der Thermodynamik und den Anwendungen auf reine
Stoffe. Er behandelt etwa die Themen, die an den deutsehen
Hochschulen vor dem Vorexamen besprochen werden. Gegenstand des
zweiten Bandes sind die Eigenschaften idealer und realer Gemisehe
sowie die Thermo- dynamik chemischer Reaktionen. Er wendet sieh an
Studierende nach dem Vorexamen, vor allem an Verfahrensteehniker,
denen bisher eine ingenieurmaBige Darstellung dieses wiehtigen
Stoffes fehlte. Beiden Banden -wurde eine Zusammenfassung der
Grundlagen voran- gestellt. Das bietet den Vorteil einer straffen
und allgemein gehaltenen DarsteUung. Die folgenden, wesentlich
leiehter zu lesenden Absehnitte befassen sich dann jeweils mit den
Anwendungen. Sie enthalten zahl- reiehe lJbungsbeispiele und
vermitteln aueh denjenigen Studierenden einen Zugang zur
praktischen Handhabung thermodynamiseher Begriffe, die an der
vertieften Darstellung des Stoffes weniger interessiert sind. Das
trifft ganz besonders fUr den ersten Band zu.
heit aufgeiasst werden muss. Dabei werden sich als Resultate von
zentraler Be deutung ergeben: Diejenige Groesse, welche die ganze
Thermodynamik beherrscht, namlich die Entropie, erweist sich als
quantitatives Mass der soeben geschilderten Unkenntnis. Das ist
fraglos eine der merkwurdigsten und tiefstliegenden Aus sagen der
ganzen Physik. Sie wird naturlich nur sinnvoll durch eine exakte
Formulierung, welche erst nach den Vorarbeiten der nachsten
Abschnitte erfolgen kann. Ein beherrschender Zug der statistischen
Mechanik besteht darin, dass die Zahl der mikroskopischen
Freiheitsgrade - im wesentlichen gegeben durch die Zahl N der im
System enthaltenen Atome - so ungeheuer gross ist. Obwohl mit
wachsendem N unsere Kenntnis von der mikroskopischen Struktur immer
geringer wird, werden dennoch die oben angedeuteten
Wahrscheinlichkeitsaus sagen uber makroskopische Groessen um so
scharfer, je groesser N ist, in dem Sinne, dass wir im Limes N -+
oo wieder zu sicheren Aussagen gelangen. Dieser Zug der
Wahrscheinlichkeitsrechnung ist so charakteristisch, dass wir ihn
gleich jetzt an einem primitiven Beispiel erlautern wollen. Ein Gas
bestehe aus N Molekulen, welche sich unabhangig voneinander in
einem Volumen V bewegen (ideales Gas). Wir grenzen innerhalb V ein
dagegen kleines Volumen v ab und interessieren uns fur die Zahl n
der Molekule, welche sich in v aufhalten. Nennen wir V und 1-p = q,
-y=P so sind p bzw. q die Wahrscheinlichkeiten dafur, ein
hervorgehobenes Molekul innerhalb bzw. ausserhalb v zu finden.
Die beiden Bande dieses Lehrbuches sind aus den Vorlesungen ent-
standen, die ich in den Jahren 1962 bis 1968 an der Technischen
Univer- sitat Berlin gehalten habe. Der erste Band befaBt sich mit
den Grund- lagen der Thermodynamik und den Anwendungen auf reine
Stoffe. Er behandelt etwa die Themen, die an den deutschen
Hochschulen vor dem Vorexamen besprochen werden. Gegenstand des
zweiten Bandes sind die Eigenschaften idealer und realer Gemische
sowie die Thermodynamik chemischer Reaktionen. Er wendet sich an
Studierende nach dem V or- examen, vor aHem an Verfahrenstechniker,
denen bisher eine ingenieur- maBige Darstellung dieses wichtigen
Stoffes fehlte. Beiden Banden wurde eine Zusammenfassung der
Grundlagen vor- angestellt.. Das bietet den V orteil einer straffen
und allgemein gehaltenen Darstellung. Die folgenden, wesentlich
leichter zu lesenden Abschnitte befassen sich dann jeweils mit den
Anwendungen. Sie enthalten zahl- reiche tibungsbeispiele und
vcrmitteln auch denjenigen Studierenden einen Zugang zur
praktischen Hal1dhabung thermodynamischer Begriffe, die an der
vertieften Darstellung des Stoffes weniger interessiert sind. Das
trifft ganz besonders fur den ersten Band zu.
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Entropy
(Hardcover, New)
Andreas Greven, Gerhard Keller, Gerald Warnecke
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R4,002
Discovery Miles 40 020
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Ships in 10 - 15 working days
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The concept of entropy arose in the physical sciences during the
nineteenth century, particularly in thermodynamics and statistical
physics, as a measure of the equilibria and evolution of
thermodynamic systems. Two main views developed: the macroscopic
view formulated originally by Carnot, Clausius, Gibbs, Planck, and
Caratheodory and the microscopic approach associated with Boltzmann
and Maxwell. Since then both approaches have made possible deep
insights into the nature and behavior of thermodynamic and other
microscopically unpredictable processes. However, the mathematical
tools used have later developed independently of their original
physical background and have led to a plethora of methods and
differing conventions.
The aim of this book is to identify the unifying threads by
providing surveys of the uses and concepts of entropy in diverse
areas of mathematics and the physical sciences. Two major threads,
emphasized throughout the book, are variational principles and
Ljapunov functionals. The book starts by providing basic concepts
and terminology, illustrated by examples from both the macroscopic
and microscopic lines of thought. In-depth surveys covering the
macroscopic, microscopic and probabilistic approaches follow. Part
I gives a basic introduction from the views of thermodynamics and
probability theory. Part II collects surveys that look at the
macroscopic approach of continuum mechanics and physics. Part III
deals with the microscopic approach exposing the role of entropy as
a concept in probability theory, namely in the analysis of the
large time behavior of stochastic processes and in the study of
qualitative properties of models in statistical physics. Finally in
Part IV applications in dynamical systems, ergodic and information
theory are presented.
The chapters were written to provide as cohesive an account as
possible, making the book accessible to a wide range of graduate
students and researchers. Any scientist dealing with systems that
exhibit entropy will find the book an invaluable aid to their
understanding.
Frontiers in Entropy Across the Disciplines presents a panorama of
entropy emphasizing mathematical theory, physical and scientific
significance, computational methods, and applications in
mathematics, physics, statistics, engineering, biomedical signals,
and signal processing.In the last century classical concepts of
entropy were introduced in the areas of thermodynamics, information
theory, probability theory, statistics, dynamical systems, and
ergodic theory. During the past 50 years, dozens of new concepts of
entropy have been introduced and studied in many disciplines. This
volume captures significant developments in this arena. It features
expository, review, and research papers by distinguished
mathematicians and scientists from many disciplines. The level of
mathematics ranges from intermediate level to research level. Each
chapter contains a comprehensive list of references. Topics include
entropy and society, entropy and time, Souriau entropy on
symplectic model of statistical physics, new definitions of
entropy, geometric theory of heat and information, maximum entropy
in Bayesian networks, maximum entropy methods, entropy analysis of
biomedical signals (review and comparison of methods), spectral
entropy and its application to video coding and speech coding, a
comprehensive review of 50 years of entropy in dynamics, a
comprehensive review on entropy, entropy-like quantities and
applications, topological entropy of multimodal maps, entropy
production in complex systems, entropy production and convergence
to equilibrium, reversibility and irreversibility in entropy,
nonequilibrium entropy, index of various entropy, entropy and the
greatest blunder ever.
Equilibrium Thermodynamics gives a comprehensive but concise course
in the fundamentals of classical thermodynamics. Although the
subject is essentially classical in nature, illustrative material
is drawn widely from modern physics and free use is made of
microscopic ideas to illuminate it. The overriding objective in
writing the book was to achieve a clear exposition: to give an
account of the subject that it both stimulating and easy to learn
from. Classical thermodynamics has such wide application that it
can be taught in many ways. The terms of reference for Equilibrium
Thermodynamics are primarily those of the undergraduate physicist;
but it is also suitable for courses in chemistry, engineering,
materials science etc. The subject is usually taught in the first
or second year of an undergraduate course, but the book takes the
student to degree standard (and beyond). Prerequisites are
elementary or school-level thermal physics.
Der Kryo-Vakuumtechnik, der Vakuumerzeugung durch Ailwendungbefer
Tempera- turen, wurde bisher in den vakuumtechnischen Lehrbiichern
ein nur bescheidener Raum zugemessen. In den letzten J ahren haben
aber die Bedeutung des Kryopum- pens und der Stoff dieses Gebietes
so stark zugenommen, daB eine eigene, von der konventionellen
Vakuumtechnik losgeloste Darstellung erwiinscht schien. Die vor-
liegende Monographie iiber die physikalischen Grundlagen, die
praktisehen Aus- fiihrungsformen und Anwendungen der
Kryo-Vakuumtechnik entstand im Zusammen- hang mit einer
langjahrigen Tatigkeit des Verfassers auf diesem Spezialgebiet in
Industrie und Forsehung. Bekanntlieh waehst der Bedarf an
Hoehvakuumpumpen standig, einmal als Folge neuer Anwendungsgebiete,
zum anderen wegen der bei vielen Vakuumverfahren er- hobenen
Forderungen nach einer sauberen, von Kohlenwasserstoffen freien
Restgas- atmosphare, einem niedrigen Enddruck und - mit Riieksieht
auf eine mogliehst kur- ze Pumpzeit - einem hohen spezifischen (auf
die Pumpeneintrittsflaehe bezogenen) Saugvermogen. In diesen
Eigenschaften sind Kryopumpen allen konventionellen
Hoehvakuumpumpen iiberlegen. Die Ausfiihrungsformen der Kryopumpen
bieten eine reiehe Auswahl: Sie stehen zur Verfiigung sowohl als
mit fliissigem Helium gekiihlte Kiihlfallen (Bad-Kryopumpen) als
aueh als Kryopanel, die kontinuierlich dureh einen Heliumstrom,
regenerative Refrigeratoren oder Refrigeratoren mit
Joule-Thomson-Ventilen oder Expansionse- jektoren gekiihlt werden.
Trotz aller Unterschiede dieser Kiihlmethoden besteht eine groI3e
Flexibilitat hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung der
pumpenden Kryo- flache, die stets an den zu evakuierenden Raum
angepaBt werden kann. Auf diese Weise kann das volle Saugvermogen
dort wirksam werden, wo es gebraueht wir- selbst an schwer
zuganglichen Ste-llen ein( r Apparatur.
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