|
|
Books > Science & Mathematics > Physics > Thermodynamics & statistical physics > Thermodynamics
Keramische Werkstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung im
Maschinenbau und in der Verfahrenstechnik aufgrund ihrer guten
Hochtemperaturfestigkeit, ihres hohen Verschleisswiderstandes, der
guten Korrosionsbestandigkeit und wegen spezieller physikalischer
Eigenschaften. Ihr grosser Nachteil ist die Sproedigkeit und die
grosse Streuung der mechanischen Eigenschaften. Das Buch beschreibt
die Versagensphanomene keramischer Werkstoffe unter mechanischer
Belastung, die Methoden zur Ermittlung von Werkstoffkennwerten und
die Prinzipien der Werkstoffauswahl sowie der Dimensionierung von
Bauteilen. Behandelt werden die bruchmechanischen und statistischen
Grundlagen und ihre Anwendung zur Beschreibung der Streuung der
Festigkeit und der Lebensdauer. Ausfuhrlich wird auf das
Kriechverhalten und auf die experimentellen Methoden zur Ermittlung
der Kriechgesetze eingegangen. Spezielle Kapitel sind den
Mehrachsigkeitskriterien, dem Thermoschockverhalten, dem
UEberlastverfahren und der Fugetechnik gewidmet.
Die Bedeutung der Thermodynamik als Mittel zur Interpretation von
Beobachtungen an natOrlichen Vorkommen und an synthetischen Proben
aus dem Laboratorium kann nicht hoch genug eingeschatzt werden.
Experimentelle Ergebnisse mit ihrem Modell- charakter kennen nur
mit Hilfe dieses Wissenschaftszweiges wirklich sinnvoll genutzt
werden. Dieser Sachverhalt spiegelt sich auch in den
Fachpublikationen wider. Ohne solide Kenntnisse thermodynamischer
Zusammenhange kennen sie kaum oder Ober- haupt nicht verstanden
werden. Die Studienkommission der Deutschen Mineralogi- schen
Gesellschaft hat dieser Tatsache Rechnung getragen und empfahl das
Fach Physikalisch-Chemische Mineralogie in das Curriculum fOr den
Studiengang der Mine- ralogen aufzunehmen. Dadurch wurde der Bedarf
nach einem geeigneten Lehrbuch geweckt. Sieht man sich auf dem
BOchermarkt um, so muB man feststellen, daB es zwar
englischsprachige, jedoch so gut wie keine deutschsprachigen
LehrbOcher gibt, in denen die Thermodynamik speziell fOr eine
Anwendung auf den Gebieten der Geo- wissenschaften aufbereitet
wird. Ziel des Buches ist es, diese LOcke soweit wie meglich zu
schlieBen. Es ist in erster Linie als Wegweiser fOr Studierende der
Mineralogie gedacht. DarOberhinaus dOrfte es aber auch interessant
sein fOr Geologen, Geophysi- ker und Materialwissenschaftler. Das
Buch ist so konzipiert, daB es ohne Vorkenntnisse in Physikalischer
Chemie lesbar ist. Damit soli insbesondere auf jene Interessenten
ROcksicht genommen werden, die in ihrem Studiengang keine
Vorlesungen in Physika- lischer Chemie belegen muBten und erst
durch ihre wissenschaftliche Arbeiten den Bedarf nach
thermodynamischen Grundkenntnissen verspOrten. Die Auswahl des
Stoffes ist durch die spezielle geowissenschaftliche Problematik
bestimmt.
Bislang sind weltweit bereits mehrere Solarturmkraftwerke zu
Demonstrations- und Forschungszwecken gebaut und betrieben worden.
Da bei den meisten von ihnen der Speicherproblematik zunachst
nachrangige Prioritat zugemessen wurde, blieb ihre Jahresausbeute
an elektrischer Energie aufgrund ihres ungunstigen
Teillastverhaltens meist unbefriedigend. Hier wird daher
untersucht, inwieweit durch die Einbindung eines thermischen
Speichers das Teillastverhalten eines Solarkraftwerks erheblich
verbessert und gleichzeitig der Kapazitatsfaktor verdoppelt werden
kann. Es wird ein 100MWht Hochtemperatur Speichermodul nach dem
bewahrten Winderhitzerprinzip der Huttenindustrie entworfen und fur
den Einsatz als Tagesspeicher optimiert. Mit diesem
thermodynamischen Modell werden Warmeaustausch, Umgebungsverluste,
Nutzungsgrade und Lade-/Entladeverhalten eingehend untersucht. Die
Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigt, dass die spezifischen
Stromgestehungskosten eines Solarturmkraftwerks mit dem Zubau eines
Speichers bis zu 25% gesenkt werden konnen."
heit aufgeiasst werden muss. Dabei werden sich als Resultate von
zentraler Be deutung ergeben: Diejenige Groesse, welche die ganze
Thermodynamik beherrscht, namlich die Entropie, erweist sich als
quantitatives Mass der soeben geschilderten Unkenntnis. Das ist
fraglos eine der merkwurdigsten und tiefstliegenden Aus sagen der
ganzen Physik. Sie wird naturlich nur sinnvoll durch eine exakte
Formulierung, welche erst nach den Vorarbeiten der nachsten
Abschnitte erfolgen kann. Ein beherrschender Zug der statistischen
Mechanik besteht darin, dass die Zahl der mikroskopischen
Freiheitsgrade - im wesentlichen gegeben durch die Zahl N der im
System enthaltenen Atome - so ungeheuer gross ist. Obwohl mit
wachsendem N unsere Kenntnis von der mikroskopischen Struktur immer
geringer wird, werden dennoch die oben angedeuteten
Wahrscheinlichkeitsaus sagen uber makroskopische Groessen um so
scharfer, je groesser N ist, in dem Sinne, dass wir im Limes N -+
oo wieder zu sicheren Aussagen gelangen. Dieser Zug der
Wahrscheinlichkeitsrechnung ist so charakteristisch, dass wir ihn
gleich jetzt an einem primitiven Beispiel erlautern wollen. Ein Gas
bestehe aus N Molekulen, welche sich unabhangig voneinander in
einem Volumen V bewegen (ideales Gas). Wir grenzen innerhalb V ein
dagegen kleines Volumen v ab und interessieren uns fur die Zahl n
der Molekule, welche sich in v aufhalten. Nennen wir V und 1-p = q,
-y=P so sind p bzw. q die Wahrscheinlichkeiten dafur, ein
hervorgehobenes Molekul innerhalb bzw. ausserhalb v zu finden.
Die beiden Bande dieses Lehrbuches sind aus den Vorlesungen ent-
standen, die ich in den Jahren 1962 bis 1968 an der Technischen
Uni- versitat Berlin gehalten habe. Der erste Band befaBt sich mit
den GrundJagen der Thermodynamik und den Anwendungen auf reine
Stoffe. Er behandelt etwa die Themen, die an den deutsehen
Hochschulen vor dem Vorexamen besprochen werden. Gegenstand des
zweiten Bandes sind die Eigenschaften idealer und realer Gemisehe
sowie die Thermo- dynamik chemischer Reaktionen. Er wendet sieh an
Studierende nach dem Vorexamen, vor allem an Verfahrensteehniker,
denen bisher eine ingenieurmaBige Darstellung dieses wiehtigen
Stoffes fehlte. Beiden Banden -wurde eine Zusammenfassung der
Grundlagen voran- gestellt. Das bietet den Vorteil einer straffen
und allgemein gehaltenen DarsteUung. Die folgenden, wesentlich
leiehter zu lesenden Absehnitte befassen sich dann jeweils mit den
Anwendungen. Sie enthalten zahl- reiehe lJbungsbeispiele und
vermitteln aueh denjenigen Studierenden einen Zugang zur
praktischen Handhabung thermodynamiseher Begriffe, die an der
vertieften Darstellung des Stoffes weniger interessiert sind. Das
trifft ganz besonders fUr den ersten Band zu.
Die beiden Bande dieses Lehrbuches sind aus den Vorlesungen ent-
standen, die ich in den Jahren 1962 bis 1968 an der Technischen
Univer- sitat Berlin gehalten habe. Der erste Band befaBt sich mit
den Grund- lagen der Thermodynamik und den Anwendungen auf reine
Stoffe. Er behandelt etwa die Themen, die an den deutschen
Hochschulen vor dem Vorexamen besprochen werden. Gegenstand des
zweiten Bandes sind die Eigenschaften idealer und realer Gemische
sowie die Thermodynamik chemischer Reaktionen. Er wendet sich an
Studierende nach dem V or- examen, vor aHem an Verfahrenstechniker,
denen bisher eine ingenieur- maBige Darstellung dieses wichtigen
Stoffes fehlte. Beiden Banden wurde eine Zusammenfassung der
Grundlagen vor- angestellt.. Das bietet den V orteil einer straffen
und allgemein gehaltenen Darstellung. Die folgenden, wesentlich
leichter zu lesenden Abschnitte befassen sich dann jeweils mit den
Anwendungen. Sie enthalten zahl- reiche tibungsbeispiele und
vcrmitteln auch denjenigen Studierenden einen Zugang zur
praktischen Hal1dhabung thermodynamischer Begriffe, die an der
vertieften Darstellung des Stoffes weniger interessiert sind. Das
trifft ganz besonders fur den ersten Band zu.
Der Kryo-Vakuumtechnik, der Vakuumerzeugung durch Ailwendungbefer
Tempera- turen, wurde bisher in den vakuumtechnischen Lehrbiichern
ein nur bescheidener Raum zugemessen. In den letzten J ahren haben
aber die Bedeutung des Kryopum- pens und der Stoff dieses Gebietes
so stark zugenommen, daB eine eigene, von der konventionellen
Vakuumtechnik losgeloste Darstellung erwiinscht schien. Die vor-
liegende Monographie iiber die physikalischen Grundlagen, die
praktisehen Aus- fiihrungsformen und Anwendungen der
Kryo-Vakuumtechnik entstand im Zusammen- hang mit einer
langjahrigen Tatigkeit des Verfassers auf diesem Spezialgebiet in
Industrie und Forsehung. Bekanntlieh waehst der Bedarf an
Hoehvakuumpumpen standig, einmal als Folge neuer Anwendungsgebiete,
zum anderen wegen der bei vielen Vakuumverfahren er- hobenen
Forderungen nach einer sauberen, von Kohlenwasserstoffen freien
Restgas- atmosphare, einem niedrigen Enddruck und - mit Riieksieht
auf eine mogliehst kur- ze Pumpzeit - einem hohen spezifischen (auf
die Pumpeneintrittsflaehe bezogenen) Saugvermogen. In diesen
Eigenschaften sind Kryopumpen allen konventionellen
Hoehvakuumpumpen iiberlegen. Die Ausfiihrungsformen der Kryopumpen
bieten eine reiehe Auswahl: Sie stehen zur Verfiigung sowohl als
mit fliissigem Helium gekiihlte Kiihlfallen (Bad-Kryopumpen) als
aueh als Kryopanel, die kontinuierlich dureh einen Heliumstrom,
regenerative Refrigeratoren oder Refrigeratoren mit
Joule-Thomson-Ventilen oder Expansionse- jektoren gekiihlt werden.
Trotz aller Unterschiede dieser Kiihlmethoden besteht eine groI3e
Flexibilitat hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung der
pumpenden Kryo- flache, die stets an den zu evakuierenden Raum
angepaBt werden kann. Auf diese Weise kann das volle Saugvermogen
dort wirksam werden, wo es gebraueht wir- selbst an schwer
zuganglichen Ste-llen ein( r Apparatur.
1m Lehrbetrieb del' theoretit;chen Physik (und nieht nul' diesel')
werden augenscheinlieh Behauptungen mathe- matiseh-physikalisehen
odeI' ahnlichen Inhalts und ein- gefloehtene historisehe
Bemerkungen mit durehaus unter- sehiedliehel' Sorgfalt behandelt.
1m ersten Fall wird der Dozent, sofel'll er den Anspruch erhebt,
serios zu sein, in der Regel niehts vortragen, von dessen
Richtigkeit er sieh nicht vorher pers6nlich iiberzeugt hatte,
obwohl er dabei im allgemeinen die Darlegungen del' Lehrbticher
bestatigt findet. Historisehe Bemerkungen hingegen wer- den nul'
allzu oft kritiklos von den Lehrel'll libernommen und an die
Schuler weitergetragen, obwohl ein Blick in die Quellen zeigen
wurde, daB es sich in del' Regel urn Gesehiehtslegenden handelt.
Als ieh aus Anla13 des 75. J ubilaums der PLANcKschen
Quantenhypothese einen Gedenkvortrag konzipiel'te, wllrde mil' das
delltlich bewul3t, und ieh fiihIte mich bewogen, das
Quellenstlldium auf die Vorgeschichte auszudehllen. Sie beinhaltet
die Entwieklung der Warmestrahlungstheorie, die im Zeit- mum von
1860 bis 1900 erfolgte und durch die Namen KIRCHHOFF, BOLTZMANN, W.
WIEN, RAYLEIGH und PLANCK gekennzeichnet ist. Aus del'
Besehaftigung mit den Werken diesel' groBen Physiker hat sieh dann
im Laufe der Zeit das vorliegende Biichlein entwickelt. Seine
wissenschaftshistorische Pratention ist be- seheiden. Wir hoffen,
wenigstens die gr6bsten der gangigen Irrttimer libel' den
historisehen Saehverhalt riehtigge- stellt zu haben. Jedoch war
kein Platz, urn auf dem all- gemeinen gesellsehaftlichen und
physikgesehiehtliehen Hintergrllnd das personliche Sehicksal, den
personlichen 4 Vorwort StH der erwahnten Forscher abzuheben und
ihren Bei- trag zum wissenschaftlichen Fortschritt allseitig zu
wtirdigen.
The properties of metals are determined by their structures which
are produced or altered by transformation reactions. If the
formation and preservation of these structures shall be control ed,
the driving forces of the transformations must be known
quantitatively. An estimate of these forces can be made by means of
the thermodynamics of alloys. In detail it is shown that by
suitable experiments the interatomic forces in alloys can be
estimated; with these data and with the aid of simple statistical
model calculations the ordered orland decomposed states in solid
solution can be predicted. These states influence substantially the
stabilities of the different structures in solid solutions; hence
also predictions on trans- formations from one structure to another
one can be made. Such theoretical results are compared with
corresponding experimental data. Finally an ap- plication of the
results to a technological problem is presented. Thermodynamik der
Eisenmischkristalle 17 WEIGHT PERCENT TITANIUM 10 20 30 40 50 60 70
80 90, II I I I I I II 1117, . L 0 1700' 1665 bfi 0 '16 i..o-'7 160
- . 15'30" 1562 (r-Fe )., a-Fe) f"! 1- /, n 140 1358', (,9-Ti) . I
e 8 "'J - ..: .
Wir werden spater, aus guten Grunden, der einen den Vorzug geben,
im Augenblick mussen wir uns mit beiden auseinander- etzen. Die
altere und naivere Anwendung bezieht sich auf N wirklich
existierende physikalische Systeme, die in wirklicher
physikalischer Wechselwirkung miteinander stehen, also z. B.
Gasmolekule oder Elektronen oder Plancksche Oszillatoren oder
Freiheitsgrade (AtherosziIlatoren) eines "Hohlraumes". Aile N
zusammen stellen das betrachtete wirkliche physikalische System
dar. Dieser ursprungliche Gesichtspunkt ist an die Namen von
MAXWELL, BOLTZMANN und anderen geknupft. Er genugt aber nur zur
Behandlung einer sehr beschriinkten Klasse von physikalischen
Systemen - in der Tat nur der Gase. Er ist nicht auf ein System
anwendbar, das nicht aus einer groBen Anzahl identischer
Bestandteile mit "privaten" Ener- gien zusammengesetzt ist. In
einem festen Korper ist die Wech- selwirkung zwischen Nachbaratomen
so stark, daB man auch nicht gedanklich seine Gesamtenergie in die
Privatenergien seiner Atome aufteilen kann, ja schon ein "Hohlraum"
(ein "Atherblock" als Sitz der Vorgange im elektromagnetischen
Felde) laBt sich nur in OsziIlatoren von vielen - unendlich vie-
len - verschiedenen Arten auflosen, so daB es mindestens not- wen
dig ware, mit einer Gesamtheit von unendlich vielen ver- schiedenen
(weil aus verschiedenen Bestandteilen bestehenden) Gesamtheiten zu
arbeiten.
The marvellous complexity of the Universe emerges from several deep
laws and a handful of fundamental constants that fix its shape,
scale, and destiny. There is a deep structure to the world which at
the same time is simple, elegant, and beautiful. Where did these
laws and these constants come from? And why are the laws so
fruitful when written in the language of mathematics? Peter Atkins
considers the minimum effort needed to equip the Universe with its
laws and its constants. He explores the origin of the conservation
of energy, of electromagnetism, of classical and quantum mechanics,
and of thermodynamics, showing how all these laws spring from deep
symmetries. The revolutionary result is a short but immensely rich
weaving together of the fundamental ideas of physics. With his
characteristic wit, erudition, and economy, Atkins sketches out how
the laws of Nature can spring from very little. Or arguably from
nothing at all.
Die theoretische Bestimmung von warmespannungen in zusammenge-
setzten Strukturen bei instationaren Temperaturverteilungen ist
nicht nur durch den Flugzeugbau, sondern auch in weiten Bereichen
des allgemeinen Maschinenbaus notwendig geworden. Standig steigende
Leistungsforderungen mach en es unumganglich, auch die
thermisch-mechanischen Moglichkeiten voll auszuschop- fen und
rechnerisch Grenzen zu ermitteln. Das Hauptaugenmerk sollte bei der
Rechenmethode jedoch auf der einfachen ingenieur- maBigen
Anwendbarkeit liegen und sollte als Modell physikalisch anschaulich
seine Die rasante Entwicklung der Computertechnik hat es in den
letzten Jahren moglich gemacht, immer umfangrei- chere Programme zu
rechnen. Die standige Komplizierung der Theorien zu den Programmen
macht es oft schwer, sich bei der Anwendung eine klare Vorstellung
von den zugrundeliegenden phy- sikalischen Vorgangen zu
verschaffen. Schon die Interpretation von "black box"-Ergebnissen
ist risikovoll, wenn keine inge- nieurmaBige Vorstellung tiber die
GroBenordnung und den Charak- ter der Ergebnisse durch einfache
Modelle besteht. Bei thermoelastischen Problemen hat sich besonders
ftir prakti- sche Anwendungsfalle die anschauliche Idee des
"thermischen Balkens" entwickelt. Die anfanglich sehr einfachen
Rechenmo- delle mit quasi-eindimensionaler Warmeleitung waren aus
der Not- wendigkeit eines moglichst geringen Rechenaufwandes
entstan- den([111, l12], l13]). Die heutigen Rechner bieten dagegen
ohne Schwierigkeiten eine wesentliche Steigerung des numerischen
Auf- wandes. Es haben sich mit diesen neuen Moglichkeiten spezielle
numerische Verfahren durchgesetzt. Insbesondere sind dazu die
Differenzenverfahren zu rechnen.
Warmelibertragung, Impuls- und Stoffaustausch sind in indu-
striellen Feuerungen von liberragender Bedeutung, so daB die
Kenntnis der Temperatur-, Geschwindigkeits- und Konzentra-
tionsfelder in Ofenraumen von groBem Interesse ist. Sie er-
moglicht Rlickschllisse auf Mischungs- und Verbrennungsvorgange und
die damit zusammenhangenden Probleme der Temperaturver- teilung im
Warmgut und im Of en inner en (Arbeitsraum) sowie auf die ebenfalls
bedeutsamen Druckverhaltnisse. Mathematisch werden aIle drei
Transportvorgange durch ahnlich aufgebaute Differentialgleichungen
beschrieben, deren mathe- matische Behandlung groBe Schwierigkeiten
bereitet. Bislang ist es erst flir wenige ausgezeichnete FaIle
gelungen, zufrie- denstellende Losungen anzugeben. Es liegt deshalb
nahe, experi- mentell vorzugehen. Die unmittelbare Messung vieler
EinfluBgroBen stoBt haufig jedoch auf schwierige technische
Probleme, sei es auf Grund oft groBer raumlicher Ausdehnung, hoher
Betriebstemperatur, schlechter Zuganglichkeit oder von Ahnlichem.
Modellversuche bieten sich als Ausweg an, da sie mit
vergleichsweise geringem Aufwand zu aufschluBreichen Ergebnissen
flihren konnen. Dieser Weg wurde im Ausland schon in den 20iger
Jahren be- schritten aber erst Rummel [21] *) hat ein Jahrzehnt
spater mit seinen grundlegenden Arbeiten tiber die
Mischungsvorgange die Verbindung geknUpft zwischen Stromungs- und
Verbrennungs- erscheinungen in industriellen Feuerungen. Er
begrlindete auch die Theorie der sogenannten "kalten"
Modellversuche und zeigte, daB solche Untersuchungen trotz starker
Vereinfachung der Modelltechnik gute Ubereinstimmung mit
Ergebnissen an den Ori- ginalen ergaben.
6.2 Theoretische Grundlagen 6.2.1 EinfUhrung 6.2.2 Voraussetzungen
6.2.3 Die Stromfadengeschwindigkeit 6.3 Das N herungsverfahren von
Oswatitsch und Rothstein zur Berechnung.der
Geschwindigkeitsverteilung 6.4 Das Grenzschicht-N herungsverfahren
"Walz II" 6.4.1 Programmablauf Grenzschichtrechnung 6.4.2
Anmerkungen zu den Unterprogrammen 6.5 Geschwindigkeitsverteilung
6.6 Grenzschicht 6.7 Handhabung der Programme 6.8 Ergebnisse 7.
Auslegung der ZweikreisdUse 8. Zusammenfassung 9.
Literaturverzeichnis 10. Bildanhang - 1 - 1. Einleitung Das
vorliegende Forschungsvorhaben hatte zum Ziel, die Voraus-
setzungen fUr gasdynamische Anpassung von SchubdUsen bei Uber-
kritischer Expansion durch Strahlbeimischung hinter dem engster
Querschnitt zu untersuchen. Ferner soll der Einflue der Tempe-
ratur bei der Anpassung geprUft werden. Zur Erzeugung maximalen
Schubes mue am DUsenaustritt homogene parallele AbstBmung
herrschen. Diese ParallelabstBmung l et sich fUr ein bestimmtes
anliegendes Druckverh ltnis durch ent- sprechend geometrische
Gestaltung von DUsenkontur, Hals- und Austrittsquerschnitt bei
Entspannung bis auf den Umgebungs- durck (PA = po) erreichen. Diese
schuboptimale DUse wird als ide ale DUse bezeichnet.
|
You may like...
All Alone
Jessica Williams
CD
R426
Discovery Miles 4 260
|