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Books > Language & Literature > Literature: texts > Essays, journals, letters & other prose works > From 1900
Jacob Leidenberger setzt sich mit dem Begriff der
"Boulevardisierung" auseinander und untersucht, ob sich deutsche
und franzoesische Fernsehnachrichten zwischen 1992 und 2010
hinsichtlich der behandelten Themen, des journalistischen Stils
sowie im Hinblick auf die Prasentationsformen dem Boulevardformat
angenahert haben. Mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse von
125 Nachrichtensendungen und anhand mehrerer Experteninterviews mit
Nachrichtenredakteuren pruft der Autor, ob in deutschen und
franzoesischen Abendnachrichten eine Boulevardisierung
stattgefunden und diese im Lauf der Zeit an Bedeutung gewonnen hat.
Gerade wegen der geringen Anzahl einschlagiger Studien in beiden
Landern tragt er dazu bei, ein wenig Licht ins
"Boulevardisierungs-Dunkel" zu bringen.
Of all the great novelists writing today, none shows the same gift
as Martin Amis for writing non-fiction - his essays, literary
criticism and journalism are justly acclaimed. The Rub of Time
comprises superb critical pieces on Amis's heroes Nabokov, Bellow
and Larkin to brilliantly funny ruminations on sport, Las Vegas,
John Travolta and the pornography industry. The collection includes
his essay on Princess Diana and a tribute to his great friend
Christopher Hitchens, but at the centre of the book, perhaps
inevitably, are essays on politics, and in particular the American
election campaigns of 2012 and 2016. One of the very few
consolations of Donald Trump's rise to power is that Martin Amis is
there to write about him.
Die Steueraffare um Uli Hoeness, der Vergewaltigungsprozess gegen
Joerg Kachelmann, die Festnahme Klaus Zumwinkels vor laufenden
Kameras: Dies sind nur einige Falle, die zu massiver Kritik an der
Kommunikationsarbeit deutscher Staatsanwaltschaften fuhrten.
Wahrend in der OEffentlichkeit und in den Medien teilweise heftig
diskutiert wird, fehlte bislang die wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit der Thematik. Julia Kottkamp schliesst mit
ihrer Studie diese Lucke und gibt einen ersten wissenschaftlich
fundierten UEberblick uber die OEffentlichkeitsarbeit von
Staatsanwaltschaften.
Der Band vermittelt umfassend und systematisch alle Regeln des
Nachrichtenhandwerks und geht gleichermassen auf die Nachrichten in
allen Medien ein: Presse, Radio, Fernsehen, Nachrichtenagentur und
Internet. Er basiert auf dem Titel "Die Nachricht" aus der Reihe
"Journalistische Praxis", wurde aber in weiten Teilen neu
konzipiert und aktualisiert.
Gleichgultig, welche Unterschiede in Methode oder Weltsicht die
Wissenschaft von den Medien auch trennen moegen, man darf mit
Gewissheit behaupten, dass beide ebenso leidenschaft- lich fur
Unabhangigkeit eintreten, wie sie wachsenden Einfluss auf Wandel
und Werte der Gesellschaft ausuben. Obwohl aber beide Seiten ihre
Unabhangigkeit verteidigen, noch dazu mit Inbrunst, lasst sich
nicht bestreiten, dass jede Seite von der anderen abhangt: Die
Wissenschaft verlasst sich auf die Medien als Informanten der
OEffentlichkeit, die Medien stutzen sich auf die Wissenschaftler
als Nachrichtenlieferanten. Soviel ist klar. Damit werden Krafte,
Spannungen und Probleme in diesem entscheidend wichtigen Verhaltnis
allerdings nicht annahernd erfasst. Die American Association for
the Advancement of Science hat ein lebhaftes Interesse am
Verstandnis der OEffentlichkeit fur Wissenschaft und Technik.
Dieses Interesse reicht viel tiefer als ein Bestreben, Wissenschaft
zu verkaufen oder zu . Es entsteht aus der Erkenntnis, dass die
Macht der Wissenschaft staatlichen und privaten Angelegenheiten
nicht neutral gegenubersteht, sondern fur die meisten kritischen
Wahlmoeglichkeiten und Ergebnisse, die entweder durch zwanglose
Entscheidung oder durch Untatigkeit zustande- kommen, von zentraler
Bedeutung ist, und dass sie sehr viel Verstandnis braucht. Aus
unserer Sicht folgt daraus, dass die Wissenschaft eine hohe
Verantwortung dafur tragt, die Medien zu verstehen und ihren
Bedurfnissen Rechnung zu tragen. Andererseits sind die Medien
ebenso verantwortlich dafur, dass Methoden, Disziplin und Grenzen
erkannt werden, die wissen- schaftliche Entdeckung, Vorstellung in
der OEffentlichkeit und Anwendungsmoeglichkeiten begleiten.
*THE #1 NEW YORK TIMES BESTSELLER* Four Hundred Souls is an
epoch-defining history of African America, the first to appear in a
generation, told by ninety leading Black voices -- co-curated by
Ibram X. Kendi, author of the million-copy bestseller How To Be an
Antiracist, and Keisha N. Blain, author of Set the World on Fire.
In chronological chapters, each by a different author and spanning
five years, the book charts the four-hundred-year journey of
African Americans to the present - a journey defined by inhuman
oppression, visionary struggles and stunning achievements.
Contributors include some of today's leading writers, historians,
journalists, lawyers, poets and activists. Together - through
essays and short stories, personal vignettes and fiery polemics -
they redefine America and the way its history can be told. 'A vital
addition to the curriculum on race in America... Compelling'
Washington Post 'A resounding history...that challenges the myths
of America's past... Fresh and engaging' Colin Grant, Guardian
Das Bild von der verschwimmenden Grenze zwischen Kommunikator und
Rezipient ist das Leitmotiv zur Charakterisierung der gewandelten
Kommunikationsverhaltnisse im Onlinezeitalter. Die akademische
Trennung zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und
Wirkungsforschung erschwert es, die damit verbundenen Entwicklungen
und Phanomene adaquat zu beschreiben und zu analysieren. Dieser
Band versammelt daher Beitrage, die sich mit den Schnittstellen
zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und
Wirkungsforschung auseinandersetzten und Theorien, Ansatze und
Methoden aus beiden Feldern miteinander abgleichen. Im Mittelpunkt
steht dabei die Frage, wie eine derart integrierende Perspektive
dazu beitragen kann, die gewandelten gesellschaftlichen
Kommunikationsverhaltnisse theoretisch und empirisch in den Griff
zu bekommen ."
Anabel Ternes und Christopher Runge zeigen am Beispiel Banken, dass
es sich auszahlt, in eine hohe Reputation zu investieren.
Unternehmen mit einem guten Ansehen koennen hoehere Preise
verlangen, Kunden gewinnen und binden, die besten Mitarbeiter fur
sich gewinnen und insbesondere in Krisenzeiten von ihrer Reputation
als immateriellem Wert als Wettbewerbsvorteil zehren. Voraussetzung
hierfur ist ein systematisches, professionell begleitetes
Reputationsmanagement, das gewahrleistet, in Zukunft zu agieren
statt nur zu reagieren. Gutes Reputationsmanagement erfordert
einzelne, aufeinander abgestimmte Schritte, die sich gegenseitig
perfekt erganzen - zum Aufbau, zum Erhalt und zur Verbesserung
einer positiven Unternehmensreputation.
Christoph Moss und Jill-Catrin Heurich betrachten das Phanomen,
dass die Verfasser von Blogs eine eigene Sprache mit spezifischen
Darstellungsformen entwickeln, in einer empirischen Untersuchung.
Dazu werden Weblog-Texte, journalistische Kommentare in
Onlinemedien sowie Corporate Blogs auf ihre sprachlichen
Charakteristika untersucht. Weblogs haben ihren Platz im
Kommunikationskanon gefunden. Sie sind aufgrund ihrer einfach
strukturierten Programmierweise von Suchmaschinen leicht zu
erfassen. Das macht sie inhaltlich sowie kommerziell attraktiv.
Natalie Helka untersucht, warum Journalisten aus ihrem Beruf
aussteigen. Sie fuhrt intensive Interviews uber Ausstiegsmotive und
Berufswechsel mit 14 ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk
und zeigt, dass viele unterschiedliche Grunde zum Berufsausstieg
von Journalisten beitragen konnen. Haufig wirken mehrere Motive
zusammen, wobei die aufgezeigten Ausstiegsmotive nicht fur alle
Journalisten gleich relevant sind: Junge, gut ausgebildete
Freiberufler sind nach einigen Jahren zunehmend unzufrieden mit
Bezahlung, Arbeitsbelastung und Arbeitszeiten und der fehlenden
beruflichen Perspektive. Erste Burnout-Anzeichen stellen fur sie
ebenfalls ein Ausstiegsmotiv dar. Fur altere, fest angestellte
Fuhrungskrafte bilden die Folgen der Kommerzialisierung fur
Programm und Produktionsweisen und die damit verbundenen
Rollenkonflikte Ausstiegsgrunde. Bei ihnen markiert ein gutes
Jobangebot aus PR, Marketing oder Unternehmenskommunikation oft den
Zeitpunkt des Ausstiegs. "
The study sets out (a) to give an in-depth account of the
discursive implications of the complex terms 'Judaism', 'modern'
and feuilleton (arts pages) against the background of present-day
theories of modernity, alterity and the history of aesthetics, and
(b) to demonstrate the interdependency of discourses on politics
and literary aesthetics with reference to concrete texts. The
analysis of selected Viennese feuilletons (the corpus comprises
texts by Moritz Gottlieb Saphir, Ferdinand KA1/4rnberger, Sigmund
Schlesinger, Friedrich SchlAgl, Karl Landsteiner, Betty Paoli,
Daniel Spitzer, Ludwig Speidel and Theodor Herzl) concentrates on
the strategies of literarization employed by bourgeois-liberal
journalism in its persistently conservative phase to bolster the
concepts of identity informing it.
Dr Maung Maung (1925-94) was a man of many parts: scholar, soldier,
nationalist, internationalist, parliamentarian, and public servant.
His life spanned seven decades of political, economic and social
turbulence in the country he loved and served, Myanmar. A pioneer
amongst post-colonial journalists in Southeast Asia, he was equally
at home in the libraries and seminars of universities in the United
States, Europe and Australia during the Cold War. As a jurist, Dr
Maung Maung knew the law must remain relevant to changing societal
requirements. As an author, he wrote weighty scholarly tomes and
light-hearted accounts spiced with his wry observations on human
foibles. He was a keen observer of human strengths and weaknesses.
A loyal friend, he never maligned his critics or denied their
merits. As a man of affairs, he was capable of understanding the
weaknesses of the institutions that he served and that ultimately
failed to live up to their ideals. This book collects together a
number of his now obscure but important historical and journalistic
essays with a full bibliography of his works.
'Poetically written, absorbing, harrowing' The Times 'The raw and
emotional account of an optician whose family fishing trip suddenly
placed him amid the human tragedy of hundreds of drowning migrants
is a story that needed to be told' Fiona Wilson, The Times 'An
important book ... I cried all the way through' Tracy Chevalier
From an award-winning BBC journalist, this moving book turns the
testimony of an accidental hero into a timeless story about human
fellowship and the awakening of courage and conscience. 'I can
hardly begin to describe to you what I saw as our boat approached
the source of that terrible noise. I hardly want to. You won't
understand because you weren't there. You can't understand. You
see, I thought I'd heard seagulls screeching. Seagulls fighting
over a lucky catch. Birds. Just birds.' Emma-Jane Kirby has
reported extensively on the reality of mass migration today. In The
Optician of Lampedusa she brings to life the moving testimony of an
ordinary man whose late summer boat trip off a Sicilian island
unexpectedly turns into a tragic rescue mission.
Medien-Frames sind Muster von Aussagen, die in medialen
Diskursprodukten wiederholt gemeinsam auftreten. Ihnen wird die
Eigenschaft zugesprochen, eine bestimmte Sichtweise zu dem
behandelten Thema nahezulegen und Rezipientenmeinungen zu
beeinflussen. Matthias Potthoff thematisiert, welche Faktoren einen
Einfluss auf die Entstehung von Medien-Frames haben. Dazu
prasentiert er ein Modell, das Einflussfaktoren auf Personen-,
Organisations- und Landerebene sowie durch Ereignisse entstehende
Einflusse umfasst. Abschliessend demonstriert der Autor den Nutzen
dieses Modells anhand einer empirischen Fallstudie zum EU-Beitritt
der Turkei.
In diesem Buch erfahren Journalisten, Redakteure in PR und
Dokumentationsabteilungen, wie sie Recherchegesprache erfolgreich
planen und steuern. Es zeigt das Interview als ein Instrument der
Recherche, nicht als journalistische Darstellungsform in Presse,
Funk oder Fernsehen. Die zweite Auflage wurde um einen eigenen
Abschnitt zu Interviews mit Experten aus anderen Landern und
Kulturkreisen erganzt. Der Leser findet ausserdem nun zusatzliche
Informationen zu Fragebogen und schriftlichen Befragungen."
Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise belegt, wie der
Wirtschaftsjournalismus immer mehr in eine Schlusselposition fur
die offentliche Kommunikation ruckt. Er liegt im Schnittfeld zweier
gesellschaftlicher Trends - der Mediatisierung und Okonomisierung
vieler Lebensbereiche. Das Buch analysiert die Verantwortung und
Grundlagen des Wirtschaftsjournalismus, untersucht Bedingungen und
Arbeitsweisen der Macher und legt Nutzungsmuster sowie Erwartungen
des Publikums offen. Damit entsteht eine systematische
Bestandsaufnahme der Strategien, Konzepte und Verantwortlichkeiten
des Wirtschaftsjournalismus sowohl aus Perspektive der Forschung
als auch in berufspraktischer Hinsicht."
Wissenschaftler sind gefragte Gesprachspartner, doch sie in mediale
Beitrage einzubinden, stellt Journalisten vor Probleme. Zu
unterschiedlich sind die Kommunikationskulturen beider
Berufsgruppen. Um die Grenzen der Einbindung zu lokalisieren,
differenziert Astrid Stolberg unterschiedliche Rollen, in denen
Journalisten Zitatgeber einsetzen und stutzt ihre Erkenntnisse
sowohl mit Leitfadeninterviews von TV-Journalisten und
Wissenschaftlern als auch mit gezielten Analysen von TV-Sendungen.
Treten Wissenschaftler als Interviewpartner auf, erweist sich dabei
die Verstandlichkeit als Hauptproblem journalistischer
Rollenerwartungen."
Besonders in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen besitzen
Boulevardmedien die wichtige Funktionen, das Interesse fur
Wirtschaftsthemen zu wecken und komplexe Zusammenhange
allgemeinverstandlich zu vermitteln. Die Autoren der Studie
untersuchen vergleichend, mit welchen redaktionellen Konzepten und
Ressourcen vier deutsche Boulevardblatter und ihre Websites diese
Aufgaben erfullen. Anhand von Strukturanalysen und
Kommunikatorbefragungen wird der Stellenwert von Wirtschaftsthemen
im Boulevard deutlich; die Inhaltsanalyse fordert eine spezifische
Logik des Boulevards bei der Vermittlung von Wirtschaftsthemen
zutage. Vergleichend wurden auch die Suddeutsche Zeitung und die
Markische Allgemeine untersucht."
'THE POLITICAL BOOK OF THE YEAR' Tim Shipman A blistering narrative
expose of infighting, skulduggery and chaos in Corbyn's Labour
party, now revised and updated. * A Times, Guardian, Daily
Telegraph, Sunday Times and i Newspaper Book of the Year * Left Out
tells, for the first time, the astonishing full story of Labour's
recent transformation and historic defeat. Drawing on unrivalled
access, this blistering expose moves from the peak of Jeremy
Corbyn's popularity and the shock hung parliament of 2017 to
Labour's humbling in 2019 and the election of Keir Starmer. It
reveals a party at war with itself, and puts the reader in the room
as tensions boil over, sworn enemies forge unlikely alliances and
lifelong friendships are tested to breaking point. This is the
ultimate account of the greatest experiment seen in British
politics for a generation. 'Gripping... Every bit as good as people
say' Guardian 'Reads like a thriller...told with panache and pace'
Financial Times 'The definitive post-mortem of the Corbyn project'
Sunday Times
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